CW - Club der leidenschaftlichen (Hobby) Autoren

Avi

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:v:

Warum sollte ich DEINE RNase mehr trauen als die von 5 publizierten Autoren? Das ist alles nur Meinung. Und ich bin der Meinung dass es jetzt besser ist. :shaded: Das sehe ich ja nicht nur ich so. Lyr 1.0 war gut, un dhatte potenzial war aber zu reaktiv und so "blumig". Lyr 1.5 ist dahin gegen düsterer, ernster, mit viel mehr tiefgang und einer deutlich besseren Struktur.:shaded:
Ich weiß nicht. Vorher war es ein sehr interessantes Fantasywerk, ja fast schon ein Epos. Wenn du jetzt noch Barbara Salesch und ein Merkel/Erdogan/Trump - Tohuwabohu und Co dazwischenmixt, bekomme ich Bauchschmerzen. Mir muss es ja nicht gefallen, das stimmt, aber dennoch sage ich es dir lieber. Wenn auch jetzt zum letzten Mal. Bin grad zu müde für Beef. :sorry:
 

Sawbones

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Wer beef postet, kriegt Beef. Und dabei ist es egal wie müde du bist, du lappen :mad:

Heute und Morgen nehme ich mir mal zwei scheibfreie-Tage. Arztbesuche stehen an, also nutze ich die Tage und tanke die kreativitätsbatterien auf:shaded:
 

Avi

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Deine Avas werden auch immer cooler. :o

Bei mir ist bis Freitag nichts los, was das Schreiben betrifft. Kaum Zeit, mal wieder. #hatemylife
 

Avi

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Bei mir ist bis Freitag nichts los, was das Schreiben betrifft. Kaum Zeit, mal wieder. #hatemylife
Hab dennoch etwas getan als ich heute von der Arbeit nach Hause kam. Hab die ersten Seiten noch mal bearbeitet und einiges verbessert, so dass die Sätze besser gestaltet wurden und nun alles flüssiger ineinander übergeht. Den Anfang zu stabilisieren hilft mir manchmal weiterzukommen, wenn ich in der Story an schwierigen Punkten angelangt bin.
 

Sawbones

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Hab dennoch etwas getan als ich heute von der Arbeit nach Hause kam. Hab die ersten Seiten noch mal bearbeitet und einiges verbessert, so dass die Sätze besser gestaltet wurden und nun alles flüssiger ineinander übergeht. Den Anfang zu stabilisieren hilft mir manchmal weiterzukommen, wenn ich in der Story an schwierigen Punkten angelangt bin.
Das mache ich immer Szenen-Spezifisch. Normalerweise immer, wenn die Rohfassung fertig ist, oder, wie hier durch die Überarbeitung halt, wenn eine Szene fertig ist. Dann lese ich die Szene laut vor und schaue, was sich scheiße liest.

@Topic:

Ich habe heute meine Politik-Szene zu ende geschrieben! :) Die ist echt scheiße! :neutral: Langeweile ohne Ende! :( Tja, also heute mal dran setzen und schauen, es spannender zu machen Asoiaf zeigt ja, wie interssant Fantasy-Politik sein kann! :-D
 

Avi

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Das mache ich immer Szenen-Spezifisch. Normalerweise immer, wenn die Rohfassung fertig ist, oder, wie hier durch die Überarbeitung halt, wenn eine Szene fertig ist. Dann lese ich die Szene laut vor und schaue, was sich scheiße liest.
Ich habe gerade noch mal versucht die ganzen Szenen bis Seite 20 plastischer zu gestalten. Ergo auch alle Sinne einzubauen. Weil ich das ab einer gewissen Zeit automatisch so gemacht habe, eben weil es in die Atmosphäre passte, musste ich den Anfang ohnehin noch mal durchgehen. Und jetzt ist es zumindest wie aus einem Guss, wie es sich gehört. Die Endüberarbeitung ist das noch lange nicht. Vielleicht werde ich noch einiges retrospektiv angehen und bearbeiten müssen. :brit:


@Topic:

Ich habe heute meine Politik-Szene zu ende geschrieben! :) Die ist echt scheiße! :neutral: Langeweile ohne Ende! :( Tja, also heute mal dran setzen und schauen, es spannender zu machen Asoiaf zeigt ja, wie interssant Fantasy-Politik sein kann! :-D
Versuche mit den einzelnen Personen zu spielen. Wenn schon trockene Politik, und damit verbunden Abkommen, Verhandlungen und Konfliktpräventionen, dann wenigstens mit Personen die man gerne verfolgt. Vielleicht auch einen hässlichen Vogel mit einfügen, der auf ernste Situationen ungewollt komisch reagiert. Das hat zumindest eine lange und sehr zähe Gerichtsverhandlung in "Der Meister des siebten Siegels" aufgelockert.

Politik kann man auch spannend gestalten, indem man dem Leser weiß macht das es hier um wichtige Entscheidungen rund um das Weltgeschehen geht. Der Leser wird sozusagen zum Zeitzeugen in einer fiktiven Welt, die sich im Wandel politischer Strömungen und Aktionen befindet.
 

Avi

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Musste erstmal antworten. :typer:

So wie du es jetzt erarbeitest hast, kann man das nur hypen. Du bist auf einem sehr sehr guten Weg Lyr zum Epos zu machen. Ist halt auch immer extrem viel Arbeit, die sehr viel abverlangt. Doch da heißt es dann Ärmel hochkrämpeln und ran an den Speck. Ich denke das wird bei dir wie von selbst gehen. :-D
 

Sawbones

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Jop. Hab der Arbeiterin dort auch ein 25 Seitige Leseprobe geben. "Wait. Sie machen das professionell? Also nicht einfach los schreiben?" War die Reaktion darauf:-D
 

Avi

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Das mit dem Antagonisten hast du richtig erkannt. Ein Antagonist ist nicht zwingend der Bösewicht, was viele jedoch nicht wissen oder leicht übersehen. Weil ein Protagonist nicht immer ein Held sein muss, braucht er auch nicht immer einen bösartigen Gegner, den er zu besiegen hat. Ein Antagonist kann zum Beispiel auch die Natur sein, welche einen Abenteurer in die Knie zwingt. Hauptsache dabei ist, dass er ein Hindernis darstellt. Etwas das der Protagonist überwinden muss.

Schaden muss der Antagonist ihn dabei nicht unbedingt. Die Art der Behinderung an sich stellt allein schon eine Konfliktebene dar, die für eine Geschichte/einen Roman existentiell ist. Der Protagonist sollte auch so oft wie möglich geprüft werden, man sollte ihm Steine in den Weg legen und alles tun um seinen Weg so schwierig wie nur irgend möglich zu gestalten. Eine Geschichte ohne Konflikte ist nicht besonders spannend, vor allem wenn sich der Protagonist dadurch kaum bis gar nicht entwickelt.

Wichtig bei einer menschlichen Form eines Antagonisten ist, dass dieser sich komplett vom Protagonisten unterscheidet. Ist der Protagonist reich, sollte der Antagonist arm sein. Ebenso verhält es sich mit dem Aussehen beider Figuren. In speziellen Fällen kann man auch die typische Daily Soap Karte mit dem bösen Zwillingsbruder mit der Augenklappe ziehen. :lol:

Wie auch immer man es handhabt, Hauptsache ist das der Protagonist ein Hindernis hat das er überwinden muss. Und hierbei kann ein Antagonist recht hilfreich sein, um der Story nicht nur Tiefe, sondern auch Spannung zu verleihen.
 

Avi

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@Sawi: Ich hab dir doch immer wieder mit dem Foreshadowing in den Ohren (bzw Tasten) gelegen. Heute fiel mir dann auf das ich selbst zu wenig damit gearbeitet habe. Eben habe ich das geändert und nun eine Szene ins erste Kapitel eingearbeitet, welche schon ihren Schatten auf zukünftige Ereignisse werfen wird.

Das ist immer schwer in einer in sich flüssigen Erzählweise noch einmal etwas abzuändern. Aber es hat mMn sehr gut funktioniert. Positiv war auch das ich die Geschwindigkeit somit ein wenig herausnehmen konnte. So wirkt es jetzt sogar noch besser, weil ich dem Geschehen somit mehr Zeit ließ. Das ist dann wiederum der positive Aspekt, wenn man etwas nachträglich bearbeitet, denn die Geschwindigkeit beim Erzählen ist auch nicht ganz unwichtig.
 

Sawbones

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Jao! Foreshadowing nutz eich recht wenig. Höchstens den Anfang, mit dem schlechten Ende um zu zeigen, wo hin die Reise gehen wird, wenn der Prota nichts tut. Dann mal hier und da Dialoge zum thema "mantelung", wobei Mantelung geändert wurde in "illumination", wa sim neuen lyr ja recht bedeutsam sein wird.
 

Avi

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Jao! Foreshadowing nutz eich recht wenig. Höchstens den Anfang, mit dem schlechten Ende um zu zeigen, wo hin die Reise gehen wird, wenn der Prota nichts tut. Dann mal hier und da Dialoge zum thema "mantelung", wobei Mantelung geändert wurde in "illumination", wa sim neuen lyr ja recht bedeutsam sein wird.
James N. Frey hat das immer gehasst, wenn seine Schüler* in ihren Geschichten nachträglich kleine Zeichen und Symbole einbauten. Also etwas, dass in Verbindung zu späteren Ereignissen stehen wird. Jedoch haben sie das derart überladen und zum Sport gemacht, das es auch schon wieder in die falsche Richtung ging. xD

Ich habe auch so ein Zeichen am Anfang verwendet, will es dabei aber auch belassen. Weil es später signifikant auftritt, hielt ich es jedoch für sehr wichtig. ^^

*In den USA wird man für sein Talent stets belohnt. Bist du gut in Sport, kannst du mit einem Stipendium rechnen. Bist du gut in Kunst oder kannst gar schreiben, wirst du auch gefördert ohne Ende. So etwas vermisse ich hier in unseren Gefilden schmerzlich. Als kreativer Mensch kommt man hier nicht weit. Zumindest Schreibschulen, die ernsthaft betrieben werden und auch Perspektiven liefern, würde ich mir wünschen.
 
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