Serie Star Trek Gesprächstthread

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Kiera

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Da es hier ja einige Star Trek Fans gibt dacht ich mir es wäre schön wenn man hier mal über das Franchise allgemein reden kann und da Star Trek vornehmlich ne Serie ist mach ich das hier auf. Damit wir nicht mehr im Games Allgemein reden müssen.

Also ich finde es schade das es scheinbar keine neue Serie zum klassischen Universum geben wird. Man hat da die Zerstörung von Romulus was mal eben eine ganze Großmacht aus dem Betaquadranten ruiniert hat. Damit sind die Klingonen ja nun die Herrscher des Quadranten.

Ich würde gerne wissen wie es mit den Romulanern weitergeht, ist auch mit mein Lieblingsvolk bei Star Trek.
Oder was ist mit den Borg, die am Ende von Voyager ziemlich geschwächt wurden. Das da nichts mehr kommt ist echt schade aber nachdem Enterprise kein großer Erfolg war wird man es wohl lassen und das neue Star Trek pushen.

Da kommt ja nun auch ein neuer Film. Der erste war nett aber kein echtes Star Trek das war ja auch nur Action und Humor. Würde mir mal wieder so ne Serie wie Next Generation wünschen wo es eher ums erkunden des Weltraums geht.

Also wenn man über Star Trek sprechen will kann man das hier machen ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Da wird sicherlich irgendwann wieder was kommen. Ich bin ehrlich gesagt froh mit dem, was JJ mit Star Trek gemacht hat. Klar, für Hardcore Trekkies war dies ein Schlag ins Gesicht aber was solls ? Die hat sich in vielen Dingen in den letzten 40 Jahren kaum verändert und genau das ist der Knackpunkt. Die Rache des Khan (II)machte die Enterprise zu einem Kriegsschiff, was durch das wieder aufgreifen dieser Thematik in Das Unendeckte Land (VI) zu meinem Liebling der Reihe macht. Star Trek ist immer ein Spiegel seiner Zeit gewesen, und zumindesten Voyager und Enterprise sind leider viel zu oft in den 90er Jahren stecken geblieben.
 
Ich fand den Film auch nicht schlecht hab ihn schon 3 mal gesehen und wurd immer bestens unterhalten. Nur hoffe ich das sie im nächsten Teil mehr Wert auf die Grundwerte legen, ich finde Zorn des Khan auch klasse. Das Unentdeckte Land gefällt mir aber net so sehr also ich mag ja Zurück in die Gegenwart mit am liebsten.

Man kann ja auch das neue Star Trek mit dem alten Universum machen. War nicht sogar mal ne Serie auf den neuen Filmen geplant?
 
Ich finde den neuen Star Trek richtig richtig gut. Die Schauspieler sind meiner Meinung nach super besetzt. Auch fand ich die Einführung in das Star Trek Universum gelungen. Meine Freundin kennt z.b. keine einzige Serie und auch keinen Film außer den neuen jetzt und es ist Lieblingsfilm (vorallem wegen den Schauspielern). Die Verbindung mit der "seichten" Einführung und dem Humor hat den Film zu einem super Film gemacht. Bin selber jetzt kein richtiger super Fan aber hab die alten Serien und Filme teilweise gesehen. Finde die neue Richtung die eingeschlagen wird sehr gut. Freue mich schon auf Teil 2.
 
Finde die neue Richtung auch sehr gut, aber leider ist das nicht das Star Trek was ich sehen will :/ Würde auch lieber eins im Jahre 2370 haben... Nach Voyager, dem Dominionkrieg usw. Ein NEXT Next Generation sozusagen... :D Mit den besten Leuten aus allen Crews :)
 
Also ganz vorne Weg.... die Zerstörung Romulus war doch an für sich bereits auf ner alternativen Zeitlinie angesiedelt!

Der Beweis ist die Vorgeschichte zu Nemesis - Star Trek: Countdown.

In diesem Film erlebt man quasi die Explosion von Romulus und warum wieso weshalb. Spock, Nero, Picard kommen alle darin vor. Der Haken: Ebenso Data. DATA und KEIN Before! Obwohl dieser Comic klar nach Nemesis spielen muss (da Romulus dort noch existierte) ist Data also nach wie vor "am Leben".

Aus diesem Kontext heraus ist die Zerstörung von Romulus für mich kein Kanon für die eigentlichen Serie rund um Nxt Generation.

Der neue Film an sich ist eh komisch in vielen Belangen. Müsste bei einem so krassen Eingriff nicht das Zeitschiff Relativity oder ähnliche aus der Zukunft eingreifen? Das wurde in anderen Star Trek Serien bereits bei wesentlich weniger gewichtigen, temporalen Anomalien getan.

Inkonsequent ist natürlich auch das Zeitreseverhalten allgemein. (aber das war in Star Trek iwie immer so xD) in Enterprise meinte Daniels mal, dass Veränderungen in der Zeit sich nur langsam in die Zukunft "bewegen" dort also Veränderungen später erst sichtbar werden - aber daraus schließt man, dass Eingriffe in die Vergangenheit die Zukunft auf jeden Fall verändern.

Während ja der neue Film laut Autoren ein ganz neues Universum geschaffen hat, das alte mit Picard und Co. aber dennoch in Takt bleibt. (was imho auch nur dann möglich ist, wenn das Universum, aus dem der alte Spock kam, bereits ein Alternatives war (ähnlich dem Spiegeluniversum), um halbwegs bei der Art und Weise, wie Star Trek meist mit Zeitreisen umgeht, kanonisch zu bleiben)

Der Film an sich... ja. Ich fand ihn sehr cool! Ich konnte damit sogar endlich meine Freundin dazu bewegen Star Trek gut zu finden xD aber es war eben nicht "mein" Star Trek.

Nemesis fand ich grandios, Enterprise, Voyager ebenso - das sind ja durchaus polarisierende Episoden des Franchises und zumeist stark kritisierte...

Klar... Star Trek brauchte nach den letzten - kommerziell - eher gefloppten Ausflügen mal frische Luft, um nicht im Staub zu ersticken und dafür war der Film wirklich klasse und so mag es auch mit der Fortsetzung dieses Filmes sein.

Aber für die kleine Leinwand zu Hause bedarf es meiner Meinung nach einfach wieder einer Serie, die (kurz, oder etwas später) nach Voyager/Nemesis spielt.

Welcher Trekki will nicht wissen, wie es dann weitergeht?

Die Art und Weise der Serie wäre mir relativ egal... da bin ich sehr offen. Ob man nun wieder einfach durchs All reist, oder ne Raumstation hat...

Wichtig fände ich aber eine zusammenhängende Handlung, einen deutlicheren roten Faden als in TNG und auch mehr als in VOY. DS9 war handlungstechnisch wohl das ausgefeilteste Werk. Die 3. Staffel von ENT war aufgrund ihres Zusammenhangs total genial und spannend und auch in Staffel 4 war sehr, sehr viel wirklich gutes dabei (speziell die Dreiteiler).

So was fesselt imho an die Glotze - das verlangt nach mehr. Also Storytechnisch.

Zudem gibt es noch unglaublich viel Potential aus dem Picarduniversum heraus zuholen. Ich mein die Galaxie ist riesig ;)
Was ist mit den Borg? Was machen die Romulaner nach Nero? Fühlen sich die Klingonen durch die Tachionenforschung der Romulaner bedroht? Was passiert/e mit Sisko, Odo oder Data/Before. Riker und Troi auf der Titan? Voyager Crew? Werden die Ferengi jetzt wirklich demokratisch? xD

Zudem könnte man andere, interessante Spezies näher beleuchten, die sehr viel Potential bieten. Etwa die Breen - die ja durchaus interessant wurden in DS9 oder (was mich auch sehr reizt) die Tholianer. Ein sehr, sehr mysteriöses Volk, über das man quasi nichts weiß und dennoch scheinen sie technologisch weit fortgeschritten zu sein und durchaus auch gefürchtet bzw. respektiert zu werden.

Es gibt soooo unendlich viel Stoff, da sich das Universum und die Welt in Star Trek so krass entwickelt hat ab Picard... da MUSS doch einfach irgendwann jemand weiter machen...
 
Ich bin da was den Roten faden angeht genau anderer Meinung.. ich finde es eher mittelmäßig wenn die ganze Zeit ein Handlungsstrang durchlaeuft und sich fast alles nur noch dadrum dreht.

Finde das engt die Kreativität der Geschichten zu sehr ein, denn jede Folge muss dann immer so gestaltet werden das sie sich noch im Rahmen der Mainstory befindet. Mal eben in einer anderen Galaxy? Kaum möglich. Auch wenn das bei Voyager noch recht gut gemacht wurde.. z.b. mit der Leere usw.
Ausserdem fehlt dann imo auch ein wenig die Überraschung. Ich finde Star Treks Sprit ist einfach das Entdecken, von Dingen die man noch nie gesehen hat und das erforschen dieser, sowie wie die Menschen damit und mit sich selbst umgehen.

Das ist auch der Grund weshalb ich finde das TOS und TNG die besten Star Trek Ableger sind.
 
Meinst du anderen Quadranten weil andere Galaxien ist bei Star Trek ja eher schwer^^ Also DS9 war aber schon gut klar hat sich auf bestimmte Dinge fokusiert aber grade das war imo gut gemacht.
 
So unmöglich das für einige Trekkies vielleicht klingen mag, ich hätte gerne eine Serie, ähnlich der ersten beiden bzw. 1 1/2 Staffeln von Andromeda: ein wenig Hauptstory, was der Anspurn ist, am besten mit großen, ganzem im Hinterkopf (wer die Coda gelesen hat, weiß was ich meine) und sonst trotzdem die Story of the Week, Nebenstories, die aber trotzdem alles weiterentwickeln. Diese Mischung fand ich grandios und basiert ja ebenfalls auf Gene Roddenberys Werken.
Voyager hat es ja probiert gehabt, ist aber nur teilweise gelungen.
Was ich allerdings definitiv nicht will, wäre eine Serie, im Stile von BSG. 3 Handlungsstränge oder mehr in einer Episode und zusätzlich noch eine Hauptstory war einfach zuviel.
Und meinetwegen könnte eine Pre Movie und eine Post Movies Serie (also im neuen Universum) laufen, nur das würde die neu gewonnenen Fans wohl eher abschrecken und eine ähnliche Wirkung wie bei Comics haben.
 
Meinst du anderen Quadranten weil andere Galaxien ist bei Star Trek ja eher schwer^^ Also DS9 war aber schon gut klar hat sich auf bestimmte Dinge fokusiert aber grade das war imo gut gemacht.

Die Enterprise D war auch schon in ner anderen Galaxie ;) Stichwort "Der Reisende" und Wesley Crusher.

Andromeda war ziemlich geil.. auch wenn es schade war, dass der Hauptautor nach der 1. oder 2. Staffel abgesprungen ist (oder wurde er gekicked?) und die Story daher etwas aus dem Ruder lief/anders, als ursprünglich geplant. Daher fand ich auch viele Storyentwicklungen am Ende recht bescheiden...

Aber ja eine große Rahmenhandlung sollte es geben, wie etwas bei VOY oder DS9 oder eben in der 3. ENT Staffel.

Dieses Folge auf Folge einfach hin und her reisen, ohne wirkliches Ziel ist imho ein Konstrukt, was heutzutage nicht mehr funktioniert. Das ist zu simpel, zu langweilig. TOS mag ich eigentlich auch nicht sooo sehr unter Anderem eben deswegen. (und weil es übelster Trash ist xD) TNG fing dann an Storyleitfäden zu spinnen. Etwa der Tod des Klingonischen Kanzlers, die Ernennung des neuen, Konflikte mit den Romulanern etc. Ereignisse, die über viele Folgen durchaus nen roten Faden hatten.
Das (ausgebaut) + starke Entwicklung der Charaktere (und deren Zusammenwirken) sind heutzutage das, was ich sehen will und was wohl auch der Mainstream braucht. Wobei es da wirklich nicht zu sehr Richtung GZSZ abdriften sollte (...)

Story und Dramaturgietechnisch fände ich eine gute Kombination aus DS9 und einigen ENT Elementen wohl am Besten für ne neue Star Trek Staffel.

Das + das After Nemesis Universum wären klasse. Nur ist es halt auch schwer eine neue Crew einzuführen. Iwie hat man im SciFi schon alles gesehen... was aber wichtig wäre, wäre wohl alte Chars mal auftreten zu lassen. Das wiederrum wird natürlich immer schwieriger, um so länger man mit einer neuen Staffel wartet... die Schauspieler werden schließlich nicht jünger.
 
Naja stimmt unmöglich ist es nicht die Original Enterprise war doch auch mal in Andromeda oder? Meine nur die normalen Star Trek Antriebe also der Warp Antrieb lässt eine Reise in eine andere Galaxie nicht zu. Das dauert zu lange, nehmen wir mal Stargate da macht man 4 Millarden Lichtjahre in 6 Wochen. Mit Warp 9.975 (Voyager) würde das glaub ich mehrere Millionen Jahre dauern.

Ok Transwarp ermöglicht es große Strecken in kleiner Zeit zu schaffen aber die Technologie hat die Föderation ja nicht sondern nur die Borg. Warp 10 klappt auch nicht wirklich. Ich geh jetzt mal vom Stand 2370 aus das später mehr geht ist klar^^

Das meinte ich eigentlich.

Wurde eigentlich mal geklärt welche Zivilisation Voyager 6 aus dem ersten Film weiterentwickelt hat? Weil die ist doch in ein schwarzes Loch geflogen und irgendwo wieder reingekommen.

Bei einer neuen Serie fänd ich einen Feind der von ausserhalb der Milchstrasse kommt auch mal intressant. Also wenn es jetzt mal zu nem großen Krieg wie in DS 9 kommen sollte.
 
In Star Trek Legacy gibt es ja diesen sehr interessanten Vorschlag, dass die Voyagersonde auf nem Planeten von Maschinenmenschen gelandet ist, welche die frühen Borg darstellten. Die Menschen haben somit also selbst dafür gesorgt, dass die Borg das geworden sind, was sie sind ^^

So ein richtig großer Krieg alla DS9 wäre imho zu früh in ner neuen Serie... da müssten eher 1-2 Serien dazwischen liegen. Andererseits... kann man so lange ohne auskommen? xD
 
Edit: Wenn ich nochmal darüber nachdenke, lässt sich das vielleicht anders runterbrechen: Das Kernproblem bei Star Trek in den letzten Jahren war irgendwie, dass die Serien und Filme nicht mehr darauf ausgelegt sind, dass Star Trek Spaß macht!

Ich greife den Thread mal auf, auch aus Interesse, ob die Leute hier noch am Leben sind. ;) Anlass dafür ist übrigens das Foxnews Interviews mit Selenski, wo ich mich dann dachte was kannst du sonst schauen und mir dann einfiel, dass wenn du Star Trek anmachst dann halt Picard von Fox News fertig gemacht wird.

Auch 2025 würde ich sagen, dass die klassische Serien, TNG, DS9 and Voyager weiterhin das Herzstück des Franchise darstellen. Die Star Trek Filme unter TNG waren nicht so toll, weil doch eher auf Actionfilme in ihrer Releasezeit ausgelegt, einfach irgendwo unnötig.
Enterprise fand ich von der Idee her nett, es geht allerdings ein gewisser Star Trek philosophischer Charme aus den anderen Serien, besonders TNG, ziemlich verloren. Leider verliert es sich auch sehr in Paralleluniversen, Zeitreisen usw. usw..
Die Resetfilme waren okay, mehr auch nicht. Hier wird man dann mit Referenzen zu früher zugebombt usw und sofort. Trägt irgendwie nicht viel bei, aber man wollte eben Geld verdienen.

Prodigy fällt es mir schwer etwas zu sagen, weil ich nicht weiß, ob ich da überhaupt das Zielpublikum bin. Halte mich da mal zurück. :D Lower Decks fand ich richtig prima und bringt vielleicht als einziges SpinOff den "nicht so ernst gemeint" Vibe rüber, ohne komplett abzudriften.

Picard finde ich weiterhin ein Fail und eigentlich braucht man da nur auf die ersten 4 Stunden der Show zu verweisen. Alles wird mehrfach verbal erklärt, zu viele Gimmicks werden reingeschnitten, völlig unnötige Sachen (hand-to-hand combat Figur) werden reingebacken. Im Grunde genommen wird die Zukunft (inkl Starfleet) solange $"§%"§ dargestellt, bis man sich irgendwann fragt, warum man das schaut.
Section 31 ist dann auch wieder ein netter Actionfilm mit hand2hand combat usw. usw., aber hat für mich mit Star Trek auch nicht so viel zu tun.


Irgendwie wäre es cool, wenn man wieder in so eine Serie mit Vibe von StarTrek-O oder TNG kommen könnte, wo man quasi von einer idealen Welt her Einzelepisodengeschichten erzählt und dabei irgendetwas an Erkenntnismehrwert rüberbringt. Muss ja nicht auf dem Flagschiff sein. Ich weiß aber gar nicht, ob das heutzutage noch geht. Das würden zwar bestimmt Leute schauen, aber mit den ganzen politisierten Drehbüchern wird das schwer umzusetzen sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dann gib Star Trek Prodigy nochmals eine Chance. Die Pilotfolgen passen zwar nicht so richtig, aber später ist es wirklich klassisches TNG Star Trek. Gerade die Borg Folge ist sowohl eigenständig als auch eine Hommage an TNG.
 
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