Zero Tolerance Deutsche Wirtschaft 2025

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Wenn dir Migrationshintergrund egal ist, aber du einen Artikel hier postest, der auf Migration abzielt :(

Jimmy Fallon What GIF by The Tonight Show Starring Jimmy Fallon
Hier geht es um Wirtschaft nicht um Staatsbürgerschaft, danke fürs zuhören
 
Hier geht es um Wirtschaft nicht um Staatsbürgerschaft, danke fürs zuhören

Natürlich geht es um Wirtschaft. Aber wenn du den Artikel vollständig gelesen hättest, wäre dir aufgefallen, dass er einen eigenen Abschnitt zu Asylbewerbern und Einwanderung nach Deutschland enthält – also ausdrücklich Migration thematisiert.

Gleichzeitig werden bei den auswandernden deutschen Fachkräften Unterschiede wie ein Migrationshintergrund ausgeblendet, obwohl ein erheblicher Anteil darunter fällt. Dadurch entsteht zumindest der Eindruck, Einwanderer würden pauschal als Ausländer betrachtet, während deutsche Auswanderer implizit als Deutsche OHNE Migrationshintergrund dargestellt werden. Genau diese fehlende Differenzierung kritisiere ich, wenn man mit so einer Quelle kommt, die nur einen Teil beleuchtet.

Ohne die Migration deren Eltern bzw. Großeltern gäbe es diese 30% der deutschen Fachkräfte nicht, die in die Statistik der auswandernden 75% gezählt werden mit Hochschulabschluss.
 
Zuletzt bearbeitet:
Natürlich wirkt sich Migration positiv auf die Wirtschaftschaft an sich aus. Aber auch nur wenn man eine Milchmädchen-Rechnung aufmacht, die alles andere ausblendet. Siehe den Anteil an Migranten in den Sozialsystemen etc.

Und natürlich brauchen wir qualifizierte Zuwanderung. Das Problem ist, dass Deutschland mit seinen Abgaben und seiner Bürokratie für die meisten komplett unattraktiv ist. So lange man da nichts ändert, wird man auch weiterhin die Abwanderung gut ausgebildeter Menschen sehen - unabhängig davon, ob diese jetzt sogenannte Bio-Deutsche sind oder Migrationshintergrund haben.

Genau.
Die Kosten der Migration trägt der Staat und somit der Bürger.
Nicht die Wirtschaft.
Wie du richtig sagst, profitiert diese eher von Migration anstatt das es für diese ein Problem darstellt.
Und wir brauchen eben nicht nur die gern und oft zitierten "Raketen Wissenschaftler".
Qualifizierte Zuwanderung von Fachkräften ist unzweifelhaft wichtig. Aber genauso wichtig ist auch Zuwanderung von Menschen, die in niedrig qualifizierten Bereichen zu Niedrig Löhnen bereit sind zu arbeiten.
 
Wie kommt man bei der Aussage "qualifiziert" direkt auf Raketenwissenschaftler? Ein bisschen weniger Schwarz-Weiß-Denken bitte.

Qualifiziert bedeutet, dass der- oder diejenige im jeweiligen Beruf ausgebildet ist. Egal ob wir jetzt von Gebäudereinigern, der Gastro, Ärzten oder Pflegern reden.
 
@Arcturio In Deutschland geboren inkludiert auch wessen Eltern vorher zugezogen sind. Das Problem des Artikels ist gerade wieder in erster Linie die Erwartungshaltung und Interpretation der Leser (gilt für beide Seiten).
Genau.
Die Kosten der Migration trägt der Staat und somit der Bürger.
Nicht die Wirtschaft.
Wie du richtig sagst, profitiert diese eher von Migration anstatt das es für diese ein Problem darstellt.
Und wir brauchen eben nicht nur die gern und oft zitierten "Raketen Wissenschaftler".
Qualifizierte Zuwanderung von Fachkräften ist unzweifelhaft wichtig. Aber genauso wichtig ist auch Zuwanderung von Menschen, die in niedrig qualifizierten Bereichen zu Niedrig Löhnen bereit sind zu arbeiten.
Über Steuern und Lohnkosten (direkt/indirekt) trägt auch die Wirtschaft die Kosten der Sozialsysteme und damit auch der Migration in den Teilen wo die Sozialsysteme bemüht werden. Außerdem fehlen den Bürgen Kaufkräfte je mehr Abgaben es gibt, was die Nachfrage im Inland schwächt.
Dazu die Folgen (Kosten) für Bildung, Sicherheitsfragen in diversen Ausprägungen....Gesellschaft und Wirtschaft ist durchaus etwas enger verzahnt als du gerade darstellen willst.
Die Frage wäre also eher ob die positiven Folgen der die negativen Folgen überwiegen, statt eine Trennung zu bauen die es garnicht gibt.
 
Dachte schon, das es endlich einen wirklichen Diskussionspunkt gibt, wie sich Migration den nun negativ auf die Wirtschaft auswirkt. Ich hab hier ja immer behauptet, das sich Migration nicht negativ auf die Wirtschaft auswirkt sondern es im Gegenteil das Problem für diese eher in Zuwenig Migration liegt.

ALs ich dann Quelle und Autor sehe werde ich zum ersten mal skeptisch.
Rainar Zittelmann. Historiker und nicht Ökonom, Autor der von der neuen Rechten gefeiert wird.
Hitler war Sozialist unso weiter ...
Bekannt aus vielen Talkshows durch die er tingelt und gerne und viel erzählt, wie schrecklich Migration sei,

Naja .... und so ist dann auch seine Kolumne.
EIne Wal of Text wo es viel um Migration und wenig um Wirtschaft geht.
Pull Faktoren für faule Ausländer die dann mit Bürgergeld und Staatbürgerschaft belohnt werden.
Wieder mal wird kein Argument für die Behauptung geliefert, inwiefern sich Migration negativ auf die Wirtschaft auswirken soll und nur als Deckmantel genutzt, um auf Migration als Schmarotzer einzuprügeln.

Noch mal ... Migration IST eine gewaltiges Problem. Aber ein GESELSCHAFTLICHES.
Für die Wirtschaft ist es höchstens ein Problem, das es zu wenig Migration gibt.
Auch Unqualifizierte die man gern als billige Arbeitskräfte in unattraktiven Jobs "nutzen" kann


Migration und Wirtschaft gehen nunmal Hand in Hand. Vermehrter Zuzug in Städte zb. verknappt und verteuert Wohnraum, was in Folge den Konsum schmälert, wenn die Kosten für Mieten und Betriebskosten steigen und in weiterer Folge die Wirtschaft schwächt.

was diesen Zittelmann betrifft, machen eventuelle persönliche Ressentiments seine Statements nicht weniger glaubhaft. Hieb- und stichfeste Zahlen sind ja nicht schwer zu eruieren und klar verifiziert: https://exxpress.at/politik/wien-zog-fluechtlinge-an-wie-ein-magnet-die-kosten-bleiben-unklar/
(und bitte nicht mit dem Blödsinn "ist aber Österreich" gegenargumentieren. Wir sind ein Nachbarstaat mit vergleichbaren Sozialsystemen und vergleichbaren Migrationsdaten was Herkunft, Qualifikation, Alter, Geschlecht der Ankömmlinge betrifft und absolut vergleichbar. Anderes behaupten ist arroganter Unfug)
 

Hat er recht? Einerseits die wirtschaftliche Lage andererseits die vielen Überstunden... Das wird er so bei den Gewerkschaften nicht durchbekommen
Warum Überstunden?
Rechnerisch ergeben sich bei einem Umstieg von der 35h auf die 40h-Woche 5 Überstunden weniger. Bis zu 5 Überstunden weniger pro Woche leisten zu müssen ist eigentlich eine positive Entwicklung für den Arbeitnehmer. :coolface:
 

Eigentlich denkt man Deutschland wäre ein Bürokratiealptraum aber die EU scheint alles in den Schatten zu stellen :lol:
Wird natürlich am Ende auch in Deutschland Arbeitsplätze kosten und kleine Firmen in den Ruin treiben.
 

Eigentlich denkt man Deutschland wäre ein Bürokratiealptraum aber die EU scheint alles in den Schatten zu stellen :lol:
Wird natürlich am Ende auch in Deutschland Arbeitsplätze kosten und kleine Firmen in den Ruin treiben.
Und Deutschland wird wie bei vielem aus Brüssel auch noch einen obendrauf setzen :(
 
Und Deutschland wird wie bei vielem aus Brüssel auch noch einen obendrauf setzen :(

Man kann von dem Youtuber halten was man möchte, aber anhand seines Beispiels wird jedoch denke ich gut ersichtlich wie dadurch der EU Binnenmarkt abgewürgt wird.



Hat er recht? Einerseits die wirtschaftliche Lage andererseits die vielen Überstunden... Das wird er so bei den Gewerkschaften nicht durchbekommen

Ich denke er hat Unrecht.
Wir haben gerade keine Situation voller Auftragsbücher. Ja, wenn jeder mehr arbeitet kann man die Lohnkosten senken, wenn dadurch auch Personal entlassen wird.

Nur muss man sich auch mal anschaue, wie die Effizienz je weitere Stunde in der Woche nach lässt.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Arcturio In Deutschland geboren inkludiert auch wessen Eltern vorher zugezogen sind. Das Problem des Artikels ist gerade wieder in erster Linie die Erwartungshaltung und Interpretation der Leser (gilt für beide Seiten).

Über Steuern und Lohnkosten (direkt/indirekt) trägt auch die Wirtschaft die Kosten der Sozialsysteme und damit auch der Migration in den Teilen wo die Sozialsysteme bemüht werden. Außerdem fehlen den Bürgen Kaufkräfte je mehr Abgaben es gibt, was die Nachfrage im Inland schwächt.
Dazu die Folgen (Kosten) für Bildung, Sicherheitsfragen in diversen Ausprägungen....Gesellschaft und Wirtschaft ist durchaus etwas enger verzahnt als du gerade darstellen willst.
Die Frage wäre also eher ob die positiven Folgen der die negativen Folgen überwiegen, statt eine Trennung zu bauen die es garnicht gibt.

Ja, das wäre ja im besagten Artikel ein Ansatz gewesen, wen er argumentiert hätte das durch die hohen Kosten für den Staat und die Bevölkerung dadurch kein Geld zur Verfügung wäre, die WIrtschaft zu unterstützen und zu stimulieren. Hat er aber nicht gemacht.
Aber interpretieren wir mal wohlwollend diese Interprtation hinein, das es zumindest indirekt einen negativen Impact auf die Wirtschaft hätte.
Nur ist das ja nicht wahr. Wir haben gerade das größte Investitionspaket der Bundesgeschichte für die Wirtschaft. Es ist also genug Geld da.

Da brauchen wir gar nicht erst wieder den alten Bürgergeld Trope aufmachen, das eh die kleinste Position im Sozialhaushalt ist und bei weitem von Rente und Pflege überschattet wird. Btw ein weiterer Bereich der extrem von Migration abhängig ist


Migration und Wirtschaft gehen nunmal Hand in Hand. Vermehrter Zuzug in Städte zb. verknappt und verteuert Wohnraum, was in Folge den Konsum schmälert, wenn die Kosten für Mieten und Betriebskosten steigen und in weiterer Folge die Wirtschaft schwächt.

was diesen Zittelmann betrifft, machen eventuelle persönliche Ressentiments seine Statements nicht weniger glaubhaft. Hieb- und stichfeste Zahlen sind ja nicht schwer zu eruieren und klar verifiziert: https://exxpress.at/politik/wien-zog-fluechtlinge-an-wie-ein-magnet-die-kosten-bleiben-unklar/
(und bitte nicht mit dem Blödsinn "ist aber Österreich" gegenargumentieren. Wir sind ein Nachbarstaat mit vergleichbaren Sozialsystemen und vergleichbaren Migrationsdaten was Herkunft, Qualifikation, Alter, Geschlecht der Ankömmlinge betrifft und absolut vergleichbar. Anderes behaupten ist arroganter Unfug)

Ist aber https://exxpress.at als Quelle.

Und auch hier gehts wieder primär um Gesellschaftliche und Sozialprobleme die die Wirtschaft an sich extrem periphär tangiert, wen überhaupt
 
Ja, das wäre ja im besagten Artikel ein Ansatz gewesen, wen er argumentiert hätte das durch die hohen Kosten für den Staat und die Bevölkerung dadurch kein Geld zur Verfügung wäre, die WIrtschaft zu unterstützen und zu stimulieren. Hat er aber nicht gemacht.
Warum sollte er Lügen?
Macht er im ganzen Artikel nicht.
Aber interpretieren wir mal wohlwollend diese Interprtation hinein, das es zumindest indirekt einen negativen Impact auf die Wirtschaft hätte.
Nur ist das ja nicht wahr. Wir haben gerade das größte Investitionspaket der Bundesgeschichte für die Wirtschaft. Es ist also genug Geld da.
Schulden sind kein Geld das da ist, sondern Geld das zur Verfügung gestellt wird. Kleiner Unterschied.
Dein Ausflug ändert aber nicht das die Wirtschaft durch Steuern/Abgaben/Lohnnebenkosten vom Staat belastet wird und damit die Sozialsysteme stützt.....aber gut wenn das eh maximal nur marginal ist, dann kann man es auch ganz lassen und die Lohnnebenkosten komplett dem Arbeitnehmer draufhauen. Dürfte allenfalls gesellschaftliche Nachteile mit sich bringen.
Da brauchen wir gar nicht erst wieder den alten Bürgergeld Trope aufmachen, das eh die kleinste Position im Sozialhaushalt ist und bei weitem von Rente und Pflege überschattet wird. Btw ein weiterer Bereich der extrem von Migration abhängig ist
In welcher Art tangiert das die Wirtschaft, wenn dein Argument ist das Wirtschaft, Gesellschaft und Staat finanziell nicht voneinander abhängig sind?
Btw laufen auch andere Posten aus dem Sozialbereich durch "Bürgis" auf. Oder werden die z.B. nicht krank? Wer zahlt dann die Behandlungskosten?
 
Womit wir wieder am Punkt sind, das seine Kolumne eine Migrationskritik ohne relevanten Bezug zur Wirtschaft ist, wie es die Überschrift suggeriert.

Wir drehen uns im Kreis
 
Natürlich geht es um Wirtschaft. Aber wenn du den Artikel vollständig gelesen hättest, wäre dir aufgefallen, dass er einen eigenen Abschnitt zu Asylbewerbern und Einwanderung nach Deutschland enthält – also ausdrücklich Migration thematisiert.

Gleichzeitig werden bei den auswandernden deutschen Fachkräften Unterschiede wie ein Migrationshintergrund ausgeblendet, obwohl ein erheblicher Anteil darunter fällt. Dadurch entsteht zumindest der Eindruck, Einwanderer würden pauschal als Ausländer betrachtet, während deutsche Auswanderer implizit als Deutsche OHNE Migrationshintergrund dargestellt werden. Genau diese fehlende Differenzierung kritisiere ich, wenn man mit so einer Quelle kommt, die nur einen Teil beleuchtet.

Ohne die Migration deren Eltern bzw. Großeltern gäbe es diese 30% der deutschen Fachkräfte nicht, die in die Statistik der auswandernden 75% gezählt werden mit Hochschulabschluss.
Aber 30% (sollte die Zahl stimmen und sich nicht nur von dem prozentualen Anteil an der Gesamtbevölkerung herleiten)sind doch jetzt nicht sehr viel ?, sondern dann genau passend zur Gesamtbevölkerung.

Natürlich wird bei ausgewanderten deutschen nicht nochmal nach Migrationshintergrund unterschieden, hingegen bei eingewanderten natürlich von Migranten gesprochen wird , da kannst du ja nicht differenzieren.
Warum, es spielt an genau dieser Stelle ja keine Rolle. Die meisten wurden ja hier ausgebildet.
 
Sollten wir in anderen Statistiken in Zukunft dann auch lieber zwischen Biodeutsch und Migrant in xter Generation unterscheiden, oder ist das dann wieder blöd?
Und ist es gut oder schlecht wenn wir ohne Migration wir 30% weniger Auswanderung hätten?
Reinholen ausbilden und verlieren bringt uns wirtschaftlich ansich ja nicht sonderlich viel, außer das Ziel ist auch die Arbeitsplätze ins Ausland zu verlagern, aus Gründen.
 
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