Gesunde Ernährung

OldSnake

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CW OldSnake
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CW_OldSnake
Ich habe kein Problem mit Veganern. Soll jeder für sich entscheiden wie er leben will. Ich mag nur diese Unwahrheiten nicht wie "Vegan leben ist gesünder und ist umweltfreundlicher". Ist es nicht und da braucht mir auch keiner mit Lektüre kommen, die sich auf gewisse Punkte versteifen und andere Punkte ignorieren. 'Ne Freundin von mir lebt ebenfalls pseudo-vegan und will mir Dinge erzählen wie das tierisches Eiweiß unserem Körper schadet, für Krankheiten verantwortlich ist und blabla. Aber mit Alkohol hat sie kein Problem. Als würde der dem Körper nicht schaden. Sowas kann ich wirklich nicht leiden aber ansonsten habe ich keinerlei Probleme mit Veganern. Ich könnte diese Entscheidung niemals für mich treffen vegan zu leben, da es viel zu viele Einschnitte in meinem Leben mit sich bringen würde. (Kleidung z.B.).........Der größte Punkt, der mich persönlich stört am Vegan sein ist, dass ich Essen genießen will und nicht zerdenken.
Muss keiner Veganer werden, aber wer das leugnet oder nicht glaubt, macht sich keine Gedanken darüber.
 

Marmul

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Bin ich der einzige der sich um die Ernährung keine Gedanken macht? Ich esse gerne und gut, keine Frage, versuche Chips und Schokolade weg zu lassen um nicht aufzugehen. Aber alles andere interessiert mich nicht. Ich kann nur sagen, dass ich zuviel Fleisch esse. Das ist leider fast jeden Tag auf dem Tisch. ABer auch hier, sehr breit gefächert, gestern gabs z.B. Rehrücken!
 

Mitch

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Es bleibt dabei, es ist Mangelernährung. Wir benötigen tierische Nahrung, da wir nicht alle Nährstoffe aus Pflanzen beziehen können.

Der Mensch ist nunmal ein "Allesfresser" und nicht spezialisiert.
Du hast schon recht, Veganer haben ein höheres Risiko, sich einen Mangel einzufangen. Dieses Risiko kann man allerdings kompensieren, wenn man seine Esswaren bewusst auswählt. Hier eine Studie, die sowas ähnliches aussagt: http://ajcn.nutrition.org/content/89/5/1627S.full.
 

Volksgasmaske

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Du hast schon recht, Veganer haben ein höheres Risiko, sich einen Mangel einzufangen. Dieses Risiko kann man allerdings kompensieren, wenn man seine Esswaren bewusst auswählt. Hier eine Studie, die sowas ähnliches aussagt: http://ajcn.nutrition.org/content/89/5/1627S.full.
:goodwork:
Interessantes Review wie ich meine.
Mit mehr positiven Punkten auf der grünen Seite.
Solange man darauf achtet zum Speiseplan genug entsprechendes Obst und Gemüse aufzunehmen, das die notwendigen B-/D-Vitamine, Calzium, Zink, Omega3-Fettsäuren etc., sollte es auch nicht zur Mangelernährung kommen.
Am Ende ist die Menge entscheidend.
Bei Soja-Produkten sollte man jedoch maßhalten, denn die genannten Isoflovane sind dem Östrogen sehr ähnlich und können in hohen Maßen eingenommen über längere Zeit die Funktion der Schilddrüse beeinflussen bzw. stören.

Generell gibt die Studie gewisse Punkten wieder, was ich meinte.
Die Mengen an Fleisch, Fisch und anderen tierischen Produkten, die besonders in den Industrienationen verbraucht werden sind ...
a) nicht nötig um die fehlenden Elemente und Vitamine einer reinen veganen Ernährung auszugleichen (1 mal Fisch etc. die Woche etc. reicht ja aus, wobei man Nüsse nehmen könnte bzgl. auf Omega3-Fettsäuren) und
b) übermässiger Konsum tierischer Produkte Zivilisationskrankheiten (jetzt muss man sich im Umkehrschluss fragen, wie kam es zum Ausbruch/ der Entwicklung von eben diesen) begünstigt.

Es ist leider wie es ist. Der Mensch ist behäbig, geht den Weg des geringsten Widerstands und ist in gewisser Hinsicht zu gierig. Letzteres führt dazu, dass nahezu 59% der Menschen in Industrieländern übergewichtig sind, was darauf schließen lässt, dass viele Menschen einfach mehr Energie in Form von Nahrung aufnehmen als sie benötigen.

Im Endeffekt ist es doch so. Wenn man lernt maßzuhalten, lebt man länger, da gesünder, und schadet weniger der Umwelt. Gilt besonders für Raucher.
;-)
 

manuzero

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was darauf schließen lässt, dass viele Menschen einfach mehr Energie in Form von Nahrung aufnehmen als sie benötigen.

Im Endeffekt ist es doch so. Wenn man lernt maßzuhalten, lebt man länger, da gesünder, und schadet weniger der Umwelt. Gilt besonders für Raucher.
;-)
Wobei man dazu sagen muss, dass Kalorien nicht gleich Kalorien sind. 2000 Kalorien aus Kartoffelchips oder Cheeseburgern verhalten sich beispielsweise anders im Körper als 2000 Kalorien aus Kartoffeln, Reis oder Früchten. Wenn man seine Kalorien aus den richtigen Quellen bezieht und einen gesunden Stoffwechsel hat kann man durchaus sehr viel Essen ohne an Fett zuzunehmen. Kalorien aus Fetten, Proteinen und Kohlenhydraten werden vom Körper völlig unterschiedlich verarbeitet, hinzu kommt noch die hohe Nährstoffdichte aus frischer Vollwertkost, die den Körper nicht mehr hamstern lässt.

Ich finde es ist gegen unsere Natur sich nicht satt zu essen, kein anderes Tier auf der Welt macht das. Satt bedeutet für mich, danach keine Gedanken mehr an Essen zu haben à la "hm also jetzt noch etwas Süßes wäre gut".
 
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manuzero

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Eben. Wenn du nach dem Essen noch Hunger auf Süßigkeiten hast aber eigentlich voll bist, hat der Körper in der Mahlzeit wohl nicht das bekommen, was er braucht (in dem Fall genug Kohlenhydrate). Unser Körper ist nicht blöd und er sagt uns ziemlich genau was er braucht.
Wenn man starken Appetit auf Kartoffelchips hat, ist das für mich ein Zeichen, dass dem Körper Kalorien fehlen. Er hat sich gemerkt, dass Chips eine hohe Kaloriendichte haben, also lässt er uns auf Dinge Hunger haben, die das Defizit möglichst schnell ausgleichen.
 
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manuzero

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Ich bin der lebende Gegenbeweis. Ich esse so viel von dem Richtigen, bis der Körper befriedigt ist und habe danach keine Gedanken mehr an Süßes oder Fettiges.
Früher, als ich mich noch nach der gesellschaftlichen Norm ernährt habe, hatte ich ständig Gelüste.
 
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GeForceGTX

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Ich bin der lebende Gegenbeweis. Ich esse so viel von dem Richtigen, bis der Körper befriedigt ist und habe danach deine Gedanken mehr an Süßes oder Fettiges.
Früher, als ich mich noch nach der gesellschaftlichen Norm ernährt habe, hatte ich ständig Gelüste.
d.h. 1kg linsen/erbsen pro tag um einigermaßen den eiweißkonsum zu decken? mich würde mal ein beispieltag von deiner ernährung interessieren.
 

manuzero

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d.h. 1kg linsen/erbsen pro tag um einigermaßen den eiweißkonsum zu decken? mich würde mal ein beispieltag von deiner ernährung interessieren.
So viele Proteine braucht kein Mensch, 10 % der Kalorien aus Proteinen sind schon weit mehr als ausreichend und viel mehr kann an einem Tag auch nicht verarbeitet werden. In der Muttermilch sind gerade mal 6% und das reicht, um einen ganzen Menschen heranwachsen zu lassen. Kennst du jemanden, der einen kennt, der einen kennt, der einen kennt, der schon mal Proteinmangel hatte? Noch nie gehört? Richtig, so etwas findest du nur in Drittweltländern aufgrund des Hungerns.
Dagegen brauchen hier alle Leute Kaffee und andere Stimulanzien um durch den Tag zu kommen, weil sie zu wenig Kohlenhydrate zu sich nehmen.
--> hohe Proteinzunahme ist ein Hype der Fitness- und Diätindustrie.
 
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needcoffee

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Eine gesunde, abwechslungsreiche und nährreiche Ernäherung ist wichtig; egal ob mit oder ohne Fleisch und Fisch. :goodwork:

na klar muss die kuh milich oder das huhn eier abliefern, dafür bekommen sie auch eine gegenleistung, nämlich freie unterkunft, nahrung und medizinische versorgung. ich wäre froh, wenn ich milch erzeugen könnte, statt arbeiten zu müssen, um essen und ein dach über den kopf zu haben.

...
 
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sephiroth1

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mtonnery
Beides hat seine Vor - und Nachteile (vegan und nicht-vegan). Da gibt es kein richtig und kein falsch. Solange man sich wohl fühlt und nicht ständig seine Mitmenschen kritisiert weil die es "nicht richtig" machen, sehe ich nichts verwerfliches an den ganzen Ernährungsformen die es gibt.
 

VenomSnake

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Muzo62
ich habe auch nichts gegen vegetarier oder veganer. ich hasse nur die gemüße mafia die einen wie die salafisten oder zeugen jehowas dauernd zulabern.

ein verwandter von mir der vegetarier ist, ging knallhart zu meiner damals 7 jahre alten nichte und erzählt so sachen wie, "jaa den kühen werden die köpfe abgeschlagen, überall blut dies das. würde es dir gefallen wenn ich mit dir das selbe tun würde". die arme hatte eh eine sehr schwere zeit als kind gehabt wegen papa´s gehirn op, kann heute noch nicht mal ruhig schlafen und dann kommt so vegetarier penner mit horrorgeschichten mit der hoffnung das sie vegetarier wird. hab den damals fast krankenhausreif geschlagen.
 
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Volksgasmaske

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ich habe auch nichts gegen vegetarier oder veganer. ich hasse nur die gemüße mafia die einen wie die salafisten oder zeugen jehowas dauernd zulabern.

ein verwandter von mir der vegetarier ist, ging knallhart zu meiner damals 7 jahre alten nichte und erzählt so sachen wie, "jaa den kühen werden die köpfe abgeschlagen, überall blut dies das. würde es dir gefallen wenn ich mit dir das selbe tun würde". die arme hatte eh eine sehr schwere zeit als kind gehabt wegen papa´s gehirn op, kann heute noch nicht mal ruhig schlafen und dann kommt so vegetarier penner mit horrorgeschichten mit der hoffnung das sie vegetarier wird. hab den damals fast krankenhausreif geschlagen.
Extreme wirst du an allen Fronten bzw. Seiten sehen.
Die nehmen sich nicht viel.
Wobei man sagen muss, dass einige Hardcore-Veganer schon fanatische Züge an den Tag legen.
Letztendlich soll jeder so leben wir er es für richtig hält.
Am Ende zahlt jeder die Rechnung selbst, nur zum anderen Zeitpunkt.
:lol2:
:devilish:
 

Volksgasmaske

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Yummy yummy ... :ugly:
Amerikas unappetitlicher Hunger nach Fleisch
Pro Mensch leben in manchen US-Regionen sieben Schweine. Fäkalien verseuchen das Grundwasser. Der größte Schweinezüchter der Welt, die chinesische WH-Group, macht sich breit – und bekommt Gegenwind.
...
In den ganzen USA sind mehr als zwei Drittel der Gewässer mit Schadstoffen belastet, die aus der Landwirtschaft kommen. Vor allem die Schweinezucht hat in den vergangenen 25 Jahren sprunghaft zugenommen: Der Trend geht weg vom kleinen Hof und hin zur industriellen Anlage. Die Zahl der Schweinezüchter hat sich von rund 200.000 in den frühen 90er-Jahren auf 2600 im Jahr 2012 dramatisch verringert.
...
Auch in North Carolina sind die Zahlen alarmierend: In dem Staat südlich der Hauptstadt Washington wird Schweinemist in Gewässer geleitet, das den menschlichen Hinterlassenschaften von 100 Millionen Menschen entspricht – das wäre knapp ein Drittel der US-Bevölkerung.
...
http://www.welt.de/wirtschaft/article137576315/Amerikas-unappetitlicher-Hunger-nach-Fleisch.html
Man isst was man ist.
:goodwork:
 

Dingo

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ich frag mal ganz dumm: wird grundwasser so aus dem boden geholt und dann zu den häusern geleitet und kommt dort so aus dem wasserhahn?
 
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