Zero Tolerance Deutsche Wirtschaft 2025

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Ihr befindet euch in einem ZT-Thread, entsprechend gelten hier folgende extra Regeln(Sonderregeln ggf. im Startpost sind mitzubeachten):

1) ZTF für Zero Tolerance Forums Provokationen/Beleidigungen/Bashes/Trollen/OffTopic/Spam/etc führen zur sofortigen Bestrafung in Form von Bans. Entscheidungen sind endgültig und nicht diskutierbar.

2) Gepflegte Diskussionskultur ist das Gebot! ZTFs koexistieren neben den normalen Foren. Wenn ihr mit den harten Regeln hier nicht klarkommt, nutzt die normal moderierten Foren.

3) Politik darf nur thematisiert werden, wenn sie einen direkten Einfluss auf die deutsche Wirtschaft hat. Dieser Einfluss sollte auch im Beitrag ersichtlich werden.

4) Wenn Politik thematisiert wird, gelten die üblichen Verhaltensregeln, wie keine Politikerbeleidigungen und dass Kritik angemessen sein sollte.

ist weder erstrebenswert, noch muss es sein, ganz im Gegenteil.
Aber das ist die Richtung welche gerade aktiv gefördert wird, zur Not sogar gegen den deutlichen Willen der Mehrheiten (siehe Chatkontrolle) und gewährte Zugriffsrechte werden heimlich erweitert.
Und ja stand jetzt sind wir da weit hinter den USA und China was die Technik dafür angeht.
Ist aber auch ein schwieriger Spagat, finde ich. Es kann abschreckend sein was bzgl. Straftaten durchaus sinnvoll ist, aber es kann auch das Gegenteil sein und daher komplette Willkür und Machtmissbrauch.
 
Ist aber auch ein schwieriger Spagat, finde ich. Es kann abschreckend sein was bzgl. Straftaten durchaus sinnvoll ist, aber es kann auch das Gegenteil sein und daher komplette Willkür und Machtmissbrauch.
Die Praxis zeigt doch (auch bei uns heute schon mit den beschränkten Mitteln) das Willkür, stete Untergrabung der Befugnisse, Machtmissbrauch immer die logische Folge sind.
Einfach mal schauen was heute schon alles als "Beleidigung" oder anders strafrechtlich relevant hingebogen wird (oder weggebogen) und entsprechend verfolgt wird weit über ein gesundes Maß hinaus.
Pimmelgate ist kein Einzelfall.
 
Die Praxis zeigt doch (auch bei uns heute schon mit den beschränkten Mitteln) das Willkür, stete Untergrabung der Befugnisse, Machtmissbrauch immer die logische Folge sind.
Einfach mal schauen was heute schon alles als "Beleidigung" oder anders strafrechtlich relevant hingebogen wird (oder weggebogen) und entsprechend verfolgt wird weit über ein gesundes Maß hinaus.
Pimmelgate ist kein Einzelfall.
Man hat sogar einen eigens dafür umkreierten Paragraphen erfunden (§188 StGB), um die Majestäten besser zu schützen.
Dieser sollte eigentlich wieder abgeschafft werden, warum das nicht so war darf ich hier nicht erwähnen, im freisten Deutschland aller Zeiten...
 
Die Praxis zeigt doch (auch bei uns heute schon mit den beschränkten Mitteln) das Willkür, stete Untergrabung der Befugnisse, Machtmissbrauch immer die logische Folge sind.
Einfach mal schauen was heute schon alles als "Beleidigung" oder anders strafrechtlich relevant hingebogen wird (oder weggebogen) und entsprechend verfolgt wird weit über ein gesundes Maß hinaus.
Pimmelgate ist kein Einzelfall.
Absolut, dennoch bedarf es in meinen Augen Nachbesserungen in der Strafverfolgung und eine Unabhängigkeit von bspw. amerikanischen Zahlungsdienstleistern kann nicht so verkehrt sein, wenn man sich anguckt was bspw. bei Steam war.
Man hat sogar einen eigens dafür umkreierten Paragraphen erfunden (§188 StGB), um die Majestäten besser zu schützen.
Dieser sollte eigentlich wieder abgeschafft werden, warum das nicht so war darf ich hier nicht erwähnen, im freisten Deutschland aller Zeiten...
Was passiert dann, wenn du erwähnst? Explodiert dein Kopf dank Chip? :coolface:
 
Man hat sogar einen eigens dafür umkreierten Paragraphen erfunden (§188 StGB), um die Majestäten besser zu schützen.
Dieser sollte eigentlich wieder abgeschafft werden, warum das nicht so war darf ich hier nicht erwähnen, im freisten Deutschland aller Zeiten...
Ist doch völlig klar, selbst wenn eine Anzeige nicht durchkommt hat man den Ärger am Hals und wird sich 2x überlegen nochmal Schwachkopf oder Pinochio zu posten.
Absolut, dennoch bedarf es in meinen Augen Nachbesserungen in der Strafverfolgung und eine Unabhängigkeit von bspw. amerikanischen Zahlungsdienstleistern kann nicht so verkehrt sein, wenn man sich anguckt was bspw. bei Steam war.
In Teilen bessere Strafverfolgungsmöglichkeiten (die aber auch gegen Willkür stark gesichert bleiben muss) ist etwas anderes als flächendeckende Kontrollmechanismen (die man garnicht wirklich gegen Missbrauch sichern kann). Und was sowas wie Zahlungsdienstleister angeht, wäre durchaus wünschenswert wenn sich sowas wie Wero durchsetzen kann. Wie unsere GPS-Alternative, Whatsapp, usw.
Nur wenn wir die Möglichkeiten ignorieren, dann wird es halt nichts.
 
Immer wenn das Thema einer kapitalgedeckten Rente aufkommt, entsteht hier der Eindruck, als wäre das ein neoliberales Experiment, bei dem der Staat sein Rentensystem im Casino verzockt.

Das Lustige ist: Deutschland macht genau das bereits. Seit fast zehn Jahren. Und zwar mit einem Staatsfonds.

Der KENFO wurde 2017 gegründet und erhielt einmalig 24,1 Milliarden Euro von den Betreibern der Kernkraftwerke. Seitdem darf dem Fonds gesetzlich kein weiteres Geld zufließen. Er muss die Zwischen- und Endlagerung des deutschen Atommülls bis weit ins nächste Jahrhundert ausschließlich aus seinen Kapitalerträgen finanzieren.

Die Anlagestrategie klingt dabei erstaunlich unspektakulär:
  • 41 % globale Aktien (über 3.600 Unternehmen)
  • 39 % Staats- und Unternehmensanleihen
  • 14 % Private Equity, Infrastruktur und Private Debt (langfristig sogar 29 % geplant)
  • 5 % Liquidität
Also ziemlich genau das, was man jedem privaten Anleger empfiehlt, wenn der Anlagehorizont mehrere Jahrzehnte beträgt.

Und jetzt kommt der interessante Teil.

Seit seiner Gründung hat der KENFO bereits rund 5,3 Milliarden Euro für die Atommüllentsorgung an den Bund ausgezahlt.

Trotz dieser laufenden Entnahmen liegt das Fondsvermögen heute wieder bei rund 28 bis knapp 30 Milliarden Euro. Rechnet man Vermögen und bereits geleistete Auszahlungen zusammen, wurden aus den ursprünglich eingezahlten 24,1 Milliarden inzwischen über 33 Milliarden Euro an Vermögenswerten bzw. Zahlungen.

Mit anderen Worten: Der Fonds hat seit 2017 einen Mehrwert von über 8,8 Milliarden Euro erwirtschaftet – trotz Corona, Ukrainekrieg, Inflation, Zinsschock und zeitweise zweistelligen Börsenverlusten.

Offenbar funktioniert langfristiges Investieren also selbst dann, wenn man zwischendurch Geld entnehmen muss und die Welt nicht ausschließlich aus steigenden Aktienkursen besteht.

Genau deshalb finde ich die deutsche Rentendebatte teilweise etwas befremdlich.

Beim KENFO vertraut der Staat den internationalen Kapitalmärkten die Finanzierung eines Projekts an, das über Generationen hinweg Milliarden kosten wird. Dort gelten Aktien plötzlich als vernünftige, langfristige Anlageklasse.

Geht es dagegen um die Altersvorsorge der eigenen Bevölkerung, wird häufig so diskutiert, als würde bereits ein ETF auf den MSCI World den unmittelbaren Staatsbankrott bedeuten.

Natürlich würde ein Kapitalstock die umlagefinanzierte Rente nicht ersetzen oder müsste sie nicht unbedingt ersetzen. Das behauptet auch kaum jemand. Aber warum sollte der Staat ausgerechnet bei der Rente auf den Renditetreiber verzichten, den er bei seinem größten Staatsfonds längst erfolgreich nutzt?
Man muss ja nicht einmal nach Norwegen oder Schweden schauen. Das Gegenbeispiel existiert bereits in Deutschland. Es heißt KENFO.
 
Immer wenn das Thema einer kapitalgedeckten Rente aufkommt, entsteht hier der Eindruck, als wäre das ein neoliberales Experiment, bei dem der Staat sein Rentensystem im Casino verzockt.

Das Lustige ist: Deutschland macht genau das bereits. Seit fast zehn Jahren. Und zwar mit einem Staatsfonds.

Der KENFO wurde 2017 gegründet und erhielt einmalig 24,1 Milliarden Euro von den Betreibern der Kernkraftwerke. Seitdem darf dem Fonds gesetzlich kein weiteres Geld zufließen. Er muss die Zwischen- und Endlagerung des deutschen Atommülls bis weit ins nächste Jahrhundert ausschließlich aus seinen Kapitalerträgen finanzieren.

Die Anlagestrategie klingt dabei erstaunlich unspektakulär:
  • 41 % globale Aktien (über 3.600 Unternehmen)
  • 39 % Staats- und Unternehmensanleihen
  • 14 % Private Equity, Infrastruktur und Private Debt (langfristig sogar 29 % geplant)
  • 5 % Liquidität
Also ziemlich genau das, was man jedem privaten Anleger empfiehlt, wenn der Anlagehorizont mehrere Jahrzehnte beträgt.

Und jetzt kommt der interessante Teil.

Seit seiner Gründung hat der KENFO bereits rund 5,3 Milliarden Euro für die Atommüllentsorgung an den Bund ausgezahlt.

Trotz dieser laufenden Entnahmen liegt das Fondsvermögen heute wieder bei rund 28 bis knapp 30 Milliarden Euro. Rechnet man Vermögen und bereits geleistete Auszahlungen zusammen, wurden aus den ursprünglich eingezahlten 24,1 Milliarden inzwischen über 33 Milliarden Euro an Vermögenswerten bzw. Zahlungen.

Mit anderen Worten: Der Fonds hat seit 2017 einen Mehrwert von über 8,8 Milliarden Euro erwirtschaftet – trotz Corona, Ukrainekrieg, Inflation, Zinsschock und zeitweise zweistelligen Börsenverlusten.

Offenbar funktioniert langfristiges Investieren also selbst dann, wenn man zwischendurch Geld entnehmen muss und die Welt nicht ausschließlich aus steigenden Aktienkursen besteht.

Genau deshalb finde ich die deutsche Rentendebatte teilweise etwas befremdlich.

Beim KENFO vertraut der Staat den internationalen Kapitalmärkten die Finanzierung eines Projekts an, das über Generationen hinweg Milliarden kosten wird. Dort gelten Aktien plötzlich als vernünftige, langfristige Anlageklasse.

Geht es dagegen um die Altersvorsorge der eigenen Bevölkerung, wird häufig so diskutiert, als würde bereits ein ETF auf den MSCI World den unmittelbaren Staatsbankrott bedeuten.

Natürlich würde ein Kapitalstock die umlagefinanzierte Rente nicht ersetzen oder müsste sie nicht unbedingt ersetzen. Das behauptet auch kaum jemand. Aber warum sollte der Staat ausgerechnet bei der Rente auf den Renditetreiber verzichten, den er bei seinem größten Staatsfonds längst erfolgreich nutzt?
Man muss ja nicht einmal nach Norwegen oder Schweden schauen. Das Gegenbeispiel existiert bereits in Deutschland. Es heißt KENFO.


Den meisten Menschen in diesem Land ist weder dieser Fonds bekannt noch besteht grundsätzlich Interesse an der Thematik. Hier im Forum gibt es User die Wertschöpfung leugnen und die Wirtschaft als Nullsummenspiel betrachten. Es handelt sich um eine faktenferne und tief verwurzelte ideologische Ablehnung.

Gemäß Brecht:

Reicher Mann und armer Mann standen da und sah`n sich an. Da sagt der Arme bleich: Wär ich nicht arm, wärst du nicht reich.

Wenn man so ein Weltbild hat dann stellt sich überhaupt nicht die Frage ob man Geld wertschöpfend anlegen kann sondern nur wem man was wegnehmen kann.

Dein Argument ist 100% korrekt, wird aber die betroffenen Personen niemals erreichen. Wie soll das gehen bei Leuten die glauben, dass unternehmerische Beteiligung für die Rente zu riskant sei, weil den Unternehmen die Gewinne wegbrechen könnten, man aber gleichzeitig davon ausgeht über Ertragssteuern von selben Unternehmen die Rente weiterhin massiv zu subventionieren?
 
Die Ironie daran ist ja, dass Kernenergie damit Deutschland nicht nur Jahrzehnte Wohlstand in Form von stabiler Energie gebracht hat -in Bayer und Baden-Württemberg hat sie über 50% des Strombedarfs gedeckt und die Industrie versorgt und überhaupt erst ihren Aufbau ermöglicht- nein, selbst nach der Abschaltung sorgt sie noch für Rendite xD

Das ist schon amüsant.....wenn es nicht so traurig wäre.
 
Och man kann schon einigen was wegnehmen bzw. mal die angemessenen Steuern gerecht eintreiben und zwar bei z.B. diversen Familienstiftungen aka Steuervermeidungsvereinen. Aber was machen wir uns vor, es war von einem bestimmten Klientel so gewollt oder aber schlicht dilettantisch umgesetzt, d3nn einmal dort nur noch schwer heranzukommen.

@Xyleph: Warum sträubst du dich eigentlich so sehr gegen Erneuerbare?
 
Zuletzt bearbeitet:
@Xyleph: Warum sträubst du dich eigentlich so sehr gegen Erneuerbare?

Gegenfrage:
Wie kommst du aus meinem Post zu einer Herleitung, dessen Frage schon eine Unterstellung beinhaltet, die mit meinem Post rein gar nichts nichts zu tun hat und schon gar keine qualitative Beurteilung von EEs beinhaltet?

Ich kann die Frage daher nicht beantworten.
Ich könnte dir hier eine zweistellige Anzahl an Post verlinken, die dir zeigen, wie ich zu EEs stehe und nur zur Info: Ich bin zertifizierter EE-Manager und Mitglied einer Genossenschaft, welche EE-Anlagen errichtet und bei der man Lieferverträge für 100% EEs abschließen kann. Dazu bin ich seit gut 10 Jahren hauptberuflich in der Energiewirtschaft und konzipiere gegenwärtig die Umsetzung von dynamischen Tarifen und V2G in Softwaresystemen. Ich schmücke mich also nicht nur in Foren mit einem Label "EE", sondern bin real darin tätig.

Dein Post zeigt aber ein typisches Problem der Debattenkulturen: Die reine bipolare Positionsdebatten, bei der die Sachebene ausgeblendet wird. Ich habe nur reine Fakten zu einem Fond für die Kernenergiemüllentsorgung geschrieben und wie hoch der Anteil der Stromversorgung in Süddeutschland war. Das sind sachliche Fakten. Du machst daraus: Ich wäre ein Gegner von EEs.
Sachlich betrachtet, führst du einen Verleumdung durch und bedienst dich billigen rhetorischen Kniffen. Ein Prinzip, dass sich hier in verschiedenen Themen wiederfindest.
 
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Och man kann schon einigen was wegnehmen bzw. mal die angemessenen Steuern gerecht eintreiben und zwar bei z.B. diversen Familienstiftungen aka Steuervermeidungsvereinen. Aber was machen wir uns vor, es war von einem bestimmten Klientel so gewollt oder aber schlicht dilettantisch umgesetzt, d3nn einmal dort nur noch schwer heranzukommen.


Ja das ist der Sinn einer Stiftung. Das Geld wird aus der Reichweite des Staates an eine juristische Person übertragen. Meistens noch ins Ausland. Es ist eine Schande das sowas überhaupt notwendig ist. Wir brauchen nicht weniger vermögenden Menschen sondern mehr davon im Land.

Deine Definition von "Angemessenheit" und "Gerechtigkeit" teile ich übrigens nicht. Das sind wieder nur Buzzwords um Leuten die in der Regel bereits überproportional viel beitragen noch mal ans Bein zu pissen und mehr noch mehr Last aufzubürden.

Zu deiner Unterstellung gegenüber Xyleph sage ich jetzt mal nichts zumal er selber darauf geantwortet hat. Er war hier schon seit Jahren Verfechter und Enthusiast für EE nur eben nicht für die Art der politischen Umsetzung.
 
Och man kann schon einigen was wegnehmen bzw. mal die angemessenen Steuern gerecht eintreiben und zwar bei z.B. diversen Familienstiftungen aka Steuervermeidungsvereinen. Aber was machen wir uns vor, es war von einem bestimmten Klientel so gewollt oder aber schlicht dilettantisch umgesetzt, d3nn einmal dort nur noch schwer heranzukommen.

@Xyleph: Warum sträubst du dich eigentlich so sehr gegen Erneuerbare?
Schlimm wie sehr hier einige mit dem linken Umverteilungsgedanken liebäugeln....
 
Schlimm wie sehr hier einige mit dem linken Umverteilungsgedanken liebäugeln....
Beschäftige dich erstmal mit den Eckdaten zu Familienstiftungen für "Familienunternehmer"....nicht gleich die rechte Empörungsschiene fahren.

@Style3: Das Bundesverfassungsgericht hat zu den Ausnahmeregelungen, die insbesondere große bis sehr große Vermögen in Erbschaften betreffen und deutlich bevorteilen Stellung bezogen und die Politik angemahnt. Hier gibt es nach den gesetzlichen Rahmenbedingungen ein Missverhältnis.
Zudem ist interessant wer das Prinzip linke Tasche rechte Tasche (auch noch besonders praktisch in Familienstiftungen) zum nützlichen Zeitpunkt so für sich über die Jahre entdeckt hat und sinnvolle Ausnahmeregelungen für Härtefälle für sich nutzbar macht obwohl man kein Härtefall ist.

Es ist parallel interessant den drastischen Zuwachs an Familienstiftungen (eigentlich ursprünglich auch ein sinnvolles Mittel für bestimmte Familienumstände) in den letzten Jahren zu sehen insbesondere, wenn man schaut wer so dahinter steht.

Letztendlich muss es eine effektive Debatte über den Einsatz der dem Bund zur Verfügung stehenden Steuermittel geben aber dazu gehört auch Dinge anzugehen die bei der Erhebung dieser Mittel schief sind.
Dem gegenüber stehen Sozialreformen, die leider wieder geringe oder mittlere Einkommen unverhältnismäßig belasten.
Das schürt zurecht Unmut.

@Xyleph: Mein Eindruck entstand nicht durch deine Aufschlüsselung zu KENFO sondern über das Querlesen in unterschiedlichen threads. Leider greift man da auch nicht alle posts ab und dass du vom Fach bist, so wie du argumentierst, vermutete ich aber schob fälschlicherweise deine Einstellung zur Thematik in eine falsche Ecke. Wenn du nicht das ob sondern das wie kritisierst sind wir eigentlich recht dicht beieinander. Hier wurden über die letzten 2 Jahrzehnte massive Fehler gemacht, die den Erneuerbaren bzw. dem gesamten Deutschen Strommarkt sowie der Infrastruktur letztendlich einen Bärendienst erwiesen haben.
 
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Beschäftige dich erstmal mit den Eckdaten zu Familienstiftungen für "Familienunternehmer"....nicht gleich die rechte Empörungsschiene fahren.

@Style3: Das Bundesverfassungsgericht hat zu den Ausnahmeregelungen, die insbesondere große bis sehr große Vermögen in Erbschaften betreffen und deutlich bevorteilen klar Stellung bezogen. Hier gibt es nach den gesetzlichen Rahmenbedingungen ein Missverhältnis.
Zudem ist interessant wer das Prinzip linke Tasche rechte Tasche zum nützlichen Zeitpunkt so für sich über die Jahre entdeckt hat und sinnvolle Ausnahmeregelungen für Härtefälle für sich nutzbar macht obwohl man kein Härtefall ist.

Es ist parallel interessant den drastischen Zuwachs an Familienstiftungen in den letzten Jahren zu sehen insbesondere, wenn man schaut wer so dahinter steht.

Letztendlich muss es eine effektive Debatte über den Einsatz der dem Bund zur Verfügung stehenden Steuermittel geben aber dazu gehört auch Dinge anzugehen die bei der Erhebung dieser Mittel schief sind.
Dem gegenüber stehen Reformen, die leider wieder geringe oder mittlere Einkommen unverhältnismäßig belasten.
Das schürt zurecht Unmut.

@Xyleph: Mein Eindruck entstand nicht durch deine Aufschlüsselung zu KENFO sondern über das Querlesen in unterschiedlichen threads. Leider greift man da auch nicht alle posts ab und dass du vom Fach bist, so wie du argumentierst, vermutete ich aber schob fälschlicherweise deine Einstellung zur Thematik in eine falsche Ecke. Wenn du nicht das ob sondern das wie kritisierst sind wir eigentlich recht dicht beieinander. Hier wurden über die letzten 2 Jahrzehnte massive Fehler gemacht, die den Erneuerbaren letztendlich einen Bärendienst erwiesen haben.
Bin was Stiftungen anbelangt eigentlich ganz gut informiert. Und natürlich muss man genau diese Option in Betracht ziehen wenn man was zum weitergeben oder vererben hat um zu verhindern das der Staat hier unverhältnismäßig zugreift und umverteilt. Wie kann man das schlecht finden ?
 
Bin was Stiftungen anbelangt eigentlich ganz gut informiert. Und natürlich muss man genau diese Option in Betracht ziehen wenn man was zum weitergeben oder vererben hat um zu verhindern das der Staat hier unverhältnismäßig zugreift und umverteilt. Wie kann man das schlecht finden ?
Wer kann diese Option in Betracht ziehen? Hier gibt es ein klares Missverhältnis.
Also sorry, das kommt mitunter schon dem klassischen Hütchenspielertrick gleich, was dort mitunter veranstaltet wird und das tatsächlich semilegal bis legal.
Nun gut....wir sind eine steuerfinanzierte Solidargemeinschaft. Es gibt dafür gesetzliche Rahmenbedingungen und Ausnahmeregeln für Härtefälle. Leider werden diese Ausnahmeregelungen pervertiert und der Fiskus hinkt hinterher. Bundesverfassungsgericht hat sich einiges in der Vergangenheit schon angesehen.
 
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Wer kann diese Option in Betracht ziehen? Hier gibt es ein klares Missverhältnis.
Also sorry, das kommt mitunter schon dem klassischen Hütchenspielertrick gleich, was dort mitunter veranstaltet wird und das tatsächlich semilegal bis legal.
Nun gut....wir sind eine steuerfinanzierte Solidargemeinschaft. Es gibt dafür gesetzliche Rahmenbedingungen und Ausnahmeregeln für Härtefälle. Leider werden diese Ausnahmeregelungen pervertiert und der Fiskus hinkt hinterher. Bundesverfassungsgericht hat sich einiges in der Vergangenheit schon angesehen.
Solidargemeinschaft, das funktioniert ja nur so lange, so lange sich genügend Leute daran beteiligen und ist irgendwo auch gedeckelt. Wenn du immer mehr hast die es zu versorgen gilt, wird es irgendwann halt schwierig und eng.

Jemand der sich ernsthaft Gedanken um die Gründung einer Stiftung macht, hat im Vorfeld schon extrem viel geleistet, gearbeitet und vor allem auch Steuern bezahlt. Das sind ja meistens Arbeitgeber die auch nochmal die Löhne von x Angestellten zahlen. Hier mehrfach kassieren zu wollen, ist einfach falsch und die pure Neiddebatte und linke Umverteilungspolitik.
 
Solidargemeinschaft, das funktioniert ja nur so lange, so lange sich genügend Leute daran beteiligen und ist irgendwo auch gedeckelt. Wenn du immer mehr hast die es zu versorgen gilt, wird es irgendwann halt schwierig und eng.

Jemand der sich ernsthaft Gedanken um die Gründung einer Stiftung macht, hat im Vorfeld schon extrem viel geleistet, gearbeitet und vor allem auch Steuern bezahlt. Das sind ja meistens Arbeitgeber die auch nochmal die Löhne von x Angestellten zahlen. Hier mehrfach kassieren zu wollen, ist einfach falsch und die pure Neiddebatte und linke Umverteilungspolitik.
Wie du schon schriebst, so lange sich genug Leute beteiligen und vor allem in welcher jeweiligen Höhe?
Gerade jene, die alles in Familienstiftungen verlagern, wollen sich nicht daran beteiligen.

Und natürlich bezahlen Arbeitgeber Löhne. Eine Stelle existiert auch nur wenn jemand hierzu einen Nutzen sieht und hieraus Profit schlagen kann. Welcher angestellte Person erhalt denn exakt den Betrag den er erwirtschaftet hat?
 
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