Zero Tolerance Der Russisch-Ukrainische-Krieg

Sollte der Westen die Ukraine aktiv mit eigenen Truppen unterstützen?

  • Ja, mit dem gesamten Arsenal

    Stimmen: 20 31,7%
  • Ja, aber nur in weniger riskanten Einsätzen

    Stimmen: 3 4,8%
  • Nein, da dies zu eskalierend ist

    Stimmen: 20 31,7%
  • Nein, da uns dieser Krieg nichts angeht

    Stimmen: 17 27,0%
  • Unentschlossen

    Stimmen: 3 4,8%

  • Stimmen insgesamt
    63
  • Poll closed .
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Das Video von Good Times Bad Times skizziert den massiven wirtschaftlichen Abnutzungskampf gegen Russland, dessen Zentrum die Ölexporte bilden.

Die EU verschärft ihre Sanktionen gegen die „Schattenflotte“: Das Paket setzt 43 weitere Tanker auf die schwarze Liste, schließt Fluchtwege über Krypto-Plattformen und ersetzt den Preisdeckel von 44 Dollar pro Barrel durch ein Totalverbot maritimer Dienstleistungen. Der Entzug von Versicherungen, Fracht und Lotsendiensten soll den Export ohne westliche Infrastruktur physisch unmöglich machen. Durch ukrainische Drohnenangriffe auf Raffinerien sank die Produktion um 300.000 bis 400.000 Barrel pro Tag – was etwa 10 % bis 15 % der gesamten russischen Kapazität entspricht – während Angriffe auf Terminals den Abtransport blockierten – allein Ust-Luga wurde innerhalb von 10 Tagen fünfmal getroffen. In der Folge fielen die See-Exporte im April auf den niedrigsten Stand seit fast zwei Jahren. Trotz doppelter Einnahmen zum Vormonat von 19 Milliarden Dollar im März – begünstigt durch temporäre US-Sanktionslockerungen – markiert dies einen Rückgang von 50 % zum Vorjahr. Allein die März-Angriffe kosteten den Kreml 2,3 Milliarden Dollar. Teure Abwehrsysteme zur sicheren Abwehr belasten zudem asymmetrisch die Kriegskasse.

In der zivilen Industrie Russlands brach der Metallverbrauch um 14 % und die Zementproduktion um 30 % zum Vorjahr ein; ein Beleg für die Grenzen der beabsichtigten Importsubstitution und den Stillstand im Bausektor. Dieser industrielle Verfall ließ die Konzerngewinne kollabieren: beim Stahlkonzern Severstal um 99,7 % und beim Ölkonzern Rosneft um 96 %. Überfällige Rechnungen zwischen Unternehmen haben sich seit 2022 verdreifacht und erreichen 110 Milliarden Dollar – ein Wert, der fast 4 % des BIP sowie 20 % des Haushalts entspricht und auf staatlichen Zahlungsverzug hindeutet. Das scheinbare Wirtschaftswachstum konzentriert sich dabei isoliert auf die Rüstungsproduktion, während die zivile Basis wegbricht. Das Haushaltsdefizit explodierte im ersten Quartal auf 60 Milliarden Dollar und übertraf damit bereits das ursprüngliche Jahresziel von 1,6 % des BIP. Da der Staat die Banken bereits massiv mit Notfall-Geldern stützen muss, um den Geldkreislauf aufrechtzuerhalten, droht eine Bankenkrise. Um die Liquidität des Haushalts zu sichern, wurden 22 Tonnen Gold verkauft. Die offizielle Inflation von 6 % beläuft sich real auf etwa 15 %, was auf eine bewusste statistische Schönung hindeutet.

Strategisch wird die Blockade der dänischen Meerengen – die deutlich schmaler und leichter zu kontrollieren sind als die Straße von Hormus – für russische Tanker durch eine europäische Marine-Koalition diskutiert. Ein legaler Rahmen für systematische Inspektionen könnte dabei helfen, den Export zu stoppen, ohne völkerrechtlich einen direkten Kriegsakt zu begehen. Da über diesen Weg 50 % der See-Exporte laufen und das BIP real bis zu 70 % am Ölsektor hängt, könnte dieser Hebel Russland binnen Monaten zu Verhandlungen zwingen. Dafür müsste das „ungarische Hintertürchen“ der Druschba-Pipeline geschlossen werden, deren Fortbestand Viktor Orbán im Tausch gegen die Freigabe von EU-Ukraine-Hilfen erzwang. Dies birgt jedoch das Risiko einer militärischen Eskalation in der Ostsee, etwa durch bewusste Ramm-Manöver russischer Schiffe. Langfristig droht Russland durch die beschleunigte globale Energiewende seine wichtigste geopolitische Machtbasis dauerhaft zu verlieren.

(26 Minuten, Englisch)

Wer die Kurzversion des Videos ansehen möchte, wird hier fündig. Der alternative Kanal e s s e n c e von Good Times Bad Times reduziert den Inhalt auf die Essenz.
(10 Minuten, Englisch)
 
Hab jetzt länger nicht mehr verfolgt. Ist ja interessant, dass diese Sanktionen ja dem Anschein nach tatsächlich immer mehr zünden. Es hieß doch aus russischer Perspektive zunächst, dass Sanktionen nicht viel bewirken.
 
Hab jetzt länger nicht mehr verfolgt. Ist ja interessant, dass diese Sanktionen ja dem Anschein nach tatsächlich immer mehr zünden. Es hieß doch aus russischer Perspektive zunächst, dass Sanktionen nicht viel bewirken.

Jain.
Man muss den Russen schon lassen, das sie sehr resistent den Sanktionen gegenüber waren, da sie extrem gut vorbereitet waren.
Volle Kriegskasse und Optionen wie die Schattenflotte. Was aber wieder ein Beweis dafür ist, das Russland diesen Krieg längst geplant und beschlossen hatte und unvermeidbar war. Trotz aller Verhandlungsbemühungen aus dem Westen.. Vermutlich schon ab dem Maidan 2014.

Auf dee anderen Seite wurde hier auch eine falsche Erwartungsgaktung geweckt und bedient. So als ob Sanktionen zum sofortigen aufgeben Russlands und Kriegsende führen würde.
Dabei führen Sanktionen immer langfristig ausgelegt, wen sie den überhaupt den gewünschten Effekt erreichen. Das war in der Geschichte nie anders.

Unterm Strich hast du recht. Die Sanktionen haben Russland schon IMMER mehr geschadet als uns (irre was anderes zu behaupten) und tun mitlerweile extrem weh.
 

Sehr schön. Der große Führer hat Angst. Hätte er mal nicht ein unschuldiges Nachbarland überfallen.

Das Blatt hat sich komplett gewendet. Selbst Trump, kann seinem Putin nicht mehr helfen.
Durch den Iran Überfall hat er Putin extrem geschwächt. Die verzwickte Lage, die die USA durch den aktuellen Konflikt herbeigeführt hat, schadet allen, außer der Ukraine. Die zerstören jetzt fleißig russische Infrastruktur. Russland steuert unaufhaltsam in den Staatsbankrott.

Fun Fact: Seit die Ölindustrie in Russland brennt, sind viele Putin Supporter Umweltschützer:uglylol:
 

Ich bin auf die große Parade in 4 Tagen gespannt, auf der Russland wieder feiert, wie es im Alleingang (natürlich ganz ohne Hilfe der Alliierten) den vorher verbündeten Feind besiegt hat.
Das Russland zusammen mit Deutschland vorher Polen überfallen hat, Stalin sich mit Hitler Europa aufteilen wollte und es diesbezüglich einen Nichtangriffspackt gab, wird Heutzutage gerne unterschlagen.

Die Drohnen kommen immer näher.
Mal schauen, ob Putin persönlich zu der kommenden Veranstaltung erscheint.
 
Jain.
Man muss den Russen schon lassen, das sie sehr resistent den Sanktionen gegenüber waren, da sie extrem gut vorbereitet waren.
Volle Kriegskasse und Optionen wie die Schattenflotte. Was aber wieder ein Beweis dafür ist, das Russland diesen Krieg längst geplant und beschlossen hatte und unvermeidbar war. Trotz aller Verhandlungsbemühungen aus dem Westen.. Vermutlich schon ab dem Maidan 2014.

Auf dee anderen Seite wurde hier auch eine falsche Erwartungsgaktung geweckt und bedient. So als ob Sanktionen zum sofortigen aufgeben Russlands und Kriegsende führen würde.
Dabei führen Sanktionen immer langfristig ausgelegt, wen sie den überhaupt den gewünschten Effekt erreichen. Das war in der Geschichte nie anders.

Unterm Strich hast du recht. Die Sanktionen haben Russland schon IMMER mehr geschadet als uns (irre was anderes zu behaupten) und tun mitlerweile extrem weh.
Was heißt falsche Erwartungen. Wie du schon sagst, alle gingen davon aus das Russland einfach so ohne große wirtschaftliche Vorbereitung ein anderes Land angreift. Offensichtlich war man aber sehr wohl sehr gut vorbereitet was bedeutet das man den Krieg schon seit Jahren geplant hat.
Ich gehe aber immer noch davon aus das Rußland selbst nicht erwartet hat das es so lange dauert.
Der Unmut in Rußland wird ja jetzt immer größer und die Beliebtheitswerte von Putin sinken immer weiter. Auch kritisiert man den Krieg auch mitlerweile selbst im Fernsehen immer stärker und befürchtet schon eine ähnliche Revolution wie 1917.
 
Was heißt falsche Erwartungen. Wie du schon sagst, alle gingen davon aus das Russland einfach so ohne große wirtschaftliche Vorbereitung ein anderes Land angreift. Offensichtlich war man aber sehr wohl sehr gut vorbereitet was bedeutet das man den Krieg schon seit Jahren geplant hat.
Ich gehe aber immer noch davon aus das Rußland selbst nicht erwartet hat das es so lange dauert.
Der Unmut in Rußland wird ja jetzt immer größer und die Beliebtheitswerte von Putin sinken immer weiter. Auch kritisiert man den Krieg auch mitlerweile selbst im Fernsehen immer stärker und befürchtet schon eine ähnliche Revolution wie 1917.

Du hast mich da wohl falsch verstanden.

Es wurden durch die Sanktionen bei UNS falsche Erwartungen geweckt.
Man dachte durch die Sanktionen allein würde man Russland zur Aufgabe zwingen und das unmittelbar.
Aber so funktionieren Sanktionen nicht.
Das führte bei Teilen de4 Bevölkerung zur Enttäuschung und wurde von Opposition und Vatniks natürlich dankend ausgenutzt.
 
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