Bahnstreik - Ausnutzung des Grundrechtes oder doch ne gute Sache?

:eek3: Öhm also das sehe ich ganz anders, wenn ich mal hier so in der Uni umherschaue.

Natürlich ist ein Streik in Ordnung. Das habe ich bereits gesagt. Aber vier Monate lang, mal hier, mal dann? Und ich habe auch schon gesagt, dass die Bahn endlich einlenken soll. Aber ich lasse es mir auch nicht nehmen darüber sauer sein zu dürfen. Es nervt einfach unglaublich!!

Natürlich siehst du das in deinem Umfeld anders.

Weil die Leute bei dir in der Nähe fast alle mit den gleichen Bedingungen leben werden.

Jedoch dürfte das Bundesweit ganz anders aussehen ;)

Zumal ich wie gesagt Verständnis für deinen Ärger habe.
Ich wollte nur, dass du dich fragst, was schlimmer ist:

Seinen Job zu verlieren (und glaub mir, dass kann dem ein oder anderen passieren) oder mal zwei drei Wochenenden nicht nach Hause kommen?

Es geht also nicht darum, dass dieser Streik nicht nervig ist, sondern darum, dass die meisten mit einem Streik am WE weniger Probleme haben, als unter der Woche.

Ausnahmen gibt es wie gesagt immer.
 
@Vukashin

Klar jeder kann seine eigene Partei gründen aber sei wir doch mal ehrlich, weißt du wieviel der ganze scheiß kosten würde, amit man überhaupt von der masse wargenommen wird? Dazu muss man schon zu diesen reichen 10% gehören und wenn man zu denen gehört warum was ändern?

Und man kann auch nicht jedes Jahr wählen oder immer den Bürger abstimmen lassen. Die Politiker/Top Firmenbosse müssen einfach von alleine mal einsehen das es so nicht weiter geht und wenn die breite masse fällt sie mitgezogen werden.
 
Natürlich siehst du das in deinem Umfeld anders.

Weil die Leute bei dir in der Nähe fast alle mit den gleichen Bedingungen leben werden.

Jedoch dürfte das Bundesweit ganz anders aussehen ;)

Zumal ich wie gesagt Verständnis für deinen Ärger habe.
Ich wollte nur, dass du dich fragst, was schlimmer ist:

Seinen Job zu verlieren (und glaub mir, dass kann dem ein oder anderen passieren) oder mal zwei drei Wochenenden nicht nach Hause kommen?

Es geht also nicht darum, dass dieser Streik nicht nervig ist, sondern darum, dass die meisten mit einem Streik am WE weniger Probleme haben, als unter der Woche.

Ausnahmen gibt es wie gesagt immer.

Das glaube ich nicht ganz. Natürlich ist es schlimmer seinen Job zu verlieren. Aber es wird ja nicht am WE gestreikt, sondern am Freitag. Warum streiken sie denn nicht am Mittwoch? Oder hast Du Freitags frei? Weißt Du was ich meine?

In Frankreich gab es übrigens eine Umfrage - in wiefern die repräsentativ ist, weiß ich nicht, aber mal so - 7 von 10 Bürgern in Frankreich sind gegen deren Bahnstreik.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Lächerliche an der Sache ist eher, dass die Bahn noch nicht einen brauchbaren Vorschlag gebracht hat.

Ich wiederhole micht mal:

Was will denn die GDL durchsetzen?

Dieser Streik ist der von GDL mit dem Ziel eines eigenen Tarifvertrages angefangen worden und mittlerweile nimmt die GDL die deutsche Volkswirtschaft als Geisel für die Durchsetzung der eigenen Ziele. Im Endeffekt tritt die GDL in Konkurenzkampf mit den anderen Gewerkschaften.

Was wird wohl passieren wenn die GDL durchkommt mit ihrer Forderung nach eigenen Tarifvertrag? Die anderen Gewerkschaften der Bahn-Mitarbeiter werden die Öffnungsklausel in den Tarifverträgen nutzen und eigene Forderungen stellen, welche höher liegen werden als die der GDL, da man ja den Mitgliederabwanderungen verhindern muss.

Im schlimmsten Fall beginnt die Auflösung des deutschen Einheitgewerkschaftsprinzips und wir bekommen noch die "Englische Krankheit", wo jeden Tag irgendjemand streikt. Daneben wird die Position von Arbeitern geschwächt, die nicht so eine starken Machtmonopol im Arbeitskampf haben wie die deutschen Lokomotivführer.
Die Bahn ein staatliches Monopol-Unternehmen und entsprechend fehlt der Deckel des Wettbewerbs bei den Lohnforderungen, was die GDL auch schamlos ausnutzt. Und wie bei allen staatlichen Monopolen werden die Verbraucher und Staatsbürger die Mehrkosten tragen dürfen.

Was wäre denn deiner Meinung nach, ein "brauchbarer" Vorschlag seitens der Bahn?
 
Ich habe nicht gesagt, dass am WE gestreikt wird.

Du hast dich über die aktuellen Streikzeiten aufgeregt.

Und sicherlich sind die meisten gegen den Streik.
Wir sind immer gegen das, was uns Nachteile einbringt.

Jedoch ist klar, dass der Streik an sich durchaus sinnvoll ist, wenn er auch gegenwärtig viele Nachteile bringt.

Jedoch sehe ich nicht, dass die Streikenden diejenigen sind, die für die länger der Streiks verantwortlich sind.
 
Also finde denn Streik eigentlich gut da es wirklich unverschämt ist was die Lokführer dort verdienen doch in anderer Hinsicht werden die sich denke ich ja auhc bald einigen und die Bahn wird dann auf Kosten von uns also Bahnfahrern die Lokführer bezahlen und ich denke sie werdn die Preise ziehmlich erheben und dass dann mit denn Streiks und verlusten begründen...

wär Rechtschreibfehler oder sonstiges gefunden hat darf sie behalten
 
@Vukashin Top Firmenbosse müssen einfach von alleine mal einsehen das es so nicht weiter geht und wenn die breite masse fällt sie mitgezogen werden.

Dass manche Geschäftsführer und Aufsichtsräte mehr ethische und soziale Verantwortung zeigen müssen, will ich nicht abstreiten.

Aber manche "Linke" müssen einfach verstehen, dass man nur das Verteilen kann was man auf anderer Seite wegnimmt und, dann dort entsprechen was fehlt, und das Unternehmen hohe Gewinne benötigen um in der Zukunft wieder Inverstitionen tätigen zu können und unternehmerisches Risiko belohnt werden muss.
Auch haben sich die Zeiten verändert und Deutschland als Standort steht im globalen Wettbewerb und mit den unreformierten Sozialsystemen und Lohnniveaus wird Deutschland immer weiter zurückfallen.

Der GDL geht es aber nicht um sowas, sondern primär um einen eigenständigen Tarifvertrag und dies wäre gerade für Arbeitnehmer sehr fatal. Die GDL hat heute wieder geäußert: Über die Entlohnung kann verhandelt werden, der Tarifvertrag ist aber eine feste Forderung.
 
@ Vukashin

Dennoch wird der Streik so lange weiter gehen, bis eine Einigung erzielt wurde.

Deine Einwände sind kein Grund den Weg nicht fortzuführen, auch wenn es dadurch sicherlich zu Problemen kommen wird.

So ist das nunmal.
Es gibt selten eine perfekte Lösung.

Und früher oder später wird die bahn einlenken.
Ich frage mich nur worauf sie warten.
 
Das ein Lokführer nicht viel verdient haben wir schon geklärt. Aber das scheint ja sowieso so zu sein das alle in der EU mehr verdienen als in Deutschland.

Ausserdem hast du dir mal überlegt wieviel Verantwortung ein Lokführer jeden Tag, jede Minute für unzählige Menschen übernimmt? Wenn ich auf arbeit einmal träume, geht max. ein Auftrag verloren, bei einen Lokführer sterben vielleicht dann mal paar hundert leuten.

Und wie oft seit ihr mal nicht ganz da auf arbeit (geistig)?

Was verdient denn ein Flugzeugpilot?
 
Und früher oder später wird die bahn einlenken.
Ich frage mich nur worauf sie warten.

Natürlich würde die Bahn einlenken wenn es um reine Entlohnung gehen würde, da es der Bahn an sich herzlich egal sein kann ob die Löhne der Lokführer steigen. Es wird einfach kompensiert indem der Staat mehr Geld zuschiessen darf, andere "entbehrliche" Mitarbeiter entlassen werden und/oder die Preise erhöht werden. Die Bahn hat ja ein Monopol und ist im Staatsbesitz.

Aber das Einlenken bzgl. eines Tarifvertrages wäre eine Katastrophe, da eine der Stärken des deutschen Wirtschaftsstandortes war, dass ein Unternehmen es mit einer sehr geringen Zahl an Gewerkschaften zu tun hat, da deutsche Gewerkschaften nach Branchen organisiert sind und keine Rücksicht auf politische Ausrichtung, ethnische Merkmale oder Berufsgruppen machen, solange diese in einer Branche sind. Dies gibt Unternehmen eine große Sicherheit und stärt die Leistungsfähigkeit der VW. Das andere Extrem hatte man in England seit den 60ern bis zu Regierung Techer oder in Frankreich.

Wenn die Bahn vor der GDL einlenkt und diese einen gesonderten Tarifvertrag bekommen, sind die Tarifverträge der anderen Gewerkschaften der Bahn-Mitarbeit auch hinfällig. Vor allem dürften dann Berufsgruppen mit starken Machtmonopol eigene Gewerkschaften gründen. Wieso sollten nicht die MA der Gleissteuerung eine eigene Gewerkschaft gründen und ähnliche Forderungen stellen? Was soll dann die andere Lokführer Gewerkschaft machen?

Wenn sich dies ausbreitet auf die gesammte Volkswirtschaft beginnt eine endlose Preis-Lohn-Spirale und wir werden die "englische Krankheit" bekommen, denn dan wird jede Woche irgendeine Gewerkschaft streiken.
 
Ausserdem hast du dir mal überlegt wieviel Verantwortung ein Lokführer jeden Tag, jede Minute für unzählige Menschen übernimmt? Wenn ich auf arbeit einmal träume, geht max. ein Auftrag verloren, bei einen Lokführer sterben vielleicht dann mal paar hundert leuten.

Und wie oft seit ihr mal nicht ganz da auf arbeit (geistig)?

Das Unternehmen wo ich arbeite entwickelt unter anderem Software, welche im Flugbetrieb eingesetzt wird. Wenn hier eine Kleinigkeit schiefgeht, gibt es eine wirklich schwere Katastrophe. Allerdings haben wir nicht das Machtmonopol der Lokomotivführer und können entsprechend nicht jede Gehaltsforderung durchsetzen, da der Markt, sprich unsere Konkurenz, hier als Korrektur eingreift. Eigentlich hast du in sehr vielen Berufen Verantwortung für Menschenleben. Also wirklich kein gutes Argument.

Daneben sind die Lokführer heute nur noch quasi die menschliche Sicherung von stark automatisierten Systemen.

Aber wie bereits erklärt: Der GDL, und ihren Mitgliederen, geht es nicht um mehr Lohn und gerechtere Entlohnung, sondern um eine Besserstellung gegenüber den Nichtmitgliedern.

Was verdient denn ein Flugzeugpilot?

Jenes was der Markt dort erlaubt.
 
@ Vukashin

Bisher ist das reine Spekulation, was du schreibst.
Es kann passieren oder auch nicht.

Du musst ja auch die Gegenseite betrachten.
Bis dato wurde es für Arbeitnehmer aus fast allen Bereichen immer schlechter.

So weitergehen kann dies in keinem Fall.
 
Du musst ja auch die Gegenseite betrachten.
Bis dato wurde es für Arbeitnehmer aus fast allen Bereichen immer schlechter.

So weitergehen kann dies in keinem Fall.

Was kann nicht so weitergehen? Da musst du präziser werden.

In den letzten Jahren gab es Zurückhaltung bei den Löhnen und Gehältern in Deutschland weil diese zu hoch waren. Durch diese Zurückhaltung sind sehr viele Arbeitsplätze gesichert worden und der Trend zur Abwanderung von Arbeitsplätzen konnte sehr stark gestoppt werden. Dies war ja gerade im Interesse von Arbeitnehmern und bei meinen Arbeitgeber ist es auch passiert. Deswegen sitzt mein AG immernoch in Deutschland und nicht in Indien oder China.

Aber ich kann verstehen, bin ja sogar dafür, wenn Menschen nun maßvoll reale Einkommenssteigerungen wollen und solange dies in geregelten Rahmen abläuft habe ich wirklich nichts dagegen, auch nicht für die Lokomotivführer.

Aber nochmals, der GDL geht es im Kern nicht um eine gerechtere Entlohnung der Lokokomotivführer.

Hier nochmals eine Stellungnahme von der GDL:

Die GDL fordert von der Bahn ein verhandlungsfähiges Angebot, das insbesondere einen eigenständigen Tarifvertrag für die Lokführer enthält. In Sachen Lohnerhöhung und Arbeitszeit signalisierte die Gewerkschaft Verhandlungsbereitschaft. Die Kernforderung bleibe aber ein eigenständiger Tarifvertrag.

Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,517305,00.html


Das Szenarion was ich beschrieben, ist das einzige Szenario was mittelfristig passieren wird, wenn sich hier eine Berufsgruppe mit starken Machtmonopol durchsetzt.

Keiner hatte der GDL verboten, bei der Tarifrrunde mit anderen Gewerkschaften der Bahn-Mitarbeiter eine gerechtere Entlohnung zu fordern. Darum geht es aber der GDL nicht.
 
@ Vukashin

Sory, ich will gerade nicht zu sehr ins Detail gehen.

Nur ein paar Stichworte:

- Mehr Arbeit bei weniger Lohn

- Mehr Stunden die Woche bei gleichem oder weniger Lohn

- Massive Entlassungen trotz hoher Gewinne

- Wegfall von gewissen Vergünstigungen wie Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld etc.

- Durch die Stelleneinspaarungen muss die teils massive Mehrarbeit von den verbliebenen Arbeitern erledigt werden, ohne irgendeinen Ausgleich (gerade im sozialen Bereich gibt es hier katastrophale Zustände)

- Kürzung von Urlaubstagen


Man kann diese Liste weiter führen, und es gibt kaum Unternehmen bei denen dies anders ist.

Manche Unternehmen beschäftigen heute nur noch 20% der Arbeitnehmer wie vor 20 Jahren und der Trend geht in diese Richtung weiter.

Aber wie gesagt, ich will das gerade nicht zu sehr ausführen.
 
Nicht zu vergessen das wir mal vor knapp 5 Mio Arbeitslosen waren und jetzt bei 3,5 Mio. Der Staat hat also viel mehr einnnahmen bei allem. RV PF SV die Krankenkassen machen mehr, zudem weniger aufwand für Arbeitslose trotzdem bekomm man nichts zurück.

Die Bruttolöhne sind seit 86 nicht gestiegen, die der Unternehmen aber schon (glaube es waren 40%). Wie kann das sein? Und komm mir nicht mit Investitionen in die Zukunft ohne Breitemasse (Menschen) die sich das leisten können bringt sowas nichts. Dann lieber etwas langsamer in die Zukunft dafür aber mit ein Lebenstandart der nicht nur mal gerade so bis ans Monatsende reicht.

Alleine die Steuern die wir in Deutschland zahlen. Du kennst doch sicher diesen Tag an dem jedes Jahr bekannt gegeben wird, "ab jetzt würden wir Geld verdienen wenn wir am Anfang des Jahres alle Steuern zahlen müßten". Der liegt mittlerweile bei ende Juni (also über 50%). Nun gut ab diesem Tag müßten wir dann garkeine mehr Zahlen (auch keine MhWst) aber der tag ist jedes Jahr später. Das ist auch alles kein Problem was wir nur in Deutschland regeln können, sondern ist Global.

Du sagst ja sonst ist mein Unternehmen bald in Indien oder China. Da müssen die großen Industriestaaten halt gegen vorgehen, gegen solche Unternehmen und ihnen den Vertireb in den Industriestaaten unterbinden. können dann gucken was sie in Ihrer Gier haben.

Klar ist das unfair, aber was momentan abläuft ist auch alles andere als fair.

Ich frag mich sowieso wie alle Länder mit einem Land wie China handel können. Kopieren alles illegal, bringen nur Schrott raus (giftiges Spielzeug, unsicher Autos). Lassen bestimmt mehr leute im Jahr exekutiern als Saddam in seinen besten Zeiten, aber hauptsache die machen es billig.
 
ich bin absolut gegen den bahnstreik. muss jeden tag nach kiel mit dem zug fahren und ich würde am bahnhof festsitzen, wenn die bahn nicht fahren würde.
wirtschaftlich macht es auch keinen sinn, wieso das Managment der DB so stur bleibt.
 
Es geht also nicht darum, dass dieser Streik nicht nervig ist, sondern darum, dass die meisten mit einem Streik am WE weniger Probleme haben, als unter der Woche.

Ausnahmen gibt es wie gesagt immer.
Japp, z.B. wenn man morgen eine Klausur an der Uni hat und wegen Streiks schon um 4 Uhr morgens aufstehen darf, um noch rechtzeitig hinzukommen. :happ4:

Danke GDL, danke Bahn, danke ihr fetten nichtstaugenden Sesselpupser im Bundestag. :goodwork:
 
@Silverhawk

Ich mag zwar nicht mit Mog zustimmen, dass er meint, dass es wichtiger ist am WE mit der Bahn zu fahren.


Doch sry, aber die ganze Sache nimmt gerade jetzt besonders große Ausmaße an. Und damit meine ich nun nicht den Personenverkehr, wobei mich das auch ankotzt, dass ich morgen das 4. mal schon wegen der Streiks nicht zur Uni komme....
Aber viele Betriebe sind bzgl. des Güterverkehrs auf die Bahn angewiesen, dass die Produkte zu Häfen oder andere Abnehmer in Deutschland bringen. Und da nun der Güterverkehr bestreikt wird, werden sie später daran einen Teil der Abnehmer verlieren.
Und da geht es mir gerade nicht um den Güterverkehr der großen Unternehmer, sondern die der eher kleinen Betriebe.

Der Vater von nem Kumpel stellt hier Maschinenmesser her und nutzt z.T. die Bahnen als Mittel zum Zweck. Und er hat schon gesagt, dass es dieses Jahr deswegen Einbuße geben wird, gerade weil Abnehmer abspringen, weil sie nicht warten KÖNNEN.


Was die GDL da gerade macht, betrifft hier nicht mehr die privaten Bahnkunden, sondern die ganze deutsche Wirtschaft, die die Bahn als Verkehrsmittel ihrer Produkte nutzt.


Ich frag mich echt, wie man nur so stur sein kann (auf Seiten der Bahn UND der GDL).

Wobei ich immer noch finde, dass der Lohn eigentlich nach dem neusten Vertrag okay ist, wenn ichs mit anderen Jobs mit den gleichen Qualifikationen vergleiche. Es ist nunmal ein Job, den man mit einem Hauptschulabschluss bekommt...
Und die Lokführer sollten sich eigentlich mal im Klaren sein, dass ein Hauptschulabschluss in den meisten Fällen später nicht viel Geld reinbringt.
Die Qualifikation und was sie jetzt an Geld verlangen ist imo total unverhältnismäßig. Können bald alle "Fachlageristen", "Gebäudereiniger" etc. auch streiken....
 
Nicht zu vergessen das wir mal vor knapp 5 Mio Arbeitslosen waren und jetzt bei 3,5 Mio. Der Staat hat also viel mehr einnnahmen bei allem. RV PF SV die Krankenkassen machen mehr, zudem weniger aufwand für Arbeitslose trotzdem bekomm man nichts zurück.

3,5 Mio Arbeitslose? Das sind doch nur Statistiken, dass meiste sind doch Zeitarbeiter, die verdienen so wenig, dass die davon eigentlich nicht leben können, viele Stellen die von normalen Arbeitnehmern besetzt werden könnten, die mehr Steuern zahlen und trotzdem besser leben könnten.

Viele verdienen so wenig, dass der Staat immer noch dazuzahlen muss, damit diese Leute überleben könnten.

Im Prinzip wird das Problem schlimmer und nur über Statistiken getarnt.
 
@ Phytagoras

Wie gesagt, es geht der GDL ja bei weitem nicht nur um die Lohnerhöhung.

So ein Vertrag enthält viele Dinge.

Die Bahn wollte ja auch, dass die Lokführer mehr arbeiten.

Problem ist, dass die Bahn meines Wissens noch nicht ein Angebot vorgelegt hat.
In keiner Weise.

Von daher finde ich die GDL gerade weniger stur.
Ich denke, dass auch diejenigen dort bereit sind zu verhandeln, nur muss die Bahn jetzt mal ein Angebot machen.

Und zwar eines, dass den Lokführern zumindest ein paar Vorteile bringt.

Es ist ja nicht nur so, dass die Bahn ablehnt, dass die Lokführer einen eigenen Tarfivertrag bekommen.
Sie lehnen derzeit so ziemlich jede Besserstellung ab.

Die Streiks sind extrem, schon klar und sie tun manchen weh...aber das soll ja auch die Absicht sein.

Ich denke, die ziehen das durch, bis die Bahn einlenkt.

Und ich finde es schon unverschämt von der Bahn, dass sie wie gesagt nichtmal ein kleines Angebot als Mittelweg angeboten haben.

Jetzt stellt sich die Frage, wem die Sachlage mehr egal ist.

Die GDL hat ihre Forderungen.
Jetzt müsste die Bahn hingehen und sagen, soviel geben wir euch nicht, wir geben euch das und das....tun sie aber nicht. :neutral:
 
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