Zero Tolerance Deutsche Wirtschaft 2025

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Ihr befindet euch in einem ZT-Thread, entsprechend gelten hier folgende extra Regeln(Sonderregeln ggf. im Startpost sind mitzubeachten):

1) ZTF für Zero Tolerance Forums Provokationen/Beleidigungen/Bashes/Trollen/OffTopic/Spam/etc führen zur sofortigen Bestrafung in Form von Bans. Entscheidungen sind endgültig und nicht diskutierbar.

2) Gepflegte Diskussionskultur ist das Gebot! ZTFs koexistieren neben den normalen Foren. Wenn ihr mit den harten Regeln hier nicht klarkommt, nutzt die normal moderierten Foren.

3) Politik darf nur thematisiert werden, wenn sie einen direkten Einfluss auf die deutsche Wirtschaft hat. Dieser Einfluss sollte auch im Beitrag ersichtlich werden.

4) Wenn Politik thematisiert wird, gelten die üblichen Verhaltensregeln, wie keine Politikerbeleidigungen und dass Kritik angemessen sein sollte.

Keine offenkundig...er wird hierbleiben wie der YT-Buddy nach seine "Weltreise mit Klicks" wieder hier landen wird.

Leider falsch. Ich bin schon seit Monaten ausgewandert und solange ich u.a. auf das wachsende Nettodefizit an hochqualifizierten Deutschen verweisen kann, brauche ich ja nicht mehr mit offenkundig ungern gesehenen anekdotischen Evidenzen kommen.
 
Leider falsch. Ich bin schon seit Monaten ausgewandert und solange ich u.a. auf das wachsende Nettodefizit an hochqualifizierten Deutschen verweisen kann, brauche ich ja nicht mehr mit offenkundig ungern gesehenen anekdotischen Evidenzen kommen.
Und weil du seit Monaten ausgewandert bist ist es dir nicht möglich zu sagen wohin du ausgewandert bist.
Du sitzt jetzt also wo genau und mit doppelter Staatsbürgerschaft/Zweitwohnsitz?
Und was waren die Gründe dieses Land als neue Heimat auszuwählen?
 
Und weil du seit Monaten ausgewandert bist ist es dir nicht möglich zu sagen wohin du ausgewandert bist.
Du sitzt jetzt also wo genau und mit doppelter Staatsbürgerschaft/Zweitwohnsitz und was waren die Gründe dieses Land als neue Heimat auszuwählen?

Schweiz, das hatte er schon mal gesagt.
 
Und weil du seit Monaten ausgewandert bist ist es dir nicht möglich zu sagen wohin du ausgewandert bist.
Du sitzt jetzt also wo genau und mit doppelter Staatsbürgerschaft/Zweitwohnsitz?
Und was waren die Gründe dieses Land als neue Heimat auszuwählen?

Steht weiter oben, man müsste halt nur lesen.
Die Gründe warum man Schweiz wählt, sind hinlänglich bekannt. Google ist dein Freund und Helfer.
 
Wobei ich in die Schweiz oder Österreich gehen nicht wirklich als "Auswandern" bezeichnen würde :coolface:

Warum nicht? Es sind andere Länder und die Schweiz weist durchaus größe politische und kulturelle Unterschiede zu Deutschland auf.

Wenn die Boomer aus ihren Buden raussterben die nächsten Jahre, wird sich der Wohnungsmangel eh erledigt haben.

Ja gut,vielleicht mit Grenzschutz und Remigration aber mit Open Borders und Masseneinwanderung wird es doch niemals genug freie Wohnungen geben.

Meinst du die zahlenmäßige Verhältnismäßigkeit weil es angeblich doch nicht so viele sind oder die „Hör auf zu jammern, woanders ist es schlimmer“ Verhältnismäßigkeit? :uglyclap:

Ich denke er hat da auch so ein vereinfachtes Biomasse denken.

So von wegen eine bestimmte Zahl Menschen X gehen weg, dafür kommen ähnliche oder höhere Mengen andere Menschen Y ins Land und in seinem Kopf gleicht sich das irgendwie aus und hat keine größe Bedeutung.

In so Konzepten wie Paretoverteilung oder individuelles Wissen und Produktivität, kulturelles/human Kapital , Lebensphasen, kumulative Effekte über längere Zeiträume usw. scheint er nicht zu denken, was Diskussionen müßig macht.
 
China zeigt wohin der Weg gehen wird am ende. Wir dachten, sie ergänzen uns, stattdessen haben sie uns immer mehr ausgebotet.

Das gleiche passiert in der EU. Länder wie Polen und Spanien profitieren von gewaltigen Geldern aus der EU und wir glauben, dass es auch uns hilft, dabei sehen wir eher, dass die deutsche Firmen dahin abbauen und hier immer mehr ihre Arbeit verlieren.

Dieses Land will einfach nicht lernen und sein wir ehrlich, wir haben keine Zukunft mehr.

Natürlich wird das nicht von heute auf Morgen gehen, man sieht ja an Frankreich und Japan, die trotz enormer Schulden immer noch relativ Haushalten können, aber ich bezweifle, dass bei der G6 in 50 Jahren noch Deutschland eine Rolle spielen wird...
 
Zum Thema Auswandern: Jedes Jahr verlassen ca. 280.000 Menschen Deutschland, ca. 75% davon mit Hochschulabschluss (was nicht heißt dass die anderen Auswanderer nicht auch qualifiziert wären).
 
Zum Thema Auswandern: Jedes Jahr verlassen ca. 280.000 Menschen Deutschland, ca. 75% davon mit Hochschulabschluss (was nicht heißt dass die anderen Auswanderer nicht auch qualifiziert wären).
Und man kann es absolut nachvollziehen und verstehen. Deutschland ist leider mittlerweile ein untergehendes Schiff das man am besten verlässt.
 
Und man kann es absolut nachvollziehen und verstehen. Deutschland ist leider mittlerweile ein untergehendes Schiff das man am besten verlässt.

Das ist doch auch Unsinn, Deutschland ist eines der wenigen Länder mit durchgehend AAA Long Term Ratings. Aktuell auf Platz 4 weltweit
Könnt euch ja mal durchlesen warum zum Beispiel ein China nur ein A+ Rating hat


Deutschland

Aktueller Stand der Agenturen
    • Standard & Poor's (S&P): AAA (stabiler Ausblick, bestätigt im April 2026)
    • Fitch Ratings: AAA (stabiler Ausblick, bestätigt im Mai 2026)
    • Moody’s: Aaa (stabiler Ausblick) [1, 2, 3, 4]

Gründe für die Bestätigung
    • Starke Wirtschaft: Eine große, reiche und vielseitig aufgestellte Industrie.
    • Solide Finanzen: Im Vergleich zu anderen großen EU-Staaten wird die staatliche Verschuldung als kontrolliert und tragfähig eingestuft.
    • Stabilität: Die Position als stabiler Anker in der europäischen Währungsunion bleibt ungebrochen. [1, 2, 3]

China

Gründe für das A+-Rating
    • Hohe Schulden: Die Verschuldung von Staat, Unternehmen und Kommunen ist über Jahre hinweg sehr schnell gestiegen.
    • Immobilienkrise: Der anhaltende Abschwung auf dem Immobilienmarkt belastet die Finanzen vieler Städte und Provinzen stark.
    • Finanzrisiken: Das jahrelange hohe Kreditwachstum hat die finanziellen Risiken im Banken- und Schattenfinanzsektor erhöht.
    • Wachstumsschwäche: Das Wirtschaftswachstum verlangsamt sich im Vergleich zu früheren Rekordjahrzehnten. [1, 2, 3, 4]

Wirtschaftliche Stärken (die ein tieferes Fallen verhindern)
    • Widerstandskraft: Die Wirtschaft zeigt trotz Krisen eine hohe inländische Export- und Produktionskraft.
    • Staatskontrolle: Die Regierung hat große finanzielle Reserven und steuert das Finanzsystem zentral, wodurch ein abrupter Kollaps unwahrscheinlich ist. [1, 2]


 
Zuletzt bearbeitet:
Warum nicht? Es sind andere Länder und die Schweiz weist durchaus größe politische und kulturelle Unterschiede zu Deutschland auf.
Die Unterschiede zur Schweiz und noch mehr Österreich sind oft geringer als Innerdeutschland zwischen den Regionen.
Ja gut,vielleicht mit Grenzschutz und Remigration aber mit Open Borders und Masseneinwanderung wird es doch niemals genug freie Wohnungen geben.
Es ist extrem vereinfacht die Wohnungsproblematik auf deine Lieblingsproblemverursacherthese herunterzubrechen und dein Take fällt eher unter
....ein vereinfachtes Biomasse denken.
:kruemel:
Du hast in diesem Forum mehrfach dargelegt, dass du von finanziellen wund wirtschaftlichen Themen keinen Schimmer hast. Hier mal wieder ein Paradebeispiel. Meine klare Erwartung an dich ist, dass du dich zu Themen erstmal grundlegend informierst damit du nicht wieder geistige Ergüsse auf Proletenniveau von dir gibst.

Für alle diejenigen die es interessiert (dich wahrscheinlich nicht):
Ah, ein Offenbarungseid von deiner Seite, wie unerwartet.
steuerlichen Gleichstellung von ausschüttenden und thesaurierenden (wiederanlegenden) Fonds

Die Frage weshalb es dazu überhaupt eine Notwendigkeit gibt stellt sich scheinbar nicht
Warum sollte die Frage sich stellen, ist doch völlig selbsterklärend.:nix:
Es handelt sich um einen gezielten Eingriff der das Thesaurieren erschwert bzw. Menschen die für Ihr Alter vorsorgen den Zinseszinseffekt reduziert um bereits jetzt Geld abzugreifen. Das wird auch nicht dadurch ausgeglichen, dass die Steuern später verrechnet werden, weil einem Jahrzehnte Zinseszinsen entgehen.
Du unterschlägst dabei den geringen Effekt und das es umgekehrt eine Stundung ist zum Nachteil des Staates.
Der größte Witz an der Sache ist, dass die Höhe der Vorabpauschale keinerlei Bezug hat zu den den tatsächlichen Ausschüttungen eines Fonds (lediglich einen Verrechnungscharakter bei der Höhe der Abgaben) sie unterliegt (nicht nur, aber in hohem Maße) dem Basiszins (Rendite öffentlicher Anleihen) das heißt, je schlechter der Staat seine Finanzen im Griff hat desto stärker steigt die fiktive Besteuerung.
Der Witz ist positiv und hatte zur Folge das zuletzt nichts gezahlt werden musste.
Es gibt bereits heute jede Menge ausschüttende Fonds deren Steuern auf Vorabpauschale die Steuern auf Dividenden übersteigen. Die zahlen dann sowohl Steuern auf Ausschüttungen und anschließend noch den Restbetrag zur Differenz auf Steuern auf Vorabpauschale. Eine sehr interessante Form der Gleichstellung bei der alle ärmer gemacht wurden als sie es vorher waren. Sowohl die Anleger Ausschüttender Fonds als auch die Anleger Thesaurierender Fonds.
Auch das ist völlig logisch und ohne dieses Vorgehen wäre das Instrument mit einen winzigen Auszahlung komplett ausgehebelt.
Nein es werden nicht alle ärmer gemacht.
Achso, wenn man sich irgendwann, völlig legal, entscheiden sollte auszuwandern und dann woanders steuerpflichtig wird, werden die bereits gezahlten Steuern auf fiktive Gewinne nicht berücksichtigt. Das Geld wird nicht erstattet und auch nicht in den Einstandskursen berücksichtigt.
Auch das ist als pauschale Aussage falsch.
Mir ist natürlich klar, dass die üblichen Verdächtigen das wieder toll finden oder sich neidgetrieben daran ergötzen und/oder das sowieso als Luxusproblem runterspielen. Ich bin dieses Verhalten mittlerweile gewohnt und an dem Punkt angekommen wo ich bei den Worten "Solidarität" und "Fairness" nur noch ein Person vor mir sehe die mich wegen meiner Glaubensätze verabscheut und mir/meiner Familie mein Erarbeitetes wegnehmen will.
Luxusproblem trifft es wegen den geringen Auswirkung durchaus.
Genau aus diesem Grund kann ich jedem, der etwas Vermögen hat, oder plant welches aufzubauen nur ans Herz legen, frühzeitig alle juristischen Möglichkeiten zu evaluieren wie man sein Vermögen schützen bzw. aus der Reichweite eben jener Personen bringen kann.
Und wie sieht dieses juristische evaluieren aus?
 
Ah, ein Offenbarungseid von deiner Seite, wie unerwartet.
Der Typ der meint seinen Mitmenschen was voraus zu haben weil er in der Lage ist zwischen Umsatz und Gewinn differenzieren möchte nun Offenbarungseide bei anderen Usern erkennen. Genau mein Humor.

Warum sollte die Frage sich stellen, ist doch völlig selbsterklärend.:nix:

Wenn der Sachverhalt so trivial ist, dann erklär ihn mir bitte.

  • Warum stellt es aus deiner Sicht eine Selbstverständlichkeit dar, jemanden der keine Kapitalerträge realisiert genauso zu besteuern wie jemand der Kapitalerträge realisiert?

  • Warum gehört hier das Realisationsprinzip ausgesetzt und bei anderen Assetklassen oder Sachverhalten nicht?

  • Warum macht es aus deiner Sicht Sinn nicht realisierte Gewinne bei Fonds bzw. ETFs zu besteuern aber nicht bei einzelnen Aktien oder anderen Assetklassen wie Immobilien, Edelmetalle oder Kryptos.

Du unterschlägst dabei den geringen Effekt und das es umgekehrt eine Stundung ist zum Nachteil des Staates.

Mehrfach falsch. Der Effekt ist nicht gering und dank schlechter Staatsfinanzen und steigendem Basiszins in der immer spürbarer.

Darüber hinaus stellt eine Stundung langfristig sogar einen Vorteil für den Staat dar da die zukünftigen Kapitalerträge durch den Zinseszinseffekt deutlich höher ausfallen. Man hat dadurch sowohl wohlhabendere Bürger die niemandem zur Last fallen als auch höhere Kapitalerträge auf die Steuern anfallen. 100€ die man heute an Steuern bezahlt, sind angelegt über einen Zeitraum von 30 Jahren bei Ø-Marktrenditen locker 700€ - 900€ reine (nominale) zusätzliche Kapitalerträge.

Darüber hinaus ist die "Stundung zum Nachteil des Staates" an sich bereits kein logisches Argument. Nach der Logik müsstest du jegliche Art von Thesaurierung verbieten, also anfangen bei allen möglichen Assetklassen vorab Steuern einzuziehen. Z.B. auf die Buchgewinne von Immobilien oder Goldbeständen in deinem Besitz regelmäßig schon mal Steuern eintreiben.

Der Witz ist positiv und hatte zur Folge das zuletzt nichts gezahlt werden musste.
Das ist wieder falsch. In den letzten Jahren sind Steuern auf Vorabpauschalen angefallen und das wird auch 2027 (sogar mehr als 2026) definitiv wieder der Fall sein.

Auch das ist völlig logisch und ohne dieses Vorgehen wäre das Instrument mit einen winzigen Auszahlung komplett ausgehebelt.
Mein Ursprungspost sagte aus dass Steuern auf fiktive Kapitalerträge anfallen. Du hattest dem daraufhin widersprochen und angeführt, dass das nicht stimme weil es darum gehe thesaurierende Anteilsklassen eines Fonds genauso zu besteuern wie ausschüttende Pendants.

Ich habe daraufhin angeführt, dass die Besteuerung fiktiver Dividendenausschüttungen per Definition bereits eine Besteuerung fiktiver Kapitalerträge ist (auch wenn du hierbei diesbezüglich knallhart an deiner Realtätsverweigerung festhältst) und weiterhin ausgeführt, dass sich die Höhe der Vorabpauschale sich überhaupt nicht nach der Höhe der Dividenden, welche die im Fonds enthaltenen Aktien/Unternehmen über das Jahr ausschütten, richtet sondern einer gänzlich eigenen Logik zur Vorabbesteuerung zugrunde liegt.

Das führt zu abstrusen Situationen, wo Besitzer von Fonds mit Aktien die zufällig ein geringere Dividendenrendite aufweisen vermehrt in Situationen kommen wo zunächst die Dividende besteuert wird (soweit so gut) aber anschließend noch eine Differenz zur Steuer auf Vorabpauschale entsteht, die auch noch mal bezahlt werden muss.

Das Problem an deiner Aussage ist, dass du deiner eigenen Schwurbelstory widersprichst. Wenn "das Instrument" wie ursprünglich von dir geschrieben lediglich dazu dient thesaurierende und ausschüttende Anteilsklassen von UCITS-Fonds hinsichtlich der Besteuerung von Dividendenausschüttungen gleichzustellen, dann kann es nicht logisch sein, dass "das Instrument" Steuern oberhalb der Höhe der Kapitalertragssteuern auf die ausgeschütteten Dividenden der im Fonds gehalten Unternehmen erhebt. Wenn sich ein Unternehmen/Aktie entscheidet eine geringe Dividende zu zahlen, ist das die Entscheidung des Unternehmens auf die weder Anleger noch Fondsbetreiber einen Einfluss hat. Was genau würde da deiner Meinung ausgehebelt werden?

Wenn das Instrument hingegen doch primär dazu dient irgendwie im hier und jetzt bereits Steuern auf keiner Grundlage von realisierten Erträgen zu generieren, dann handelt es schlicht und einfach um die Besteuerung fiktiver Kapitalerträge und muss auch solche benannt werden.


Nein es werden nicht alle ärmer gemacht.
Der heutige Anleger (egal ob thesaurierend oder ausschüttend), der zukünftige Anleger, der zukünftige Staat (weniger Steuern durch entgangene Kapitalerträge) bzw. die zukünftige Gesellschaft im Algemeinen werden ärmer.

Auch das ist als pauschale Aussage falsch.
Nein ist es nicht. Die bereits gezahlten Steuern auf Vorabpauschalen wirken sich nicht auf die Einstandspreise der gehaltenen Wertpapiere aus. Die werden separat von den Depotbanken geführt um bei Verkäufen mit inländischen Steuersitz verrechnet zu werden. Bei einem Übertrag ins Ausland haben die bereits gezahlten Steuern auf Vorabpauschale keinen mindernden Einfluss auf die im Depotzeile/Wertpapier ausgewiesen Gewinne bzw. die höhe der Einstandspreise.

Luxusproblem trifft es wegen den geringen Auswirkung durchaus.
Nein, ist es nicht. Wir reden hier über die für viele Menschen noch einzige erschwingliche und immer mehr verbreitete Assetklasse mit der sowas wie eine private Altersvorsorge in diesem Land noch möglich ist (Immobilien für die meisten Menschen unerschwinglich). Den Leuten zu sagen man müsse privat vorsorgen und gleichzeitig beim thesaurieren von Vermögenswerten Knüppel zwischen die Beine zu werfen ist absolut hirnrissig.

Und wie sieht dieses juristische evaluieren aus?
Überleg mal. Was kann man tun wenn man sich zu finanziellen, juristischen und steuerrechtlichen Themen informieren möchte und ggf. Schritte in die Wege leiten möchte? Wir können das gerne als Ratespiel machen. Du gibst deinen best guess und ich sag dann "warm" oder "kalt".
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Typ der meint seinen Mitmenschen was voraus zu haben weil er in der Lage ist zwischen Umsatz und Gewinn differenzieren möchte nun Offenbarungseide bei anderen Usern erkennen. Genau mein Humor.
Erstens hat dein Ausflug in Umsatz und Gewinn nichts mit deiner dummen Beleidigung um Vorfeld zu tun und zweitens ist natürlich jemand überlegen der den Unterschied zwischen Umsatz und Gewinn versteht, ggü jemandem dem das zu hoch ist.
Wenn der Sachverhalt so trivial ist, dann erklär ihn mir bitte.
Weil sie sonst ungleich behandelt werden, so simpel ist es.
Warum stellt es aus deiner Sicht eine Selbstverständlichkeit dar, jemanden der keine Kapitalerträge realisiert genauso zu besteuern wie jemand der Kapitalerträge realisiert?
Du reinvestierst deine Erträge, statt sie (zum Teil) auszuschütten. Ertrag wurden trotzdem realisiert, sonst könntest du ja nichts ohne Verlust ausschütten/reinvestieren.
Warum gehört hier das Realisationsprinzip ausgesetzt und bei anderen Assetklassen oder Sachverhalten nicht?
Kommt darauf an welche Assets du meinst. Hier geht es konkret erstmal nur um Fonds die gleichgesetzt werden.
Warum macht es aus deiner Sicht Sinn nicht realisierte Gewinne bei Fonds bzw. ETFs zu besteuern aber nicht bei einzelnen Aktien oder anderen Assetklassen wie Immobilien, Edelmetalle oder Kryptos.
Immobilienerträge werden bei Vermietung jährlich besteuert, es gibt die Haltefrist in Bezug Spekulationssteuer. Krypto wird besteuert bei Verkauf (z.B. für reinvest), Edelmetall auch, Gold ist eine gewisse Ausnahme zum Teil.
Willst du dich nochmal informieren?
Mehrfach falsch. Der Effekt ist nicht gering und dank schlechter Staatsfinanzen und steigendem Basiszins in der immer spürbarer.
Bei einem 50K Fonds mit 7,5K Rendite sind es erstmals dieses Jahr ca 160€ Abgabe , 21 z.B. nichts wegen schlechter Staatsfinanzen.
Darüber hinaus stellt eine Stundung langfristig sogar einen Vorteil für den Staat dar da die zukünftigen Kapitalerträge durch den Zinseszinseffekt deutlich höher ausfallen. Man hat dadurch sowohl wohlhabendere Bürger die niemandem zur Last fallen als auch höhere Kapitalerträge auf die Steuern anfallen. 100€ die man heute an Steuern bezahlt, sind angelegt über einen Zeitraum von 30 Jahren bei Ø-Marktrenditen locker 700€ - 900€ reine (nominale) zusätzliche Kapitalerträge.
Und wie ist die Verlustgegenrechnung durch die Stundung, ggf damit Kredite die der Staat bedient weil die Einnahmen geringer sind?
Einseitige Sichtweisen sind einseitig.
Darüber hinaus ist die "Stundung zum Nachteil des Staates" an sich bereits kein logisches Argument. Nach der Logik müsstest du jegliche Art von Thesaurierung verbieten, also anfangen bei allen möglichen Assetklassen vorab Steuern einzuziehen. Z.B. auf die Buchgewinne von Immobilien oder Goldbeständen in deinem Besitz regelmäßig schon mal Steuern eintreiben.
Rumliegendes Gold erziehlt weiterhin keine Erträge. Rest wurde ja schon erklärt.
Das ist wieder falsch. In den letzten Jahren sind Steuern auf Vorabpauschalen angefallen und das wird auch 2027 (sogar mehr als 2026) definitiv wieder der Fall sein.
Bei negativem Basiszins wie 2021 und 2022 gibt es keine Vorabpauschale.
Mein Ursprungspost sagte aus dass Steuern auf fiktive Kapitalerträge anfallen. Du hattest dem daraufhin widersprochen und angeführt, dass das nicht stimme weil es darum gehe thesaurierende Anteilsklassen eines Fonds genauso zu besteuern wie ausschüttende Pendants.
Wie will ich dir widersprochen haben wenn ich dir erklärt habe das es eine Gleichstellung darstellt um den Nachteil für Ausschüttende auszugleichen?
Ich habe daraufhin angeführt, dass die Besteuerung fiktiver Dividendenausschüttungen per Definition bereits eine Besteuerung fiktiver Kapitalerträge ist (auch wenn du hierbei diesbezüglich knallhart an deiner Realtätsverweigerung festhältst) und weiterhin ausgeführt, dass sich die Höhe der Vorabpauschale sich überhaupt nicht nach der Höhe der Dividenden, welche die im Fonds enthaltenen Aktien/Unternehmen über das Jahr ausschütten, richtet sondern einer gänzlich eigenen Logik zur Vorabbesteuerung zugrunde liegt.
Ich habe nicht gesagt das es sich nicht nach der Dividende richtet, sondern das es sich am Basiszins orientiert, nicht am Zinsertrag.
Das führt zu abstrusen Situationen, wo Besitzer von Fonds mit Aktien die zufällig ein geringere Dividendenrendite aufweisen vermehrt in Situationen kommen wo zunächst die Dividende besteuert wird (soweit so gut) aber anschließend noch eine Differenz zur Steuer auf Vorabpauschale entsteht, die auch noch mal bezahlt werden muss.
Also führt es zu einer Gleichbehandlung und verhindert das man mit einer Minimalausschüttung das System aushebelt. Logisch.
Das Problem an deiner Aussage ist, dass du deiner eigenen Schwurbelstory widersprichst. Wenn "das Instrument" wie ursprünglich von dir geschrieben lediglich dazu dient thesaurierende und ausschüttende Anteilsklassen von UCITS-Fonds hinsichtlich der Besteuerung von Dividendenausschüttungen gleichzustellen, dann kann es nicht logisch sein, dass "das Instrument" Steuern oberhalb der Höhe der Kapitalertragssteuern auf die ausgeschütteten Dividenden der im Fonds gehalten Unternehmen erhebt. Wenn sich ein Unternehmen/Aktie entscheidet eine geringe Dividende zu zahlen, ist das die Entscheidung des Unternehmens auf die weder Anleger noch Fondsbetreiber einen Einfluss hat. Was genau würde da deiner Meinung ausgehebelt werden?
Und wieder meinst du beleidigen zu müssen weil du nicht fähig bist logisch zu denken.
Wenn ich durch eine Ausschüttung verhindern kann, das der Restertrag vorab besteuert wird, dann muss ich einfach nur einen Cent auschütten und habe das System ausgehebelt.
Wenn das Instrument hingegen doch primär dazu dient irgendwie im hier und jetzt bereits Steuern auf keiner Grundlage von realisierten Erträgen zu generieren, dann handelt es schlicht und einfach um die Besteuerung fiktiver Kapitalerträge und muss auch solche benannt werden.
Definition und so...schonmal gelesen?
Der heutige Anleger (egal ob thesaurierend oder ausschüttend), der zukünftige Anleger, der zukünftige Staat (weniger Steuern durch entgangene Kapitalerträge) bzw. die zukünftige Gesellschaft im Algemeinen werden ärmer.
Der Staat hat mehr Geld, wird also ärmer...okay. Wie gesagt fehlt die Gegenrechung für diese plumpe Behauptung.
Nein ist es nicht. Die bereits gezahlten Steuern auf Vorabpauschalen wirken sich nicht auf die Einstandspreise der gehaltenen Wertpapiere aus. Die werden separat von den Depotbanken geführt um bei Verkäufen mit inländischen Steuersitz verrechnet zu werden. Bei einem Übertrag ins Ausland haben die bereits gezahlten Steuern auf Vorabpauschale keinen mindernden Einfluss auf die im Depotzeile/Wertpapier ausgewiesen Gewinne bzw. die höhe der Einstandspreise.
Bleibt pauschal falsch, weil u.A. Steuerabkommenabhängig.
Nein, ist es nicht. Wir reden hier über die für viele Menschen noch einzige erschwingliche und immer mehr verbreitete Assetklasse mit der sowas wie eine private Altersvorsorge in diesem Land noch möglich ist (Immobilien für die meisten Menschen unerschwinglich). Den Leuten zu sagen man müsse privat vorsorgen und gleichzeitig beim thesaurieren von Vermögenswerten Knüppel zwischen die Beine zu werfen ist absolut hirnrissig.
Die Menschen für die Immobillien nicht erschwinglich sind kommen eher nicht dorthin das sie in Armut sterben müssen wegen eine geringen Steuervorausszahlung.
Überleg mal. Was kann man tun wenn man sich zu finanziellen, juristischen und steuerrechtlichen Themen informieren möchte und ggf. Schritte in die Wege leiten möchte? Wir können das gerne als Ratespiel machen. Du gibst deinen best guess und ich sag dann "warm" oder "kalt".
Also bist du auch hier komplett blank und willst das andere für dich einen Ausweg suchen?
Nice try.
 
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