Marke Apple und seine Produkte und was ihre Vorteile sind.

Bossti

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Bossti
Also ob ich jetzt 3 Jahre Android nutze oder 5 Jahre iPhone macht doch keinen Unterschied. Bei Android bekommst für das Geld schon mindestens zwei gute Smartphones.
Es macht einen Unterschied für die Umwelt. Und mal ganz ehrlich: mit 3 Jahren Android Updates ist Samsung der Leader sogar noch vor Google. Ansonsten bekommt man bei Android vielleicht 2 Jahre Updates mit günstigeren Geräten weniger.

Mit der Qualität hat das nix zu tun. Da geht es mehr um Image und das wird künstlich durch hohe Preise aufrecht erhalten. Was soll bitte im iPhone qualitativ besser sein als bei Samsung. Die nutzen ja oft die selben Bauteile. Und was ein iPhone in der Produktion kostet kann man einfach nachgoogeln.
Dass iPhones nach wie vor wertiger sind und haptisch unerreicht ist auch für Reviewer kein Geheimnis. Die einfachen Bauteile sind hier nicht zwangsläufig ausschlaggebend. Wer mal mit einer Leica fotografiert hat kann das bestätigen.
 

Morbol

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Mit der Qualität hat das nix zu tun. Da geht es mehr um Image und das wird künstlich durch hohe Preise aufrecht erhalten. Was soll bitte im iPhone qualitativ besser sein als bei Samsung. Die nutzen ja oft die selben Bauteile. Und was ein iPhone in der Produktion kostet kann man einfach nachgoogeln.

Das Ecosystem natürlich, glaubst du Apple würde genauso viel von einem Modell absetzen wenn sie ein Modell mit Android bringen würden? Es geht nicht nur um die Hardware, sondern um das Gesamtpaket.
 

finley

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Das Ecosystem natürlich, glaubst du Apple würde genauso viel von einem Modell absetzen wenn sie ein Modell mit Android bringen würden? Es geht nicht nur um die Hardware, sondern um das Gesamtpaket.

Ja aber mit Qualität hat das nix zu tun. Nur Marketing und Image. Und bei Samsung hat man länger Garantie als bei Apple. Bei Apple soll man die noch dazukaufen.
 

WinnieFuu

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Mit der Qualität hat das nix zu tun. Da geht es mehr um Image und das wird künstlich durch hohe Preise aufrecht erhalten. Was soll bitte im iPhone qualitativ besser sein als bei Samsung. Die nutzen ja oft die selben Bauteile. Und was ein iPhone in der Produktion kostet kann man einfach nachgoogeln.

Laut den Berechnungen von „Techinsights“ belaufen sich die Materialkosten 490,50 US-Dollar (umgerechnet rund 450 Euro). Wenn man lediglich die Materialkosten gegenrechnet, ergibt sich pro iPhone 11 Pro Max eine Differenz von 1.199 Euro oder 958,50 US-Dollar. Nach diesen Schätzungen für die Materialkosten wäre das Smartphone also dreimal so teuer wie das Material.
Apple produziert ihre Chips selber und das OS.
Das ist bei Samsung von anderen Firmen zusammengetragen und das merkt man einfach. Das Thema Exynos kommt ja momentan auf und da kann man einfach sagen, dass es qualitativ deutlich schlechter ist.
Dem Betriebssystem merkt man das auch an. Wer da rundere Produkte will muss zwangsläufig zu Apple greifen. Wer Apples Ansatz dann nicht mag würde sich am liebsten noch einen dritten Player auf dem Markt wünschen.
Ja aber mit Qualität hat das nix zu tun. Nur Marketing und Image. Und bei Samsung hat man länger Garantie als bei Apple. Bei Apple soll man die noch dazukaufen.
Natürlich hat das mit dem zu tun was einem geboten wird.
Was jetzt teurer ist, (iOS entwickeln oder Kosten an Google für Android abtreten) ist übrigens auch total uneinsehbar. Müsste man aber bei den Kosten auch berücksichtigen.
 

Morbol

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Ja aber mit Qualität hat das nix zu tun. Nur Marketing und Image. Und bei Samsung hat man länger Garantie als bei Apple. Bei Apple soll man die noch dazukaufen.

Natürlich hat es das und was interessiert mich die Garantie? Meine Apple Geräte laufen heute alle noch und das älteste ist über 20 Jahre alt, so viel zu Qualität.
 

finley

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Natürlich hat es das und was interessiert mich die Garantie? Meine Apple Geräte laufen heute alle noch und das älteste ist über 20 Jahre alt, so viel zu Qualität.
Na wenn Apple so viel Vertrauen in seine Produkte hat würden sie auch eine entsprechende Garantie anbieten. Aber in letzter Zeit hört man ja immer öfter von Mängeln wie ich auch auf der Arbeit erfahren muss. Gott sei Dank wechseln wir jetzt auf PCs und Microsoft Produkte.
 

Bossti

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Bossti
Na wenn Apple so viel Vertrauen in seine Produkte hat würden sie auch eine entsprechende Garantie anbieten. Aber in letzter Zeit hört man ja immer öfter von Mängeln wie ich auch auf der Arbeit erfahren muss.
"hört man", "wie ich ... erfahren muss"

Statistiken bitte, kein Hörensagen. Ich gebe dir ja Recht, dass man für sich selber Appleprodukte nicht als kaufenswert erachten kann. Umgekehrt gilt das aber auch.
 

Morbol

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Na wenn Apple so viel Vertrauen in seine Produkte hat würden sie auch eine entsprechende Garantie anbieten. Aber in letzter Zeit hört man ja immer öfter von Mängeln wie ich auch auf der Arbeit erfahren muss.

Sie bieten Garantie und es gibt immer wen der eine längere bieten wird, zu bedeuten hat das nicht wirklich was.
Ja man hört so vieles, je aus welchem Lager es kommt.

edit: Ich besitze übrigens auch Galaxy Geräte, selbst mein S1 läuft sogar noch, was das angeht kann man Samsung wirklich nichts vorwerfen.
 

Morbol

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Ja die ganzen Warnungen aus unserer EDV-Abteilung sind durchaus ernst zu nehmen.

Na dann muss ja was dran sein. ;)

Samsung hätte Andy Rubin nicht auslachen sollen als er ihnen Android verkaufen wollte, dann sehe die Symbiose aus Hardware und Software bei Samsung heute wohl auch anders aus.
 

Tien

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Exynos gibt es seit dem Galaxy S1?
Denke mal Winnie bezieht sich auf den Umstand, dass Samsung häufiger unter Kritik geraten ist, dass sie bei ihren Geräten je nach Markt (Europa, USA) unterschiedliche Prozessoren verbauen. Die Samsung-eigenen Exynos haben schlechtere Performance und Effizienz, weshalb sich z.B. die Laufzeiten des S10e in Europa merklich von dem S10e in den USA unterscheiden, der einen Snapdragon verbaut hat. Das war für mich auch ein Grund, das S10e nicht zu kaufen, weil sich sehr viele deutsche Nutzer über die schlechteren Laufzeiten beschwerten.
 

Belphegor666

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Apple produziert ihre Chips selber und das OS.
Das ist bei Samsung von anderen Firmen zusammengetragen und das merkt man einfach. Das Thema Exynos kommt ja momentan auf und da kann man einfach sagen, dass es qualitativ deutlich schlechter ist.
Dem Betriebssystem merkt man das auch an. Wer da rundere Produkte will muss zwangsläufig zu Apple greifen. Wer Apples Ansatz dann nicht mag würde sich am liebsten noch einen dritten Player auf dem Markt wünschen.
Gerade befinde ich mich am Punkt deines letzten Satzes. Nach einigen Jahren Apple ist denke ich für ich nun die Zeit gekommen, mich endgültig von Apple zu verabschieden. Das hat auch nichts mit dem baldigen ARM-Switch zu tun, da ich ganz im Gegenteil eher zum Zeitpunkt des Wechsels von PPC zu x86 sehr kritisch diesem Schritt gegenüber war. Zu Microsoft kann ich nicht viel sagen, deren Produkte habe ich noch nie gekauft. Das man dieses Zeug im Job verwenden muss ist schlimm genug, dass brauche ich zu Hause nun wirklich nicht.

Als ich so gegen 2008 mit einem Mac Book Pro eingestiegen bin, war alles noch ganz OK. Das OS lief mehr oder weniger rund, der Rechner war wunderbar wartbar mit seiner Klappe, durch die man ohne Werkzeug z. B. Verschleißteile wie den Akku oder die HDD einfach selbst wechseln konnte. Nun einige Jahre später schaut das ganze allerdings ganz anders aus. Apples Hardware ist verklebt und verlötet wie der Chinabilligschrott von anno dazumal, nur bei Apple nun zum Premiumpreis. Auch auf Seiten der Software läuft es nicht mehr wirklich rund, weshalb ich wohl aktuell auch (vermutlich bis zum Schluss) bei Mojave bleiben werde. Das aktuelle leider unreparierbare Mac Book Pro von '15 wird daher mit hoher Wahrscheinlichkeit mit letztes Apple Produkt werden. Aktuell schaue ich mich immer noch nach guten Business Laptops um, bei denen man noch gut den Akku und andere verschleißanfällige Komponenten wechseln kann. Es schaut wohl so aus, dass es auf einen Lenovo Laptop mit vermutlich Fedora als Linux Distro hinauslaufen wird. Der Umstieg dürfte für mich ohnehin nicht so schwer werden, da ich auch auf dem Mac meine Software fast ausschließlich aus dem Open Source-Bereich beziehe, bzw. auch extrem viel über das Terminal (z. B. insbesondere FFmpeg) arbeite und mir z.B. auch vorgenannte Software oder auch Gimp etc. zum Teil via MacPorts auf den Rechner hole/selbst compiliere.

Bei den Smartphones läuft es bei mir ähnlich. Da schaue ich nicht auf Marken sondern nur auf Funktionen wie insbesondere ebenso wechselbarer Akku, Erweiterbarkeit mit Speicher, Dual SIM usw. usf., weshalb hier Apple Geräte aufgrund fehlender Funktionen von vornherein ausgeschlossen sind (insbesondere ein nicht wechselbarer Akku ist ein Ausschlussgrund für mich, ganz zu schweigen vom Preis). Und bei meinen persönlichen Präferenzen werde ich ebenso kaum bei den Premium-Herstellern wie Samsung & Co. fündig. Deren verlötete und verklebten Handys betrachte ich eher als Wegwerfgeräte (zum Premiumpreis), die ich komplett meide, auch wenn das bedeutet, dass bei der Suche nach einem neuen Gerät häufig von der Anzahl der geeigneten Modelle nur ein einstelliger Wert übrig bleibt, wobei als Vorteil dann allerdings der Preis bleibt, denn meine persönlichen Präferenzen (die ich eher als noch recht bescheiden einschätzen würde) werden eher im Billigsegment befriedigt.

Und um nochmal auf das eigentlich Threadthema zurückzukommen. Apple Geräte hatten durchaus Vorteile bis zu dem Zeitpunkt, als man voll und ganz auf geplante geplante Obsoleszenz mit verlöteten und verklebten Verschleißteilen und den goldenen Käfig des App Stores (bzw. auch im Computerbereich sich Version um Version langsam verringernde Freiheiten auf dem Rechner und Verlust von Features) setzte. Und genau bis zu diesem Zeitpunkt waren durchaus auch die Preise noch gerechtfertigt, da man die Geräte ja teils noch wunderbar warten konnte was der Langlebigkeit zuträglich war. Inzwischen hat sich dies alles gewandelt und für die gebotene Leistung und insbesondere extrem mangelhafte Reparierbarkeit sind die Preise nun in der Tat astronomisch und absolut ungerechtfertigt. Damit ich diese vernagelten und verrammelten Laptops noch kaufe, müsste man bei Apple locker mehr als 500 Euro bis zu einem Tausender im Preis runtergehen. Im Smartphone-Bereich ist das ganze sogar noch schlimmer, da (für mich) insbesondere Apple Geräten massiv Funktionen fehlen (siehe oben), die selbst im billigsten Android-Segment eigentlich Standard sind. Und gemessen an der gebotenen Leistung sind daher die iPhone/iPad Preise für mich völlig indiskutabel. Da fühle ich mich ja sogar im unter 150€ Preissegment der China-Handys besser bedient als bei Apple.

Oder kurz: Für was die Marke Apple einmal stand ist längst vergessen und Geschichte - IMO ist das Apple von heute das Synonym für geplante Obsoleszenz schlechthin. Das Problem dabei ist nur, dass die anderen Hersteller inzwischen samt und sonder Apple nachstreben bei diesem Kundenfeindlichen Verhalten.
 
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finley

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Na dann muss ja was dran sein. ;)

Samsung hätte Andy Rubin nicht auslachen sollen als er ihnen Android verkaufen wollte, dann sehe die Symbiose aus Hardware und Software bei Samsung heute wohl auch anders aus.

Samsung hätte das nie durchsetzen können. Dazu brauchte es die Marktmacht Googles. Samsung war zu der Zeit ein unbedeutender Hersteller unter vielen.
 
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WinnieFuu

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Apple Geräte hatten durchaus Vorteile bis zu dem Zeitpunkt, als man voll und ganz auf geplante geplante Obsoleszenz mit verlöteten und verklebten Verschleißteilen und den goldenen Käfig des App Stores (bzw. auch im Computerbereich sich Version um Version langsam verringernde Freiheiten auf dem Rechner und Verlust von Features) setzte.
Wann war denn der Zeitpunkt? Ich dachte das wäre immer so gewesen.

Die Vorteile sind immer noch da, sie interessieren dich nur nicht ;)
 

3headedmonkey

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Wann war denn der Zeitpunkt? Ich dachte das wäre immer so gewesen.

Die Vorteile sind immer noch da, sie interessieren dich nur nicht ;)
Der MacBook Pro Redesign zu 2008 rum war für Laptops eine komplett andere Klasse, wenn es darum ging Komponenten zu ersetzen und dabei immer noch die Apple Qualität und Design zu besitzen. Von den Komponentenpreisen mal abgesehen. Schau dir mal die Ifixit Seite zu den ersten Unibody Alugehäusen an.

Wenn es aber um ihre Konsumentenprodukte wie iPod oder iPhones geht, sind sie aber sogar relativ Reparaturfrendlich. Ohne Werkzeug kommt man jedoch nicht weit.

Mit der Zeit hat aber Apple Servicekosten für sich entdeckt. Der jetzige Mac Pro ist eine Rückbesinnung an die alte Zeit.
 

Belphegor666

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Wann war denn der Zeitpunkt? Ich dachte das wäre immer so gewesen.

Die Vorteile sind immer noch da, sie interessieren dich nur nicht ;)
Wie schon gesagt irgendwann nach 2008 und noch vor 2015 ging der kundenfeindliche Mist bei Apple los. Ich habe allerdings keine Ahnung wann man das wirklich hervorragende Design z. B. eines Macbook Pro von '08 verwarf zugunsten dieser unsäglichen Unsitte des Verklebens und Verlötens. Wie bei Apple üblich vermutlich schleichend nach und nach (wie bei dem sprichwörtlichen Frosch im heißer werdenden Wasser). Was zum Henker ist so schwer daran, die Geräte ein paar Millimeter dicker zu machen, damit man nicht den ganzen Rechner auseinandernehmen muss, nur um einen läppischen Akku oder gar eine HDD zu wechseln? Offenbar haben sich die meisten an die Unsitte der Wegwerfgeräte (ganz zu schweigen von den diversen Hardware-Macken der letzten Geräte) inzwischen gewöhnt und sehen dieses zweifelhafte Gebaren sogar als Vorteil? Bei so etwas wie dem Mac Book Air habe ich damit keine Probleme, jeder weiß dass er sich bei so einem (IMO unpraktischen) flachen Design das ganze eben durch viele Nachteile wie eben die Leistung und Reparierbarkeit erkauft. Aber bei vermeintlich PROfessionellen Geräten erwarte ich etwas anderes. Für mich sind solche verklebten und verlöteten Designs noch immer synonym für billige Wegwerfgeräte und nicht etwa wertige Geräte, die man den Leuten als PRO und noch dazu zum Premiumpreis verkauft. Meinetwegen soll Apple diese unpraktisch designeten Wegwerfgeräte verkaufen, aber doch bitte nicht zu so einem Preis!
 
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