Ostdeutschland und die Wiedervereinigung kosten uns noch immer Geld
Nicht ohne Grund ist Südkorea wegen der immensen kosten Deutschlands für die Wiedervereinigung selbst gegen eine Wiedervereinigung selbst wenn Nordkorea sich geschlagen geben würde
Ostdeutschland und der russische Einfluss unter der DDR haben den Osten komplett ruiniert. Und wir pumpten Jahrzehnte Billionen und reichen noch nicht
Zumal viele im Osten immer noch nicht in die BRD integriert haben bzw nicht wollen. Manche wünschen sich dort die Mauer und Russland zurück und schwenken sogar die DDR oder Russlandfahne. Gern. Dann aber erstmal alles zurückzahlen mit Zinseszins was wir dort rein gesteckt haben
Ich muss hierzu noch einmal ein paar ergänzende Worte schreiben.
1.) Der Osten Deutschlands wurde durch den sozialistischen Einzelparteistaat und die zentral gelenkte Planwirtschaft zu dem, was er einmal war. Auch wenn die DDR gerne von manchen Menschen aus dem Osten romantisiert wird, so waren es doch einfach von Russland über die DDR gestülpte Systeme, die selbstverständlich nur bedingt funktioniert haben. So wie man es eben vom Sozialismus kennt.
Umso erschreckender ist es ja aktuell mit Blick auf die wirtschaftliche Situation Berlins als Hauptstadt der BRD, dass die Partei Die Linke als Rechtsnachfolgerin der Mauerschützenpartei SED vermutlich die zukünftige Bürgermeisterin stellen wird. Es ist fast, als hätten die Menschen nicht gelernt, was sozialistische Politik anrichtet.
Das beste Beispiel sind die Enteignungen (Vergesellschaftungen), die ab 2028 anstehen. Große Player wie Vonovia investieren einfach ab sofort keinen Cent mehr in die Stadt und schwächen den Standort so auf mehreren Ebenen. Enteignungen im Rahmen einer Planwirtschaft haben noch nie funktioniert, weder in der Sowjetunion während und nach des ersten Weltkrieges, noch in der DDR ab 1945, noch auf Kuba ab 1959. Und sie werden auch im Berlin des übernächsten Jahres nicht funktionieren, sondern dem Standort nachhaltig schaden.
2.) Das Volk Südkoreas wollte immer die Wiedervereinigung mit dem Norden, nicht umsonst stehen in Seoul diesbezüglich Denkmäler mit Worten von bspw. Klaus Wowereit - ich war erst letztes und dieses Jahr dort. In Südkorea gibt es ein großes Interesse an der deutschen Geschichte der Wiedervereinigung, nur hat sich mit der derzeit jungen Generation etwas verändert: Die Probleme im Land. In Südkorea wird die Trennung des Volkes von den Menschen, die in dem zweigeteilten Land geboren und aufgewachsen sind, nicht als größtes Problem wahrgenommen. Vielmehr krankt das Land an einer Wohnungsnot, niedrigen Gehältern und der niedrigsten Geburtenrate der Welt (0,75). Die Menschen haben einfach andere Probleme, als eine Wiedervereinigung. Und ja, die Wohnsituation auf dem südlichen Teil der Insel würde sich mit einer Öffnung zum Norden nur verschlimmern.
Die Geburtenrate ist übrigens eine sehr interessante Sache, über die man sich alleine Stunden unterhalten könnte - zumal es auch Deutschland betrifft, auch wenn Deutschland mit gut 1,3 immer noch deutlich höher liegt. Bisher hat es kein Volk in der Geschichte der Menschheit geschafft, sich von einer so niedrigen Reproduktionsrate wieder zu erholen. Auch Südkorea und Deutschland wird dies nicht gelingen, wir müssen also mit dauerhaft weniger Einwohnern in diesen Ländern auskommen, was natürlich umso wichtiger erscheinen lässt, dass man als Wirtschaftsstandort jetzt auf die richtigen Pferde setzt.
Just my 2 Cents.
