Probleme ,Probleme...
Ein Lehrbeispiel wie man ideologisch die Speerspitze einer Wirtschaft zerstören kann , und für was, genau für nichts...

Vielleicht war es von manchen auch so gewollt, Mission complete
Du übersiehst das der größte Automarkt der Welt, nämlich China, festgelegt hat "bei uns nur noch E-Autos"
Die Milliarden die deutsche Autokonzerne über viele Jahre problemlos in China verdient haben, mit ihrer alten Verbrenner Technologie haben dafür gesorgt, dass die Probleme hier im eigenen Land mit diesem Geld einfach kaschiert worden, die es vorher auch schon gab, die man aber mit den Milliarden aus China gut vertuschen konnte.
Und das ist nun vorbei.
Das sagt die KI zu soviel Dummheit als Erklärung, weil ich es auch nie verstanden habe
Um das Unfassbare nachzuvollziehen, muss man verstehen, dass die deutsche Automobilindustrie damals eine massive Fehleinschätzung über die Machtverhältnisse getroffen hat. In den Chefetagen herrschte der feste Glaube, dass man „too big to fail“ sei und die chinesische Regierung bluffen würde.
Die Konzerne haben mit vier ganz konkreten Denkmustern kalkuliert, die sich rückblickend als fataler Irrtum herausgestellt haben:
1. Der Glaube an die eigene Erpressungsmacht
Die deutsche Industrie dachte, sie hätte die chinesische Regierung in der Hand. VW, ehemals Marktführer in China, und die Premiummarken sicherten im Land Millionen von Arbeitsplätzen (auch über die staatlich erzwungenen Joint Ventures). Die deutschen Manager glaubten:
„Wenn Peking die Verbrenner verbietet, ruinieren sie ihre eigene Wirtschaft und die Joint-Ventures, an denen chinesische Staatskonzerne mitverdienen. Das werden die niemals wagen.“ Man hat die wirtschaftliche Abhängigkeit Chinas von ausländischem Know-how massiv überschätzt.
2. Die Fehleinschätzung des Zeitplans (Die „Kuh-Handel“-Mentalität)
In China gibt es selten ein abruptes, landesweites Verbot von heute auf morgen, sondern ein schleichendes Ersticken der Technologie über Quoten und Zulassungsbeschränkungen (z. B. dass man in Shanghai jahrelang zehntausende Euro für ein Verbrenner-Kennzeichen zahlen musste, während das E-Auto-Kennzeichen gratis war).
Die deutsche Industrie hat dieses System als Verhandlungsmasse verstanden. Man dachte, man könne die Fristen durch politische Lobbyarbeit und den Austausch von Technologien immer wieder nach hinten verschieben – so wie man es in Brüssel und Berlin seit Jahrzehnten erfolgreich getan hatte. Dass eine diktatorische Regierung eine Strategie eiskalt und gegen den Widerstand globaler Konzerne durchzieht, passte nicht in das westliche Management-Denken.
3. Die „Baukasten“-Illusion
Der konkrete Plan der deutschen Autokonzerne war nicht,
keine Elektroautos zu bauen, sondern sie so spät wie möglichzu bauen. Die Strategie hieß „Mischplattformen“: Man wollte ein und dasselbe Auto sowohl als Benziner, Diesel als auch als Elektroauto auf demselben Band bauen (wie es BMW mit dem i4/4er lange gemacht hat oder VW mit dem e-Golf).
Der Gedanke war:
„Wenn China 2025 oder 2030 ernst macht, drücken wir auf den Knopf, bauen die Batterien in unsere bestehenden Autos ein und verkaufen sie als E-Autos.“ Das war ein technolgischer Totalschaden. Reine E-Auto-Plattformen (wie von Tesla oder BYD) sind durch den flachen Unterboden, die Software und die Effizienz den deutschen „Kompromiss-Autos“ meilenweit überlegen gewesen.
4. Missachtung des chinesischen Nationalstolzes
Die deutsche Industrie hat die geopolitische Dimension komplett unterschätzt. China wollte die Verbrenner nicht
nurwegen des Smogs abschaffen. Die Führung in Peking hatte erkannt: Beim Verbrennungsmotor haben die Europäer 130 Jahre Vorsprung – den holt China nie wieder ein. Beim E-Auto (Batterie und Software) fangen alle bei Null an.
Es war eine gezielte Industriestrategie, um die westliche Industrie zu verdrängen und China zur automobilen Weltmacht zu machen. Die deutschen Autobauer dachten fälschlicherweise, es ginge nur um Umweltpolitik, und übersahen den unbedingten Willen Chinas zur technologischen Weltherrschaft.
Zusammengefasst: Man dachte, man sei unersetzlich, könne Fristen wegverhandeln und im Notfall schnell genug kopieren. Es war eine Mischung aus kolossaler Selbstüberschätzung und dem Unvermögen, die langfristige, kompromisslose Natur der chinesischen Staatsplanung zu begreifen.