Sony will MGM kaufen

Bloodflower schrieb:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,296444,00.html

Für mich ein klares Indiz dafür, dass man in der nächsten Generation auf Bezahlcontent über das Internet setzen wird. So hat man etwas in der Hand mit dem man gegen ähnliche Angebote von MS bestehen kann.

Hm, ich weiss grad nicht wo für dich da der Zusammenhang ist :rolleyes:
 
AcRo schrieb:
Bloodflower schrieb:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,296444,00.html

Für mich ein klares Indiz dafür, dass man in der nächsten Generation auf Bezahlcontent über das Internet setzen wird. So hat man etwas in der Hand mit dem man gegen ähnliche Angebote von MS bestehen kann.

Hm, ich weiss grad nicht wo für dich da der Zusammenhang ist :rolleyes:

Der Zusammenhang besteht darin, dass sowohl MS als auch Sony klar gemacht haben, das die nächste Konsolengenration noch stärker auf die Verbindung von Spielen und Multimedia ausgerichtet sein wird.
Um mit einem solchen Angebot Geld verdienen zu können, ist es sinnvoll nicht nur Spiele zu verkaufen, sondern den Nutzern auf möglichst komfortable Weise auch anderen Content anzubieten.
Das heisst konkret: Ich kaufe die PS3, verbinde sie mit dem Internet und kann mir on demand Filme aus Sonys Portfolio anschauen. Das ganze natürlich gegen eine gewisse Gebühr. MS arbeitet mit XBL ja schon länger an der Infrastruktur für ähnliche Angebote (Musikdownloads gibt es ja schon).
 
Spiele oder Software runterladen finde ich speziell im Konsolenbereich gelinde gesagt scheisse! Ich will was in der Hand haben wenn ich ein Spiel kaufe, und damit mein ich nicht nur die Rechnung in form eines Kontoauszugs. Der psychologische Effekt etwas in der Hand zu halten und dafür Geld auf den Kassentisch zu legen sollte nicht so einfach ignoriert werden. Sicher, in der nächsten Generation wirds noch immer Spiele in Geschäften geben, aber Sony und MS werden dieses Online-Kaufen sicher forcieren und vielleicht stirbt eines Tages das Spielmedium sammt Hülle ganz aus... :oops:
 
Also für mich ist der Zusammenhang da auch nciht so offensichtlich. Wäre es M$ gewesen, klar die hätten ja nur den Vertriebsweg XBOX Live aber SONY hat ja ne eigene DVD Sparte und wird glaub ich auch weiterhin die Filme so vertreiben.
 
MGM: Nun Microsoft als Käufer?
Die Gerüchte um das Filmstudio MGM überschlagen sich mal wieder. Nachdem vor kurzem eine Übernahme durch Sony fast festzustehen schien, soll nun Microsoft Interesse an Metro Goldwyn Mayer zeigen. Finanziell dürfte eine solche Übernahme für den Softwaregiganten kaum ein Problem darstellen. Dass Microsoft allerdings wirklich bereit ist, für den Erhalt einiger interessanter Filmlizenzen - beispielsweise James Bond, Stargate und Rocky - das völlig neue und nicht sonderlich lukrative Geschäftsfeld Film zu erschließen, halten wir für sehr fraglich. Sony als Mischkonzern, der bereits über die Filmstudios Sony Pictures und Columbia Tristar Pictures verfügt, wäre da doch ein "logischerer" Käufer. Wir sind gespannt auf die weitere Entwicklung.


gamepro.de


Mal gucken wer er jetzt kauft ;)
 
@ Draygon

Glaubste wirklich das Sony jetzt so dumm sein wird und Microsoft sie ihnen MGM wegkaufen wird? Aber da haben die Leute von MGM bestimmt mitzureden oder?
 
Red schrieb:
@ Draygon

Glaubste wirklich das Sony jetzt so dumm sein wird und Microsoft sie ihnen MGM wegkaufen wird? Aber da haben die Leute von MGM bestimmt mitzureden oder?

Dazu passend noch etwas ältere Meldungen

MGM wird Sony zu teuer
Die Übernahme des Hollywood-Studios Metro-Goldwyn-Mayer (MGM) durch Sony könnte an der Finanzierung scheitern. Wie die Los Angeles Times berichtet, sind vor der heute, Dienstag, stattfindenden MGM-Jahresversammlung der Aktionäre keineswegs alle Hindernisse einer Übernahme aus dem Weg geräumt. Zudem seien bei Sony Bedenken aufgekommen, ob der Preis von fünf Mrd. Dollar nicht doch zu hoch ist. Sollte der Preis aber sinken, stehen auch andere Interessenten in den Starlöchern.

Die Finanzierung des Deals dürfte sich für Sony und seine Partner Texas Pacific Group, Providence Capital sowie DLJ Merchant Banking als schwierig erweisen. Sony will laut LA Times seine Bilanz nicht belasten und den Kauf des Studios daher in zwei Stufen abwickeln. Die Finanzpartner sollen demnach zunächst den Löwenanteil der 1,5 Mrd. Dollar in bar aufbringen. Sony will die Partner dann später auszahlen. Dabei sei aber nicht klar, wann und wie die Partner bei MGM aussteigen, berichtet die LA Times. Auch die Organisation von MGM innerhalb des Sony-Konzerns sei noch unklar. Zudem mehren sich in der Führungsetage von Sony die Zweifel, ob die fünf Mrd. Dollar (inklusive Schulden) nicht überhöht sind.

Time Warner hat jedenfalls Interesse an MGM bekundet. Allerdings hat Konzernchef Richard Parsons den Preis als zu hoch bezeichnet. Auch NBC Universal scheint ein Auge auf MGM geworfen zu haben. Aber auch NBC-CEO Robert Wright hat die fünf Mrd. Dollar als "recht hoch" bezeichnet. Eine MGM-Übernahme würde nicht zum ersten Mal am Preis scheitern, den MGM-Mehrheitseigentümer Kirk Kerkorian für das traditionsreiche Studio haben will. (pte)

Time Warner bietet 4,7 Mrd. Dollar für MGM
Der Medienkonzern Time Warner hat ein vorläufiges Angebot für das Hollywood-Studio Metro-Goldwyn-Mayer (MGM) abgegeben. Damit ist das Rennen um das traditionsreiche Studio eröffnet. Sony, das seit Monaten verhandelt, konnte keinen raschen Deal erzielen. Nun meldet sich Time Warner zurück. Der seit der Fusion mit AOL angeschlagene Konzernriese prüft derzeit die Bücher von MGM. Wie die New York Times (NYT) berichtet, liegt das Angebot von Time Warner mit 4,7 Mrd. Dollar knapp unter den fünf Mrd. Dollar von Sony.

Time Warner zeigt mit seinem Interesse an MGM erstmals seit drei Jahren wieder Akquisitionsambitionen. Der Deal wäre für den Konzern offenbar wesentlich einfacher zu strukturieren als für Sony. Das Angebot sieht die Übernahme der Mehrheit bei MGM durch einen Umtausch der MGM-Aktien von Mehrheitseigentümer Kirk Kerkorian in Aktien von Time Warner vor. Kerkorian hält rund drei Viertel der MGM-Aktien. Die übrigen Aktionäre sollen in Bar ausbezahlt werden.

Kerkorian kann der Möglichkeit, ein nicht unwesentlicher Time-Warner-Aktionär zu werden, Einiges abgewinnen, so die NYT. Allerdings will er offenbar mehr aus dem Deal herausholen und den Preis auf fünf Mrd. Dollar erhöhen. Bei einer Einigung wäre die einzige Hürde eine wettbewerbsrechtliche Genehmigung. Das Time-Warner-Tochterstudio Warner Bros ist eines der größten in Hollywood, weshalb eine strengere Prüfung der Fusion zu erwarten ist. (pte)

Gibt also noch andere Interessenten und Sony muss aufpassen, MS hat viel Geld ;)
Und wer mehr bietet bekommt MGM
 
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