Man kann beide schlecht finden. Man kann aber nicht eine genozidale Terrortruppe, die die eigene Bevölkerung zu Propagandazwecken massakriert und als menschliche Schutzschilder missbraucht, die alles um sie herum massakriert, die bis heute keine Anstalten gemacht hat, dass sie je einen Juden auf ihrem Staatsgebiet (oder nur in der Nähe ihres Staatsgebietes) auch nur leben liessen, die sich konsequent gegen jede Gleichstellung oder Anerkennung von Minderheiten ausspricht
gleich schlecht finden wie einen demokratischen Staat, der (zugegebenermaßen mittlerweile massiv) über die Stränge schlägt, wenn man auch nur ansatzweise demokratische Werte vertritt.
Denn absolut jeder muss anerkennen: ein palästinensischer Staat unter der Führung der Akteure, die Stand heute einen solchen Staat regieren würde, wäre mit den Mitteln von Israel eine
weitaus grössere Gefahr für die Welt und die Region als Israel mit ihren aktuellen Mitteln. Wer das auch nur in Frage stellt hat den Diskurs komplett verloren.
Ich warte hier nur darauf, dass irgendwer das Verschwörungsnarrativ aufgreift, dass Israel für die Krise in Ceuta verantwortlich ist. Ich habe einige Namen im Kopf, die sehr empfänglich für diese Theorie sein könnten.