Männerbewegung

/ajk

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hoi alle miteinander, endlich mal ein bischen Zeit hier in CW. :-/

Leider arbeite ich grad viel und habe nicht so viel Zeit, doch ich möchte mir diese nehmen.. Wie wertvoll Zeit plötzlich wird...

Ich möchte etwas über die neu erwachte Männerbewegung schreiben. Dabei geht es nicht um "dasselbe wie Feminismus nur für Männer", sondern oftmals darüber wie man sich selbst als Mann sieht, und in der Gesellschaft zurande kommt.

Hat schon jemand Kontakt mit Männerbewegungen? Was haltet ihr davon?

Erstmal einige Links die sicherlich interessant sind, und ein wenig hinweisen sollen worum es bei der Männerbewegung geht:

Frauen sind schmerzemfindlicher als Männer:
http://www.focus.de/gesundheit/news/schmerzempfinden_aid_96448.html

Alibi-Feminismus in Wort und Schrift: (Binnnen-I und co)
http://www.quick-times.ch/a_qt/4too/42spr/bruehlm_alibi.html

Eine allgemein sehr interessante Seite über allerlei Feministische Vorurteile und Lügen:
http://www.geschlechterstudien.de/pageID_3945639.html

Ich wünsche viel Spaß und ein frohes Wachstum. Ich hoffe das ich wieder mitreden kann.. denn ich vermisse CW.

gruss

/ajk
 

XanderHarris

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Die Links schaue ich mir mal an wenns nicht grad Bett-Geh-Zeit ist.
Aber Männerbewegung ? Super ! Keinen Bock mehr auf weiblichen Chauvinismus und Revanche-Gelüste.
Keinen Bock mehr auf weibliches Überlegenheitsdenken und hohe Ansprüche.


Fakt ist, Frauen leben in einer verdammten von Feministinnen und Zeitgeist suggerierten Traumwelt und werden damit leider nur enttäuscht.
Der einfache Mann von nebenean, hat dem Calvin Klein-Bild natürlich nichts entgegen zu setzen.


Männer, lasst euch das nicht gefallen. Frauen haben nicht die Macht über uns ! :aargh:
 

coke501(tm)

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Persönliche Meinung zu dem ganzen (sowohl Männerbewegung als auch Frauenbewegung)

Schubladendenken ftl
 

darkganon

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Da macht man sichs etwas zu leicht weil die frauenbewegung hat uns die letzten über 100 jahre doch sehr viel gebracht gesellschaftlich ....frage ist nur wie die sich heute darstellen soll...da die einzige wirklich ungerechtigkeit hier im westen die noch existeirt die relalöhne sind die nichtmal die politik selber wirklich festlegen kann...wirtschaft zu was zwingen ganz grausam sache also versteifen sich solche bewegungen heute in symbolische radikale dinge ....
 

/ajk

L16: Sensei
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Finde ich genau so unnötig wie Frauenbewegung. Jeder kann rumschreien wie sehr er im Nachteil ist.
Wie gesagt, es geht bei der Männerbewegung nicht darum zu schreien wie sehr man im Nachteil ist, sondern den Unsinn der Frauenbewegung und dem Feminismus etwas entgegen zu setzen. Denn das artet schon seit längerem aus.


@darkganon
Und was hat die Feministische Bewegung denn gebracht? Frauen dürfen Wählen? Super, vor 100 Jahren durften nicht mal Männer wählen.
Frauen werden respektiert? Werden sie genauso wenig bzw viel wie seit eh und je.

Das einzige was den Frauen wirklich viel Freiheit gegeben hat ist die Pille.

/ajk
 

Phoenix

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Also, mir ist meine Zeit zu wertvoll um über so "sinnlose" Dinge wie Männer- und Frauenbewegung hier(!) zu diskutieren... ;)
 
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/ajk

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Es geht darum das die Männerdemütigung und Diskreditierung aufhören muss.

Das sich die Männer dagegen wehren das sie als agressiv, dumm, dexistisch, primitiv, schwach, wehleidig, unfair, unterdrückerisch und bösartig dargestellt werden.

Es geht darum das Politikerinnen die im Bundestag sitzen, nicht mehr einfach in Interviews sagen können das Männer das primitivere Geschlecht sind.

Es geht darum das von unserer Gesellschaft die Sexualität des Mannes nicht als etwas negatives und verwerfliches dargestellt wird.

Es geht darum das dieses ewige Gelabere vom "vermeintlich stärkeren Geschlecht" aufhört, und man der Tatsache ins Auge sehen muß das Männer stärker sind und auch mehr Schmerzen aushalten können.

Es geht darum das Frauen ein realistisches Männerbild erhalten, das sie nicht unsinniges Zeug wünschen, aber fast nichts entgegenbringen müssen.

Es geht darum das junge Männer Väter haben dürfen, und männliche Vorbilder. Das sie sich ungestüm entwickeln können, ohne das sie in der Schule und im Kindergarten mit "ach die lauten und bösen Buben" konfrontiert werden.

Es geht darum die Definitionshoheit für Emotionale Ausdrucksweisen den Frauen wegzunehmen und wieder gerecht zu verteilen. Über probleme und Gefühle andauernd Reden ist KEIN Vorteil.

Es geht darum das Männer in sich gehen und fühlen wie sie sind, ohne das sie Angst haben müssen als Schwule oder Ängstliche beschimpft zu werden.

Es geht darum das Männer und Jungs auf Männer und Jungsart mit ihren Gefühlen und inneren Beweggründen umgehen lernen sollen, das sie sich innerlich entwickeln und umgehen lernen mit den großartigen Kräften in sich umzugehen. Das geht nicht in einem Kaffekränzchen.

Einige Dinge:
Jungs haben mehr Kraft als Frauen, sie müssen diese Kraft ausleben und trainieren. Durch Sport, Wettbewerbe und sonstiges. Unsere Schulen sind nicht ausgelegt auf so etwas, ganz im gegenteil die Jungs müssen still sitzen und ruhig sein. Genau das was Mädchen besser können in dem Alter. Die Folge -> Schlechtere Noten für Jungs, der Unterricht ist nicht Männergerecht.

Es wird suggeriert das Männer agressiver sind als Frauen, es gibt sogar viele Projekte die sich darum kümmern. Fakt ist aber das Frauen ebenso agressiv sind wie Männer, nur manchmal anders ausdrücken. Andererseits braucht es auch nicht viel Kraft um einen Mann mit einer Metallstange blutig zu schlagen.

Es gibt Psychologische und Biologische Unterschiede in der Art wann man einen Mann als Mann sieht, und wann man eine Frau als Frau sieht. Bei einer Frau muß weniger geschehen als bei einem Mann. Die Frau wird fruchtbar, schön, anziehend. Ein Mann muß sich selbst zum "mann" machen. Er muß seine Mannbarkeit beweisen, er muss sich umwandeln von Jungen zum Mann. Durch Taten und Lebenshaltung. Wir haben in unserer Gesellschaft das Problem von unreifen Männern und von Frauen die Männer gern infantilisieren und klein halten. Männer werden als dumm (wollen nur sex) und primitiv dargestellt. Im Film, Fernsehen, Comics und oftmals auch in Computerspielen.

Gleichzeitig wird erwachsenen Männern die tiefe Emotionalität weggeredet, obwohl die Gefühle eines Mannes gigantisch sind.

Wenn in Onlineforen dreißig oder vierzig junge Frauen meinen, das sie körperlich sstärker sind als Männer, zeigt es nur das sie noch NIE körperlichen Kampfkontakt mit Männern hatten. Sonst würden sie das nicht sagen. Sie wissen gar nicht wie viel stärker die Männer sind, und die Männer oftmals auch nicht weil "kraftvoll = böse".

Das ist der Sinn der Männerbewegung. Sich selbst entdecken, dem Nachwuchs neue Sichtweisen (vor allem positive) zeigen, bösartige Frauen auf ihren Platz verweisen und einen besseren Umgang mit der eigenen Sexualität lernen.

Ich bin ein Mann und das ist gut so. Ich will Sex und das ist gut so. Ich will was erreichen und das ist gut so. Ich will Macht im Leben und das ist gut so. ;)

/ajk
 

Spitfire

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100% Agree @ ajk

Wir leben in einer Welt, in der sich Frauen diskriminiert fühlen, weil die Figuren auf Fussgängerampeln keine weiblichen Züge haben! Ohne Scheiss, zwei Frauen in Bern fordern, dass es Frauen auf den Ampeln gibt... WTF??? :eek:
 
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TheProphet

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Wie gesagt, es geht bei der Männerbewegung nicht darum zu schreien wie sehr man im Nachteil ist, sondern den Unsinn der Frauenbewegung und dem Feminismus etwas entgegen zu setzen. Denn das artet schon seit längerem aus.
Die große Frage ist doch: Willst du das überhaupt? Willst du dich mit Feminismus auseinandersetzen? Willst du eine Feministin als Freundin haben? nein? Warum machst du dir dann überhaupt Gedanken?!

Wenn du was gegen Feminismus hast, dann ignorier ihn, du weißt doch bestimmt, dass man Dinge am besten auslöscht indem man sie nicht bekämpft sondern komplett ignoriert. Wenn du Feminismus erwähnst wirst du ihn nur bewerben damit, ob positiv oder negativ ist absolut egal. Das gleiche ist diese Männerbewegung...

Was haben wir Männer denn für schlimme Probleme, dass wir uns zusammen tun müssen? Werden wir unterdrückt und unterbezahlt? Wie du schon in dem einen Link geschrieben hast, Frauen haben das größere Schmerzempfinden, aber weißt du auch, dass es dann die Männer sind die mehr jammern :-?



Ich finde, wenn du wirklich ein Mann sein willst, dann hilft dir auch keine Selbsthilfegruppe, schon garkein internetforum, dann kannst du dir nur selbst helfen. Als Mann sollte man seine Stellung im Leben einnehmen, nicht auf Rollentausch aus sein, dennoch kompromissbereit sein. Ich weiß(aus erster Hand) es ist nicht immer leicht ein Mann zu sein, wir habens uns auch nicht ausgesucht aber wir haben keine andere Wahl, sei ne Maus oder ein Mann, es ist deine Wahl.

Keine Frau wird dich kontrollieren wenn du es nicht willst, genaugenommen WOLLEN Frauen kontrolliert werden, selbst die Feministen unter ihnen, das ist genetisch bedingt und wird auch noch in 1000 Jahren so sein. Die ganzen "Arschlöcher" mit den Topmodels als Freundin und die ganzen "Frauenversteher" die am ende doch nur damit enden, die ganzen Probleme des selben Models abzubekommen, während das "Arschloch" mit ihr schläft und sie "schlecht" behandelt, dennoch mag sie es und deswegen wird sie auch bei ihm bleiben, bis er sie wegwirft, versteht sich. Das Problem ist, viele Frauen wissen nicht was sie wollen, als Mann ists deine Pflicht ihr zu sagen was sie zu wollen hat, ob unterbewust oder bewust ist egal.
 

Evil_Dragon

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Wir leben in einer Welt, in der sich Frauen diskriminiert fühlen, weil die Figuren auf Fussgängerampeln keine weiblichen Züge haben! Ohne Scheiss, zwei Frauen in Bern fordern, dass es Frauen auf den Ampeln gibt... WTF??? :eek:
Na man sollte schon fair sein... ;) Du willst nicht mit biervernichtenden, fußballfanatischen Unterhemdträgern in einen Pott geschmissen werden und die meisten Frauen sicher auch nicht mit diesen beiden Damen. Vollidioten gibt es schließlich überall. ;)

Außerdem finde ich persönlich es sehr erfreulich, dass praktisch jede Frau, die ich kenne, sich gegen sprachliche Vergewaltigungen wie das Binnen-I ausspricht. Es ist ja nicht so als hätten viele Frauen nicht längst erkannt, dass der Feminismus (die Feminismus?) teilweise nichts als Schwachsinn produziert hat. :p
 

/ajk

L16: Sensei
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MTC001 Doch ich will mich damit auseinandersetzen.

Es beleidigt meinen ästhetischen Sinn wenn das Binnen I als "verbesserung der Menscheheit" proklamiert sind.

Es ärgert mich das Frauen wie Alice Schwarzer sagen können was sie wollen, sie auch noch bejubelt werden, aber sie selber sympathien für "vorkämpferinnen" hat die meinte das man alle Männer abschlachten sollte. Das ist Diktatorisch, nicht Demokratisch, verletzend und beleidigend.

Ich ignoriere den Feminismus nicht weil er Sexistisch ist und ich Sexismus nicht ausstehen kann.

/ajk
 

Spitfire

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Na man sollte schon fair sein... ;) Du willst nicht mit biervernichtenden, fußballfanatischen Unterhemdträgern in einen Pott geschmissen werden und die meisten Frauen sicher auch nicht mit diesen beiden Damen. Vollidioten gibt es schließlich überall. ;)

Außerdem finde ich persönlich es sehr erfreulich, dass praktisch jede Frau, die ich kenne, sich gegen sprachliche Vergewaltigungen wie das Binnen-I ausspricht. Es ist ja nicht so als hätten viele Frauen nicht längst erkannt, dass der Feminismus (die Feminismus?) teilweise nichts als Schwachsinn produziert hat. :p
Ui, ich wollte auf keinen Fall alle Frauen in einen Topf schmeissen. Ich kenne nur super tolle und nette Frauen wie meine Freundin, aber diese Harcore Feministinnen, über die sogar die Frauen selbst nur lachen können sind doch alle die Selben. ;-)
Ich meine, wenn diese zwei Damen ihre Frauen auf den Ampeln bekommen, dann sind ihnen wahrscheinlich die Brüste der Figuren zu gross und schon geht es wieder von vorne los. :-D Und ich finde es einfach total unverständlich, dass solche Frauen alle Männer als frauenverachtende Bestien hinstellen und niemand darf etwas sagen. ;-)
 

Darji

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@darkganon
Und was hat die Feministische Bewegung denn gebracht? Frauen dürfen Wählen? Super, vor 100 Jahren durften nicht mal Männer wählen.

/ajk
WHAT?^^
Da würde ich aber nochmal nachschauen^^

Ansonsten nervt mich dieses "wir sind benachteiligt" gelabere eh. Jeder egal ob Mann oder Frau hat seine Vor aber auch Nachteile.
 

QFish

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Keine Ahnung, welche Laus dir über die Leber gelaufen ist, aber ich fühle mich weder benachteiligt, noch durch Vorurteile gekränkt.


Das sich die Männer dagegen wehren das sie als agressiv, dumm, dexistisch, primitiv, schwach, wehleidig, unfair, unterdrückerisch und bösartig dargestellt werden.
Das sollte man nicht zu ernst nehmen. Einfach ein bisschen selbstironisch an das ganze
herangehen. Schließlich wird Frauen auch unterstellt, sie könnten nicht einparken.

Es geht darum das von unserer Gesellschaft die Sexualität des Mannes nicht als etwas negatives und verwerfliches dargestellt wird.
Wird sie das? Ist mir bisher nicht aufgefallen.
Es geht darum das dieses ewige Gelabere vom "vermeintlich stärkeren Geschlecht" aufhört, und man der Tatsache ins Auge sehen muß das Männer stärker sind und auch mehr Schmerzen aushalten können.
Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Zwar sind Frauen schmerzempfindlicher, Männer sind aber wehleidiger.

Es geht darum das Frauen ein realistisches Männerbild erhalten, das sie nicht unsinniges Zeug wünschen, aber fast nichts entgegenbringen müssen.
Auch in der Tierwelt ist es üblich, dass der Mann um die Frau buhlt und nicht umgekehrt :)
Aber natürlich ist ein gegenseitiges Geben und Nehmen wohl die bessere Variante.

Es geht darum die Definitionshoheit für Emotionale Ausdrucksweisen den Frauen wegzunehmen und wieder gerecht zu verteilen. Über probleme und Gefühle andauernd Reden ist KEIN Vorteil.
Seinen Ärger in sich hineinzufressen aber schon?
Es geht darum das Männer in sich gehen und fühlen wie sie sind, ohne das sie Angst haben müssen als Schwule oder Ängstliche beschimpft zu werden.
Also sollen sie doch ihre Gefühle jederzeit äußern?
Es geht darum das Männer und Jungs auf Männer und Jungsart mit ihren Gefühlen und inneren Beweggründen umgehen lernen sollen, das sie sich innerlich entwickeln und umgehen lernen mit den großartigen Kräften in sich umzugehen. Das geht nicht in einem Kaffekränzchen.
Aber mit Gewalt, oder worauf willst du hinaus. Das wiederspricht sich doch mit der Aussage, man solle Männer/Jung nicht als "laut und böse" darstellen. Oder habe ich was misverstanden?

Einige Dinge:
Jungs haben mehr Kraft als Frauen, sie müssen diese Kraft ausleben und trainieren. Durch Sport, Wettbewerbe und sonstiges. Unsere Schulen sind nicht ausgelegt auf so etwas, ganz im gegenteil die Jungs müssen still sitzen und ruhig sein. Genau das was Mädchen besser können in dem Alter. Die Folge -> Schlechtere Noten für Jungs, der Unterricht ist nicht Männergerecht.
Ich muss nix ausleben, bin ich unnormal, oder ist das nur ne Ausrede um sich prügeln zu dürfen...?
Es wird suggeriert das Männer agressiver sind als Frauen, es gibt sogar viele Projekte die sich darum kümmern. Fakt ist aber das Frauen ebenso agressiv sind wie Männer, nur manchmal anders ausdrücken. Andererseits braucht es auch nicht viel Kraft um einen Mann mit einer Metallstange blutig zu schlagen.
Jop.

Es gibt Psychologische und Biologische Unterschiede in der Art wann man einen Mann als Mann sieht, und wann man eine Frau als Frau sieht. Bei einer Frau muß weniger geschehen als bei einem Mann. Die Frau wird fruchtbar, schön, anziehend. Ein Mann muß sich selbst zum "mann" machen. Er muß seine Mannbarkeit beweisen, er muss sich umwandeln von Jungen zum Mann. Durch Taten und Lebenshaltung. Wir haben in unserer Gesellschaft das Problem von unreifen Männern und von Frauen die Männer gern infantilisieren und klein halten. Männer werden als dumm (wollen nur sex) und primitiv dargestellt. Im Film, Fernsehen, Comics und oftmals auch in Computerspielen.
Stichwort: Selbstironie. Nicht immer alles so ernst sehen.
Gleichzeitig wird erwachsenen Männern die tiefe Emotionalität weggeredet, obwohl die Gefühle eines Mannes gigantisch sind.
Dann sollen sie es auch zeigen. Sind es nicht eher die Männer, die soetwas als Schwäche sehen. Ich glaube viele Frauen können ganz gut mit sensiblen Männern leben...:)

EDIT: nicht, dass das jemand falsch versteht. Die Feministinnen sind natürlich genauso doof...:)
Man kann sich das Leben auch schwerer machen, als es ist...
 
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TheProphet

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MTC001 Doch ich will mich damit auseinandersetzen.

Es beleidigt meinen ästhetischen Sinn wenn das Binnen I als "verbesserung der Menscheheit" proklamiert sind.

Es ärgert mich das Frauen wie Alice Schwarzer sagen können was sie wollen, sie auch noch bejubelt werden, aber sie selber sympathien für "vorkämpferinnen" hat die meinte das man alle Männer abschlachten sollte. Das ist Diktatorisch, nicht Demokratisch, verletzend und beleidigend.

Ich ignoriere den Feminismus nicht weil er Sexistisch ist und ich Sexismus nicht ausstehen kann.

/ajk
Du gehst nur von Extremen aus, außerdem könnte es dir egal sein was solche irre sagen, ich könnte mich auch endlos aufregen über Dinge die andre so verzapfen(in allen bereichen), tus aber nicht weil mir da die Zeit zu schade ist.

Ich kenn den namen Schwarzer zB nur von ungefähr, interessiert mich auch nicht wer das ist, Menschen die was geleistet haben, egal ob Frau oder Mann, die interessieren mich erheblich mehr.

Es ist zwar schön, dass du was gefunden hast, das dir Spaß macht aber ich glaube du könntest deine Energien in Wichtigere Dinge stecken, das ist alles...

Ansonsten schließe ich mich meinem Vorredner... ähm Vorposter an, gute nacht!
 

/ajk

L16: Sensei
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Hallihallo, ich antworte mal. :)

Keine Ahnung, welche Laus dir über die Leber gelaufen ist, aber ich fühle mich weder benachteiligt, noch durch Vorurteile gekränkt.
Ich tue was ich möchte, was mir passt und warum ich es will. Das ist ganz alleine meine Entscheidung. Wer sich nicht dafür interessiert, ok. Kein Problem. :) Wir sind frei. \(^_^)/ IIn übrigen wirst Du benachteiligt. Stirbst früher zahlst mehr Rente. Wirst Du geschieden werden die Kinder hauptsächlich der Frau zugesprochen. Musst Wehrpflicht machen. usw..

Viele Männer nehmen gar nicht wahr in was für einer Sexistischen und Männerfeindlichen Welt sie leben. Es fängt schon mit kleinigkeiten an, wie bei Meldungen in Kriegen. "Es gab 100 Tote, darunter 10 Frauen und Kinder". Das ist eine Nebensächlichkeit aber verweist darauf hin das man mit der Meldung etwas erreichen wollte. Das es "schlimm" klingt. Und es klingt "schlimmer" wenn Frauen und Kinder Opfer sind, als wenn es nur Männer sind.

Einer der Gründe für die Männerbewegung ist der folgende:

http://www.manndat.de/index.php?id=45

--
Der Gründer der größten Männerbewegung der USA, der New Yorker Anwalt Sidney Siller, hat unter dem Titel "Überleben am Arbeitsplatz" Büroregeln für den amerikanischen Mann aufgestellt. Nur bei strikter Einhaltung folgender Gebote, so argumentiert er, entginge man dem Vorwurf sexueller Belästigung:

1. Schließe nie die Tür, wenn eine Kollegin zu dir ins Büro kommt. Bitte deine Sekretärin, bei dem Gespräch anwesend zu sein.
2. Versuche nie, dich mit einer Kollegin zu verabreden. Halte dich strikt an eine Trennung von Privat- und Geschäftsleben.
3. Fahre sie nie nach Hause oder nimm sie mit dem Auto mit, wenn du allein bist.
4. Wenn eine Kollegin Interesse an dir zeigt, laß sie abblitzen.
5. Iss nie mit einer Kollegin zu Mittag oder Abend. Nimm auch keinen Drink mit ihr.
6. Sage ihr nie, daß sie gut aussieht. Mach keine Komplimente.
7. Vermeide Themen wie Emanzipation, Sex, Abtreibung oder erotische Kunst.
8. Benutze in ihrer Gegenwart nur anständige Ausdrücke.
9. Stell ihr keine Fragen über ihr Privatleben. Kurz: Interessiere dich nicht für sie.

Merke: Selbst der ungerechtfertigte Vorwurf sexueller Belästigung kann dein Leben ruinieren!
--

Das sollte man nicht zu ernst nehmen. Einfach ein bisschen selbstironisch an das ganze
herangehen. Schließlich wird Frauen auch unterstellt, sie könnten nicht einparken.
Das sollte man sehr wohl ernst nehmen. Denn diese Doktrin kontrolliert unsere Schulen und Universitäten. Unsere Kinder werden mit diesem Zeug erzogen. Es gibt an jeder Schule Mädchenbeauftragte und viele Lehrer sind auf eine einseitige Art ausgebildet. Das äussert sich übrigens schon darin das ide Noten der Jungs schlechter und schlechter werden. Schliesslich sind Jungs ja dümmer als Mädchen...

Wird sie das? Ist mir bisher nicht aufgefallen.
Die Männliche Sexualität wird ganz eindeutig als Negativ dargestellt. "Warum seit ihr Männer nur so Schwanzgesteuert" oder stell Dich mal als erwachsener Mann an einen Kinderspielplatz und beobachte die kleinen Kinder. Mal sehen wie bald jemand von dir meint das Du Pädophil bist. Weiter wird dem Thema Vergewaltigung solch eine grosse Bedeutung beigemessen obwohl die tatsächlichen Zahlen im unteren Promillebereich der schweren Gewalttaten stehen. Trotzdem gibt es "Selbstverteidigungskurse für Frauen" und viele Frauen kaufen sich diese Schutzsprays. Sie wird. Dir ist es nur nicht aufgefallen weil Du daran gewöhnt bist.

Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Zwar sind Frauen schmerzempfindlicher, Männer sind aber wehleidiger.
Nein das stimmt nicht. Wie soll jemand der weniger Schmerzempfindlich ist, wehleidiger sein? Ich habe nur sehr sehr selten einen wehleidigen Mann gesehen. Aber Frauen die Migräne, Depressionen, Unterkühlung, Grippe oder sonstiges haben. Oder denen einfach mal "schlecht" ist. Schon mal gehört diesen Ausspruch: "Mir ist kalt." oder "Ich bin müde." ? Wer sagt das häufiger? Männer oder Frauen? Laut meiner Lebenserfahrung sagen das eigendlich fast nur Frauen. Sie sind wehleidiger.

Auch in der Tierwelt ist es üblich, dass der Mann um die Frau buhlt und nicht umgekehrt :) Aber natürlich ist ein gegenseitiges Geben und Nehmen wohl die bessere Variante.
In der Tierwelt ist es übrigens auch üblich das die Weibchen mit möglichst vielen Männchen verkehren.

Seinen Ärger in sich hineinzufressen aber schon?
Zu viel über Probleme reden, verursacht noch mehr Probleme. Wer ständig Diskussionen über innere Schwierigkeiten führt, vergrössert sie. Im Moment ist aber die Situation das Frauen dieses "wir reden darüber" führen. Ohne Rücksicht darauf zu nehmen das Männer womöglich anders mit Gefühlen umgehen, und das es für die Männer auf diese Art richtig ist. Nein es heisst: "Wie kannst Du das nur machen? Sprich mit mir?" und so weiter.

Also sollen sie doch ihre Gefühle jederzeit äußern?
Auf ihre Art. Ein Problem ist aber wenn Frauen erwarten das man über Gefühle spricht, wenn man es aber dann tut.. man als Schwächling und Jammerer angesehen wird. Also soll man doch nicht über Gefühle reden, aber so tun als würde man über Gefühle reden. ;)


Aber mit Gewalt, oder worauf willst du hinaus. Das wiederspricht sich doch mit der Aussage, man solle Männer/Jung nicht als "laut und böse" darstellen. Oder habe ich was misverstanden?
Siehst Du, Du assoziierst es gleich mit Gewalt. Wieso verbindest Du "Das geht nicht in einem Kaffekränzchen." mit dem negativem Bild von "böse und laut"? Kannst Du dir nicht etwas anderes vorstellen? Zum Beispiel in einem friedlichen Abenteuer, Wettkampf, in einer Herausforderung die sowohl körperlich als auch geistig fördert? Männer sind anders als Frauen, sie haben (durchschnittlich) einen viel höheren Bewegungsdrang, viel mehr Kraft und den Willen diese Kraft auszuleben und zu nutzen. Wenn sie ihre Innerlichkeit entdecken und formulieren wollen, müssen Sie das MIT der Kraft machen, und nicht indem sie sich ruhig hinsetzen und still halten.

Ich muss nix ausleben, bin ich unnormal, oder ist das nur ne Ausrede um sich prügeln zu dürfen...?
Schon wieder assoziierst Du es mit etwas negativem. Hast Du keinen Bewegungsdrang? Keine Abenteuerlust? Keine Freude daran etwas anstrengendes zu machen, sich Herausforderungen zu stellen, Sport, Tanzen, Bergwanderungen, etwas gefährliches machen und so weiter? Warum siehst Du das als Ausrede um sich prügeln "zu dürfen"? Seit wann darf man sich nicht prügeln?

Dann sollen sie es auch zeigen. Sind es nicht eher die Männer, die soetwas als Schwäche sehen. Ich glaube viele Frauen können ganz gut mit sensiblen Männern leben...:)
Es hat damit zu tun das Männer anders empfinden als Frauen. Nur wie sie anders empfinden ist gar nicht richtig erforscht. Wie es Frauen geht und auf welche Art sie die Welt wahrnehmen wissen wir inzwischen. Es gibt mindestens 3 Milliarden Bücher darüber, und jeden Monat kommen 20 bis 40 Zeitschriften raus bei welchen genau das Thema ist. Das Männer keine Schwäche zeigen durften ist ganz logisch. Bis ca. 1970 war Europa im Kriegszustand. Erst dann kam der Friedensvertrag mit den Sowjets. Männer haben vor allem gekämpft. Sie waren an der Front. Und dort Emotionen zeigen, ist der Tod. Das ist kriegsentscheidend gewesen. Und es ist gar nicht mal so sicher ob wir in 10 Jahren nicht wieder Krieg haben werden.

Wir sind eine Generation von Kriegsopferkinder. Unsere Grosseltern haben schlimme traumatische Erlebnisse gehabt. Die Männer entweder tot oder seelisch zerstört. Es fehlt massgeblich an männlicher positiver Präsenz in unserer Gesellschaft. Das ist ein Erbe davon. Eine Kultur muss sich da erst entwickeln. Und das geschieht erst wenn das alels angesprochen wird. Nur so gibt es Männer die nicht gewalttätig sind, aber stark und kräftig, und respektvoll genug damit junge Kerle auf sie hören. Und zwar vor allem die welche auf der Strasse herumpöbeln.

gruss,

/ajk
 
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TheProphet

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/ajk schrieb:
Merke: Selbst der ungerechtfertigte Vorwurf sexueller Belästigung kann dein Leben ruinieren!
In Amerika kann dich auch heißer Kaffee auf dem nicth dick gedruckt steht: "VORSICHT HEISS VERBRENNUNGSGEFAHR" ruinieren ;)
 

Silverhawk

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26 Apr 2006
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Es gibt Psychologische und Biologische Unterschiede in der Art wann man einen Mann als Mann sieht, und wann man eine Frau als Frau sieht. Bei einer Frau muß weniger geschehen als bei einem Mann. Die Frau wird fruchtbar, schön, anziehend. Ein Mann muß sich selbst zum "mann" machen. Er muß seine Mannbarkeit beweisen, er muss sich umwandeln von Jungen zum Mann. Durch Taten und Lebenshaltung. Wir haben in unserer Gesellschaft das Problem von unreifen Männern und von Frauen die Männer gern infantilisieren und klein halten. Männer werden als dumm (wollen nur sex) und primitiv dargestellt. Im Film, Fernsehen, Comics und oftmals auch in Computerspielen.


/ajk
Sorry, weiss jetzt aber nicht ob ich lachen oder weinen soll (nein, bin keine Frau ;) )...

Aber glaubst du das wirklich?
Woher hast du dieser Erkenntnis?
Lässt du dich nicht wieder in eine Schublade pressen?

Geht es also nur darum die eine Schublade gegen die andere zu tauschen?

Dann mal eine Frage an alle:

Warum habt ihr überhaupt ein Bild davon wie Männer oder Frauen zu sein haben?
Mir scheint, es sind eher diese Vorstellungen, die die Probleme verursachen, als die eigentlichen Tatsachen.
 

zeaLoT

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Ich kann mit ajk\ größtenteils nur zustimmen obwohl ich mich an seiner Stelle nicht so extrem ausdrücken würde

Frauen und Männer sind einfach ganz unterschiedlich

Männer können vieles nicht gut was Frauen so machen
Frauen können vieles nicht gut was Männer so machen

die Denkansätze von Frau und Mann sind von Grund auf verschieden wie man z.B an Fußball sehen kann (das eine ist deswegen natürlich nicht besser als das andere läuft aber beides ganz unterschiedlich ab)

Heutzutage muss der Mann den Anforderungen für Frauen entsprechen, aber andererseits Beschweren sich Leute (sicherlich oft mit Erfolg), dass Frauen teilweise weniger Gehalt bekommen als ihre männlichen Kollegen. Obwohl sie oft die von ihnen verlangte Arbeit wegen ihrem Körperbau vielleicht garnicht so erfüllen können wie ein Mann. Das heißt Ungerechtigkeit von unserer Gesellschaft praktisch verlangt.
 
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coke501(tm)

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Zum Thema Unterschiede zwischen Mann und Frau möchte ich gerne das 3te "I'd Really Rather You Didn't" des fliegenden Spaghettimonsters einwerfen

fsm schrieb:
'd really rather you didn't judge people for the way they look, or how they dress, or the way they talk, or, well, just play nice, Okay? Oh, and get this into your thick heads: woman = person. man = person. Samey = Samey. One is not better than the other, unless we're talking about fashion and I'm sorry, but I gave that to women and some guys who know the difference between teal and fuchsia.
Bin da auf einer ziemlichen Wellenlänge mit dem, was da steht :)
 

XanderHarris

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Ich sehe auch nur marginale Unterschiede zwischen Mann und Frau. Das beide ein ähnlich hohes Mass an Potential haben, nur eben in verschiedenen Bereichen, steht für mich ausser Frage.

Nur bekomme ich seit einiger Zeit den Eindruck, die Frauen würden sich zurecht überlegen fühlen und diese weibliche Mystifizierung hätte irgendeinen Reiz.

Für mich ist "Mann" in der Gesellschaft etwas hinten dran, weswegen es für mich nicht darum geht Frauen zu "überholen" sondern 1:1 gelten zu können.
 

MoX

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wie coke schon oben sagte - schubladen denken saugt. Mal ganz ehrlich, man sollte sich nicht auch alles zu herzen nehmen, was irgendwelche pseudo-emanzipatorischen Tussis sagen; die wollen nur eh ihre unsicherheit kaschieren - ein gesundes Maß an Selbstvertrauen sollte man da schon haben.

Ich behandle Frauen immer mit Respekt und wenn sie es mir nicht gleichtut... naja die Welt ist voller Frauen. Letzendlich sind Frauen ja auch nicht die Welt, weshalb ich nicht zwingend eine Freundin brauche.

Wir sind eine Generation von Kriegsopferkinder. Unsere Grosseltern haben schlimme traumatische Erlebnisse gehabt. Die Männer entweder tot oder seelisch zerstört. Es fehlt massgeblich an männlicher positiver Präsenz in unserer Gesellschaft. Das ist ein Erbe davon. Eine Kultur muss sich da erst entwickeln. Und das geschieht erst wenn das alels angesprochen wird. Nur so gibt es Männer die nicht gewalttätig sind, aber stark und kräftig, und respektvoll genug damit junge Kerle auf sie hören. Und zwar vor allem die welche auf der Strasse herumpöbeln.
Es kommt auf den Typ Frau, der dir gefällt - es gibt keine Universalformel. Und das Frauen ständig beschwären, dass sie Hunger haben oder ihnen kalt ist xD naja ich finds niedlich, ich zieh meistens ein witz drüber und erfüll ihr den wunsch - ich mein, um gottes willen, letzt endlich is bei uns doch auch irgnedwie verankert, dass wir Frau beschützen wollen - der Trick dabei ist, wie mans macht.
 
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Schaf_2002

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Also ich finde /ajk spricht da einen wichtigen Punkt an. Das Ganze ist definitiv ein Problem in unserer Gesellschaft und zwar eins das kaum jemand erkennt. Es gibt da überhaupt kein Problembewusstsein, weil sich der bei weitem größte Teil der Gesellschaft längst mit dem Status quo abgefunden hat.
Es ist einfach so, dass Männer und Frauen nicht in einem Konkurrenzkampf stehen. Es ist ein Miteinander, eine wundervolle Symbiose. Zumindest sollte es das sein. Die Menschheit braucht beides. Männer die Männer sind und Frauen die Frauen sind.
Aber unsere "moderne" Gesellschaft wird von einer gewissen Grundeinstellung geprägt, die verlangt dass Männer immer mehr wie Frauen werden.

Ich will damit keinesfalls Rollendenken oder Geschlechterkampf forcieren. Aber jeder soll die freie Möglichkeit haben sich so zu entwickeln wie die Natur des Menschen es vorsieht. Und eben diese Möglichkeit wird Männern heutzutage in einem, teilweise unerträglich, hohen Maße genommen.
 

Dracula

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Ich möchte über dieses Thema nicht allzu viele Worte verlieren, weil das meiste schon angeschnitten wurde und es Bücher füllen würde, über alles zu diskutieren, aber ein paar Dinge, die mir so auffallen:

Am meisten regen mich Frauen auf, die ständig etwas von den unglaublichen Ungerechtigkeiten dieser Welt gegen Sie fasseln, die Männer als mittelalterlich-denkende Schwachköpfe bezeichnen und Gleichberechtigung wollen, da ja alle Männer so böse sind, wenn man sie dann aber fragt, wie ein Mann sein soll, kommt folgendes:

Er MUSS mich zuerst ansprechen (denn ich mache sowas auf keinen Fall), er MUSS mich einladen (was, ICH muss bezahlen? Skandal!), er MUSS mich nach Hause fahren (warum auch nicht), er MUSS mir die Tür aufhalten (sonst ist er kein Gentleman), er MUSS über seine Gefühle reden (sonst ist er gefühllos), er MUSS gross und stark sein (sonst ist er kein Mann), er MUSS..........


Ist zwar jetzt ein wenig überzeichnet, sowas kommt aber häufiger vor, als mann zunächst denkt. Ajk hat da wichtige Dinge angesprochen, die sich häufig nur in Kleinigkeiten ausdrücken, aber dennoch eine Ungerechtigkeit darstellen. Der einzige wirklich grosse Nachteil, denn Frauen heute noch haben, ist tatsächlich der Lohn, der häufig ungerecht auszbezahlt wird trotz gleicher Leistung. Vielleicht noch Sport, da gewisse Sportarten tatsächlich eher für Männer sind (zumindest mal von der Denkweise). Aber sonst? Ich sehe da keine grossen Unterschiede. Das aber Männer auch benachteiligt sein könnten, wir tatsächlich häufig ignoriert.
Das fängt schon mal bei der Wehrpflicht an. Oder z.B. Mutterschaftsurlaub. Kenne mich da rechtlich noch nicht so aus, da ich mit Jus erst gerade angefangen habe, aber soweit ich das beurteilen kann sind Vaterschaftsurlaube zumindest deutlich kürzer, und auch weniger oft vorhanden. Dass Männer bei Sorgepflicht-Streitigkeiten grösstenteils benachteiligt werden, brauche ich nicht zu erwähnen.

Eine andere Sache ist das "Weinen". Sei ein Mann und weine nicht. Und wenn man tatsächlich weinen würde, dann ist man in den Augen der Gesellschaft ein Schlappschwanz, Punkt. Da ist vollkommen egal, was Frauen dazu sagen, es ist nun mal so (zum Glück denken nicht alle auf diese Weise).

Eine weiteres Thema ist das so wichtige "über Gefühle reden". Ajk hat es schon ganz deutlich gesagt, WARUM MUSS ein Mann über seine Gefühle reden? Vielleicht geht er damit anders um, warum soll er das nicht dürfen? Warum ist er gefühllos, wenn er darüber nicht redet? Das ist einfach lächerlich, Frauen können doch genauso gut auf den Mann zugehen und mit ihm ein Problem auf SEINE Weise lösen. Wenn ich richtig Frust habe, schreie ich die Wut raus, trete auf meinem Stuhl oder Boxsack ein, oder gehe einfach nach draussen und mache einen Spaziergang. Und manchmal behält man sein Wut oder was auch immer einfach für sich, warum auch nicht? Nicht jeder will seine Sorgen an die grosse Glocke hängen, und solange diese Probleme nicht auch einen grossen Einfluss auf die Frau selbst haben (z.B. Schulden, gemeinsame Probleme etc.), dann will Mann vielleicht einfach nicht darüber reden, fertig.

Und als letztes noch auch etwas, was Ajk schon erwähnt hat. Es gibt leider Frauen, die Worte wie "Vergewaltigung" oder "Sexueller Missbrauch" aus Kränkung benutzen und damit ein Leben zerstören können. Wenn eine Frau das sagt, dann wird ihr prinzipiell sofort geglaubt, und ist so etwas überhaupt erst im Umlauf, dann ist der Ruf sofort ruiniert, egal wenn später das Gegenteil bewiesen wird. Natürlich ist das nicht die Regel, aber selten auch nicht (siehe z.B. den Fall Andreas Türck), Das Männer auch vergewaltigt werden könnten, das ist selbstverständlich nicht möglich.


Wie gesagt, es gibt viele Dinge, über die gesprochen werden müsste. Ich bin zwar nicht jemand, der jetzt gerade eine Männerbewegung starten würde, zumindest mal eine gewisse Aufmerksamkeit in den Medien sollte das ganze aber schon haben. Ich persönlich ignoriere einfach Frauen, die überzogene Forderungen an einen Mann stellen, wie MTC schon sagte, man kann mit seiner Zeit besserers anfangen, als solchen Personen die Realität ein wenig näher zu bringen.
 
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