Ich finde es ohnehin interessant, dass Russland diese Taktik immer wieder im Winter auffährt.
Das Jahr über scheint ja alles in Ordnung zu gehen, nicht?
Was für me Taktik? Ist ja so das die Ukraine Rußland schon mehrfach provoziert hat, aber trotzdem einen niedrigen Preis bekommt. Und Rußland gibt der Ukraine mehr Geld für den Transit als das westlicher Standard ist.
Und wenn die Ukraine es nicht schafft bis Ende des Jahres einen neuen Vertrag auszuhandeln, ist dann eben Winter, aber darum gehts nicht.
Zudem kauft Rußland anderen GUS Staaten Gas zum Preis von 250 Dollar bis zu 300 ab, das heißt Rußland hilft da einigen Ländern noch mit...
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Putin stimmt Einstellung von Gastransiten über Ukraine zu
MOSKAU, 07. Januar (RIA Novosti). Der russische Energiekonzern Gazprom hat dem Kabinett vorgeschlagen, Gastransite über die ukrainischen Stationen einzustellen, weil die Ukraine dieses Gas an die EU nicht weiterleite.
Bei einem Treffen mit Ministerpräsident Wladimir Putin hat Gazprom-Chef Alexej Miller am Mittwochnachmittag vorgeschlagen, die russischen Gaslieferungen an die ukrainischen Stationen vollständig einzustellen.
Ich stimme Ihrem Vorschlag zu, man muss das aber ganz öffentlich tun, d.h. im Beisein internationaler Beobachter", erwiderte Putin.
Kurz zuvor am Mittwoch teilte Gazprom mit: Seit einem Tag hat die Ukraine weitere 21 Millionen Kubikmeter Gas aus Transitleitungen rechtswidrig entnommen. Seit dem Jahresbeginn wurden somit insgesamt über 86 Millionen Kubikmeter Gas gestohlen, die an die europäischen Verbraucher geliefert werden sollten".
Trotzdem habe der russische Konzern seine Transitlieferungen über die Ukraine in den vergangenen Tagen nicht eingestellt, sondern nur reduziert.
Miller betonte unter Berufung auf ausländische Experten und Gazprom-Beobachter, dass die Ukraine jedoch alle Transitwege nach Europa gesperrt hatte.
Diesen Vorwurf hat der ukrainische Konzern Naftogaz zurückgewiesen. Auch Präsident Viktor Juschtschenko versicherte, die Ukraine tue alles Mögliche", um Gastransite an die EU zu gewährleisten.
Die ukrainische Seite macht Russland für den aktuellen Lieferengpass verantwortlich. Juschtschenko behauptete aber, er sei zu Gesprächen bereit und wolle das Problem auf dem Verhandlungsweg möglichst schnell regeln.
Moskau mahnt EU zu mehr Härte gegenüber Kiew
MOSKAU, 07. Januar (RIA Novosti). Im Streit um die russischen Gastransite über die Ukraine hat Russlands EU-Botschafter Wladimir Tschizhow die EU aufgerufen, auf die Regierung in Kiew einzuwirken.
Die EU verfügt über erforderliche Instrumente, um auf Kiew einzuwirken. Würde die EU darauf zurückgreifen, wäre das zu begrüßen. Hoffentlich wird Europa mit der ukrainischen Seite aktiv arbeiten, denn diese nimmt traditionell Rücksicht auf Brüssels Meinung", sagte Tschizhow am Mittwochnachmittag dem Radiosender Echo Moskwy".
Es gehe jedoch weder um Drei-Parteien-Gespräche zwischen Russland, der Ukraine und der EU noch um eine EU-Vermittlung zwischen Moskau und Kiew.
Russland wirft der Ukraine vor, das Transitgas an die EU nicht weiterzuleiten. Die Ukraine streitet das ab und macht Moskau für den aktuellen Lieferengpass verantwortlich.