Zero Tolerance Der Russisch-Ukrainische-Krieg

Sollte der Westen die Ukraine aktiv mit eigenen Truppen unterstützen?

  • Ja, mit dem gesamten Arsenal

    Stimmen: 20 31,7%
  • Ja, aber nur in weniger riskanten Einsätzen

    Stimmen: 3 4,8%
  • Nein, da dies zu eskalierend ist

    Stimmen: 20 31,7%
  • Nein, da uns dieser Krieg nichts angeht

    Stimmen: 17 27,0%
  • Unentschlossen

    Stimmen: 3 4,8%

  • Stimmen insgesamt
    63
  • Poll closed .
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Zeigt der europäischen Angsthysterie nochmals den Spiegel auf. Ein Schwarm der Low-Budget Drohnen reicht aus um zumindest die Flugfelder und die Häfen inklusive der russischen Flotte im Baltikum zu versenken. Wäre mal ein cooler Use Case. Einfach dann behaupten man wisse nicht woher diese Drohnen herkamen. Sie waren einfach da wie die grünen Männchen damals auf der Krim und im Donbas ohne Hochheitsabzeichen.

Würde ich feiern.
 
Zeigt der europäischen Angsthysterie nochmals den Spiegel auf. Ein Schwarm der Low-Budget Drohnen reicht aus um zumindest die Flugfelder und die Häfen inklusive der russischen Flotte im Baltikum zu versenken. Wäre mal ein cooler Use Case. Einfach dann behaupten man wisse nicht woher diese Drohnen herkamen. Sie waren einfach da wie die grünen Männchen damals auf der Krim und im Donbas ohne Hochheitsabzeichen.

Würde ich feiern.

Das ist ein Trugschluss.
Die russische Flugabwehr hatte nicht umsonst den Ruf eine der besten der Welt zu sein.
Das Problem ist, sie war auf eine ganz andere Form der Kriegsführung ausgelegt. Auf Nato Bomber und deren Abfangäger. Diese würden vermutlich auch mit hoher Effizienz bekämpft werden, sollten sie russichen Luftraum eindringen. S300 und der Nachfolger S400 sowie Abfangjäger würden diese abfangen. Zwar ging man in den letzten Jahren davon aus, das die NATO den Luftkampf am Ende sehr wahrscheinlich gewinnen würde, es aber sehr verlustreich wäre.

Drohnen sind hier eine ganz andere Kategorie. Ich bin mir nicht sicher was für Radarschatten diese haben aber es scheint das diese nur schwer zu orten sind. Und wie diese bekämpfen wen man sie entdeckt? Mit sehr teuren Raketen und Abfangjägern? Die Drohnen treten in großer Menge auf wo einkalkuliert ist, das ein Großteil abgefangen wird. Es müssen am Ende nur einige durchkommen, um das eigentliche Ziel zu treffen und zu vernichten.

Und das ist die selbe Situation, vor der auch die Nato steht und die selben Probleme mit Massenweisen Drohnen hätte.

Eine wirksame Abwehr bietet hier SHORAD, sprich alte Flak Panzer wie der Gepard und ihre neuste Art, dem Sky Ranger. Diese vernichten Drohnen effektiv und Kostengünstig. Aber SHORAD ist eben auf dem Nahbereich beschränkt. Man kann damit kein Gebietsschutz sondern Objektschutz betreiben. Und Russland ist ein riesiges Land, wo eine flächendeckende Absicherung unmöglich ist.

Und das Hauptproblem dabei ist ... Russland hat kaum noch aktive SHORAD im Einsatz
Genau wie die Nato ...
Diese Kapazitäten werden gerade im Eiltempo wieder massiv ausgebaut
 
„ Putin nennt Raketenangriff Test
Russlands Diktator Wladimir Putin (73) hat den Einsatz einer Oreschnik-Mittelstreckenrakete gegen die Region Kiew als Test dargestellt. Der Angriff am 24. Mai habe dazu gedient, die Wirkung der Waffe für mögliche spätere Einsätze zu beobachten, berichtete „The Kyiv Independent“.
Putin sagte, Russland habe dort zugeschlagen, wo es „bequem“ gewesen sei, die Ergebnisse zu beobachten. Drohnen hätten den Einschlag verfolgt und die Wirkung vermessen. Es sei darum gegangen, über einen möglichen umfassenden Einsatz der Oreschnik zu entscheiden – auch gegen Ziele in besiedelten Gebieten.“

Einfach nur ein dreckiger B******. Der hat nur in der Hölle zu schmoren! Ich hoffe die Ukraine testet jetzt mal öfter ihre Drohnen und Raketen wo es bequem ist!
Ekelhaft wie manche Leute da auch nur im Ansatz Verhandlungen fordern!
 
  • Zum Wohl
Reaktionen: Avi
Ich will hier nun sicher nicht des Teufels Advokat spielen und Putin verteidigen aber ich versuch mal zu erklären wie ich diese "Gewalttaten" in Zusammenhang mit dem, ggf. vergifteten, Angebot zu Friedensgesprächen einordne.

Also warum jedes mal noch heftigere Angriffe Russlands folgen, wen sie am Tag vorher Friedens bzw. Waffenstillstandsgespräche in Aussicht stellen.
Das ist meiner Meinung nämlich kein Wiederspruch sondern leider skrupellose Verhandlungstaktik.

Ich gehöre ebenfalls zur Fraktion, der der Meinung ist das diese Angriffe und Taktik ein Zeichen der Schwäche und nicht der Stärke sind. Russland sieht sich immer mehr vor der militärischen Realität, das es seine Ziele nicht umsetzen werden kann und die inneren Wiederstände und Probleme wachsen nun exponentiell. Putin will also Frieden aber soviele seiner Ziele erzwingen indem er den Druck maximal erhöht, und die Ukraine quasi an den Verhandlungstisch zu bomben um zumindest so einen großen Teil ihrer Maximalforderungen zu erzwingen. Den auf dem Schlachtfeld geht absolut nichts für Russland voran und aus dem blutigen Stellungs- und Abnutzungskrieg ist man sogar aktuell in Teilen in die Defensive gerutscht.

Es ist also die typisch kalte und skrupellose Taktik, die man von Putin in den letzten 20 Jahren kennt

Edit:
Um meine Meinung dazu zu teilen, ich glaube nicht das Putin damit erfolg haben wird. Die Ukrainer hat sich jetzt 5 Jahre in ihrer Wiederstandskraft bewiesen und wird sicher jetzt nicht nachgeben, weil die Russen weiter zivile Ziele bombardieren.
 
Zuletzt bearbeitet:

eine schwierige Prognose, wenn noch nicht einmal klar ist, wie es mit der Ukraine bis 2030 weitergeht. Zudem frage ich mich, welchen Nutzwert ein Angriff zb. aufs Baltikum für Russland hätte, wo man nach 4 Jahren Ukrainekrieg wirtschaftlich angeschlagen ist und das russ. Volk angeblich kriegsmüde und nicht erpicht auf endlose Konflikte.
 

eine schwierige Prognose, wenn noch nicht einmal klar ist, wie es mit der Ukraine bis 2030 weitergeht. Zudem frage ich mich, welchen Nutzwert ein Angriff zb. aufs Baltikum für Russland hätte, wo man nach 4 Jahren Ukrainekrieg wirtschaftlich angeschlagen ist und das russ. Volk angeblich kriegsmüde und nicht erpicht auf endlose Konflikte.

Auch wen ich es müde werde immer wieder zu erklären. Natürlich ist es entscheidend das bei diesem 2030 Szenario der Ukraine Krieg vorbei ist (was ziemlich wahrscheinlich ist wen man die aktuelle Situation berücksichtigt) und bei einem "positivem" Ausgang die Ausgangslage für Putin Alternativlos ist und er die Nato Angreifen bzw. testen werden muss
 
Auch wen ich es müde werde immer wieder zu erklären. Natürlich ist es entscheidend das bei diesem 2030 Szenario der Ukraine Krieg vorbei ist (was ziemlich wahrscheinlich ist wen man die aktuelle Situation berücksichtigt) und bei einem "positivem" Ausgang die Ausgangslage für Putin Alternativlos ist und er die Nato Angreifen bzw. testen werden muss
inwiefern wäre die Ausgangslage für Putin alternativlos und inwiefern hätte Russland einen Nutzen von einem Angriff auf einen Nato Staat? was gibts da Tolles zu holen?
 
inwiefern wäre die Ausgangslage für Putin alternativlos und inwiefern hätte Russland einen Nutzen von einem Angriff auf einen Nato Staat? was gibts da Tolles zu holen?

Okay ... nochmal

Sofern wir von diesem Szenario ausgehen, wird Putin mit der Situation konfrontiert sein, das er 1 Mio Soldaten unter Waffen in der Ukraine hat und ca noch mal 1,5 Mio im Mutterland, mit einer Wirtschaft die komplett auf Kriegswirtschaft umgestellt ist. Bei Frieden müsste er zwangsläufig abrüsten und hohe ökonomische Kosten wie Mega Inflation und Rekord Arbeitslosigkeit lösen mit hunderttausenden Soldaten die traumatisiert aus dem Krieg heim kehren. Eine extrem riskante und kritische Situation die so große innere Unruhe nach sich ziehen kann, das er und sein Regime stürtzt und er alles verliert was er "aufgebaut und geplannt" hat.

Auf der anderen Seite hat er eine voll mobilisierte Armee, eine Wirtschaft die bereits voll auf Kriegswirtschaft läuft und seine wahnhafte Vorstellung vom dekadenten Westen, der wahren Druck eh nie stand halten kann.

Ich persönlich neige dazu den zahlreichen Experten zuzustimmen das das Risiko immens ist
 
Okay ... nochmal

Sofern wir von diesem Szenario ausgehen, wird Putin mit der Situation konfrontiert sein, das er 1 Mio Soldaten unter Waffen in der Ukraine hat und ca noch mal 1,5 Mio im Mutterland, mit einer Wirtschaft die komplett auf Kriegswirtschaft umgestellt ist. Bei Frieden müsste er zwangsläufig abrüsten und hohe ökonomische Kosten wie Mega Inflation und Rekord Arbeitslosigkeit lösen mit hunderttausenden Soldaten die traumatisiert aus dem Krieg heim kehren. Eine extrem riskante und kritische Situation die so große innere Unruhe nach sich ziehen kann, das er und sein Regime stürtzt und er alles verliert was er "aufgebaut und geplannt" hat.

Auf der anderen Seite hat er eine voll mobilisierte Armee, eine Wirtschaft die bereits voll auf Kriegswirtschaft läuft und seine wahnhafte Vorstellung vom dekadenten Westen, der wahren Druck eh nie stand halten kann.

Ich persönlich neige dazu den zahlreichen Experten zuzustimmen das das Risiko immens ist
verstehe. also kann der Krieg niemals enden, weil die aus der Staatskasse finanzierte quasi Beamtenbeschäftigung für Rüstungsgüter, die im Feld in die Luft geblasen werden ohne Wertschöpfung schlicht zu essenziell ist und das Arbeitslosengeld für Rückkehrer zwar unstemmbar und Megainflation auslösen würde, aber die 5x höheren Luxussolds die nötig sind um noch Söldner anwerben zu können, dagegen dem russischen Staat Wirtschaftswachstum bringen ...
 
verstehe. also kann der Krieg niemals enden, weil die aus der Staatskasse finanzierte quasi Beamtenbeschäftigung für Rüstungsgüter, die im Feld in die Luft geblasen werden ohne Wertschöpfung schlicht zu essenziell ist und das Arbeitslosengeld für Rückkehrer zwar unstemmbar und Megainflation auslösen würde, aber die 5x höheren Luxussolds die nötig sind um noch Söldner anwerben zu können, dagegen dem russischen Staat Wirtschaftswachstum bringen ...

Ich bin mir nicht so sicher ob du verstanden hast.
Bei einem Krieg gegen die Nato werden keine Mondgehälter mehr an Freiwillige gezahlt. Da wird General Mobil gemacht und die Wehrpflichtigen kommen an die Front.
Und ja, es ist wesentlich einfacher die wenige Kohle die man noch hat in den Ofen zu werfen, der bereits heiß brennt als den kalten neu zu starten.

Mal ein Beispiel aus dem 2 WK. Da war Deutschland durch Hitlers "Wohlfahrtsprogramm" und die immense Aufrüstung kurz vor der Staatspleite.
Das hat man mit der Anektion der Tschechoslowakei und Plünderung deren Staatskasse aufgeschoben. Dann mit der Plünderung der polnischen Goldreserven. Dann mit der Plünderung der Dänischen, der Holländische usw usw

Dies war neben der verbrecherischen Ideologie eine der Hapttriebfedern, den Krieg immer weiter zu führen. Weil das Kartenhaus ansonsten ökonomisch kollabiert wäre.
 
Ich bin mir nicht so sicher ob du verstanden hast.
Bei einem Krieg gegen die Nato werden keine Mondgehälter mehr an Freiwillige gezahlt. Da wird General Mobil gemacht und die Wehrpflichtigen kommen an die Front.
Und ja, es ist wesentlich einfacher die wenige Kohle die man noch hat in den Ofen zu werfen, der bereits heiß brennt als den kalten neu zu starten.
aha, und dann ziehen im Rahmen der Generalmobilmachung mal eben Daumen mal Pi 10 oder 20 oder 30 Millionen Russen gegen die gesamte EU.

Zweck? weiss man nicht so genau, denn Platzmangel hat der Russe ja nicht, dass er Europa okkupieren müsste für neuen lebensraum, aber Putin ist halt bös und wahnsinnig und will ein neues russisches Grossreich etablieren.

und USA lassen uns hängen, weil ... Wayne und scheiss halt auf Nato.

sowas wie globale Wirtschaftsverflechtungen im 21. Jahrhundert mit internationalen Liefer-, Handels- und Konzernverflechtungen existieren ja schliesslich nicht, weil wir alle noch immer in weitgehend isolierten Nationalstaaten leben wie 1945 und es den Amis und Chinesen wurscht sein kann, wenn ganz Europa unter neu-kommunistische Russenherrschaft gerät und global die Märkte und Aktienindizes abstürzen..

dude, überleg mal bisschen: die Russen haben gegen die Ukraine nicht generalmobil gemacht trotz aller Widrigkeiten. Wie widersinnig erscheint das dann erst gegen die EU... :uglylol:
 
aha, und dann ziehen im Rahmen der Generalmobilmachung mal eben Daumen mal Pi 10 oder 20 oder 30 Millionen Russen gegen die gesamte EU.

Zweck? weiss man nicht so genau, denn Platzmangel hat der Russe ja nicht, dass er Europa okkupieren müsste für neuen lebensraum, aber Putin ist halt bös und wahnsinnig und will ein neues russisches Grossreich etablieren.

und USA lassen uns hängen, weil ... Wayne und scheiss halt auf Nato.

sowas wie globale Wirtschaftsverflechtungen im 21. Jahrhundert mit internationalen Liefer-, Handels- und Konzernverflechtungen existieren ja schliesslich nicht, weil wir alle noch immer in weitgehend isolierten Nationalstaaten leben wie 1945 und es den Amis und Chinesen wurscht sein kann, wenn ganz Europa unter neu-kommunistische Russenherrschaft gerät und global die Märkte und Aktienindizes abstürzen..

dude, überleg mal bisschen: die Russen haben gegen die Ukraine nicht generalmobil gemacht trotz aller Widrigkeiten. Wie widersinnig erscheint das dann erst gegen die EU... :uglylol:

Also erstens hat Russland bereits (teil)Mobil gemacht und zweitens befindet sich Russland nicht offiziell im Krieg.
Und keiner sprach von 20 Mio Russen die Europa stürmen, es ging um die Besoldung die du als Argument genannt hattest.

Auch hat keiner davon gesprochen, das die USA oder Nato nicht reagieren würden.
Genauso wenig um territoriale Expansion Russlands bis Lissabon. Es geht um Hegemoniale Kontrolle Europas und Zerschlagung der EU.

Und das Putin neo Imperialistisches Begehren über das wirtschaftliche Wohl Russlands stellt ist keine Annahme, sondern etwas was er 2022 bereits getan hat.
 
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