Der schwärzeste Tag in der Gaming-Geschichte – Sony stellt Produktion physischer Disc-Games ab 2028 ein!

  • Thread-Ersteller Thread-Ersteller Revil
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Wie seht ihr das?

  • Absolute Schweinerei.

  • War abzusehen, dennoch schade.

  • Mir komplett egal.

  • Ein Revil-Thread :)


Ergebnisse sind erst nach dem Abstimmen sichtbar.
Und trotzdem werden nicht urplötzlich Spiele 100€ kosten.Oder mehr.
Urplötzlich nicht, sondern schleichend in Fragmenten, wie ich es zuvor beschrieben habe, und was auf andere Art, mit DLCs, die extra zurückgehalten werden, schon Realität ist.

Sony ist ja nicht so dumm.
Mit “dumm” hat das nichts zu tun, sondern mit Gewinnmaximierung.

Wenn ein Multispiel 100€ kosten würde und auf der Konkurrenz 70-80.Dann gehen doch alle lieber zur Konkurrenz .
Tun sie das, bei einem Unterschied von 10,00€, maximal 20,00€? Allen voran heutzutage, wo die Anschaffungskosten für Hardware in die Höhe steigen? Ein Bruchteil vielleicht, der sich ein Umstieg leisten kann und will.

Absolut, auch das streitet niemand ab. Ich halte nur nichts davon, dass Käufer von physischen Medien einfordern, dass digitale Käufer ihnen ihre Position einräumen sollen und gleichzeitig den digitalen Vertrieb negativ darstellen. Das ist Doppelmoral und nicht förderlich in der Diskussion.
Andersrum muss man Konsumenten von physischen Medien nicht vorhalten, dass digital alles besser sei, physische Medien schon lange tot sind und man mit der Zeit gehen solle, etc. Vor allem dann nicht, wenn ein Käufer von digitalen Medien dadurch nichts gewinnt, sich aber dazu berufen fühlt, abwertend mit dem Finger auf andere zu zeigen. Das fördert ebensowenig zu einer Diskussion bei. Auf der anderen Seite kann man auch die Sprüche ebenfalls sparen, keine Frage. Das führt auf beiden Seiten zu nichts.

Daher sagte ich ja in meinem Eingangspost, dass man ein gemeinsames Verständnis aufbauen muss, unabhängig seiner Vorlieben, denn wie Du weißt, bin ich zwar in beiden Welten unterwegs, aber definitiv pro vollständige physische Games.

Diese Entwicklung kann gute und/oder schlechte Entwicklungen mit sich bringen. Meckern kann man, wenn sie eintreten.
Wenn Du Dir die Vergangenheit anschaust, wirst Du merken, dass schlechte Entwicklungen im Gaming mitunter an der Tagesordnung waren und sind, und wir als Gamer haben den “Spaß” nicht selten mitgemacht. Ob physisch oder digital, spielt, je nach Thema, dabei eine untergeordnete Rolle. Jahrzehntelang hat man mehr und mehr eingefordert, und wir haben es zugelassen, dass sich gewisse Praktiken durchsetzen konnten. Jetzt ist es an der Zeit, dass wir Rechte für uns einfordern müssen.

Die Situation ist alles andere als gut, in meinem Augen.

Die absolut zurecht kritisiert wird. Konsequenz für mich ist dann jedoch nicht zu sagen „Oh, digitaler Vertrieb ist so ein Müll“, sondern wie eh und je auf den passenden Preis zu warten. Tritt der nicht ein, dann kaufe ich nicht. Einfache Schlussfolgerung, finde ich.
Wie schon angemerkt, darf es nicht mehr darum gehen, was für eine Vertriebsform der ein oder andere bevorzugt, sondern wie wir als Konsument gestärkt werden. Mit dem Tod der physischen Games, wurden unsere Rechte erneut geschwächt. Der Fokus muss (!) daher auf das digitale Angebot gerichtet werden, damit wir als zahlender Kunde nicht weiter benachteiligt werden.

Ich frag mich ehrlich gesagt ob das so gut für Sony ausgehen wird langfristig. Denn Regulierungen werden kommen, wenn sie das so durchziehen.
Das kann nur durch die EU erfolgen. Collin Moriarty ist bereits in seinem District auf den Congress Men mit dem Thema zugegangen, verspricht sich davon in den USA aber nicht allzu viel, weil diese Debatte um digitale Eigentumsrechte Tech-Company’s in die Parade fahren könnten. In Japan wird man versuchen Sony als Unternehmen zu schützen, bleibt nur noch die EU. Dafür muss aber die Aufmerksamkeit auf das Kern-Thema der Konsumer-Rechte auf digitale Güter verschoben werden, und nicht weiter auf die physischen Games als solche. So sehr es mir persönlich auch im Herzen schmerzen bereitet…
 
Das hat nichts mit Digital oder Disc zu tun.
Das ist einfach eine Masche von Entwickler

Eine Masche, die ohne Discs extrem leicht umsetzbar ist. Wenn man alles digital erwirbt, warum dann nicht auch teure Extras, Skins, Levels, Ortschaften und Co. im Game? Mit Ingamekäufe macht man heutzutage das meiste Geld, und beim Kunden sitzt bei sowas das Geld oft locker.

Man stelle sich vor ein Lambo für nur 2,99€ oder eine Villa für nur 9,99€. Später vielleicht noch eine Yacht für 12€.

Muss auch nicht immer GTA-like sein. Bei Ghost of... ein Pferd für 4€, bei Horizon ein Satz Craftingmaterial für nen 5'er oder bei The Last of Us neue Waffen. Ingame kann man so viel Geld machen. Auch kleine Sümmchen bringen in der Masse ordentlich was ein. Vor allem wenn der Kunde eh schon zu 100% digital am Start ist.

2035 gibt es vielleicht digitale Auto- oder Raumschiffversicherungen? Wer weiß wohin das alles noch führt, wenn der Stein erstmal ins Rollen gebracht wurde?
 
Eine Masche, die ohne Discs extrem leicht umsetzbar ist. Wenn man alles digital erwirbt, warum dann nicht auch teure Extras, Skins, Levels, Ortschaften und Co. im Game? Mit Ingamekäufe macht man heutzutage das meiste Geld, und beim Kunden sitzt bei sowas das Geld oft locker.

Man stelle sich vor ein Lambo für nur 2,99€ oder eine Villa für nur 9,99€. Später vielleicht noch eine Yacht für 12€.

Muss auch nicht immer GTA-like sein. Bei Ghost of... ein Pferd für 4€, bei Horizon ein Satz Craftingmaterial für nen 5'er oder bei The Last of Us neue Waffen. Ingame kann man so viel Geld machen. Auch kleine Sümmchen bringen in der Masse ordentlich was ein. Vor allem wenn der Kunde eh schon zu 100% digital am Start ist.

2035 gibt es vielleicht digitale Auto- oder Raumschiffversicherungen? Wer weiß wohin das alles noch führt, wenn der Stein erstmal ins Rollen gebracht wurde?
Alles auch mit Disc möglich :nix:
 
Daher sagte ich ja in meinem Eingangspost, dass man ein gemeinsames Verständnis aufbauen muss, unabhängig seiner Vorlieben, denn wie Du weißt, bin ich zwar in beiden Welten unterwegs, aber definitiv pro vollständige physische Games.
Ich persönlich sehe nicht ein, dass man ein "Verständnis" aufbauen soll. Es sollte jedem klar sein, dass die Missgünstigung von Physical Media ein niveauloses Verhalten ist, was das politische Äquivalent von politischer Sofortablehnung ist, ohne, die Fakten am Tisch zu haben. Die Ironie ist ja die Gleiche: Sobald ein Hersteller glaubt eine Machtposition zu haben (= Partei), so denken diese Leute, dass sie per default immer Recht haben und was nicht in die indoktrinierte Norm reinpasst automatisch schlecht oder radikal ist.

Sony kann es sich leisten Physical Media anzubieten. Es geht ihnen einzigallein darum, dass sie noch mehr Geld machen. Das ist alles, was dahinter ist.
 
Was künftig aber zur Norm werden könnte. Dann wird es nicht nur bei Rockstar und Grand Theft Auto 6 so sein, sondern überall, wo digital dominiert.
Falsche Schlussfolgerung. Das ist keine Frage von physisch oder digitaler Kauf. Das würden sie auch so durchziehen, denn das Ziel ist durchaus die 100€ zu etablieren. Das ist eine Preiserhöhung durch die Hintertür.
Andersrum muss man Konsumenten von physischen Medien nicht vorhalten, dass digital alles besser sei, physische Medien schon lange tot sind und man mit der Zeit gehen solle, etc.
Ich glaube, die wenigsten digital only User hier sind der Ansicht dass es darum geht, was besser ist. Die Frage, was für physische Datenträger spricht, kann niemand beantworten, da es für die Unternehmen keine Antwort gibt, die den Konsumenten zufriedenstellen wird. In Zeiten bei denen die Konzerne sich auf die bestehende Kundschaft fokussieren anstelle auf die Masse, sind diese Kostenfaktoren auf dem Prüfstand.

Ich kann es auch anders fragen: Jemand wie ich, der sich nichts daraus macht, ob er die Spiele in 30 Jahren noch spielen kann auf einer alten Plattform: Welchen Grund habe ich mich für den physischen Datenträger einzutreten? Ich bin weder für noch gegen physische Datenträger. Ich habe nur nicht die Probleme, die ihr für euch habt.
Wie schon angemerkt, darf es nicht mehr darum gehen, was für eine Vertriebsform der ein oder andere bevorzugt, sondern wie wir als Konsument gestärkt werden. Mit dem Tod der physischen Games, wurden unsere Rechte erneut geschwächt. Der Fokus muss (!) daher auf das digitale Angebot gerichtet werden, damit wir als zahlender Kunde nicht weiter benachteiligt werden.
Darum ging es in meinem Post auch nicht. Ich habe keine richtige Handhabe bei der Preisgestaltung. Das hat der Konsument allgemein nicht. Was der Konsument hat, ist die Freiheit zu entscheiden, welchen Preis er zahlt. Wenn das mehr Personen so handhaben, dann werden die Firmen zurückrudern müssen, aber so funktioniert unsere Gesellschaft nicht in der der schnelle Konsum der einzige Antrieb ist.

Sony kann es sich leisten Physical Media anzubieten. Es geht ihnen einzigallein darum, dass sie noch mehr Geld machen. Das ist alles, was dahinter ist.
Können und müssen sind Unterschiede. Sie sind nicht die Wohlfahrt. Sie wollen Geld verdienen und da sind physische Datenträger nicht nur finanziell ein Faktor, sondern auch technisch zu limitiert. Deshalb gibt es sowas wie Installationen überhaupt.
 
Ich persönlich sehe nicht ein, dass man ein "Verständnis" aufbauen soll. Es sollte jedem klar sein, dass die Missgünstigung von Physical Media ein niveauloses Verhalten ist, was das politische Äquivalent von politischer Sofortablehnung ist, ohne, die Fakten am Tisch zu haben. Die Ironie ist ja die Gleiche: Sobald ein Hersteller glaubt eine Machtposition zu haben (= Partei), so denken diese Leute, dass sie per default immer Recht haben und was nicht in die indoktrinierte Norm reinpasst automatisch schlecht oder radikal ist.
Moment, ich rede nicht vom Verständnis gegenüber Sony und Co., sondern dem gemeinsamen Verständnis innerhalb der Gaming-Community.

Aus meiner emotionalen Sicht, kotze in noch immer im Strahl, weil physische Games für mich zu unserer Kultur des Hobbys gehören und mitunter eine Herzensangelegenheit ist, neben den Vorteilen, die eine vollständig physische Version für mich als Kunde mitbringt.

Sony kann es sich leisten Physical Media anzubieten. Es geht ihnen einzigallein darum, dass sie noch mehr Geld machen. Das ist alles, was dahinter ist.
Das steht außer Frage.

Die Frage, was für physische Datenträger spricht, kann niemand beantworten, da es für die Unternehmen keine Antwort gibt, die den Konsumenten zufriedenstellen wird.
Die kann man beantworten. Ich habe die Unterschiede ja beschrieben. Du erhältst eine vollständige Kopie des Produktes, für das Du bezahlt hast. Du kannst das Spiel ohne Account-Bindung und ohne Internet-Anbindung auf Deiner Konsole starten. Das ist schlicht eine Mindestanforderungen, die erfüllt sein sollte, und den Kunden für das erste zufriedenstellt. Wenn man dann noch optimierte Spiele veröffentlicht, anstatt halbgar auf den Markt zu schmeißen, sind wir auf dem richtigen Weg. Die Unternehmen wissen das, wollen es aber nicht, weil die Gewinnmaximierung an erster Stelle steht, und nicht der Kunde.

In Zeiten bei denen die Konzerne sich auf die bestehende Kundschaft fokussieren anstelle auf die Masse, sind diese Kostenfaktoren auf dem Prüfstand.
Mit dem Rückzug von physischen Games, hat Sony bei Millionen Gamern (und einer ganzen Branche im Einzelhandel), und dementsprechend Käufern, die mitunter bereit sind tiefer in die Tasche zu greifen, ordentlich reingeschissen. Der Fokus liegt nicht auf der Masse selbst, sondern darauf, so viel wie möglich aus dieser herauszuholen.

Ich kann es auch anders fragen: Jemand wie ich, der sich nichts daraus macht, ob er die Spiele in 30 Jahren noch spielen kann auf einer alten Plattform: Welchen Grund habe ich mich für den physischen Datenträger einzutreten?
Weil es uns Konsumenten in Gänze trifft. Du gewinnst nichts dadurch, dass physische Games über kurz oder lang ihr Ende erleben. Rein gar nichts, könntest jedoch zukünftig weitaus mehr verlieren, wenn sich die Praktiken der Publisher/Hersteller weiter durchsetzen.

Ich bin weder für noch gegen physische Datenträger. Ich habe nur nicht die Probleme, die ihr für euch habt.
Hier muss man differenzieren. Wenn Du die “Probleme” auf emotionaler Ebene meinst, dann magst Du die nicht haben, könntest dennoch Emphatie zeigen und zugestehen, dass vielen Gamern damit ein Stück Kultur und eine gewisse Herzensangelegenheit genommen wird. Das wird Dir nicht weh tun, und ich verstehe auch nicht, warum man keine Empathie zeigen sollte.

Auf der praktischen Seite, hast Du de facto schon die Probleme, die Käufern physischer Games nun im vollen Umfang entgegenkommen. Du besitzt zum allergrößten Teil keine Kopien der Spiele, wofür Du dein Geld gegeben hast. Sondern lediglich eine Lizenz auf unbestimmte Zeit und bist dann Launen anderer ausgesetzt. Das ist ein unumstößlicher Fakt.

Darum ging es in meinem Post auch nicht. Ich habe keine richtige Handhabe bei der Preisgestaltung. Das hat der Konsument allgemein nicht. Was der Konsument hat, ist die Freiheit zu entscheiden, welchen Preis er zahlt. Wenn das mehr Personen so handhaben, dann werden die Firmen zurückrudern müssen, aber so funktioniert unsere Gesellschaft nicht in der der schnelle Konsum der einzige Antrieb ist.
Wenn ich im Supermarkt für ein und dieselbe Tomate 20,00€ mehr bezahlen muss, als die Person an der Kasse vor mir, aufgrund einer dynamischen Preisgestaltung, sind das unlautere Mittel, und nichts anderes.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wahrscheinlich wird es ab der übernächsten Gen gar keine Konsolen bzw. Hardware eines Herstellers mehr geben. Bis dahin gibt es evtl noch eine App und das wars auch schon. Smartphones wird es dann auch nicht mehr geben sondern wir haben dann schicke Brillen auf die mehr Power haben als jede PS6. Bedeutet das Gaming, wie wir es heute kennen, nicht mehr geben wird. Ich denke nicht das Gaming dadurch schlechter wird, im Gegenteil, Dank KI werden wir in andere Sphären vorstoßen. All die Diskussionen hier sind Luxusprobleme. Ohnehin braucht Sony nur einen Toptitel für die PS6 hauseignen und exklusiven Titel vorzeigen und die Rerail Diskussion ist vom Tisch. Aber selbst ohne ist der Trend ganz klar und nicht unumkehrbar.
 
Die kann man beantworten. Ich habe die Unterschiede ja beschrieben. Du erhältst eine vollständige Kopie des Produktes, für das Du bezahlt hast. Du kannst das Spiel ohne Account-Bindung und ohne Internet-Anbindung auf Deiner Konsole starten. Das ist schlicht eine Mindestanforderungen, die erfüllt sein sollte, und den Kunden für das erste zufriedenstellt. Wenn man dann noch optimierte Spiele veröffentlicht, anstatt halbgar auf den Markt zu schmeißen, sind wir auf dem richtigen Weg. Die Unternehmen wissen das, wollen es aber nicht, weil die Gewinnmaximierung an erster Stelle steht, und nicht der Kunde.
Das sind Vorteile für den Kunden. Mir ging es um Vorteile für den Konzern. Selbst wenn 5mio. Kunden abhanden kommen, da sie dann nicht mehr investieren wollen, dann fängt die höhere Marge durch den digitalen Vertrieb das auf. So ein Laufwerk verursacht Kosten. Da Sony ja angeblich in physische Medien investiert, kostet das Geld, die Marge wird im Handel gedrückt durch weitere Kosten, aber die Kosten wurden nie weitergegeben, sondern durch den digitalen Vertrieb als Mischkalkulation hingenommen.
Mit dem Rückzug von physischen Games, hat Sony Millionen bei Gamern (und einer ganzen Branche im Einzelhandel), und dementsprechend Käufern, die mitunter bereit sind tiefer in die Tasche zu greifen, ordentlich reingeschissen. Der Fokus liegt nicht auf der Masse selbst, sondern darauf, so viel wie möglich aus dieser herauszuholen.
Den Umfang wird man sehen müssen und nein, Sony schaut auf die bestehende Kundschaft, nicht auf neue Kundschaft.
Weil es uns Konsumenten in Gänze trifft. Du gewinnst nichts dadurch, dass physische Games über kurz oder lang ihr Ende erleben. Rein gar nichts, könntest jedoch zukünftig weitaus mehr verlieren, wenn sich die Praktiken der Publisher/Hersteller weiter durchsetzen.
Das ist wieder der ungewisse Faktor, richtig. Ich kann verlieren. Ich kann gewinnen. Das kann ich erst beurteilen, wenn die Situation eintrifft. Ich werde im Vorfeld nicht durchdrehen wegen hypothetischer Szenarien.
Hier muss man differenzieren. Wenn Du die “Probleme” auf emotionaler Ebene meinst, dann magst Du die nicht haben, könntest dennoch Emphatie zeigen und zugestehen, dass vielen Gamern damit ein Stück Kultur und eine gewisse Herzensangelegenheit genommen wird. Das wird Dir nicht weh tun, und ich verstehe auch nicht, warum keine Empathie zeigen sollte.
Nein, ich rede von euren Beweggründen für den Spielkauf und die damit einhergehenden Probleme eurerseits durch die Einstellung der physischen Datenträger.
Auf der praktischen Seite, hast Du de facto schon die Probleme, die Käufern physischer Games nun im vollen Umfang entgegenkommen. Du besitzt zum allergrößten Teil keine Kopien der Spiele, wofür Du dein Geld gegeben hast. Sondern lediglich eine Lizenz auf unbestimmte Zeit und bist dann Launen anderer ausgesetzt. Das ist ein unumstößlicher Fakt.
Das ist für mich jedoch nicht von Relevanz, da ich mir, wie zuvor geschrieben, nichts daraus mache (bzgl. Videospiele) was in 30 Jahren ist.
Wenn ich im Supermarkt für ein und dieselbe Tomate 20,00€ mehr bezahlen muss, als die Person an der Kasse vor mir, aufgrund einer dynamischen Preisgestaltung, sind das unlautere Mittel, und nichts
absolut. Deshalb schrieb ich, dass die Kritik gerechtfertigt ist. Wenn ich unter dem Strich dennoch meinen angepeilten Preis zahle, dann habe ich nichts verloren.

Mir ist bewusst, dass mit solchen Maßnahmen die schwache Psyche der Leute ausgenutzt werden soll. Das betrifft mich jedoch nicht. Ich kaufe Spiele dann, wenn ich der Ansicht bin, dass der Preis für mich passt. Das kann mal Day 1 Vollpreis sein. Das kann mal 4 Jahre später 30€ sein für ein Spiel bei dem ich stets den Angebotspreis verpasst habe, da ich bereits etwas gespielt habe und nicht unnötig kaufen will.
 
Wahrscheinlich wird es ab der übernächsten Gen gar keine Konsolen bzw. Hardware eines Herstellers mehr geben.
Nintendo definitiv, und je nachdem, ob Sonys Strategie aufgeht, die ebenfalls. Zumal Valve weiterhin seine Finger im Spiel hat.

Spiele als Stream anzubieten, kostet dem Betreiber Geld, und zwar ordentlich. Ein Blick zu GeForce Now genügt, die bisher die Einzigen sind, die Cloud-Gaming zufriedenstellend anbieten können, und das lassen sie sich natürlich gut bezahlen.

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Bis dahin gibt es evtl noch eine App und das wars auch schon. Smartphones wird es dann auch nicht mehr geben sondern wir haben dann schicke Brillen auf die mehr Power haben als jede PS6. Bedeutet das Gaming, wie wir es heute kennen, nicht mehr geben wird.
Wird in der Form vereinzelt als Gimmick angeboten, jedoch niemals durchsetzen.

Ich denke nicht das Gaming dadurch schlechter wird, im Gegenteil, Dank KI werden wir in andere Sphären vorstoßen.
Ja, vor KI in Videospielen, mache ich mir ebenfalls Sorgen. Diese Sphären, von denen Du sprichst, sind schon jetzt ein feuchter Traum gewisser Publisher/Studios und… Sony/Bandai. Bezahlt wird dann mit Token.

All die Diskussionen hier sind Luxusprobleme.
Inwiefern Luxusprobleme?

Ohnehin braucht Sony nur einen Toptitel für die PS6 hauseignen und exklusiven Titel vorzeigen und die Rerail Diskussion ist vom Tisch. Aber selbst ohne ist der Trend ganz klar und nicht unumkehrbar.
Keiner erwartet, dass Sony zurückrudert. Werden sie nicht, daher ist es so wichtig, das Eigentumsrecht von digitalen Spielen zu fokussieren. Sony will in der nächsten Generation eine rein digitale Konsole anbieten, mit einer katastrophalen digitalen Infrastruktur. Das PSN ist ein einziger Treppenwitz, in Sachen Sicherheit. Zumal, und ich sagte es so oft wie es sein muss, sich beim Eigentumsrecht digitaler Produkte etwas ändern muss, sonst sind wir fu*ked… noch mehr als ohnehin schon.
 
Das sind Vorteile für den Kunden. Mir ging es um Vorteile für den Konzern. Selbst wenn 5mio. Kunden abhanden kommen, da sie dann nicht mehr investieren wollen, dann fängt die höhere Marge durch den digitalen Vertrieb das auf. So ein Laufwerk verursacht Kosten. Da Sony ja angeblich in physische Medien investiert, kostet das Geld, die Marge wird im Handel gedrückt durch weitere Kosten, aber die Kosten wurden nie weitergegeben, sondern durch den digitalen Vertrieb als Mischkalkulation hingenommen.
Andersrum wird ein Schuh draus. Sie generieren durch den digitalen Vertrieb zum selben Preis mehr Profit. Das ist der Vorteil, den sie schon seit Jahren genießen. Die Kosten für die Disc und Co. sind nicht etwas, was hinzugekommen ist und eine kundenfreundliche Investition darstellt, sowie durch eine Mischkalkulation toleriert wird. Der digitale Vertrieb ist ein Zusatz, der mehr Einnahmen garantiert. Sony fährt Rekordgewinne ein.

Den Umfang wird man sehen müssen und nein, Sony schaut auf die bestehende Kundschaft, nicht auf neue Kundschaft.
Ich präzisiere meine Formulierung: Sony schaut auf die bestehende Masse, wie sie das Meiste aus eben dieser herausholen können.

Das ist wieder der ungewisse Faktor, richtig. Ich kann verlieren. Ich kann gewinnen. Das kann ich erst beurteilen, wenn die Situation eintrifft. Ich werde im Vorfeld nicht durchdrehen wegen hypothetischer Szenarien.
Man muss sich nur die Entwicklungen in der Gaming-Branche anschauen, woran man erkennen kann, dass eine tiefe Sorge sowohl verständlich als auch angebracht ist.

Nein, ich rede von euren Beweggründen für den Spielkauf und die damit einhergehenden Probleme eurerseits durch die Einstellung der physischen Datenträger.
Pardon, aber hier muss ich nochmal nachfragen, damit wir auf einem Nenner sind. Von welchen Beweggründen unsererseits sprichst Du explizit? Ich habe meine emotional, sowie aus Sicht des Konsumenten darlegt. Daher die Rückfrage.

Das ist für mich jedoch nicht von Relevanz, da ich mir, wie zuvor geschrieben, nichts daraus mache (bzgl. Videospiele) was in 30 Jahren ist.
Dann ist das aus Deinem persönlichen Blickwinkel ein nicht relevanter Faktor, aus Sicht des Kunden aber weiterhin ein Problem, welches aktuell schon seit langer Zeit besteht. Du bist bezüglich des Eigentumsrechts zudem nicht anderer Meinung, zumindest nach dem zu urteilen, was Du zu der Thematik geschrieben hast.

absolut. Deshalb schrieb ich, dass die Kritik gerechtfertigt ist. Wenn ich unter dem Strich dennoch meinen angepeilten Preis zahle, dann habe ich nichts verloren.
Mir ist bewusst, dass mit solchen Maßnahmen die schwache Psyche der Leute ausgenutzt werden soll. Das betrifft mich jedoch nicht. Ich kaufe Spiele dann, wenn ich der Ansicht bin, dass der Preis für mich passt. Das kann mal Day 1 Vollpreis sein. Das kann mal 4 Jahre später 30€ sein für ein Spiel bei dem ich stets den Angebotspreis verpasst habe, da ich bereits etwas gespielt habe und nicht unnötig kaufen will.
Das Problem ist, Du weißt nicht einmal, ob Du etwas verloren oder gewonnen hast. Das ist maximal unseriös in meinen Augen, einem anderen Kunden im selben Laden einen günstigeren Preis vorzuenthalten, dem man jemanden neben Dir jedoch anbietet. Dein persönliches Kaufverhalten spielt dabei keine Rolle.
 
Grade nen Artikel gelesen das wohl Publisher auch genervt sind da sie Geld an Sony für social Media Werbung zahlen die dann nur noch mit Hass Kommentar überflutet werden :D
Ich liebs einfach xD Ka ob es was bringt aber gut tut Sony das ganze Grade nicht, Hass der Community, Hass der Publisher etc.
Wenn noch die fehlgeleiteten Seelen Ala " mir egal ich Kauf eh seit x Jahren digital" Umdenken und verstehen das es hier um mehr geht als persönliche Präferenzen könnte die gaming Community sogar mal was bewegen.
Bleibt wohl aber nen Traum bei der mit toxischsten Community der Welt :D
 
Ich kann es auch anders fragen: Jemand wie ich, der sich nichts daraus macht, ob er die Spiele in 30 Jahren noch spielen kann auf einer alten Plattform: Welchen Grund habe ich mich für den physischen Datenträger einzutreten? Ich bin weder für noch gegen physische Datenträger. Ich habe nur nicht die Probleme, die ihr für euch habt.
Klingt sehr Kleingeistig.
Dann fehlt es ja von vornerein an Verständnis. Dir wird ja nichts genommen anderen schon. Wir gehen auf die Barrikaden, weil es uns nicht gefällt das uns was genommen wird. Du gehst dagegen an weil...ja keine Ahnung, weil du es scheinbar toll findest das es anderen genommen wird. :uglygw:

Und Jammerst dann auch noch rum, dass Sammler euch dann wünschen das euch alles digitale genommen wird. Oh ja oh wunder, erst darf man sich jahrelang von euch Mietgamern anhören lassen, wie sehr physische Spiele Plastikmüll, Platzverschwendung etc. sind und dann lacht ihr voller Hohn und Schadenfreude auch auch darüber, wenn Sony den Markt jetzt einfach entfernt während ihr vehement dafür argumentiert...obwohl...es euch wie ihr immer schreibt überhaupt nicht interessiert und auch nicht....zu interessieren hat, weil wie ihr tausendmal schreib, sich für euch ja nichts ändert.

Das ist wirklich sehr schön für euch, für andere ändert sich viel. Sollte halt auch mal irgendwie in irgendeiner Form platz im Kopf finden können.

Hauptsache Gamer denen mehr an den Games liegt als sie einfach zu konsumieren schön noch eins reinwürgen und sich dann auf Gegenargumente wundern, die man dann auch dauernd wie ein Kleinkind als "zählt nicht" abtut weil kein Status Quo undso. Ohne zu merken das Status Quo schon beschissen genug ist und man sich in Laufe der Jahre genug gefallen lassen haben muss. :uglyclap:

Spielt weiter eure Videospiele und lasst die Erwachsenen Menschen für ihre Rechte eintreten, die keine Lust mehr haben alles mit sich machen zu lassen und wenn es NUR bedeutet, dass es digitale Käufer mehr Rechte bekommen mit den Umgang der gekauften Daten, was euch ja auch hilft.


Wir finden nicht gut das es uns genommen wird und diese Meinung werden wir auch künftig vertreten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Andersrum wird ein Schuh draus. Sie generieren durch den digitalen Vertrieb zum selben Preis mehr Profit. Das ist der Vorteil, den sie schon seit Jahren genießen. Die Kosten für die Disc und Co. sind nicht etwas, was hinzugekommen ist und eine kundenfreundliche Investition darstellt, sowie durch eine Mischkalkulation toleriert wird. Der digitale Vertrieb ist ein Zusatz, der mehr Einnahmen garantiert. Sony fährt Rekordgewinne ein.
Das ist letztlich ein Ding der Betrachtungsweise, denke ich.
Ich präzisiere meine Formulierung: Sony schaut auf die bestehende Masse, wie sie das Meiste aus eben dieser herausholen können.
Da sind wir uns einig.
Man muss sich nur die Entwicklungen in der Gaming-Branche anschauen, woran man erkennen kann, dass eine tiefe Sorge sowohl verständlich als auch angebracht ist.
Die Entwicklungen der letzten Jahre haben wohl die wenigsten User hier in Betracht gezogen. Sei es Sonys Fokus auf GaaS oder eine 900€ PS5 Pro, die dennoch gut geredet wird. Weitere Preiserhöhungen usw. Das Aus für physische Datenträger war stets absehbar.

Auch das man Familien und ärmere Menschen hinter sich lässt, habe ich nicht kommen sehen vor 6 Jahren.
Pardon, aber hier muss ich nochmal nachfragen, damit wir auf einem Nenner sind. Von welchen Beweggründen unsererseits sprichst Du explizit? Ich habe meine emotional, sowie aus Sicht des Konsumenten darlegt. Daher die Rückfrage.
Eure Gründe für physische Datenträger sind eure Gründe, welche weder durch mich beeinflusst werden noch mich beeinflussen.
Dann ist das aus Deinem persönlichen Blickwinkel ein nicht relevanter Faktor, aus Sicht des Kunden aber weiterhin ein Problem, welches aktuell schon seit langer Zeit besteht. Du bist bezüglich des Eigentumsrechts zudem nicht anderer Meinung, zumindest nach dem zu urteilen, was Du zu der Thematik geschrieben hast.
Ich bin halt Kunde und sehe logischerweise meine Sicht. Die Sicht von dir bspw. beeinflusst nicht mein Kaufverhalten. Dass digitale Spiele einem ebenso gehören sollten, gehe ich mit. Wenn dem nicht so ist, dann ist für mich jedoch nichts verloren.

Spielen wir den Fall mal durch euch gehören die digitale Käufe: Akzeptiert ihr dann den Wegfall der physischen Datenträger?
Das Problem ist, Du weißt nicht einmal, ob Du etwas verloren oder gewonnen hast. Das ist maximal unseriös in meinen Augen, einem anderen Kunden im selben Laden einen günstigeren Preis vorzuenthalten, dem man jemanden neben Dir jedoch anbietet. Dein persönliches Kaufverhalten spielt dabei keine Rolle.
Korrekt, aber da die wenigsten Menschen über ihren Kaufpreis reden werden, wird da wahrscheinlich wenig passieren. Wenn Sony da rechtlich nichts falsches macht, dann kann man sowieso wenig dagegen tun. Ich bleibe dabei, dass ich mit meinem Geld entscheide.
 
Nachdem ich das Abo gekündigt habe, war meine erste Amtshandlung, mir ein paar WATA Spiele zu besorgen!

Der Anfamg machte Tears of the Kingdom mit einer 9.8 Note und dazu noch Gran Tourismo 4 für die PS2 mit einer 9.4 Note. Beide Sealed.
 
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Klingt sehr Kleingeistig.
Dann fehlt es ja von vornerein an Verständnis. Dir wird ja nichts genommen anderen schon. Wir gehen auf die Barrikaden, weil es uns nicht gefällt das uns was genommen wird. Du gehst dagegen an weil...ja keine Ahnung, weil du es scheinbar toll findest das es anderen genommen wird. :uglygw:

Und Jammerst dann auch noch rum, dass Sammler euch dann wünschen das euch alles digitale genommen wird. Oh ja oh wunder, erst darf man sich jahrelang von euch Mietgamern anhören lassen, wie sehr physische Spiele Plastikmüll, Platzverschwendung etc. sind und dann lacht ihr voller Hohn und Schadenfreude auch auch darüber, wenn Sony den Markt jetzt einfach entfernt während ihr vehement dafür argumentiert...obwohl...es euch wie ihr immer schreibt überhaupt nicht interessiert und auch nicht....zu interessieren hat, weil wie ihr tausendmal schreib, sich für euch ja nichts ändert.

Das ist wirklich sehr schön für euch, für andere ändert sich viel. Sollte halt auch mal irgendwie in irgendeiner Form platz im Kopf finden können.

Hauptsache Gamer denen mehr an den Games liegt als sie einfach zu konsumieren schön noch eins reinwürgen und sich dann auf Gegenargumente wundern, die man dann auch dauernd wie ein Kleinkind als "zählt nicht" abtut weil kein Status Quo undso. Ohne zu merken das Status Quo schon beschissen genug ist und man sich in Laufe der Jahre genug gefallen lassen haben muss. :uglyclap:

Spielt weiter eure Videospiele und lasst die Erwachsenen Menschen für ihre Rechte eintreten, die keine Lust mehr haben alles mit sich machen zu lassen und wenn es NUR bedeutet, dass es digitale Käufer mehr Rechte bekommen mit den Umgang der gekauften Daten, was euch ja auch hilft.


Wir finden nicht gut das es uns genommen wird und diese Meinung werden wir auch künftig vertreten.
Was machst du eigentlich alles dafür ?
Abo haste sicher gekündigt. Jedes digitale Spiel wird nicht gekauft.
Schon eine Demo oder so geplant ?Sammelst du Unterschriften ?
Wie sehen so deine Pläne aus
 
Das ist letztlich ein Ding der Betrachtungsweise, denke ich.
Das physische Medium war bei Konsolen seit Beginn stets im Fokus, und zu Anfang der aktuellen Generation definitiv nicht wegzudenken.

Die Entwicklungen der letzten Jahre haben wohl die wenigsten User hier in Betracht gezogen. Sei es Sonys Fokus auf GaaS oder eine 900€ PS5 Pro, die dennoch gut geredet wird. Weitere Preiserhöhungen usw. Das Aus für physische Datenträger war stets absehbar.

Auch das man Familien und ärmere Menschen hinter sich lässt, habe ich nicht kommen sehen vor 6 Jahren.
Ich beschränke mich nicht auf Sony, sondern auf die allgemeinen Entwicklungen der Generationen zuvor. Da gibt es etliche Beispiele, wie Microtransactions, Day1-Patch, unvollständige Spiele, etc. Ich spreche vom Gesamt-Kontext, egal ob PC, Nintendo, Sony, EA, Microsoft, Ubisoft und so weiter.

Eure Gründe für physische Datenträger sind eure Gründe, welche weder durch mich beeinflusst werden noch mich beeinflussen.
Und dennoch sitzt Du im selben Boot. Das Leck ist nur an einer anderen Stelle. Mitpaddeln musst Du trotzdem, um rechtzeitig ans Ufer zu kommen.

Ich bin halt Kunde und sehe logischerweise meine Sicht. Die Sicht von dir bspw. beeinflusst nicht mein Kaufverhalten. Dass digitale Spiele einem ebenso gehören sollten, gehe ich mit. Wenn dem nicht so ist, dann ist für mich jedoch nichts verloren.
Wenn sich die Gegebenheiten zum schlechteren ändern, weil Dir von Deinem bezahlten Spiel nichts gehört, dann verlierst Du ebenso, wie wir anderen auch. Wie gesagt, ein und dasselbe Boot.

Spielen wir den Fall mal durch euch gehören die digitale Käufe: Akzeptiert ihr dann den Wegfall der physischen Datenträger?
Die Frage der Akzeptanz stellt sich nicht, da es diesbezüglich keine Wahl gibt, was physische Medien angeht. Wir werden es hinnehmen müssen, da kein Umdenken bei den drei Herstellern stattfinden wird.

Ich finde es weiterhin scheiße, da ich mit Videospielen weit mehr verbinde, als nur ein bloßer Zeitvertreib. Das ist, wie schon des Öfteren gesagt, mitunter eine Herzensangelegenheit und physische Medien gehören mit zu unserer Kultur. Zumal keiner der drei Hersteller am Hungertuch nagt, und es definitiv Alternativen gibt, wie man weiterhin vollständig physische Medien hätte anbieten können.

Wenn mir zukünftig digital eine Kopie gehört, ich offline diese speichern und den jeweiligen Titel ohne Account-Bindung starten kann, bin ich bereit den vollen Preis zu bezahlen. Das ist das höchste, was die Publisher/Hersteller von mir erwarten dürfen. Dafür müssen sie aber erstmal die Mindestanforderung leisten.

Korrekt, aber da die wenigsten Menschen über ihren Kaufpreis reden werden, wird da wahrscheinlich wenig passieren. Wenn Sony da rechtlich nichts falsches macht, dann kann man sowieso wenig dagegen tun. Ich bleibe dabei, dass ich mit meinem Geld entscheide.
Du kannst weiterhin mit Deinem Geld entscheiden. Worauf ich hinaus wollte, ist die offene Tür und das Tor für die Plattform-Betreiber, die bei der Gewinnmaximierung auf immer neue Ideen stoßen.
 
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