Uhm hier wird ja einiges durcheinandergemischt und Sachen verglichen, die keinen Sinn machen.
1) Runterskalieren & hochskalieren macht keinen Sinn für einen echten Vergleich (egal was für ein Scaler verwendet wird) - Games rendern die Pixel erst mal auf die interne Auflösung & dann wird ggf. hochskaliert. Das heisst es kann passieren, dass beim Rendern eine dünne Linie komplett unsichtbar ist in 720p und beim Hochskalieren natürlich nicht mehr erscheint. Wenn man erst mal 1080p rendert (und die Linie sichtbar ist), wird diese durch das Runter- und Hochskalieren lediglich ein wenig geblurred, nicht komplett ignoriert.
2) Die obigen Borderlandsscreens sind (für den Vergleich von Details im Bild) ungünstig gewählt, am besten erkennt man den Unterschied bei feinen Strukturen (Maschendrahtzäune, Gras, Telefonleitungen etc.)
3) Gerade in Bewegung kann der Unterschied wesentlich stärker sichtbar werden - wenn nämlich feine Linien in einem Bild erscheinen und im nächsten wieder nicht. Das ergibt das berüchtigte Flickering, das mich viel mehr stört als die Unschärfe durch die niedrigere Auflösung. Je nach Spiel kann es Sinn machen, eine tiefere Auflösung zu wählen, dafür mehr AA einzusetzen, kommt eben darauf an, was man darstellen will.
4) Man darf niemals Game-Footage mit Filmmaterial vergleichen. Bei Filmmaterial ist der Unteschied viel geringer, da dort nicht Details durch zu tiefe Auflösung komplett ignoriert werden, und das Bild somit bei kleinerer Auflösung / Hochskalierung lediglich ein wenig Schärfe verliert (was natürlich auch ein Detailverlust ist, aber bei Games ist der Effekt viel heftiger)
5) FXAA ist besonders anfällig für das Problem der verschluckten Pixel - schliesslich kann es nur das glätten, was auch im Bild sichtbar ist.
6) Pixelzählen ist doof, trotzdem muss ich mal den Klugscheisser raushängen, sind ja schliesslich im Technik-Thread
Edit: 7)
Alle Punkte sind eigentlich das gleiche Ding, nämlich es geht darum, dass bei geringerer Auflösung beim Rendern Pixel verschluckt werden, sprich Details verloren gehen (um mal auf den Ursprung der Diskussion zurückzukommen)