Geheimdienst vermutet Terror-Aktivitäten in Online-Rollenspielen

  • Thread-Ersteller Thread-Ersteller Lynox
  • Erstellungsdatum Erstellungsdatum

Lynox

L14: Freak
Thread-Ersteller
Seit
20 Jun 2007
Beiträge
6.039
Xbox Live
Lyn0x
PSN
Lyno_0x
Steam
Lyn0x
Laut dem US-Geheimdienst liegt die Zukunft der Terror-Organisation im Internet

Die US-amerikanische Geheimdienstbehörde DNI befürchtet Terror-Aktivitäten in World of Warcraft, dem mit über 10 Millionen Spielern größten Online-Rollenspiel. Wie Wired.com berichtet, habe Dr. Dwight Toavs, Professor an der National Defense University in Washington, über die beunruhigende Problematik referiert. Pseudonyme und spieleigenes Sprach-Jargon seien in diesem Zusammenhang ihrer Undurchsichtigkeit wegen gefährlich.
Wie die Organisation eines Terror-Anschlags innerhalb von World of Warcraft aussehen könnte, illustrierte der Professor mit den drei folgenden Bildern:

Wow-terror_01.jpg

Eine Karte aus World of Warcraft, inklusive einem scheinbar unauffälligen Dialog zweier Spieler.

Wow-terror_02.jpg

Legt man die Karte allerdings über eine Stadtkarte von Washington und versucht sich an einer Dechiffrierung der Textmeldungen...

Wow-terror_03.jpg

... offenbart sich laut Dr. Dwight Toavs ein terroristischer Plan.

Quelle

ahaha :'D
hoffe über das thema gibts noch kein thread, bzw. dass ich ihn ins richtige unterforum gepackt hab - ansonsten verschieben/löschen wie auch immer^^
 
Danke für den Tipp, Mister Toavs. Ich werde ihr Plan sofort an Al Qaida weiterleiten. Vielleicht können diese was damit anfangen* :ugly:

Naja, hier werden wieder irgendwelche nicht vorhande Terrorgefahren herausgeholt. Als ob ein Mensch mit einem normalen Versand auf so eine Idee kommen würde.

*Nein, ich habe keine Kontakte zur irgendwelchen Terrororganisationen und habe auch nicht vor mit diesen jeglichen Kontakt aufzunehmen. Der Beitrag ist nicht ernst gemeint.

PS: So, habe mich abgesichert. Wer weiß, auf was für Ideen Schäuble kommen kann. :ugly:
 
Imo ist das ziemlich realistisch, das Terroristen früher oder später Onlinespiele zur Kommunikation benutzen könnten, wenn andere Möglichkeiten zu stark überwacht werden.
 
:lol: Klar. Meine Empfehlung wären ja einfach verschlüsselte E-Mails, geschrieben auf einem Notbook mit selbst kompiliertem Linux. Dann nur noch in offene WLAN-Hotspots einklinken und voilà, nahezu jegliche Überwachungsmöglichkeit ist passé.

Aber schön, dass die Terrorismuspropaganda genauso geglaubt wird wie, dass man mit Überwachung was dagegen unternehmen könne.
 
Imo ist das ziemlich realistisch, das Terroristen früher oder später Onlinespiele zur Kommunikation benutzen könnten, wenn andere Möglichkeiten zu stark überwacht werden.

Ich glaube kaum das es möglich ist alle anderen Kommunikationsmöglichkeiten so gut zu überwachen das ausgerechnet Onlinerollenspiele eine für Terroristen attraktive Kommunikationsmöglichkeit darstellen.
 
Ich glaube kaum das es möglich ist alle anderen Kommunikationsmöglichkeiten so gut zu überwachen das ausgerechnet Onlinerollenspiele eine für Terroristen attraktive Kommunikationsmöglichkeit darstellen.
EIn (von mir nur erfundenes) Chatlog:
ED - Boah, hat die zwei riesen Dinger.
Chad - Man, die würde ich aber gerne durchnehmen, am besten um 2, wenn keiner guckt.
ED - Ja, richtig rein mit dem Lümmel, vorher noch in den SexShop und das Ding besorgen.

Eine Woche später: Anschlag auf das World Trade Center verübt. :uglygw:
 
Ich glaube kaum das es möglich ist alle anderen Kommunikationsmöglichkeiten so gut zu überwachen das ausgerechnet Onlinerollenspiele eine für Terroristen attraktive Kommunikationsmöglichkeit darstellen.

Es gibt auch kaum ein Medium, dass soviele daten in so kurzer Zeit verschickt wie das Internet. Warum kaufe ich so gerne bei Ebay ein? Weil die Chance, dass meine Daten gehackt werden (Kreditkarte etc.) fast gleich null sind. Es ist wahrscheinlicher, dass der Kellner sich meine Karten-Nr. irgendwo notiert oder dass ich im Lotto den Jackpot knacke.
 
Es gibt auch kaum ein Medium, dass soviele daten in so kurzer Zeit verschickt wie das Internet. Warum kaufe ich so gerne bei Ebay ein? Weil die Chance, dass meine Daten gehackt werden (Kreditkarte etc.) fast gleich null sind. Es ist wahrscheinlicher, dass der Kellner sich meine Karten-Nr. irgendwo notiert oder dass ich im Lotto den Jackpot knacke.
Ich kaufe gerne bei Ebay ein, weil es ein großes Angebot mit billigen Preisen gibt, wo man einige Raritäten finden kann. :P

Aber die Möglichkeiten Informationen zu verstecken sind gewaltig, und zufällig gefunden wird man wohl kaum, wenn man etwas zu verstecken hat. Treibt man sich nicht auf krtitischen Seiten herum oder steht sowieso schon unter Verdacht, dann ist vermutlich die Gefahr entdeckt zu werden sehr gering.
(Außer man sucht bei Google nach Bombenbau + Raumpläne + [großes Hochhaus] :ugly:)
 
Zuletzt bearbeitet:
Mal sehen, wann sich Schäubles Team mit den Online-Spielen beschäftigt :lol:
 
Allgemein wird ja mit allerlei Propaganda die Terrorangst geschürt wo es nur geht um weltweit, also nicht nur in Deutschland, die Stimmungslage zu ändern um politisch Dinge umzusetzen die defacto echten demokratischen Grundwerten widersprechen - also klar auf antidemokratischen Motiven beruhen.

Und da passen auch solche eher abseitigen Bemerkungen wie die, daß Online-Rollenspiele zur Terrorplanung benutzt werden könnten, gut ins Bild. Allgemein feilt man ja derzeit mit allen möglichen und unmöglichen Mitteln daran diesen Spin, daß wir mehr Überwachung, also damit weniger Freiheit und Demokratie für den "Anti-Terrorkampf" bräuchten, in die Köpfe der Bevölkerung zu bekommen. Und mit dieser Stimmung, daß die Gefahr überall und ganz besonders im Intenet lauert will man nur den Weg frei machen für extreme (oder gar extremistische) Maßnahmen.

Aktuell ist ja gerade das Internet das Ziel von allerlei Verdächtigungen. Man will also nach der realen Welt (Großbritanien hat die Grenze zu einem Überwachungstaat bereits vor Jahren überschritten - und Deutschland ist auf dem besten Weg dahin) nun auch die virtuelle Welt überwachen wo es nur geht. Die begrenzte Anonymität die das Netz bietet, und die dieses überhaupt erst möglich gemacht hat, ist so manchem "Überwachungs-" Politiker und "Rechteverwerter" ein Dorn im Auge. So sehr das chinesische Internet-Überwachungsmodell wärend der Olympia kritisiert wurde, so sehr hat es offensichtlich manchem Politiker sogar noch imponiert. Einige Politiker wünschen sich ja zumindest im Internet chinesische Zustände.

Das einzige was dagegen noch helfen kann ist der Vorschlag der entweder von der Piratenpartei oder vom PirateBay Blog (wer es genau war, weiß ich nicht mehr, ich habe es nur indirekt über Heise gehört) kam:
Und zwar die komplette Verschlüsselung aller Datenübertragungen im Internet - und zwar auf unterster (Paket-) ebene, was natürlich fundamentaler Änderungen in der Technik bedarf.

Würde man nämlich der Logik der Befürworter von Überwachung und Spitzelei folgen und jedem Medium zur Informationsübertragung eine Terrorgefahr unterstellen (und damit jeden Bürger per se für verdächtig halten), dann müsste man die Vorratsdatenspeicherung auch auf Brieftauben ausweiten. Also wer hat wann an wen eine Taube mit einer Nachricht verschickt ;). Nicht nur rein Theoretisch kann man Informationen per Steganographie auch in Bildern (auch solchen im ausgedruckten Zustand) unsichtbar verstecken und somit das komplette Netz und auch die physische Welt als Informationsträger für geheime Dinge verwenden ohne das jemand irgendwelche verdächtigen Informationen entdeckt.

Das "normale" Post- und Bankgeheimnis wurde ja auch schon längst abgeschafft. Beim Bankgeheimnis unterstellt man noch nicht einmal eine Terrorgefahr - selbst Finanzämter oder gar die Stasi-Abteilungen bei den ARGEn dürfen inzwischen Bankauskunft erhalten.
 
Und da passen auch solche eher abseitigen Bemerkungen wie die, daß Online-Rollenspiele zur Terrorplanung benutzt werden könnten, gut ins Bild. Allgemein feilt man ja derzeit mit allen möglichen und unmöglichen Mitteln daran diesen Spin, daß wir mehr Überwachung, also damit weniger Freiheit und Demokratie für den "Anti-Terrorkampf" bräuchten, in die Köpfe der Bevölkerung zu bekommen. Und mit dieser Stimmung, daß die Gefahr überall und ganz besonders im Intenet lauert will man nur den Weg frei machen für extreme (oder gar extremistische) Maßnahmen.

Man könnte ja eine Anti-Terror Steuer für Online-Spiele einführen. Man zahlt halt für das XboxLive oder WoW z. B. noch monatlich 3-4 € drauf, was alles an den Staat geht, der sich die ganzen Gelder in die Online-Spiele Überwachung investiert. Wäre doch ne gute Idee, um die Freiheit der Menschen noch weiter zu gefährden und dazu sogar noch einiges an Geld für neue, teure Aut...... ärmm, ich meine natürlich für die Staatskasse, zu gewinnen. :goodwork:

Aber hast natürlich recht mit deinem Beitrag. Ist ne Frechheit, was da passiert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ihr Narren seid doch alle so blind!
Heute nacht hat mir ein Engel die wahre Erkenntnis gebracht, jetzt ist alles so klar!
Die Online-Rollenspiele selbst sind die Terrorgefahr!

Überlegt doch mal: Millionen Kinder weltweit spielen nur noch diese Spiele, grinden, lvln up, werden süchtig. Sie spielen und spielen und lassen das wahre Leben hinter sich. Die Wirtschaft wird so gekonnt unterwandert und sobald die Staaten am Abgrund stehen, wird in den Rollenspielen die Propagandakanone gestartet und die Köpfe der Erwachsenen der Zukunft werden wirkungsvoll auf eine neue Weltordnung vorbereitet, auf das die neue Reformierung in Gang gesetzt wird!!!!

:kneel:
 
Und das lustige an dieser Meldung ist ja auch, daß es anscheinend noch nicht einmal eine echte Anschlagsplanung gab. Statt dessen sind das nur Szenarios das sich irgendwelche selbsternannten Anti-Terror-"Experten" ausgedacht haben. Man glaubt also das es möglich wäre das eventuell jemand auf die Idee kommen könnte vielleicht Online-Spiele zur Terrorplanung zu nutzen.

Und nur auf Basis solcher Gedankenspiele will man vermutlich auch noch dafür sorgen, daß eine Überwachung nun auch in Online-Spielen stattfindet. Also weil irgendwelche "Experten" meinen, das so etwas möglich wäre, will man Spitzel oder gleich die Berufsverbrecher von den Geheimdiensten auf Online-Spieler loslassen. :shakehead:

Es könnte doch auch möglich sein das sich potentielle Terroristen ihre Anschlagspläne auf Zetteln unter der Tür durchschieben - die Polizei und die Geheimdienste brauchen also dringend neue Befugnisse um die vielen Türen im ganzen Land zu kontrollieren! Notfalls muss eben auch das Grundgesetz geändert werden, damit man auch wirklich lückenlos die Türen aller Bürger kontrollieren und überwachen kann! ;)

... aber egal, was rege ich mich auf. Ich spiele eh nicht Online *über meinen getreuen Amiga1200 streichel*, noch nicht einmal mit simplen Browsergames
 
ich würde sowas nicht mal öffentlich machen. Nun wissen die Terroristen ja, WO SIE NICHT ihre Anschläge machen sollten. Was sie eh nie getan hätten. xD
 
Was findet ihr daran denn alle so lustig? :-?
Das ist ein recht realistisches Szenario. Ich meine, die entdeckungsgefahr wäre praktisch null und die Botschaften 100% eindeutig. klar, ich finde das sehr schade, aber jede Technologie kann man für Gutes und Böses verwenden.
dass man weltweit sehr schnell Informationen austauschen kann ist nunmaleine grundlegende eigenschaft des iNet


Es könnte doch auch möglich sein das sich potentielle Terroristen ihre Anschlagspläne auf Zetteln unter der Tür durchschieben

Dabin ich aber gespannt, wie du mit diesem System Nachrichten in Sekundenschnelle um den halben Planeten schickst
 
Zurück
Top Bottom