Weil ich noch nicht mal das Versagen für gegeben halte (bzw. dass dafür noch einiges mehr vorgefallen sein müsste, was wir aktuell noch nicht wissen, damit wir von einem Versagen sprechen können). Wir sprechen aktuell von einer Drohung, die - so der Wortlaut einer News - folgendermaßen lautete:
"Laut den Recherchen soll es der Führer der Hamas in Gaza, Yahya Sinwar, höchstpersönlich gewesen sein, der Israel warnen wollte. Sollte die Regierung nicht eine bestimmte Anzahl palästinensischer Häftlinge freilassen, müsse sie sich auf "ein Erdbeben" und eine "gewaltige Überraschung" einstellen."
Dass man das nicht unbedingt ernst nimmt, halte ich nun nicht für einen riesigen Skandal. Das liest sich sehr ähnlich wie das, was der IS immer wieder von sich gegeben hat.
Kann es sein, dass da doch eine grobe Fahrlässigkeit vorliegt? Natürlich. Können wir es basierend auf dem aktuellen Wissensstand bereits so bezeichnen? Nein. Was wir mit fast 100 % iger Wahrscheinlichkeit ausschließen können, ist ein Vorsatz.