Bedingungsloses Grundeinkommen - würdet ihr dann noch arbeiten gehen?

Würde ihr bei bedingungsloses Grundeinkommen arbeiten gehen?

  • Ja, natürlich!

    Stimmen: 130 79,8%
  • Nein würde sich dann nicht mehr lohnen

    Stimmen: 33 20,2%

  • Stimmen insgesamt
    163
Das Problem ist aber um so intellektueller oder höherer Lebensstandard um so niedriger die Geburtenrate und die Kinder die man hat.

Damit killst du am Ende jede Gesellschaft

Davon ab scheinen hier viele keine Kinder zu haben wie man aus vielen Kommentaren herausliest und sind was ihre Meinung angeht anscheinend echt unqualifiziert. Kinder zu haben und noch zu arbeiten ist aktuell wohl die größte Leistung und Belastung die ein Individuum aktuell hier Leisten kann. Wenn man einmal den Spagat mitgemacht hat weiß wovon ich spreche.

Das Geld ist dabei aber nicht der Faktor. Die Leute wollen Karriere, nicht zwangsläufig Geld. Und Karriere und Kind lassen sich kaum vereinbaren, weil andere - potenzielle Konkurrenten - nun mal auf Kinder verzichten, um Karriere zu machen.
 
Das Geld ist dabei aber nicht der Faktor. Die Leute wollen Karriere, nicht zwangsläufig Geld. Und Karriere und Kind lassen sich kaum vereinbaren, weil andere - potenzielle Konkurrenten - nun mal auf Kinder verzichten, um Karriere zu machen.

Das ist definitiv ein Punkt, beides geht auch aber ist dann mit immensen Hürden, Opfern und Stress meist verbunden.

Ich sehe es gerade an der Kita meiner kleinen (bei meinem Sohn der 10 ist wird es inzwischen entspannter da er vieles selbst machen kann). Erst die Mega Krankheitswelle, Kita unterbesetzt mit der Bitte die Kinder früher abzuholen oder erst nicht zu bringen weil zu wenig Personal, dann die Kids selbst krank und darauf man selber (dieses Jahr ist aber auch extrem), dann vorletzte Woche Warnstreik und die Kita ein Tag zu, dann diese Woche Warnstreik Kita zwei Tage zu, nächste Eiche Pädagogischer Tag, Kita wieder zu xD Das muss man alles stemmen und die Arbeit muss auch noch gemacht werden. Da meine Frau und ich in Verantwortlichen Positionen sind bedeutet es meist Abends daheim Rechner an.

Da geht man am Zahnfleisch und musste sich im Wahlkampf anhören wir sollen mehr arbeiten und Produktiver werden. Davon ab das für Familien nichts gemacht wurde. Familien sind wie Kinder immer die gearschten und werden gerne vergessen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist definitiv ein Punkt, beides geht auch aber ist dann mit immensen Hürden, Opfern und Stress meist verbunden.

Ich sehe es gerade an der Kita meiner kleinen (bei meinem Sohn der 10 ist wird es inzwischen entspannter da er vieles selbst machen kann). Erst die Mega Krankheitswelle, Kita unterbesetzt mit der Bitte die Kinder früher abzuholen oder erst nicht zu bringen weil zu wenig Personal, dann die Kids selbst krank und darauf man selber (dieses Jahr ist aber auch extrem), dann vorletzte Woche Warnstreik und die Kita ein Tag zu, dann diese Woche Warnstreik Kita zwei Tage zu, nächste Eiche Pädagogischer Tag, Kita wieder zu xD Das muss man alles stemmen und die Arbeit muss auch noch gemacht werden. Da meine Frau und ich in Verantwortlichen Positionen sind bedeutet es meist Abends daheim Rechner an.

Da geht man am Zahnfleisch und musste sich im Wahlkampf anhören wir sollen mehr arbeiten und Produktiver werden. Davon ab das für Familien nichts gemacht wurde. Familien sind wie Kinder immer die gearschten und werden gerne vergessen.
In gewissen Kreisen musst Du Dir dann anhören, dass Du selber Schuld bist. Warum hast Du überhaupt Kinder gezeugt? Hättest es sein lassen können und einfach Dein Leben und Deine Ruhe genießen können.
 
In gewissen Kreisen musst Du Dir dann anhören, dass Du selber Schuld bist. Warum hast Du überhaupt Kinder gezeugt? Hättest es sein lassen können und einfach Dein Leben und Deine Ruhe genießen können.
Das ist halt generell das Problem, es wird als normal angesehen keine Kinder zu haben und dieses Verhalten wird auch nicht sanktioniert obwohl es gesellschaftsschädigend ist. Hier hätte man schon vor Jahrzehnten massive Rentenkürzungen und erhöhte Pflegebeiträge bringen müssen um gegenzusteuern.
 
Das ist halt generell das Problem, es wird als normal angesehen keine Kinder zu haben und dieses Verhalten wird auch nicht sanktioniert obwohl es gesellschaftsschädigend ist. Hier hätte man schon vor Jahrzehnten massive Rentenkürzungen und erhöhte Pflegebeiträge bringen müssen um gegenzusteuern.
Jetzt geht es dann aber langsam los. Es ist ja wohl jedem seine eigene ganz private Entscheidung ob er Kinder will oder nicht. Überbevölkerung schädigt übrigens den ganzen Planeten. Familien sind heute genug bevorteilt , noch mehr Geld macht keine Kinder und fragt einfach eure Eltern wie es bei denen einmal war. Da wurden Kinder nicht morgens abgegeben und abends wieder geholt .
Steuerlich werden kinderlose schon genug benachteiligt.
 
Jetzt geht es dann aber langsam los. Es ist ja wohl jedem seine eigene ganz private Entscheidung ob er Kinder will oder nicht. Überbevölkerung schädigt übrigens den ganzen Planeten. Familien sind heute genug bevorteilt , noch mehr Geld macht keine Kinder und fragt einfach eure Eltern wie es bei denen einmal war. Da wurden Kinder nicht morgens abgegeben und abends wieder geholt .
Steuerlich werden kinderlose schon genug benachteiligt.
Klar ist es deine Entscheidung. Aber du kannst eben nicht erwarten großartig Rente zu bekommen wenn du nicht dafür sorgst, dass entsprechend Einzahler vorhanden sind wenn du nicht mehr arbeitest. Unser Rentensystem ist ein Umlageverfahren. Dein Geld was du jetzt einzahlst geht an die Leute die jetzt Rentner sind. Da wird nichts zurückgelegt.

Logischerweise ist es also völlig egal wieviel Geld du eingezahlt hast, wenn du selbst in Rente gehst und niemand mehr da ist der deine Rente erwirtschaftet gibt es schlicht nichts. :nix:
 
Klar ist es deine Entscheidung. Aber du kannst eben nicht erwarten großartig Rente zu bekommen wenn du nicht dafür sorgst, dass entsprechend Einzahler vorhanden sind wenn du nicht mehr arbeitest. Unser Rentensystem ist ein Umlageverfahren. Dein Geld was du jetzt einzahlst geht an die Leute die jetzt Rentner sind. Da wird nichts zurückgelegt.

Logischerweise ist es also völlig egal wieviel Geld du eingezahlt hast, wenn du selbst in Rente gehst und niemand mehr da ist der deine Rente erwirtschaftet gibt es schlicht nichts. :nix:
Wie viel Hundert Posten der Familienförderung gibt es mittlerweile,alles hat nix gebracht.
Es wird Zeit unser rentensystem vom Kopf auf die Füße zu stellen man sieht ja politische Versuche deswegen.
Ein Kind ist noch kein Garant für Rentenbeiträge, denn wer sagt dir denn das es ein Leben lang gesund,kein Beamter,Soldat oder Selbstständiger o.a wird?!
Was mich dabei so triggert ist deine Aussage kinderlose zu bestrafen, was natürlich rechtlich ein absolutes Unding wäre.
Ich z.b zahle mein Leben lang in Steuerklasse 1 ein, soll ich jetzt ein schlechtes Gewissen haben weil ich mein Leben so gestaltet habe wie mir das gefällt?
 
Wie viel Hundert Posten der Familienförderung gibt es mittlerweile,alles hat nix gebracht.
Es wird Zeit unser rentensystem vom Kopf auf die Füße zu stellen man sieht ja politische Versuche deswegen.
Ein Kind ist noch kein Garant für Rentenbeiträge, denn wer sagt dir denn das es ein Leben lang gesund,kein Beamter,Soldat oder Selbstständiger o.a wird?!
Was mich dabei so triggert ist deine Aussage kinderlose zu bestrafen, was natürlich rechtlich ein absolutes Unding wäre.
Ich z.b zahle mein Leben lang in Steuerklasse 1 ein, soll ich jetzt ein schlechtes Gewissen haben weil ich mein Leben so gestaltet habe wie mir das gefällt?
Es wird halt nicht wirklich sinnvoll gefördert. Elterngeld ist ein Witz, die Betreuung teuer und oft nicht praktikabel etc.

Ich rede von dem Rentensystem was wir aktuell haben. Das müsstest du komplett abschaffen bzw. ersetzen um die Funktionsweise zu ändern. So wie es jetzt ist funktioniert dieses System ohne Kinder die für dich im Alter arbeiten nicht. Das ist schlicht der Stand der Dinge.

Und zum Thema ein Kind garantiert noch keine Rentenbeiträge: Jein. Die breite Masse der Kinder von berufstätigen Eltern wird ebenfalls berufstätig sein. Das Problem was wir hier haben ist, dass das Kinder kriegen für Leute die nicht arbeiten viel zu attraktiv gemacht wird und die dann oft diese Geisteshaltung an den Nachwuchs weiter geben. Hier müsste man ansetzen und das dauerhafte Beziehen von Sozialleistungen deutlich unattraktiver bzw. unmöglich machen.
 
Es wird halt nicht wirklich sinnvoll gefördert. Elterngeld ist ein Witz, die Betreuung teuer und oft nicht praktikabel etc.

Ich rede von dem Rentensystem was wir aktuell haben. Das müsstest du komplett abschaffen bzw. ersetzen um die Funktionsweise zu ändern. So wie es jetzt ist funktioniert dieses System ohne Kinder die für dich im Alter arbeiten nicht. Das ist schlicht der Stand der Dinge.

Und zum Thema ein Kind garantiert noch keine Rentenbeiträge: Jein. Die breite Masse der Kinder von berufstätigen Eltern wird ebenfalls berufstätig sein. Das Problem was wir hier haben ist, dass das Kinder kriegen für Leute die nicht arbeiten viel zu attraktiv gemacht wird und die dann oft diese Geisteshaltung an den Nachwuchs weiter geben. Hier müsste man ansetzen und das dauerhafte Beziehen von Sozialleistungen deutlich unattraktiver bzw. unmöglich machen.
Beim letzten Abschnitt gebe ich dir recht.
Es sollte generell auch wieder früher angefangen werden zu arbeiten. Die Generation meiner Mutter hatte mit 13 14 begonnen, ich mit 17, und wenn ich mich heute so umschaue auch in der eigenen Verwandtschaft wird zwischen 25 und 30 Jahren angefangen.
Das kann ja auf Dauer auch nicht gut gehen.
 
Jetzt geht es dann aber langsam los. Es ist ja wohl jedem seine eigene ganz private Entscheidung ob er Kinder will oder nicht. Überbevölkerung schädigt übrigens den ganzen Planeten. Familien sind heute genug bevorteilt , noch mehr Geld macht keine Kinder und fragt einfach eure Eltern wie es bei denen einmal war. Da wurden Kinder nicht morgens abgegeben und abends wieder geholt .
Steuerlich werden kinderlose schon genug benachteiligt.
Da muss man differenzieren. Die Überbevölkerung ist ist eher eine Charakteristik von Schwellenländern und insbesondere der dritten Welt. In den industrialisierten und zivilisierten Ländern hat man eher einen Bevölkerungsschwund. Was dem Planeten schädigt ist der übermäßige und verschwenderische Konsum.

Ja früher war einiges anders, was ist hieraus die Erkenntnis? Klar mein Vater konnte damals als Alleinverdiener in der Produktion und Logistik gut eine Familie ernähren, ein Haus finanzieren und einen neuen Mercedes. Was viele ausblenden ist wie sich die Gesellschaft durch Technologie geändert hat. Die Informationsflut von heute drückt ganz gewaltig auf die Gesellschaft und psychische Gesundheit der Menschen. Sei es FOMO, sei es Doomsday Nachrichten, sei es die hohe Frequenz, sei es die Menge und teilweise echt schlechte Qualität der Daten. Daraus sich das eigene Bild zu verschaffen ist für viele nicht einfach. Das fängt schon in der Grundschule an und endet erst wenn es selbst mit einem zu Ende geht. Das Leben ist für viele schnell und komplex geworden.

Das Lebensmodell unserer Eltern oder gar unserer Großeltern ist inkompatibel zur aktuellen Zeit. Außer man hat irgendwo da draußen einen Selbstversorgerbauernhof oder lebt in einer geschlossenen Gemeinschaft wie den Amish.

Mal ehrlich, hättest Du damals Deinen Eltern auch den Ratschlag gegeben, dass es deren Problem ist und vielleicht sogar anständig wäre dem Planeten zu liebe keine Kinder zu bekommen? Stell Dir einfach mal vor sie hätten gesagt ... "jau der Eisenschweißer, weiser Mann. So machen wir es, und zwar es sein lassen. Keine Kinder keine Sorgen.".
:uglygw:
 
In gewissen Kreisen musst Du Dir dann anhören, dass Du selber Schuld bist. Warum hast Du überhaupt Kinder gezeugt? Hättest es sein lassen können und einfach Dein Leben und Deine Ruhe genießen können.
Kinder werden gezeugt, weil die Leute welche haben wollen. Das ist der einzige Grund. Dann sollte man sich eben auch über Folgen im Klaren sein.
 
Kinder werden gezeugt, weil die Leute welche haben wollen. Das ist der einzige Grund. Dann sollte man sich eben auch über Folgen im Klaren sein.

Da gehe ich grundsätzlich mit. Auch dass die Entscheidung pro Kind nicht davon getroffen wird ob es gesellschaftlich gerade Sinn macht.
Aufgabe der Gesellschaft sollte imo dennoch sein, dass wenn man die Entscheidung pro Kind getroffen hat dennoch unterstützt wird.
Es sei denn man kommt zur Erkenntnis dass wir überbevölkert sind und man ohne Massenmord die Zahl der Bewohner minimieren möchte.

Ein Instrument zur Unterstützung wären evtl. verkürzte Arbeitszeiten oder ein BGE.
Eine andere Möglichkeit wäre auch eine groß ausgebaute Betreuung.

Am Ende ist doch die Frage was gesellschaftlich gewollt ist.

Es gibt auch welche, aus welchen Gründen auch immer, die sich gegen Kinder entscheiden und sich stattdessen vermehrt sozial engagieren.
Man trägt nicht zum Fortbestand der Bevölkerung bei, wirkt aber evtl. positiv auf die Gesellschaft ein in der andere Kinder aufwachsen.

Das Thema hier ist aber BGE und wofür ein BGE genutzt werden kann ist vielseitig.
Vermehrt Zeit für die Kinder, berufliche Neuorientierung, ja auch Urlaub.
Ich glaube dass nicht jeder darauf aus ist, auf Dauer nichts mehr zu machen. Bei dem Thema geht es vermehrt um Selbstbestimmung.
 
Da gehe ich grundsätzlich mit. Auch dass die Entscheidung pro Kind nicht davon getroffen wird ob es gesellschaftlich gerade Sinn macht.
Aufgabe der Gesellschaft sollte imo dennoch sein, dass wenn man die Entscheidung pro Kind getroffen hat dennoch unterstützt wird.

Kommt drauf an, nicht jeder Zwang erfolgt über das Gesetz und nicht jede Entscheidung trifft man alleine auf Basis von Geld.

Die Frage ist halt was in einer Kultur/Gesellschaft schambehaftet ist und was einem z.B. sozialen Status verschafft.

In anderen Ländern sind Kinder ein Statussymbol das einem Anerkennung und Status verschafft und dauerhaft unverheiratet und kinderlos sein gilt als Zeichen von unsozialen Verlierern.

Und dort kriegen sie mehr Kinder.

Bei uns gingen sämtliche kulturellen Bemühungen der letzten zwei bis drei Generationen genau in die andere Richtung.

Es sei denn man kommt zur Erkenntnis dass wir überbevölkert sind und man ohne Massenmord die Zahl der Bewohner minimieren möchte.

Ja eben, kulturpessimismus, Schuldkult... Kuhfürze töten das Klima, Existenz ist Schmerz, besser gar nicht geboren werden als überhaupt leben und irgendwann auch mal leiden... Antinatalismus.....KOTZ

Es gibt auch welche, aus welchen Gründen auch immer, die sich gegen Kinder entscheiden und sich stattdessen vermehrt sozial engagieren.

Man trägt nicht zum Fortbestand der Bevölkerung bei, wirkt aber evtl. positiv auf die Gesellschaft ein in der andere Kinder aufwachsen.

Das ehrenamtliche Engagement geht insgesamt zurück.

Ich denke eher die Leute spielen mit 35 Jahren noch 300 Stunden Baldurs gate 3, glotzen pornos und doom scrollen auf social Media.

Die demografische Katastrophe steht bereits vor der Tür. Das was die heutige Jugend am aller meisten gebraucht hätte,wären mehr gleichaltrige (Brüder, Schwestern,Freunde) mit denen sie sich gemeinsam den Herausforderungen der Zukunft hätten stellen können.

Dass man ihnen das vorenthalten hat, ist das asozialste was ihnen die älteren angetan haben.

Zumindest hier in westlichen Ländern.
 
Kommt drauf an, nicht jeder Zwang erfolgt über das Gesetz und nicht jede Entscheidung trifft man alleine auf Basis von Geld.

Die Frage ist halt was in einer Kultur/Gesellschaft schambehaftet ist und was einem z.B. sozialen Status verschafft.

In anderen Ländern sind Kinder ein Statussymbol das einem Anerkennung und Status verschafft und dauerhaft unverheiratet und kinderlos sein gilt als Zeichen von unsozialen Verlierern.

Und dort kriegen sie mehr Kinder.

Bei uns gingen sämtliche kulturellen Bemühungen der letzten zwei bis drei Generationen genau in die andere Richtung.



Ja eben, kulturpessimismus, Schuldkult... Kuhfürze töten das Klima, Existenz ist Schmerz, besser gar nicht geboren werden als überhaupt leben und irgendwann auch mal leiden... Antinatalismus.....KOTZ



Das ehrenamtliche Engagement geht insgesamt zurück.

Ich denke eher die Leute spielen mit 35 Jahren noch 300 Stunden Baldurs gate 3, glotzen pornos und doom scrollen auf social Media.

Die demografische Katastrophe steht bereits vor der Tür. Das was die heutige Jugend am aller meisten gebraucht hätte,wären mehr gleichaltrige (Brüder, Schwestern,Freunde) mit denen sie sich gemeinsam den Herausforderungen der Zukunft hätten stellen können.

Dass man ihnen das vorenthalten hat, ist das asozialste was ihnen die älteren angetan haben.

Zumindest hier in westlichen Ländern.


Ich würde eher sagen dass die sozialen Kontakte insgesamt verkümmert sind. Einen großen Teil trägt auch der technische Fortschritt bei.

Auch war die Abschaffung der Wehrpflicht/ des Zivildienstes imo keine gute Idee.

Ich denke solche Erfahrungen sind sehr wichtig und für alle ein Gewinn.

Damit kann man auch eine Brücke zum eigentlichen Thema schlagen.
Ich glaube selbst mit einem BGE würden weiterhin viele arbeiten wollen und nebenbei lebt man mit einem BGE selbstbestimmter.

Die meisten Menschen brauchen die soziale Interaktion und haben auch ein Verlangen danach.
Eine Arbeit kann z. B., wenn man für sich das richtige ausübt, auch einen Sinn geben.

Deswegen bin ich auch für ein begrenztes BGE, weil man hiermit sich im Zweifel umorientieren oder neue Motivation schöpfen kann.
Es kostet dem Staat nicht nur etwas, auch käme ein Ertag hierbei raus.

Ich richte mich gerade selber beruflich neu aus.
Mit einem BGE würde es aber schneller gehen, da ich neben einem zweiten Studium noch Vollzeit arbeite.
Mein derzeitiger Beruf wird vom Markt gefragt und wird auch in Ordnung bezahlt, dennoch erfüllt er mich nicht.
Manchmal hat man auch erst später die Erkenntnis, was man beruflich für geeigneter für einen selbst, bzw. was man für sinnvoller hält.

Das BGE könnte für viele Probleme bzw. Hürden Abhilfe schaffen.
Einige Menschen benötigen das evtl. auch nur zur Genesung.
Dabei kann man auch betrachten, wenn am Ende eine Reha bezahlt wird, kostet es den Kostenträger auch einiges.

Man sollte sich finde ich von dem Dogma entfernen, dass der Mensch dazu neigt faul zu sein.
Wenn man bei einigen den Eindruck hat, steckt oft etwas anderes dahinter, sei es die Psyche die mit einer Perspektivlosigkeit einher geht.
Die Informationensflut befeuert dies sicherlich auch.

Ich bin in den 90ern aufgewachsen und beneide die Generation, die gerade heranwächst nicht um Ihre Lebensumstände.
Mir käme aber auch nicht in den Sinn zu sagen, damit müssen die Leben. Für uns wurde von vorherigen Generationen auch vieles erkämpft.
 
Zuletzt bearbeitet:
Irgendwo muss der Reichtum hergekommen sein, reich durch Faulheit passiert extrem selten, arm durch Faulheit ist da schon eher ein Ding. Ob der Erbe dann auch fleißig ist, ist dann natürlich eine andere Frage, durch Ertragssteuernwird er in den meisten Fällen dennoch mehr Geld an den Staat abgeben als er kostet. Arme Leute sind eher ein Kostenfaktor und das in einer ungleich höheren Anzahl an Personen.
20% in diesem Tread sagen btw sie würden nichts mehr arbeiten....wie definiert man faul im wirtschaftlichen Kontext? Fleißig zocken, malen oder wandern gehen mag zwar ein Zeichen von Fleiß sein, aber bringt keine notwendige Wertschöpfung. Falls doch dann dürfte auch der faule Erbe vorbildlich fleißig sein nei irgendwas und wenn es bei Golf spielen und Kuchen essen ist.
 
Irgendwo muss der Reichtum hergekommen sein, reich durch Faulheit passiert extrem selten, arm durch Faulheit ist da schon eher ein Ding. Ob der Erbe dann auch fleißig ist, ist dann natürlich eine andere Frage, durch Ertragssteuernwird er in den meisten Fällen dennoch mehr Geld an den Staat abgeben als er kostet. Arme Leute sind eher ein Kostenfaktor und das in einer ungleich höheren Anzahl an Personen.
20% in diesem Tread sagen btw sie würden nichts mehr arbeiten....wie definiert man faul im wirtschaftlichen Kontext? Fleißig zocken, malen oder wandern gehen mag zwar ein Zeichen von Fleiß sein, aber bringt keine notwendige Wertschöpfung. Falls doch dann dürfte auch der faule Erbe vorbildlich fleißig sein nei irgendwas und wenn es bei Golf spielen und Kuchen essen ist.

Arme Leute sind für die Gesellschaft an sich ein Kostenfaktor.
Geht diese arme Person aber arbeiten, bereichert sich wer anders daran und dennoch bleibt sie gesellschaftlich ein Kostenfaktor.

Und die Umfrage ist nicht wirklich repräsentiv. Weder kann kaum jemand sagen ob man in der Situation noch arbeiten würde, noch weiß man nicht ob man nicht dann doch arbeitet.

Dennoch wird gerne die Grundannahme vertreten, dass der Großteil faul sei.
Warum vertritt man nicht die Annahme, dass die meisten gewillt sind zu arbeiten, weil die gerne einen besseren Lebensstandard haben oder es denen sozial hilft?
 
@Montalaar
Bei deiner Formel gibt es einen entscheidenten Fehler.
Der Großteil der Menschen, die armutsgefährdet sind, befinden sich in nem Job.
Der Grund, warum die meisten in die Armutsfalle abtriften ist, weil sie psychisch oder körperlich von ihren Arbeitgebern bis auf den letzten Tropfen, wie eine Zitrone ausgebeutet wurden - und die Gesellschaft als Staat erpresst diese Menschen in solche Jobs hinein.
Weiterbildung ? - alleine schon dieses Argument ist eine Geringschätzung jedes Jobs - bei dem man an der Armutsgrenze nagt bei 40h die Woche.
 
@Montalaar
Bei deiner Formel gibt es einen entscheidenten Fehler.
Der Großteil der Menschen, die armutsgefährdet sind, befinden sich in nem Job.
Der Grund, warum die meisten in die Armutsfalle abtriften ist, weil sie psychisch oder körperlich von ihren Arbeitgebern bis auf den letzten Tropfen, wie eine Zitrone ausgebeutet wurden - und die Gesellschaft als Staat erpresst diese Menschen in solche Jobs hinein.
Weiterbildung ? - alleine schon dieses Argument ist eine Geringschätzung jedes Jobs - bei dem man an der Armutsgrenze nagt bei 40h die Woche.

Ja, jeder Job wird irgendwie benötigt, sonst gäbe die nicht.
Dass sich Bildung auszahlen soll ist korrekt, da sonst der Anreiz zumindest gemindert vorhanden ist.

Jeder Job sollte Armutsfest sein.
Wer mehr möchte, kann sich dann weiterbilden, sofern es möglich ist. Ein BGE könnte zumindest ein Stück mehr die Möglichkeit schaffen bzw. erleichtern.

Wer hingegen entscheidet, er sei soweit zufrieden, kann das BGE für etwas anderes nutzen. Und ich bleibe dabei, dass eine zufriedene Gesellschaft auch produktiver ist, da ich die Annahme unterstütze dass der Mensch ansich nicht faul ist.
 
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