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Leipzig/Potsdam (AFP) - In Sachsen und Brandenburg haben noch bis 18 Uhr die Wahllokale geöffnet. Vor dem Hintergrund der Proteste gegen die Arbeitsmarktreformen der Bundesregierung sind insgesamt rund 5,7 Millionen Wahlberechtigte in beiden Ländern zur Stimmabgabe für die Wahl eines neuen Landtags aufgerufen. Letzte Umfragen sahen sowohl die NPD in Sachsen als auch die DVU in Brandenburg über fünf Prozent.
In Sachsen muss die seit 14 Jahren allein regierende CDU unter Ministerpräsident Georg Milbradt um ihre absolute Mehrheit bangen. Der SPD droht erneut eine herbe Schlappe. In Brandenburg wird ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen der SPD von Ministerpräsident Matthias Platzeck und der PDS erwartet. Grünen und FDP könnte nach zehn Jahren Abwesenheit in beiden Parlamenten der Wiedereinzug in beiden Ländern gelingen.
Der Wahlkampf in Sachsen und Brandenburg wurde vor allem durch die Proteste gegen die Hartz-IV-Reformen geprägt. Vor allem die rechtsextremen Parteien wollen vom Unmut über die Hartz-IV-Reformen profitieren und spekulieren auf Proteststimmen. Vertreter von Parteien, Wirtschaft und Kirchen hatten deshalb im Vorfeld der Wahlen die Bürger eindringlich zur Stimmabgabe aufgerufen und vor einem Schaden für den Wirtschaftsstandort gewarnt.
In Sachsen entscheiden rund 3,6 Millionen Wahlberechtigte über die Zusammensetzung des Landtags. Der regierenden CDU drohen den Umfragen zufolge erhebliche Stimmenverluste. Die PDS kann wieder zweitstärkste Kraft werden, noch weit vor der SPD. Ob die Christdemokraten ihre absolute Mehrheit verteidigen können, hängt vor allem vom Abschneiden der Grünen, FDP und rechtsextremen NPD ab. Andernfalls muss sich Milbradt, der vor rund zweieinhalb Jahren die Nachfolge von Kurt Biedenkopf angetrat, einen Partner suchen. Dann wäre auch eine Koalition mit der SPD denkbar.
In Brandenburg entscheiden rund 2,1 Millionen Wahlberechtigte, ob die Große Koalition aus SPD und CDU im Amt bleibt. Laut Umfragen könnte die PDS die SPD überholen und erstmals stärkste Partei in einem Bundesland werden. Auch die CDU muss mit Stimmenverlusten rechnen. Eine rot-rote Koalition ist aber eher unwahrscheinlich. Mit dem Sprung über die Fünf-Prozent-Hürde würde es der DVU gelingen, zum zweiten Mal in Folge in einen Landtag einziehen.
Und hier die letzten ZDF Prognosen
Ich hoffe mal möglichst viele Stimmen für die PDS und möglicht wenig für die CDU
Heftig wäre es, wenn die NPD in Sachsen drittstärkste Partei vor der SPD wird.
Wahlbeteiligung in Sachsen 44,9% bis 16 Uhr. 1999 wahren es da 46,2%.
In Sachsen muss die seit 14 Jahren allein regierende CDU unter Ministerpräsident Georg Milbradt um ihre absolute Mehrheit bangen. Der SPD droht erneut eine herbe Schlappe. In Brandenburg wird ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen der SPD von Ministerpräsident Matthias Platzeck und der PDS erwartet. Grünen und FDP könnte nach zehn Jahren Abwesenheit in beiden Parlamenten der Wiedereinzug in beiden Ländern gelingen.
Der Wahlkampf in Sachsen und Brandenburg wurde vor allem durch die Proteste gegen die Hartz-IV-Reformen geprägt. Vor allem die rechtsextremen Parteien wollen vom Unmut über die Hartz-IV-Reformen profitieren und spekulieren auf Proteststimmen. Vertreter von Parteien, Wirtschaft und Kirchen hatten deshalb im Vorfeld der Wahlen die Bürger eindringlich zur Stimmabgabe aufgerufen und vor einem Schaden für den Wirtschaftsstandort gewarnt.
In Sachsen entscheiden rund 3,6 Millionen Wahlberechtigte über die Zusammensetzung des Landtags. Der regierenden CDU drohen den Umfragen zufolge erhebliche Stimmenverluste. Die PDS kann wieder zweitstärkste Kraft werden, noch weit vor der SPD. Ob die Christdemokraten ihre absolute Mehrheit verteidigen können, hängt vor allem vom Abschneiden der Grünen, FDP und rechtsextremen NPD ab. Andernfalls muss sich Milbradt, der vor rund zweieinhalb Jahren die Nachfolge von Kurt Biedenkopf angetrat, einen Partner suchen. Dann wäre auch eine Koalition mit der SPD denkbar.
In Brandenburg entscheiden rund 2,1 Millionen Wahlberechtigte, ob die Große Koalition aus SPD und CDU im Amt bleibt. Laut Umfragen könnte die PDS die SPD überholen und erstmals stärkste Partei in einem Bundesland werden. Auch die CDU muss mit Stimmenverlusten rechnen. Eine rot-rote Koalition ist aber eher unwahrscheinlich. Mit dem Sprung über die Fünf-Prozent-Hürde würde es der DVU gelingen, zum zweiten Mal in Folge in einen Landtag einziehen.
Und hier die letzten ZDF Prognosen



Ich hoffe mal möglichst viele Stimmen für die PDS und möglicht wenig für die CDU

Wahlbeteiligung in Sachsen 44,9% bis 16 Uhr. 1999 wahren es da 46,2%.