Spieleentwicklung Spiele kosten 18 bis 28 Millionen US-Dollar

Ich frag mich sowieso was der Vergleich mit der Filmindustrie soll. Die Gagen für manche Schauspieler sind so irre hoch, da ist es doch klar dass manche Filme so unmengen an Geld verschlingen.
 
Als Gegenbeispiel kann man aber auch Nintendo nennen. Die haben eben auf geringere Entwicklungskosten, Markterweiterung und größere Zielgruppen gesetzt. Die verkaufen ihre Produkte massig und nehmen unglaublich viel Geld ein.
das nintnedo nen riesen gewinn einfährt kann und will ich gar nicht bestreiten, wollte vielmehr kritisch hinterfragen ob das hochgejubelte problem der steigenden entwicklungskosten wirklich so gewichtig ist wie häufig behauptet wird

Grob versteht man die Problematik doch recht schnell und einfach. Trotz allem verkaufen sich nämlich Spiele nicht von alleine und der Markt wird natürlich komplizierter / unverständlicher.

Auf der einen Seite müssen die Spiele immer noch hochwertig und fortschrittlich und sie brauchen immer noch ein überzeugendes Marketing. Wie viele 3rd Party Projekte bieten all das? Sind doch erstaunlich wenige oder nicht? Gleichzeitig muss man sich auf Nintendo Konsolen gegen das Unternehmen schlechthin durchsetzen können - bzw. zumindest mithalten. Das ist natürlich ganz und gar nicht einfach, da hat man es auf einer Sony oder Microsoft Konsole einfach einfacher. Zudem bietet Nintendo mit der Wii eine Konsole und einen Markt, welcher eben komplizierter / unverständlicher ist. PS3 und 360 setzen auf altbekanntes. Altbekannte Zielgruppen, altbekanntes Konsolenkonzept.

ich mus dir schon recht geben mit der aussage das nintendo eben eine sehr große konkurrenz ist
aber autosim, arcaderacer, beat em ups, shooter, etc. sind imo auch genre die durchaus von gelegenheitsspielern gezockt werden und genau das sind z.B. genre die nicht von nintendo abgedeckt werden
dennoch erscheinen auch hier nur relativ wenige titel und diese häufig verspätet, von großen namen wie z.B. street fighter ganz zu schweigen

Zudem hat die Wii noch ein weiteres Problem: Ein Spiel, welches für die Wii entwickelt wird, das kann in der Form eigentlich nur auf der Wii erscheinen. Man hat also nur eine Plattform zur Verfügung. Ein Spiel für die PS3 kann auch noch auf der 360 und auf dem PC in einer sehr, sehr, sehr ähnlichen Form erscheinen. Da hat man sofort drei Plattformen zur Verfügung.

klar ist das ein riesen vorteil, dass man die titel einfach auf diese drei plattformen bringt und somit den potentiellen absatzmarkt enorm vergrößert
und ich glaube genau dies wird in zukunft noch deutlich stärker werden
imo werden in zukunft die konsolenhersteller für JEDES exklusive third spiel ordentlich zahlen dürfen

Das Konzept hinter der Wii geht an sich auf. Wie schon gesagt: Siehe Nintendo, da geht es voll und ganz auf, da Nintendo sich eben voll und ganz darauf einlässt, sich in all das perfekt reingearbeitet hat und eine sehr gute Arbeit leistet. Nur für die 3rd Partys geht es nicht so ohne weiteres auf und ich kann 3rd Partys verstehen, wenn sie doch lieber auf die HD Konsolen setzen.

wie gesagt, nintendo macht riesen gewinne
jedoch sehe ich in wii leider keine lösung (oder teillösung) des problems der steigenden entwicklungskosten für unabhängige entwickler
denn ich denke wäre das problem so gewaltig wie häufig behauptet wird
dann würden mehr enwickler verstärkt auf wii setzen und gerade ihre sowieso schon teueren titel nicht auch noch auf die teuren plattformen bringen
die kunden würden imo sowieso folgen
 
Ich VERMUTE, aber ich HOFFE NICHT, dass die Next Gen nur minimale Sprünge mit sich bringen wird. Gut, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche... Was mir mehr Sorgen bereitet, ist die Tendenz hin zu noch mehr Casualgames. Noch mehr social networking Vernetzung. Auf dem PC haben wir das ja bereits, auf den Konsolen ist es im Kommen...
 
Was genau soll mir das jetzt sagen? Es gibt auch heute noch unabhängige Entwicklerstudios und kleine Indies. Ist ja nicht so als würde die jemand dazu zwingen $30M in ein Spiel zu pumpen. Wäre das das ultimative Businessmodell würde es sich auch durchsetzen. Sicher haben die Publisher ein Interesse daran diese Leute klein zu halten aber daran kann erstens niemand etwas ändern und zweitens kann auch der Publisher niemandem etwas aufzwingen. Wenn die Kosten zu hoch werden zerstören sich die Publisher ohnehin selbst und aus den Überresten bilden sich wieder kleinere Unternehmen. Irgendjemand muss das Loch schließlich füllen.

Du kannst diesen Prozess einfach nicht aufhalten, egal was du machst. Es wird immer ein paar starke Unternehmen geben die der Reihe nach Konkurrenten schlucken. Das ist ja nicht nur im Gamesbusiness so sondern überall. Explodierende Kosten beschleunigen das zwar aber passieren wird es so oder so.

Es ist ohnhin krank den Videospielmarkt momentan zu kritisieren. Kein andere Markt in der Entertainment-Branche ist so stark umkämpft und innovativ. Die Anforderungen an ein Spiel ändern sich quasi alle 2 Jahre. Zudem bekommt man für sein Geld einen enormen Gegenwert. Wenn du innovative Indiegames willst und keine Big-IPs bekommst du die auch und zwar extrem günstig. Die Vielfalt die es bei Videospielen gibt ist beispielslos.

Haus schrieb:
Es ist letztendlich so, dass die Filmindustrie kein sehr gutes Vorbild ist. Es gibt lediglich einige wenige, welche die großen Blockbuster produzieren.
Wenn jeder einen Blockbuster filmen könnte gäbe es auch hunderte davon und folglich wären es alle keine Blockbuster mehr. Der Markt braucht sowohl Blockbuster als auch Indieprodukte. Ohne Indies wären Innovationen und verrückte Konzepte unmöglich, ohne Blockbuster würde der Markt in einem Meer aus tausenden Indieprodukten absaufen bei dem niemand mehr Überblick bewahren kann. Außerdem würde man am Ende weniger für sein Geld bekommen, einige Spiele wie GT5 oder FF13 wären unter diesen Bedingungen nämlich unmöglich realisierbar.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn jeder einen Blockbuster filmen könnte gäbe es auch hunderte davon und folglich wären es alle keine Blockbuster mehr. Der Markt braucht sowohl Blockbuster als auch Indieprodukte. Ohne Indies wären Innovationen und verrückte Konzepte unmöglich, ohne Blockbuster würde der Markt in einem Meer aus tausenden Indieprodukten absaufen bei dem niemand mehr Überblick bewahren kann. Außerdem würde man am Ende weniger für sein Geld bekommen, einige Spiele wie GT5 oder FF13 wären unter diesen Bedingungen nämlich unmöglich realisierbar.


man muss hierbei ja auch ganz eindeutig festhalten
das nintendo das ja im prinzip genauso macht
nur eben noch ne stufe kleiner
ich meine was wäre ein zelda ohne seine dichte und professionelle inszenierung?
was wären Mario Galaxy oder Mario 64 ohne dieses unglaubliche leveldesign und die herausragende technik gewesen?
das alles kostet nunmal, ob nun detailiertere grafiken, aufwendigere animationen, orchestersound oder ganz einfach durchdachtes leveldesign und gameplay
das fällt nirgendwo einfach vom himmel sondern muss nunmal erkauft werden

und wer möchte schon ein zelda spielen das komplett ohne inszenierung daherkommt?

von daher sehe ich einfach keinen unterschied zu den anderen beiden herstellern, gerade weil nintendo selbst auch ne ganze reihe solcher mammuttitel gegen die third spiele ins rennen schickt

im übrigen sehe ichs ähnlich wie coda schon geschrieben hat
einfach die grafische entwicklung nicht mit zu machen ist nun wirklich keine vernünftige lösung des problems
vielmehr eine auf dauer unbefriedigende und wenig elegante umgehung
 
zelda hat eine gute inszenierung?

spielt god of war, dann wisst ihr was eine gute inszenierung ist
 
Ich musste auch gerade 2 mal lesen um einen eventuellen Sarkasmus oder Ironie herauszulesen, das das scheint wirklich erst gemeint zu sein.
 
Völliger Unsinn. Die Hardware, die 2012/2013 zur Verfügung stehen wird ist 10-20x so stark wie die einer PS3. Selbst wenn man da noch spart hat man nen unglaublich grossen Technicksprung.
Ich behaupte sogar, dass der Grafiksprung grösser sein wird als letztes mal.

Ich glaube kaum an 10-20-fache Steigerung, und selbst wenn wird sich das grafisch nicht so auswirken wie es klingt. Der Grafiksprung wird vergleichsweise mikrig ausfallen, wobei der von Xbox/Cube zu 360/PS3 schon relativ klein war.

Viel mehr als current gen grafik, mit endlich vernünftigen Auflösungen und Kantenglättung wird wohl nicht geboten werden, eben das was am PC seit ca. 20 Jahren Standard ist :blushed:

Zum Thema Inszenierung: Deus Ex hat die beste, und das game ist schon eine Dekade alt. Und nein, Inszenierung bedeutet nicht nur gute Grafik in Schlauchlevel verpackt :rolleyes: Wie kann man von guter Inszinierung sprechen wenn man nichtmal den Freiraum hat hinzugehen wo man hin will?! -Ich fand auch die Inszenierung bei Zelda OoT deutlich besser als in TP. Ist eben alles Geschmackssache...

Zu Left4Dead: Das Spiel beruht auf der Source Engine die jetzt auch mehrere Jahre auf dem Buckel hat, außerdem ist es eine Openworld Engine, wie so etwas normalerweise aussieht kann man ja am potthässlichen GTA IV bewundern, insofern sollten einige hier den Ball lieber flach halten ;) -Es ist schon klar dass Tunnelgames wie COD besser aussehen, aber das ist auch das mindeste was man erwarten kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
In Zukunft wird man sich noch viel mehr auf Engines konzentrieren, welche man für viele Spiele wieder verwendet. Budgets werden sicherlich nicht immer weiter ansteigen, siehe die aktuellen Verlustmeldungen von EA und Ubisoft. Irgendwann kommt der Punkt, wo das Geld nicht mehr zurück kommt, weil Spiele unter den Erwartungen bleiben. Also Risiken minimieren, Engines für mehrere Spiele verwenden, auf Nachfolger setzen, welche größtenteils lediglich inhaltlich angepasst werden.


Zu Left4Dead: Das Spiel beruht auf der Source Engine die jetzt auch mehrere Jahre auf dem Buckel hat, außerdem ist es eine Openworld Engine, wie so etwas normalerweise aussieht kann man ja am potthässlichen GTA IV bewundern, insofern sollten einige hier den Ball lieber flach halten ;) -Es ist schon klar dass Tunnelgames wie COD besser aussehen, aber das ist auch das mindeste was man erwarten kann.

L4D2 hat wirklich eine veraltete Engine, sieht aber immer noch sehr gut aus. Und das hunderte Zombies in einem 8 Player Coopgame ruckelfrei rumlaufen auf 5 Jahre alten Rechnern ... das muss erstmal eine andere Engine nachmachen. Mit Crysis Grafik funktioniert das sicherlich so nicht, es sei denn, man schließt den Großteil der Spieler mit schwachen Rechnern aus.
 
Spieleentwicklung Spiele kosten 18 bis 28 Millionen US-Dollar

2nsnf53.jpg
 
und spiele setzen auf filmreife inszenierungen..und jetzt?
 
@ Urban & Squallsdestiny

selbstverständlcih hat Zelda eine hervorragende Inszenierung
denn Inszenierung hat nicht nur was mit ellenlangen zwischensequenzen zu tun
vielmehr bedeutet das auch, dass das gesamte Bild in sich stimmt und harmonisch ist
und naja... selbst bei cineastischen Sequenzen war OoT z.B. damals auch ganz vorne mit dabei
oder welches andere spiel von 98 konnte großartig bessere echtzeitsequenzen vorweisen?
 
und spiele setzen auf filmreife inszenierungen..und jetzt?

nur bestimmte Arten von Spielen setzen auf 'filmreife' Inszenierungen.
Und selbst da ist es extrem oft so (auch bei den Beispielen, von denen man als Fan(boy) es gar nicht richtig glauben kann), Hand auf's Herz, so richtig müllig und holprig gemacht, sodass eigentlich nur richtig junge Menschen, die es nicht besser wissen, überhaupt in den Bann ziehen kann.

Von dem nicht vorhandenen Storyinhalt ganz zu schweigen :)

Es geht auf alle Fälle nicht um sowas bei Spielen.
Hat es nie, wird es auch nie.

Und die Menge an Publishern/Entwicklerstudious, die letztes Jahr schließen mussten und dieses Jahr schließen werden, wegen dieser unsäglichen 'Forderung nach mehr' von Seiten der 'Spielern' wird die Industrie doch hoffentlich wieder sich auf ihre Stärken rückbesinnen lassen.

Es gab schon einige Crashes in der Industrie, verursacht durch eben genau die Tendenzen, die heute hochgelobt werden.
Ein krasser Auswuchs hiervon waren 'reale Adventures', diese wunderbar abgefilmten Adventures mit echten Schauspielern.

Und heute setzen noch viel zu viele Spiele auf genau diese Qualität der Cineastik.
Die... nicht vorhanden ist.

Edit:
Ich finde es schön, wenn an meinen Aussagen Kritik in Form einer anonymen Bewertung (die nicht einmal aussagekräftig ist/sind) geäußert wird :uglygw:
Das Problem an solchen Machenschaften ist, dass sie zu keiner Diskussion führen.
Fanboys halt :yeah2:
 
Zuletzt bearbeitet:
nur bestimmte Arten von Spielen setzen auf 'filmreife' Inszenierungen.
Und selbst da ist es extrem oft so (auch bei den Beispielen, von denen man als Fan(boy) es gar nicht richtig glauben kann), Hand auf's Herz, so richtig müllig und holprig gemacht, sodass eigentlich nur richtig junge Menschen, die es nicht besser wissen, überhaupt in den Bann ziehen kann.

Von dem nicht vorhandenen Storyinhalt ganz zu schweigen :)

Es geht auf alle Fälle nicht um sowas bei Spielen.
Hat es nie, wird es auch nie.

Und die Menge an Publishern/Entwicklerstudious, die letztes Jahr schließen mussten und dieses Jahr schließen werden, wegen dieser unsäglichen 'Forderung nach mehr' von Seiten der 'Spielern' wird die Industrie doch hoffentlich wieder sich auf ihre Stärken rückbesinnen lassen.

Es gab schon einige Crashes in der Industrie, verursacht durch eben genau die Tendenzen, die heute hochgelobt werden.
Ein krasser Auswuchs hiervon waren 'reale Adventures', diese wunderbar abgefilmten Adventures mit echten Schauspielern.

Und heute setzen noch viel zu viele Spiele auf genau diese Qualität der Cineastik.
Die... nicht vorhanden ist.

Edit:
Ich finde es schön, wenn an meinen Aussagen Kritik in Form einer anonymen Bewertung (die nicht einmal aussagekräftig ist/sind) geäußert wird :uglygw:
Das Problem an solchen Machenschaften ist, dass sie zu keiner Diskussion führen.
Fanboys halt :yeah2:


naja ich denke games können im bereich der cineastik durchaus qualitäten erreichen die locker mit den besten filmen mithalten können
ich denke das ist genauso ein trend der wichtig für das vorankommen ist wie der trend, das es wieder vermehrt kreative kleine ideen gibt
gerade diese generation hat diesen spielen wieder die tore geöfnet durch die verschiedenen Downloadplattformen oder auch die wii

ich denke einfach technisch stehen zu bleiben (Wie es z.B. nintendo mit wii gemacht hat bezogen auf grafik und sound) sind nicht der richtige weg um dem problem herr zu werden
klar definiert sich ein spiel nicht über seine grafik oder seine zwischensequenzen, aber gerade die spiele die wir als beispiel heranziehen "die machen heute noch spaß" waren damals technisch up to date

ich denke beide wege sind sinnvoll und sollten vorangetrieben werden
jedoch müssen die entwickler eben selbst entscheiden auf was sie setzen möchten
wenn ich nunmal nicht diek ohle habe um ein projekt wie zelda oder Final Fantasy zu stemmen dann muss ich eben anders an die sache herangehen

das spielehersteller die pforten schliessen das gabs schon immer und wirds auch immer geben
denn selbst bei günstigen entwicklungsbedingungen und einem florierenden markt kann man nicht andauernd aufs falsche pferd setzen
 
Warum auch nicht, wenn es ein Zusatz ist, welcher einen die Welt und die Charaktere näher bringen kann.
 
an den übereifrigen negativ bewerter der nichtmal seinen namen nennt
weiß nicht was an meiner aussage so schlecht war
und ich weiß auch nicht wann ich Metal Gear Solid gennant oder gar schlecht gemacht habe
wenn dir kein vernünftiges argument einfällt warum OoT ne schlechte inszenierung hat dann musste wohl zu solch dämlichen mitteln greifen
 
Warum auch nicht, wenn es ein Zusatz ist, welcher einen die Welt und die Charaktere näher bringen kann.

Schon. Nur wird es dann schlimm, wenn das Spiel an sich dadurch in Schlauchlevels gepresst wird und total linear verläuft. Das mag bei manchen Genres passen, bei Hack'n'Slays zum Beispiel. Aber wenn ein RPG oder ein AA nur noch auf Cineastik setzt, dann läuft da IMO was falsch. Solche Genres leben von gewissen Freiheitsgraden.
 
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