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- 29 Dez 2004
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Sony hat nun angekündigt, ab 2028 Spiele nicht mehr als physische Retailversion anzubieten, sondern lediglich nur noch Codes zu verkaufen bzw. Downloads anzubieten (Quelle: Spiegel.de oder Play3.de). Das ist natürlich das angestrebte Lizenzmodell, was es Sony ermöglicht, Nutzern jederzeit die Lizenz wieder entziehen zu dürfen.
Jüngstes Beispiel dafür ist, dass Sony über 500 Filme (darunter z.B. Terminator 2) entfernt, die zuvor von Nutzern gekauft wurden und nach dem Entzug nicht mehr in der Bibliothek vorhanden sein und nicht mehr geschaut werden können, OBWOHL Sony beim Verkauf klar von "kaufen" und nicht "erwerben" sprach und Nutzer auch auf einen "Kauf"-Button klicken mussten, während daneben der "Leih"-Button stand. Die Irreführung ist also klar: Nutzern wurde oberflächlich vermittelt, dass sie das Produkt auf Lebenszeit erhalten (was durch "Kauf" suggeriert wird), gleichzeitig argumentiert Sony, dass in den AGB klar benannt sei, dass Lizenzen jederzeit entzogen werden können (Quelle: Kino.de oder Gamestar.de).
Zitat von Gabe Newell (Steam Founder):
"Piraterie ist ein Serviceproblem" - Demnach entstehe Piraterie nur dort, wo Menschen mit dem angebotenen Servive unzufrieden seien. Z.B. Kopierschutz- oder Anti-Cheat Maßnahmen die Spiele teils unspielbar machten oder eben der Entzug von gekauften (erworbenen) Lizenzen, ohne das Geld für diese zurück zu überweisen.
Zitat Portal Windows Central:
"Wenn man durch den "Kauf" von Inhalten lediglich für einen unbestimmten Zeitraum Zugriff erhält, der von unbeständigen Lizenzvereinbarungen der Unternehmen abhängt, ist der Dienst grundsätzlich mangelhaft. Da ist es nur natürlich, dass die Nutzer nach anderen Möglichkeiten suchen, um an dieselben Inhalte zu gelangen." - Sean Endicott von Windows Central"
Das, was Sony gerade macht, ist vergleichbar mit dem Kauf einer physischen DVD und Sony bricht in dein Zuhause ein um die DVD zurück zu holen. Effektiv fällt dies mMn. unter die "Anti-consumer practices" und sollte strafbar sein. Sony soll von mir aus die Möglichkeit haben aufgrund von Lizenzkomplikationen digitale Lizenzen zurücknehmen zu können, falls dies zu rechtlichen Problemen für sie führen könnte. ABER dann haben sie die Nutzer der Lizenzen auch entsprechend zu kompensieren, statt mit Schulterzucken zu behaupten, dass das das Problem der Nutzer sei, die den AGBs ja zugestimmt hätten.
Gleichzeitig zieht sich Sony aus dem Steam- bzw. PC Geschäft zurück. Vermutlich die einzige Plattform, auf der sie ihre Lizenzen nicht ohne weiteres den Spielern entziehen könnten ohne entsprechende Kompensation für die Spielerschaft, da sie dort Probleme mit Steam bekommen würden, die bisher viel Wert darauf gelegt haben, dass gekaufte Lizenzen den Spielern auch erhalten bleiben.
Jüngstes Beispiel dafür ist, dass Sony über 500 Filme (darunter z.B. Terminator 2) entfernt, die zuvor von Nutzern gekauft wurden und nach dem Entzug nicht mehr in der Bibliothek vorhanden sein und nicht mehr geschaut werden können, OBWOHL Sony beim Verkauf klar von "kaufen" und nicht "erwerben" sprach und Nutzer auch auf einen "Kauf"-Button klicken mussten, während daneben der "Leih"-Button stand. Die Irreführung ist also klar: Nutzern wurde oberflächlich vermittelt, dass sie das Produkt auf Lebenszeit erhalten (was durch "Kauf" suggeriert wird), gleichzeitig argumentiert Sony, dass in den AGB klar benannt sei, dass Lizenzen jederzeit entzogen werden können (Quelle: Kino.de oder Gamestar.de).
Zitat von Gabe Newell (Steam Founder):
"Piraterie ist ein Serviceproblem" - Demnach entstehe Piraterie nur dort, wo Menschen mit dem angebotenen Servive unzufrieden seien. Z.B. Kopierschutz- oder Anti-Cheat Maßnahmen die Spiele teils unspielbar machten oder eben der Entzug von gekauften (erworbenen) Lizenzen, ohne das Geld für diese zurück zu überweisen.
Zitat Portal Windows Central:
"Wenn man durch den "Kauf" von Inhalten lediglich für einen unbestimmten Zeitraum Zugriff erhält, der von unbeständigen Lizenzvereinbarungen der Unternehmen abhängt, ist der Dienst grundsätzlich mangelhaft. Da ist es nur natürlich, dass die Nutzer nach anderen Möglichkeiten suchen, um an dieselben Inhalte zu gelangen." - Sean Endicott von Windows Central"
Das, was Sony gerade macht, ist vergleichbar mit dem Kauf einer physischen DVD und Sony bricht in dein Zuhause ein um die DVD zurück zu holen. Effektiv fällt dies mMn. unter die "Anti-consumer practices" und sollte strafbar sein. Sony soll von mir aus die Möglichkeit haben aufgrund von Lizenzkomplikationen digitale Lizenzen zurücknehmen zu können, falls dies zu rechtlichen Problemen für sie führen könnte. ABER dann haben sie die Nutzer der Lizenzen auch entsprechend zu kompensieren, statt mit Schulterzucken zu behaupten, dass das das Problem der Nutzer sei, die den AGBs ja zugestimmt hätten.
Gleichzeitig zieht sich Sony aus dem Steam- bzw. PC Geschäft zurück. Vermutlich die einzige Plattform, auf der sie ihre Lizenzen nicht ohne weiteres den Spielern entziehen könnten ohne entsprechende Kompensation für die Spielerschaft, da sie dort Probleme mit Steam bekommen würden, die bisher viel Wert darauf gelegt haben, dass gekaufte Lizenzen den Spielern auch erhalten bleiben.




