KI in Videospielen

Jim Kelly Kick GIF by Warner Archive
 
Wenn du ein Werkzeug nutzt hast du immer eine kreative Kontrolle. Beim Einsatz eines KI Bildgenerators gibst du lediglich Randbedingen vor und akzeptierst am Ende ein Ergebnis was du so selbst dir nicht erdacht hattest aber "auch okay" für dich ist.

Das würde aber nur zutreffen, wenn alle Spiele fast perfekt wären.
Abseits der Hauptpfade/Hauptquests/Hauptcharaktere/Hauptmissionen sind selbst die besten Games meist nur unterster Durchschnitt.

Ob nun ne typische „Bringe mir 5 Holzbalken“ Mission von ner KI oder nem Menschen geschrieben wird, ist ohnehin egal - genauso die 500 Charaktere in RPGs die nur in der Welt rumstehen und ausser „Hallo sagen“ für genau gar nichts zu gebrauchen sind.

Ich sehe keinen Grund, die wenigen Werke, die tatsächlich dem höchsten menschlichen kreativsten Schöpfungsgeist entspringen, jetzt wie ein schützendes Schild vor die 99% Mist zu halten, der tagtäglich produziert wird.

Wenns die Qualität erhöht, sollen die Entwicklern nutzen was sie wollen.
 
Ob nun ne typische „Bringe mir 5 Holzbalken“ Mission von ner KI oder nem Menschen geschrieben wird, ist ohnehin egal
Ich mache gerne solche Nebenaufgaben wenn ich mal nicht der Story folgen will und einfach nur zocken will. Wenn jetzt eine KI dutzende davon erstellt werde ich sie schlichtweg ignorieren müssen weil ich dann ja im Voraus weiß das jede Quest absolut belanglos sein wird und keine Perlen mit bei sind.
 
Ich mache gerne solche Nebenaufgaben wenn ich mal nicht der Story folgen will und einfach nur zocken will. Wenn jetzt eine KI dutzende davon erstellt werde ich sie schlichtweg ignorieren müssen weil ich dann ja im Voraus weiß das jede Quest absolut belanglos sein wird und keine Perlen mit bei sind.
Woher weißt du aber das eine KI dutzende erstellt hat und das es nicht genau so viele sind, wie wenn es ein Entwickler gemacht hat? Selbe frage bei der Belanglosigkeit, woher weißt du das vorher?

Wie stehst du zu Dungeons oder ähnlichem das durch "KI" generiert wird ?

Mein größtes Plus ist das es nun hoffentlich ehr Übersetzungen ins Deutsche gibt. Gerade bei Rollenspielen wäre das einfach ein GameChanger. Sehe da auch nicht wirklich was negatives
 
Ich mache gerne solche Nebenaufgaben wenn ich mal nicht der Story folgen will und einfach nur zocken will. Wenn jetzt eine KI dutzende davon erstellt werde ich sie schlichtweg ignorieren müssen weil ich dann ja im Voraus weiß das jede Quest absolut belanglos sein wird und keine Perlen mit bei sind.

Ich mache auch gerne mal solche Nebenaufgaben, nur sehe ich keinen kreativen Schöpfungsgeist dahinter, wenn mir ein NPC in nem 2 Zeiler erzählt, das er 5 Holzstämme benötigt.
Und das ist schlichtweg die stinknormale Realität DERZEIT.

Das betrifft ja nicht nur Nebenaufgaben, sondern alle Teilbereiche eines Videogames.
Wieviele Charaktere sind in nem RPG gut geschrieben neben den Maincharakteren ?
Oder welche optisch guten Welten beginnen sich nicht mit der Zeit zu wiederholen oder bieten neben den Hauptschauplätzen wirklich interessantes ?

Welche Top-Games, beginnen nicht, sich im laufe des Spiels selbst zu recyceln, indem man z.b. bereits vorhandene Gegnertypen nur farblich ändert und ein paar mehr HP haben - oder die ganze Welt zugepflastert ist mit den selben Copy/Paste Objekten.

Selbst die best bewertesten Games sind geplagt davon - nur darüber wird weggesehen, weils sich etabliert hat.

Keine Ahnung, warum manche auf einmal meinen, diesen ganzen Rotz als „kreativ menschlich“ zu romantisieren.
 
Ich mache auch gerne mal solche Nebenaufgaben, nur sehe ich keinen kreativen Schöpfungsgeist dahinter, wenn mir ein NPC in nem 2 Zeiler erzählt, das er 5 Holzstämme benötigt.
Und das ist schlichtweg die stinknormale Realität DERZEIT.

Das betrifft ja nicht nur Nebenaufgaben, sondern alle Teilbereiche eines Videogames.
Wieviele Charaktere sind in nem RPG gut geschrieben neben den Maincharakteren ?
Oder welche optisch guten Welten beginnen sich nicht mit der Zeit zu wiederholen oder bieten neben den Hauptschauplätzen wirklich interessantes ?

Welche Top-Games, beginnen nicht, sich im laufe des Spiels selbst zu recyceln, indem man z.b. bereits vorhandene Gegnertypen nur farblich ändert und ein paar mehr HP haben - oder die ganze Welt zugepflastert ist mit den selben Copy/Paste Objekten.

Selbst die best bewertesten Games sind geplagt davon - nur darüber wird weggesehen, weils sich etabliert hat.

Keine Ahnung, warum manche auf einmal meinen, diesen ganzen Rotz als „kreativ menschlich“ zu romantisieren.
Eine Nebenaufgabe ist ja nicht nur ein Textzweizeiler. Dahinter gibt es Gameplaylogik siehe bspw. Die 40sec-Regel bei OW Games wie Witcher 3. Da haben sich Leveldesigner und Spielmechanikentwickler schon was dabei gedacht und nicht wild herumhalluzinuert. Klar kriegen das LLMs auch in gewisser Hinsicht hin aber was ist die grundlegende Logik dahinter? Ist das erwa vom Himmel gefallen?

Ich finde die Diskussion in dem Thread interessant. Auf der einen Seite ist IP/Copyright/Knowhow nicht mehr so wichtig, Hauptsache Qualität und Masse ist gut. Auf der anderen Seite gibt es hirnlose Vergleiche a la SM Odyssey vs. Astro Bot, wo gemeint wird Sony hat alles geklaut bei Nintendo oder Palworld ist die Hölle, lasst Pokemon in Ruhe.

Heißt für mich nach CW UserLore, hey was ist schon ein Individuum mit originellen Ideen wert? Lass und die Ideen klauen und adaptieren, aber bitte schützt die IP meiner Lieblingsvideospielfirma.
;)
 
Eine Nebenaufgabe ist ja nicht nur ein Textzweizeiler. Dahinter gibt es Gameplaylogik siehe bspw. Die 40sec-Regel bei OW Games wie Witcher 3
CD Project Red hat sich diesbezüglich die Ressourcen frei gehalten - dafür merkt man es in allen anderen Bereichen sofort, das diese dort wiederum gefehlt haben.
Und mit Witcher 5 werden die NPCs schon KI-gesteuert.

Man kanns drehen und wenden wie man will - ich könnte dir bei jedem Videospiel Punkte nennen, wo man mit KI mehr Varianz/höhere Qualität schaffen könnte.
 
Woher weißt du aber das eine KI dutzende erstellt hat und das es nicht genau so viele sind, wie wenn es ein Entwickler gemacht hat? Selbe frage bei der Belanglosigkeit, woher weißt du das vorher?
Weil ich davon ausgehe das ein Entwicklerstudio transparent genug ist und äußert wofür es AI benutzt hat und wo nicht. AI verwertet nur das wieder was es gibt, natürlich gehe ich dann davon aus dass mir das nichts neues gibt nachdem ich tausende Spiele in meinem Leben spielte.
Und warum sollte ich nicht davon ausgehen das man das Tool für mehr nutzt als die Entwickler es je machen würden?

Wie stehst du zu Dungeons oder ähnlichem das durch "KI" generiert wird ?
Wir gehen jetzt davon aus das ich das im Voraus weiß mit der Frage. Warum sollte ich in etwas Zeit investieren wo nicht mal der Entwickler Zeit investieren wollte?

Mein größtes Plus ist das es nun hoffentlich ehr Übersetzungen ins Deutsche gibt. Gerade bei Rollenspielen wäre das einfach ein GameChanger. Sehe da auch nicht wirklich was negatives
Gerade bei Crunchyroll sah man in jüngster Zeit wie müllig solche Übersetzungen sind. Es gab in dem letzten 10 Jahren massig Tools für machinelle Übersetzungen und natürlich ist es wunderbar wenn mehr Spiele lokalisiert werden. Eine Lokalisierung bedeutet aber wissen um Kulturen, Dialekte, Umgangssprachen etc. Man würde durch eine AI-Übersetzung einfach sehr viel vom Spiel verpassen auch wenn man im Grunde versteht worum es geht.

Ich mache auch gerne mal solche Nebenaufgaben, nur sehe ich keinen kreativen Schöpfungsgeist dahinter, wenn mir ein NPC in nem 2 Zeiler erzählt, das er 5 Holzstämme benötigt.
Und das ist schlichtweg die stinknormale Realität DERZEIT.
Ich schon, Entwickler müssen sich innerhalb der Ingame-Lore bewegen und das Worldbuilding wird davon beeinflusst auch wenn Spieler es nicht sofort merken.

Wieviele Charaktere sind in nem RPG gut geschrieben neben den Maincharakteren ?
Erstmal müsste man wissen was du mit Charaktere meinst? Weil man man die Frage einfach beantwortet fallen einem sehr viele Nebencharaktere ein und eine Auflistung würde dem Rahmen sprengen. Eine AI würde nicht plötzlich gut geschriebene NPCs hervorbringen, sie würde nur für mehr Fließband-Produktion sorgen.

Oder welche optisch guten Welten beginnen sich nicht mit der Zeit zu wiederholen oder bieten neben den Hauptschauplätzen wirklich interessantes ?
Wer sagt das es dann plötzlich mehr Variation gibt, nur weil man jetzt eine KI hat? Es gibt genug Spiele die neben der Haupthandlung noch sehr viel Variation geboten haben. Du zockst doch auch nicht erst seit gestern Madmexx.

Welche Top-Games, beginnen nicht, sich im laufe des Spiels selbst zu recyceln, indem man z.b. bereits vorhandene Gegnertypen nur farblich ändert und ein paar mehr HP haben - oder die ganze Welt zugepflastert ist mit den selben Copy/Paste Objekten.
Das es verschiedene Variationen von Monstern gibt hat nicht nur damit zu tun gehabt dass man nicht kreativ genug war. Es kann sehr viel zu bedeuten haben, seien es Ökosysteme in Spielen die innerhalb der Lore sinn ergeben oder ganz einfach weil Speichermangel. Daran würde eine KI wenig ändern.

Keine Ahnung, warum manche auf einmal meinen, diesen ganzen Rotz als „kreativ menschlich“ zu romantisieren.
Ich zocke lieber menschengemachten Rotz als echtes hingerotztes, nur weil man Geld und Zeit sparen will. Da kann ich mein Geld und meine Zeit auch woanders investieren.
 
Wir gehen jetzt davon aus das ich das im Voraus weiß mit der Frage. Warum sollte ich in etwas Zeit investieren wo nicht mal der Entwickler Zeit investieren wollte?
Würdest du das selbe auch bei den Diablo spielen sagen?
Irgendwie ist das doch auch vergleichbar mit einem Dungeon das mit vorhandenen Texturen durch eine KI erstellt wurde.
 
Würdest du das selbe auch bei den Diablo spielen sagen?
Irgendwie ist das doch auch vergleichbar mit einem Dungeon das mit vorhandenen Texturen durch eine KI erstellt wurde.
Es bringt uns nicht weiter wenn wir jetzt jedes einzelne Spiel dass mit random Dungeon-Design aufwartet mit KI-gemachtes vergleichen. Das wertet auch die Arbeit die in den Spielen steckt ab.
 
@Miku90
Natürlich gehts hier nicht um die Snes/Nes Zeit, wo man platz für evtl. 64/128 8x8/16x16 Sprites hatte - für das gesammte Game.

Wir sind da einfach unterschiedlicher Meinung.
Ich glaube, KI wird auf die Gamingbranche den größten Impacte seit langen bringen - positiv nach vorne -
 
Würdest du das selbe auch bei den Diablo spielen sagen?
Irgendwie ist das doch auch vergleichbar mit einem Dungeon das mit vorhandenen Texturen durch eine KI erstellt wurde.
Diese Dungeons werden nicht durch eine KI sondern durch einen bestimmten Algorithmus nach dem Baukastenprinzip generiert, ich denke das ist schon ein entscheidender Unterschied.
 
Ich habe meine Posts schon mit den Gedanken an aktuellen Spielen verfasst.

Klar muss Platz gespart werden, aber das ist in meinen Augen kein Argument dafür, das Entwicklerressourcen verbraucht werden sollen, um fließbandartig die Games zu füllen.
Wenn die Teams wieder crunchen müssen, gibts genauso den Shitstorm von der Community.
Aber KI dürfen sie auf der anderen Seite auch nicht nutzen - denn das würde ja „ideologische Werte“ verletzten - Shitstorm.
Und am Ende sollen die Games dann noch gut sein.

Ich finds auch nicht korrekt, das man mit der Nutzung von KI IMMER direkt von schlechterer Qualität des Endproduktes ausgeht.
Nochmal : wenn die Games dadurch BESSER werden - dann gerne ja.
 
Klar muss Platz gespart werden, aber das ist in meinen Augen kein Argument dafür, das Entwicklerressourcen verbraucht werden sollen, um fließbandartig die Games zu füllen.
Wenn die Teams wieder crunchen müssen, gibts genauso den Shitstorm von der Community.
Aber KI dürfen sie auf der anderen Seite auch nicht nutzen - denn das würde ja „ideologische Werte“ verletzten - Shitstorm.
Und am Ende sollen die Games dann noch gut sein.

Ich finds auch nicht korrekt, das man mit der Nutzung von KI IMMER direkt von schlechterer Qualität des Endproduktes ausgeht.
Nochmal : wenn die Games dadurch BESSER werden - dann gerne ja.
Wer sagt denn das die Games besser werden? Es wird nur mehr Fließband im Spiel geben. :kruemel:
 
Diese Dungeons werden nicht durch eine KI sondern durch einen bestimmten Algorithmus nach dem Baukastenprinzip generiert, ich denke das ist schon ein entscheidender Unterschied.
Korrekt, prozedurale (wie bspw. bei Tiny Glade) und parametrische Asset-Generierung hat nichts mit GenAi zu tun. Prozedurale/parametrische Asset-Generierung ist komplett logik/-regelbasiert über Algorithmen die analytische (mathematische) Geometrieableitung nutzen. Definitiv nicht Halluzination wie bei LLMs.

@Macxs wo du die technischen Beschränkungen bspw. bei Pixelsprites und -Tiles ansprichst. Diese waren damals alle durchdacht bis ins letzte Pixel (zumindest bei guten Games) u.a. wegen der technischen Limitierungen und daher effizient und am Ende auch konsistent. Wenn du heutigen GenAI Modellen sagst, sie sollen dir mit einem bestimmten Prompt ein Tileset erstellen, dann wird nach jeder Iteration, die du mit dem Prompt ansteuerst immer ein anderes Ergebnis rauskommen. Du hast als Entwickler nicht mehr die totale kreative Kontrolle. letztendlich schlägt sich das dann im Gesamtprodukt durch weil Sprites inkonsistent sind, nicht den klaren Pixelartvorgaben folgen und einfach immer wieder Slop sind. Wer will sich sowas als Konsument freiwillig geben?
 
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