Europawahl?

Nun denn Snapdragon, dann entschuldige ich mich für die Vorwürfe und Beleidigungen. :blushed:

Wer sagt, dass mir die persönliche Freiheit unwichtig ist? Tatsache ist, dass mich das Programm der FDP (und mit Abstrichen das der Union) am ehesten anspricht. Das heißt aber nicht, dass ich mit den Programmen in jeder Hinsicht übereinstimme. Natürlich ist die Killerspielhetze ganz großer Unsinn, da bauchen wir nicht darüber zu diskutieren. Das mir andere Dinge aber wichtiger sind (vorallem Finanz- und Wirtschaftspolitik) ist wohl mein gutes Recht.
Was beim Thema persönliche Freiheit gegen die FDP sprechen soll, ist mir aber nicht ganz klar. Das ist doch die Partei die sich am stärksten für mehr Eigenverantwortung (auch für Unternehmen) und persönliche Freiheit einsetzt.




Der Eindruck drängt sich auf, auch wenn Verallgemeinerungen natürlich Schwachsinn sind. Mal ein Beispiel: Ein Bekannter hat in zwei Wochen Abschlussprüfungen. Statt zu lernen geht er lieber sechs mal die Woche zum saufen. Wenn dann so jemand den Abschluss nicht schafft und danach keine Arbeit findet hält sich mein Mitleid echt in Grenzen. Das schlimmste daran ist, dass die Allgemeinheit dann auch noch zahlen darf.
Bevor jetzt gleich wieder gemeckert wird. Entgegen der Meinung der bürgerlichen Parteien wäre ich für Mindestlöhne, da jeder der am Tag 8 Stunden oder mehr schufftet auch anständigt entlohnt werden soll.
Wer Hartz 4 bezieht sollte imo aber zumindest zu gemeinnütziger Arbeit verdonnert werden, soweit ihm das körperlich möglich ist. Da würde sich sicher was finden.



Weil ich nicht dafür argumentiere bin ich dagegen??? Diese "Tja, Pech gehabt."-Haltung ist mir total fremd. Wer nur Pech hatte soll natürlich unterstützt werden. Ist ja der Sinn des Sozialstarts.
Mir wäre es nur wichtig, dass das System möglich wenig ausgenutzt wird.
Selbes gilt für Manager die das System imo auch ausgenutzt haben. Nur in anderer weise.



Ich halte mich eigentlich schon für einen sozial denkenden Menschen. (Es gibt so gar Punkte in denen ich den Linken (!!!) recht gebe (z.B. Mindestlohn und Abrüstung)). Trotzdem bleibt die soziale Marktwirtschaft das beste (bisher bekannte) System. Ich hätte Opel, Arcandor und co. auch pleite gehen lassen. Wer sagt uns, dass es nicht endet wie bei Holzmann? Jedes Auto, dass Opel jetzt verkauft, schadet einem Mitbewerber. Hier wird in den Markt eingegriffen wo sich der Staat besser raushalten sollte. Hier werden Zusammenbrüche nur verschoben und das mit immensen Kosten. Wer soll das jemals wieder zurückzahlen. Ist das gegenüber kommenden Generationen gerecht?

Was du hier schreibst klingt mir wiederum im Allgemeinen sehr sympatisch. Auch ich verstehe mich als sozialer denkender Mensch, aber Menschen sollten außer vom Wichtigsten nichts geschenkt bekommen. Wenn Menschen Pech haben, sollen sie stets die Möglichkeit sich davon loszureißen, allerdings mit eigener ehrlicher Arbeit, sofern sie körperlich und geistig dazu fähig sind.

Ich kann auch nachvollziehen, dass du generelle wirtschaftliche Belange zunächst einmal über konrete gesellschaftliche Fragen stellst, schließlich ist die Wirtschaft essentiell für unsere Versorgung. Trotzdem finde ich, dass deshalb die Politiker dazu neigen gesellschaftlichen Fragen nicht den Aufwand zu zugestehen, den sie benötigen. Gerade hier hoffe ich auch, dass die FDP einen Gegenpol zur CDU darstellt.
Nehmen wir hier als Beispiel mal Guttenberg. Es ist durchaus möglich, dass er ein erfahrener und guter Wirtschaftsminister ist. Aber was die Internetsperren angeht hat er sich entweder als Lügner, desinteressiert oder aber desinformiert bewiesen.
 
ich kann ja hier ganz offen sein...

..habe die tierschutzpartei gewählt

die tun wenigstens was Gutes
 
Ich muss nur noch mit dem Kopf schütteln. Nachdem die Wahlbeteiligung gering war, schieben die Linken alles auf HartzIV Empfänger und ein SPD Politiker fordert Wahlzwang und wer nicht wählt solle 50 Euro strafe zahlen.

Unglaublich wie dumm und Weltfremd unsere Politiker sind. Anstatt bei sich die Fehler suchen wieso die Menschen nicht mehr bereit sind zu wählen, nein da wird immer den anderen die Schuld gegeben :rolleyes:
 
Ich muss nur noch mit dem Kopf schütteln. Nachdem die Wahlbeteiligung gering war, schieben die Linken alles auf HartzIV Empfänger und ein SPD Politiker fordert Wahlzwang und wer nicht wählt solle 50 Euro strafe zahlen.

Unglaublich wie dumm und Weltfremd unsere Politiker sind. Anstatt bei sich die Fehler suchen wieso die Menschen nicht mehr bereit sind zu wählen, nein da wird immer den anderen die Schuld gegeben :rolleyes:

Naja, Wahlzwang wär doch gut.
Gibt es hier schon seit immer und funktioniert gut.

Die Menschen fordern ja ständig vom Staat, pochten auf ihre Rechten & bla. Aber wählen gehen gehört IMO ganz klar zur Pflicht eines jeden Bürgers.
 
Naja, Wahlzwang wär doch gut.
Gibt es hier schon seit immer und funktioniert gut.

Die Menschen fordern ja ständig vom Staat, pochten auf ihre Rechten & bla. Aber wählen gehen gehört IMO ganz klar zur Pflicht eines jeden Bürgers.

Ja hab schon gehört das es in Belgien pflicht ist :lol:

Nein ich bin anderer Meinung, das die Menschen nicht wählen gehen hat nichts mit dessintrese o.ä. zutun. Die Menschen haben einfach kein Vertrauen mehr in die Politik weil die Politiker viel erzählen und viel lügen. Vielleicht sollte man an diesem Bild etwas ändern bevor man Strafen fordert.
 
Ja hab schon gehört das es in Belgien pflicht ist :lol:

Nein ich bin anderer Meinung, das die Menschen nicht wählen gehen hat nichts mit dessintrese o.ä. zutun. Die Menschen haben einfach kein Vertrauen mehr in die Politik weil die Politiker viel erzählen und viel lügen. Vielleicht sollte man an diesem Bild etwas ändern bevor man Strafen fordert.

Dann sollen die Menschen doch die Parteien wählen wo sie denken dass sie ihnen helfen.
Oder selbst Politik machen. Oder protestieren gehen. Oder oder oder...

Zuhause über die Politik rumzuheulen und nicht wählen zu gehen hilft niemandem. Im Gegenteil, so hilft man nur extremen Parteien nach oben oder den Volksparteien die übliche Politik weiterzumachen.

Die Menschen sind faul und selbstgefällig geworden. Sie nehmen unseren Wohlstand und Demokratie als selbstverständlich an.
 
Dann sollen die Menschen doch die Parteien wählen wo sie denken dass sie ihnen helfen.
Oder selbst Politik machen. Oder protestieren gehen. Oder oder oder...

Zuhause über die Politik rumzuheulen und nicht wählen zu gehen hilft niemandem. Im Gegenteil, so hilft man nur extremen Parteien nach oben oder den Volksparteien die übliche Politik weiterzumachen.

Die Menschen sind faul und selbstgefällig geworden. Sie nehmen unseren Wohlstand und Demokratie als selbstverständlich an.

Wenns doch nur so einfach ist. Ich für meinen Teil, hab die Wahl zwischen Pest und Cholera satt. Wenn ein Österreichischer Politiker nach der letzten Nationalratswahl sagt, es sei "Aufgabe der Politik, Wählerstimmen zu bekommen" (O-Ton), dann kommt mir die Galle hoch. Wenn die angebliche Opposition immer dann mit der Regierung einer Meinung ist, wenns darum geht die eigenen Privilegien auszuweiten, und ansonsten immer dagegen, egal, um was es geht, dann weiß ich, warum ich meine Stimme keiner der Parteien gebe. Wenn eine Partei 3% ihrer Wähler verliert und dann meint, sie habe alles richtig gemacht, weil sie trotzdem erster ist, dann merke ich, was unsere Stimme den Politikern wert ist. Wenn man mich auffordert, Leute in eine Institution zu wählen, die im Endeffekt (fast) sowenig zu sagen hat, wie der Hausmeister in Brüssel, dann frage ich mich nur noch: Wofür??

Es gab mal eine Zeit, in der habe ich gedacht, das ist nur ein Problem der etablierten Parteien. Mittlerweile bin ich zu der Überzeugung gelangt, dass man so sein muss, um Politiker oberhalb der Kommunalebene werden zu können.
 
Ich muss nur noch mit dem Kopf schütteln. Nachdem die Wahlbeteiligung gering war, schieben die Linken alles auf HartzIV Empfänger und ein SPD Politiker fordert Wahlzwang und wer nicht wählt solle 50 Euro strafe zahlen.

Unglaublich wie dumm und Weltfremd unsere Politiker sind. Anstatt bei sich die Fehler suchen wieso die Menschen nicht mehr bereit sind zu wählen, nein da wird immer den anderen die Schuld gegeben :rolleyes:

Dieser grenzdebile Fleischsack der die 50€ Strafe gefordert hat erkannte aber wenigstens eines:

Keine Demokratie ohne Demokraten.

Da sollten die Parteien vielleicht mal drüber nachdenken.

Wahlzwang ist jawohl mehr als lächerlich. Um Nichtwähler zu mobilisieren sollte man auf dem Wahlzettel ein Feld machen zum Blankwählen. Wenn jemand Blank wählt sollte dies wie die Wahl einer Partei gewertet werden und dann bei der Sitzverteilung mitberücksichtigt werden. Dann hätten unsere dämlichen Volksvertreter ihr eigens Versagen jeden Tag vor Augen, wenn das Parlament wirklich immer halb leer währe (und nicht nur wenn die Abgeordneten mal wieder abwesen sind).

Vor allem aber könnten durch den Wahlzwang viele Leute auf die Idee kommen ihr Kreuzchen einfach irgendwo zu setzen, oder natürlich einfach ihren Wahlzettel ungültig zu machen.

In Deutschland hat man eh nur eine 2 Parteien Demokratur, da nützen die wenigen die sich politisch engagieren auch nichts.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dieser grenzdebile Fleischsack der die 50€ Strafe gefordert hat erkannte aber wenigstens eines:

Keine Demokratie ohne Demokraten.

Da sollten die Parteien vielleicht mal drüber nachdenken.

Wahlzwang ist jawohl mehr als lächerlich. Um Nichtwähler zu mobilisieren sollte man auf dem Wahlzettel ein Feld machen zum Blankwählen. Wenn jemand Blank wählt sollte dies wie die Wahl einer Partei gewertet werden und dann bei der Sitzverteilung mitberücksichtigt werden. Dann hätten unsere dämlichen Volksvertreter ihr eigens Versagen jeden Tag vor Augen, wenn das Parlament wirklich immer halb leer währe (und nicht nur wenn die Abgeordneten mal wieder abwesen sind).

Du träumst meinen Traum :)

Zudem sollten die Mehrheiten immer noch absolut gesucht werden müssen. Also 50% der gesamt möglichen Stimmen, um irgendwas durchzudrücken, nicht mehr 50% der gewählten...

Da wäre dann mal die Hölle heiß, da müsste man sich anstrengen, um sein Platzerl + Pensionsanspruch kassieren zu dürfen...
 
Du träumst meinen Traum :)

Zudem sollten die Mehrheiten immer noch absolut gesucht werden müssen. Also 50% der gesamt möglichen Stimmen, um irgendwas durchzudrücken, nicht mehr 50% der gewählten...

Da wäre dann mal die Hölle heiß, da müsste man sich anstrengen, um sein Platzerl + Pensionsanspruch kassieren zu dürfen...

Ja das wäre schön.

Man muss immer mal die Verhältnismäßigkeit im Auge behalten. In Deutschland ist ein Generalstreik verboten und Demonstrationen finden auch nur noch in einem bedenklich eingeschränkten Rahmen statt, aber Wählen muss man?

Naja zur Not verziert man seinen Wahlzettel eben mit kleinen Sprüchlein, wie man sie sonst nur auf öffentlichen Toiletten findet oder dergleichen.

Ich habe bisher immer gewählt und werde es vermutlich auch weiterhin tun (immer das kleinere Übel, eine große Schnittfläche gibt es mit keiner Partei).
 
Die SPD ist ja soooo bescheuert. Wer bleibt denn zuhause bei Wahlen: Die Leute, die von dem Ganzen die Schnauze voll haben, die also alle für unwählbar halten.

Was würde also wohl passieren, wenn man die zur Wahl zwingen würde? Sie wären sauer und würden bestimmt nicht die wählen, die sie eh nicht wählen wollten. Ergo würden die Extreme weiter anwachsen.

Aber die bescheuerte SPD will jetzt gerade sich und dem Volk einreden, daß gerade ihre Wähler zuhause geblieben seien ... :lol: 8) :scan:

Ich finde man sollte den SPD-Vorschlag noch verfeinern: 50.- Euro für Nichtteilnahme an der Wahl, 100.- für Nichtwahl der SPD ... :lol2:


Und die SPD meint, sie wäre ratlos, warum sie nun nicht gewählt wurde...:lol2:

Ich krieg mich kaum wieder, was das für ein bescheuerter Misthaufen ist.

Mal ein etwas ernsthafterer Versuch einer Erklärung (Hallo SPD, lesen, hier könnt ihr was lernen):

Die SPD krankt für mich an mehreren Stellen gleichzeitig - und das Erschütterndste daran ist, daß ihnen offenbar die intellektuelle Kompetenz fehlt, das zu erkennen.

1) Die SPD steht für mich für ... gar nichts. Diese Partei stellt in meinen Augen nur den eigenen Machterhalt in den Fokus ihres einzigen Interesses - und erkennt nicht, daß sie die Macht genau so verliert. So sagte Steinmeier z. B. wörtlich: "Ich will Kanzler werden!".

Hmm, ja UND? Hallo? Das ist mir sch***egal, was der will. Er sollte lieber erklären, warum das nach seiner Meinung für unser Land BESSER wäre, wenn er Kanzler würde.

Aber dafür hat's anscheinend nicht gereicht.

Naja, konnte man ja auch schon bei der Ypsilanti gut beobachten.

2) Ypsilanti war nicht der 1. Mal, aber sehr auffällig. Die SPD ist für mich die unverschämteste Partei im Lande, bei Kindern würde man sagen rotzfrech. Ob man da an die denkwürdige "Elefantenrunde" mit einem völlig durchgeknallten Schröder denkt, der sich noch als Kanzler wähnte, oder eben die Ypsilanti oder ein gewisser Herr Schulz von der SPD, der jetzt nach dem Ergebnis der Europawahl seine Entsendung als EU-Kommissar für "wahrscheinlicher" hält...

Da wollten sie auf einmal den Bundestagspräsidenten stellen, weil sie meinten CDU/CSU auf einmal getrennt rechnen zu wollen, sie verlangen gleiche Ministerzahl selbst bei 10% Unterschied usw.

Egal, welches Thema man nimmt: Die Parteien sind ja schon unverschämt genug - aber die SPD packt immer noch einen oben drauf.

Ja, Müntefering entblödete sich nicht, das Messen von Politikern an ihren Wahlversprechen laut und öffentlich als "unfair" zu titulieren ...



Ihre selten galaktisch blöden Wahlplakate, die ganz im Sinne des schmerzfreien Agierens dieser Partei nur auf Andere zeigten - ohne darzulegen, was man besser machen würde - setzte dem Ganzen nur noch die Krone auf.


Ich meine, sogar der FDP wurde das klar, daß man mit dem Ruf der "Umfaller-Partei" nicht wirklich weiter kommt - nur die SPD ist absolut schmerzfrei.

Die Sozialdemokratie erledigt sich zunehmend selbst!
 
Stimmt, früher hatte die FDP das Rückgrat des Regenwurms :ugly:

Eine klare Linie ist aber auch besonders leicht zu fahren, wenn man keinerlei politische Verantwortung trägt. Mal sehen ob die FDP nach der Bundestagswahl umkippt und ihre Wahlversprechen vergisst.
 
Ja das wäre schön.

Man muss immer mal die Verhältnismäßigkeit im Auge behalten. In Deutschland ist ein Generalstreik verboten und Demonstrationen finden auch nur noch in einem bedenklich eingeschränkten Rahmen statt, aber Wählen muss man?

Naja zur Not verziert man seinen Wahlzettel eben mit kleinen Sprüchlein, wie man sie sonst nur auf öffentlichen Toiletten findet oder dergleichen.

Ich habe bisher immer gewählt und werde es vermutlich auch weiterhin tun (immer das kleinere Übel, eine große Schnittfläche gibt es mit keiner Partei).

Wie ich bereits oben schrieb. Ich hab das kleinere Übel satt. Zumal bei Parteien, die von der Opposition in die Regierung kommen, diese Schnittflächen in der Regel schnell verschwinden. Wer da oben ist, ist (damit er überhaupt dahin kommt) so vielen Leuten verpflichtet, dass er nichtmal was machen könnte, wenn er wollte (imo). Allerdings gehe ich noch wählen, ungültig...
 
Wie ich bereits oben schrieb. Ich hab das kleinere Übel satt. Zumal bei Parteien, die von der Opposition in die Regierung kommen, diese Schnittflächen in der Regel schnell verschwinden. Wer da oben ist, ist (damit er überhaupt dahin kommt) so vielen Leuten verpflichtet, dass er nichtmal was machen könnte, wenn er wollte (imo). Allerdings gehe ich noch wählen, ungültig...

Tja, darum habe ich von der sogenannten repräsentativen Demokratie die Faxen dicke.

Im Wahlkampf kennt kaum ein Politiker noch Maß, das ist einfach nicht auszuhalten.
 
Zuletzt bearbeitet:
bin auffer uni zwischen 2 vorlesungen also nur paar anmerkungen *g

1) schluss mit dem koalitionsunsinn...mehrweitswahlrecht mit minderheitenfreundlichen klauseln angesichts der niederlagen der "volksparteien" wird es sowieos immer irrealer für 1 partei etwas zu erreichen, und vielleicht wären dann auch mal andere kräfte am werk. abgesehen davon könnte die jeweilige partei dann ihre politik wirklich durchführen und wirklich zeigen was sie kann und sich nicht immer entweder auf koalitionspartner rausreden oder wirklich im gegenseitigen patt gehindert werden.

2) Weiss wählen ist für mich erheblich sinnvoller als nicht wählen. weiss wählen ist proest, nicht wählen tut keinen weh....daher sind nichtwähler für mich unpolitische menschen oder zumindest in keiner anderen kategorie, als leute die keinen bock auf politik haben. Geldstrafen sind Unfug, aber Wahlpflicht tut doch trotzdem an sich keinen weh oder ? Man muss ja keinen wählen und das ist imho n viel klareres Signal als zu Hause zu bleiben...das können sich die Politiker ja sogar aufs Wetter rausreden. Nene ich halte nichts von dieser Selbstaufgabe des jahrhundertelang erkämpften Rechtes.

3) Ist doch fantastisch wieder zu sehen, dass sich die ungarische, antisemitische Jobbikpartei bereits in Gesprächen mit dem rechtsideologischen Mastermind aus Österreich, Andreas Mölzer befindet, und der grosse "Islamkritiker" Wilders wohl auch dabei sein wird....aber ok in dem klientel is es auch unmöglich ne fraktion er kreieren ohne mit antisemiten zu arbeiten...glücklicherweise scheitern so bewegungen normal daran, dass eine internationale der nationalisten früher oder später immer an sich selbst zerbricht.

4) achja termi....ich gebe dir recht, dass die spd n saftladen is, auch wenn ich da andere gründe anführe, aber das zitat von dir hat PI trotzdem aus dem kontext gerissen....original hiess es sinngemäss "es ist unfair politiker, in einer koalition, an dem zu messen was man als einzelpartei im wahlkampf gesagt hat"..klingt zwar jämmerlich, macht aber irgendwie mehr sinn ;-)
 
jo sie sind zu staub zerfallen :lol:
Ihr ungebremster Aufstieg wurde nur gebremst:scan:


darkganon schrieb:
schluss mit dem koalitionsunsinn...mehrweitswahlrecht mit minderheitenfreundlichen klauseln angesichts der niederlagen der "volksparteien" wird es sowieos immer irrealer für 1 partei etwas zu erreichen, und vielleicht wären dann auch mal andere kräfte am werk. abgesehen davon könnte die jeweilige partei dann ihre politik wirklich durchführen und wirklich zeigen was sie kann und sich nicht immer entweder auf koalitionspartner rausreden oder wirklich im gegenseitigen patt gehindert werden.
Siehe Heinz Fischer:

Es würde die Wahlgerechtigkeit
über Bord geworfen
werden, nur weil man mit
der momentanen Situation
nicht zufrieden ist.Das sogenannte
minderheitenfreundliche
Mehrheitswahlrecht
sieht vor, dass bei jeder
relativen Mehrheit die
stärkste Partei automatisch
ein Mandat über der absoluten Mehrheit
erhält. Das wären
derzeit 92 Mandate. Damit
würde jede wichtige Abstimmung
zur Zitterpartie,
und ein beinharter Klubzwang
wäre die Folge. Und
noch etwas: Nehmen wir an,
die stärkste Partei hat 48 %
der Stimmen und damit 92
Mandate, zwei andere erhalten
26 und 25 % und haben
zusammen 91 Mandate. Bei
der nächsten Wahl fällt die
größte Partei auf 36 %, die
beiden anderen gewinnen je
sechs Prozentpunkte dazu
und haben zusammen 63 %
der Stimmen. Resultat: Die
abgewählte Regierung hätte
wieder 92 Mandate, die beiden
Oppositionsparteien
hätten zusammen wieder
nur 91. Wäre das ein vernünftiges Wahlrecht.

darkganon schrieb:
3) Ist doch fantastisch wieder zu sehen, dass sich die ungarische, antisemitische Jobbikpartei bereits in Gesprächen mit dem rechtsideologischen Mastermind aus Österreich, Andreas Mölzer befindet, und der grosse "Islamkritiker" Wilders wohl auch dabei sein wird....aber ok in dem klientel is es auch unmöglich ne fraktion er kreieren ohne mit antisemiten zu arbeiten
Bei den Ungarn hast du Recht, aber die rechte Garde richtet ihren Hass nicht auf Juden sondern auf Roma.


Und Mölzer ist nicht rr.
darkganon schrieb:
glücklicherweise scheitern so bewegungen normal daran, dass eine internationale der nationalisten früher oder später immer an sich selbst zerbricht.
Du solltest mehr differenzieren. Es sind nicht alle Rechten böse! Oder alle Nationalisten, siehe BZÖ, FPÖ, Wilders.
 
Zuletzt bearbeitet:
original hiess es sinngemäss "es ist unfair politiker, in einer koalition, an dem zu messen was man als einzelpartei im wahlkampf gesagt hat"..klingt zwar jämmerlich, macht aber irgendwie mehr sinn
lol, wie kann man ihm da bitte nicht recht geben? Es gibt sowas wie politische Realitäten und Sachzwänge. Besonders als quasi-Juniorpartner in einer Koalition. Dafür hat die SPD dann in der Regierung Frau Merkel ziemlich sozialdemokratisiert. *schielt zu den Leipziger Beschlüssen* Also bitte.


Woanders sind die Rechten vielleicht etwas schlauer als bei uns -bzw geübter- ich hoffe aber trotzdem mal, dass sich die "europakritische Fraktion" -was für ein Euphemismus- ganz schnell wieder selbst demontiert.

Edit noch: Wahlpflicht halte ich für ganz großen Unsinn. Wählen zu gehen ist ein Recht, keine Pflicht und soll es auch bleiben.
 
Zuletzt bearbeitet:
hey, in meiner stadt->Markkleberg, haben 80 mann die piraten gewählt, das sind 0,8% ^^ MUT und REP sind aber stärker :>, aber immerhin 3. stärkste "sonstige" partei
 
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