Hmmm, also richtig durchgezockt habe ich:
Ostermahjongg

- war geil
Burnout 3 bis 93% - weiter komme ich nicht.
Und dann noch Jedi Knight III.
Dazu hab ich auf anderen Webseiten schon einen Test verfaßt, den ich auch hier jetzt abdrucke für Euch.

(unter anderem nachzulesen bei
www.bluebase-guide.net im Forum).
Story:
Sie spielen Jedi Academy nicht mehr aus der Sicht von Kyle Katarn, sondern aus der Sicht eines Jedi-Schülers, der auf Luke Skywalkers Jedi Academy das Handwerk der edlen Science-Fiction-Ritter erlernen soll.
Schon Ihre Ankunft ist holprig: Ihr Transporter wird über dem Heimatplaneten der Akademie abgeschossen; aus der Deckung sehen sie mit an, wie ein paar dunkel gekleidete Typen ein Szepter auf das Gebäude richten und ihm Energie entziehen. Ein Verschwörung? Sith?
Es stellt sich bald heraus, daß unter der Leitung von Tavion die Sith wieder Streß machen. Sie absolvieren sodann verschiedene Missionen und kommen den dunklen Bösewichtern immer mehr auf die Schliche. Kurioserweise stehen Ihnen hierbei gleich zwei Parteien gegenüber: Das Imperium und die Sith. Diese machen teils gemeinsame Sache, teilweise aber auch nicht.
Wenngleich man sich um eine Fortsetzung der Erzählung aus Jedi Knight II bemüht, macht die Story einen recht dünnen Eindruck. Es gibt einfach keine echten Spannungsmomente und Überraschungen bleiben ebenfalls weitgehend aus.
Die Level:
Um es vorweg zu nehmen: Das Leveldesign ist manchmal etwas chaotisch. Man muß oft längere Wege zurückgehen oder einfach nur doof nach irgendwelchen Löchern und Lücken suchen.
Ansonsten wird das übliche geboten, daß dem einen mehr Spaß macht als dem anderen: Große Monster mit einem Trick erledigen, mit einem Speeder vor anderen flüchten, Rettungsmissionen, Search & Destroy, Endgegner usw. usf.
Dabei ist die Speedermission mE einigermaßen mißlungen. Man kann seine Gesundheit nicht per Machttrick während des Fliegens auffrischen.
Auch die Mission mit einem mutierten Rancor ist eigentlich überflüssig schwer. Man muß das Vieh weg- und in eine Falle locken, während wiederum Sith und Imperiale um einen rumrennen. Etwas macht es einem dabei unnötig schwer: die Grafik
Grafik:
Um gleich Bezug zu nehmen auf die Rancor-Mission: Die, natürlich etwas veraltete Grafik (Q3-Engine), leidet in diesem Spiel unter Fehlern. Es gibt Pop-Ups und vor allem in o.g. Mission ist es dem Rancor möglich einen durch die Wand hindurch zu greifen und zu frühstücken. Ansonsten hat man aus der Quake-3-Engine das Maximum herausgeholt. Das Spiel läuft flüssig auch auf schwächeren Rechnern und sieht insgesamt, trotz seines Alters, toll aus.
Installation:
Die Installation läuft wie gewohnt. Es kommt ein Auswahlschirm, man klickt auf installieren, fertig. Einzig die Spracheinstellung wurde unnötig verschachtelt. Man muß das Spiel erst installieren und kann dann erst in den Optionen im Spiel die Sprache einstellen. Dabei wurden allerdings dann alle Register gezogen, denn die Originalstimmen von Luke und Co. sind wieder mit dabei und auch sonst kann die Synchronisation zu den besten des Genres gezählt werden.
Charaktererstellung:
Nein, es sind keine Rollenspiel-Elemente erhalten. Aber man darf zu Beginn zwischen einigen Charakteren und Rassen wählen, sowie sich ein Lichtschwert in verschiedenen Farben, sowie den Kampfstil aussuchen.
Handbuch:
Das Handbuch ist sehr ausführlich ausgefallen. Man bekommt viele Tips zum Benutzen der Machtkräfte, des Lichtschwertes uvm., leider nur in schwarz-weiß, dafür aber 52 Seiten dick.
Kämpfe:
Gekämpft wird entweder mit dem reichhaltigen Waffenarsenal (Blaster-Pistole, Blaster-Gewehr, Disruptorgewehr, Wookie-Bogenwerfer, Schnellfeuergewehr, Puls-Gewehr, Flechette-Waffe, Stoßgewehr, Raketenwerfer, Thermaldetonator, Kontaktmine und Detonationspack) oder mit dem Lichtschwert, das man von Anfang an besitzt. Entscheidend dabei ist, daß es haufenweise Kombos gibt, die einem, wenn man sie erst mal beherrscht, den Kampf gegen die Sith erleichtert. Auch die Machtkräfte kommen wieder zum Einsatz. Dabei darf man sowohl die Kräfte der guten, wie auch die der schlechten Seite nutzen. Bei erhöhtem Einsatz der dunklen Seite muß man sich mahnende Worte seiner Meister Luke und Kyle anhören.
Steuerung:
Die Steuerung ist eine Ego-Shooter-übliche. Frei einstellbar und sofort verständlich. Nur leider kann man, möchte man mit dem Lichtschwert kämpfen, dies nicht aus der Ego-Perspektive tun, sondern es wird automatisch in die 3rd-Person-Perspektive gewechselt. In letztere kann man auch mit den anderen Waffen spielen, wenn einem danach ist, man ist also nicht an die Ego-Sicht gebunden.
Multiplayer-Spieltypen:
Belagerung: bei der Belagerung ist das Ziel, daß das angreifende Team mehrere Ziele innerhalb der vorgesehenen Zeit erfüllt, während das verteidigende Team dies zu verhindern hat. Nach Ablauf der Zeit werden die Rollen getauscht.
Macht-Duell: Es dreht sich alles um epische Lichtschwert-Duelle, in denen zwei Gegner es mit einem überlegenen Widersacher zu tun bekommen.
Frei für alle: Das typische Deathmatch.
Duell: Zwei Spieler in einer kleinen Arena mit Ihren Lichtschwertern.
Team frei für alle: Team-Deathmatch.
Capture the Flag: eben dieses.
Daneben können in den Mehrspielergefechte auch KI-Bots geladen werden.
Das Spiel:
Es besteht zum größten Teil aus Lichtschwertkämpfen, die viel zu hektisch ablaufen. Ein Sieg gegen die Horden von Sith ist Glückssache, vor allem dann, wenn man nicht den Nerv oder das Können aufweist, sich die zig Kombos mit dem Lichtschwert zu merken. Manchmal stehen einem die Sith zu viert oder fünft gegenüber... im leichtesten Modus! Spaß ist anders. Das hier artet hauptsächlich in Arbeit aus. Der Spielverlauf ist im Grunde linear. An einer Stelle im Spiel kann man sich entscheiden, ob man der dunklen Seite verfällt oder als guter Junge weitermacht. Man kehrt des öfteren zu einer Art Einsatzbesprechung in die Akademie zurück, wo man sich mit Luke und Kyle trifft. Danach kommen neue Abschnitte. Man kommt zu einem Auswahlschirm, wo man sich für 4 oder 5 Missionen entscheiden kann, die man nicht notwendigerweise nacheinander abklappern muß. Danach wählt man 3 Waffen, die man von Beginn an mit sich führt und erhöht seine Machtpunkte.
Manchmal ist man mit Kyle unterwegs, der einem hilfreich zur Seite steht, aber keine besondere Rolle spielt. Ansonsten wird das Bekannte serviert: Siths, AT-STs, Sturmtruppen usw.
Das Star Wars-Feeling ist sofort wieder da. Eine hervorragende Soundkulisse mit den klassischen Klängen der Schwerter und Waffen, sowie die bekannte herausragende Musik von John Williams.
Man klappert viele verschiedene Welten ab, darunter bekannte wie Hoth und Coruscant. Letztlich wirkt das ganze ein wenig wie ein Add-On zu Teil II der Reihe; die Spielzeit ist nicht zu lang und nicht zu kurz und wird aber auch durch die ewigen Lichtschwertkämpfe gestreckt. Im einfachsten Modus ist der geübte Spieler in schätzungsweise 10-12 Stunden fertig.
Fazit:
Jedi Knight III finde ich, im gewissen Rahmen, ziemlich mißlungen.
Die Schwertkämpfe kommen zu häufig vor und sind oft reine Glückssache.
Lauter Level mit schlechtem, unübersichtlichem Leveldesign, viele Such-Levels und eine teilweise echt öde Story, die wenig zu begeistern weiß. Häufige Grafikfehler (besonders das durch Wände hindurch erwischen). Ich hab sehr häufig geflucht. Letztlich handelt es sich um ein Spiel, das nicht herausragt, auch nicht durch den Star Wars-Bonus. Es handelt sich aber dennoch um einen soliden Shooter, der für Genre-Liebhaber auf jeden Fall einen Blick wert ist. Und für Star Wars-Fans ist das Spiel ohnehin ein Muß.
Aber an die berühmten Vorgänger reicht das Spiel lange nicht heran. Dazu fehlt es einfach an dem gewissen Etwas, das einen besonderen Shooter ausmacht.
Wertung:
78%
Systemvoraussetzungen:
Windows 98/98 SE/ME/XP
DX9
PIII oder Athlon mit 450 MHz
128 MB RAM (256 MB empfohlen)
3D-Karte mit 32MB RAM (OpenGL 1.4-kompatibel)
1,3 GB Speicherplatz
Testsystem:
AMD Athlon XP 2600+
256 MB DDR400 RAM
GeForce 4 Ti4200
Windows XP SP2
DX 9
Ein System mit einer GeForce 2 (besser GF3) und einer CPU mit 1 GHz, sowie 256 MB RAM wird von mir als Mindestvoraussetzung empfohlen.