Sammelthread Neues aus der Welt der Wissenschaft

  • Thread-Ersteller Thread-Ersteller Avi
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@GTA6 Das hier ist kein VT-Thread. ;)





Asymmetrische Paarungen: Als sich unsere Vorfahren mit Neandertalern kreuzten, waren die Rollen ungleich verteilt. Denn Neandertaler-MĂ€nner paarten sich hĂ€ufiger mit Homo-sapiens-Frauen als umgekehrt, wie die X-Chromosomen beider Arten verraten. Bei uns gibt es dort fast keine DNA-Abschnitte von Neandertalern, bei einigen Neandertalern dafĂŒr umso mehr. Dies spricht fĂŒr prĂ€historische „SeitensprĂŒnge“ mit asymmetrischer Geschlechterverteilung, wie Forschende in „Science“ berichten.


Akuter Effekt: VerkehrslĂ€rm hinterlĂ€sst schon nach einer Nacht messbare physiologische Spuren. Der LĂ€rm treibt den Herzschlag nach oben, verengt und versteift die BlutgefĂ€ĂŸe und verursacht die AusschĂŒttung von EntzĂŒndungs- und Immunbotenstoffen ins Blut, wie eine Studie belegt. Diese Effekte zeigen eine Stressreaktion des Körpers an und könnten erklĂ€ren, warum StraßenlĂ€rm auf Dauer das Herz-Kreislaufsystem schĂ€digen kann.


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Die Venus als Abendstern und Morgenstern​

Diese enorme AuffÀlligkeit und die Tatsache, dass sie oft abends oder morgens als erstes Licht zu sehen ist, hat der Venus die Bezeichnung "Abendstern" oder "Morgenstern" eingebracht - zu einer Zeit, als Planeten noch als "Wandelsterne" bezeichnet wurden. In Wirklichkeit hat sie mit einem Stern nicht viel gemein: Sie leuchtet nicht selbst und ist ein Teil unseres Sonnensystems, wÀhrend Sterne ferne Sonnen sind.


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FĂŒr die Forschenden war diese Entdeckung „eine RiesenĂŒberraschung, wie eine der Mitarbeiterinnen an dem Experiment, Silke BĂŒhler-Paschen, laut der UniversitĂ€t Wien angab. Das liegt daran, dass sich damit feststellen lĂ€sst, dass sich das Bild von Elektronen und ihrem Zustand verĂ€ndert. Diese könnten demnach einen Materiezustand einnehmen, der fĂŒr die winzigen Teilchen bisher nicht nachgewiesen werden konnte.
 
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Helium-3 ist ein seltenes Isotop, das sich auf der Erde nur als Nebenprodukt der Kernspaltung findet.
Es lĂ€sst sich nur aus Überresten von Nuklearwaffentests und Kernreaktoren gewinnen.
Verwendet wird es unter anderem zum KĂŒhlen von Quantencomputern.

 

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Der 12 bis 15 Meter lange MeeressĂ€uger sollte nun möglichst in die Nordsee und dann in den Atlantik schwimmen. Offenbar ist er derzeit bereits auf Kurs hinaus aus der LĂŒbecker Bucht. Dies sagte Stephanie Groß vom Institut fĂŒr Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (ITAW) gegenĂŒber der dpa am Freitagmorgen. Eine Kollegin von ihr sei in einem Schlauchboot direkt neben dem 12 bis 15 Meter langen MeeressĂ€uger. Zudem werde das Tier ungefĂ€hr 300 Meter vor der KĂŒste von einem Schiff der KĂŒstenwache und mehreren Booten begleitet, erklĂ€rte Groß. An dem Wal selbst sei kein Sender angebracht worden, da die Haut zu sehr erkrankt sei. Die Ostsee ist fĂŒr das Tier eine Sackgasse, bietet auf Dauer nicht genĂŒgend Nahrung und auch ihr Salzgehalt ist zu niedrig, wodurch HautentzĂŒndungen entstehen und das Tier geschwĂ€cht wird.

:moin:


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Ein neu entdecktes Fossil lĂ€sst den Ursprung der Menschenaffen im weiteren Sinne in der nordafrikanisch-arabischen Region vermuten. Bislang ging man davon aus, dass die Wiege der wissenschaftlich als Hominoidea bezeichneten Gruppe – die sowohl die Kleinen als auch die Großen Menschenaffen einschließlich des Menschen umfasst – in Ostafrika lag.



Das Team um die PalĂ€ontologin Shorouq Al-Ashqar von der Ă€gyptischen UniversitĂ€t al-Mansura beschreibt im Fachjournal »Science« das Fossil eines Unterkiefers, das wĂ€hrend der Grabungsperiode 2023/2024 in NordĂ€gypten in der Region um das Wadi Moghra gefunden wurde. Die Forscherinnen und Forscher datierten das StĂŒck auf ein Alter von 17 bis 18 Millionen Jahren – es stammt somit aus dem frĂŒhen MiozĂ€n.


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Um den 35 Lichtjahre entfernten Stern L 98-59 kreist ein Planet, der knapp fĂŒnf Milliarden Jahre nach seiner Entstehung immer noch von einem Tausende von Kilometern tiefen Ozean aus geschmolzenem Gestein bedeckt ist. Das zeigen Beobachtungen und Computersimulationen eines internationalen Forschungsteam. Es handele sich um eine neue, zuvor unbekannte Art von Planeten, schreiben die Wissenschaftler im Fachblatt „Nature Astronomy“.
 

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Neuer Rekord: Mehr als 400.171 Kilometer von Erde entfernt​

Nur Stunden zuvor hatte die Crew der Mondmission einen Rekord aufgestellt und sich weiter von der Erde entfernt als jemals Menschen zuvor. Die vier Astronauten knackten mit ihrer "Orion"-Kapsel den 1970 aufgestellten Rekord der "Apollo 13"-Mission von rund 400.171 Kilometern, wie die US-Raumfahrtbehörde NASA am Abend mitteilte. Am weitesten Punkt waren sie im weiteren Verlauf rund 406.771 Kilometer von der Erde entfernt.


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Besonders aussagekrĂ€ftig sind in vielen FĂ€llen Kalendersymbole, weil sie Namen, ZeitbezĂŒge und politische AnsprĂŒche zugleich kodieren können. Wenn an EingĂ€ngen oder Friesen kalendarische Benennungen erscheinen, lassen sich daraus hĂ€ufig genealogische BezĂŒge oder rituelle Termine ableiten, ohne dass moderne Interpretationen die Bildsprache ersetzen mĂŒssen. Ein weiteres Zentrum der Analyse ist die Malerei, weil Farbschichten und Kompositionen oft auf fest etablierte Rituale verweisen und zugleich lokale Varianten sichtbar machen. Um solche Zeichenwelten einzuordnen, hilft der Vergleich mit anderen mesoamerikanischen Systemen, in denen Zeitrechnung und Herrschaft eng verschrĂ€nkt sind, etwa ĂŒber Kalenderzyklen und deren rituelle Kopplung an öffentliche Darstellung. FĂŒr die Wolkenmenschen ist dabei entscheidend, ob die Motive eher ein lokales Herrschaftsnarrativ stĂŒtzen oder auf ĂŒberregionale Symboltraditionen verweisen, die Kontakte und Konkurrenz im Tal von Oaxaca spiegeln.

Minister mit Kehrtwende beim Hoffnungs-Plan fĂŒr Ostsee-Wal: „Alle Experten raten davon ab“​


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Doch genau hier setzt der Plan mit dem Spezialkatamaran an. Bis zu einem Meter breite Gurte könnten behutsam unter dem Wal hindurchgespĂŒlt werden. Anschließend wĂŒrde das Tier auf einem Netz liegend aus der Schlickmulde gehoben und lebend transportiert. Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) zeigte sich ĂŒberzeugt: „Das ist nach meiner EinschĂ€tzung die beste Vorstellung, die wir haben“, sagte er News5 noch am Sonntag. Doch am Montag folgte die Kehrtwende: „Derzeit gibt es keinen Wissenschaftler oder VeterinĂ€r, der uns zu solch einem Vorgehen rĂ€t, da das Tier beim Versuch, es lebend zu retten, schweren Qualen ausgesetzt wĂŒrde“, erklĂ€rte Backhaus. „Dass es solch einen Versuch ĂŒberleben wĂŒrde, ist nach Ansicht aller Experten, die wir dazu befragt haben, unwahrscheinlich.“

Der Einsatz des Katamarans wĂ€re nicht ohne Risiko. Jede Bewegung, jeder Kontakt mit dem geschwĂ€chten Tier kann es zusĂ€tzlich stressen oder verletzen. Der Wal ist durch den geringen Salzgehalt des Ostseewassers bereits stark geschĂ€digt – ein Eingriff in diesem Zustand könnte tödlich enden. „Es geht ihm sehr schlecht“, sagte Backhaus bereits am Wochenende.
 

Kein wissenschaftliches Video, aber die Mission an sich gehört vermutlich dennoch am ehesten hier hin und die audiovisuelle Zusammenstellung kann man sich auch öfter anschauen ;)
 
  • Lob
Reaktionen: Avi
„Zum ersten Mal“

„Besatzer ergaben sich“ – Ukraine meldet Eroberung russischer Stellung durch Roboterangriff​


Der ukrainische PrĂ€sident Wolodymyr Selenskyj hatte am Montag gesagt, die Ukraine habe mit Kampfrobotern und Drohnen eine russische Stellung erobert. „Zum ersten Mal in der Geschichte dieses Krieges wurde eine feindliche Stellung ausschließlich mit unbemannten Systemen – Robotern und Drohnen – erobert“, nannte Selenskyj ein Beispiel. „Die Besatzer ergaben sich, und diese Operation wurde ohne Beteiligung der Infanterie und ohne Verluste auf unserer Seite durchgefĂŒhrt.“

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Foundation stellte den Phantom MK-1 im Oktober 2025 als einen der ersten speziell fĂŒr militĂ€rische Zwecke entwickelten humanoiden Roboter vor. Der rund 1,75 Meter große und etwa 80 Kilogramm schwere Roboter soll AufklĂ€rung, logistische Versorgung und BombenentschĂ€rfung ĂŒbernehmen.

LeBlanc formuliert das Ziel klar: Der Roboter solle jede Waffe einsetzen können, "die ein Mensch einsetzen kann".

 
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