[Spielzeit] Ein unaufhaltbarer Trend?

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tobbl

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Schönen guten Abend liebe mit cw´ler,
aus aktuellem Anlass und nach malträtieren der RudiSuFu hab ich mich dazu entschlossen diese hoffentlich sachliche Diskussion zu starten. (hoffe es gibt keinen Thread zu diesem Thema)



Call of Duty 4 Kampagne nur 5-6 Stunden lang

Wie aus der aktuellen Ausgabe des britischen Official Xbox 360 Magazine hervorgeht, beträgt die Spielzeit der Call of Duty 4: Modern Warfare Kampagne auf dem normalen Schwierigkeitsgrad nur 5-6 Stunden. Trotzdem bekam das Spiel eine sehr gute Wertung von 9/10 Punkten.
Ein Beispiel unter vielen, der Trend ist an sich kaum zu übersehen und doch stolpert kaum einer der "großen", kaum einer der "etwas zusagen hat" darüber.
Spiele werden augenscheinlich immer kürzer, die Entwickler schreien "Zu hohe Kosten, zu hoher Druck, lieber liefern wir 5 Stunden richtige Action als den Spieler 20 Stunden zu langweilen" und wie es scheint nehmen viele das so hin, bewerten Spiele normal als wenn nichts wäre und lassen so einen Trend zur Normalität werden.

Wie steht ihr dazu?
Lieber ein paar Stunden non-stop Action für 60€ oder doch lieber die wochenlange Erfüllung aus der Budget-Ecke?

Ich bin eigentlich nicht der Typ der alles schwarz reden möchte aber mich persönlich kotzt es an wenn Entwickler, wie Beispielsweise Infinity, seid einigen Jahren nicht viel mehr machen als neue Auflagen ihres erfolgreichen Erstlings zu produzieren, während die Zeit die man schließlich vor dem Monitor/Fernseher verbringt immer weiter zu schrumpfen scheint.
(ich bin mir bewusst das es bessere Beispiele als CoD 4 gibt, da bei diesem Spiel der MP doch stark in den Vordergrund rückt, denke aber das jeder mir folgen kann)
Ohne mich nun wieder auf Infinity beziehen zu wollen, drängt sich mir der Verdacht auf das der Multiplayer eine gerne benutzte Ausrede der Entwickler ist, ihre Ideenlosigkeit in Sachen SP zu verdecken.

Überzeichnung und stellenweise gar Ironie sind in diesem Post versteckt um eure hitzigen Gemüter zu einer munteren Schreiborgie einzuladen.

so long

tobbl
 
ich finde den trend äusserst bescheiden.
das einzige spiel was mir in letzter zeit positiv aufgefallen ist ist
bioshock.
 
Ich hasse diesen Trend und sehe ihn als Beweis für einen großen Nachteil der HD-Generation an...
Klar, Multiplayer schön und gut, aber das kann doch nie und nimmer eine Singleplayer-Kampagne ersetzen?!

Ich nehme das nicht hin und sehe den MP nicht als Ersatz für fehlende SP-Zeit an.
 
stimmt schon, wirkliche sauerei dass einige für 5-10spielstunden 40-60€ verlangen...

eigentlich liebe ich kurze spiele! keine langweile, schnelles erfolgserlebnis ( :ugly: )

aber langsam wirds übertrieben...

was ich aber positiv finde: an den neueren spielen ist meistens noch ein fetter onlinemode dabei mit dem man auch mal 50 stunden zocken kann.

viele spiele definieren sich nur noch über online von daher sollte man das oft nicht so eng sehen, besonders bei CoD...
 
Ist bei mir genauso. Wenn es sich nicht gerade um ein Überspiel wie Assassin's Creed oder eben CoD 4 handelt sollte 'ne Spielzeit von 15 Stunden schon Minimum sein. Selbst die schlechtesten Filme haben da trotz der aktuellen Kinopreise ein besseres Preis/Zeit-Verhältnis.
 
call of duty 4 ist ja wie bereits erwähnt nicht das beste beispiel, eben aufgrund seines mp´s, auch wenn, wie bereits erwähnt, das ja auch oft die ausrede ist ;)
heavenly sword würde mir spontan noch einfallen, das reit sich ohne wenn und aber in die reihe "kurz und knackig" ein.

inzwischen ertappe ich mich selber sehr oft bei dem gedanken das spiele, die einen sehr linearen ablauf haben von mir sehr schnell als minder gut wie freiere spiele beurteilt werden.
das liegt aber nur bedingt an meinen vorlieben, einer schöner shooter der über 20 stunden mit guter story und atmo fesselt ist mir lieber als ein ,schnell zu offenes game wo man gerne mal den roten faden verliert.
dennoch gucke ich mir lieber die offenen an, in der hoffnung "selber noch etwas mit dem spiel anfangen zu können" und nicht nach 6 stunden das ende der fahnenstange erreicht zu haben.

tobbl
 
Bei Rollenspielen ist die Entwicklung schon bedauerlich, bei Action Spielen mit Multiplayern imo aber nicht so wild.

Speziell bei CoD 4 finde ich diese kurze Spielzeit gar nicht mal so schlimm, denn auf meinem Terminplan für November stehen noch zwei andere Spiele, darunter eines mit garantiert langer Spielzeit (Mass Effect)
 
Irgendwo muss halt gespart werden, die Spieler wollen doch heute nur noch Grafik haben, siehe Sony und Microsoft Forum sehr gut, Umfang ist unerwünscht bzw. vollkommen egal.

Es kostet halt unheimlich viel Geld die extrem hohen Grafikansprüche der Spieler zu erfüllen.

Der Trend wird auf jeden Fall so weiter gehen, da die Spieler nunmal Grafikgeil sind. Würden diese mal die Ansprüche 2-3 Stufen runtersetzen, wäre vielleicht auch mal wieder ein umfangreiches Spiel drin.

Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel.
Ich bin auf die Spielzeit von MGS4 und FF13 gespannt.
 
Ich finde diesen Trend äußerst bedenklich. Call of Duty 4 fliegt schon mal von meiner Liste - wird irgendwann für den PC als Budget gekauft. Sorry, aber 5 Stunden Spielzeit sind einfach ein Witz. Da kann der Multiplayer noch so toll sein es bleibt ein bitterer Beigeschmack vorhanden. Nö, sowas werde ich nicht unterstützen.
 
Da kann man mit der Spielzeit von Crysis ja noch zufrieden sein, die schon magere 12 Stunden betragen wir.d

Aber CoD war schon immer so kurz. Schon CoD 1 hatte ich in 6 Stunden durch.

Da lobe ich mir Spiele wie Ratchet&Clank, Zelda oder Mario Galaxy, deren Spielzeit um die 30 Stunden betraegt...
 
Also bei Ego Shootern, empfinde ich kurze Spielzeiten ja noch als angenehm, aber RPGs, zum Beispiel, sollten schon schön lang sein.
 
in der kürze liegt die würze. so lange sie nicht rpgs anfangen zu kürzen in der spielzeit, ist mir das eigentlich egal. so 5 - 10 stunden für einen guten shooter ist eigentlich die norm. über 10 stunden hinaus schon eher selten. aber shooter waren doch noch nie länger?
 
Ist in dem Sinne positiv, da ich sowieso kaum noch Spiele kaufe und sie mir in der Videothek ausleihe (Sry. Finde die Spielpreise einfach zu hoch als Student).

Negativ ist es, wenn ich die Spielzeit einfach mit der Spielzeit Games aus den späten 90ern vergleiche. Da saß ich bestimmt bei den meisten Games 15-20 Stunden dran. Bei HL1 z.B.

Es hat mich auch sehr gewundert, dass Gears of War so kurz war. Man denkt, dass Game geht noch weiter, aber es endet einfach auf dem Zug. Hätte ich nicht gedacht. Oder auch bei Halo.

Positives Beispiel ist da Bioshock. Da saß ich (gefühlt) länger dran, als bei den meisten der aktuellen Games.


Nur stört es mich natürlich, wenn ein Entwickler gerade im SP-Bereich den User "vernachlässigt" und dafür den MP ausbaut (wie bei Halo 3 imo). Es soll Leute geben, die spielen nicht mit anderen im Netz oder nicht so viel und die lieber eine SP-Erfahrung haben. Es kommt mir echt manchmal so vor, dass die Entwickler keine "Liebe" in die SP-Kampagne stecken. Aktuelle Beispiele wären da MoH Airborne, was ich in 4 Stunden durchhatte oder auch Strangehold, wo ich fast die selbe Spielzeit benötigte.

Wie gesagt. Ich bin froh, dass ich kaum noch Spiele kaufe, denn wenn ich für 60€ nur 4-6 Stunden Spielspaß habe, kaufe ich mir lieber 6 neue Filme, 12 neue Manga etc. Hab ich imo mehr von.
 
naja, das thema gibt es jetzt seit geschätz 5 - 10 jahren. wird momentan etwas hochgespielt.

spielt mal alte egoshooter, da sind einige darunter, die man in <5 stunden durch hat und trotzdem sind es klasse spiele.

weiters gibt es genug gegenteilige beispiele: aktuell zelda phantom hourglass für ds, was imho einen wirklich großen umfang hat, oder super paper mario, wo man alleine für die hauptkampagen, wenn man nicht durchhetzt, um die 15 - 20 stunden braucht. bioshock scheint auch recht lange zu sein.
 
weniger inhalt für immer mehr geld. nein, das kann man nich wegquatschen, das ist kein guter trend.
 
Wie gesagt. Ich bin froh, dass ich kaum noch Spiele kaufe, denn wenn ich für 60€ nur 4-6 Stunden Spielspaß habe, kaufe ich mir lieber 6 neue Filme, 12 neue Manga etc. Hab ich imo mehr von.

Genau so sehe ich das auch. Die Videothek wird für mich immer wichtiger, ich kauf mir nur noch Games, mit denen ich lange Spass haben werde (GTA, Gran Turismo 5, Mario Galaxy...)
 
zu kurz dürfen sie nicht sein aber ich hasse spiel die über 30h sind. So lang kann ich mich einfach nit an ein spiel setzen.
 
10h sind schon eine Unverschämtheit, gehts sogar drunter, dann ist das Spiel keine 10 Cent wert.

Das Schlimme daran ist aber auch, dass es so manch einen Spieler gibt, der das noch verteidigt. Egal ob HS oder Halo, für beides zahlt man das gleiches Geld wie für ein richtiges Spiel. Ein Multiplayer kann darüber nicht hinwegtäuschen und, dass mehr Energie in die Grafik gesetzt wird, das ist unglaublich.

Aber wie schon angedeutet, nicht alleine die Entwickler sind schuld, es sind die (Hardcore)Spieler.
 
ich finde diese ganze entwicklung furchtbar. ich habe mich riesig auf CoD IV gefreut, ist für mich das shooter highlight 07. aber nicht bei der spielzeit.
ich gebe zu mir HS gekauft zu haben was auch nicht viel länger ist, ich bin ein großer fan des genres und so viele spiele gibt es zurzeit noch nicht. bei shootern sieht das anders aus. ich freue mich immer noch auf CoD IV, werde es mir ausleihen und durchspielen und es später günstig nachkaufen.
 
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