Zero Tolerance Der Nahe Osten und seine politische Situation

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1) ZTF für Zero Tolerance Forums Provokationen/Beleidigungen/Bashes/Trollen/OffTopic/Spam/etc führen zur sofortigen Bestrafung in Form von Bans. Entscheidungen sind endgültig und nicht diskutierbar.

2) Gepflegte Diskussionskultur ist das Gebot! ZTFs koexistieren neben den normalen Foren. Wenn ihr mit den harten Regeln hier nicht klarkommt, nutzt die normal moderierten Foren.

3) Einwanderungspolitik und Forderungen diesbezüglich sind nicht Teil des Threads und werden entsprechend behandelt. Davon nicht betroffen sind die Reaktionen von Muslimen hierzulande auf die Vorkommnisse, wie z.B. Pro-Palästina Demonstrationen.

4) Bei kurzen Clips oder Videos, welche bewusst durch vermeintlich unangebrachtes Verhalten Stimmung machen oder Empörung auslösen sollen, bedarf es einer Einordnung in den Kontext der eigenen Argumentation.

5) Benutzt bitte Spoiler-Kästen und benennt diese entsprechend, wenn ihr besonders grausame Darstellungen, Fotos sowie Videos postet.

6) Verzichtet bitte darauf, eurem Gegenüber pauschal bestimmte Ansichten und politische Einstellungen in Bezug auf die Konfliktparteien zu unterstellen, um dessen Meinung abzuwerten.

Die Genozidkriterien sind trotz der juristisch hohen Hürde weitgehend erfüllt, inklusive der Vernichtungsabsicht. Das lässt sich nicht nur an deinen zitierten Aussagen festmachen, sondern anhand der Handlungsmuster des Täterstaates. Aufgrund der moralischen Ansprüche westlicher Verbündeter verzichtet Israel gnädigerweise auf den nuklearen Holocaust und lässt die Palästinenser nur täglich Stück für Stück massakrieren.

Die klassischen Begleitmerkmale eines Völkermords, wie Genozidleugnung, Verdrängung und ein ritualisiertes Beschwören des Selbstverteidigungsnarrativs, davon bleiben wir leider auch nicht verschont. Auch direkte Genozidforderungen, nur um sie danach zu leugnen, sind irritierenderweise existent. Das ist unverblümt auch schon mal hier im Thread passiert.

Ich möchte hier kontextualisieren: Für Komori begeht ein Schütze, der ein Reh erschiessen, aber aufgrund von Fahrlässigkeit einen Menschen trifft ein vorsätzlicher Mörder. Er hat im Zusammenhang mit juristischen Fragen also absolut null Glaubwürdigkeit.

Weitermachen.

Dir ist aber schon klar, das die Extremisten beider Seiten genau das gleiche mit "From the River to the Sea" wollen?

Das ist mir bewusst. Nur darf heute nur noch eine Seite mit dem Slogan auf die Straße, ohne dass die Leute hier auf die Barrikaden gehen.

Die Zerstörung und Eroberung der vom jeweils anderen kontrollierten Gebiete mitsammt der Vertreibung der dort ansässigen Bevölkerung.

Wir können mal wieder die Frage durchgehen:
Option A: Israel übernimmt die politische Herrschaft über Gaza.
Option B: Die palästinensische Führung in Gaza übernimmt die Herrschaft über Israel.

Würdest du lieber als Palästinenser im neuen Gaza oder als Jude im neuen Israel leben?

Und weil wir beide wissen, dass jeder das neue Gaza wählen würde, ist es ein gewisser Unterschied zwischen den genozidalen Absichten der Hamas und der Absichten der israelischen Führung. Und das bedeutet nicht, dass ich das Vorgehen der israelischen Führung gutheißen will. Man sollte aber bei der Realität bleiben:
- Israelische Führung: Will Gaza erobern
- Iranische Regierung: Will alle Juden vertreiben oder ermorden
- Terrormilizen wie die Hamas: Wollen alle Juden vertreiben oder ermorden


Imho ist keines der beiden ein Genozid, denn es geht in erster Linie um die Eroberung/Kontrolle des Landes und nicht um die Tötung aller angehörigen des Volkes sondern um deren Vertreibung. Aber egal wie man Genozid oder den Aufruf dazu definiert, entweder gilt es für beides oder keines davon.

Auf der einen Seite stimmt das. Auf der anderen ist das schlicht falsch. Der Iran und seine Terror-Milizen wollen nicht nur, dass Israel nicht mehr da ist, sie wollen auch, dass kein einziger Jude in der Region leben darf.
 
Ja in der aggressiven und inflationären Form, wie er hier von gewissen Usern benutzt wird, ist es das in der Tat. Nervt halt nur noch
Ist halt eine gängige politische Selbstbezeichnung, die unterschiedliche politische Spektren umfasst - von der liberalen Auslegung bis zur rechtsextremen. Ja, es gibt ja auch sogar christliche Zionisten, die einerseits antisemitisch sind, andererseits pro-israelisch.

Ich möchte hier kontextualisieren: Für Komori begeht ein Schütze, der ein Reh erschiessen, aber aufgrund von Fahrlässigkeit einen Menschen trifft ein vorsätzlicher Mörder. Er hat im Zusammenhang mit juristischen Fragen also absolut null Glaubwürdigkeit.

Weitermachen.



Das ist mir bewusst. Nur darf heute nur noch eine Seite mit dem Slogan auf die Straße, ohne dass die Leute hier auf die Barrikaden gehen.



Wir können mal wieder die Frage durchgehen:
Option A: Israel übernimmt die politische Herrschaft über Gaza.
Option B: Die palästinensische Führung in Gaza übernimmt die Herrschaft über Israel.

Würdest du lieber als Palästinenser im neuen Gaza oder als Jude im neuen Israel leben?

Und weil wir beide wissen, dass jeder das neue Gaza wählen würde, ist es ein gewisser Unterschied zwischen den genozidalen Absichten der Hamas und der Absichten der israelischen Führung. Und das bedeutet nicht, dass ich das Vorgehen der israelischen Führung gutheißen will. Man sollte aber bei der Realität bleiben:
- Israelische Führung: Will Gaza erobern
- Iranische Regierung: Will alle Juden vertreiben oder ermorden
- Terrormilizen wie die Hamas: Wollen alle Juden vertreiben oder ermorden




Auf der einen Seite stimmt das. Auf der anderen ist das schlicht falsch. Der Iran und seine Terror-Milizen wollen nicht nur, dass Israel nicht mehr da ist, sie wollen auch, dass kein einziger Jude in der Region leben darf.
Naja, historisch haben die Juden unter ihren muslimischen Statthaltern besser gelebt als heute - die rechtliche Gleichstellung gab es dann sowieso ab dem 19. Jahrhundert. Das Ausmaß an Zerstörung, Vertreibung und Tötung was wir in Gaza gerade sehen, gab es zuletzt bei der Zerstörung Jerusalems (70) und der Verwüstung Judäas (135) seitens der Römer. Oder halt die Kreuzfahrer 1099, bei der muslimische und jüdische Bewohner massenhaft getötet wurden.

Alles übrigens "Selbstverteidigungsakte".
 
Ist halt eine gängige politische Selbstbezeichnung, die unterschiedliche politische Spektren umfasst - von der liberalen Auslegung bis zur rechtsextremen. Ja, es gibt ja auch sogar christliche Zionisten, die einerseits antisemitisch sind, andererseits pro-israelisch.

Das Problem ist, dass der Begriff mehrere Bedeutungen hat und heute jedem, der eine "harmlose Auslegung" zeigt, die radikale Auslegung vorgeworfen wird. Eigentlich sollte hier jeder ein Zionist sein. Denn ich hoffe doch schwer, dass hier jeder der Meinung ist, dass der Staat Israel eine Daseinsberechtigung hat.

Mit dem Vorwurf des Zionisten schwingt aber eine ganze Reihe Haltungen mit, die die radikale Auslegung prägen. Und indem man Zionist immer mehr als Buzzword verwendet, werden Leute, die eine harmlose Haltung vertreten (Israel darf existieren) mit den radikalen Auslegungen (Alle Palästinenser müssen sterben) in einen Topf geworfen und keinem ist geholfen.

Naja, historisch haben die Juden unter ihren muslimischen Statthaltern besser gelebt als heute - die rechtliche Gleichstellung gab es dann sowieso ab dem 19. Jahrhundert. Das Ausmaß an Zerstörung, Vertreibung und Tötung was wir in Gaza gerade sehen, gab es zulässt bei der Zerstörung Jerusalems seitens der Römer.

Das ist wieder so eine pauschale Aussage, die nicht stimmt. Das Hauptproblem: du nimmst "den Palästinenser" als Vergleichswert, den es nicht gibt. Wenn man ein Ranking erstellen würde nach "Rechten unter fremder Herrschaft",
1. ... wären die Palästinenser im Kernstaat Israel heute weitaus besser gestellt, als es je ein Jude unter muslimischer Herrschaft in der Region war.
2. ... Dahinter wohl die Juden in den liberalsten Phasen oder generell positiven Phasen in Bezug auf die Gleichberechtigung.
3. ... Dahinter die Palästinenser in den Areas A und B der Westbank.
4. ... Dahinter die Palästinenser in Gaza vor dem Krieg
5. ... Die Palästinenser in Area C der Westbank.
6. ... Die Juden in den repressiven Phasen islamischer Herrschaft - zugegebenermaßen liegen die aber auch weit zurück.
 
Das Problem ist, dass der Begriff mehrere Bedeutungen hat und heute jedem, der eine "harmlose Auslegung" zeigt, die radikale Auslegung vorgeworfen wird. Eigentlich sollte hier jeder ein Zionist sein. Denn ich hoffe doch schwer, dass hier jeder der Meinung ist, dass der Staat Israel eine Daseinsberechtigung hat.

Mit dem Vorwurf des Zionisten schwingt aber eine ganze Reihe Haltungen mit, die die radikale Auslegung prägen. Und indem man Zionist immer mehr als Buzzword verwendet, werden Leute, die eine harmlose Haltung vertreten (Israel darf existieren) mit den radikalen Auslegungen (Alle Palästinenser müssen sterben) in einen Topf geworfen und keinem ist geholfen.



Das ist wieder so eine pauschale Aussage, die nicht stimmt. Das Hauptproblem: du nimmst "den Palästinenser" als Vergleichswert, den es nicht gibt. Wenn man ein Ranking erstellen würde nach "Rechten unter fremder Herrschaft",
1. ... wären die Palästinenser im Kernstaat Israel heute weitaus besser gestellt, als es je ein Jude unter muslimischer Herrschaft in der Region war.
2. ... Dahinter wohl die Juden in den liberalsten Phasen oder generell positiven Phasen in Bezug auf die Gleichberechtigung.
3. ... Dahinter die Palästinenser in den Areas A und B der Westbank.
4. ... Dahinter die Palästinenser in Gaza vor dem Krieg
5. ... Die Palästinenser in Area C der Westbank.
6. ... Die Juden in den repressiven Phasen islamischer Herrschaft - zugegebenermaßen liegen die aber auch weit zurück.
Großer Quatsch. Den Palästinensern ergeht so heute wie den Juden unter den Römern.
 
Welchen Palästinensern? Denen in Israel nicht und nur schon die Behauptung, dass dem so sein soll, zeigt, dass du völlig planlos ist.
Gaza gibt vor was dem Rest sehr bald im Westjordanland erblühen wird bzw. schon erblüht und den palästinensischen Israels auch bald erblühen wird. Natürlich geschah die Vertreibung der Juden bei den Römern nicht über Nacht, sondern hat auch erstmal ein paar Jahrzehnte gebraucht.
Und natürlich erging es den Juden unter islamischer Herrschaft deutlich besser. Ähnlich vergleichbare Phänomene wie die Nakba (Vertreibung von 700.000 Menschen und die Verwüstung ganzer Landstriche), Westjordanland und der Zerstörung Gazas hat es da schlichtweg nicht gegeben. Ich leugnen ja, die reale Diskriminierung und die Progrome im islamischen vorkolonialen Raum ganz bestimmt nicht, aber das sind einfach andere Dimensionen, ja, schon, wenn man die Antike ausklammern, historische Singularitäten..
Die jüdische Theologie und Philosophie hatte ja auch ihre Blütezeit unter islamischen Herrschern. Andererseits geschah die islamische Blütezeit ganz sicher nicht unter israelischer Besatzung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist mir bewusst. Nur darf heute nur noch eine Seite mit dem Slogan auf die Straße, ohne dass die Leute hier auf die Barrikaden gehen.
Während die andere Seite immer offensichtlicher an der Umsetzung arbeitet und dabei immer skrupelloser vorgeht. Das Problem ist ja gerade auch, das nur eine Seite die Macht und Möglichkeit hat diese extreme durchzuführen und mit dem Segen aus Washington wohl auch wird...

Wir können mal wieder die Frage durchgehen:
Option A: Israel übernimmt die politische Herrschaft über Gaza.
Israel kontrolliert schon lange den Import benötigter Rohstoffe für Gaza und spielt damit nach belieben mit der Lebensqualität der Bevölkerung(Stichwort Freiluftgefängnis) Und es geht nicht um die politische Übernahme, sondern um die Zerstörung aller Infrastruktur und den Wiederaufbau als neue israelische Siedlungsgebiete.

Option B: Die palästinensische Führung in Gaza übernimmt die Herrschaft über Israel.
Es gäbe ja auch noch die PLO und die Palästinänser im Westjordanland, welche deutlich gemässigter sind und das bestehen Israels akzeptieren. Nur werden diese ja auch nicht wirklich besser behandelt, im Gegenteil, auch hier breitet sich Israel mit Unterstützung der Regierung Stück für Stück aus und vertreibt die dortige Bevölkerung.

Würdest du lieber als Palästinenser im neuen Gaza oder als Jude im neuen Israel leben?

Und weil wir beide wissen, dass jeder das neue Gaza wählen würde, ist es ein gewisser Unterschied zwischen den genozidalen Absichten der Hamas und der Absichten der israelischen Führung. Und das bedeutet nicht, dass ich das Vorgehen der israelischen Führung gutheißen will. Man sollte aber bei der Realität bleiben:
- Israelische Führung: Will Gaza erobern
- Iranische Regierung: Will alle Juden vertreiben oder ermorden
- Terrormilizen wie die Hamas: Wollen alle Juden vertreiben oder ermorden
Ich würde sowohl als Palästinenser als auch als Jude in Israel lieber in der Zeit vor der Ermordung Jitzchak Rabins und der Machtübernahme Netanjahus leben, imho das letzte mal wo sowas wie eine sinnvolle, friedliche Lösung in Griffweite schien.

Auf der einen Seite stimmt das. Auf der anderen ist das schlicht falsch. Der Iran und seine Terror-Milizen wollen nicht nur, dass Israel nicht mehr da ist, sie wollen auch, dass kein einziger Jude in der Region leben darf.
Und einige der israelischen Regierungsmitglieder sehen sich als Herrenrasse welche über ganz Grossjudäa herrschen sollte. Es gibt auf beiden Seiten absolut durchgeknallte Extremisten, solange man deren Wort als Grundlage für den Diskurs verwendet wird sich der Wahnsinn da unten immer weiter drehen....
 
Der neue, alte Zionismus zeigt sich im israelischen Wahlkampf. Das politische Programm? Vertreibung, Vernichtung, Landraub, Rassismus, Abschaffung der unabhängigen Justiz. Faschismus feiert Hochkonjunktur.

Gemeint sind jedoch die radikalsten unter den Siedlern. Sie sind es oftmals, die Palästinenser überfallen, verprügeln, nicht selten auch töten, ihre Häuser und Autos anzünden, ihre Schafe stehlen. Im Knesset-Parlament werden sie am Tag der Siedlerkonferenz gefeiert.
 
Wer kriegsaffin ist und gerne andere Länder zerbomben will ohne selbst Konsequenzen tragen zu müssen, wird seinen Interventionismus sicher schmerzlich vermissen. Das stimmt.



Worin Graham das genaue US-Interesse beim Eingreifen in den Libanon gesehen habe, kannst du sicher erklären, wobei hier die naheliegendste Möglichkeit vermutlich komplett ignoriert wird: Sein persönliches Interesse ist zufällig deckungsgleich mit den Interessen seiner Unterstützer aus der Rüstungs- und proisraelischen Lobby, weswegen seine „interventionistische Doktrin“ im Nahen Osten auch recht konsistent ist mit dem Beschuss von Staaten, die Israel als Bedrohung oder als Hindernis der eigenen regionalen Interessen empfindet.

Es ist im Übrigen auch bis heute nicht ganz klar, worin das US-Interesse beim Angriff auf den Iran bestand.



Die Ironie daran: man vermutet erst, dies beziehe sich auf Grahams maximal verabscheuungswürdigenden Äußerungen im Rahmen seiner „interventionistischen Doktrin“ aber es meint tatsächlich mich. Offenkundig herrscht nur rhetorische Maximaleskalation, wenn sie das eigene Weltbild dekonstruiert.



Israel ist ein messbarer Sonderfall in der US-Außenpolitik. Kurz zusammengefasst: Es ist der größte kumulative Empfänger von US-Militärhilfe seit dem Zweiten Weltkrieg, abgesichert über ein langfristiges Memorandum statt jährlicher Einzelentscheidungen. Die USA legen im UN-Sicherheitsrat routinemäßig ihr Veto gegen Israel-kritische Resolutionen ein, öfter als für jeden anderen Zweck. Und es gibt mit AIPAC eine der schlagkräftigsten Lobbys in Washington, die offen damit wirbt, Wahlen zu beeinflussen. Die US-Administration möchte den IStGH wegen des Haftbefehls an Netanyahu in die Knie zwingen und sanktioniert die Institution, die in Tradition von Nürnberg steht. Dazu hat das US-Repräsentantenhaus über eine Integration des israelischen Militärs in die amerikanische Supply Chain entschieden, ein sehr sensibler Angriff auf die militärische Souveränität einer Weltmacht. Das ist nur ein kleiner Teil einer größeren und recht offensichtlich beobachtbaren Verquickung.

„Konstruiert“ ist dieser Sonderfall tatsächlich, allerdings nicht von mir.



Freude über Gewaltanwendung, die man seit Jahren geplant hat, oder Aussagen wie „I love blowing stuff up“ sind keine Standpunkte. Ein solcher Sadismus erfordert insofern kein Gegenargument, höchstens eine Einordnung. Man muss auch niemanden von außen delegitimieren, denn die Aussage tut das aus sich heraus.



Einen Euro ins Phrasenschwein.
Einflussreiche Lobby.
Starke politische Unterstützung.
Tiefe strategische Allianz.
Enge militärische Kooperation.
Persönliche Nähe zu Netanyahu.
Israelliebe.

Mag alles sein. Nur bedeutet Einfluss nicht Fremdkontrolle, Kooperation nicht Selbstaufgabe, Liebe nicht Hörigkeit und Unterstützung nicht Hochverrat. Genau dieser zusätzliche Sprung ist der von Dir hier konstruierte israelbezogene Sonderfall. Er trägt verschwörungstheoretische Züge und ist weiterhin kompatibel mit antisemitischen Tropen.

Kauf ich nicht.
 
Einflussreiche Lobby.
Starke politische Unterstützung.
Tiefe strategische Allianz.
Enge militärische Kooperation.
Persönliche Nähe zu Netanyahu.
Israelliebe.

Mag alles sein. Nur bedeutet Einfluss nicht Fremdkontrolle, Kooperation nicht Selbstaufgabe, Liebe nicht Hörigkeit und Unterstützung nicht Hochverrat. Genau dieser zusätzliche Sprung ist der von Dir hier konstruierte israelbezogene Sonderfall. Er trägt verschwörungstheoretische Züge und ist weiterhin kompatibel mit antisemitischen Tropen.

Kauf ich nicht.
Diese Gedankenakrobatik ist doch total irre. Du gibst zu, dass es das alles gibt, erklärst aber gleichzeitig die Benennung dieser Zusammenhänge als antisemitische Verschwörungstheorie. Fakten aufzuzählen ist also deiner Meinung nach antisemitisch, weil sie ja womöglich in eine Israelkritik münden könnte.
 
Diese Gedankenakrobatik ist doch total irre. Du gibst zu, dass es das alles gibt, erklärst aber gleichzeitig die Benennung dieser Zusammenhänge als antisemitische Verschwörungstheorie. Fakten aufzuzählen ist also deiner Meinung nach antisemitisch, weil sie ja womöglich in eine Israelkritik münden könnte.
Dein Beitrag zeigt genau das Problem: die Unfähigkeit, zwischen Fakten und Deutungen zu unterscheiden. Dass etwas existiert, bedeutet nicht automatisch, dass die daraus gezogene Interpretation folgt. Die eigentliche Gedankenakrobatik liegt darin, Fakten und Deutungen so zu vermischen, dass jede Kritik an der Deutung als Angriff auf die Fakten dargestellt werden kann.
 
Einflussreiche Lobby.
Starke politische Unterstützung.
Tiefe strategische Allianz.
Enge militärische Kooperation.
Persönliche Nähe zu Netanyahu.
Israelliebe.

Mag alles sein. Nur bedeutet Einfluss nicht Fremdkontrolle, Kooperation nicht Selbstaufgabe, Liebe nicht Hörigkeit und Unterstützung nicht Hochverrat. Genau dieser zusätzliche Sprung ist der von Dir hier konstruierte israelbezogene Sonderfall. Er trägt verschwörungstheoretische Züge und ist weiterhin kompatibel mit antisemitischen Tropen.

Kauf ich nicht.

Niemand wird Graham vermissen

 
Die Putins, Trumps und co freuen sich über den Verlust, die Kurden, Ukrainer, Harris und co verloren einen Supporter.
 
Das artet jetzt in eine abgehobene akademische Wortklauberei Metadebatte aus, denn auch ohne Genozid besteht die Tatsache von 2 Millionen ihrer Wohnorte entwurzelter Menschen unter katastrophalen hygienischen Umständen hausend in irgendwelchen Notbarracken am schieren Minimum menschlicher Existenz und die relevante Frage ist, ob Israels legitimes Bedürfnis nach Sicherung seines Hoheitsgebiets nach dem Hamas Anschlag nur mit dieser Extremeskalation in Gaza zu erreichen war/ist.
Es ist vielleicht hilfreich sich bewusst zu machen, dass eben diese "Wortklauberei" über die Relevanz der von Dir aufgeworfenen Frage entscheidet. Sobald man einen Genozid unterstellt, wird jede Analyse der militärischen Notwendigkeit und Verhältnismäßigkeit mit einem Schlag obsolet. Die Notwendigkeit, sich mit legitimen israelischen Sicherheitsinteressen auseinanderzusetzen und diese abzuwägen, entfällt in diesem Fall komplett, da es um eine ganz andere, durch nichts zu rechtfertigende Intention geht. Israel wäre mit einem Schlag delegitimiert und geächtet - mit schwerwiegenden Konsequenzen für den Staat und spürbare Folgen für dessen Bürger und Juden weltweit. Was auch erklärt, weshalb der Genozidvorwurf für Antisemiten wichtig ist und warum sie ihn so beharrlich vorantreiben (dass eine solche Intention bei Dir nicht erkennbar ist, ist der einzige Grund warum Du von mir an der Stelle überhaupt eine Antwort bekommst). Swisslink ist daher in allen Punkten zuzustimmen. Begriffliche Genauigkeit spielt eine sehr große Rolle und darauf hinzuweisen ist hier ganz besonders geboten.
 
Zuletzt bearbeitet:
- Terrormilizen wie die Hamas: Wollen alle Juden vertreiben oder ermorden

Öhh ist es nicht so das Hamas und Israel = Best Buddys sind?


Ich meine ja nur der Typ redet über Israel im positiven Sinne aber deren Terrorgruppe greift Israel an damit, Israel den Gaza übernimmt?!?. Es gab ja noch diverse anderen Interviews mit ihm auf diversen anderen Plattformen wo er ja selber behauptet hat, das Israel den Gazastreifen sowieso übernommen hätte das der Begriff Palestina eine Erfindung Arafats sei um den Menschen dort eine Fake Identität zu geben usw.

Sollte es nicht so sein das er Israel hassen müsste und sich dagegen ausprechen sollte?!?. Ich verstehe diese Kuscherei nicht.
Angeblich noch ein Zitat von ihm: Man werde jedem im Westen töten, der sich gegen Israel stelle.

Nevermind-Nathan-Fillion.gif
 
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Es ist vielleicht hilfreich sich bewusst zu machen, dass eben diese "Wortklauberei" über die Relevanz der von Dir aufgeworfenen Frage entscheidet. Sobald man einen Genozid unterstellt, wird jede Analyse der militärischen Notwendigkeit und Verhältnismäßigkeit mit einem Schlag obsolet. Die Notwendigkeit, sich mit legitimen israelischen Sicherheitsinteressen auseinanderzusetzen und diese abzuwägen, entfällt in diesem Fall komplett, da es um eine ganz andere, durch nichts zu rechtfertigende Intention geht. Israel wäre mit einem Schlag delegitimiert und geächtet - mit schwerwiegenden Konsequenzen für den Staat und spürbare Folgen für dessen Bürger und Juden weltweit. Was auch erklärt, weshalb der Genozidvorwurf für Antisemiten wichtig ist und warum sie ihn so beharrlich vorantreiben (dass eine solche Intention bei Dir nicht erkennbar ist, ist der einzige Grund warum Du von mir an der Stelle überhaupt eine Antwort bekommst). Swisslink ist daher in allen Punkten zuzustimmen. Begriffliche Genauigkeit spielt eine sehr große Rolle und darauf hinzuweisen ist hier ganz besonders geboten.
Darüber zu klagen, der Vorwurf eines möglichen Völkermords sei nicht präzise genug – angesichts von rund 70.000 Toten, der Zerstörung der landwirtschaftlichen Flächen, nahezu aller Krankenhäuser sowie zahlloser Kultur- und Bildungseinrichtungen und der Vertreibung von zwei Millionen Menschen -, zugleich aber den Antisemitismusbegriff bis zur völligen Unkenntlichkeit auszudehnen, offenbart eine bemerkenswerte argumentative Lücke.
Bei einer solchen Relativierung muss man sich irgendwann fragen, was hier eigentlich schwerer wiegt: die Sorge vor Antisemitismus oder ein weitgehend ausgeblendeter Rassismus gegen Palästinenser? Ich unterstelle dir persönlich keine solche Intention. Es ist allerdings ein Muster, das mir in diesen Kreisen auffallend häufig begegnet.
 
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