Na ja, die letzten 13 Jahre waren halt ein Schlingerkurs erster Güte. Phil Spencer wurde dann als "Retter" gefeiert und hat ja wirklich versucht, die Xbox-Konsole als solches wieder zu etablieren, geklappt hat das nicht wirklich. Die One-Serie war defakto ein kleines Debakel und hat nahezu alles kaputt gemacht, was die X360 aufgebaut hatte. Die Series-Konsolen werden diesen Abwärtstrend, was VKZ angeht, vermutlich nochmal deutlich fortführen. Dazu hat MS unfassbare Milliarden investiert, die sie eben kaum auf eigener Hardware wieder reinholen können. PC schön und gut, aber realistisch... wer einen PC hat und die Spiele da bekommt, kauft sich keine Xbox dafür. Kein Problem, ist ja dank Windows auch von MS und XBL... aber es ist nicht die Konsole und steht als solches auch klar als Konkurrenz zu eben dieser da. Und auf PC ist eben vor allem Steam die "Hausmacht", nicht XBL.
Diese 13 "schwachen Jahre" hat die Konkurrenz natürlich genutzt und eine massive Kundenbindung aufgebaut, die wird man nicht so einfach mehr lösen können.
Nun soll Asha Sharma das Ruder erneut rumreißen. Ich denke weiterhin, gerade nach so Aktionen wie der Preiserhöhung des Gamepass und den damit verbundenen sehr negativen Auswirkungen, wird man nun erstmal wieder Schadensbegrenzung betreiben und Fan-Service machen... sonst ist tatsächlich irgendwann keine Base mehr da. Den Namen von Xbox zu XBOX umbenennen oder das die Besucher alle eine 25 Jahre SX geschenkt bekommen haben, ist halt Teil dieser Strategie und des (erneuten) "Imagewechsels". Dazu zwei Games wieder als exklusiv präsentiert, um den Hardcore-Fans entgegen zu kommen.
Am Ende steht letztlich aber weiterhin nur die Frage, wie und mit was MS im Gaming-Bereich sein Geld verdienen sowie die Investitionen wieder reinholen will. Und diese Strategie ist nach wie vor sehr offen und daher ist auch die Zukunft IMHO noch komplett offen.