Zero Tolerance Deutsche Wirtschaft 2025

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Ihr befindet euch in einem ZT-Thread, entsprechend gelten hier folgende extra Regeln(Sonderregeln ggf. im Startpost sind mitzubeachten):

1) ZTF für Zero Tolerance Forums Provokationen/Beleidigungen/Bashes/Trollen/OffTopic/Spam/etc führen zur sofortigen Bestrafung in Form von Bans. Entscheidungen sind endgültig und nicht diskutierbar.

2) Gepflegte Diskussionskultur ist das Gebot! ZTFs koexistieren neben den normalen Foren. Wenn ihr mit den harten Regeln hier nicht klarkommt, nutzt die normal moderierten Foren.

3) Politik darf nur thematisiert werden, wenn sie einen direkten Einfluss auf die deutsche Wirtschaft hat. Dieser Einfluss sollte auch im Beitrag ersichtlich werden.

4) Wenn Politik thematisiert wird, gelten die üblichen Verhaltensregeln, wie keine Politikerbeleidigungen und dass Kritik angemessen sein sollte.

Wenn du paar Tipps hast, gerne her damit. :coolface:
Wohin in der Schweiz ziehst du?

Wie gesagt gibt es keine offizielle Gramatik für Schweizerdeutsch, offizielle Schriftsprache ist normales Hochdeutsch, wobei das scharfe S nicht verwendet wird. Schweizerdeutsch als Schrift wird eigentlich erst seit Social Media und Kurznachrichten regelmässiger verwendet und dies mehr nach Gefühl als irgendwelchen Regeln...

Dademit meini das zum Biispiil dä Satz da, warschiinli jedä Schwiizer im Forum chli andersch schriibä wür.

Wie gesagt, schweizerdeutsch je nach Region verstehen wirst du relativ schnell, sprechen wahrscheinlich nie richtig. Das ist aber soweit auch nicht wirklich schlimm, und mach dir keinen Kopf wenn die Schweizer beim reden mit dir auch nach einigen Jahren automatisch ins "Hochdeutsche" (meist mit heftigem schweizer Akzent) wechseln, das ist antrainierter Reflex. Auch Schulsprache ist bei uns Hochdeutsch...

Ansonsten gibt es viele Worte die im schweizerischen Hochdeutsch anders verwendet werden und öfters für Verwirrung sorgen können. So genannte Helvetismen:

sicher nicht abschliessend, aber imho ein guter Anfang.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und ich mein ihn ja nur exemplarisch, Diese Meinung ist ja weit verbreitet unter Menschen, die finanziell breite Schultern haben. Es ist natürlich immer easy aus der Position der Stärke auf Unabhängigkeit und Selbstbestimmung zu pochen.

Da liegt ein fundamentales Missverständnis vor. Von einer Kapitalgedeckten Rente würde jeder profitieren. Sie ist langfristig besser als das Umlageverfahren völlig unabhängig davon ob man den Mindestlohn verdient oder sechstellig. Natürlich verstehst du das wieder nicht da du von der Thematik an sich nichts verstehst (siehe deine Posts im Aktienthread, wo du sogar gelogen hattest ETFs besessen zu haben). Genauso wenig verstehst du nichts von Ausgestaltungsmöglichkeiten (eigenständig, Staatsfonds, pflicht, freiwillig). Es gibt übrigens keinen einzigen Arbeitnehmer für den sich ein Ausstieg aus der Rentenversicherung und ein Umschichten zu einer langfristigen Ø-Kapitalmarktrendite nicht lohnen würde.


Bezahlt man seine Arzt Rechnungen und Altersvorsorge halt selbst. Frage istg, wie die Situation bei denen aussieht die das nicht können ... oder man selbst ungeplant in diese Lage "abstürzt".
Unsere Geschellschaft fusst und funktioniert ebben NICHT auf ultimative Freiheit sondern Solidarität.
Ultimative individuelle Freiheit ist am Ende nur eins. Anarchie.

Wenn Extreme hinhalten müssen um dein Argument zu untermauen, dann ist dies in der Regel ein schwaches Argument (was auch immer du unter "ultimativer Freiheit" verstehst). Genauso verstehe ich nicht warum man eine für die breite Masse armutsfördernde Politik vertreten sollte mit der Begründung, dass einige wenige davon nicht direkt profitieren würden.

Wäre es nicht intelligenter eine für die breite Masse wohlstandsfördernde Politik zu fahren? Wäre es nicht intelligenter in Summe mehr Wohlstand und weniger Abhängige Menschen zu haben? Für letztere hätte man sogar mehr Ressourcen übrig.


Und ich hab großes Verständnis für jegliche Kritik am Renten und Sozialsystem und kann auch sehr gut die Frustration nachvollziehen. Den ich bezahle ebenfalls den Spitzensteuersatz.

Tut langsam fast jeder in Großstädten lebende Mensch. Ist absolut nichts Besonderes.


Und wir müßen atm jeden Euro umdrehen. Allerdings begreif ich unsere Gesellschaft trotz aller Probleme weiter als Interessen und Solidargemeinschaft.

Vielleicht solltest du deinen Begriff von Solidarität überdenken. Für die breite Masse armutsfördernde Politik hat nichts mit Solidarität zu tun.


Diejenigen, die aus dieser aussteigen wollen unterstelle ich das es nicht aufgrund der schwierigen und komplexen Situation der Gesellschaft ist.ö
Ich unterstelle hier ganz klar den Egoismus das der einzige Grund die Frustration die ist, das der eigene Wohlstand beschnitten wird den man diesen auf keinen Fall teilen will.

Diejenigen die aus diesem System aussteigen bzw. teilweisen aussteigen wollen, sind in der Regel diejenigen die die ohnehin bereits am meisten leisten. Sie tragen einen überproportionalen Beitrag zur Gesellschaft bei. Von dem Mehrwert ihrer Arbeit profitieren sie jedoch unterproportional. Sie sind es, deren Vorschläge (von denen die gesamte Gesellschaft profitieren würde) von ahnungslosen hochgradig ideologisierten Menschen blockiert mit Buzzwords wie "Solidarität" werden.

Ich unterstelle an dieser Stelle ganz klar, fehlende Fachkompetenz in Finanzen und Wirtschaft, Neid auf Leistungsträger und eine ideologische Haltung gekoppelt mit einem Ego dass der Realität nicht gerecht wird. Ich kann mir anders nicht erklären, wie man den Begriff "Solidarität" auf eine derart bösartige Weise pervertieren kann... Solidarität bedeutet vor allem, dass man selbst bereit ist auf etwas zu verzichten um anderen zu helfen. Dir geht es im Grunde aber wieder mal darum, dass Leute die mehr verdienen als du, noch mehr von ihrem ohnehin stark beschnittenen Einkommen in ein dysfunktionales System reinschütten sollen, anstatt das System zu reformieren.

Vielleicht täusche ich mich aber auch in dir. Ich habe dir daher noch etwas mitgebracht: Anbei findest du die IBAN vom Schuldentilgunskonto der Bundesrepublik Deutschland. Du kannst auf dieses Konto freiwillig Geld spenden und dem (Sozial)-Staat helfen seine Finanzen zu stabilisieren (kein Witz!). Du brauchst nicht darauf warten, dass jemand höhere Abgaben/Steuern verordnet. Du kannst deine Solidarität bereits jetzt so intensiv ausleben wie es dir beliebt.

Bist du solidarisch?

IBAN: DE17 8600 0000 0086 0010 30
 
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Da liegt ein fundamentales Missverständnis vor. Von einer Kapitalgedeckten Rente würde jeder profitieren. Sie ist langfristig besser als das Umlageverfahren völlig unabhängig davon ob man den Mindestlohn verdient oder sechstellig. Natürlich verstehst du das wieder nicht da du von der Thematik an sich nichts verstehst (siehe deine Posts im Aktienthread, wo du sogar gelogen hattest ETFs besessen zu haben). Genauso wenig verstehst du nichts von Ausgestaltungsmöglichkeiten (eigenständig, Staatsfonds, pflicht, freiwillig). Es gibt übrigens keinen einzigen Arbeitnehmer für den sich ein Ausstieg aus der Rentenversicherung und ein Umschichten zu einer langfristigen Ø-Kapitalmarktrendite nicht lohnen würde.




Wenn Extreme hinhalten müssen um dein Argument zu untermauen, dann ist dies in der Regel ein schwaches Argument (was auch immer du unter "ultimativer Freiheit" verstehst). Genauso verstehe ich nicht warum man eine für die breite Masse armutsfördernde Politik vertreten sollte mit der Begründung, dass einige wenige davon nicht direkt profitieren würden.

Wäre es nicht intelligenter eine für die breite Masse wohlstandsfördernde Politik zu fahren? Wäre es nicht intelligenter in Summe mehr Wohlstand und weniger Abhängige Menschen zu haben? Für letztere hätte man sogar mehr Ressourcen übrig.




Tut langsam fast jeder in Großstädten lebende Mensch. Ist absolut nichts Besonderes.




Vielleicht solltest du deinen Begriff von Solidarität überdenken. Für die breite Masse armutsfördernde Politik hat nichts mit Solidarität zu tun.




Diejenigen die aus diesem System aussteigen bzw. teilweisen aussteigen wollen, sind in der Regel diejenigen die die ohnehin bereits am meisten leisten. Sie tragen einen überproportionalen Beitrag zur Gesellschaft bei. Von dem Mehrwert ihrer Arbeit profitieren sie jedoch unterproportional. Sie sind es, deren Vorschläge (von denen die gesamte Gesellschaft profitieren würde) von ahnungslosen hochgradig ideologisierten Menschen blockiert mit Buzzwords wie "Solidarität" werden.

Ich unterstelle an dieser Stelle ganz klar, fehlende Fachkompetenz in Finanzen und Wirtschaft, Neid auf Leistungsträger und eine ideologische Haltung gekoppelt mit einem Ego dass der Realität nicht gerecht wird. Ich kann mir anders nicht erklären, wie man den Begriff "Solidarität" auf eine derart bösartige Weise pervertieren kann... Solidarität bedeutet vor allem, dass man selbst bereit ist auf etwas zu verzichten um anderen zu helfen. Dir geht es im Grunde aber wieder mal darum, dass Leute die mehr verdienen als du, noch mehr von ihrem ohnehin stark beschnittenen Einkommen in ein dysfunktionales System reinschütten sollen, anstatt das System zu reformieren.

Vielleicht täusche ich mich aber auch in dir. Ich habe dir daher noch etwas mitgebracht: Anbei findest du die IBAN vom Schuldentilgunskonto der Bundesrepublik Deutschland. Du kannst auf dieses Konto freiwillig Geld spenden und dem (Sozial)-Staat helfen seine Finanzen zu stabilisieren (kein Witz!). Du brauchst nicht darauf warten, dass jemand höhere Abgaben/Steuern verordnet. Du kannst deine Solidarität bereits jetzt so intensiv ausleben wie es dir beliebt.

Bist du solidarisch?

IBAN: DE17 8600 0000 0086 0010 30

Ich habe absolut nichts gegen kapitalgedeckte Renten und halte diese sogar für einprobates Mittel.
Hab da nichts anderes behauptet und versteh deinen Punkt nicht.
 
Anbei findest du die IBAN vom Schuldentilgunskonto der Bundesrepublik Deutschland. Du kannst auf dieses Konto freiwillig Geld spenden und dem (Sozial)-Staat helfen seine Finanzen zu stabilisieren (kein Witz!). Du brauchst nicht darauf warten, dass jemand höhere Abgaben/Steuern verordnet. Du kannst deine Solidarität bereits jetzt so intensiv ausleben wie es dir beliebt.

Bist du solidarisch?

IBAN: DE17 8600 0000 0086 0010 30
Was zur Hölle? xD

Das kannte ich bis eben noch gar nicht und dachte, das wäre wirklich ein Scherz. Bis man die IBAN mal durch Google gejagt hat. :ugly:
 
Wohin in der Schweiz ziehst du?

Anfangs bleibe ich in der Bodenseeregion bzw. Thurgau.

Das meiste wusste ich schon, weil ich beruflich mit Schweizern zu tun hatte. Aber du nimmst mir da schon die Hoffnung, weil es eigentlich Spaß macht den Schweizer Akzent zu imitieren. :coolface:

Jedenfalls sehr verwirrend, dass es keine offizielle Grammatik und Schriftsprache gibt. Dann lässt sich sowas auch schwer lernen ohne zwanzig Dialekte durcheinander zu bringen. Aber vielleicht kann man freestylen ohne dass es jemanden auffällt.
 
Anfangs bleibe ich in der Bodenseeregion bzw. Thurgau.

Das meiste wusste ich schon, weil ich beruflich mit Schweizern zu tun hatte. Aber du nimmst mir da schon die Hoffnung, weil es eigentlich Spaß macht den Schweizer Akzent zu imitieren. :coolface:

Jedenfalls sehr verwirrend, dass es keine offizielle Grammatik und Schriftsprache gibt. Dann lässt sich sowas auch schwer lernen ohne zwanzig Dialekte durcheinander zu bringen. Aber vielleicht kann man freestylen ohne dass es jemanden auffällt.
Im Thurgau ist der Anteil deutscher (stand 2017) mit 8.1% am grössten

Steuertechnisch relativ hoch was du dank vernünftiger Progression auf der Einkommenssteuer in der Schweiz aber wahrscheinlich nicht wirklich merken wirst, grad im Vergleich zu Deutschland, dafür von den Lebenserhaltungs- und Mietkosten her vergleichsweise günstig (wobei diese für dich im Vergleich erstmal sowieso exorbitant sein werden)

Aber was den Dialekt angeht, imho definitiv keine Ohrenweide… wobei das viele Schweizer über mich als Zürcher genauso sagen würden:coolface:

Anyway, genug Offtopic und viel Erfolg und gutes Einleben in der Schweiz wünsch ich dir!
 
Trumps unnötiger Iran Krieg würgt die deutsche Wirtschaft 2026 ab

 
Trumps unnötiger Iran Krieg würgt die deutsche Wirtschaft 2026 ab

Nicht nur Trump, das wäre zu kurz gedacht. Klar schadet seine Aktionen unserer Wirtschaft auch erheblich, aber das ging ja schon viel früher los, dank grüner weltfremder Ideologie. Gerade heute war ich nochmal auf einer Veranstaltung wo ein politischer Vertreter der SPD vom grünen Stahl geschwärmt hat. Alles gut und schön. Leider ist die Produktion zu teuer und niemand wird uns den tollen und vorallem teuren grünen Stahl abnehmen.
 

Sehr gute Analyse. Merkel hat schon damals den Abstieg eingeleitet.
 

Sehr gute Analyse. Merkel hat schon damals den Abstieg eingeleitet.
War so überzeugt von der Kanzlerin damals, bis der Schaden sichtbar wurde.. ich bleibe dabe,i Gerhard Schröder war der letzte funktionierende und reformwillige Kanzler dieser Republik und das ist lange her..
 

Sehr gute Analyse. Merkel hat schon damals den Abstieg eingeleitet.

Merkel war und ist es nicht gewesen der den Austritt aus dem Euro und der EU forderte. Wäre das schnelle Ende gewesen für die Deutsche Wirtschaft

Niemand ist perfekt aber manche haben gar keine Wirtschaftsexpertise oder Qualifikationen

:kruemel:
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja, hinterher ist man immer schlauer.
Natürlich kann man jetzt, mit dem WIssen von heute, nur auf die Fehlentscheidungen schaut und diese hervorheben um Merkel Als Ursache zu brandmarken.
Typisch deutsch. Der Allman bracht immer einen, der Schuld ist. Auf den man mit dem Finger zeigen kann. Man kennt es ....

Was man dabei wieder komplett ignoriert, ist der Kontext. Das Merkel 16 Jahre sehr stabil regiert hat und ALLE! den Wohlstand genossen haben. Trotz 3 immenser Kriesen (Finanz, Grichenland, Flüchtlinge) wen man kleinere wie Brexit und diverse Kriege (arabischer Frühling, Georgien usw) ignoriert.
Merkel hat das umgesetzt, was die Bürger, das Volk verlangt haben. Die schwarze 0 muss stehen und Atomausstieg!

Die Leute haben sich GUT! und SICHER! mit Merkel gefühlt, weswegen sie 4! mal wiedergewählt wurde.

Ich finde es richtig und wichtig, das man analytisch auf diese Zeit schaut um zu sehen wo Fehler passiert sind. War die schwarze 0 wirklich richtig oder der Grund für den Reformstau? Hat uns die zu lange Russlandnähe mehrere hundert Milliarden an Vermögensverlust gekostet? Wie bei Covid muss aufgearbeitet werden.

Aber NICHT! um seinen Sündenbock auszumachen.
Sondern um aus Fehlern zu lernen
 
Merkel hat das umgesetzt, was die Bürger, das Volk verlangt haben. Die schwarze 0 muss stehen und Atomausstieg!
Das war dann aber sehr populistisch von ihr! Politiker sollten nicht ihr Fähnchen in den Wind hängen und auf Meinungsumfragen schielen, sondern ohne Machtkalkül zum Wohle des Landes und des Volkes agieren, dafür werden sie gewählt. Everybody's Darling is everybody's Depp, wußte auch schon Strauß, der noch ein echter Politiker gewesen ist.
 
Das war dann aber sehr populistisch von ihr! Politiker sollten nicht ihr Fähnchen in den Wind hängen und auf Meinungsumfragen schielen, sondern ohne Machtkalkül zum Wohle des Landes und des Volkes agieren, dafür werden sie gewählt. Everybody's Darling is everybody's Depp, wußte auch schon Strauß, der noch ein echter Politiker gewesen ist.
Und Basta ☝️
 
Merkel hat das umgesetzt, was die Bürger, das Volk verlangt haben. Die schwarze 0 muss stehen und Atomausstieg!

Im Gegensatz zum Bürger kann man von einer Kanzlerin einer der größten Mächte der Welt aber erwarten einen Plan zu haben und nicht so kopflos agieren. Das ist ja was, was sich durch Merkels gesamte Kanzlerschaft zieht.
Einige gute Ideen und Ansätze, aber dann halt völlig ohne lang- oder wenigstens mittelfristigen Plan.

Das nach ihr von den Folgeregierungen keine Ansätze, keine Ideen und kein Plan mehr kommt ist jetzt nicht ihre Schuld, aber der Politikstil zieht sich durch und es sind ja immer noch die gleichen Gestalten mit dabei.
 
Das war dann aber sehr populistisch von ihr! Politiker sollten nicht ihr Fähnchen in den Wind hängen und auf Meinungsumfragen schielen, sondern ohne Machtkalkül zum Wohle des Landes und des Volkes agieren, dafür werden sie gewählt. Everybody's Darling is everybody's Depp, wußte auch schon Strauß, der noch ein echter Politiker gewesen ist.

Ach das ist doch nicht richtig und ignoriert wieder den historischen Kontext. Der Atomausstieg war doch keine spontane populistische Idee von Merkel sondern längst beschlossen. Sie hat diesen dann lediglich umgesetzt und durch Fukushima sogar vorgezogen. Weil es ebben dafür die starke öffentliche Meinung gab. Ich meine der Söder Markus hat mit Rücktritt gedroht, wen die AKWs nicht sofort vom Netz gehen ...

Und der Atomausstieg war eben NICHT! eine unüberlegte Schappseide sondern natürlich von Industrie und Wissenschaft in einem tragfähigen Konzept eingebettet.
Das dieses Konzept die Achillesferse hatte, das man für die Umsetzung auf billiges russiches Gas und ein friedliches und stabiles Europa gesetzt hat war natürlich rückblickend tragisch. Erklärt aber auch rückblickend, warum Merkel solang für Aussöhnung mit Putin gekämpft hat da von ihm so viel abhing.

Tja, mach dich nie von einem Gangster abhängig

Im Gegensatz zum Bürger kann man von einer Kanzlerin einer der größten Mächte der Welt aber erwarten einen Plan zu haben und nicht so kopflos agieren. Das ist ja was, was sich durch Merkels gesamte Kanzlerschaft zieht.
Einige gute Ideen und Ansätze, aber dann halt völlig ohne lang- oder wenigstens mittelfristigen Plan.

Das nach ihr von den Folgeregierungen keine Ansätze, keine Ideen und kein Plan mehr kommt ist jetzt nicht ihre Schuld, aber der Politikstil zieht sich durch und es sind ja immer noch die gleichen Gestalten mit dabei.


Siehe Post oben. Der Plan war da. Und dieser war zur damaligen Zeit tragfähig, realistisch und umsetzbar.
Alles viel wie ein Kartenhaus in sich zusammen, als Putin vom Freund zum Feind Europas mutierte.
Wobei mutierte vermutlich das falsche Wort ist und er einfach nur seine Maske fallen lies ....

Und deine Rückschluss ist auch nicht korrekt. Die AMpel hat, bei all ihren Fehlern, diese Abhängigkeit zu Russland auf 0 reduziert OHNE das Deutschland unterging. In Rekordzeit und Regordeffizienz. Es geht also.

Populistisch seh ich eher aktuelle Maßnahmen.
Wen man den Leuten sagt, was sie hören wollen und sie in ihr Verderben laufen lässt.
Wen diese sich ruinieren weil sie auf Gas- und Ölheizung setzen und dann später nur Bio Gas/Öl verwenden dürfen, welche zu Mondpreisen verkauft werden
 
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Das war dann aber sehr populistisch von ihr! Politiker sollten nicht ihr Fähnchen in den Wind hängen und auf Meinungsumfragen schielen, sondern ohne Machtkalkül zum Wohle des Landes und des Volkes agieren, dafür werden sie gewählt. Everybody's Darling is everybody's Depp, wußte auch schon Strauß, der noch ein echter Politiker gewesen ist.

Komplett bei dir. Politiker sollten keine Opportunisten sein. Das erklärt, warum mal Dexit gefordert wurde als es IN war, mal Euro Austritt weil es IN war, mal dies mal das und immer ein Schuldiger ausgemacht wird, der es ist nicht. ☝️

Dann hieß es Merkel sei an allem Schuld oder nachdem sie weg ist ständig einen Schuldigen ausmachen zu wollen für alles. Es ist leicht und einfacher immer mit dem Finger auf andere zu zeigen anstatt erstmal bei sich. Nur wegen Opportunismus etwas zu fordern weils im Trend ist, was aber unsere Wirtschaft komplett in den Abgrund reist ist nicht agieren zum Wohle des Landes oder der Bürger.

Populistisch seh ich eher aktuelle Maßnahmen.
Wen man den Leuten sagt, was sie hören wollen und sie in ihr Verderben laufen lässt.
Wen diese sich ruinieren weil sie auf Gas- und Ölheizung setzen und dann später nur Bio Gas/Öl verwenden dürfen, welche zu Mondpreisen verkauft werden

Diese etablierte Jammergesellschaft ohne selbst dabei konstruktive Vorschläge zu bringen. Selbst als es uns wirtschaftlich besser ging bzw. verdammt gut 2013... 2015... 2019 (Vor corona, Vor Russlandüberfall auf die Ukraine, vor Irankrieg) wurde alles nur schlecht geredet und da ging schon die Welt unter
 
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Wir haben ja auch hier im Thred und Board viele user die lautstark verlangen wieder Öl und Gas aus Russland zu beziehen .... da dieser ja als Partner "immer so verlässlich war egal was Kriese war". Obwohl es mittlerweile erwiesen ist, das Russland Deutschland vor dem Kriegsausbruch 2022 gezielt trocken lauf lies und die Preise steigerte um nach dem Überfall Deutschland leichter erpressbar zu machen.

Tja, nun blockiert Russland die Transitwege von Kasachstan nach Deutschland unter vorgaukelnd von technischen Problemen ... wie bereits wärmend der Kriegsvorbereitungen von 2022. Ironischerweise macht Russland genau das, was sie damals der Ukraine vorgeworfen haben und zum Anlass zum Bau von NS1 und NS2 benutzt haben. Damit Transitänder wie Ukraine und Polen umgangen werden, da diese ja im "Streitfall" die Gasversorgung stoppen könnten

Das hier laut gefordert wird endlich NS2 in Betrieb zu nehmen, wie es Putin verlangt, ist unter diesen Gesichtspunkten regelrecht bizzar

 
Wir haben ja auch hier im Thred und Board viele user die lautstark verlangen wieder Öl und Gas aus Russland zu beziehen .... da dieser ja als Partner "immer so verlässlich war egal was Kriese war". Obwohl es mittlerweile erwiesen ist, das Russland Deutschland vor dem Kriegsausbruch 2022 gezielt trocken lauf lies und die Preise steigerte um nach dem Überfall Deutschland leichter erpressbar zu machen.

Tja, nun blockiert Russland die Transitwege von Kasachstan nach Deutschland unter vorgaukelnd von technischen Problemen ... wie bereits wärmend der Kriegsvorbereitungen von 2022. Ironischerweise macht Russland genau das, was sie damals der Ukraine vorgeworfen haben und zum Anlass zum Bau von NS1 und NS2 benutzt haben. Damit Transitänder wie Ukraine und Polen umgangen werden, da diese ja im "Streitfall" die Gasversorgung stoppen könnten

Das hier laut gefordert wird endlich NS2 in Betrieb zu nehmen, wie es Putin verlangt, ist unter diesen Gesichtspunkten regelrecht bizzar


Es ist immer die dümmste Entscheidung sich von einer Diktatur wirtschaftlich dermaßen abhängig zu machen, dass man danach in der Abhängigkeit so gefangen ist, dass man es als art "Vasall" oder "Marionettenstaat" hinstellen kann, da eigene Entscheidungen nicht mehr getroffen werden können durch die Abhängigkeit.

Nein, das braucht unsere deutsche Wirtschaft NICHT.
 
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