Der Glaubens-Thread

Schau dir die Welt und die Menschen an nur eine Generation vor uns waren die Menschen allgemein noch glücklicher

In der Nachkriegszeit und zu Zeiten des Kalten Krieges wohl kaum. ;)

Jesus ist historisch belegt.

Die historischen, nicht christlichen Belege bezüglich eines Mannes namens Jesus, ein Name der damals so geläufig war wie heute Kevin, ist so spärlich er passt auf einen Bierdeckel. Und das für den Heilsbringer der Menschheit. ;)
 
Beides verkörpert das schlechte im Menschen und kommt definitiv von Satan
Satanismus verkörpert eben nicht nur das Schlechte im Menschen. Ganz im Gegenteil. In der Ausrichtung von La Vey befürwortet er Sinnesfreude, Eigenverantwortung und spricht sich gegen Herdentrieb, Dummheit, kontraproduktiven Stolz und Anmaßung aus.

Dass das vor allem den Radikalen aus bestimmten Glaubensrichtungen sauer aufstößt, kann ich aber durchaus nachvollziehen.

PS: Und nein. Das soll natürlich jetzt keine Werbung sein. ;)
 
Eher nicht. Mal ganz im Ernst. Wenn „deine“ Glückseilgkeit davon abhängt, tut es mir leid. Sofern der Glaube dir aber hilft und sei es nur via der Einbildung weil du glaubst es liegt am Glauben. Ist es absolut ein valides Mittel.
Ich mache mein Wohlbefinden aber nicht von sowas abhängig und es geht mir blendend. Ereignisse im Leben die einem eine Phase der Trauer geben, muss man akzeptieren lernen. Das sind Phasen. Die gehen vorbei und, je nach Ereignis, hinterlassen sie dir eine Narbe in deinem Leben mit der du koexistierst.

Aber dich nie dominieren darf wenn es dir schadet. Dann such dir Hilfe. Das mag bei ein oder anderen klar der Glaube sein. Es gibt sber ganz viele andere gleichwertige Mittel für jeden.

Ich glaube btw auch an vieles.
Aber rein Mensch geschaffene Religion, kommend aus wohlwollendem Relikt, aber versaut wie hier auch grade im Westen wie Osten und verquirrlt zu eine Brei, gehört 0 dazu. Sektenkonstrukt passt da schon, das stimmt. Nichts anderes ist es (oder wurde es sehr schnell, kann man gelten lassen)
Ich kann nicht für @CaptainSwitch sprechen und würde auch nicht sagen, dass Religion XYZ zu Glückseligkeit führt. Ich finde die Bibel und neuerdings den Koran als interessante Lektüre um über andere Sachen mir Gedanken zu machen, die vielleicht gar nicht so schlecht sind aus humanistischer Sicht und der eigenen Entwicklung als sterblicher Mensch. Es sind Inspirationsquellen um seinen eigenen Moral- und Wertekompass zu hinterfragen und neuzujustieren. Ich bin kein Fan von den ganzen plumpen Kritiken und Glorifizierungen, auch die schlimmen Sachen die in der Vergangenheit passiert sind weil Menschen Religion missbrauchten für unmenschliche Zwecke. Menschen sollen glauben an was sie möchten, wenn es dem guten Zweck dient und man selbst als Mensch wächst und eine bessere Person wird. Nur weil ich die Bibel und den Koran lese heißt es nicht, dass ich homophob bin oder gegen andere Glaubensrichtungen.

Gott existiert für mich nicht in Form einen romantisierten Schönlings mit vollen Harren und gepflegten Bart, der in einer weißen Robe abgebildet wird oder dergleichen. Ich würde auch nicht sagen, dass der Islam Jesus degradiert hat zu einem Propheten. Für mich ist Jesus der Übermittler einer Message, genau wie die Zehn Gebote ein Instrument zur Übermittlung von Werten sind. Die Religion - speziell die heiligen Schriften - sind für mich Inspirationsquelle für mögliche Lösungen von Problemen und Fragen, die ich durch Wissenschaft und bekanntes Wissen nicht beschreiben und lösen kann. Es ist für mich ein Weg mit Sachen fertig zu werden und innere Ruhe zu finden. Ich toleriere wenn andere es anders sehen oder andere Instrumente gefunden haben um besser durch das Leben zu kommen.
Bücher die von Menschen geschrieben wurden kann man nicht ernst nehmen. Sorry aber die Bibel ist nix mehr wie die griechische Mythologie. Nur das da jeder woas das es Show war. Während viele treu der Bibel Folgen. Nix weiter als ne Sekte
Das heißt, dass das Menschheitswissen nicht ernst zu nehmen ist?
 
Zuletzt bearbeitet:
Schau dir die Welt und die Menschen an nur eine Generation vor uns waren die Menschen allgemein noch glücklicher,

Und wieder die Lügen. Liefere eine Quelle dafür. Bestimmt waren die Kinder die mit 10 in Minen oder Fabriken geschickt wurden glücklicher. Oder Homosexuelle. Oder Farbige. Oder Frauen.

Schau in die Welt und ganz besonders zu denen die sich am weitesten entfernt haben.

Richtig, Saudi Arabien oder Afrika im allgemeinen sind besonders dafür bekannt dass es den Menschen dort gut geht und sie glücklich sind.

Wenn ich mir die Verlore Generation anschaue... ja die brauchen ganz ganz dringend Jesus in ihrem Leben und echte christliche Werte als Kompass.

Wenn du nur deine Moral auferhalten kannst weil es in einem Buch steht spricht dass eher dafür dass du ein schlechter Mensch bist, nicht dass Glauben nötig ist.


@Mods, kann man diesen User nicht endlich aus solchen Threads permanent bannen. Es ist echt müssig jedesmal seine Lügen, Halbwahrheiten und zum teil schlimmere fundamentalistische und Rechtsextreme Propaganda lesen zu müssen.
 
In der Nachkriegszeit und zu Zeiten des Kalten Krieges wohl kaum. ;)

Da behaupte ich mal das Gegenteil. War keine schöne Zeit definitiv nicht, aber das war eine andere Art von Schmerz als das was mit den leuten heute passiert, körperlich geht es ihnen gut dafür sind sie innerlich ausgehöhlt, mit verkümmerter Seele.

Die historischen, nicht christlichen Belege bezüglich eines Mannes namens Jesus, ein Name der damals so geläufig war wie heute Kevin, ist so spärlich er passt auf einen Bierdeckel. Und das für den Heilsbringer der Menschheit. ;)

Jesus war bekannt genug um bis heute im Gedächtnis von jedem zu bleiben.

Satanismus verkörpert eben nicht nur das Schlechte im Menschen. Ganz im Gegenteil. In der Ausrichtung von La Vey befürwortet er Sinnesfreude, Eigenverantwortung und spricht sich gegen Herdentrieb, Dummheit, kontraproduktiven Stolz und Anmaßung aus.

Deiner vorherige Auslegung hat genau das Problem damit beschrieben. Die war ehrlicher.

Und wieder die Lügen. Liefere eine Quelle dafür. Bestimmt waren die Kinder die mit 10 in Minen oder Fabriken geschickt wurden glücklicher. Oder Homosexuelle. Oder Farbige. Oder Frauen.

Ach dazu sage ich jetzt nichts. Habe mich zu dem Thema oft genug geäußert und wenn du das einfach nicht verstehen willst was soll ich dann noch machen?

Richtig, Saudi Arabien oder Afrika im allgemeinen sind besonders dafür bekannt dass es den Menschen dort gut geht und sie glücklich sind.

Leben ja auch ohne Gott bzw. Ohne dessen Regeln im Herzen. Genau wie inzwischen so viele auf der Welt.

Wenn du nur deine Moral auferhalten kannst weil es in einem Buch steht spricht dass eher dafür dass du ein schlechter Mensch bist, nicht dass Glauben nötig ist.


Jeder Mensch ist im Herzen Böse.
 
Jesus war bekannt genug um bis heute im Gedächtnis von jedem zu bleiben.

Schau dir vielleicht mal den recht interessanten Film "The Man from Earth" an. Dort werden viele Überschneidungen und Parallelen zwischen Jesus und Buddha aufgezählt. Schau dir auch die Apokryphen an, wo Jesus' dunkle Seite dargestellt wird oder die Art wie er im Islam porträtiert wird. Wenn du dich mit der Figur des Jesus, den du verehrst, wirklich mal richtig beschäftigst, wird dir bewusst was er wirklich ist: ein Symbol und nichts weiter als eine Metapher.
 
Was willst du mich lehren? Ich kenne keine Fälle einer Schrift, die Menschen geschädigt oder getötet hatte. Außer vielleicht, dass einem Mönch irgendwann mal ein dickes Buch auf den Kopf gefallen ist und er dadurch unglücklich verletzt oder getötet wurde. Nur Menschen führen anderen Menschen Leid zu und leider instrumentalisieren sie Heilige Schriften hierzu.

Menschen haben auch das heilige buch geschrieben und darin festgehalten, dass es ok ist schwule und andersgläubige zu töten und viele andere unmoralische dinge zu tun.

du verdrehst hier die kausalkette da die bibel als instrument geschrieben wurde um menschen zu manipulieren :nix:
 
Deiner vorherige Auslegung hat genau das Problem damit beschrieben. Die war ehrlicher.
Es war keine andere bzw. vorherige Auslegung. Es gehört beides zusammen, da La Vey hier einen bewussten Gegenentwurf zum Christentum entworfen hat, um die Doppelmoral aufzuzeigen und zu verdeutlichen, dass auch der Mensch einfach nur ein Tier ist, das seinen Trieben folgt.

Oder um es mit seinen Worten zu sagen: "Samstagabends sah ich Männer beim Karneval halbnackten Mädchen hinterherstieren, und sonntagmorgens sah ich dieselben Männer auf der Kirchenbank mit ihren Ehefrauen und Kindern, wie sie Gott baten, ihnen zu vergeben und sie von ihren fleischlichen Sünden zu befreien. Und am nächsten Samstagabend würden sie wieder zurück beim Karneval oder anderen Stätten des Genusses sein. Da wurde mir klar, dass die christliche Kirche auf Heuchelei beruht und des Menschen fleischliche Natur hervortreten wird."

Aber lassen wir das. Da kommt man ohnehin nicht auf einen Nenner. :)
 
Ich kann nicht für @CaptainSwitch sprechen und würde auch nicht sagen, dass Religion XYZ zu Glückseligkeit führt. Ich finde die Bibel und neuerdings den Koran als interessante Lektüre um über andere Sachen mir Gedanken zu machen, die vielleicht gar nicht so schlecht sind aus humanistischer Sicht und der eigenen Entwicklung als sterblicher Mensch. Es sind Inspirationsquellen um seinen eigenen Moral- und Wertekompass zu hinterfragen und neuzujustieren. Ich bin kein Fan von den ganzen plumpen Kritiken und Glorifizierungen, auch die schlimmen Sachen die in der Vergangenheit passiert sind weil Menschen Religion missbrauchten für unmenschliche Zwecke. Menschen sollen glauben an was sie möchten, wenn es dem guten Zweck dient und man selbst als Mensch wächst und eine bessere Person wird. Nur weil ich die Bibel und den Koran lese heißt es nicht, dass ich homophob bin oder gegen andere Glaubensrichtungen.

Gott existiert für mich nicht in Form einen romantisierten Schönlings mit vollen Harren und gepflegten Bart, der in einer weißen Robe abgebildet wird oder dergleichen. Ich würde auch nicht sagen, dass der Islam Jesus degradiert hat zu einem Propheten. Für mich ist Jesus der Übermittler einer Message, genau wie die Zehn Gebote ein Instrument zur Übermittlung von Werten sind. Die Religion - speziell die heiligen Schriften - sind für mich Inspirationsquelle für mögliche Lösungen von Problemen und Fragen, die ich durch Wissenschaft und bekanntes Wissen nicht beschreiben und lösen kann. Es ist für mich ein Weg mit Sachen fertig zu werden und innere Ruhe zu finden. Ich toleriere wenn andere es anders sehen oder andere Instrumente gefunden haben um besser durch das Leben zu kommen.

Das heißt, dass das Menschheitswissen nicht ernst zu nehmen ist?
Davon war nicht die Rede. Das Menschheitswissen knechtet mich aber nicht in meinem frei sein. Anders wie bei der Religion. Während die Bibel oft erst viel später niedergeschrieben wurde im Vergleich zum Menschheitswissen.

Wegen Religionen wurden Kriege geführt. Wegen Wissen nicht.

Es gibt nix gutes an fundamentalem Glaueben der einem was verbietet.

@ Switch du lebst voll im Konsum und fröhnst dem Mamon. Das ist Heuchelei
 
Menschen haben auch das heilige buch geschrieben und darin festgehalten, dass es ok ist schwule und andersgläubige zu töten und viele andere unmoralische dinge zu tun.

du verdrehst hier die kausalkette da die bibel als instrument geschrieben wurde um menschen zu manipulieren :nix:
Ich sehe es als Inspirationsquellen und muss nicht alles dort blind unterschreiben. Hier wird aber aber seit Anfang des Threads nur die Negativaspekte herausgezogen und ein sehr einseitiges Bild gezeichnet. Die heiligen Schriften dienten in den letzten Jahrhunderten als ethischer und moralischer Nordstern. Wahrscheinlich hätten sie die Zivilisationen in Europa und im Nahen Osten nicht so gut entwickelt oder sogar in ganz falsche Richtungen ohne die heiligen Schriften. Es war und ist zum Glück noch immer ein zivilisatorischer Kleber der uns auf dem Globus zusammenhält.

Davon war nicht die Rede. Das Menschheitswissen knechtet mich aber nicht in meinem frei sein. Anders wie bei der Religion. Während die Bibel oft erst viel später niedergeschrieben wurde im Vergleich zum Menschheitswissen.

Wegen Religionen wurden Kriege geführt. Wegen Wissen nicht.

Es gibt nix gutes an fundamentalem Glaueben der einem was verbietet.

@ Switch du lebst voll im Konsum und fröhnst dem Mamon. Das ist Heuchelei
Nein derzeit werden Kriege und auch die meisten in der jüngsten Vergangenheit hauptsächlich aus Macht- und Raffgier geführt. Die Despoten tragen die Religion lediglich als Schild vor sich her und missbrauchen das Gute um sich selbst und das eigene Handeln zu legitimieren.

Siehe Trump, siehe Bush, siehe Obama, siehe Putin, siehe Hitler etc.
 
Also die gläubigsten Ländern auf Erde leben ohne Gott? Du sagst also in anderen Worten dass das Leid in zum Beispiel Teilen Afrikas geschieht selbstverschuldet ist? Sie glauben einfach nicht fest genug?

Nein das Leid wird von Menschen verursacht die böses tun. Würde jeder Mensch nach dem Leben was die Bibel vorgibt. Würde niemand mehr leid verursachen.
 
Ich sehe es als Inspirationsquellen und muss nicht alles dort blind unterschreiben. Hier wird aber aber seit Anfang des Threads nur die Negativaspekte herausgezogen und ein sehr einseitiges Bild gezeichnet. Die heiligen Schriften dienten in den letzten Jahrhunderten als ethischer und moralischer Nordstern. Wahrscheinlich hätten sie die Zivilisationen in Europa und im Nahen Osten nicht so gut entwickelt oder sogar in ganz falsche Richtungen ohne die heiligen Schriften. Es war und ist zum Glück noch immer ein zivilisatorischer Kleber der uns auf dem Globus zusammenhält.

Weiß nicht... fernöstliche zivilisationen konnten sich auch ohne unsere heilige schrift gut entwickelt. Und wenn wir ehrlich sind, ging es bei uns auch erst so richtig bergauf, nachdem wir den glauben ein wenig zur seite geschoben haben. Ich will natürlich den positiven einfluss des glaubens nicht kleinreden.
 
Weiß nicht... fernöstliche zivilisationen konnten sich auch ohne unsere heilige schrift gut entwickelt. Und wenn wir ehrlich sind, ging es bei uns auch erst so richtig bergauf, nachdem wir den glauben ein wenig zur seite geschoben haben. Ich will natürlich den positiven einfluss des glaubens nicht kleinreden.

Wo geht es denn bitte bergauf?
Die Menschen waren nie im Leben unglücklicher als heutzutage.


Der Grund dafür ist extrem offensichtlich
 
Wo geht es denn bitte bergauf?
Die Menschen waren nie im Leben unglücklicher als heutzutage.

Du willst also sagen während der Pest, wo Millionen Menschen starben und ganze Dörfer zu verlassenen Geisterdörfern wurden, zu Zeiten des Dreißigjährigen Krieges, des 1. und 2. Weltkrieges ging es den Menschen besser als heute? :ugly:
 
Weiß nicht... fernöstliche zivilisationen konnten sich auch ohne unsere heilige schrift gut entwickelt. Und wenn wir ehrlich sind, ging es bei uns auch erst so richtig bergauf, nachdem wir den glauben ein wenig zur seite geschoben haben. Ich will natürlich den positiven einfluss des glaubens nicht kleinreden.
Die fernöstlichen Länder haben abgesehen vom Hinduismus aber auch einen anderen Ansatz verfolgt. Egal ob Buddhismus, Daoismus oder Konfuzianismus: In diesen Philosophien ging es eher darum, wie sich die Menschen von Leid befreien können, wie sie ihr Leben simpler und besser gestalten oder einfach gesünder leben.

Beispielsweise durch die TCM, die massiv vom Daosmis beeinflusst und weiterentwickelt wurde. Das waren keine Religionen, die den Menschen Dogmen aufgezwungen haben und bei denen irgendwelche Götter erfunden wurden, um die Menschen zu kontrollieren.
 
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