Wir werden in eine Welt geboren die wir nicht kennen.
Wir wachsen auf in einem Zustand totaler Euphorie angesichts des Tollhauses in das wir eingeladen worden sind und voller Depressionen angesichts der Unmöglichkeit, dieses Tollhaus zu kontrollieren.
Und schließlich werden wir das,was wir in stiller Übereinkunft erwachsen nennen.
Schlussendlich besagt dieses Wörtchen nur,daß wir dann einen Zustand erreicht haben,in dem wir uns permanent selbst vorlügen dieses Tollhaus jetzt zu kennen und kontrollieren zu können.
Deswegen sind wohl die meisten Erwachsenen auch weitaus weniger euphorisch als Kinder.
Depressiv sind sie durchaus immer noch,was aber ironischerweise daran liegt,daß sie sich so fest eingeredet haben,das sie das Tollhaus unter Kontrolle bekommen haben.Und das langweilt sie halt irgendwann,und so fangen sie an sich immer neue Möglichkeiten zu erschließen von der Langeweile abzulenken.
Und schließlich gelangen sie in einen skurilen Kreislauf,der sie dazu zwingt immer besser höher und weiter zu leben,um nicht zu merken,daß sie sich eigentlich tierisch langweilen.
Die Ironie,die Tragik,daß sie es waren die sich diese Langeweile erst erfunden haben,sehen sie nicht.
Oftmals schliddern sie ganz dicht an dieser Erkenntnis vorbei.
Zum Beispiel wenn ein geliebter Mensch ein spontanes Ableben hinter sich bringt,es irgendwo in der Wüste Frösche regnet,oder kurzum 2 Flugzeuge in ein riesiges Gebäude krachen.
Dann ist auch für sie einen kurzen Moment lang dieses Tollhaus wieder spürbar.
Nur neigen sie dazu diese Geschehnisse als die Ausnahmen zu sehen,die ihre gelernten Regeln bestätigen.
Sehr schnell sind dann auch die Ursachen und Schuldenböcke für diese Ausnahmen gefunden,die Ihen relativ schnell beweisen,dass auch diese Ausnahmen schlicht die Regel waren,teil des Tollhauses,das sie kennen,nur in etwas andere Maskerade.
Sollte dieses nicht der Fall sein,so haben sie sich genug Vokabeln zurecht gelegt,um dem Ungreifbaren einen Griff,einen Namen zu geben.Mann spricht dann gerne von krank oder abartig.
Naivere Naturen neigen auch gerne dazu,das Wörtchen seltsam zu verwenden,um eine unliebsame,weltbildfremde Geschichte zu erschlagen und abzuheften.
Danach gehts weiter im Tagegeschehen und mit der Langweile,beziehungsweise den Vorkehrungen der Langeweile zu umgehen.
So geht viel Energie verloren,und selbst wenn die Menschlein dauernd damit beschäftigt sind sich Spaß zu besorgen,und zu erleben,so scheint es Ihnen nie ganz zu reichen .Immer sind sie schon damit beschäftigt den nächsten Spaß zu planen und zu erleben.Immer brüllen und scherzen und feiern sie gegen ihre verlorene Unschuld an,die sie in dem Moment verloren haben,als sie beschlossen,erwachsen zu werden.
Viel zu viel Energie bleibt auf der Strecke,und das durchaus gewollt.
Langeweile hat nämlich meistens einen als störend erscheinenden Nebeneffekt,der sich als Stille ausdrückt.
Die Stille um uns herum,die wir mit nichts anderem auszufüllen wissen,als unseren Gedanken.
Und denken an und für sich ist so etwas von kindisch,dass wir Erwachsenen nichts damit zu tun haben möchten.
Sicher Erwachsenen denken auch,die ganze Zeit ,aber meistens beläuft es sich auf Sachen wie:Wie stehen meine Aktien diesen Monat oder Wenn ich den roten Pulli trage,wird Elke mich dann wohl attraktiv finden und mit mir ausgehen ?
Auch wenn hier und jetzt einige innerlich protestieren werden,aber das produktive denken bleibt den Kindern überlassen.Kinder sehen ein Kuh und denken sich :Hmm..warum heißt die Kuh Kuh? oder Wieso sieht eine Kuh so aus,wie eine Kuh nunmal aussieht?oder auch.Kommen Kühe auch in den Himmel,damit Tante Elfriede dort immer frische Milch trinken kann ?
Kinder denken die ganze Zeit,selbst wenn sie so unschuldig aussehen,mit ihren kleinen Plastikschäufelchen.Sie sind die radikalsten Philosophen die unter uns weilen.
Erwachsene sehen eine Kuh und denken entweder daran,ob sie noch Milch Zuhause haben,oder,dass sie schon lange kein saftiges Fleisch gegessen haben.So wie es früher einmal war.Nicht dieser Pharmazeutenkram.
Und so ist einer der Hauptgründe warum Erwachsene die Langeweile nicht ertragen können der,dass sie dann wieder anfangen kindisch zu denken.Wobei die Langeweile ja erst,wie hier ausgeführt dadurch entstanden ist,dass sie beschlossen haben,erwachsen zu werden,und sich dass kindisch denken abzugewöhnen.
Paradox oder ?
Eben genauso paradox,wie das Tollhaus in das sie geboren wurden,dass sich eigentlich jeglichen Regeln und Erklärungen entzieht,und dennoch von den Menschen solche übergestülpt bekommen hat.
Aber um einem paradoxen System Regeln überzustreifen,bedarf es Regeln,die nun mal genauso paradox sind,wie das System selber.
Und schon erscheint es den Erwachsenen auf einmal ganz logisch,was nicht logisch sein darf.
Was den Kindern unlogisch erscheint,und oftmals durch Erwachsenenmund nicht logischer gemacht wird.
Sicher wir Erwachsenen haben die Mathematik erfunden,die Wissenschaften die beweisen sollen,das wir sehr wohl denkende Wesen sind,und es schon weit mit unserem Denken gebracht haben.
Nur haftet all diesen Wissenschaften der selbe Makel an,der das so hochgelobte rationale Denken behaftet:
Er geht von der unmittelbaren Logik und Natürlichkeit der Existenz unseres Tollhauses aus,von seiner Kontrollierbarkeit.
Und so kommt es,dass wir nach Äonen der Forschung zwar wissen,dass wir uns auf einem Runden Planten befinden,und nicht Zentrum der Galaxis sind,aber immernoch keine Formel gefunden haben,die uns besagt,ob nun das Huhn oder das Ei auf dem Siegertreppchen ganz oben steht.
Dieses Hühnerproblematik wirft nämlich die Problematik auf,die ich schon geschildert habe mit dem paradoxen Sytem.Dann müssten wir nämlich uns selbst eingestehen,dass wir versuchen etwas zu erforschen,was mit unseren Maßstäben nicht zu erforschen ist.Logik ist nun mal nicht zwingend die beste Analysemethode wenn man in ein Tollhaus geboren wird.
So kletten sich diejenigen Erwachsenen die bewusst versuchen,den ganzen Langeweilern einen Stinkefinger zu zeigen,indem sie bewusst versuchen zu denken,an einen Ast deren Ende sie nie erreichen werden.
Und eigentlich,sollten es wirklich so kluge Denker sein,müssten sie das wissen.
Und sie wissen es auch.
Denn so wie sich die Normalsterblichen mit ihrem Lebenswandel vor der Langeweile schützen,und sich ihre Depressionen anhaufen,so tun es die Ihren mit dem Anhäufen von kurzzeitigen Hochgefühlen,ducrh die Erschließung neuer sogennater Fakten.
Was wird das ein Fest,ein Rausch,wenn der erste Mensch es schafft hinter den Urknall zu schauen !
Das Getöse sollte lange genug andauern um die Stille des Erwachsenseins für eine lange Zeit zu übertonen.
Nun gerade so lange bis der erste auf die Idee kommt zu fragen :Was war eigentlich vor dem Urknall ?
Und so hetzt die Karawane weiter,gleich dem Diskojunkee,immer auf der Suche nach dem nächsten Event,der nächsten Explosion,die Stille zu vertreiben.
Es gibt soviel Gruppen mehr von uns.
Sie alle unterscheiden sich vielleicht in ihrem Habitus,den Gewohnheiten und Schwerpunkten,der Ablauf indess bleibt der Gleiche.
Immer gibt es das nächste zu planen,zu ergründen,zu konsumieren,zu besitzen,zu verwalten,zu buchen,zu sammeln,zu bändigen.
Bezeichnenderweise sind wir die Generationen mit den meisten Besitztümern und Wissenskentnissen,die es bis jetzt in diesem Tollhaus gegeben hat,und gleichzeitig wohl auch die Unglücklichsten.
Die Anzahl der jährlich erscheinenden Publikationen über glückliches Leben und ihre Absatzzahlen spricht Bände.
Vielleicht sollten wir uns noch mal eines Tages alle treffen,im Sandkasten.mit einem roten Plastikschäufelchen in der Hand.
Das heißt,wenn es der Terminplan gerade zulässt.
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Text und Philosophie (die vielleicht eines schönen Tages fortgesetzt wird) ist hiermit zum Abschuss freigegeben.
Wir wachsen auf in einem Zustand totaler Euphorie angesichts des Tollhauses in das wir eingeladen worden sind und voller Depressionen angesichts der Unmöglichkeit, dieses Tollhaus zu kontrollieren.
Und schließlich werden wir das,was wir in stiller Übereinkunft erwachsen nennen.
Schlussendlich besagt dieses Wörtchen nur,daß wir dann einen Zustand erreicht haben,in dem wir uns permanent selbst vorlügen dieses Tollhaus jetzt zu kennen und kontrollieren zu können.
Deswegen sind wohl die meisten Erwachsenen auch weitaus weniger euphorisch als Kinder.
Depressiv sind sie durchaus immer noch,was aber ironischerweise daran liegt,daß sie sich so fest eingeredet haben,das sie das Tollhaus unter Kontrolle bekommen haben.Und das langweilt sie halt irgendwann,und so fangen sie an sich immer neue Möglichkeiten zu erschließen von der Langeweile abzulenken.
Und schließlich gelangen sie in einen skurilen Kreislauf,der sie dazu zwingt immer besser höher und weiter zu leben,um nicht zu merken,daß sie sich eigentlich tierisch langweilen.
Die Ironie,die Tragik,daß sie es waren die sich diese Langeweile erst erfunden haben,sehen sie nicht.
Oftmals schliddern sie ganz dicht an dieser Erkenntnis vorbei.
Zum Beispiel wenn ein geliebter Mensch ein spontanes Ableben hinter sich bringt,es irgendwo in der Wüste Frösche regnet,oder kurzum 2 Flugzeuge in ein riesiges Gebäude krachen.
Dann ist auch für sie einen kurzen Moment lang dieses Tollhaus wieder spürbar.
Nur neigen sie dazu diese Geschehnisse als die Ausnahmen zu sehen,die ihre gelernten Regeln bestätigen.
Sehr schnell sind dann auch die Ursachen und Schuldenböcke für diese Ausnahmen gefunden,die Ihen relativ schnell beweisen,dass auch diese Ausnahmen schlicht die Regel waren,teil des Tollhauses,das sie kennen,nur in etwas andere Maskerade.
Sollte dieses nicht der Fall sein,so haben sie sich genug Vokabeln zurecht gelegt,um dem Ungreifbaren einen Griff,einen Namen zu geben.Mann spricht dann gerne von krank oder abartig.
Naivere Naturen neigen auch gerne dazu,das Wörtchen seltsam zu verwenden,um eine unliebsame,weltbildfremde Geschichte zu erschlagen und abzuheften.
Danach gehts weiter im Tagegeschehen und mit der Langweile,beziehungsweise den Vorkehrungen der Langeweile zu umgehen.
So geht viel Energie verloren,und selbst wenn die Menschlein dauernd damit beschäftigt sind sich Spaß zu besorgen,und zu erleben,so scheint es Ihnen nie ganz zu reichen .Immer sind sie schon damit beschäftigt den nächsten Spaß zu planen und zu erleben.Immer brüllen und scherzen und feiern sie gegen ihre verlorene Unschuld an,die sie in dem Moment verloren haben,als sie beschlossen,erwachsen zu werden.
Viel zu viel Energie bleibt auf der Strecke,und das durchaus gewollt.
Langeweile hat nämlich meistens einen als störend erscheinenden Nebeneffekt,der sich als Stille ausdrückt.
Die Stille um uns herum,die wir mit nichts anderem auszufüllen wissen,als unseren Gedanken.
Und denken an und für sich ist so etwas von kindisch,dass wir Erwachsenen nichts damit zu tun haben möchten.
Sicher Erwachsenen denken auch,die ganze Zeit ,aber meistens beläuft es sich auf Sachen wie:Wie stehen meine Aktien diesen Monat oder Wenn ich den roten Pulli trage,wird Elke mich dann wohl attraktiv finden und mit mir ausgehen ?
Auch wenn hier und jetzt einige innerlich protestieren werden,aber das produktive denken bleibt den Kindern überlassen.Kinder sehen ein Kuh und denken sich :Hmm..warum heißt die Kuh Kuh? oder Wieso sieht eine Kuh so aus,wie eine Kuh nunmal aussieht?oder auch.Kommen Kühe auch in den Himmel,damit Tante Elfriede dort immer frische Milch trinken kann ?
Kinder denken die ganze Zeit,selbst wenn sie so unschuldig aussehen,mit ihren kleinen Plastikschäufelchen.Sie sind die radikalsten Philosophen die unter uns weilen.
Erwachsene sehen eine Kuh und denken entweder daran,ob sie noch Milch Zuhause haben,oder,dass sie schon lange kein saftiges Fleisch gegessen haben.So wie es früher einmal war.Nicht dieser Pharmazeutenkram.
Und so ist einer der Hauptgründe warum Erwachsene die Langeweile nicht ertragen können der,dass sie dann wieder anfangen kindisch zu denken.Wobei die Langeweile ja erst,wie hier ausgeführt dadurch entstanden ist,dass sie beschlossen haben,erwachsen zu werden,und sich dass kindisch denken abzugewöhnen.
Paradox oder ?
Eben genauso paradox,wie das Tollhaus in das sie geboren wurden,dass sich eigentlich jeglichen Regeln und Erklärungen entzieht,und dennoch von den Menschen solche übergestülpt bekommen hat.
Aber um einem paradoxen System Regeln überzustreifen,bedarf es Regeln,die nun mal genauso paradox sind,wie das System selber.
Und schon erscheint es den Erwachsenen auf einmal ganz logisch,was nicht logisch sein darf.
Was den Kindern unlogisch erscheint,und oftmals durch Erwachsenenmund nicht logischer gemacht wird.
Sicher wir Erwachsenen haben die Mathematik erfunden,die Wissenschaften die beweisen sollen,das wir sehr wohl denkende Wesen sind,und es schon weit mit unserem Denken gebracht haben.
Nur haftet all diesen Wissenschaften der selbe Makel an,der das so hochgelobte rationale Denken behaftet:
Er geht von der unmittelbaren Logik und Natürlichkeit der Existenz unseres Tollhauses aus,von seiner Kontrollierbarkeit.
Und so kommt es,dass wir nach Äonen der Forschung zwar wissen,dass wir uns auf einem Runden Planten befinden,und nicht Zentrum der Galaxis sind,aber immernoch keine Formel gefunden haben,die uns besagt,ob nun das Huhn oder das Ei auf dem Siegertreppchen ganz oben steht.
Dieses Hühnerproblematik wirft nämlich die Problematik auf,die ich schon geschildert habe mit dem paradoxen Sytem.Dann müssten wir nämlich uns selbst eingestehen,dass wir versuchen etwas zu erforschen,was mit unseren Maßstäben nicht zu erforschen ist.Logik ist nun mal nicht zwingend die beste Analysemethode wenn man in ein Tollhaus geboren wird.
So kletten sich diejenigen Erwachsenen die bewusst versuchen,den ganzen Langeweilern einen Stinkefinger zu zeigen,indem sie bewusst versuchen zu denken,an einen Ast deren Ende sie nie erreichen werden.
Und eigentlich,sollten es wirklich so kluge Denker sein,müssten sie das wissen.
Und sie wissen es auch.
Denn so wie sich die Normalsterblichen mit ihrem Lebenswandel vor der Langeweile schützen,und sich ihre Depressionen anhaufen,so tun es die Ihren mit dem Anhäufen von kurzzeitigen Hochgefühlen,ducrh die Erschließung neuer sogennater Fakten.
Was wird das ein Fest,ein Rausch,wenn der erste Mensch es schafft hinter den Urknall zu schauen !
Das Getöse sollte lange genug andauern um die Stille des Erwachsenseins für eine lange Zeit zu übertonen.
Nun gerade so lange bis der erste auf die Idee kommt zu fragen :Was war eigentlich vor dem Urknall ?
Und so hetzt die Karawane weiter,gleich dem Diskojunkee,immer auf der Suche nach dem nächsten Event,der nächsten Explosion,die Stille zu vertreiben.
Es gibt soviel Gruppen mehr von uns.
Sie alle unterscheiden sich vielleicht in ihrem Habitus,den Gewohnheiten und Schwerpunkten,der Ablauf indess bleibt der Gleiche.
Immer gibt es das nächste zu planen,zu ergründen,zu konsumieren,zu besitzen,zu verwalten,zu buchen,zu sammeln,zu bändigen.
Bezeichnenderweise sind wir die Generationen mit den meisten Besitztümern und Wissenskentnissen,die es bis jetzt in diesem Tollhaus gegeben hat,und gleichzeitig wohl auch die Unglücklichsten.
Die Anzahl der jährlich erscheinenden Publikationen über glückliches Leben und ihre Absatzzahlen spricht Bände.
Vielleicht sollten wir uns noch mal eines Tages alle treffen,im Sandkasten.mit einem roten Plastikschäufelchen in der Hand.
Das heißt,wenn es der Terminplan gerade zulässt.
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Text und Philosophie (die vielleicht eines schönen Tages fortgesetzt wird) ist hiermit zum Abschuss freigegeben.