PewDiePie, Rassismus, Sexismus und die Gamingindustrie

Brod

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Aber sind wir da hier wirklich besser? Hat dich doch z.B. schon etwas gestört, als Mat von der NPD die BeastBox 'phenomenal' genannt hat. ;)
Daran dachte ich tatsächlich auch. Aber wir sind kleiner....wenn ich wüsste, dass er hier mitlesen würde hätte ich höflicherweise die Fresse gehalten um ihn nicht zu vertreiben und würde ihm Honig um den Mund schmieren :v:
 

miko

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Daran dachte ich tatsächlich auch. Aber wir sind kleiner....wenn ich wüsste, dass er hier mitlesen würde hätte ich höflicherweise die Fresse gehalten um ihn nicht zu vertreiben und würde ihm Honig um den Mund schmieren :v:
ja du. aber wir haben hier dann doch ein paar user, die in ihrem fanboytum andauernd respektlos als auch ahnungslos sind. solche leute gibt es auch in einem resetera forum.
ich finds immer ein wenig vermessen wegen einzelnen usern ein ganzes forum zu verurteilen.
und wo wir bei jaffe sind. er cliffy b und co. sind genauso leute, die sowas tun und dann einzelne user rauspicken (nur weil sie den zugehörigen thread eröffnet haben in dem falle auch)
 

Brod

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ja du. aber wir haben hier dann doch ein paar user, die in ihrem fanboytum andauernd respektlos als auch ahnungslos sind. solche leute gibt es auch in einem resetera forum.
ich finds immer ein wenig vermessen wegen einzelnen usern ein ganzes forum zu verurteilen.
und wo wir bei jaffe sind. er cliffy b und co. sind genauso leute, die sowas tun und dann einzelne user rauspicken (nur weil sie den zugehörigen thread eröffnet haben in dem falle auch)
Ja gut...da hat man bei Jaffe sowieso das Gefühl, dass es da ein paar Komplexe gibt. Nen anonymen User (auch wenn mich Phantom auch oft nervt :v: ) rauspicken und zu nem Stream einladen. Lächerlich. Bisschen zum Fremdschämen.
 

miko

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mal wieder zurück zu cdproject:

eurogamer hat das ganze mal in einem artikel nochmals zusammengefasst:


Troubling GOG tweets, a fired CD Projekt employee, and the spectre of GamerGate

https://www.eurogamer.net/articles/...projekt-employee-and-the-spectre-of-gamergate

und ein auszug davon:
It didn't go down well, as Sean Halliday knew it wouldn't. The tweet had been his fault and he'd drafted his own apology as soon as the shitstorm had appeared. He's still got the draft, he tells me over Discord, and he shares it with me.
"A tweet was posted that included the hashtag 'wontbeearsed'," it began. "The context of the hashtag was missed, which was a huge oversight on my behalf. After coming to understand the hashtag, and the importance of what it represents, the tweet was promptly deleted. Please allow me to apologise profusely for the offence the tweet caused. This was not the intention of the tweet by any means, nor was there any ill will intended.
"I empathise and strongly support LGBTQ folk from all walks of life. Video games are for everyone, regardless of race, gender, sexauilty, ability or religion. It's a mistake that has cost me an incredible amount. Everyone has the right to exist and live, it was a shameful mistake to make light of this. I will do better."
But Halliday wasn't allowed to use his tweet. He tried repeatedly but his manager said no. "We are not apologising for this," Halliday was apparently told, and his manager wrote the GOG response instead - minutes after he fired Halliday.
But the words "Games Journalism" can be made out, Halliday even acknowledges seeing them, so why didn't they give him cause for concern? Because, he says, he didn't really know what GamerGate was.

I find this hard to believe. He's saying he, a community manager in 2018 - someone who lives in gaming forums and on social media - had no idea what one of the most infamous movements in gaming in recent years was about. I even found an E3 2015 article written by Halliday about Anita Sarkeesian and Jonathan McIntosh, two critics repeatedly attacked by GamerGate. And in the article Halliday seemed to be doing a similar thing.

He wrote lines like, "Both McIntosh and Sarkeesian have been suspected of telling lies when it comes to their connection with video games..." and, "They are not people who enjoy games, they are people who enjoy power and accolades, even if that means stomping on the hopes of a movement, while dehumanizing [sic] anyone who dare question them."

How could a paid freelancer - a games journalist - writing this kind of sentiment be unaware of what GamerGate was?
sry. wegen doppelpost...
 
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Ja gut...da hat man bei Jaffe sowieso das Gefühl, dass es da ein paar Komplexe gibt. Nen anonymen User (auch wenn mich Phantom auch oft nervt :v: ) rauspicken und zu nem Stream einladen. Lächerlich. Bisschen zum Fremdschämen.
Jaffe ist aufjedenfall streitlustig, dass er sich zum Arschloch dabei macht ist ihm glaube ich egal. Interessanter ist wann Sony ihn wieder für ein Flop finanzieren wird :v:
 

miko

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Muss man den kennen :ugly:? Hoffentlich nicht...
Habe mir mal die Spiele angeschaut, wo er beteiligt war. Bis auf GoW war da ja nix.
twisted metal und gow sind schon kult unter playstation fans.

und jaffe und cliffy b sind quasi die "rockstars" der ende ps2/ps360 generation gewesen, was westliche videospiel entwickler betrifft.
sei es durch fame oder deren eskapaden. wenn man sich in videospielforen aufhält sollte man sie eigentlich kennen :v:
 

Bond

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Wie schnell man Jobs verlieren kann aufgrund einer völlig sinnfreien hasserfüllten Outrage Internetkultur von Leuten die angeblich für eine freie bessere Welt eintreten ist besorgniserregend
Sogar seine Eltern wurden belästigt, wirklich abstossend

Alles gute für Hallidays Zukunft
 

Harlock

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Sind halt auch die Firmen schuld, die darauf eingehen. In dem Fall ist das Verhalten von GoG auch etwas seltsam, wenn es so stimmt wie beschrieben.


Ja gut...da hat man bei Jaffe sowieso das Gefühl, dass es da ein paar Komplexe gibt. Nen anonymen User (auch wenn mich Phantom auch oft nervt :v: ) rauspicken und zu nem Stream einladen. Lächerlich. Bisschen zum Fremdschämen.
Er wurde wie gesagt von Phantom direkt in einem Post angesprochen, Phantom stellte ihm Fragen und forderte ihn auf, diese in seinem YT Channel zu beantworten. Darauf meinte Jaffe, dass Phantom gerne seinem Stream beitreten kann (und er ihn fair behandeln würde, wenn es auf Gegenseitigkeit beruht), wenn dieser mit ihm diskutieren will, der hatte darauf keine Lust weil ihm das Medium fremd ist. Ich sehe daran jetzt nichts schlimmes.

Er hat Phantom auch nicht direkt beleidigt, sondern andere Nutzer, welche ihn zuvor als Altright etc. beschimpften und ihn als Entwickler angriffen und ihm alles mögliche "wünschten". Altright scheint er nicht zu sein wenn ich mir seine Videos so ansehe. Er verteidigt beispielsweise die Flüchtlinge in Mexiko.

Ist halt der typische Amerikanische Meinungsfreiheitsstreit, nichts neues. Er sagt, dass niemand außer dem Gesetz den Leuten vorschreiben sollte was in der Rede erlaubt ist, logisch dass das Resetera triggert.

Man kann seine Streams und Diskussionen peinlich finden, aber nur weil er God of War und Twisted Metal machte (jetzt nicht die zimperlichsten Spiele) bedeutet das nicht, dass er nicht streamen und öffentlich diskutieren darf, wenn ihm das Spaß macht.
 

miko

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Ist halt der typische Amerikanische Meinungsfreiheitsstreit, nichts neues. Er sagt, dass niemand außer dem Gesetz den Leuten vorschreiben sollte was in der Rede erlaubt ist, logisch dass das Resetera triggert.
joa. nur kann sich milo gerne auf die straße stellen und seine botschaften dort verbreiten. auf twitter und patreon kann er es sich aber ersparen. hat auch nichts mit meinungsfreiheit zu tun. wenn apple, twitter, patreon etc. der meinung sind das auf deren plattform kein platz für hatespeech oder das verharmlosen von pädophilie ist, dann ist das so. versteh daher nicht was jaffe jetzt damit bezwecken will.

Man kann seine Streams und Diskussionen peinlich finden, aber nur weil er God of War und Twisted Metal machte (jetzt nicht die zimperlichsten Spiele) bedeutet das nicht, dass er nicht streamen und öffentlich diskutieren darf, wenn ihm das Spaß macht.
wer sagt, dass er es nicht darf? ist halt seine schuld wenn ihn dann niemand mehr anheuert für seine ansichten. ist ja bei dir und mir genauso wenn unser arbeitgeber irgendwelche bilder auf fb/twitter und co. sieht.
 

Harlock

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joa. nur kann sich milo gerne auf die straße stellen und seine botschaften dort verbreiten. auf twitter und patreon kann er es sich aber ersparen. hat auch nichts mit meinungsfreiheit zu tun. wenn apple, twitter, patreon etc. der meinung sind das auf deren plattform kein platz für hatespeech oder das verharmlosen von pädophilie ist, dann ist das so. versteh daher nicht was jaffe jetzt damit bezwecken will.

Für eine genaue Antwort müsstest du ihn selbst fragen. Ich habe Jaffes Videos nur überflogen, weil ich nicht mehr zu viel Zeit damit vergeuden will (und ich weiß auch zu wenig über Milo, ist eine gewisse Zeit her als er im Rampenlicht war), aber im Grunde breche ich Jaffes Aussagen auf das herunter:

Der Staat sollte entscheiden was erlaubt sein sollte in Debatten, nicht Privatpersonen, Leute wie Milo sollte man debattieren lassen und sie würden sich mit ihrem Unfug selbst entzaubern und die Zuhörer/Diskussionspartner sollten ihn mit Argumenten bekämpfen, nicht von vorneherein verbieten, wenn das was er sagt legal ist.

Der Meinung muss man nicht sein und ich verstehe schon, wenn eine Firma oder Uni etc. z.B. Milo keine Plattform geben will (ist halt eine verbrannte Persönlichkeit), mir ist Jaffe auch einwenig zu absolut, bei gewissen Dingen solltem man schon einen Cut machen (ist halt auch ein Problem in den USA, da einerseits die Gesetze sehr freizügig sind, andererseits oder gerade deshalb die Gesellschaft mehr "Zensur" übernimmt, ich sehe das durchaus als problematisch). Aber würde ich deshalb Jaffe als Altright beschimpfen, ihm alles mögliche an den Hals wünschen oder ihm unterstellen er würde Milos etc. Einstellungen teilen? Eher nicht. Er erwähnte auch Deutschland und sagte dass es ihm lieber wäre, wenn der Gesetzgeber selbst in den USA strenger wäre.

Ich persönlich würde Jaffe sogar in einigen Punkten beipflichten, wenn er es nicht so absolut sehen würde. Ich teile seine Befürchtung, dass zwischendurch die verkehrten entscheiden was falsch/verboten und richtig/erlaubt ist (jetzt unabhängig von Milo) und beispielsweise an Universitäten Debatten zu einseitig sind. Sein beispiel war wahrscheinlich schlecht, aber er hat ein paar Punkte die man zumindest diskutieren kann/könnte.

Beschimpfen muss man ihn deshalb imo nicht, er hat sich auch von Anfang an von Milos Einstellungen distanziert.

wer sagt, dass er es nicht darf? ist halt seine schuld wenn ihn dann niemand mehr anheuert für seine ansichten. ist ja bei dir und mir genauso wenn unser arbeitgeber irgendwelche bilder auf fb/twitter und co. sieht.

Also ich finde seine Ansichten jetzt nicht soo schlimm, er ist kein Nazi, aber natürlich ist er selbst dafür verantwortlich was er unter Klarnamen ins Netz stellt und ob er kontroverse Streams auf YT stellt.

Das war auch eher auf Brod bezogen, der von Fremdschämen sprach. Ich meine er dürfte gar nicht streamen, wenn er das Bild das manche eventuell von kultigen Entwicklern haben nicht gefährden will. Es gibt auch ein Leben abseits des (Ex-?)Jobs. Ich finde es auch nicht peinlich, wenn jemand der einen Stream zum debattieren hat Leute in den Stream einlädt, die ihn kritisieren oder zu einer Stellungnahme aufgerufen haben, gibt schlimmeres. Bei nem anderen Thema würde man ihn als Entwickler zum Anfassen bezeichnen. Und diskutieren ist besser als beschimpfen, da kommt am Ende nur ein Ping Pong an Gülle raus.
 

miko

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Der Staat sollte entscheiden was erlaubt sein sollte in Debatten, nicht Privatpersonen, Leute wie Milo sollte man debattieren lassen und sie würden sich mit ihrem Unfug selbst entzaubern und die Zuhörer/Diskussionspartner sollten ihn mit Argumenten bekämpfen, nicht von vorneherein verbieten, wenn das was er sagt legal ist.
hat ja sehr gut geklappt über die jahre. ist ja nicht so als hätte man ihn von anfang an verboten, man hat ihn ja lange reden lassen und zugesehen. mit solchen leuten konnte man noch nie debattieren, weil sie es nie wollten und sich den fragen und argumenten immer entzogen haben.

alex jones und milo ohne plattform? ich sehe da nichts schlechtes daran.
 

Bond

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entlarvend ist nur wieder wie wenig du doch mal wieder in einem thema drin bist. nämlich gar nicht.
aber du arbeitest ja nicht ohne grund mit ähnlichen taktiken in diskussionen.

Du musst dich nicht versuchen zu erklären, denn du hast deine Ansicht offen dargelegt

Meinungsfreiheit geht bei dir nur bis zu den Grenzen deines eigenen Weltbildes, willst Personen deren Ansichten du nicht teilst das Wort entreissen indem du ihnen Möglichkeiten der Redefreiheit nimmst

Das mein Lieber ist aber keine Meinungsfreiheit sondern das Gegenteil davon, nämlich Meinungsdiktatur

Das ist auch etwas was uns beide grundsätzlich unterscheidet
Ich kann Person xyz mit Meinung abc ablehnen und ihm trotzdem das Recht einräumen sich zu äussern
Das ist es was Demokratie ausmacht, andere Meinungen ertragen und gönnen zu können
 

miko

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dann müssen wir in deutschland ja wohl in einer diktatur leben :hmm:

und ich würde nie im traum daran denken, jemanden seine meinung zu nehmen. jeder darf seine meinung haben und sie äußern auf der straße. nur müssen sich diese leute dann nicht über eine entsprechende reaktion beschweren.

und wie schon jetzt öfters erwähnt. twitter, fb, patreon etc. sind nicht der ort für manche dieser meinungen, wenn der betreiber es nicht will.

edit: genauso wie auf cw btw.
 
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Bond

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Das die USA in Sachen Meinungsfreiheit weiter gehen als zb es in Deutschland möglich wäre ist kein Geheimnis und nicht neu

Meinungen provozieren Gegenmeinungen
Dies nennt man dann Meinungsaustausch oder auch Diskussion
Manche unterliegen ja dem Irrtum das eine Diskussion das Ziel hat den jeweils anderen von der eigenen Meinung zu überzeugen
Dies ist aber keine Voraussetzung, sondern nur eine mögliche Folge
Ein Meinungsaustausch an sich hat erstmal nur den Zweck das unterschiedliche Leute ihre jeweilige Sicht darlegen können und zwar unzensiert und frei und ganz wichtig ohne Angst vor persönlichen Konsequenzen

Eine Reaktion kann also nur darin liegen einer anderen Meinung mit der eigenen zu begegnen, nie darin das jemand persönliche Konsequenzen ertragen muss


Und facebook oder twitter sind keine normalen Unternehmen mehr, die ihre Firmenpolitik durchsetzen können

Es sind globale Treffpunkte von Meinungsaustausch geworden und unterliegen somit anderen Anforderungen
Es setzt sich langsam die Erkenntnis durch das solche Unternehmen nicht nach eigenem ermessen zensieren, sperren oder löschen dürfen, da sie mittlerweile Teil der verfassungsmässig garantierten Meinungsfreiheit sind

Genau deshalb gab, gibt und wird es weiter Prozesse geben, wo diesen Firmen nachträglich untersagt wird Meinung x zu löschen oder User y zu sperren
Das dies noch eine laufende Auseinandersetzung ist und jeder Fall einzeln durchgefochten werden muss ist zwar traurig aber zumindest ein Schritt in die richtige Richtung


https://m.faz.net/aktuell/wirtschaf...ok-darf-kommentar-nicht-sperren-15538158.html

https://www.sueddeutsche.de/digital/facebook-beitraege-loeschen-1.4119997

Nur ein beispiel von vielen
Das sogenannte hausrecht gilt bei unternehmen dieser reichweite und bedeutung bzgl meinungsverbreitung eben nicht mehr

Und ja, es gab auch schon gegenteilige Entscheidungen, deshalb ist es eben ein laufender Kampf der jeden Fall neu betrachtet und am Ende hoffentlich eine generelle Pflicht zur Meinungsveröffentlichung besteht
 
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Bond

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Das Problem liegt eher darin das man natürlich sehr gerne unliebsame Meinungen als "Hatespeech" etc brandmarken will um Kritiker und Leute anderer Ansicht mundtot zu machen

Meinungen sind grundsätzlich nur Worte und wenn man diese wirklich löschen will, dann muss es dort extrem enge Grenzen geben
Z.b. ein konkreter Aufruf zu Körperverletzung und andere Gewaltdelikte gegen eine namentlich erwähnte Person
Das meiste was als Hatespeech angeklagt wird ist aber weit von solchen Dingen entfernt und hat nur den Zweck die Meinungshoheit zu erringen


P.s.
Und was jaffe anbelangt

http://boundingintocomics.com/2018/...passionately-rails-against-campus-censorship/

Seine Meinung klingt für mich wie eine Meinung eines Menschen der nicht einseitig informiert werden will
 
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Naru

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und wie schon jetzt öfters erwähnt. twitter, fb, patreon etc. sind nicht der ort für manche dieser meinungen, wenn der betreiber es nicht will.
Nicht in Deutschland:

Wegen des Hausrechtsthema vor ner Zeit.

Laut OLG gilt kein Hausrecht bei großen Internetplattformen:


Oberlandesgericht München
Facebook darf Kommentare nicht nach Belieben entfernen

https://www.zeit.de/digital/interne...k-kommentare-loeschen-meinungsfreiheit-urteil
Das soziale Netzwerk muss beim Löschen von Beiträgen die Meinungsfreiheit beachten. Das Oberlandesgericht München gab damit einer AfD-Politikerin recht.
Facebook ist in seinem Umgang mit Kommentaren in demselben Maß an das Recht der Meinungsfreiheit gebunden wie staatlichen Stellen.
http://www.faz.net/aktuell/feuillet...eigenhaendig-beitraege-loeschen-15773244.html

Facebook kann in Deutschland nur Meinungen aus der Plattform verbannen die eh strafbar wären.

Anders natürlich in den USA. Da darf jede Firma machen was die Firma will. Freie Marktwirtschaft. Free Speech hat keinen Anspruchcharakter, dass Firmen dir ne Plattform bereitstellen.

Das Grundrecht auf Meinungsfreiheit genießt in Deutschland hingegen mitlerweile sogar Drittwirkungscharakter auf große private Techunternehmen. Schützt den Bürger also in der Hinsicht mehr als das US-Amerikanische Free Speech (Solange die jeweilige Aussage nicht strafbar ist).

Das funktioniert aber nur, weil das Grundrecht auf Meinungsfreiheit in Deutschland eine Einschränkung erfährt bei strafbaren Aussagen. In den USA reguliert der Staat hingegen nicht, daher übernehmen dies Private.

Wenn man also in den USA das deutsche System haben wollen würde, müsst man das Free Speech staatlich einschränken.

Deutschland hingegen unterbindet das Hausrecht bei Techunternehmen, da Deutschland keine zusätzliche private Regulierung braucht, gibt ja das Strafgesetzbuch.
 
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