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Das ist eben das Problem was Konsolenhersteller haben: Da Konsolen geschlossene Systeme sind und dadurch anders funktionieren als PCs, wird die Software eben auch speziell für die Konsole programmiert. Vorteil: Wenn das Spiel auf Konsolen ausgelegt ist, laufen die Games mit "schlechterer" Hardware oft genauso gut wie auf PCs mit augenscheinlich "besserer" Hardware, da es effizienter ist. Das ist der Grund, wieso ein Gaming PC, der grafisch mithalten möchte, meist mehr kostet als eine Konsole, weshalb Konsolen bisher immer besser geeignet waren für den Massenmarkt. Der Nachteil ist dann aber: Die Software läuft dann eben auch nur auf dieser Konsole und müsste dann entweder aufwändig für die nächste Konsole geportet werden, oder die Games werden emuliert (was meistens wieder ineffizient ist). Fazit: Irgendwann hat man 20 Konsolen Zuhause stehen, wenn man all die eigenen Spiele spielen möchte UND wenn sich die Anschlüsse am TV ändern, dann sind manche Konsolen nur mit Adaptern noch anschließbar.Das stimmt.
Einfach ein Store schließen ohne eine Alternative war dämlich.
Sony und Nintendo hätten sich bemühen müssen und die Spiele auf der Nachfolger Konsole zum laufen zu bringen.
Da hoffe ich jetzt das Sony und Nintendo das gecheckt haben.
Das ist einer der Gründe, wieso der PC Markt recht gut wächst. Ich habe auf Steam eine Bibliothek mit 800 Games. Jedes davon kann ich jederzeit auf jedem Laptop/PC installieren und es wird laufen. Und weil die alten Games auch auf neuem Rechner laufen, passen Entwickler meist später noch Dinge an wie mögliche FPS und Auflösungseinstellungen, oder die Community liefert Mods, die die Spiele grafisch aufwerten. Alleine wie krass Skyrim aussehen kann mit entsprechenden Mods ist brutal. Steckt heute noch fast jedes Triple A Game in die Tasche, wenn man Skyrim extrem hochgemodded hat. Solche Möglichkeiten hat man auf der Konsole kaum, was sehr schade ist.
Und genau diese Flexibitilität versucht nun wohl auch Microsoft mit Helix ins Wohnzimmer zu bringen. Eine Art Konsolen-PC. Und wenn sich die Gerüchte bewahrheiten, dann sogar mit Laufwerk, was tatsächlich ein Kaufargument wäre.
Alles in allem glaube ich, dass Sony sich derzeit einfach strategisch verzettelt. Die Wegnahme der physischen Disc war schlecht platziert. Man hätte erstmal Anreize schaffen sollen, beispielsweise über 1-2 Jahre hinweg immer günstigere digitale Preise anbieten im Vergleich zur Retailvariante. Darüber hinaus ein Lizenzmodell, was Spielern klar kommuniziert, was sie besitzen (oder auch nicht) und was Sony als Wiedergutmachung leistet, falls das Spiel vor einer gewissen Mindestlaufzeit vom Markt runter genommen wird. Und hätte Sony das so vorher gemacht, würde es auch nicht diese Boykottreaktion ggü. Sony geben.



