Eine Analyse von 46 Studien mit Daten von mehr als 100.000 Teilnehmern aus mehreren Ländern hat nun erneut entsprechende Hinweise gefunden und unterstreicht die Notwendigkeit sowohl von Vorsicht als auch von weiteren Untersuchungen. In »BMC Environmental Health« publizierte ein Team um Professor Dr. Diddier Prada von der Icahn School of Medicine am Mount Sinai in New York die Ergebnisse der Untersuchung.
Von den 46 Studien berichteten 27 über positive Zusammenhänge, 9 zeigten keine Zusammenhänge und 4 wiesen auf negative Zusammenhänge hin, also eine schützende Wirkung von Paracetamol. Studien von höherer Qualität zeigten eher positive Zusammenhänge, heißt es in der Originalpublikation.
In einer begleitenden Pressemitteilung weist Prada explizit auf den letzten Punkt hin und merkt an, dass angesichts der weit verbreiteten Verwendung von Paracetamol in der Schwangerschaft selbst eine geringfügige Erhöhung des Risikos erhebliche Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit haben könnte.