Zero Tolerance Der Russisch-Ukrainische-Krieg

Sollte der Westen die Ukraine aktiv mit eigenen Truppen unterstützen?

  • Ja, mit dem gesamten Arsenal

    Stimmen: 20 31,7%
  • Ja, aber nur in weniger riskanten Einsätzen

    Stimmen: 3 4,8%
  • Nein, da dies zu eskalierend ist

    Stimmen: 20 31,7%
  • Nein, da uns dieser Krieg nichts angeht

    Stimmen: 17 27,0%
  • Unentschlossen

    Stimmen: 3 4,8%

  • Stimmen insgesamt
    63
  • Poll closed .
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Nein definitiv nicht, dass wir überhaupt nach gefühlt 30 Jahren dieses Thema in dem Maße wieder vor der Nase haben meinte ich.

Ich fühle was du meinst.
Historisch gesehen waren aber sie letzten 30 Jahre der Anachrinismus und die Anomalie. Was wir jetzt erleben ist die eigentliche Rückkehr des erwartbaren. Der eigentliche Staus Quo.

Ich bin mir auch sehr sicher, das wir noch zu unseren Lebzeiten wieder einen großen Krieg erleben werden, bei dem Deutschland teil von ist und/oder auf deutschen Boden stattfindet.

Würde sogar von 90% ausgehen
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Deutschland sich irgendwie in einem Krieg mit beteiligt, gut möglich, Bürgerkrieg ähnliche Aufstände in Deutschland, würde ich auch nicht gänzlich ausschließen, aber zu 90%davon auszugehen das es zu Krieg auf deutschem Boden komnt ? Nee also das sehe ich nicht. Warum auch, mit welcher Begründung und welchem Interesse?
 
Ich sehe auch keine Kriegsgefahr bei uns - wobei man da die Deffinition von Krieg vielleicht „neu verhandeln“ muss.
Russland ist einfach zu schwach, um in einem klassischen 2-Frontenkrieg wirklich weiter nach Westen zu rücken.
Und andere Länder haben kein Interesse an Europa, ausser als Absatzmarkt.

Wenn China nen Brand im südchinesischen Meer oder bei Taiwan lostritt, würds uns ja nur maximal wirtschaftlich betreffen - und selbst da weis man nicht, ob langfristig negativ, da sich Märkte wieder mehr auf EU verschieben könnten.
Und Russland würde auch etwas an Rückendeckung verlieren - China hat dann mit Sicherheit eigene Sorgen.

Am ehesten sehe ich bei uns noch einen Klassenkampf kommen - der auf gewisser Ebene grausam werden könnte.
Arm gegen reich …..
 
@AstroBot @Macxs

Wie gesagt, sprach ich nicht von unmittelbar sondern zu unserer Lebenszeit. Also in den nächsten 30 bis 50 Jahren.
Und der Hauptgrund ist, so doof das klingen mag, Statistik. Es ist mal wieder an der Zeit da längst überfällig.
Zumindest wen man sich als Historiker die immer wiederkehrenden Muster und Zyklen der Menschheitsgeschichte anschaut. Vor allem unsere Region.

Nur zu gerne würde ich hoffen, das der Mensch dieses Rad durchbrochen hat, nur ist der Realist in mir da eher skeptisch.
Den alle Zeichen dafür sind da.
Die Nachkriegs Ordnung, die uns die letzten 30 Jahre beschert haben, sind unleugbar vorbei und spätestens mit Trump beendet.
Überall auf der Welt gibt es einen rechten, nationalen Stimmungswechsel mit aufkeimenden Begehrlichkeiten. Auch und innerhalb Europas.
Überall wird gerüstet, da man überall diese Vorzeichen ebenfalls erkennt.
Als Teil der Nato wird die Kriegsgefahr für uns gesenkt aber gleichzeitig steigt sie auch, in einen Krieg verwickelt zu werden bei der Größe des Bündnisses.
Und umso schwächer und unentschlossener die Nato wirkt, desto höher die Kriegsgefahr.
 
@ChoosenOne
Ich bin da weniger Statistiker, eher Philosoph.
P1 → VT → FE → P2
Das Schema ist ein Logikkonstrukt aus der Philosophie (Dialektik) und daraus kann man ableiten, das sich Geschichte nicht linear, sondern in Widerspüchen bewegt.
Aus These und Antithese (Konflikt) entsteht eine höhere Synthese, bis neue Wiedersprüche auftauchen.
Übertragen auf Krieg haben wir uns von großen offenen, physischen Kriegen zu einer ökonomischen Kongurrenz hin entwickelt.
Den Ukrainekonflikt interpretiere ich diesbezüglich als Ausnahme, die die Regel maximal bestätigt.

Ich glaube eher, das Gewalt in Zukunft als
Kontrolle, ökonomischer Zwang und als technologische Herrschaft auftreten wird, nicht als physischer Krieg am Schlachtfeld.
Ein Kampf um Märkte, Daten, und Meinungen und auch die daraus resultierende Macht.

Abgenommen wir einigen uns darauf, das diese, meine Interpretation auch den Namen „Krieg“ tragen darf, dann würde ich deiner Prognose zustimmen.

Ich habe einen Atomkrieg bewusst ausgeschlossen, da dies in meinen Augen kein Krieg, sondern eher als Katastrophe zu interpretieren ist. Da kann uns genauso n Asteroid auf die Köpfe fallen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Jap, war echt gruselig aber auch ziemlich bezeichnend wenn eine Russen puppe erzählt man darf in deutschland nichts mehr sagen während da eine frau sitzt die erst gerade zu 13 jahren haft verurteilt wurde weil sie ihre Meinung gesagt hat

2 jahre war Sie ja sogar im Gulag...
 
Jap, war echt gruselig aber auch ziemlich bezeichnend wenn eine Russen puppe erzählt man darf in deutschland nichts mehr sagen während da eine frau sitzt die erst gerade zu 13 jahren haft verurteilt wurde weil sie ihre Meinung gesagt hat

Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, in denen es erlaubt war solche Shills solange auszulachen, bis sie mit Scham und Kri in der Hose davongezogen sind. :hmm: :pcat: :nyanwins:
 
@ChoosenOne
Ich bin da weniger Statistiker, eher Philosoph.
P1 → VT → FE → P2
Das Schema ist ein Logikkonstrukt aus der Philosophie (Dialektik) und daraus kann man ableiten, das sich Geschichte nicht linear, sondern in Widerspüchen bewegt.
Aus These und Antithese (Konflikt) entsteht eine höhere Synthese, bis neue Wiedersprüche auftauchen.
Übertragen auf Krieg haben wir uns von großen offenen, physischen Kriegen zu einer ökonomischen Kongurrenz hin entwickelt.
Den Ukrainekonflikt interpretiere ich diesbezüglich als Ausnahme, die die Regel maximal bestätigt.

Ich glaube eher, das Gewalt in Zukunft als
Kontrolle, ökonomischer Zwang und als technologische Herrschaft auftreten wird, nicht als physischer Krieg am Schlachtfeld.
Ein Kampf um Märkte, Daten, und Meinungen und auch die daraus resultierende Macht.

Abgenommen wir einigen uns darauf, das diese, meine Interpretation auch den Namen „Krieg“ tragen darf, dann würde ich deiner Prognose zustimmen.

Ich habe einen Atomkrieg bewusst ausgeschlossen, da dies in meinen Augen kein Krieg, sondern eher als Katastrophe zu interpretieren ist. Da kann uns genauso n Asteroid auf die Köpfe fallen.

Ich kenn mich in diesem philosophischen Bereich nicht aus also will ich die Theorie auch gar nicht beurteilen.
Klingt für mich aber schlüssig nur das ich meine, das sie mir ja ehr Recht gibt.
Du bist der Meinung das diese mir widerspricht, weil du Konflikte dann nicht mehr als Kriege bezeichnest ... was sicher ein Thema der Dialektik ist.

Das Konflikte rein ökonomisch ausgetragen werden ist ja ein Unikum und Novum der letzten 30 Jahre. Und wir erleben ja gerade die Abkehr davon und zurück zum alten Status Quo.

Ökonomische Interessen spielten beim Ukraine Krieg keine Rolle und tun es beim Taiwan Konflikt schon erst recht nicht.
Auch stimmt ich dir nicht zu, das der Ukraine Krieg eine Ausnahme der Regel sind. Allein für Russland ist der Ukraine Krieg nur ein weiterer Krieg in einer Kette von physischen Kriegen, seit Putin an der Macht ist.
Dazu Kriege im nahen und mittleren Osten, die alle eine spürbare Relevanz für die EU und Deutschland hatten.

Ja, wir hatten in den letzten 30 Jahren eine grundsätzliche globale Stabilität aufgrund der Nachkriegsordnung und den USA, die für die EInhaltung dieser sorgten. Trotz der zahlreichen "kleinen" Konflikten die es dennoch in der Zeit abseits der westlichen Welt gab.
Aber diese Nachkriegsordnung ist vorbei und die USA nicht mehr der stabilisierende Faktor sondern vielmehr selbst Akteur und Player in der "neuen Weltordnung".
Ich halte große Nuklearkriege auch für unwahrscheinlich aber ebbend keinen großen konventionellen Krieg mehr, in den nächsten Jahrzehnten.
Den alle Vorzeichen deuten genau darauf hin.

Jap, war echt gruselig aber auch ziemlich bezeichnend wenn eine Russen puppe erzählt man darf in deutschland nichts mehr sagen während da eine frau sitzt die erst gerade zu 13 jahren haft verurteilt wurde weil sie ihre Meinung gesagt hat

Fand die Lanz Sendung in der letzten Woche gut, wo der russiche Autor Gurkow bezeichnenderweise sagt:

"Das Problem an den Russland Versteher ist, das sie kein russisch verstehen"
 
Da geht's nicht drum, es angeblich nicht sagen zu dürfen, sondern dass man dann Gegenwind bekommt und dieser wird beklagt.
Natürlich sollte man Gegenwind bekommen, wenn man Müll oder gar Propagandamüll wiederkäut....und da bedarf es bei einer Wagenknecht noch viel mehr Gegenwind. :nix:
Wäre ja schlimm, wenn nicht! Nennt sich Diskussion, die führt man bestenfalls mit Argumenten, die faktenbasiert sind. Dinge, die in Russland z.B. nicht möglich sind. Landest du mal schnell für ein paar Jahre im Straflager oder kippst aus dem Fenster oder trinkst zu bitteren Tee oder wirst auf offener Straße erschossen.
 
Zuletzt bearbeitet:
@AstroBot @Macxs

Wie gesagt, sprach ich nicht von unmittelbar sondern zu unserer Lebenszeit. Also in den nächsten 30 bis 50 Jahren.
Und der Hauptgrund ist, so doof das klingen mag, Statistik. Es ist mal wieder an der Zeit da längst überfällig.
Zumindest wen man sich als Historiker die immer wiederkehrenden Muster und Zyklen der Menschheitsgeschichte anschaut. Vor allem unsere Region.

Nur zu gerne würde ich hoffen, das der Mensch dieses Rad durchbrochen hat, nur ist der Realist in mir da eher skeptisch.
Den alle Zeichen dafür sind da.
Die Nachkriegs Ordnung, die uns die letzten 30 Jahre beschert haben, sind unleugbar vorbei und spätestens mit Trump beendet.
Überall auf der Welt gibt es einen rechten, nationalen Stimmungswechsel mit aufkeimenden Begehrlichkeiten. Auch und innerhalb Europas.
Überall wird gerüstet, da man überall diese Vorzeichen ebenfalls erkennt.
Als Teil der Nato wird die Kriegsgefahr für uns gesenkt aber gleichzeitig steigt sie auch, in einen Krieg verwickelt zu werden bei der Größe des Bündnisses.
Und umso schwächer und unentschlossener die Nato wirkt, desto höher die Kriegsgefahr.

Die Statistiken sind nicht zu gebrauchen, weil die technische Entwicklung, die Globalisierung, Wirtschaft in diesem Tempo so gelaufen ist, dass es da kein zurück mehr gibt.

Es wird kein Franzose, kein Engländer und auch kein Russe mit dem Panzer hier reinfahren nach Deutschland.

Was aber sehr wohl passieren kann ist, dass ausversehen eine russische Drohne vorbeifliegt. Oder mehrere ausversehen.
 
Ob Deutschland indä0ü einen Krieg involviert wird oder nicht, ist schwer zu sagen.

Aber Grundregel ist wohl jene, dass wer den Frieden will, Stärke projizieren muss und das auch auf allen Ebenen. Politisch, militärisch, wirtschaftlich, auf der Ebene des individuellen Bürgers.

Das aktuell unsere industrielle Basis wegbricht und politisch kein ernsthafter Reformwille erkennbar ist, ist ein extrem großer Risikofaktor.

Der andere Risikofaktor sind auf militärischer Ebene die mangelnde Reformwilligkeit innerhalb der Bundeswehr und auf Seiten der Bürger eine sehr gering ausgeprägte Opferbereitschaft für dieses Land und deswegen zu geringe Rekrutierungszahlen.

Also ist das Problem dieser Leute das sie kritikunfähig sind? Da gehe ich mit :goodwork:

Ich denke ohne Arbeitsplatzverlust und Hausdurchsuchungen für relativ harmlose Äußerungen würden sich weniger Leute über mangelnde Meinungsfreiheit beschweren.

Aber naja das herziehen über die politische Gegenseite bringt euch relativ wenig, wenn es darum geht, den Russen zu konfrontieren.

Da würde ich mir an eurer Stelle eher sorgen darum machen, wie es um unsere Industrie bestellt ist und ihr selbst fit für den Militärdienst werdet.

Schließlich kann man die Russen ja nicht verstehen, nicht mit ihnen verhandeln, sondern sie nur mit öberwältigender stärke in ihren Platz verweisen. Denn ihr seit ja keine Russenversteher.
 
Das Problem ist, dass die Russlandversteher Russland am wenigsten verstehen und immer noch glauben, dass es Putin um geopolitische Gründe geht, wie der Nato-Osterweiterung, während es Putin um den russischen Mythos geht, wo die Existenz der Ukraine dem entgegensteht. Putin führt keinen geopolitisch-zweckrationalen Krieg, er führt einen mythologisch-wertrationalen Krieg, um die heilige russische Erde.

"Wo ein russischer Soldat steht, das gehört uns" - Putin
 
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