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Das Thema "Digitale Souveränität - Entkopplung von US Big Tech" hat mich die letzten sechs Monate relativ stark beschäftigt. Ich dachte mir, dass ich hier meine Erfahrungen teile, da es vielleicht auch anderen helfen könnte, die sich mit dem Thema beschäftigen oder später mal beschäftigen wollen.
Das ganze fing in September 2025 an. Ich war pissed wegen Microsofts Policy überall den SlopPilot durchdrücken zu wollen und der eingestampfte Updateservice für Win10. Mir reichte es, dass ich auch auf der Arbeit gezwungen war mit Win11 etc. arbeiten zu müssen.
Erster Punkt war ein passendes OS zu finden, wo meine Programme laufen (oder Alternativen) und auf dem ich gut zocken kann. Hier war ich zufällig auf CachyOS (Arch Linux, aus Deutschland) gestoßen. Erster Augenöffner "Mann ist das schnell!" aber ein wenig Frickeln ist nötig. Games unter Steam laufen mega, würde sagen kaum ein Unterschied zu Win10.
Weil ich angefixt war, habe ich auf sämtlichen PCs zu Hause Linuxe draufgeklatscht. Neben Ubuntu habe ich auf den älteren/tragbaren Geräten Mint drauf gemacht. Tippe gerade auf meinem alten Lenovo W540 mit Linux Mint und der Laptop fühlt sich flott und leise an wie ein neues Gerät.
Bei den Programmen wurde es interessant. Natürlich gab es nicht alle Progs, die ich auf Win genutzt hatte auch für Linux. Im Nachhinein ein Vorteil wie sich herausstellte. Ich hatte einige Programme ausgemistet und habe nun einen schlanken Workflow. Hier die Zusammenfassung:
Das ganze fing in September 2025 an. Ich war pissed wegen Microsofts Policy überall den SlopPilot durchdrücken zu wollen und der eingestampfte Updateservice für Win10. Mir reichte es, dass ich auch auf der Arbeit gezwungen war mit Win11 etc. arbeiten zu müssen.
Erster Punkt war ein passendes OS zu finden, wo meine Programme laufen (oder Alternativen) und auf dem ich gut zocken kann. Hier war ich zufällig auf CachyOS (Arch Linux, aus Deutschland) gestoßen. Erster Augenöffner "Mann ist das schnell!" aber ein wenig Frickeln ist nötig. Games unter Steam laufen mega, würde sagen kaum ein Unterschied zu Win10.
Weil ich angefixt war, habe ich auf sämtlichen PCs zu Hause Linuxe draufgeklatscht. Neben Ubuntu habe ich auf den älteren/tragbaren Geräten Mint drauf gemacht. Tippe gerade auf meinem alten Lenovo W540 mit Linux Mint und der Laptop fühlt sich flott und leise an wie ein neues Gerät.
Bei den Programmen wurde es interessant. Natürlich gab es nicht alle Progs, die ich auf Win genutzt hatte auch für Linux. Im Nachhinein ein Vorteil wie sich herausstellte. Ich hatte einige Programme ausgemistet und habe nun einen schlanken Workflow. Hier die Zusammenfassung:
- 3D Modeling (Blender + Plasticity + Magicavoxel (via Steam Launcher bzw. Wine).
- Libre Office anstatt MS Office 365. 2€/Monat gespart.
- Lumo (Proton aus der Schweiz) anstatt ChatGPT/Claude. Interessant hier, das kleine Lumo schlägt sich relativ gut gegen die Großen (für meine Bedürfnisse ausreichend). Kostet mich 10€/Monat, vorher 23€/Monat für ChatGPT Pro.
- Der nächste Schritt wird sein das kleine Mistral LLM (Frankreich) lokal auf menem PC zu betreiben, da meine RTX4070 gut damit umgehen können wird.
- Proton Mail (Schweiz) anstatt Hotmail. Interessant hier, ich kriege keine Spam Mails mehr, zahle aber 5€/Monat.
- Obsidian (Canada) anstatt OneNote. Interessant hier wie die Notes gemanaged und miteinander verbunden werden. Alles E2E abgesichert. Kosten 4€/Monat.
- Codeberg.org (Deutschalnd) anstatt Github.com bzw. Neocities.org.
- Krita (Niederlande) für Grafikbearbeitung.
- Fluffy Chat (Deutschland) + Matrix anstatt Discord. Interessant hier, Matrix kann man auch selbst hosten wie bspw. Mastodon wenn man Lust auf Frickeln hat.
- ein wenig Geld gespart.
- meine alte Hardware wird länger leben.
- Wissen zu Linux angeeignet. Ist jetzt keine Rocket Science mehr und man ist in der Lage fast alles selbst zu konfiguerieren. Allein das Batterielademanagent bei Laptops ist sehr interessant.
- Microsoft-free.
- weitere Aufräumaktionen wurden getriggert wie ...
- Social Media Accounts runtergefahren.
- Die freigewordene Zeit nutze ich für kreative Sachen wie Geschichtenschreiben und Zeichnen/Characterdesign für ein RPG Projekt und Bücher lesen/ Recherche.
