Zero Tolerance Der Nahe Osten und seine politische Situation

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Ihr befindet euch in einem ZT-Thread, entsprechend gelten hier folgende extra Regeln(Sonderregeln ggf. im Startpost sind mitzubeachten):

1) ZTF für Zero Tolerance Forums Provokationen/Beleidigungen/Bashes/Trollen/OffTopic/Spam/etc führen zur sofortigen Bestrafung in Form von Bans. Entscheidungen sind endgültig und nicht diskutierbar.

2) Gepflegte Diskussionskultur ist das Gebot! ZTFs koexistieren neben den normalen Foren. Wenn ihr mit den harten Regeln hier nicht klarkommt, nutzt die normal moderierten Foren.

3) Einwanderungspolitik und Forderungen diesbezüglich sind nicht Teil des Threads und werden entsprechend behandelt. Davon nicht betroffen sind die Reaktionen von Muslimen hierzulande auf die Vorkommnisse, wie z.B. Pro-Palästina Demonstrationen.

4) Bei kurzen Clips oder Videos, welche bewusst durch vermeintlich unangebrachtes Verhalten Stimmung machen oder Empörung auslösen sollen, bedarf es einer Einordnung in den Kontext der eigenen Argumentation.

5) Benutzt bitte Spoiler-Kästen und benennt diese entsprechend, wenn ihr besonders grausame Darstellungen, Fotos sowie Videos postet.

6) Verzichtet bitte darauf, eurem Gegenüber pauschal bestimmte Ansichten und politische Einstellungen in Bezug auf die Konfliktparteien zu unterstellen, um dessen Meinung abzuwerten.

Worin liegt der begründbare Verdacht das alles dort gefaked ist?

Diverse Namen wurden btw. bereits verifiziert von den entsprechenden Stellen. Das wird in den nächsten Tagen mit Sicherheit noch zunehmen. Umstritten scheint vor allem die Definition, was denn als "legitimes Ziel" gilt. Also ob bspw. ein Prpaganda-Chef der Hamas als Kriegsteilnehmer (-> Nach jeder Auslegung ein legitimes Ziel) gilt oder als politischer Akteur (-> je nach Auslegung kein legitimes Ziel).

Die Debatte ist aber völliger Unsinn. Wer Mitglied einer Terroroganisation ist, die sich im Krieg befindet, ist Kriegsteilnehmer und kein Zivilist. :nix:
 
Diverse Namen wurden btw. bereits verifiziert von den entsprechenden Stellen. Das wird in den nächsten Tagen mit Sicherheit noch zunehmen. Umstritten scheint vor allem die Definition, was denn als "legitimes Ziel" gilt. Also ob bspw. ein Prpaganda-Chef der Hamas als Kriegsteilnehmer (-> Nach jeder Auslegung ein legitimes Ziel) gilt oder als politischer Akteur (-> je nach Auslegung kein legitimes Ziel).

Die Debatte ist aber völliger Unsinn. Wer Mitglied einer Terroroganisation ist, die sich im Krieg befindet, ist Kriegsteilnehmer und kein Zivilist. :nix:


Aber da steht doch überhaupt nicht, das sie der Hamas angehörten. Da steht "Gaza Terrorists".
Die Frage die ich mir dabei stelle, handelt es sich hierbei um "Terroristen" die sich als Journalisten von Reuters, AlJazzera etc ausgaben oder um Jouernalisten die tatsächlich bei Reuters, AllJazeera etc angestellt waren und dann von der IDF getötet wurden und danach als Terroristen aus Gaza bezeichnet werden

Von einem Propaganda Chef der Hamas der zB Reuters Mitarbeiter gewesen sein soll, ist da doch gar nicht die Rede
 
Aber da steht doch überhaupt nicht, das sie der Hamas angehörten. Da steht "Gaza Terrorists".
Die Frage die ich mir dabei stelle, handelt es sich hierbei um "Terroristen" die sich als Journalisten von Reuters, AlJazzera etc ausgaben oder um Jouernalisten die tatsächlich bei Reuters, AllJazeera etc angestellt waren und dann von der IDF getötet wurden und danach als Terroristen aus Gaza bezeichnet werden

Von einem Propaganda Chef der Hamas der zB Reuters Mitarbeiter gewesen sein soll, ist da doch gar nicht die Rede
Exemplarisch, aber kannst auch alle anderen durchgehen.
Gelogen? KI-Bilder?
 
Hat es einen Grund, wieso der Iran Drogen und Nuklearwaffen in derselben Fabrik produziert? 🤡
 
Hat es einen Grund, wieso der Iran Drogen und Nuklearwaffen in derselben Fabrik produziert? 🤡

klar. nukleardrogen hauen besser rein. :pimp:

aber es ist nicht nur der bullshit den er da erzählen will, sondern auch wie er ihn erzählt. den wortsalat könnte man auch so entschlüsseln, dass die arbeiter in den angeblichen nuklearproduktionen sich zuknallen.
 

Wie gesagt: die Debatte dreht sich größtenteils nicht unbedingt darum, ob die Behauptungen real sind. Die Belege dürften in den meisten Fällen korrekt sein. Die Gegenseite argumentiert nur, dass Leute, die an Tag X als Journalist und an Tag Y für die Hamas tätig sind, an Tag X nicht getötet werden dürfen, weil sie - auch wenn sie grundsätzlich Terroristen sind - an diesem Tag nur gefilmt haben.
 
Aber da steht doch überhaupt nicht, das sie der Hamas angehörten. Da steht "Gaza Terrorists".
Die Frage die ich mir dabei stelle, handelt es sich hierbei um "Terroristen" die sich als Journalisten von Reuters, AlJazzera etc ausgaben oder um Jouernalisten die tatsächlich bei Reuters, AllJazeera etc angestellt waren und dann von der IDF getötet wurden und danach als Terroristen aus Gaza bezeichnet werden

Von einem Propaganda Chef der Hamas der zB Reuters Mitarbeiter gewesen sein soll, ist da doch gar nicht die Rede

Es waren wohl wirklich Journalisten und deren Auftragslage war nicht erfunden. Die Frage betrifft eher, ob diese Journalisten ethische Standards verletzt und an terroristischen Aktivitäten mitgewirkt und unterstützt haben. Denn ein Journalist, der für Reuters arbeitet, aber gleichzeitig am 7. Oktober einen Zivilisten getötet hat, könnte es tatsächlich geben. Der Vorwurf kommt jedoch von einer Konfliktpartei. Die IDF will vermeintliche Belege haben, aber ohne unabhängige Verifizierung bleiben diese Behauptungen wertlos. Insbesondere von Israel, die eine großzügige Auslegung von Terrorismus vertreten und jede Palästinasolidarität kriminalisieren, im Pressefreiheitsindex weit hinter Katar stehen und schon mal einfache Kalendare als Hamas-Schichtpläne verwechseln.

Die Liste habe ich mir angeschaut: Nur ein kleiner Teil hat gut begründbare Fälle. Dazu zählt indirekt auch die Arbeit für den Hamas-eigenen Sender Al Aqsa TV. Humanitär betrachtet stehen selbst Journalisten eines Propagandamediums unter Zivilschutz, sofern diese Personen nicht an Kampfhandlungen teilnehmen. Für Militärs wird die journalistische Propagandaarbeit auch ein legitimes Ziel bleiben (siehe bspw. NATO-Angriff auf den staatlichen serbischen Sender). Das bleibt umstritten und einzelfallabhängig, aber letztlich umstritten.

Die Mehrheit der Journalisten ist, soweit der Wissensstand ausreicht, unbelastet. Familiäre Verbindungen und „Kontaktschuld“ sind als Belege unzureichend, ebenso der Verweis auf geheimdienstliche Informationen. Auch sonstige Belege bedarfen einer Echtheitsprüfung, da sich die IDF wegen Fälschungen und/oder eigenwilligen Interpretationen schuldig gemacht hat. Eine Armee sollte man als alleinige Quelle nun mal nicht werten.

Unter dem Strich bleibt aber folgendes: Selbst für den unwahrscheinlichen Fall, dass alle von der IDF vorgelegten Personen Terroristen waren und legitime militärische Ziele und man diese aus der Gleichung raus rechnet, bleibt Israel der Staat mit den höchsten Journalistenmorden weltweit. Bei dem Versuch, IDF-Verbrechen solcher Art aufzudecken, wird man Repressalien ausgesetzt und man muss um sein Leben fürchten. Das gilt sowohl für palästinensische als auch israelische Journalisten, wobei erstere wohl ungleich mehr aufgrund ihres Daseins als Palästinenser.
 
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