Kuriose und schockierende News

  • Thread-Ersteller Thread-Ersteller Zaphod
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hailtotheking schrieb:
Ist es denn im islam zwingend von nöten in einer moschee mit minarett zu beten, oder reicht ein x-beliebiger gebetsraum aus? in meiner stadt gibt es zig gebetsräume, alle ohne minarett...
da die wenigsten Moscheen in westlichen Europa ein Minerett haben letzteres.
Ich glaube kaum, dass die katholische oder evangelische kirxhe in einem muslimischen land eine kirche oder gar einen dom errichten dürfte, die zeit der kreuzzüge und der zwangsmissionierung ist zum glück vorbei.
Im fall von moscheen-bau ist es das gleiche in grün. Warum sollte ein christliches land den bau genehmigen, ebenso die frage warum ein muslimsches land den bau von kirchen nicht genehmigen muss...
Ist doch für die Frage eigentlich unerheblich, wo welche Gotteshäuser gebaut werden dürfen. Was kümmern uns die Gesetze und Werte in anderen Ländern und warum sollten wir uns an ihnen ein Beispiel nehmen?
Oder willst du deutschen, schweizer etc. Muslimen das Recht auf freie Religionsausübung so lange beschränken, bis anderswo andere Muslime erlauben Christen ihre Kirchen bauen zu lassen?

Mir persönlich wärs net egal, wenn in meiner nachbarschaft 5x am tag lauter gesang zum gebet einlädt...
was mit den Minaretten an sich aber auch nichts zu tun hat. Wenn es den Muslimen erlaubt ist, per Muezzin zum Gebet zu rufen, dann geht das auch ohne Turm.

Worum es doch geht: es gibt keinen einzigen Grund das Bauen von Minaretten zu verbieten (ich frage mich, womit und ob überhaupt die Notwendigkeit dieses Volksentscheides begründet wird. Mit "wir mögen keine muslimischen Türmchen?" :hmm2: ). Was da gerade abläuft ist vollkommen absurd. Es geht nur um den Bau von Türmchen und nicht mehr. Und da sehe nicht, mit welcher Begründung auf einmal keine Minaretttürme mehr gebaut werden sollen. Oder wie es ein schwedischer Minister so schön formuliert hat:
Der schwedische Migrationsminister Tobias Billström sagte: "Ich bin überrascht und finde es etwas seltsam, dass so etwas mit einer Volksabstimmung entschieden wird. In Schweden wird so etwas von den Stadtplanern entschieden."

Mein allheilmittel wäre ja entweder religionen generell verbieten
Das hat man schonmal versucht. nannte sich real existierender Sozialismus und war auch nicht gerade vom Freiheitsgedanken europäischer Werte durchdrungen
 
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Sind Minarette für die Glaubensausübung notwendig?
Nein, sind sie natürlich nicht.

Wird ein Moslem ohne Minarette in seiner Religion auf irgendeine Weise beinträchtigt?
Nein, in keinster Weise.

So wie es früher die christlichen Kathedralen nicht waren, sondern pompöse Symbole der Macht der christlichen Kirche.

Es waren und sind also Repräsentationsbauten. Ausdruck von Stolz, Macht, Sendungswillen und Wichtigkeit.
Aber nicht notwendig oder einschränkend.

Der heutige Islam hat in seiner Ausrichtung eindeutig eine weltanschauliche Komponente. Er umfasst eben nicht nur den religiösen Aspekt, sondern auch einen sozialen und politischen.
Etwas, was auch die christliche Kirche im Mittelalter besaß. Und damit die Grundlage schuf etwa für die Kreuzzüge, in denen Abertausende im Namen des Herrn abgeschlachtet wurden. Deus lo vult.
 
Sind Minarette für die Glaubensausübung notwendig?
Nein, sind sie natürlich nicht.

Wird ein Moslem ohne Minarette in seiner Religion auf irgendeine Weise beinträchtigt?
Nein, in keinster Weise.
Das rechtfertigt die Schikane "Minarettverbot" genau wie?

So wie es früher die christlichen Kathedralen nicht waren, sondern pompöse Symbole der Macht der christlichen Kirche.

Es waren und sind also Repräsentationsbauten. Ausdruck von Stolz, Macht, Sendungswillen und Wichtigkeit.
Aber nicht notwendig oder einschränkend.

Der heutige Islam hat in seiner Ausrichtung eindeutig eine weltanschauliche Komponente. Er umfasst eben nicht nur den religiösen Aspekt, sondern auch einen sozialen und politischen.
Etwas, was auch die christliche Kirche im Mittelalter besaß. Und damit die Grundlage schuf etwa für die Kreuzzüge, in denen Abertausende im Namen des Herrn abgeschlachtet wurden. Deus lo vult.
Das alles willst du doch nicht diesen kleinen Türmchen andichten? 0__o
 
Ich frage mich wieso man keine Minarette bauen darf :rolleyes: Ich meine in der Türkei gibt es ja auch viele Kirchen. Die Christen da werden auch nicht belästigt etc >_>
 
Ich frage mich wieso man keine Minarette bauen darf :rolleyes: Ich meine in der Türkei gibt es ja auch viele Kirchen. Die Christen da werden auch nicht belästigt etc >_>
Naja, für eine neue Kirche erhält man in der Türkei aber auch keine Baugenehmigung. Aber das ist kein Grund hier in Europa es der Türkei gleich zu tun.
 
Ich meine in der Türkei gibt es ja auch viele Kirchen. Die Christen da werden auch nicht belästigt etc >_>
187.gif
Christenmord_tuerkei_Foto.jpg



http://www.gfbv.de/inhaltsDok.php?id=146&PHPSESSID=9154d915e1ea




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:lol2:
eyesofnoctum-254x300.jpg
 
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Das rechtfertigt die Schikane "Minarettverbot" genau wie?

Argumentiert wurde u.a. damit, dass mit dem Verbot die Religionsausübung eingeschränkt wird.
Das ist erwiesenermaßen falsch.

Und warum sollte Freiheit ausgerechnet nicht für eine Majorität gelten, die damit nicht belästigt werden will?


Das alles willst du doch nicht diesen kleinen Türmchen andichten? 0__o

Sie sind eben symbolischer Ausdruck für sehr viel tiefere Probleme.
Und genau das empfand wohl die Mehrheit der Schweizer bei dieser Abstimmung so.


Wie sagte Erdogan, türkischer Ministerpräsident

"Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind.
Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unserer Helme und die Gläubigen unsere Soldaten."
 
erdogan ist/war n religiöser vollidiot aber das kann und darf man nicht allen 400k moslems in der schweiz überstülpen.
 
Argumentiert wurde u.a. damit, dass mit dem Verbot die Religionsausübung eingeschränkt wird.
Das ist erwiesenermaßen falsch.
nun, wenn man einer religösen Gruppe vorschreibt, dass sie ein bestimmtes Bauelement nicht an ihre Gotteshäuser bauen dürfen ist das streitbar. Im Mindestfall ist das aber Diskriminierung eines Teils der Gesellschaft.

Und warum sollte Freiheit ausgerechnet nicht für eine Majorität gelten, die damit nicht belästigt werden will?
Die Majorität fühlt sich durch Türmchen belästigt? Welches Grundrecht kommt hier zum tragen?
Wir beide wissen doch, worum es wirklich geht. Doof, dass die Majorität nicht dass verbieten kann, was sie eigentlich verbieten will. Müssen halt die Türmchen drann glauben. Als nächstes stört man sich dann am Kuppeldach, oder wie? xD

Wie sagte Erdogan, türkischer Ministerpräsident: "Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind.
Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unserer Helme und die Gläubigen unsere Soldaten."
Seit wann ist der denn Kalif von Europa?

Sagenhaft, was alles in diese Türmchen hineininterpretiert wird. Wir sind nur einen Schritt von einer Kausalität zwischen Minaretten und Steinigungen in Helmand entfernt.

Sie sind eben symbolischer Ausdruck für sehr viel tiefere Probleme.
Treffer! Ein symbolischer Ausdruck für den Ekel vor dem Islam im eigenen Land.
 
Zuletzt bearbeitet:
Auf jedenfall hab ich ne zentrale, große Moschee im Stadtkern mit oder ohne Minaretttürmchen lieber als ne Hinterhofmoschee, über die keiner bescheidweiß und wo wer weiß was geprädigt wird.

Eine politische Initiative für Islamunterricht an den Schulen oder dafür, dass in Moscheen auf deutsch geprädigt wird wäre wesentlich sinnvoller gewesen, als dieser beschämende, rechtswidrige Minarettverbots-Popanz.

Und wer glaubt, damit westliche Kultur und Werte zu schützen hat sich sowieso selber ins Knie geschossen. Das komplette Gegenteil ist der Fall.^^
 
das lustige ist doch eher, dass sich jetzt viele aufregen weil man etwas verbietet was mit Religion zu tun hat. wuerde man es verbieten, weil einfach man etwas nicht dort haben will beschwert sich auch keiner.

Glaube kam, dass man ueberall ein Haus nach seinen Wuenschen bauen kann, weil die Stadt und so auch noch mitzureden hat. :P
 
das lustige ist doch eher, dass sich jetzt viele aufregen weil man etwas verbietet was mit Religion zu tun hat. wuerde man es verbieten, weil einfach man etwas nicht dort haben will beschwert sich auch keiner.

Glaube kam, dass man ueberall ein Haus nach seinen Wuenschen bauen kann, weil die Stadt und so auch noch mitzureden hat. :P
Hier gehts doch nicht darum, dass ein Stadtplaner dir verbietet irgendwo einen Balkon an dein Haus zu bauen. Hier geht es um ein Komplettverbot, das einzig und allein eine bestimmte Gruppe in der Gesellschaft trifft. Alle anderen dürfen nach Lust und Laune Türmchen bauen, wenns der Stadtplaner zulässt. Und das ist nunmal ganz klar diskriminierend.
 
Naja ;) ich kann es aber auch verstehen warum man es verbietet. Ich denke nicht das die Schweiz anderen auch erlauben wuerde auf Dauer alles zu bauen was deren Kultur ist. ^^

Ich wuerde es auch nicht toll finden unbedingt, wenn nun in meiner Stadt auf einmal kaum noch was "deutsch" ist.
Man sollte hier einfach einen Kompromiss zwischen beiden Seiten finden.
Das man sagt bsp. Pro Bundesland (in DE als Bsp.) sind 100 Tuerme erlaubt usw.
 
da will ich bitte sagen...

eine kirche ist nicht DEUTSCH, eine kirche ist christlich.
ihr baustil mag "abendländisch" sein, das gebäude an sich ist allerdings international wie auch das christentum international ist.

:-)
 
nun, wenn man einer religösen Gruppe vorschreibt, dass sie ein bestimmtes Bauelement nicht an ihre Gotteshäuser bauen dürfen ist das streitbar. Im Mindestfall ist das aber Diskriminierung eines Teils der Gesellschaft.

Ich darf auf meiner Garage auch keinen Swimmingpool bauen, andere religiöse Gruppierungen wie die Mun-Sekte fühlen sich bei ihrer Religionsausübung sicher eingeschränkt. Das hat aber nichts mit Diskriminierung zu tun. Jeder Einzelne, jede Bevölkerungsgruppe wird irgendeinen Teil der Regeln und Gesetze mißbilligen.


Die Majorität fühlt sich durch Türmchen belästigt? Welches Grundrecht kommt hier zum tragen?
Wir beide wissen doch, worum es wirklich geht. Doof, dass die Majorität nicht dass verbieten kann, was sie eigentlich verbieten will. Müssen halt die Türmchen drann glauben. Als nächstes stört man sich dann am Kuppeldach, oder wie? xD

Ja, ganz offensichtlich- von der visuellen und audiellen Belästigung, von der ideologischen und symbolischen Bedeutung.


Seit wann ist der denn Kalif von Europa?
Sagenhaft, was alles in diese Türmchen hineininterpretiert wird. Wir sind nur einen Schritt von einer Kausalität zwischen Minaretten und Steinigungen in Helmand entfernt.

Erdogan ist bedeutender Führer eines islamisch geprägten Landes, nach eigener Aussage kann man nicht gleichzeitig laizistisch und moslemisch sein. Sein Wort hat Gewicht, insbesondere bei seinen türkischen Landsleuten in Europa.

Aber da es nur um unbedeutende Türmchen geht, dürfte auch niemand Schwierigkeiten mit dem Votum haben, zumal ja keine religiöse Beeinträchtigung bei der Glaubensausübung besteht, wie bereits festgstellt wurde.

So viel abschließend meinerseits dazu, bevor es weiter abgleitet.
 
wobei man doch erwähnen sollte, wann erdogan das gesagt hat.
auch viele deutsche politiker waren in ihrer jugend radikal und versöhnlich, von fischer und schily abwärts und bei den rechten die mal rechtsextrem waren, fang ich gar nicht erst an.


erdogan ist n spinner, aber er tut dem land auch gutes....jedenfalls mehr als die ultra-nationalisten viele jahre davor, auch wenn mir die wahrung des laizismus SEHR gefällt.
wird schon gründe haben wieso auch kurden und christen,juden mehrheitlich erdogan wählen.
 
Jau, außerdem sind Kirchen nerviger, wecken mich jeden Sonntag. Und mit ihren kruden "Werten" hab' ich auch eher zufällig was zu tun. Alle oder niemand, imo.
 
volcatius schrieb:
Aber da es nur um unbedeutende Türmchen geht, dürfte auch niemand Schwierigkeiten mit dem Votum haben
Guter Grund etwas zu verbieten: weil es ist nicht notwendig ist.
Ja, ganz offensichtlich- von der visuellen und audiellen Belästigung
guter Grund eine gesellschaftliche Gruppe zu diskriminieren. Und es ist Diskriminierung. Das braucht man nicht zu verklären. Hier wird einer religiösen Gruppe grundlos etwas verboten. Und auch nur dieser!

Wollen wir mal ne Umfrage starten, wieviele von den Ja-Stimmern neben eine der vier Minarettmoscheen in der Schweiz wohnt und wieviele davon täglich den Muezzin rufen hören, dass sie sich visuell und akustisch so sehr belästigt fühlen. :ugly:

von der ideologischen und symbolischen Bedeutung.
Nochmal, es sind Türmchen, ein baulicher Teil einer Moschee und keine in Beton gegossenen Hakenkreuze.


Hier werden Grundrechte und europäische Werte gerade mit Füßen getreten. Wenn das wirklich durchkommt, dann hätte Europa auch keinerlei Recht mehr, so etwas wie die Islamkarikaturen mit seinen Freiheitswerten zu verteidigen. Mir graust davor, ehrlich gesagt.
 
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