Sammelthread Der allgemeine Gaming-Stammtisch

 

Künstliche Intelligenz bleibt ein umstrittenes Thema in der Gaming-Branche. Während viele Studios bereits fleißig mit KI-Tools und generierten Assets experimentieren, stellt sich AdHoc klar dagegen. Das Entwicklerstudio, das erst vor Kurzem mit Dispatch einen echten Überraschungserfolg feiern konnte, ist überzeugt davon, dass menschliche Kreativität nicht von KI ersetzt werden kann. In einem neuen Interview erklärte das Team, warum künstliche Intelligenz für ihre Projekte nicht infrage kommt, vor allem nicht im Bereich Voice Acting.

AdHoc vertraut auf Emotionen​

Creative Director Nick Herman machte im Gespräch mit GamesIndustry.biz deutlich, wie wichtig das Sprecher-Team für Dispatch war. Schon die Auswahl zeigt, wie viel Wert AdHoc auf starke, authentische Stimmen legt. Mit Aaron Paul und Jeffrey Wright hat man zwei Schauspieler gewonnen, die den Charakteren echte Emotionen verleihen. Besonders Wright, der die Rolle von Chase übernommen hat, habe der Figur eine Tiefe gegeben, "die kein KI-Modell jemals reproduzieren könnte".

"Er hat der Figur etwas gegeben, das wir nicht erwartet haben. Seine Leistung, Aarons Leistung, die ganze Besetzung hebt das Material auf eine Weise an, die man mit KI einfach nicht bekommt", erklärt Herman. KI basiere nun einmal auf etwas, das man schon tausendmal gehört hat, und könne deshalb kaum überraschen. Für ihn ist KI daher "eine Produktionslösung, keine kreative, außer vielleicht, wenn man selbst nicht kreativ ist". AdHoc setzt bewusst auf echte Emotionen, Erfahrungen und individuelle Interpretationen der Sprecher.

@CrsRoKk Da wir das Thema ja letztens auch hatten. Es gibt auch noch die Guten :moin:
 



@CrsRoKk Da wir das Thema ja letztens auch hatten. Es gibt auch noch die Guten :moin:
Richtig so, und das ist der einzig gangbare Weg. :kruemel:

Was bin ich froh, dass ich/wir nicht alleine mit dieser Sichtweise sind. Allein dafür gibt es einen Double Dip, Digital/Disc. :love:

Eine KI besitzt keine Emotionen, sie kann sie nur imitieren.

PS: Danke Dir für den Artikel. Balsam für die Seele.
 
Heute mal einiges an interessanten News und je ein paar Videos zum TGA und EA.








 
Eine KI besitzt keine Emotionen, sie kann sie nur imitieren.
Bald jedoch so gut, das man den Unterschied nicht mehr wahrnehmen können wird.
Ein Vorteil, da kleinere Studios bessere Qualitäten liefern können - in allen Disziplinen; nicht nur in der Vertonung.

Das verteufeln von KI ist derzeit auch ne gute Marketingmasche, um besser zu „influencen“.
 
Weiß eh nicht, wieso sich keiner von den größeren Studios an nem coolen Dino-Shooter mehr versucht. Hat absolut Potenzial.
 
Hier gibt es eine Erklärung zu den aktuellen Rampreisanstiege.
Wir sind wohl noch bei den Hamsterkäufen und es kann noch schlimmer werden

 
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