:rolleyes1: Schon traurig, wie hier nach jedem letzten Storhhalm gegriffen wird. Als ob sich die Polen nicht auch nen Brasilianer "umgepolt" hätten.
Podolski konnte sich aussuchen, und er hat sich entschieden, für Deutschland zu spielen. Wenn er sich als Deutscher fühlt, dann ist das auch okay. Ob er überhaupt jemals so gut geworden wäre, wenn er für Polen gespielt hätte, ist eine ganz andere Frage.
Der Vater von Miroslav Klose will nur eines nicht: als Pole gelten
[...]
Die Oppelner sind stolz auf den in ihrer Stadt geborenen Miroslav Klose, sein Vater Josef stammt aus einer deutschen Familie. Die Gleiwitzer sind nicht minder stolz auf den von dort kommenden Lukas Podolski; seine Großmutter wohnt noch dort, ihre Muttersprache ist Deutsch.
Die Familien Klose und Podolski sind in den achtziger Jahren als Spätaussiedler in die Bundesrepublik gekommen. Sie hatten Anspruch auf die Aufnahme in die Bundesrepublik, weil die Großeltern vor dem Krieg Reichsbürger waren. Das kommunistische Regime in Warschau bestritt zwar offiziell, dass in Oberschlesien noch Deutsche lebten. Doch war es auf Kredite aus dem Westen angewiesen.
[...]
Doch wenn die Presse im fernen Warschau einfach schreibt, "ohne die Polen" wäre die deutsche Mannschaft bei weitem nicht so gut, ist die Empörung groß. Josef Klose, einst Linksaußen des Erstliga-Clubs Odra Opole, jedenfalls reagierte im Warschauer Boulevardmagazin Fakt leicht gereizt: "Ich bin Schlesier und Europäer.
Diese Seite benutzt Cookies, um Inhalte zu personalisieren, die Benutzung auf die persönlichen Vorlieben anzupassen und das Einloggen nach der Registrierung aufrechtzuerhalten.
Indem du die Seite weiterbenutzt, stimmst du dem beschriebenen Gebrauch von Cookies zu.