XOne/XSeries/PC Halo Infinite

cee-jey

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Ich konnte die Kampagne gestern auf normal nach etwas ĂŒber 11h beenden. Es ist ein klassisches Halo mit all seinen StĂ€rken und SchwĂ€chen, wenig neuen Ideen, aber einem grundsoliden Fundament.
Und dieses Fundament ist das Game- bzw. das Gunplay. Und das wiederum passt sehr gut zu einer Open World. Ähnlich wie bei Zelda BotW zerbrechen zwar nicht die Waffen, werden ohne Munition jedoch schnell unbrauchbar. Dadurch, dass der Masterchief nur eine Gewisse Progression in Form seiner Upgrades hat, wĂ€re es nur logisch gewesen, wenn man wie in Zelda direkt ĂŒberall hĂ€tte hingehen können. Die Story lotst einen dann aber recht linear von A nach B. Mehr als die Reihenfolge seiner aktuellen Missionsziele darf man nicht aussuchen (3 Flaks oder 4 SendetĂŒrme, das wars). Aber diese Missionen sind neben den hochrangigen Zielen diejenigen, welche mir am meisten Spaß gemacht haben. Hier kann Halo sein volles Potential auspielen. Interessante SchauplĂ€tze, Waffen und Fahrzeuge, verschiedene Herangehensweisen und kein Kampf fĂŒhlt sich wie der nĂ€chste an. Da habe ich auch genre StĂŒtzpunkte befreit und Spartan Kerne gesucht, da auf dem Weg meist noch was interessantes passierte.
Aber eben nicht immer und grundlegend bleib die Open World weit hinter ihren Potentialen zurĂŒck. In einer Open World möchte ich zum Erkunden angeregt werden, etwas interessantes in der Ferne sehen und das BedĂŒrfnis verspĂŒren, dorthin zu gehen. Das habe ich bei Halo null.
Die Levelstruktur ist zu wenig differenziert, es gibt wenige Points of Interest, die ihren Namen verlieren und wenn sind sie eh auf der Karte gekennzeichnet, wie auch alles andere sonst. Aber wie sollte man es sonst finden, wenn alles so gleich und beliebig aussieht. Gerade die zersplitterte Struktur im Ring bietet sich wunderbar an, um mehrere Biome darzustellen (Klima kaputt, Wiederaufbauprogramm hat das falsche Setting gewÀhlt, was auch immer, werdet kreativ). Chance vertan.
Immerhin haben es einige neue Gegner und vor allem recht viele neue Waffen ins Spiel geschafft, die mir fast alle sehr gut gefallen haben. Ich hatte Anfangs wirklich die BefĂŒrchtung mit dem Arsenal von Halo 3 spielen zu mĂŒssen. Und dann noch der Kletterhaken, der sich so perfekt ins Spiel einfĂŒgt, als hĂ€tte es ihn schon immer gegeben. Mein Highlight.

Was ich aber nach all den Jahren immer noch genauso schrecklich finde, sind die Innenlevels. Da hat man zum Teil so tolle und interessante Außenareale und schickt den Spieler dann immer wieder und gegen Ende auch immer öfter in GebĂ€ude, die langweiliger nicht sein könnten und aussehen wie eine Quake Multiplayer Map von 1995 (nur große Rampen, keine Treppe und auch sonst keine Strukturen, die irgendeinen Sinn ergeben). Und dann gibt man dem Spieler auch noch Aufgaben, die banaler nicht sein könnten, wie "Suche die Engergiezelle im nĂ€chsten Raum". Ich wĂ€re fast eingeschlafen. Und wenn ich noch mal in einem Raum, in dem fast alles gleich aussieht ein kleines Terminal suchen muss, bekomme ich einen Anfall. Das ist nicht Nostalgie, das ist schlechtes Gamedesign.
Von der Story will ich gar nicht anfangen, die fand ich schon immer Banane, konnte Cortana nie leiden und fand die Parts, in denen man seinen Feind spielt bzw. besser versteht, weil er eben auch nur ums Überleben kĂ€mpft, erzĂ€hlerisch noch am interessantesten. Dass man Halo 5 mehr oder weniger ignoriert, ist wohl besser so. Aber wie antiklimaktisch war denn bitte das Ende. Da kommt man in geheime Einrichtung, hofft endlich werden einem die ganzen Andeutungen in den Audiologs und von der Vorbotin erklĂ€rt und dann passiert fast nichts. Und hab ich am Ende nur schlecht aufgepasst, oder sagt die Waffe wirklich nicht ihren Namenswunsch? Egal.

Wie eingangs geschrieben, ein Halo durch und durch, die Kritikpunkte hatte ich schon bei den VorgĂ€ngern, die wird die Serie nicht mehr besser machen. Nur die liegen gelassenen Potentiale der Open World tun da schon etwas weh. DafĂŒr wird man mit schnörkellosem Gameplay belohnt, solange man sich draußen bewegt. Nach drinnen will ich eigentlich in keinem Halo mehr.

Edit: Eben den recht kritischen Gamestar Test gesehen und kann fast ĂŒberall zustimmen.
 
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Birdie

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Ein MeisterstĂŒck, das des Master Chiefs wĂŒrdig ist. Halo Infinite ist der Höhepunkt von 20 Jahren kĂŒnstlerischer Arbeit, also feiern wir mit einem epischen Meisterwerk. Das 3 x 6 m große Werk wurde von der KĂŒnstlerin Iva Troj in Öl und Acryl auf Leinwand gemalt und kann bis zum 15. Dezember in der Londoner Saatchi Gallery besichtigt werden.


Man dieses gewinnen

Gestern kam dann diese Xbox Gewinn Meldung bei mir an - Eines von 200 😊

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Sabrewulf

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Da hat man sich anscheinend an den Preisen im CoD-Shop orientiert. Aber so oft wie ich dort Leute mit 15$-Skins rumlaufen sehe, wundern mich die Preise auch nicht mehr. Die Leute bezahlen es ja anscheinend.
 
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