Videospiele-"Journalismus"

Ah. Ich muss sagen Social Justice Warrior hat aber einen erstaunlich guten Klang, schlechtes Marketing hier. Wenn ich so einer wäre (kA was genau die Aufnahmekriterien sind :v:) würde ich mich eher fühlen wie in Braveheart, nur das ich Leuten Gerechtigkeit bringe und nicht Mel Gibson :awesome:

Wie soll man Leuten auch Mel Gibson ... bringen? :ugly:
 
hier mal ein beitrag von jason schreier von kotaku, den ich mal aus dem gaf rausziehe, weil gerade die ganze patreon spenden sache von zoe quinn hier ja einige so geärgert hat:

OK, so I've thought a lot about this whole Patreon thing, and digested much of the criticism I've seen here, on Twitter, and elsewhere, and I still feel pretty strongly that disallowing journalists from donating to Patreon is the right move.

Granted, as many have pointed out, Patreon does not exactly represent the Biggest Problem in game journalism ethics. I mean, I've seen things firsthand that go way deeper and are way more of an issue than journalists giving money to fund independent game developers. Freelance reviewers regularly accept mock reviews, taking money from people they cover; toxic Metacritic culture leads publishers to spend inordinate amounts of money just for the sake of extra review points; game journalists preview AAA games without disclosing that they're dating prominent people involved with those projects, etc. Hell, Jessica Chobot once previewed Mass Effect 3 for G4 without mentioning that she's in the game. Game journalism has a lot of issues.

But for as long as I've worked Kotaku, Stephen Totilo has fought very hard to ensure that we steer clear from those issues, especially when it comes to AAA video gaming. We don't take press junkets, and we regularly turn down extravagant invitations to go to Rome and China and Las Vegas for big lavish preview events that have certainly led to coverage on a lot of gaming sites. We do our best to get rid of swag and we try to avoid putting ourselves in any sort of position where it might even appear as if there are conflicts of interest influencing the coverage we write for readers every day, though of course, as with all ethical issues, that is a very complex and nuanced process. Stephen spends a lot of time thinking about how we should best approach some of the big ethical dilemmas we face every day, and a lot of that never gets seen by the public.

Of course, any good reporter has friends and sources in game development, and questions of when to disclose, how much to disclose, and what to disclose are things we always think and talk about.

Before this week, however, we didn't spend a lot of time thinking or talking about our conflicts of interest when it comes to indie developers. Some of our writers are very close to indie game-makers, and we may have inadvertently helped contribute to the appearance of a giant clique where journalists and developers are constantly scratching one another's backs, and where developers feel like they have to befriend reporters in order to get proper coverage. That's a problem.

By saying "Kotaku writers will no longer to donate to game developers on Patreon," Stephen is taking a hardline stance on ethical issues, as he often does (and should). Not only does that help eliminate potential conflicts of interest that might result if one of our reporters has to cover someone they're connected to on Patreon, it also helps stave off the appearance that game journalists and game developers are part of the same industry, one big bubble where everyone is friends and the reporters serve developers, rather than our readers.

This doesn't mean we're ever going to stop covering issues of inclusivity or marginalized game developers. But I think it's important to draw a line between "covering" and "actively supporting," even if that line does get blurred often.


http://www.neogaf.com/forum/showpost.php?p=127285973&postcount=11644
 
Bei Reviews mach ich es meist umgekehrt: Zuerst spiele ich das Videospiel/schaue den Film und dann lese ich nach Interesse Reviews oder Meinungen von anderen Leuten um zu sehen, ob sich meine Meinung mit anderen deckt. Wenn ich im Vorfeld mitbekomme, dass ein Spiel, dass ich sowieso noch spielen wollte, gute Kritiken bekommen hat freue ich mich natürlich schon ein wenig, weil es meine Entscheidung, es zu spielen, stärkt. Aber letztendlich bin immer noch ich es, der entscheiden muss, ob ich das Spiel gut finde oder nicht.

Hier kam öfter auf, dass man den Journalismus von den Kritikern trennen muss. Was ist damit gemeint?
 
Blödsinn. Hier wird nichts totgeschwiegen. Man nennt das einfach nur Anstand. Wegen so einem Furz muss man keine dreckige Privatwäsche von total unwichtigen Leuten ans Licht der Öffentlichkeit ziehen. Das von dir zitierte Bild ist ja wohl ein Witz.
Das hat nichts mit Anstand zu tun. Du baust Mist, dann hast du auch dafür gerade zu stehen, so wurde ich zumindest erzogen. Es geht hier nicht darum dass sie ihren Freund betrogen hat, das suckt zwar für ihn, hat aber nichts mit dem Thema zu tun, es geht hier darum mit wem sie ihn betrogen hat. Das ist eindeutig ein Fall von Interessenkonflikt und gegen journalistische Integrität. Außerdem, und das hat nichts mit den fünf Typen zu tun, hat sie einen game Jam ruiniert und sie mehrmals unberechtigt als Opfer aufgespielt und Beweise gefälscht und dann wäre noch die Spendenaktion die auf ihren persönlichen PayPal Account verweist. Normale no-name Indie Entwickler machen so etwas nicht, also wer deckt ihr den Rücken? Ist der Patron Account vielleicht ein Schutzgeldkonto? man muss keinen Alufolienhut tragen um zu sehen dass da mehr dahinter steckt als bloß eine Person mir dreckiger Privatwäsche.
 
Ich werde ganz bestimmt nicht solche schwachsinnigen Verschwörungstheorien ernsthaft diskutieren :lol2: hier stehen Ursache und Internetreaktion wiedermal in keinem Verhältnis zueinander.
 
Unabhängig von etwaigen Verschwörungstheorien: Solche Dinge ans Licht zu zerren und den Leuten zu zeigen, wie "Journalismus" (und nicht nur bei Videospielen) zustande kommt, kann nicht verkehrt sein. Und Quinn hat sich ihr Bett durchaus selbst gemacht.
 
Unabhängig von etwaigen Verschwörungstheorien: Solche Dinge ans Licht zu zerren und den Leuten zu zeigen, wie "Journalismus" (und nicht nur bei Videospielen) zustande kommt, kann nicht verkehrt sein. Und Quinn hat sich ihr Bett durchaus selbst gemacht.

Jo, da Stimme ich zu. Über die ganzen Weltverschwörungstheorien hingegen kann ich nur herzlich lachen
 
Erstaunlich, wie sehr Gaming in den Staaten zum Schlachtfeld für diesen Mist verkommen ist. Twitter- und Youtube-"Feministinnen", Gaming-Blogs, die kaum mehr über Gaming schreiben, sondern über Mysogynie und Videospiele-Communities die über nichts anderes mehr schreiben als über Sex-Affären irgendwelcher Indie-Entwickler.

Hoffentlich bleiben wir lange genug verschohnt, bevor deutsche Magazine und Seiten wie CW von ihren US-Kollegen lernen, wie sehr man mit diesen Clickbaits Auflage und Besucherzahlen steigern kann.
 
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So ist das, wenn man Parasiten reinlässt, sie machen jede Industrie kaputt. Sie infiltrieren alles, sind erstmal sie ganz nett und dann teilen sie Communities, die sich teilw. über Jahre aufgebaut haben, in 2 Teile : gut (ihre Meinung) und böse (andere Meinungen). Gleichzeitig wird aus Angst gegen die öffentliche Meinung zu verstoßen überall Threads geschlossen und Posts gelöscht^^; erinnert mich an GB mit den 1400+ Mädchen, gegen deren Vergewaltiger nicht ermittelt wurde aus Angst vor dem Rassismusvorwurf :lol:

Hoffentlich bleiben wir lange genug verschont, bevor deutsche Magazine und Seiten wie CW von ihren US-Kollegen lernen, wie sehr man mit diesen Clickbaits Auflage und Besucherzahlen steigern kann.

Ist doch schon so. 4P hat die Sarkeesian News wieder ganz nach oben verschoben, die war irgendwie über Nacht auf 5. Stelle und heute morgen wieder ganz oben. Kein Wunder, wenn es dort jedesmal 1000 Posts / Sarkeesian News gibt und über normale Spielenews nur so 10-20. Bei Threads wie transexuelle / homosexuelle Romanzen in Videospielen gibt es auch jedesmal 500+ Posts.
 
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Sagt mal, wurde ich aus dem "Frauenbild in Videospiel"-Thread ohne Vorwarnung gebannt (kann nicht kommentieren)? Ich würde gerne den Grund erfahren.

/edit: Mein Fehler, Thread wurde gesperrt. Aber auch dafür würde ich gerne den Grund wissen.
 
Sagt mal, wurde ich aus dem "Frauenbild in Videospiel"-Thread ohne Vorwarnung gebannt (kann nicht kommentieren)? Ich würde gerne den Grund erfahren.

/edit: Mein Fehler, Thread wurde gesperrt. Aber auch dafür würde ich gerne den Grund wissen.

jemand von cw scheint wohl auch der zoe quinn verfallen zu sein :awesome:
*akte x musik einspieln*
 
So wie ich das verstanden habe wurde Sarkeesian ja sogar von EA angeheuert um mit DICE an Mirrors Edge 2 zu arbeiten, um es weniger sexistisch zu gestalten, sowie die Steuerung für Frauen zu verbessern. Die Steuerung war sexistisch, da Frauen nicht so gut damit umgehen konnten im ersten Teil.

Frage mich gerade wie viele Jahre man studieren müsste, wie viel Vitamin B und Arbeitserfahrung ein normalsterblicher Mann braucht um bei nem Laden wie EA reinzukommen.^^

Langsam geht die mir richtig auffe Klöten und der vorauseilende Gehorsam von den Konzernen auch, die so auf proggresiv machen wollen.
 
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interessanter artikel von leigh alexander

http://gamasutra.com/view/news/224400/Gamers_dont_have_to_be_your_audience_Gamers_are_over.php

hier ein ausschnitt:

I often say I’m a video game culture writer, but lately I don’t know exactly what that means. ‘Game culture’ as we know it is kind of embarrassing -- it’s not even culture. It’s buying things, spackling over memes and in-jokes repeatedly, and it’s getting mad on the internet.

It’s young men queuing with plush mushroom hats and backpacks and jutting promo poster rolls. Queuing passionately for hours, at events around the world, to see the things that marketers want them to see. To find out whether they should buy things or not. They don’t know how to dress or behave. Television cameras pan across these listless queues, and often catch the expressions of people who don’t quite know why they themselves are standing there.

‘Games culture’ is a petri dish of people who know so little about how human social interaction and professional life works that they can concoct online ‘wars’ about social justice or ‘game journalism ethics,’ straight-faced, and cause genuine human consequences. Because of video games.

schon echt heftig wie videospiel journalisten ihre eigene leserschaft verachten (mittlerweile lässt sich das nicht mehr anders ausdrücken)
 
Ist für mich ein Zeichen, dass diese Journalisten damals aus Spaß an der Freude in die Branche eingestiegen sind und jetzt (Gänsefüsschen) wo sie erwachsen wurden (Gänsefüsschen off) nicht mehr wechseln können, weil sie in "seriösen" Branchen im Journalismus nicht mehr ernst oder gar angenommen werden. Da kotzt man sich dann natürlich aus. Man darf niemals die Leidenschaft für sein Hobby, welches man einst zur Berufung machen wollte, aufgeben. Und jop, das ist defintiv ne Kultur, die ausgelebt wird.

Ist ja bei anderen Kulturen auch nicht anders, wo es auch darum geht möglichst viel Geld draus zu schlagen.
 
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