Deutscher Politikthread ( Früherer Bundestagswahlthread)

  • Thread-Ersteller Thread-Ersteller finley
  • Erstellungsdatum Erstellungsdatum

Ich wähle:

  • CDU

    Stimmen: 20 6,9%
  • SPD

    Stimmen: 37 12,7%
  • FDP

    Stimmen: 46 15,8%
  • Linke

    Stimmen: 24 8,2%
  • Grüne

    Stimmen: 24 8,2%
  • Piratenpartei

    Stimmen: 104 35,7%
  • Sonstige

    Stimmen: 11 3,8%
  • Ich gehe nicht wählen!

    Stimmen: 25 8,6%

  • Stimmen insgesamt
    291
Status
Nicht offen für weitere Antworten.
Es ist ein Unterschied, ob man sich in einer Diktatur arrangiert oder etwas "gut und richtig" zu finden. Und ja, die meisten Menschen sind froh, wenn sie von diktatorischen Zuständen befreit werden - außer den Nutznießern natürlich.

Und es geht um die Menschenrechte, es geht eigentlich immer um die Menschenrechte.
 
Es ist ein Unterschied, ob man sich in einer Diktatur arrangiert oder etwas "gut und richtig" zu finden. Und ja, die meisten Menschen sind froh, wenn sie von diktatorischen Zuständen befreit werden - außer den Nutznießern natürlich.

Und es geht um die Menschenrechte, es geht eigentlich immer um die Menschenrechte.

Zum ersten Punkt habe ich anderes gehört ;)

Und arrangieren...tun wir uns immer.
Auch mit einder demokratie.
Die sicher nicht der Weisheit letzter Schluss ist.

Zum zweiten Punkt...das bezweifle ich ;)
In erster Linie geht es uns um Wohlstand.
Und zwar um den eigenen.

Außerdem weiss ich jetzt schon wieder nicht worüber wir überhaupt reden :lol:

Oder meinst du wirklich, wenn mehr Türken nach Deutschland und/oder in die Regierung kommen wären unsere Menschenrecht passé?

Denn das war ja der Grundstein dieser Diskussion...
 
Mit der überproportinalen Zunahme einer bestimmten Gruppe von Migranten hier im Land sind tatsächlich Teile der Menschenrechte, insbesondere die von Frauen, gefährdet. Auch der Antisemitismus steigt dadurch wieder.

Wenn Du Näheres wissen willst, schreibe mir bitte eine PN. Hier kann ich wg. Forumsregeln nicht näher darauf eingehen.
 
Das sind Dinge, die auch "schlecht" sein könnten? Dafür hat Europa über 300 Jahre verheerende Kriege geführt.

Dafür sicher nicht ;)

Das sind eher die Nebenerscheinungen gewesen.

Und nur nebenbei:
Wir führen immer noch Kriege für diese Dinge.

Ob das in Ordnung ist oder ob man gutes mit schlechten Mitteln erreichen kann ist wieder eine andere Frage.

Zumal ich diese Dinge nicht in Frage gestellt habe.
Nur:
Diese Dinge sind nicht Deutsch.
Sie gehören überhaupt keiner Kultur an, sie finden sich in vielen Kulturen, sie sind ein menschliches Konstrukt, kein westliches oder östiches, kein deutsches, kein türkisches kein kanadisches, kein demokratisches, kein republikanisches.

Teilweise konnte man solche Rechte auch schon vor 1000 Jahren finden.

Man könnte jede Nation und jede Kultur dieser Welt auflösen und diese Dinge dennoch gelten lassen.

Es sind nunmal eben die Nationen und die Kulturen die zwar auch für eine Punkte oben verantwortlich sind, aber eben auch für das Gegenteil.
Und selbstredend finden sich diese Punkte zum großen Teil hauptsächlich auf dem Papier, nicht in der Praxis.
Selbst nicht in einem Land wie Deutschland, global betrachtet schonmal gar nicht.

Und der verzweifelte Versuch unsere Kulturen (die wie gesagt nichts mit den Menschenrechten zu tun haben) zu erhalten, führt eher zum Gegenteil, zu Gewalt, Krieg etc.

Und glaube mir....wenn es um die "Unterwanderung" einer Kultur durch Ausländer geht...dann fürchten wir uns nicht vor der Auflösung der Menschenrechte ;)
Ich bezweifele mal, dass in der Türkei viel weniger Menschenrechte gelten als in Amerika oder Griechenland.
Und dennoch ist unsere Angst vor Türken weitaus größer als vor Amerikanern.

Darum geht es, nicht um die Auflösung von Rechten.

Und eine Kultur besteht sicher nicht nur aus diesen netten, positiven Dingen, sondern auch zu einem mind. ebenso großen Anteil an weniger erfreulichen Dingen.

Es ist ja überhaupt erst das bestehen von Kulturen, Nationen, Stämmen, Familien usw. dass solche Dinge wie Rassismus überhaupt erst möglich macht.

EDIT:

Und bedenken sollten wir auch noch, dass diese Probleme nicht erst seit 50 Jahren bestehen.
Sie bestehen seit Jahrtausenden.
Und seit Jahrtausenden wird versucht sie zu lösen, ohne großen Erfolg.

Und vielleicht sollte man einmal die Methoden untersuchen mit denen wir sie zu lösen versuchen, die ebenso seit jahrtausenden ähnlich sind.
Wir putzen unsere Fenster seit ewigkeiten mit demselben dreckigen lappen und wundern uns, dass das Fenster nicht richtig sauber wird.

Unsere Problemlösungsversuche sind Stückwerk, ein bisschen rumflickerei.
Eher Gewissensberuhigung als wirkliche Lösungen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du redest wieder nur drum herum,


Nein, ich begreife das Ganze nur etwas, sagen wir mal Elementarer und konzentriere mich weniger auf die Kleinigkeiten, sondern auf das Grundproblem, dem eben jene Kelinigkeiten zu Grunde liegt.

Egal ob es nun Armut, Krieg, Gewalt, Rassismus oder was auch immer ist...dem allen liegt eine Grundlage vor.

Es sind nicht viele Probleme, keine komplexen Szenarien.
Wir machen es nur so komplex, so kompliziert.

Das ist teil unserer Ausrede, warum es wohl noch viele hundert Jahre dauern wird, bis diese Probleme gelöst werden.
Im günstigsten Fall...

Nur, wie wir sehen können, haben die letzten 10.000 jahre diese Probleme nicht behoben.
 
Silverhawk:

In Zentral-Europa waren wir auf einem guten Weg, die von Dir beschriebenen Probleme weitgehend zu lösen und hatten sie gelöst. Daß ein Zustand nie perfekt ist und immer noch optimiert werden kann ist klar und nicht Gegenstand dieser Betrachtung.

Aber seit wir den Multikulturalismus zur Religion und neuen Staatsdoktrin und zum 3. sozialpolitischen Gesellschaftsversuch auf deutschem Boden erhoben haben, fallen wir in allen Dingen zurück.

Es geht hier nicht um Ausreden, Du verfolgst die übliche Taktik, je nach Bedarf, entweder durch endlose Ausweitung oder durch Tot-Differenzierung, das Thema zu zerreden.

Die Sozialausgaben werden immer größer, weil wir immer mehr Leute im Land haben, die nur deswegen hier sind. Das Wissen wird kleiner, die Zahl der arbeitenden Bevölkerung ebenso, die Konflikte größer und wir beschäftigen uns landesweit fast nur noch mit dem Thema Integration.

Und landauf, landab wird der Umgang miteinander immer roher, die Gewaltdelikte immer mehr und brutaler. Und die Täter gehören fast immer einer Gruppe an. Und somit geht es da schon sofort und unmittelbar um die Menschenrechte, denn viele Frauen in manchen Bezirken und viele Kinder in vielen Schulen haben in diesem Land einfach keine Lebensqualität mehr, weil der Staat ihnen zugunsten der politischen Doktrin Grundrechte verweigert: Ihre Menschenwürde und Unversehrtheit an Leib, Seele und Leben.
 
Zuletzt bearbeitet:
@ terminator

Für mich spielt es keine Rolle ob die Probleme "hier" bestehen oder "dort".

Das ist für mich ein- und dasselbe.

Welche Rolle spielt es ob ein Mensch hier hungert oder Opfer von Gewalt wird oder auf der anderen Seite der Erde?
 
Universal gesehen keine. Egoistisch gesehen: Sehr viel!

Aber unabhängig davon: Wie ich schon schrieb, hatten wir hier schon sehr viele Probleme gelöst und fallen durch die falsche Zuwanderungspolitik wieder immer weiter zurück.
 
Universal gesehen keine. Egoistisch gesehen: Sehr viel!

Aber unabhängig davon: Wie ich schon schrieb, hatten wir hier schon sehr viele Probleme gelöst und fallen durch die falsche Zuwanderungspolitik wieder immer weiter zurück.

Nur bei der egoistischen Sicht fallen wir zurück ;)

Wir dürfen auch nicht vergessen, dass wir unseren Wohlstand zu nicht geringen teilen der Armut oder den widrigen Umständen anderer Länder verdanken.

Das kann auch nicht lange gut gehen...
 
@ kheyra

Ich weiss jetzt leider nicht wen du in deinem Text ansprichst, bzw. vor allem worauf sich die letzte Frage in deinem text bezieht.
 
@ kheyra

Nein, tut mir leid, dass wusste ich nicht, sonst hätte ich nicht gefragt.

Du machst es in dem Sinne zu komplex, dass du versuchst jedem Problem einzeln auf den Grund zu gehen.
Oben sprichst du das Thema Ausländerkriminalität an.

Nun muss man fragen:
Warum teilt man diese Frage wiederun in mind. zwei Bereiche?
Warum spricht man von Ausländerkriminalität und der restlichen Kriminalität?
Warum spricht man nicht einfach nur von Kriminalität?

Selbst wenn wir in diesem Bereich die Probleme lösen würden die du ansprichst, hätten wir meinetwegen 30% weniger Kriminalität.
Hätten wir damit das Problem der Kirminalität gelöst?

Die Ursachen sind im Detail verschieden, warum manche Menschen zu Gewalt greifen, jedoch nicht grundlegend.

Der Punkt ist, dass wir ewig an äußeren Umständen basteln können.
Und das tun wir schon ewig, wir ändern die äußeren Umstände.
Und das nicht wenig und teils nichtmal schlecht.

Nur warum ändert sich dennoch nur so wenig oder nichts grundlegendes?

es mag daran liegen, dass wir nichts grundlegendes ändern, also nur an der oberfläche rumdoktorn.
Es ist als würden wir die Äste eines Baumes beschneiden.
Das nützt natürlich nicht viel, solange man das Problem (bildlich den Baum) nicht komplett rausreißen.

Und die Ursachen für die Mißstände weltweit liegen nicht in den äußeren Umständen, sondern in jedem Menschen selbst.
Man kann sie etwas bessern, wenn man die äußeren Umstände modifiziert, das wissen wir, aber wir ändern sie nicht wirklich, beseitigen sie schon gar nicht.
Wir schieben sie nur endlos vor uns her, schieben sie von einer ecke in die andere.

Grundlagen für diese Probleme sind also nicht Politik, nicht Wirtschaft, nicht das sozialwesen.
Die müssten auch geändert werden, aber erst im zweiten Schritt.
Wenn man ein Haus baut fängt man nun auch nicht mit dem Haus an sich an, sondern mit dem Fundament.

Und das Fundament setzt sich aus uns zusammen.
Also aus den Menschen, also aus dir und mir.
So wie wir sind, ist auch die welt um uns herum.

Wir verurteilen die Gewalt, aber wir sind selber Gewalttätig.
Wir verurteilen den Krieg, aber wir führen selber welchen.
Wir wollen die Armut beseitigen, sind aber selbst die Ursache dafür, dass es sie gibt.
Wir mögen keine Ungerechtigkeit, aber wir sind selber ungerecht.

Und solange das so ist, ändert sich auch nichts.
Nur Teilweise, nur partiell.
So als würde man einen Teil einer Müllkippe schön einrichten.

Wem das genügt, der wird sich natürlich damit zufrieden geben...
 
@Exca: Wir sterben nicht aus, nur wenn wir es selbst zulassen. Einwanderung hilft da nicht, ist ja nur ein fremder Ersatz. Die Kultur wird eben nicht einfach so übertragen und zur Kultur gehört imo mehr als Demokratie und Freiheit, wir sind nicht die USA. Nur liegt es mir fern, irgendwelche Ausländer dafür verantwortlich zu machen. Den Politikern hingegen mache ich Vorwürfe. Aber die Verantwortlichen sehen es ja selbst ein, leider ein wenig zu spät.

klar gehört zu einer kultur mehr, aber wirklich bedroht sind die anderen bestandteile ja nicht... und ich sehe schon die chance, dass man etwas weitergeben kann... auch aus fremden können einheimische werden, auch die Germanen haben nicht immer hier gelebt... und wie soll man ein "aussterben" sonst verhindern? einführung einer kinderquote?


Zumal ich nicht von der Abschaffung der Menschenrechte gesprochen habe ;)
Und wenn wir von der erhaltung der deutschen (oder welcher auch immer) Kultur reden, meinen wir in den seltensten Fällen die Menschenrechte, sondern die Dinge die uns selbst wichtig sind und die wir für richtig halten.
es ist aber so, dass menschnerechte, freiheit und demokratie nun mal hier in Europa fuß gefasst haben und wir deshalb, aber auch durch den höheren fortschritt bzw. wohlstand eine besodnere verantwortung haben... ich meine damit kein sendungsbewusstsein a la Bush, denn du hast recht dass "gutes" zum teil relativ ist und man menschen nichts aufzwingen sollte... was wir aber können, ist mit gutem beispiel voranzugehen und anderen zu zeigen, dass sie es besser haben könnten

mit sind freiheitsrechte schon sehr wichtig und ich möchte nicht, dass sie verlorengehen, weil es immer weniger menschen gibt, die diese vertreten bzw. leben...

kheyra
was denn für probleme? ich sehe die entwicklung Deutschlands und der welt eigentlich sehr positiv... klar gibt es einiges, was man verbessern könnte und was dadurch gebremst wird, dass zu viele alte und konservative an der macht sind - so ist der fortschritt eben etwas langsamer als er sein könnte...
 
was denn für probleme? ich sehe die entwicklung Deutschlands und der welt eigentlich sehr positiv...

Sicher ;)

Armut, Gewalt (physisch wie psychisch), Folter, Krieg, massenmord, millionen die jede Woche verhungern....

Alles im Lot :scan:

Zu deinem text an mich:
Ich habe nicht von der abschaffung irgendwelcher Rechte gesprochen.
Das sind nette Sachen, sie bilden aber nunmal nur das Grundgerüst und verinnerlicht haben wir sie schonmal gar nicht.

Wir leben im Grunde das Gegenteil von dem was wir gerne hätten.

Und das kann nicht gut gehen.
 
Wir leben im Grunde das Gegenteil von dem was wir gerne hätten.

Und das kann nicht gut gehen.


Gerne Handies haben, aber sich dann über die Bürgerkriege im Kongo aufregen....

Gerne günstige Waren haben, aber sich dann darüber aufregen, dass China Industriemacht wird....
 
Nun muss man fragen:
Warum teilt man diese Frage wiederun in mind. zwei Bereiche?
Warum spricht man von Ausländerkriminalität und der restlichen Kriminalität?
Warum spricht man nicht einfach nur von Kriminalität?

Weil es zu einer sachlichen und fachgerechten Ursachenforschung dazu gehört zu analysieren, wo Tätergruppen herkommen und was die Ursachen sind.

Selbst wenn wir in diesem Bereich die Probleme lösen würden die du ansprichst, hätten wir meinetwegen 30% weniger Kriminalität.
Hätten wir damit das Problem der Kirminalität gelöst?

Witzig. In anderen Großstädten Skandinaviens stellen Ausländer der entsprechenden Volksgruppen jetzt rund 90% oder noch mehr der Vergewaltiger. Glaube mir, es wäre für die dortigen Frauen ein signifikanter Unterschied der Lebensqualität, ob die Vergewaltigungen mindestens um 90% runtergehen.


Nur warum ändert sich dennoch nur so wenig oder nichts grundlegendes?

Und wenn Du es immer wieder ignorierst: Europa war schon auf einem guten Weg!

Der Rest war sinnloses Geschwafel, das diese Diskussion kein Stück weiterbringt, geschweige denn sich ein Lösungsvorschlag ableiten ließe.


excaliboor

mit sind freiheitsrechte schon sehr wichtig und ich möchte nicht, dass sie verlorengehen, weil es immer weniger menschen gibt, die diese vertreten bzw. leben...

Dann solltest Du grundsätzlich Deine Positionen zur aktuellen Zuwanderungspolitik überdenken.


was denn für probleme? ich sehe die entwicklung Deutschlands und der welt eigentlich sehr positiv... klar gibt es einiges, was man verbessern könnte und was dadurch gebremst wird, dass zu viele alte und konservative an der macht sind - so ist der fortschritt eben etwas langsamer als er sein könnte...

Was fragst Du so dumm? kheyra hat viele der Probleme genannt, lies es doch einfach. Und was Du nun unter "Fortschritt" verstehst, DAS würde mich wirklich mal interessieren.

Ich sehe uns in sehr vielen Gebieten nur noch im Rückwärtsgang!
 
klar gehört zu einer kultur mehr, aber wirklich bedroht sind die anderen bestandteile ja nicht... und ich sehe schon die chance, dass man etwas weitergeben kann... auch aus fremden können einheimische werden, auch die Germanen haben nicht immer hier gelebt... und wie soll man ein "aussterben" sonst verhindern? einführung einer kinderquote?

Sicher kann man etwas weitergeben, jede Kultur sollte sich das beste der anderen für sich selbst rauspicken, wenn die Bevölkerung das möchte. Auch aus Fremden können Einheimische werden, werden viele auch, da gebe ich dir völlig Recht, von Inzucht halte ich auch nicht viel. Aber die ganze Welt durchmischen halte ich persönlich für falsch, da geht nun Mal viel eigenes verloren. Wie gesagt, das Wort Aussterben ist Mist. Warum sollten die Deutschen aussterben? Vor einigen Jahrhunderten lebten drei Millionen Menschen im deutschen Bereich, da fällt keinem Historiker der Begriff Aussterben in den Mund. Ich halte halt nichts von ungezügelter weiterer Einwanderung, imo ist es unser Land, egal wie Groß die Anzahl der Bevölkerung ist. So sollte es zumindest sein. Ja, ist nicht so, weiß ich selbst, leider. Amerikanischen Rentnern und Ölstaaten gehört es :P Mir gefällt das nicht und ich denke jeder kann damit leben.

@Termi: Du sprichst von Islamgläubigen, patriarchalischen Strukturen, im besten Falle von Islamisten ;) Kannst ja von Mir! aus die Meinung haben, aber mich stören nicht nur Täter dieser "Gruppe". Archaisch ist vieles und passt nicht so Recht in diese Zeit. Wollte dich auch gar nicht so schlimm angreifen, wie es sich vielleicht angehört hat, mir gings eher um das runterbeten ewig gleicher Zitate und dem links-rechts Kuddelmuddel, wem soll das was bringen? Denke jeder kennt deine Haltung. Aber mich nerven auch andere Dinge, auch von "links" keine Sorge. Und unsere Wirtschaftshörigkeit ist zumindest jetzt noch die größere Bedrohung. Das mit den Vergewaltigungen kann man ansprechen, auch die höhere Rate der Verbrechen, da muss eine Lösung her, nur Statistiken anderer Länder taugen nicht unbedingt was im Bezug auf Deutschland. Solche Schwerkriminellen würde ich aber so oder so einbunkern oder ausweisen lassen, je nach Möglichkeit. Aber der größte Teil der der Muslime sind eben keine Verbrecher, da kann man nicht pauschalisieren. Imo gibts noch weit mehr Bedrohungen.

@Silverhawk:

Wenn ich an einen Herrgott in diesem Sinne glauben würde, wäre es kein Zufall mehr.
Kommt darauf an, ob der Gott würfelt. Ist auch egal, könnte auch behaupten, dass ich mein leben dem 2. Weltkrieg zu verdanken habe, ohne die Vertreibungen hätten sich meine Eltern nie getroffen. Aber meine Vorfahren sind deutsch, wäre eher ein Zufall, wenn ich wo anders geboren wäre.

Würdest du in der Türkei geboreb worden sein, wären die Werte dort für dich selbstverständlich, gut und richtig.
Nicht unbedingt, mir passt hier auch einiges nicht ;)

Und so ist es mit jedem Menschen, ich bin Demokrat, weil ich in einer Demokratie geboren wurde.
Wäre ich in einem kommunistischen Land geboren worden, wäre ich Kommunist.
Vielleicht oder auch nicht, darum gings mir im Kern nicht. Dass 95% von uns auch Hitler zugejubelt hätten, das ist mir klar, dem Land gings mies.



Und was oder wem man einen Wert gibt entscheiden noch wir.
Und so wie es für mich aussieht versuchen wir besonders unsere kleinkariertheit zu schützen, unsere trägheit und unseren anspruch, dass alles immer so weitergehen soll wie es mal war.

Anders ist für mich die Angst nicht zu erklären, die in jedem Land entsteht, wenn es heisst, dass man die Kultur des Landes verändern will.
Als ob es eine Rolle spielen würde, wenn es morgen keine Deutschen oder keine Franzosen oder keine Türken mehr geben würde.
Für mich spielt es eine Rolle, imo ist alles andere unwichtig. Ich leide mit Tsunami- oder Erbebenopfern am anderen Ende der Welt mit, den Medien zu verdanken, das wünscht man niemandem, aber ist es wirklich von Belang? Die Leute sollten sich zuerst um ihre Nachbarn kümmern. Und wer und warum will die Kultur eines Landes verändern? Das Volk? Dann wäre es ja ok ;) Nur dem ist nicht so. Mir gehts halt nicht in den Kopf, warum in einer Straße 30 Nationen leben müssen.... Ich sehe keinen Sinn dahinter. Ok, ich sehe auch keinen Sinn, warum MC Donalds bei uns so beliebt ist. Und dein letzter Satz ist potentiell Menschenverachtend, dann würde es auch keine Rolle spielen, wenn man irgendein Volk auslöscht. Könnten wir ja auch gleich den 3. Weltkrieg auslösen ;) Ich würde das fehlen eines jedes Volkes bedauern.

Und das ist das merkwürdige daran.
Wie sehr wir an fiktiven Dingen hängen, an diesen künstlich geschaffenen Gebilden wie Nationalität, Regierung oder Religion.
Meine direkte Umgebung ist für mich wesentlich realer als irgendeine Nachrichtensendung aus Somalia. Nationalität etc. ist auch nicht fiktiv, das ist gewachsen, wie auch Religionen. Nur warum importieren "wir" soviele andere Kulturen und Religionen? Ich empfinde es als Schwächung eines Volkes. Und Multikulti wird weitaus künstlicher geschaffen, als normale Völkerwanderungen.

Mal ganz abgesehen davon wieviel schaden diese Dinge anrichten
Diese Dinge richten nicht von selbst schaden an, es sind die Menschen, meist ein paar wenige. Ich kann mit deiner Meinung leben, werde sie aber nie teilen, so alt kann ich gar nicht werden. Man muss es ja nicht übertreiben, aber ein wenig gewachsene eigene Kultur brauchen die meisten Menschen.
 
Zuletzt bearbeitet:
=Harlock;3204790]Und dein letzter Satz ist potentiell Menschenverachtend, dann würde es auch keine Rolle spielen, wenn man irgendein Volk auslöscht. Könnten wir ja auch gleich den 3. Weltkrieg auslösen ;) Ich würde das fehlen eines jedes Volkes bedauern.


So war das kaum gemeint ;)

ich meine, wir könnten alle Länder auflösen und einen weltlichen Einheitsstaat, oder was auch immer bilden, und das wäre auch egal.
Die Nationalitäten kann man auflösen, von auslöschen der Menschen die ihnen angehören war nicht die Rede.


Meine direkte Umgebung ist für mich wesentlich realer als irgendeine Nachrichtensendung aus Somalia.

Ja.
Eben deshalb müssen so viele Menschen leiden und eben so leben wie sie leben.
Wir sind für die Zustände auf dieser Welt verantworltlich.
Für jeden Zustand.

Nationalität etc. ist auch nicht fiktiv, das ist gewachsen, wie auch Religionen.

Sie sind lange erweitert und verfeinert worden.
Erfunden bleiben sie dennoch.
Wir erfinden Nationen, Kulturen oder Götter.
egal wie ausgefeilt diese Dinge sind, es bleiben Konstrukte unseres Geistes.

Diese Dinge richten nicht von selbst schaden an, es sind die Menschen, meist ein paar wenige.

Es sind nicht ein paar wenige.
Ein paar wenige können nicht die Kontrolle über Millarden behalten, wenn diese es nicht zumindest stullschweigend dulden.
Und sicherlich kann man sagen, dass die Art wie wir die Welt konstruiert haben einen Einfluss auf deren Verlauf nimmt.
Egal ob es nun Armut, Folter, Krieg oder Hungersnöte sind.
Das sind Dinge die wir geschaffen haben, für die wir die Verantwortung tragen, ebenso wie für die Dinge die wir positiv nennen.
Und das es solche dinge gibt ist die direkte Folge unserer art zu leben.
Dazu gehört auch das Völkerdenken und der Widerstreit der Kulturen.
Das ist es letzten Endes was Kriege auslöst oder auch das Menschen durch Hunger sterben.

Es ist diese Aufteilung in "wir" und "die". In "uns" und "andere", die so viele Probleme bereitet.

Das ist auch keine Meinung, sondern eine tatsache.
Dieser Punkt kann kaum bestritten werden, es sei denn natürlich, es ist uns egal.

Nur wir Opfern Milliarden Menschen für unsere Idee der Nationen, der Politik und der religion dafür, dass wir die Welt eingeteilt haben.
Fraglich bleibt ob es das wert ist und wie wir mit dieser Schuld eigentlich klar kommen können.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sicher ;)
Armut, Gewalt (physisch wie psychisch), Folter, Krieg, massenmord, millionen die jede Woche verhungern....

Alles im Lot :scan:

es war noch nie besser... dafür gibt es anzeichen, dass es besser wird...


Dann solltest Du grundsätzlich Deine Positionen zur aktuellen Zuwanderungspolitik überdenken.
ich glaube eben nicht daran, dass bestimmte menschen schlechter sind als andere... ein schrumpfendes Europa sehe ich dagegen schon als problem


Was fragst Du so dumm? kheyra hat viele der Probleme genannt, lies es doch einfach. Und was Du nun unter "Fortschritt" verstehst, DAS würde mich wirklich mal interessieren.

Ich sehe uns in sehr vielen Gebieten nur noch im Rückwärtsgang!
tut mir leid, dass ich gewisse, immer gleiche, kilometerlange beiträge nicht ganz so genau lese ;)

fortschritt bedeutet für mich hauptsächlich, dass es menschen besser geht: mehr freiheitsrechte, mehr möglichkeiten, mehr individualismus und weniger einschränkungen


Wie gesagt, das Wort Aussterben ist Mist. Warum sollten die Deutschen aussterben? Vor einigen Jahrhunderten lebten drei Millionen Menschen im deutschen Bereich, da fällt keinem Historiker der Begriff Aussterben in den Mund. Ich halte halt nichts von ungezügelter weiterer Einwanderung, imo ist es unser Land, egal wie Groß die Anzahl der Bevölkerung ist.

ein staat besteht für mich aber aus menschen und nicht aus irgendwelchen werten, die irgendwo festgelegt wurden... und wenn ein staat in einer insgesamt größer werdenden welt schrumpft, sinkt nun einmal seine bedeutung - und wenn man unbedeutend ist, wird man weniger von anderen beachtet

wobei mein wunsch nach globaler bedeutung und der teilhabe am globalen leben durchaus subjektiv ist... man kann auch in einem schrumpfenden staat in einer abgeschlossenen kultur leben, sicher ist es manchen auch lieber...
aber mir persönlich wäre das nicht genug, so sehr ich Deutschland mag, ich will nicht auf den einfluss der anderen länder verzichten, egal ob es kultur, unterhaltung oder technischer fortschritt ist - in einem abgeschotteten, stagnierenden land könnte ich nicht leben...
 
ich glaube eben nicht daran, dass bestimmte menschen schlechter sind als andere...

Daran glaube ich auch nicht. Aber es gibt unterschiedliche Gesellschaftsformen und damit unterschiedliche Sozialisationen. Und in diesen Unterschieden gibt es auch bessere und weniger gute Ansätze.

Oder würdest Du behaupten, daß Deutschland zu Zeiten des "1000jährigen Reiches" eine gleichwertige Gesellschaftsordnung im Vergleich zu der heutigen hat - gerade was die "Freiheitsrechte, mehr Möglichkeiten, mehr Individualismus und weniger Einschränkungen" betrifft?


tut mir leid, dass ich gewisse, immer gleiche, kilometerlange beiträge nicht ganz so genau lese ;)

Wenn Du mitdiskutieren willst, dann solltest Du schon die Höflichkeit besitzen, auch die Argumente Deiner Diskussionsgegner zu lesen.

fortschritt bedeutet für mich hauptsächlich, dass es menschen besser geht: mehr freiheitsrechte, mehr möglichkeiten, mehr individualismus und weniger einschränkungen

Eben, und genau da befindet sich Europa auf dem Rückzug, so langsam hinter die Werte der Aufklärung!




ein staat besteht für mich aber aus menschen und nicht aus irgendwelchen werten, die irgendwo festgelegt wurden...

Deine Meinung dazu ist nicht relevant, weil Staatswesen nun mal faktisch anders definiert sind: Als Wertegemeinschaft. Denn sonst wäre es ja kein Staat mehr.



aber mir persönlich wäre das nicht genug, so sehr ich Deutschland mag, ich will nicht auf den einfluss der anderen länder verzichten, egal ob es kultur, unterhaltung oder technischer fortschritt ist - in einem abgeschotteten, stagnierenden land könnte ich nicht leben...

Wenn du Deutschland angeblich so sehr magst - warum arbeitest Du dann mit Deinen teilweise absurden Ansichten an der Zerstörung dieses Landes mit? Und eines solltest Du mal wirklich überdenken: Nicht jede Veränderung in der Zukunft ist gleich Fortschritt, das können auch faktische Rückschritte sein - wie man ja bei uns die letzten Jahre immer deutlicher beobachten kann.
 
Daran glaube ich auch nicht. Aber es gibt unterschiedliche Gesellschaftsformen und damit unterschiedliche Sozialisationen. Und in diesen Unterschieden gibt es auch bessere und weniger gute Ansätze.

Oder würdest Du behaupten, daß Deutschland zu Zeiten des "1000jährigen Reiches" eine gleichwertige Gesellschaftsordnung im Vergleich zu der heutigen hat - gerade was die "Freiheitsrechte, mehr Möglichkeiten, mehr Individualismus und weniger Einschränkungen" betrifft?

da hast du recht, ich leugne ja auch nicht, dass die gesellschaftlichen Umstände hier besser sind als in Saudi-Arabien (zumindest für mich)... aber es liegt für mich am staat, nicht an den volksgruppen - gerade dein vergleich mit Deutschland zeigt es gut: Deutsche sind nach dem 2.WK auch belehrbar gewesen und haben die BRD wie sie heute ist möglich gemacht... die Amerikaner haben Deutschland nicht aufgegeben, obwohl sie es auch hätten machen können, ganz nach dem motto: Deutsche sind nicht fähig eine demokratische gesellschaft zu besitzen: http://de.wikipedia.org/wiki/Morgenthau-Plan

genauso denke ich, dass man die werte der aufklärung auch an andere volksgruppen vermitteln kann...


Deine Meinung dazu ist nicht relevant, weil Staatswesen nun mal faktisch anders definiert sind: Als Wertegemeinschaft. Denn sonst wäre es ja kein Staat mehr.

Wenn du Deutschland angeblich so sehr magst - warum arbeitest Du dann mit Deinen teilweise absurden Ansichten an der Zerstörung dieses Landes mit? Und eines solltest Du mal wirklich überdenken: Nicht jede Veränderung in der Zukunft ist gleich Fortschritt, das können auch faktische Rückschritte sein - wie man ja bei uns die letzten Jahre immer deutlicher beobachten kann.

ohne einwohner ist es aber auch kein staat... und ich arbeite nicht an der zerstörung, sondern an der langfristigen erhaltung
nicht jede veränderung mag gut sein, aber die meisten sind es - deshalb darf man sich nicht davor verschließen
 
Status
Nicht offen für weitere Antworten.
Zurück
Top Bottom