Ukraine klaut wieder Gas und will Vorzugspreis nicht zahlen

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Gazprom-Vizechef: Moskau zu konstruktivem Gas-Dialog mit Kiew bereit

PRAG, 03. Januar (RIA Novosti). Das Problem der russischen Gaslieferungen wird in der Ukraine ausschließlich für politische Zwecke missbraucht, nämlich im Kampf zwischen dem Präsidenten und der Regierungschefin. Das stellte Gazprom-Vizechef Alexander Medwedew am Sonnabend in Prag fest.

Er widerlegte die Behauptungen, das ukrainische Unternehmen Naftogas habe die Verschuldung gegenüber Gazprom getilgt. "Die Verschuldung wurde nicht getilgt", betonte er. "Die ukrainischen Vertreter erpressen Russland, Gazprom und Europa. Sie genieren sich nicht einmal zu sagen, dass sie Gas auch weiterhin ohne Genehmigung beziehen werden. Der Naftogas-Direktor behauptete, es gebe keinen Vertrag über den Transit von russischem Gas, deshalb würden sie dieses Gas weiterhin stehlen."

Wie Medwedew betonte, biete Russland der Ukraine einen günstigeren Gastarif als vielen anderen europäischen Ländern an. Dies könnte als eine Art Finanzhilfe für Kiew angesehen werden.

Gazprom sei zu konstruktiven Verhandlungen mit den ukrainischen Partnern bereit, so der Gazprom-Vizechef. Die Europäische Union, in der heute Tschechien den Vorsitz führt, "muss die Ukraine unter Druck setzen, damit diese ihre Verpflichtungen auf dem Gebiet des Transits von russischem Gas nach Europa gemäß ihren internationalen Verträgen einhält".

Medwedew äußerte die Hoffnung, dass das entstandene Problem innerhalb kürzester Zeit geregelt werden könnte.

Kiew plant vorerst keine Wiederaufnahme von Gas-Verhandlungne mit Moskau

KIEW, 03. Januar (RIA Novosti). Der ukrainische Konzern Naftogas plant vorerst keine Wiederaufnahme von Verhandlungen mit dem russischen Gasmonopolisten Gazprom. Das teilte ein ukrainischer Teilnehmer der Verhandlungen am Sonnabend vor Journalisten mit.

"Die Naftogas-Delegation hat die Verhandlungen mit Gazprom am 31. Dezember auf Anweisung von Präsident Viktor Juschtschenko verlassen", hieß es. "Bisher ist keine Anweisung zur Wiederaufnahme der Verhandlungen gekommen. Die Delegation hat vorerst nicht vor, nach Moskau zu reisen."


Gazprom-Sprecher: Ukraine diskreditiert sich durch Nichteinhaltung der Gastransit-Verpflichtungen

MOSKAU, 03. Januar (RIA Novosti). Die Ukraine diskreditiert sich in den Augen der europäischen Gemeinschaft durch die Nichteinhaltung ihrer Verpflichungen auf dem Gebiet des Transits von russischem Gas an die europäischen Abnehmer. Das erklärte Sergej Kuprijanow, der offizielle Sprecher des russischen Gaskonzerns Gazprom, am Sonnabend vor Journalisten in Moskau.

"Das zu beobachtende Druck-Nachlassen im Gastransportsystem der Ukraine ist ein eindeutiger Beweis für die Nichterinhaltung der Transitverpflichtungen durch die ukrainische Seite. Gerade das und nicht etwa die Erklärungen des russischen Gaskonzerns diskreditieren die Ukraine in den Augen der europäischen Gemeinschaft", stellte Kuprijanow fest.

"Trotz der zahlreichen Beteuerungen der Ukraine, sie halte ihre Transitverpflichtungen ein, ist es offensichtlich, dass diese nicht eingehalten werden", sagte er. "Die europäischen Abnehmer müssen darunter leiden."

"Bei den Verhandlungen mit der ukrainischen Seite über die Kooperationsbedingungen 2009 hatte Gazprom eine Reihe von Kompromissvorschlägen unterbreitet, die von Kiew allerdings nicht angenommen wurden", so Kuprijanow. "Die Verhandlungsposition von Gazprom steht dabei im Einklang mit der üblichen Geschäftspraxis und findet absolut Verständnis bei allen anderen Partnern des russischen Konzerns."

"Gazprom setzt die Gaslieferungen gemäß den Bestellungen der europäischen Abnehmer fort", versicherte er.

Gazprom-Chef: Europäische Gasabnehmer registrieren Gas-Abzapfen in Ukraine

MOSKAU, 03. Januar (RIA Novosti). Die europäischen Abnehmer von russischem Erdgas haben "ein Abzapfen von Transitgas in der Ukraine registriert". Das teilte Alexej Miller, Chef des russischen Konzerns Gazprom, am Sonnabend in einer Sitzung des Operativstabs des russischen Gasmonopolisten in Moskau mit.

"Unsere europäischen Abnehmer in Ungarn, der Slowakei, Rumänien und Polen sowie auf dem Balkan registrieren ein nicht genehmigtes Gasabzapfen auf dem Territorium der Ukraine", stellte er fest. "Unter diesen Bedingungen muss Gazprom zusätzliche Gasmengen liefern."

Boris Possjagin, Chef des Zentralen Gasverteilungsamtes des Konzerns Gazprom, teilte in der Stabssitzung mit, dass das Unternehmen angesichts der Situation in der Ukraine mit Gaslieferungen über alternative Routen begonnen hat, unter anderem über die Gaspipeline Jamal-Europa: Dort wurde die Tagesleistung von 74 Millionen Kubikmeter am 31. Dezember auf 95 Millionen Kubikmeter pro Tag erhöht.

Vergrößert wurden die Gaslieferungen auch über die Pipeline Blue Stream - von 33 Millionen Kubikmeter am 31. Dezember auf 40 Millionen Kubikmeter. Um sechs Millionen Kubikmeter pro Tag wurden die Gaslieferungen über die Beltransgas-Pipeline vergrößert.

Sergej Jemeljanow, Vizegeneraldirektor von Gazprom-Export, teilte seinerseits mit, dass Gazprom die wegfallenden Gasmengen auch aus seinen Gastanks in Westeuropa, unter anderem in Deutschland, wettmacht. Mit den deutschen Abnehmern sei außerdem vereinbart worden, dass sie sechs Millionen Kubikmeter Gas pro Tag über die Pipeline Jamal-Europa erhalten werden.

In einer am Sonnabend veröffentlichten Erklärung hatte das ukrainische Unternehmen Naftogas mitgeteilt, dass die Ukraine den Transit von russischem Gas nach Europa in vollem Umfang gewährleistet. Der Konzern sei bereit, die entsprechenden Daten allen interessierten Seiten zur Verfügung zu stellen.

Gazprom-Vizhechef: Kiew boykottiert Verhandlungen mit Moskau über Gastransit nach Europa

PRAG, 03. Januar (RIA Novosti). Die Ukraine boykottiert die Verhandlungen über den Transit von russischem Gas über ihr Territorium. Das erklärte Alexander Medwedew, Vizechef des russischen Gaskonzerns Gazprom, am Sonnabend vor Journalisten in Prag.

Nach seinen Worten zapft die Ukraine Gas ab, das für andere Länder bestimmt ist.

"Unser Unternehmen wird nach alternativen Wegen für die russischen Gaslieferungen nach Europa suchen, es hat aber momentan keine Möglichkeit, den normalen Lieferumfang wiederherzustellen", sagte er. "Als Folge ist ein Rückgang der Lieferungen in Rumänien, Polen und Ungarn zu verzeichnen."

Wie Medwedew betonte, ist Russland bereit, alle seine Verpflichtungen gegenüber der Europäischen Union einzuhalten. Es wird alles nur Mögliche unternehmen, um die ukrainische Seite zur Einhaltung ihrer Verpflichtungen auf dem Gebiet des Gastransits an die europäischen Abnehmer zu bewegen.

"Nicht wir, sondern die Ukraine betreibt eine Erpressung Russlands und Europas", betonte Medwedew nach seinem Treffen mit Vertretern der tschechischen Regierung. "Es entsteht der Eindruck, dass sie nicht an ihr eigenes Land denken, sondern lediglich ihre politischen Spiele spielen. Die Gaskrise wird vom Präsidenten und der Regierungschefin der Ukraine zu politischen Zwecken missbraucht."

"Wir möchten, dass die Europäische Union über die gesamten Informationen verfügt, damit dort eine realistische Vorstellung von dem entsteht, wer die Schuld trägt, sowie über die Vorschläge, die unterbreitet wurden", so der Gazprom-Vizechef.

Im Anschluss an Prag wird Gazprom-Vizechef Paris, London, Berlin, Wien und Brüssel besuchen.
Eine Delegation der Ukraine ist bereits in Europa unterwegs und erörtert dort den Gasstreit mit europäischen Partnern.

Nach dem Ablauf des Liefervertrags hatte Gazprom die Gaslieferungen an die Ukraine am 1. Januar völlig eingestellt. Zugleich werden die Gazprom-Transitlieferungen über die Ukraine nach Europa in vollem Umfang fortgesetzt. Wie ein Gazprom-Sprecher mitteilte, hatte die Leitung des ukrainischen Unternehmens Naftogas offiziell und öffentlich bekanntgegeben, dass es 21 Millionen Kubikmeter vom Transitgas für eigene Zwecke gebrauchen wird. In diesem Zusammenhang musste Gazprom den Umfang der Gaslieferungen nach Europa vergrößern.

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Tja, das war klar das von den äußerungen vonwegen Lieferungen im vollen Umfang nichts zu halten ist. Tja da reicht man ihnen die Hand und sie müssen nur die Hälfte des Weltmarktpreises zahlen, aber die Ukraine ist trotzdem nicht bereit. Aber der Präsident ist eh nächstes Jahr abgewählt, seine Partei kommt bei Landesweiten Umfragen nurnoch auf 3-4%, da kann er sich freuen wenn sie bald überhaupt noch in der Rada vertreten ist lol.
 
prorussischer Beitrag, dazu eindeutiges Avatar und eine Signatur die indirekt zu einer Kommunistischen Patei führt. Das nenne ich mal objektiv und nicht voreingenommen ;-).
 
Wenn du schon eine Pro-Russland-Quelle in so einem Zwiespalt zitierst, dann solltest du dich doch wenigstens mit dem Thread-Titel etwas davon distanzieren. ;)
 
Ria Novosti hat auch oft genug die Opposition zitiert oder kritische Stimmen angebracht, zudem kann man der Seite Leserbriefe schreiben (und sie da lesen) und die Hälfte davon hat auch teils starke Kritik.
Die sind nicht nur pro der führenden Partei.

Zudem haben sie über den Georgien Konflikt gleich korrekt berichtet, die westlichen Medien erst garnicht und sind dann doch so eingeschwenkt nach etwa 2 Wochen auch die Situation wie bei Ria Novosti zu sehen.
Nur weil die die offizielle russische Presseagentur sind, sind sie nicht Einiges Rußland abhängig.
 
Ukrainische Politiker wollen innere Probleme auf Kosten Russlands lösen

MOSKAU, 04. Januar (RIA Novosti). Eine Reihe von ukrainischen Politikern versucht, auf Kosten Russlands ihre inneren Probleme zu lösen.

Das erklärte Andrej Issajew, Vorsitzender des Ausschusses für Sozialpolitik in der Staatsduma (Unterhaus des russischen Parlaments), in seiner Stellungnahme zur Situation mit dem russischen Gastransit durch die Ukraine.

„Der Gas-Streit zwischen Russland und der Ukraine ist ein Konflikt nicht mit dem Staat oder einem Unternehmen. Das ist ein Konflikt mit Gasarbeitern, die in dieser Branche beschäftigt sind, mit Hunderttausenden Bürgern, die aus dem Haushalt Russlands entlohnt werden, und mit den Rentnern unseres Landes. Die Einnahmen, die Russland im Ergebnis dieser sich in die Länge gezogenen Gasgeschichte nicht in vollem Umfang bezieht, sind in unserem russischen Haushalt aber vorgesehen“, betonte der Abgeordnete.

Während die Ukraine soviel wie nie zuvor von den Leistungen der orange Revolution und der Demokratie redet, fixieren unabhängige Experten und die Zähler in europäischen Ländern den Umfang des russischen Gases, der per Transit über die Ukraine bezogen wird, so Issajew.

Ihm zufolge verweigerte die Ukraine den unabhängigen Beobachtern den Zugang zu ihren Gasmessstationen für die Kontrolle über den Transit.

„Aber es ist unmöglich, das Gasproblem mit Methoden von Erpressung und Drohungen zu lösen. Für seine Lösung ist eine energische Suche nach einem gegenseitig annehmbaren Herangehen und effektiven geschäftlichen Kontakten notwendig. Eine solche Möglichkeit gibt es“, sagte der Abgeordnete.

Gazprom ruft Ukraine auf, die Gasverhandlungen wieder aufzunehmen

MOSKAU, 04. Januar (RIA Novosti). Gazprom hat die Ukraine aufgerufen, die Gasverhandlungen wieder aufzunehmen. Aber Kiew zeigt keine Initiative zur Unterzeichnung eines Vertrages für 2009.

Das teilte Sergej Kuprijanow, Sprecher des russischen Gaskonzerns, Journalisten mit.

Ihm zufolge hat Gazprom ab 1. Januar im Zusammenhang mit dem Ablaufen des Vertrages die Gaslieferungen an die Ukraine eingestellt, die ein Transitland ist. Dabei liefere Russland in vollem Umfang das Gas für Europa.

„Wir rufen die ukrainischen Kollegen auf, sich wieder an den Verhandlungstisch zu setzen“, sagte Kuprijanow.

Laut Kuprijanow hat die Ukraine die Schulden für die Gaslieferungen im vorigen Jahr in Höhe von 614 Millionen US-Dollar nicht getilgt.

„Die ukrainische Seite zeigt keine Initiative zur Unterzeichnung des Vertrages für 2009. Statt dessen weigert sich das Unternehmen Naftogas Ukrainy, den gültigen Vertrag über den Transit anzuerkennen, und verletzt grob seine Verpflichtungen daraus“, sagte der Gazprom-Sprecher.

Transitvertrag mit Naftogas ist in Kraft. Ukraine muss ihn erfüllen



MOSKAU, 04. Januar (RIA Novosti). Die Erklärung des ukrainischen Unternehmens Naftogas, dass Gazprom angeblich keinen Transitvertrag mit der Ukraine habe, entspricht nicht der Wirklichkeit.

Das teilte Gazprom-Sprecher Sergej Kuprijanow Journalisten in der Nacht zum Sonntag mit.

In seiner Stellungnahme zur jüngsten Erklärung von Naftogas hob er hervor: „Es gibt einen Vertrag. Er ist in Kraft und es gibt ein entsprechendes Rechtsgutachten. Naftogas muss alle Verpflichtungen in Bezug auf den russischen Gastransit an die europäischen Verbraucher in vollem Umfang erfüllen.“

„Die Erklärung, dass es keinen Vertrag gebe, und die Absicht, eine Gegenklage im Rahmen des Vertrages zu erheben, den Naftogas selbst für unwirksam hält, ist einfach absurd“, unterstrich der Gasprom-Sprecher.

Wie im Text eines Rechtsgutachtens, das das schwedische Unternehmen DLA Piper auf Ersuchen von Gazprom abgegeben hat, betont wird, „ist der langfristige Vertrag gültig und für die Seiten verbindlich. Er beinhaltet hinreichende Bedingungen, die für seine Erfüllung durch die Seiten notwendig sind“.

„Der langfristige Vertrag sieht einen Mindestjahresumfang des russischen Erdgases, den Naftogas durch das ukrainische Territorium zu transportieren hat, sowie die Verteilung des Erdgasumfanges unter die entsprechenden Gasmessstationen vor“, wird im Gutachten betont.

„Im Zusammenhang mit dem oben Dargelegten sind wir der Auffassung, dass der Jahresumfang von Erdgas, der als Transit zu transportieren ist, von den Seiten abgestimmt worden ist. Wenn es keine Ergänzung des langfristigen Vertrages gibt, die den Umfang präzisiert, so muss er von den Seiten erfüllt werden“, wird im Gutachten betont.
 
na dann, statt hier pro russische Quellen zu kritisieren könnte man ja pro ukrainische zitieren damit man sich ein Bild machen kann oder nicht?!

Jedenfalls bleibt diebstahl Diebstahl, da gibts wohl wenig schönzureden, und dass es in der Ukraine überall politisch bröckelt ist sowieso nichts Neues.
 
Da ist doch alles irgendwie Diebstahl! Die Russen sind genauso beteiligt! Und unser werter Herr Schröder, dieser dre..... ....... auch...

Wir lesen ja nur die zusammengefassten News! Es ist schwer, sich da eine ordentliche Meinung zu bilden, weil wir eben nur zusammengefasstes zu Gesicht bekommen ....
 
The Party of Regions Leader answered Inter TV Channel correspondent’s questions.


- How do you do, Viktor Fedorovych!

- How do you do.

- You say that the current government will work until spring. And what will be then?

- I consider that the authorities unable to tackle the economic and political crisis should resign. This team cannot do anything but destroy the country. It happened in 2005, and it recurred in 2008 though in a worse scenario.

- Your statement that you will call people to the streets... What did you mean? Another Maidan, revolution?

- First of all, thus I want to make the authorities do all they are capable of. It is our aim. It is needed to prepare an anti-crisis program, then according to it compile a real budget, admit mistakes they committed, and not to repeat them, and make an attempt to handle the situation. Presently we do not see another way.

- Could you say now, if the Party of Regions comes back to power, will you cope with the crisis within a timeframe optimal for the country?

- Certainly, we have such a plan. We are ready to implement this plan. We have a team.

- The Party of Regions does not recognize the legitimacy of creation of BYuT, Litvin’s Bloc and "NU-NS" coalition. Which steps will you take to prove the illegitimacy of such a majority which actually consists of minority?

- We would like to see, as well as the entire country, where are these 226 deputies along with the Tymoshenko government who undertake responsibility for the state of affairs in the country. We understand that there is a situative majority with the communists. But the communists deny that today they should bear responsibility, and they did not sign this coalition. All right. But they vote, they prolong the Tymoshenko government’s life. And we understand that their primary objective is to retain the power at any cost. And anyone is to blame. In their time, heads of regional state administrations, various officials at different levels, the President were guilty. Presently it is the National bank, other banks. Whilst they are in white. Impossible.

- How do you imagine the way out of the political crisis? Is it another re-formatting of the coalition in parliament, or is it dismissal of VR and pre-term parliamentary elections? What way do you see?

- If we talk about elections, definitely, both parliamentary and presidential elections should be held.

- Simultaneously?

- Simultaneously.

- Does it mean that you will initiate dismissal of Verkhovna Rada in spring?

- Certainly.

– Who does the Party of Regions regard as its political ally?

- I have repeatedly said: before creation of this majority we regarded the communists and Litvin’s Bloc as our allies. But following their signing of this agreement for posts – I mean Litvin’s Bloc – and the communists assume the position as if they kept aloof from that. But they vote together with this coalition. Therefore today we are observing a classic example of collective irresponsibility in Verkhovna Rada when the political forces which are supposedly unnatural by their political views united. But they have shared common interest, posts, etc.

- Currently we see only deepening of the crisis. In your opinion, on what moment this height of the economic crisis will fall?

- In my opinion, the crisis will last as long as these authorities remain. Therefore everything will depend on how soon they quit, stop impeding the country’s life and development. And we will establish order quickly.

- If you briefly overview the last year’s results, what did Ukrainians see?

- At the beginning of this year Ukrainians were crept over with promises given by the orange coalition again. I mean they took over the economy with a good account in the treasury, due to which they began to repay debts of the USSR former Savings Bank at once. It was a step of such, you know, image, populist nature, in Tymoshenko’s style.

And what is further? They dissipated these funds. Firstly there was hryvnia revaluation – they deceived people in spring, now we see devaluation. The dollar rate was pulled up to 10 hryvnias. It is a piratical policy. When the films about pirates are shown, every time I think that all of us were on this ship, it was captured by pirates, and they did whatever they wanted. Whenever they wish, they cut off water, turn off heating, give no food and so on.

- So what will the next year bring Ukrainians? What are they to expect?

- I think it is necessary to get rid of pirates.

- Thank you for the interview.

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Es wird hächste Zeit das Viktor Janokowitsch in der Ukraine an die Macht kommt, immerhin ist seine Partei bei den letzten Wahlen schon als stärkste Kraft hervorgegangen :)
Der hätte den Gasvertrag auch schon längst fitgemacht.
Ukrainian_parliamentary_election%2C_2007_%28Percentage%29.PNG
 
Schirinowski ist aber russischer Politiker, aber schon seit jeher für seine eigenwillige Art bekannt lol...
http://www.consolewars.de/messageboard/showthread.php?t=64108

Aber in der Ukraine gehts auch gut ab, gabs auch neulich eine Schlägerei oder die vom Block Yulia Timoschenko haben im Parlament übernachtet damit am nächsten Tag die Abgeordneten der Partei der Regionen nicht reinkommen. Oder die neugegründete Koalition, am Montag waren noch alle ganz glücklich am Donnerstag meinte Jutschenko seine Abgeordneten hätten garnicht dafür stimmen dürfen und Timoschenko meint der Präsident hat mit Hilfe des Zentralbankschefs Geld geklaut und forderte ein Amtenthebungsverfahren lol... da gehts immer gut zur Sache...

Timoschenko schämt sich für Ex-Verbündeten Juschtschenko

KIEW, 20. Dezember (RIA Novosti). Die ukrainische Regierungschefin Timoschenko betrachtet sich nun als Opposition zu Präsident Juschtschenko und bedauert, seine Kandidatur während der „orange" Revolution unterstützt zu haben.

„Ich möchte deutlich erklären: Ich stehe in Opposition zu den Beamten wie Staatspräsident und Zentralbankchef, aber auch zu all den Kriminalgruppen aus ihrem Umfeld", sagte Julia Timoschenko am Samstagnachmittag auf einer Pressekonferenz.

„Bei all den Kundgebungen vor der ‚orange Revolution' habe ich immer für Präsident Juschtschenko geworben, ihn als redlichen Politiker mit hoher Moral bezeichnet. Heute ist er aber bedauerlicherweise so heruntergekommen, dass man sich schämt, seinen Namen zu nennen", hieß es.

Am Vortagabend hatte Timoschenko in einem TV-Interview schwere Vorwürfe gegen Viktor Juschtschenko erhoben. Der Präsident und der Zentralbankchef hätten die Nationalwährung Griwna absichtlich geschwächt. „Aus meiner Sicht müssen die beiden zurücktreten", betonte die Regierungschefin.

Viktor Juschtschenko wolle die Griwna-Abwertung instrumentalisieren, um den Ausnahmezustand im Land auszurufen und alle Machtkompetenzen in seinen Händen zu konzentrieren.

Timoschenko erhebt diese Vorwürfe, obwohl ihre Partei erst Anfang der laufenden Woche einen neuen Koalitionsvertrag mit der präsidententreuen Fraktion NUNS und dem Litwin-Block unterzeichnet hatte. Damals wurde verkündet, die politische Krise in der Ukraine sei überwunden worden.


Timoschenko drängt Juschtschenko zum Rücktritt

KIEW, 20. Dezember (RIA Novosti). Neue Attacke gegen den ukrainischen Präsidenten Juschtschenko: Regierungschefin Timoschenko wirft ihm vor, von der Finanzkrise persönlich zu profitieren, und fordert seinen Rücktritt.

Der Präsident agiere nach dem Motto „je schlecter, desto besser", sagte Julia Timoschenko am späten Freitagabend in einem TV-Interview.

Der Präsident und der Zentralbankchef hätten die Nationalwährung Griwna absichtlich geschwächt. „Aus meiner Sicht müssen die beiden zurücktreten", betonte die Regierungschefin.

Viktor Juschtschenko wolle die Griwna-Abwertung instrumentalisieren, um den Ausnahmezustand im Land auszurufen und alle Machtkompetenzen in seinen Händen zu konzentrieren.

„Solange ich lebe, atme und irgendwie an der Macht bin, lasse ich das nicht zu", betonte die Ministerpräsidentin.

Timoschenko erhebt diese Vorwürfe, obwohl ihre Partei erst Anfang der laufenden Woche einen neuen Koalitionsvertrag mit der präsidententreuen Fraktion NUNS und dem Litwin-Block unterzeichnet hatte. Damals wurde verkündet, die politische Krise in der Ukraine sei überwunden worden.

Juschtschenko verrät Postanschrift der ukrainischen Krise

KIEW, 21. Dezember (RIA Novosti). Der ukrainische Präsident Juschtschenko hat ohne Umschweife erklärt, was er von der Nachricht hält, Regierungschefin Timoschenko stehe nun in Opposition zu ihm.

„Diese Lady steht nun in Opposition zum Staat, zur ganzen Nation", sagte Viktor Juschtschenko am Sonntag in einem TV-Interview.

Julia Timoschenko wasche ihre Hände in Unschuld und wälze die Verantwortung auf andere ab, obwohl sie als Regierungschefin für die Wirtschaftspolitik des Staates zuständig sei.

„Die Ministerpräsidentin hat zweifelsohne längst die Kontrolle verloren... Sie kann weder wirtschaftliche noch soziale Vorgänge adäquat bewerten. Wer ist etwa für 22 Prozent Inflation verantwortlich? Eine Krise, die von außen kommt? Nein, die Krise residiert in der Gruschewski-Straße, wo die Regierungschefin ihren Sitz hat,", so der Präsident.

Am Vortag hatte Timoschenko dem Präsidenten vorgeworfen, die Nationalwährung Griwna absichtlich geschwächt und sich daran persönlich bereichert zu haben: „Heute ist Juschtschenko bedauerlicherweise so heruntergekommen, dass man sich schämt, seinen Namen zu erwähnen... Ich stehe in Opposition zu den Beamten wie Staatspräsident und Zentralbankchef, aber auch zu all den Kriminalgruppen aus ihrem Umfeld".

Ukraine: Oppositionschef Janukowitsch für Amtsenthebungsverfahren gegen Juschtschenko

KIEW, 24. Dezember (RIA Novosti). Der Chef der ukrainischen oppositionellen Partei der Regionen, Viktor Janukowitsch, hat sich für ein Amtsenthebungsverfahren gegen Präsident Viktor Juschtschenko ausgesprochen.

Zunächst sollten aber die Regierungschefin Juli Timoschenko und der Chef der Nationalbank, Wladimir Stelmach, abgesetzt werden, sagte er am Dienstag im ukrainischen Fernsehen.

Auch Timoschenko besteht indessen auf einer Absetzung von Stelmach: Sie warf der Nationalbank vor, eine rund 50-prozentige Abwertung der Nationalwährung Griwna seit Anfang Herbst zugelassen zu haben.

"Die Absetzung von Stelmach allein würde nichts bringen", äußerte Janukowitsch. "Dies strebt auch Timoschenko bei ihrer Politik an, die zeigen möchte, dass nicht die Regierung daran schuld ist. Insofern müsste man mit der Regierung beginnen. Danach wäre ich auch einverstanden, das Problem der Nationalbank und später auch die Aufnahme eines Amtsenthebungsverfahrens gegen den Präsidenten zu erwägen."

:shakehead:
 
Zuletzt bearbeitet:
Ukraine ist sicher kein Unschuldslamm, aber Russland ist ja momentan auf einer Machtwelle drauf...Georgien, Ukraine, der unterschwellige Streit mit den Amis...mir kommts so vor, dass man momentan versucht sich verlorenen Respekt wieder zu holen. Ich bin auch gegen die Stationierung von US-Raketen in Europa, aber dennoch muss man bei manchen Themen sehen, dass Russland "auch" provoziert um seine Muskeln spielen lassen zu können (so wie bei der Ukraine), und zu Schröder sag ich nichts, außer dass sich alle wahren Sozialisten im Grab umdrehen, wenn der sich als Sozialpolitiker bezeichnet!!! LG
 
Ich muss auch schon mit strom heizen weil diese ukrainer es nich hinkriegen ihre rechnung zu bezahlen -.-

Mal sehen, in 4 tagen verlass ich deutschland und kehr wieder zurück in die ukraine. Ich hoffe sehr dass es sich entschpannt, stromheitzungen stinken.
 
Naja, noch haben sie in der Ukraine genug Gas für 3-4 Monate gespeichert. Aber sie zapfen ja schon gut ab, nachdem Rußland die Lieferungen für die EU erhöt hat kommt trotzdem immer weniger an.
Und nun hat das von Jutschenko kontrollierte Gericht auch entschieden Naftogaz dürfte keinen Transit zum herkömmlichen Preis mehr nach Europa machen, weil der damalige Unterzeichner fürt den Vertrag der noch einige Jahre läuft angeblich dafür nicht befugt war (der ehemalige Naftogaz Chef) - welch eine Farce.
Dabei bietet Rußland der Ukraine das Gas immernoch für viel weniger als den Weltmarktpreis an - bisher - jetzt meint Gazprom wenn sie nicht bezahlen sollen, müssen sie den Weltmarktpreis bezahlen, aber auch nur um die Ukraine endlich wieder zurück an den Verhandlungstisch zu bringen, eigentlich ist ihnen schon klar, das es wieder einen deutlichen Vorzugspreis geben wird.
Und zu den Transitgebühren. Die Ukraine bekommt von Rußland bzw. Gazprom für den Transit eine deutlich höhere Gebühr als es Westeuropäischer Standard ist. Das heißt Rußland kommt der Ukraine echt überall entgegen.
Aber da sich da selbst die Koalitionsparteien gegenseitig zerfleischen, sieht es garnicht gut aus.
 
Mal nur so als naive Frage, kann man sich denn in der Ukraine den "Vorzugspreis" überhaupt leisten?
 
Mal nur so als naive Frage, kann man sich denn in der Ukraine den "Vorzugspreis" überhaupt leisten?


Andere Länder müssen das auch. Und wenn Rußland ihnen das Gas für 250 statt 450 verkaufen wollte, war das ein korrekter Preis. Und die Ukraine hat mit ihrer Unterstützung von Georgien und dem geplanten NATO Beitritt Rußland stark provoziert aber erwarten weiter besonders behandelt zu werden, was sie ja auch noch in entsprechenden Maße werden.

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Gazprom steigert Gaslieferungen durch alternative Pipelines nach Europa

MOSKAU, 06. Januar (RIA Novosti). Wegen der Drosselung des Gastransits durch die Ukraine steigert der russische Energiekonzern Gazprom auf alternativen Wegen die Lieferungen nach Europa.

"Zur Versorgung der europäischen Verbraucher liefert Gazprom zusätzliche Gasmengen durch Weißrussland und die Pipeline Blue Stream (Schwarzes Meer)", teilte Gazprom-Sprecher Sergej Kuprijanow am Dienstag mit. Außerdem müsse Gazprom seine Reserven in europäischen Gasspeichern anzapfen und Transaktionen auf dem Spotmarkt durchführen.

Am Dienstag ersuchte Polen Gazprom um eine Erhöhung der Lieferungen durch die Jamal-Pipeline, um damit den sinkenden Transit durch die Ukraine auszugleichen. Polens Vize-Premier und Wirtschaftsminister Waldemar Pawlak sagte auf einer Sonderkonferenz, die Regierung rechne damit, dass durch die Jamal-Pipeline zusätzlich vier bis fünf Millionen Kubikmeter Gas am Tag fließen würden.

Nach Angaben des polnischen Öl- und Gasunternehmens PGNiG ist der Transit des russischen Erdgases durch die Ukraine nach Polen um 85 Prozent gesunken.

Russland und Ukraine wollen Gasgespräche am 8. Januar wiederaufnehmen

KIEW, 06. Januar (RIA Novosti). Russland und die Ukraine werden am 8. Januar ihre Gasgespräche wiederaufnehmen.

Das teilte Valentin Semljanski, Sprecher des ukrainischen Gasversorgers Naftogas, am Dienstag in Kiew mit.

Die Verhandlungen waren am 31. Januar 2008 abgebrochen worden. Nach russischen Angaben hatte der ukrainische Staatschef Viktor Juschtschenko persönlich den Abbruch der Gespräche verfügt.

Gasstreit: EU bezeichnet Lieferkürzung als unannehmbar

BRÜSSEL, 06. Januar (RIA Novosti). Das EU-Vorsitzland Tschechien und die EU-Kommission haben die Kürzung der Lieferungen des russischen Erdgases durch die Ukraine nach Europa als „absolut unannehmbar" bezeichnet.

In einer gemeinsamen Erklärung am Dienstag riefen sie Moskau und Kiew auf, unverzüglich die Gaslieferungen nach Europa in vollem Umfang wieder aufzunehmen und schnellstens in Verhandlungen zu treten, um ihren gegenseitigen Geschäftsstreit beizulegen.

Eine diplomatische Quelle in Brüssel teilte RIA Nowosti indes mit, dass die Europäische Union Russland und die Ukraine „auf delikate Weise" unter Druck setzen wolle, um zur Beilegung des Konfliktes zu zwingen.

Der russische Gaslieferant Gazprom hatte am 1. Januar der Ukraine den Gashahn zugedreht, weil Kiew die Gasschulden für 2008 nicht beglichen und eine Preiserhöhung für 2009 abgelehnt hatte. Seine europäischen Kunden, die russisches Gas im Transit durch die Ukraine beziehen, belieferte Gazprom weiter im vollen Umfang.

Auch die Ukraine behauptete zunächst, den Gastransit ohne Einschränkung zu gewährleisten. Doch in Polen, Rumänien und Bulgarien kam weniger russisches Gas an als vertraglich zugesichert. Gazprom warf der Ukraine vor, das Transitgas unbefugt für sich abzuzweigen.

Am Montag hatte Gazprom mitgeteilt, dass die Ukraine allein in den vergangenen 24 Stunden 60 Millionen Kubikmeter Gas aus dem Transitrohr gestohlen habe. Der Konzern kündigte an, die Gaslieferungen Richtung Ukraine um die Menge kürzen, die vom Nachbarstaat jeweils täglich abgezweigt wird. Gazprom-Chef Miller forderte den ukrainischen Energieversorger Naftogas auf, die ausfallende Menge aus eigenen Reserven auszugleichen.

Daraufhin stellte die Ukraine in der Nacht zum Dienstag den Transit des russischen Erdgases nach Bulgarien, Griechenland, Kroatien und Mazedonien sowie an die Türkei völlig ein. Auch Österreich, Tschechien und Ungarn meldeten Lieferengpässe. Die Türkei teilte mit, dass Russland als Ausgleich die Lieferungen durch die Pipeline South Stream gesteigert habe.
 
warum werd ich das Gefühl nicht los dass Russland diesen Konflikt etwas aufbauscht um die Krim unter den Nagel zu reissen....
 
Damit ihr nicht immer meint ich zitiere immer nur Ria Novosti:

Russian gas flow halted through Ukraine to Europe


MOSCOW/KIEV (Reuters) - Russian gas supplies to Europe through Ukraine shut down completely Wednesday, leaving growing numbers of European Union member states without Russian fuel in freezing mid-winter temperatures.

The shutdown, triggered by a price dispute between Moscow and Kiev, halted flows to a dozen countries and disrupted supplies to big economies including Germany, France and Italy.

"Russia, which supplies 80 percent of its gas to Europe through Ukraine, has left Europe without gas. There is zero transit," said Valentin Zemlyansky, a spokesman for Ukrainian state energy firm Naftogaz.

Russian gas export monopoly Gazprom blamed Ukraine for the closure, and said it was raising supplies to the European Union and Turkey via alternative routes.

Despite those measures, the Ukraine shutdown cut Russia's supplies to Europe -- which depends on Russia for a quarter of its gas supplies -- by half.

Some countries have taken emergency measures to eke out dwindling fuel reserves by switching to other energy sources.

In Bulgaria, thousands of households spent a freezing night without central heating because utilities need time to switch to alternative fuels, municipal officials said. Schools were shut and some companies were closed Wednesday.

Czech importer RWE Transgas said the main transit pipeline from Russia to the Czech Republic and western Europe was halted from midnight.

Austria, Slovakia, Poland and Romania also said their supplies were halted, joining Hungary, Bulgaria, Turkey, Macedonia, Greece and Croatia who announced Tuesday that supplies of Russian gas via Ukraine had shut down.

Europe's heavy dependence on Russian energy -- and its vulnerability to supply disruption -- was highlighted when Moscow reduced volumes to Ukraine on January 1 after failing to reach agreement with Kiev over debts and gas prices.

STOCKPILES FALL

The Czech Republic, which holds the EU presidency, said on Tuesday the Union was considering holding a summit with Russia and Ukraine but would prefer to stay on the sidelines.

With gas stockpiles in Europe falling with each day the disruption continues, and sub-zero temperatures driving up demand, there is no sign Moscow and Kiev are closer to resolving their row over pricing and transit fees.

Ukraine's Naftogaz chief Oleh Dubyna said he would go to Moscow Thursday to hold talks with Gazprom CEO Alexei Miller, but both sides continued to trade blame.

"I consider it necessary... to immediately resume the uninterrupted transit of Russian gas to European consumers in the volumes that were being transported before December 31," Ukraine's pro-Western President Viktor Yushchenko wrote in a letter to Russian President Dmitry Medvedev late Tuesday.

The European Union gets a quarter of its gas from Russia, 80 percent of it via Ukraine, and officials from the bloc's current president, the Czech Republic, met both sides on Tuesday to urge an early resumption of talks.


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Okay ....

Ukraine sperrt alle Gas-Transitleitungen nach Europa

BERLIN/KIEW, 07. Januar (RIA Novosti). Der russische Energiekonzern Gazprom wirft der Ukraine vor, alle Gas-Transitleitungen nach Europa gesperrt zu haben. Die Ukraine behauptet, kein Gas mehr aus Russland zu bekommen.

Wie Gazprom-Vizechef Alexander Medwedew mitteilte, hat die Ukraine auch die vierte Transitleitung aus Russland gesperrt. Die ersten drei waren zuvor gesperrt worden.

Der ukrainische Konzern Naftogaz behauptet unterdessen, Russland habe den Gashahn vollständig zugedreht.

„Um 07.44 Uhr (06.44 MEZ) wurden die Lieferungen über die Station Sudscha auf Null reduziert", sagte Naftogaz-Sprecher Walentin Semljanski am Mittwoch zu RIA Novosti.

Am Dienstag waren die russischen Transitlieferungen über die Ukraine an Ungarn, Serbien, Mazedonien, Kroatien, Bulgarien, Polen und die Türkei vollständig ausgefallen.
 
Juschtschenko macht Kreml für Gasengpass der EU verantwortlich

KIEW, 07. Januar (RIA Novosti). Der ukrainische Präsident Juschtschenko hat Russland aufgefordert, die Gastransite nach Europa vollständig wieder aufzunehmen. Die Ukraine sei bereit, mit Moskau sofort zu verhandeln und EU-Beobachter an ihre Transitstationen zuzulassen.

In seinem Schreiben an EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso und den russischen Staatschef Dmitri Medwedew zeigt sich Viktor Juschtschenko über die aktuelle Situation „äußerst besorgt".

Der ukrainische Präsident fordert den Kreml auf, „auf jegliche Einschränkungen bei der Belieferung der europäischen Verbraucher zu verzichten". Die tägliche Transitmenge sollte laut Juschtschenko dem Stand vom 31. Dezember 2008 entsprechen.

Die Ukraine tue zurzeit „alles Mögliche, um den Transit zu gewährleisten".

Die Ukraine wolle mit Russland verhandeln und sei zur sofortigen Aufnahme der Gespräche bereit. Juschtschenko rief Barroso sogar auf, „alle Möglichkeiten der EU zu nutzen", um diesen Appell an den Kreml zu unterstützen.

Juschtschenko schlägt der EU vor, ihre Beobachter an die Transitstationen zu entsenden. Zuvor hatte sich die Ukraine geweigert, ausländische Beobachter zuzulassen.

Der ukrainische Konzern Naftogaz hat am Mittwochvormittag behauptet, Russland habe den Gashahn vollständig zugedreht. „Um 07.44 Uhr (06.44 MEZ) wurden die Lieferungen über die Station Sudscha auf Null reduziert", sagte Naftogaz-Sprecher Walentin Semljanski am Mittwoch zu RIA Novosti.

Alexander Medwedew, Vizechef des russischen Energiekonzerns Gazprom, behauptete dagegen, Naftogaz habe alle vier Transitleitungen nach Europa gesperrt, und machte die Ukraine für die Probleme mit der Gasversorgung der EU verantwortlich. Am Dienstag waren die russischen Transitlieferungen über die Ukraine an Ungarn, Serbien, Mazedonien, Kroatien, Bulgarien, Polen und die Türkei vollständig ausgefallen.

Gazprom-Sprecher Sergej Kuprijanow warf der Ukraine am Mittwoch vor, die Transitleitungen nach wie vor anzuzapfen. Vor diesem Hintergrund sei Gazprom gezwungen gewesen, seine Transitlieferungen um weitere 21 Millionen Kubikmeter zu reduzieren.

Zuvor hatte der russische Energieriese seine Lieferungen über die Ukraine um 65,3 Millionen Kubikmeter bereits abgebaut. Diese Menge hatte die Ukraine nach Angaben von Gazprom vom 1. bis 4. Januar 2009 gestohlen.
 
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