Katana
L20: Enlightened
Letztendlich kann man sagen, dass Sony es wohl richtig gemacht hat (aus ihrer Sicht).
Es zeichnet sich seit Jahren ein schleichender Tod von physischen Spielen ab. Das konnte jeder sehen und es war jedem hoffentlich klar, dass sich digitale Spiele durchsetzen. Womit aber wohl die wenigsten (auch ich nicht) gerechnet haben, ist, dass ein Hersteller so einen beinharten Schnitt umsetzen möchte. Ich ging eher davon aus, dass man weiterhin ein physisches Medium anbieten wird, bis eben dieser Markt fast gänzlich zusammengebrochen ist. Vermutlich ging es Sony aber nicht schnell genug und sie wollen daher nachhelfen. Hier sind sie auch in einer außergewöhnlich guten Position. Ohne direkte Konkurrenz und als einer der letzten Anbieter physischer Games bleibt dem Kunden ja sowieso keine Alternative. Die meisten PlayStation Kunden haben die Konsole doch sowieso nur, weil sie das beste Gesamtpaket bietet, und nicht, weil es physische Medien gibt oder weil hier besondere exklusive Spiele erscheinen.
Das Thema physisches Medium hat sich erledigt, da kann keine Petition der Welt noch etwas daran ändern. Niemand kann Sony dazu zwingen, weiterhin Discs (oder ein anderes Medium) zu produzieren. Das hat der Markt schon längst entschieden. Auf der PlayStation alleine machen physische Spiele vielleicht noch bis zu 50 Prozent der verkauften Einheiten aus (der Gewinn ist aber deutlich schlechter), aber auf den Gesamtmarkt bezogen (inklusive PC und Mobile) sind diese Zahlen halt völlig irrelevant (Konsolen machen etwa ein Drittel des Marktes aus, davon hat die PlayStation dann etwa die Hälfte; selbst bei 50 Prozent physischer Spiele auf der PlayStation wären das also nur 7,5 Prozent vom Gesamtmarkt). Zudem ergibt sich einfach die Alternativlosigkeit des Kunden. Man kann auf das Spielen verzichten oder auf eine andere, rein digitale Plattform wechseln. Wobei ich hier ehrlicherweise nur den Kopf schütteln kann bei Usern, die nun meinen, auf Steam zu wechseln. Steam ist schließlich genau das, was das PSN werden soll, also rein digitaler Lizenzverkauf. DRM freie Steam Versionen sind immer noch die Ausnahme von der Regel.
Wenn dann die PS6 in zwei Jahren erscheint, wird das Thema aufgrund der Alternativlosigkeit einfach nicht mehr relevant sein. Zudem hat Sony nirgendwo gesagt, dass sie nicht auch GKCs oder Ähnliches anbieten werden. Also entweder die Kunden gehen weiter mit Sony in die digitale Zukunft oder sie wechseln auf eine andere Plattform. Dass es rein digital wird, ist unausweichlich (auch Nintendo wird noch nachziehen, die hinken sowieso immer ein bis drei Generationen hinterher).
Letztendlich ist die gesamte Diskussion hier etwas fragwürdig. Jeder verteidigt sein bevorzugtes Medium (physisch oder digital) auf seiner bevorzugten Plattform (PC, Konsole, Mobile etc.) und niemand wird von seinem Standpunkt abrücken, weil es hier auch kein echtes Richtig oder Falsch gibt. Alles hat Vor und Nachteile. Das Internet kann ausfallen, der Account kann gestohlen werden, genauso wie physische Games verloren gehen können oder nicht ewig haltbar sind etc. Das ist meiner Meinung nach alles egal, jeder wie er möchte.
Das wirkliche Kernproblem wird meiner Meinung nach viel zu wenig beachtet: die Verbraucherrechte! Denn das ist das, was uns alle auf allen Plattformen trifft, und das nicht nur bei Videospielen, sondern auch bei Filmen, Musik und sonstiger Software. Alles geht in die Richtung der völligen Enteignung des Konsumenten. Und es sieht leider nicht so aus, als würden sich die Konsumenten hier zusammenschließen und mehr Druck machen. Stop Killing Games ist nur ein Beispiel, welches an der EU gescheitert ist, und das trotz etwa 1,3 Millionen verifizierter Unterschriften.
Daher gilt es als Konsument bewusster mit seiner Geldbörse zu entscheiden, was man wirklich möchte. Ich habe es schon einmal erwähnt und kann mich daher nur wiederholen: Eine digitale Plattform ohne DRM ist die kundenfreundlichste Option, die man in einer rein digitalen Zukunft haben kann. Die Konsumenten müssen dies aber auch unterstützen. Leider scheint es den meisten egal zu sein, wenn man aus Bequemlichkeit lieber Steam als GOG nutzt. Falls nun jemand meint „aber GOG hat so eine geringe Auswahl“: Bitte mal in sich gehen und darüber nachdenken, warum das so ist und wie wir alle das ändern könnten.
Es zeichnet sich seit Jahren ein schleichender Tod von physischen Spielen ab. Das konnte jeder sehen und es war jedem hoffentlich klar, dass sich digitale Spiele durchsetzen. Womit aber wohl die wenigsten (auch ich nicht) gerechnet haben, ist, dass ein Hersteller so einen beinharten Schnitt umsetzen möchte. Ich ging eher davon aus, dass man weiterhin ein physisches Medium anbieten wird, bis eben dieser Markt fast gänzlich zusammengebrochen ist. Vermutlich ging es Sony aber nicht schnell genug und sie wollen daher nachhelfen. Hier sind sie auch in einer außergewöhnlich guten Position. Ohne direkte Konkurrenz und als einer der letzten Anbieter physischer Games bleibt dem Kunden ja sowieso keine Alternative. Die meisten PlayStation Kunden haben die Konsole doch sowieso nur, weil sie das beste Gesamtpaket bietet, und nicht, weil es physische Medien gibt oder weil hier besondere exklusive Spiele erscheinen.
Das Thema physisches Medium hat sich erledigt, da kann keine Petition der Welt noch etwas daran ändern. Niemand kann Sony dazu zwingen, weiterhin Discs (oder ein anderes Medium) zu produzieren. Das hat der Markt schon längst entschieden. Auf der PlayStation alleine machen physische Spiele vielleicht noch bis zu 50 Prozent der verkauften Einheiten aus (der Gewinn ist aber deutlich schlechter), aber auf den Gesamtmarkt bezogen (inklusive PC und Mobile) sind diese Zahlen halt völlig irrelevant (Konsolen machen etwa ein Drittel des Marktes aus, davon hat die PlayStation dann etwa die Hälfte; selbst bei 50 Prozent physischer Spiele auf der PlayStation wären das also nur 7,5 Prozent vom Gesamtmarkt). Zudem ergibt sich einfach die Alternativlosigkeit des Kunden. Man kann auf das Spielen verzichten oder auf eine andere, rein digitale Plattform wechseln. Wobei ich hier ehrlicherweise nur den Kopf schütteln kann bei Usern, die nun meinen, auf Steam zu wechseln. Steam ist schließlich genau das, was das PSN werden soll, also rein digitaler Lizenzverkauf. DRM freie Steam Versionen sind immer noch die Ausnahme von der Regel.
Wenn dann die PS6 in zwei Jahren erscheint, wird das Thema aufgrund der Alternativlosigkeit einfach nicht mehr relevant sein. Zudem hat Sony nirgendwo gesagt, dass sie nicht auch GKCs oder Ähnliches anbieten werden. Also entweder die Kunden gehen weiter mit Sony in die digitale Zukunft oder sie wechseln auf eine andere Plattform. Dass es rein digital wird, ist unausweichlich (auch Nintendo wird noch nachziehen, die hinken sowieso immer ein bis drei Generationen hinterher).
Letztendlich ist die gesamte Diskussion hier etwas fragwürdig. Jeder verteidigt sein bevorzugtes Medium (physisch oder digital) auf seiner bevorzugten Plattform (PC, Konsole, Mobile etc.) und niemand wird von seinem Standpunkt abrücken, weil es hier auch kein echtes Richtig oder Falsch gibt. Alles hat Vor und Nachteile. Das Internet kann ausfallen, der Account kann gestohlen werden, genauso wie physische Games verloren gehen können oder nicht ewig haltbar sind etc. Das ist meiner Meinung nach alles egal, jeder wie er möchte.
Das wirkliche Kernproblem wird meiner Meinung nach viel zu wenig beachtet: die Verbraucherrechte! Denn das ist das, was uns alle auf allen Plattformen trifft, und das nicht nur bei Videospielen, sondern auch bei Filmen, Musik und sonstiger Software. Alles geht in die Richtung der völligen Enteignung des Konsumenten. Und es sieht leider nicht so aus, als würden sich die Konsumenten hier zusammenschließen und mehr Druck machen. Stop Killing Games ist nur ein Beispiel, welches an der EU gescheitert ist, und das trotz etwa 1,3 Millionen verifizierter Unterschriften.
Daher gilt es als Konsument bewusster mit seiner Geldbörse zu entscheiden, was man wirklich möchte. Ich habe es schon einmal erwähnt und kann mich daher nur wiederholen: Eine digitale Plattform ohne DRM ist die kundenfreundlichste Option, die man in einer rein digitalen Zukunft haben kann. Die Konsumenten müssen dies aber auch unterstützen. Leider scheint es den meisten egal zu sein, wenn man aus Bequemlichkeit lieber Steam als GOG nutzt. Falls nun jemand meint „aber GOG hat so eine geringe Auswahl“: Bitte mal in sich gehen und darüber nachdenken, warum das so ist und wie wir alle das ändern könnten.

) ist und eine Rückmeldung, sofern ich sie erhalten sollte, noch aussteht.
