Ultrix
L12: Crazy
- Seit
- 11 Jan 2008
- Beiträge
- 2.466
Nun denn Snapdragon, dann entschuldige ich mich für die Vorwürfe und Beleidigungen. 
Was du hier schreibst klingt mir wiederum im Allgemeinen sehr sympatisch. Auch ich verstehe mich als sozialer denkender Mensch, aber Menschen sollten außer vom Wichtigsten nichts geschenkt bekommen. Wenn Menschen Pech haben, sollen sie stets die Möglichkeit sich davon loszureißen, allerdings mit eigener ehrlicher Arbeit, sofern sie körperlich und geistig dazu fähig sind.
Ich kann auch nachvollziehen, dass du generelle wirtschaftliche Belange zunächst einmal über konrete gesellschaftliche Fragen stellst, schließlich ist die Wirtschaft essentiell für unsere Versorgung. Trotzdem finde ich, dass deshalb die Politiker dazu neigen gesellschaftlichen Fragen nicht den Aufwand zu zugestehen, den sie benötigen. Gerade hier hoffe ich auch, dass die FDP einen Gegenpol zur CDU darstellt.
Nehmen wir hier als Beispiel mal Guttenberg. Es ist durchaus möglich, dass er ein erfahrener und guter Wirtschaftsminister ist. Aber was die Internetsperren angeht hat er sich entweder als Lügner, desinteressiert oder aber desinformiert bewiesen.

Wer sagt, dass mir die persönliche Freiheit unwichtig ist? Tatsache ist, dass mich das Programm der FDP (und mit Abstrichen das der Union) am ehesten anspricht. Das heißt aber nicht, dass ich mit den Programmen in jeder Hinsicht übereinstimme. Natürlich ist die Killerspielhetze ganz großer Unsinn, da bauchen wir nicht darüber zu diskutieren. Das mir andere Dinge aber wichtiger sind (vorallem Finanz- und Wirtschaftspolitik) ist wohl mein gutes Recht.
Was beim Thema persönliche Freiheit gegen die FDP sprechen soll, ist mir aber nicht ganz klar. Das ist doch die Partei die sich am stärksten für mehr Eigenverantwortung (auch für Unternehmen) und persönliche Freiheit einsetzt.
Der Eindruck drängt sich auf, auch wenn Verallgemeinerungen natürlich Schwachsinn sind. Mal ein Beispiel: Ein Bekannter hat in zwei Wochen Abschlussprüfungen. Statt zu lernen geht er lieber sechs mal die Woche zum saufen. Wenn dann so jemand den Abschluss nicht schafft und danach keine Arbeit findet hält sich mein Mitleid echt in Grenzen. Das schlimmste daran ist, dass die Allgemeinheit dann auch noch zahlen darf.
Bevor jetzt gleich wieder gemeckert wird. Entgegen der Meinung der bürgerlichen Parteien wäre ich für Mindestlöhne, da jeder der am Tag 8 Stunden oder mehr schufftet auch anständigt entlohnt werden soll.
Wer Hartz 4 bezieht sollte imo aber zumindest zu gemeinnütziger Arbeit verdonnert werden, soweit ihm das körperlich möglich ist. Da würde sich sicher was finden.
Weil ich nicht dafür argumentiere bin ich dagegen??? Diese "Tja, Pech gehabt."-Haltung ist mir total fremd. Wer nur Pech hatte soll natürlich unterstützt werden. Ist ja der Sinn des Sozialstarts.
Mir wäre es nur wichtig, dass das System möglich wenig ausgenutzt wird.
Selbes gilt für Manager die das System imo auch ausgenutzt haben. Nur in anderer weise.
Ich halte mich eigentlich schon für einen sozial denkenden Menschen. (Es gibt so gar Punkte in denen ich den Linken (!!!) recht gebe (z.B. Mindestlohn und Abrüstung)). Trotzdem bleibt die soziale Marktwirtschaft das beste (bisher bekannte) System. Ich hätte Opel, Arcandor und co. auch pleite gehen lassen. Wer sagt uns, dass es nicht endet wie bei Holzmann? Jedes Auto, dass Opel jetzt verkauft, schadet einem Mitbewerber. Hier wird in den Markt eingegriffen wo sich der Staat besser raushalten sollte. Hier werden Zusammenbrüche nur verschoben und das mit immensen Kosten. Wer soll das jemals wieder zurückzahlen. Ist das gegenüber kommenden Generationen gerecht?
Was du hier schreibst klingt mir wiederum im Allgemeinen sehr sympatisch. Auch ich verstehe mich als sozialer denkender Mensch, aber Menschen sollten außer vom Wichtigsten nichts geschenkt bekommen. Wenn Menschen Pech haben, sollen sie stets die Möglichkeit sich davon loszureißen, allerdings mit eigener ehrlicher Arbeit, sofern sie körperlich und geistig dazu fähig sind.
Ich kann auch nachvollziehen, dass du generelle wirtschaftliche Belange zunächst einmal über konrete gesellschaftliche Fragen stellst, schließlich ist die Wirtschaft essentiell für unsere Versorgung. Trotzdem finde ich, dass deshalb die Politiker dazu neigen gesellschaftlichen Fragen nicht den Aufwand zu zugestehen, den sie benötigen. Gerade hier hoffe ich auch, dass die FDP einen Gegenpol zur CDU darstellt.
Nehmen wir hier als Beispiel mal Guttenberg. Es ist durchaus möglich, dass er ein erfahrener und guter Wirtschaftsminister ist. Aber was die Internetsperren angeht hat er sich entweder als Lügner, desinteressiert oder aber desinformiert bewiesen.





