CW - Club der leidenschaftlichen (Hobby) Autoren

Avi

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#1

Es gab schon einmal einen Thread dieser Art, jedoch wurde er 2007 eröffnet und kam 2009 zum Erliegen. Bevor ich wieder alte CW - Leichen ausgrabe, eröffne ich einen neuen Thread für all jene CW'ler die gerne in ihrer Freizeit schreiben, oder welche gar anstreben ihr Hobby zur Berufung zu machen.


Ob nun Ritter in glänzenden Rüstungen hoch zu Ross, tapfere Weltraumpiloten die auf außerirdische Zivilsationen treffen, ein verlassenes Haus mit seltsamen Geräuschen, eine unbekannte Leiche im Pfarrhaus und ein Detektiv auf der Spur eines grausamen Verbrechers... die Literatur bietet neben sachlichen Büchern und Biografien eine beispiellose Vielfalt. Man kann ein Buch oder eBook lesen und vollkommen darin versinken. In diesem Thread geht es jedoch weniger um die Bücher selbst, als vielmehr um all jene die gerne schreiben und Welten, sowie einzigartige Charaktere und Handlungen erschaffen.

Hier könnt Ihr Euch austauschen, Tipps gegen Schreibblockaden geben und euch inspirieren lassen. Gedichte und andere Lyrikformen sind hier auch sehr gerne gesehen. ;)

Kurz ein paar Worte zu mir: ich schreibe schon seitdem ich denken kann. Damals als kleiner Pimpf noch auf einer alten Schreibmaschine meiner Mutter. Ich war mit dieser Maschine fast schon verwachsen und als unser Vater den ersten Computer nach Hause brachte, ein 500MHz IBM Rechner, wurde das Schreibprogramm Word 5.5 mein bester Freund und ich speicherte all meine Geschichten auf Disketten. Anfangs schreibt man noch sehr holprig und hält alles für toll und großartig, doch mit der Zeit kommt die Routine und die Übung, so dass man sich auch verbessern und aus Fehlern lernen kann. Unzufrieden bin ich noch immer mit mir und es gibt ständig etwas zu verbessern. Aber man sollte niemals aufhören zu schreiben, ganz gleich wie beschissen es einem auch ergehen mag. Leider habe ich den Fehler gemacht in so einer Zeit aufzuhören, doch meine Leidenschaft für das Schreiben entfachte um Glück nach langer Zeit erneut. In der Zeit habe ich einige Projekte angefangen und kleinere Werke verfasst, die man zum Teil auch in meinem Blog hier auf CW lesen kann:


Unter fremden Sternen


Das Alpha - Programm


Das Tor

Fliegen

In meinem Blog befindet sich noch die in 5 Parts aufgeteilte Kurzgeschichte "Als die Menschen ausstarben". Doch erstmal genug von mir. Jetzt seid Ihr dran mit Euren Projekten, Geschichten, Ideen und Problemchen rund ums Schreiben.




Man erkennt den Autor aus der Schrift vielleicht deutlicher als aus dem Leben.

Johann Wolfgang von Goethe
 
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Sawbones194
#2
JA Man! Geilster Thread :-D

Ich bin absoluter Schreib-Fan. Seit 6 Monaten schreibe ich an meinem, derzeit 300 Seitigen Roman und bin auch fast fertig. Davor schrieb ich aber auch shcon eine menge. Allen voran natürlich The Elder Scrolls FanFics. Dabei war "Die Drachenkrise" mein Meisterwerk mit über 100 Seiten! In meinem Blog, den ich in der Signatur verlinkt habe führe ich sogar einen kleinen Schreibblock! :p
 

Avi

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AviatorF22
#3
JA Man! Geilster Thread :-D

Ich bin absoluter Schreib-Fan. Seit 6 Monaten schreibe ich an meinem, derzeit 300 Seitigen Roman und bin auch fast fertig. Davor schrieb ich aber auch shcon eine menge. Allen voran natürlich The Elder Scrolls FanFics. Dabei war "Die Drachenkrise" mein Meisterwerk mit über 100 Seiten! In meinem Blog, den ich in der Signatur verlinkt habe führe ich sogar einen kleinen Schreibblock! :p
Es gibt ja einen neuen Artikel in deinem Blog, den ich noch nicht kenne. :o Muss ich gleich mal lesen.
 

Avi

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#5
Jao. Jeden Mittwoch und Samstag kommt ein neuer Artikel :cool:
Habe ich gelesen. :smile3: Auch deine Vorgeschichte wie du zum Schreiben kamst. The Elder Scrolls sind der zentrale Dreh- und Angelpunkt deines Hobbys. Daraus hat sich dann "Lyr" entwickelt, richtig? Ich bin schon auf deinen nächsten Blog gespannt, in welchen du "Lyr" näher beleuchten wirst.
 

Avi

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AviatorF22
#9
Hey. Was ist eigentlich so dein Lieblings-Genre bei Büchern, und wieso?
Ich hab früher sehr gerne Jules Verne gelesen. Ergo fing es schon mit Sci-Fi und Abenteuer an. ;) Später dann Wolfgang Hohlbein Romane, sowie auch Groschenromane, Fantasy, utopische Romane aus der russischen Literatur (mein Vater hatte noch einen Haufen DDR Bänder zu Hause), Piratenromane wie die von Karpfanger oder Horrorromande von Stephen King oder anderen amerikanischen Autoren.

Kurzum: alles querbeet. ;)
 

Avi

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AviatorF22
#11
Ich bin eher im Fantastischen Genre vertreten. Also Fantasy und Sci Fi. ANgefangen hat es mit den Elder Scrolls Romanen, über die Gears Büche rund aktuell "Dune" von Frank Herbert :-D
Ich hab mal Herr der Ringe angefangen, doch bei Tom Bombadil musste ich kapitulieren. xD Das liest sich zwar sehr gut, ist aber ein extrem detailreiches und umfangreiches Werk. Früher habe ich selbst mal versucht so ins Detail zu gehen, doch es fehlt mir in dieser Hinsicht an Ruhe und das Talent für die Tiefe. Ich schneide in meinen meist eher durch Sci- Fi geprägten Geschichten vieles nur an und versuche einiges dem Leser und seiner Fantasie zu überlassen. Wenn ich versuche eine Fantasy- Geschichte zu schreiben, geht das dann meist in die Hose, weil ich auf Teufel komm raus authentisch wirken will und mich dazu dann doch in Details verstricke, die jedoch keine Relevanz für die Story haben. :ugly:
 
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#12
Yay, ein Schreibthread :)

Ich bin auch schon quasi Hobbyschriftsteller seitdem ich sechs bin (auch wenn meine sehr frühen Werke natürlich noch sehr... interessant waren. Meine erste Geschichte war ne Zelda-Pokemon-Crossover-Fanfiction xD) und so richtig aufgehört hat das eigentlich nie. Mein letztes "großes" Werk hab ich vor knapp zwei Jahren begonnen und dann leider irgendwann abgebrochen, weil ich es im Abi-Stress irgendwie aus den Augen verloren hab und dann nie wieder ganz den Faden aufnehmen konnte, den ich vorher hatte.

Generell lässt sich aber sagen, dass ich zuerst immer ziemlich Fantasy-lastig geschrieben hab (manchmal auch kurze Fanfictions). So ungefähr als ich dann 16 war hatte ich ein persönliches Revival im Lesen von Büchern und hab zu der Zeit meine Liebe zu Stephen King entdeckt, aus der dann ein paar relativ morbide Geschichten völlig jenseits des Fantasy-Genres entstanden sind, die ich aber leider auch alle größtenteils nur angeschnitten hab. Ich hatte zu der Zeit einfach locker eine Idee für ne Kurzgeschichte pro Tag, aber nur die wenigsten davon haben dann auch wirklich als Erzählung funktioniert.

Mittlerweile lese ich dann wieder komplett andere Bücher, als noch damals mit 16-18 (hatte auch zwischendurch wieder ein Jahr, in dem ich wenig Zeit zum Lesen gefunden hab.)
Mein Lieblingsautor momentan ist Haruki Murakami und durch mein Studium (ich studiere Germanistik und Anglistik) kam ich auch vermehrt dazu, klassische Autoren zu lesen und hab erstmals gemerkt, dass hinter diesen Klassikern deutlich mehr steckt, als man damals als Pubertierender Banause während der Schullektüre festgestellt hat :lol:

Aber um mal wieder zum eigentlichen Thema des Threads zurückzukommen: Ich denke sooo oft übers Schreiben nach, aber den Kram, den ich mittlerweile gern schreiben würde, trau ich mir gar nicht mehr wirklich zu. Damals hatte ich den Anspruch an mich, spannende Unterhaltungsliteratur zu schreiben, während ich mich heute eher auf interessanten Gebrauch der Sprache selbst und alltägliche Themen und Gefühle konzentrieren möchte. Meine ersten Versuche hab ich da auch schon gemacht, aber momentan hab ich durch Uni, Freundin und (beschämenderweise) Videospiele einfach nicht genug Zeit, mich so in eine Geschichte zu vertiefen. Denn WENN ich schreibe, dann schreib ich echt vier bis sechs Stunden täglich - wenn nicht sogar mehr... Und dafür fehlt mir irgendwann einfach der Raum.
Aber vielleicht kommt ja iiirgendwann nochmal was von mir. Ich werd auf jeden Fall mal den Thread hier verfolgen und falls Interesse besteht, kann ich auch gern mal eines meiner unvollendeten Werke hier reinstellen :)
 
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3 Mai 2011
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#13
Klasse Thread. Danke dafür Avi. Ich schreibe...seit ich schreiben kann eigentlich.

Besonders immer dann, wenn ich emotional irgendetwas kompensieren möchte. ;)

Von daher mal wieder ne kleine Gelegenheitslyrik von mir:

Wenn du so im Zimmer sitzt,
allein und ohne Ziel,

wenn du denkst das Leben ist
ein ganz unfaires Spiel,

verzweifle nicht und denke dran,
du bist nicht allein!

Auch wenn du ganz am Boden bist
was gutes kann gedeihn. :)
 
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4 Nov 2015
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Sawbones194
#14
Ich denke sooo oft übers Schreiben nach, aber den Kram, den ich mittlerweile gern schreiben würde, trau ich mir gar nicht mehr wirklich zu.
Wieso? Was soll schon passieren. Ich mein, okay, wenn du keine Zeit hast. Aber es nicht tun, weil du angst hast wäre irgendwie schade :neutral:

Ich werd auf jeden Fall mal den Thread hier verfolgen und falls Interesse besteht, kann ich auch gern mal eines meiner unvollendeten Werke hier reinstellen
Also ich werde meine texte hier definitiv reinstellen. :-D Damit fang ich auch direkt mal an! Und zwar mit "Die Drachenkrise":

Die Drachenkrise

“Ihr da! Endlich seid ihr Wach. Ihr wolltet die Grenze nach Cyrodiil passieren. Seid direkt in den Hinterhalt der Kaiserlichen geraten, genau wie wir.” Der Gefangene kam wirklich wieder zu sich. Was er in Cyrodiil wollte war egal. Wer er war, welcher Rasse er angehörte und was er vor seiner Festnahme tat war ebenso belanglos. Wichtig war nur was bald passieren würde. Er lauschte dem Gespräch zwischen den Rebellen und dem Pferdedieb nicht. Er kannte die Person neben ihm. Es war Ulfric Sturmmantel. Da sie ihn nicht nach Cyrodiil brachten, würde nur noch der Henker auf ihn warten. Aber nicht irgendein Henker. Der letzte aller Henker.

Erstgeborener der Existenz und Verwalter ebenjenes Systems. In Helgen angekommen, erkannten die Kaiserlichen, dass das zukünftige Drachenblut gar kein Rebell war. Doch es geschah was passieren musste: Er wurde dennoch zum Tode verurteilt. Eine Leiche mehr oder weniger war vernachlässigbar für die ehemalige Großmacht der Nedic. Kurz bevor der Henker zum finalen Schlag ausholte war eine entsetzlich laute Stimme zu hören.

„HO! HA! HO!“

Rief sie quer durch das gesamte Reich. Alle Bewohner Tamriels schauten in Richtung Cyrodiil. Die Stimme war kalt und laut. Jedoch schien sie von nirgends zu stammen. Nach einigen Sekunden erschien ein hellblauer Ball am Himmel über dem Weißgoldturm. Hätten die Bewohner Nirns die erweiterte Wahrnehmung innegehabt, hätten sie erkannt, dass diese Kugel aus dem Jahre 1Ä 555 ihrer Zeitrechnung stammte. Zu dieser Zeit fingen die Nedic an, gegen Alduin und das Konzept des Kalpas zu rebellieren, nachdem sie erkannten wie der Zeitfresser gegen Shor verlor und sie wieder begannen zu altern. Am Monahven vereinten sich die Drei mächtigsten Individuen, welche die Nedic zu bieten hatten und forderten Alduin heraus.

Für Alduin waren alle Menschen Nedic. Er war erst seit einigen hundert Jahren in dieser Welt und hatte mit dem Verzehr erst begonnen. Er erwartete kaum, dass es die Nedic schaffen würden Teile des Reiches zu verstecken, wie es der Springteufel seiner Zeit tat. Dennoch war er neugierig. Warum haben die Sterblichen ihn jetzt herausgefordert? Er verschlang diese Arena seit Urzeiten, wie es das System für ihn vorgesehen hatte, und nie wurde er herausgefordert. Behindert wurde er häufig. Aber ein Kampf? Das stank förmlich nach Verzweiflung. Diese wahrnehmungsschwachen Wesen. Sie erkannten entweder nicht wie wichtig Alduin war oder es war ihnen schlicht egal.

Was sie auf gar keinen Fall wussten war wofür ihre Ebene existierte. Nirn. Die Arena. Daedra gegen Aedra. Der ewige Wettkampf um die Herrschaft der Existenz. Der Beweis die Krönung der Schöpfung zu sein. Erschaffung gegen Veränderung. Autor gegen Kritiker. Es war nicht Alduins Entscheidung, dass die Existenz so ist wie sie nun einmal war. Ob es des Träumers Wille war? Nein. Alle Wesen in jeder Ebene haben den freien Willen. In jeder der drei Ebenen. Reich des Vergessens, Aetherius und Mundus. So waren die Ebenen bekannt.

Die erschaffenden Aedra in Aetherius, die verändernden Daedra im Reich des Vergessens und die Sterblichen in Mundus, auf Nirn. Eine so große Ebene und sie versammeln sich auf einem Planeten, der nicht mal unendlich Masse bietet.
Der Träumer entschloss sich dazu die Aedra und Daedra mit begrenzter Masse auszustatten, während die Sterblichen acht Planeten mit jeweils unbegrenzter Masse haben und sie nicht nutzen können. Und das werden sie auch nie. Sie sind nicht weit genug entwickelt um jemals die Planeten zu erreichen. Gerade mal eine handvoll Rassen wissen überhaupt von diesen Planeten. Es könnte eine Zeit geben an dem jede intelligente Rasse von den Planeten wissen würde. Das weiß Alduin als Verwalter des Systems.

Er kann erkennen was aus dieser Ebene werden würde, wenn er mal nicht da sei, um die Arena sich neu erschaffen zu lassen. Doch er wird immer da sein. Er sieht und weiß alles was im System ist. Es gibt keine Waffe, welche die Menschen bauen könnten um ihn aufzuhalten. Es war nie vorgesehen, dass es Drei gleichberechtigte Ebenen gibt. Drei Kämpfer ohne Arena. Oder zwei Kämpfer gegen die Arena.

Alduin wusste er würde gegen die drei Nedic gewinnen. Falsch. Nedic wurde aus dem C0DA des Systems entfernt. Es sind nun Nord. Es sind Nord! Interessant! So etwas ist vorher nicht passiert. Das beweist das Potenzial hinter diesen Wesen. Innerhalb eines Kalpas haben sie es geschafft eine Zeile im C0DA zu verändern und zu einer neuen Rasse zu werden. Am Hohen Hrothgar warteten die drei Nord auf Alduin. Er müsste ihre Herausforderung gar nicht annehmen.

Doch er war gespannt was diese kleinen Dinger für ihn vorbereitet haben könnten. Er landete auf Nirn. Seine hinteren Beine legte er auf Valenwald und Elsweyr, während er seine Flügelarme auf Hammerfell und Morrowind ablegte, um zu landen. Sein gigantischer Schädel ragte in die Luft und er blickte nach Magnus. Dann richtete er seinen Blick auf den Hohen Hrothgar. Als er landete wurden hunderte Hist getötet. Das tat ihm tatsächlich leid. Die Hist sind eine der Rassen, die jedes Kalpa überleben sollten. Und nun sind viele von ihnen verstorben. Das hatte Alduin nicht bedacht. Sie würden sich zwar wieder regenerieren und zu alter Stärke kommen, dennoch war er betrübt. Er wandte sich nun wieder mit allen Sinnen den Nord zu, die anscheinend angefangen hatten zu reden, als er in Gedanken war. Egal was die Drei gesagt hatten, sie würden sterben.

Dennoch hörte er ihnen den Rest ihres Lebens zu. Währenddessen schaute er über den C0DA ihr Inventar an. Einer von ihnen war Magier. „Deine Schreckensherrschaft ist vorbei, Weltenfresser!“ Er besaß ein Gewand aus Leinen, lila eingefärbt durch verschiedene Beeren und ein wenig Tollkirsche. Zusätzlich besaß er einen Zauberstab, der Feuerschaden verursachen konnte. Anscheinend einer der Gründer einer Magier-Akademie. „Dein Kopf wird meine Wand zieren!“ rief der Krieger der Gruppe. Er trug eine Stahlrüstung und schwang ein Stahl-Zweihandschwert und war Häuptling eines Stammes im Norden dieses Landes.

„Ich fürchte dich nicht!“ rief die…schwangere Krieger-Frau. Sie war mit dem männlichen Krieger vermählt. Also hieß es Drei gegen Alduin. Jedoch wird es vier Opfer geben. „Steh nicht so herum! Greif an!“ rief der Krieger zu Alduin. Im Inventar des Magiers ist ein leerer Platz. Es ist etwas da, jedoch nichts was vom System erkannt wird. Auch im C0DA ist nichts zu erkennen. Alduin kennt es nicht. Mit lauter, tiefer Stimme rief er „Eure Existenz ist nun vorbei Nord!“ Er fing an, die obere Schicht des Hrothgar zu verschlingen. Der Hrothgar war einer der Punkte, die das Kalpa unversehrt überstehen würden. Doch die obere Schicht samt Nord werden verschlungen. Ein erträglicher Verlust.
Als Alduin anfing zu verschlingen, zückte der Magier eine Schriftrolle der Alten. Alduin stoppte sofort. Er konnte die Rolle zwar optisch sehen, doch sie war nicht existent. Nirgendwo im C0DA des Systems gibt es Informationen über diese Schriftrolle.

Als der Magier sie aufrollte, verschwand alles Wissen über die Zukunft aus Alduins Verstand. Er weiß nun nicht mehr was morgen, übermorgen oder irgendwann einmal passieren würde. Das war erschreckend für ihn. Egal was diese Rolle nun war, sie war das unwahrscheinlichste was er jemals gesehen hat. Er wusste nicht was nun passieren würde, also atmete er tief ein, um die Nord zu verschlingen. Doch der Magier nutzte bereits die Schriftrolle und Alduin war den Strömen der Zeit hilflos ausgesetzt. Diese Ströme kannte er sehr gut. Immer wenn seine Arbeit verrichtet war, begab sich Alduin in diese Ströme und wartete bis er die Arena erneut säubern musste. Das war viel mehr Instinkt als kontrollierte Arbeit. Er tauchte auf, wenn er es für richtig hielt. Doch jetzt war er hilflos und musste warten bis die Ströme ihn freiließen. Und dies geschah am 27. der Letzten Saat im Jahre 401 der 4. Ära.

Aus seiner Perspektive dauerte diese „Reise“ Jahrtausende. Mehr sogar. Ewigkeiten. Ewigkeiten in der Alduin die Arena hätte neu starten lassen müssen, dies jedoch nicht konnte. Er war tatsächlich gespannt wie sich die Arena entwickelte. Hatten die Aedra oder gar die Daedra bereits gewonnen? Viellicht haben sie sich auf eine zweisame Existenz geeinigt? Als Alduin wieder aus den Zeitströmen geworfen wurde, fand er sich an der selben Stelle wieder, an der er diese Welt verließ. Hinter seinem rechten Flügel ragte der Weißgoldturm hervor. Vor ihm war der Hohe-Hrothgar. Er versuchte einen stabilen Stand zu finden. Als er mit einem Beim in der Schwarzmarsch aufzukommen versuchte, riss er ohne es zu wollen das Dorf Kleinmottien nieder. Dieses Dorf hatte so einiges erlebt und wurde wieder aufgebaut, nur um am ende unter den Füßen des Weltenfressers zu enden. Sein Körper verdunkelte beinahe ganz Tamriel. Sein auftauchen war wie ein Schock für die Existenz. Alles fing an sich ein wenig zusammenzuziehen, so als würde sich die Welt erschrecken. Alduin war als Legende abgetan worden und tauchte nun auf um die Welt zu fressen. Aufgrund der Tatsache, dass er Ewigkeiten verloren in den Strömen der Zeit war, fing er nach seiner Landung direkt mit seiner Arbeit an.

Er richtete sich auf und bereitete sich darauf vor die Welt zu fressen. Doch er war erschöpfter als er es erwartet hatte. Es gelang ihm nur Helgen zu verschlingen, bevor er sich hat fallen lassen. Alle Bewohner, Gefangenen und die gesamte Existenz in und um Helgen wurde verschlungen. Nichts blieb übrig, es gab nur noch Schwärze und die pure Non-Existenz. Dies brachte Alduin ein wenig Energie zurück, die er für seinen Plan B nutzte. Diese Situation war nur noch unberechenbar. Wie sicherlich bekannt ist, sind Dovah nichts geringeres als Zeitmaschinen. Sie können von jedem Augenblick aus in jede Zeit gelangen. Jedoch brauchen sie einen „Anker“, eine Art Fixpunkt. Dieser Fixpunkt war der erstgeborene Dovah: AL-DU-IN. Für sterbliche einfach nur Alduin. Die Dovah nach ihm existieren nur um Alduin zu dienen. Als er jedoch verschwand wurde ein Dovah nachdem anderen von den Nord ausgelöscht. Normalerweise würden sie wiedergeboren um ihrem Meister weiter zu Dienen, doch Alduin war aus dieser Existenz entfernt worden. Beinahe so wie eine Nullsummierung. Als er jedoch in dieser Existenz-Ebene auftauchte besaßen die Dovah wieder eine Existenzberechtigung. Einer nachdem anderen stiegen sie aus ihren uralten Gräbern. Knöcherne Gestalten. Schreiend vor Schmerzen, verursacht durch das Fleisch das ihnen wieder an den Knochen wuchs.
Alduin bemerkte die Wiederauferstehung seiner Rasse und stellte sich auf seine Hinterbeine. Er schlang seine Flügel um sich herum und Schlief ein. Er musste sich ausruhen und Kräfte für das verzehren sammeln. Außerdem musste er seinen Geist auf den neusten Stand bringen. Er musste Jahrtausende der Geschichte Mundus aus dem C0DA herauslesen und ein Urteil fällen. Es würde Drei Monate dauern.

Auch der Gefangene, mit dem Ziel es nach Cyrodiil zu schaffen wurde von Alduin gefressen. Er sah nichts, hörte nichts und spürte nichts, bis er ein helles Licht erblickte. Er fand sich in einem paradiesischen Ort wieder. Dieser Ort bestand aus einer Hochebene, ähnlich der aus dem Herzland Cyrodiils. Jedoch gab es keine Anzeichen von Bauten oder intelligenter Existenz. Alles war naturbelassen. Die Temperatur war perfekt. Vögel sangen, die Sonne strahlte, ohne dabei zu blenden und es schien als würde eine sanfte Melodie in der Luft liegen. Nicht nur das; Der Gefangene schien sogar die exakten Noten sehen zu können:



Diese Melodie erfasste das tiefste innere im Geist des gefangenen. Vom Glück beseelt streifte er durch dieses perfekte Land. Im Zentrum des mit Blumen bestückten Landes war ein See an dem er innehielt. Er beugte sich vor und sah sein Spiegelbild in diesem perfekt klarem Wasser. Und eine Stimme, welche von diesem perfektem Ort selbst zu kommen schien ertönte. „Mein Kind. Was machst du hier? Du bist kein Anhänger Ihrer und bist dennoch hier.“ „Wer spricht da?“ „Ich will dich nicht mit Wörtern verwirren die du nicht verstehen würdest. Ich bin Tallatha, einer der Finger Kynareths.“ „Und wo bin ich?“ Der Gefangene konnte nicht sagen wieso, jedoch fühlte es sich so an als würde die gesamte Ebene lächeln, als er diese Frage stellte. „In der Ebene meines Meisters.“ „Ich bin tot nicht wahr?“ die Stimme schwieg. „Warum bin ich hier?“

Trotz der Information das er gerade eben erst gestorben ist, war der gefangene zufrieden. „Ich weiß es nicht. Die einzigen Sterblichen die diese Perfektion der Natur hier nachdem Tode zu sehen bekommen sind für gewöhnlich Anhänger Kynareths. Doch ich kann lesen das du keiner bist.“ Vor ihm manifestierte sich eine Hellgrüne, schimmernde Kugel. „Tallatha, wer ist das?“ „Ich weiß es nicht. Amaron, du bist viel älter als ich. Welche sterblichen gelangen in Kynareths Ebene wenn sie keine Anhänger sind?“ Die Kugel zuckte wild um den Gefangenen umher. „Mir fällt nichts ein was in letzter Zeit möglich gewesen sein könnte.“

Plötzlich zog irgendetwas den gefangenen aus dieser Ebene. Er sah wie sich dieses perfekte Land immer weiter von ihm entfernte und wie er in die Leere gezogen wurde. Dort hörte er eine tiefe, kalte Stimme. „Dovah! Es betrübt mich es zugeben zu müssen, doch die Menschen haben mich bezwungen.
Durch ein Artefakt unvorstellbarer macht gelang es ihnen mich den strömen der Zeit auszusetzen. Ich bin wieder in diese Existenz-Ebene angekommen. Jedoch geschwächt. Ich kann nicht riskieren wieder solchen Qualen ausgesetzt zu werden. Dovah aus allen Zeiten findet mich, euren Anker der Zeit und unterstützt mich! Ich befehle euch die Sterblichen zu vernichten oder zu versklaven!“ Die Stimme schwieg in dieser vollkommenen Dunkelheit. „Ich...ein Drachenblut? Zu dieser Zeit? Das System will mich äußerst stark beanspruchen, wie mir scheint!“ Der Gefangene fühlte wie die Stimme sich ihm zuwandte! „Dovah! Qahnaar joorre ahrk drun zah faaz ko daar lein! Fah C0DA! Fah lein!“ Unzählige tiefe Stimmen schrien. „Fah C0DA! Fah lein! Fah AL-DU-IN!“ es war Alduin der eine Art Rede hielt. Kurz darauf wurde der Gefangene wieder in Kynareths Ebene geworfen. Vor ihm war wieder die Kugel und eine Frau. „Er war tatsächlich Sterblich. Doch wo ist er nun?“ Der gefangene richtete sich wieder auf, als er ohne Schmerzen auf die Eben geworfen wurde. „Verstehe.“ sagte die Frau und drehte sich zu ihm.

Sie hielt ihre Hand unter seinem Kopf und half ihm auf. „Was für ein seltsames Ding du bist.“ Das war zu viel für den Gefangenen. Erst wird er ausgelöscht, landet dann hier, dann in der Leere und jetzt wieder hier. Und die Frau? Sie sieht haargenau so aus wie die Statuen von Kynareth! Voller Panik schlug er um sich und traf Kynareth mit der Faust im Gesicht. Sie fiel zu Boden. Der Himmel färbte sich schlagartig rot. Kynareht hob sich vom Boden hoch. „Wie kannst du mir Wehtun?!“ reif sie und sah ihn sich genauer an. „Wie bist du verschieden?“ der Gefangene fiel auf die Knie, im wissen einen Gott geschlagen zu haben. „Wollte nach Cyrodiil. Ich wurde von kaiserlichen festgenommen und sollte hingerichtet werden...“ sagte er mit zittriger Stimme. „Aber?“ fragte Kynareth, während sich der Himmel wieder blau färbte. „Ein großer, schwarzer Drache kam und...dann war Ich hier.“ „AL-DU-IN ist zurück? Konntet ihr ihn nicht zur strecke bringen?“ Er stand auf und zuckte mit den Achseln. Sie vergaß dass die Sterblichen nicht die Informationen aller Individuen in der selben Ebene besaßen. „Der einzige Grund warum du hier sein kannst ist dass AL-DU-IN die Dovah wiederaufleben lässt. Du bist mit der Seele eines Dovah geboren und wurdest nachdem Verzehr wiederbelebt. Du bist wohl ein Drachenblut und musst zurück nach Mundus. Du bist nur hier für eine Art „Zwischen Speicherung“. Ich schicke dich da hin wo du hingehörst.“ sie hob ihren Arm und der Gefangene lag am Stadtrand von Helgen.


Alduin erhob seinen Kopf. Er schrie und hob ab. Er flog zu Masser und landete auf dessen unbegrenzter Rückseite um zu ruhen.

„Der Drache war sicher Alduin?“ fragte eine Wache die gerade den Bergpfad hinauf ging. „Mit ziemlicher Sicherheit!“ antwortete der Magier der Akademie von Winterfeste. „Er hat irgendetwas hier gemacht. Sein Kopf zeigte auf diese Bergkette hier.“ „Da liegt jemand!“ rief die Wache Hadvar. Sofort rannten die beiden zu dem bewusstlosen Gefangenen. Hadvar erkannte die Handschellen. „War wohl ein Flüchtling! Im Kerker gibt’s so wenig zu essen, dass man gerne mal bei einer Flucht zusammenbricht.“ „Ich renne schon mal nach Helgen voraus und lasse alles für eine Behandlung vorbereiten!“ rief der Magier. Hadvar nahm den Gefangenen auf seine Schulter und rannte hinterher, so schnell er eben konnte. Doch der Magier war bereits nach der ersten Abbiegung stehen geblieben. Hadvar stellte sich neben ihm hin und lies den Gefangenen neben sich fallen. Vor ihnen sollte Helgen sein. Doch da war nur Schwärze. „Alduin.“ flüsterte der Magier. Sofort nahm Hadvar den Gefangenen wieder auf und brachte ihn nach Flusswald.
Der Magier blieb noch stehen und warf einen Stein in das Loch der unendlichen Schwärze. Dieser Stein wurde kleiner und wurde dann zu unendlich Partikeln die dann verschwanden. In Flusswald brachte Hadvar den Gefangenen zu seinem Onkel, dem Schmied. Dort wachte er auf. „Ihr da!“ reif Hadvar sofort, der neben dem Bett saß. „Seid ihr aus Helgen?“ Der Gefangene richtete sich langsam auf und versuchte in den paar Sekunden die er hatte zu realisieren was passiert war. „J..ja ich war dort ein Gefangener.“ erzählte er dem kaiserlichen Soldaten. „Keine sorge. Wenn ihr mich fragt, habt ihr eure Begnadigung längst verdient. Könnt ihr mit sagen was passiert ist?“ Der Gefangene erzählte davon wie er hingerichtet werden sollte und wie ein schwarzer Drache auftauchte. Hadvar verließ darauf hin das Haus des Schmieds. Der Magier trat näher. „Niemand außer euch, Ulfric und Tullius haben überlebt. Tullius besaß eine Schriftrolle des göttlichen Eingriffs aus Morrowind, Ulfric schien mit einem Schrei die....Zeit zu verlangsamen. Wie seid ihr entkommen?“

Der Gefangenen überlegte ob er erwähnen sollte was er gesehen zu haben schien. „Ich...ich bin mir sicher das lag am Aufprall aber ich könnte schwören ich war in der Leere.“ Der Magier ließ sich in seinen Stuhl fallen. „Bitte was?“. „Ich war in Helgen, der Dra...Alduin kam und verschlang alles. Ich...“ Er entschied sich Kynareth lieber nicht zu erwähnen. „Ich war in völliger Dunkelheit und konnte eine tiefe, kalte Stimme hören. Sie sprach davon sich ausruhen zu müssen und das die Dovah alle Sterblichen zu vernichten haben. Dann wandte sich die Stimme mir zu und nannte mich 'Drachenblut'.“ Der Magier war verblüfft. Er signalisierte mit seinen Händen dass der Gefangenen fortfahren solle. „Und dann sprach er in einer vollkommen anderen Sprache.“ Der Magier klatsche einmal in die Hände. „Könnt ihr euch an irgendwelche Wörter erinnern?“ Er dachte nach und wie aus Instinkt sprach er die Wörter:

„Dovah! Qahnaar joorre ahrk drun zah faaz ko daar lein! Fah C0DA! Fah lein!“ Wie in Trance sprach er diese Worte. Der Magier erkannte seine Chance und gab ihm Stift und Papier, auf welche der Gefangene diese Worte schrieb. Dann war alles wieder normal. „Diese Worte...“ flüsterte der Magier, während er sich am Kinn kratzte. „Mein ehemaliger Meister war einer der wenigen die Dovah sprechen konnten. Zumindest teilweise. Er brachte es mir bei...“ sofort fing er mit der Übersetzung an. Nach 30 Minuten war er fertig und las sie dem noch immer müden gefangenen vor:

„Drachen! Vernichtet.. Sterbliche und bringen...nein bringt. Also... Drachen! Vernichtet die Sterblichen und bringt endlich Schmerz in diese Welt oder Mundus. Für Coda, für Mundus... Dieses Wort...Coda, dass kommt mir bekannt vor. Es war eine Theorie meines Meisters glaube ich...Er ist nun bei den Psijics. Seine Notizen müsste ich hier haben...“ Der Magier kramte ein altes Buch mit vielen losen Blättern heraus und durchsuchte sie. „Da habe ich es ja..'Theorie zu C0DA'. Warum habe ich sie nie durchgesehen?“ als er den Zettel durchlas schaute er auf „Kann das sein?“

Basis-ID: Person_Altmer_62130M446_(Tauryon) Status: 0

Hadvar betrat das Haus. „Hier ist der Magier der Akademie. Er wird euch zu den Ereignissen befragen.“ Der gefangene gab ihm Auskunft und zitierte wieder die Wörter. „Coda?“ fragte der Magier. „Das sagt mir leider nichts.“


Nach dem Gespräch mischte sich der Schmied ein. „Was werdet ihr jetzt machen?“ Das Drachenblut zuckte mit den Achseln. Er hatte ja nicht mal damit gerechnet diesen Tag zu überleben. Nach Cyrodiil will er jedenfalls nicht mehr. „Wo geht jemand hin, der sich für ein Drachenblut hält?“ Der Schmied streifte sich durch seinen Bart. „In die nächste große Stadt, glaube ich. Das wäre dann Weißlauf.“ Das Drachenblut stand auf. „Dann gehe ich nach Weißlauf.“ „Sprecht mit dem Jarl wenn ihr könnt. Wir brauchen hier ein paar Wachen. Wir sind die nächstgelegene Siedlung von Helgen aus.“ Das Drachenblut erinnerte sich wieder daran, was für eine Zerstörung von Alduin angerichtet wurde. „Wachen werden euch nicht Helfen. Aber ich werde es Ansprechen.“ Hadvar ergriff das Wort „Ich werde dann erst mal hierbleiben und für ein wenig Schutz sorgen, bis Verstärkung eintrifft.“ der Schmied nickte und das Drachenblut verließ das Haus. Auf den Straßen war es noch relativ ruhig. Als er von den Bewohnern bemerkt wurde fing das flüstern an. „Der Drache war mit Sicherheit der Vorbote des Endes aller Tage!“ flüsterte eine alte Frau. „Ihr meint Alduin?“ sie nickte. „Und der da hat Helgen überlebt?“ wieder nickte die alte. Das Drachenblut ging ungestört weiter und verließ Flusswald über die Brücke. Fernab der Blicke des Dorfes hielt er inne und fing an zu Lachen.

Erst will er aus Himmelsrand fliehen, soll dann hingerichtet werden und ist jetzt ein Drachenblut? Was stimmt nicht mit diesem verdammten Land? Nach einigen Wegminuten erhob sich Weißlauf in der Ferne. Dieses majestätische Juwel der Nation war wirklich atemberaubend. Es gab definitiv hässlichere Ziele. Vor der Stadt wurde er von einer Wache aufgehalten. „Die Stadt ist wegen der Drachen abgeriegelt!“ die zweite Wache mischte sich ein. „Es gab doch nur den einen großen Drachen oder? Der ist doch weg?“ „Befehle vom Jarl. Eintritt nur mit amtlicher Genehmigung!“ Das Drachenblut bemerkte seine auf gesägten Handschellen. Er hob seine Hand vor die Wache. „Ja, Handschellen. Bist du ein entflohener Sträfling und willst wieder nach Hause?“ Er drehte sein Handgelenk und die Wache konnten folgenden Schriftzug lesen: „Eigentum der Festung Helgen...“ die andere Wache schaute sich die Handschellen auch an. „Machst du Witze? Das kann doch nicht...“ ein seufzen trat der Wache heraus. „Ja dann geh halt rein!“ Schnippte sie „Aber geh direkt zum Jarl! Der braucht im Moment jedes Wunder das er kriegen kann.“ und die Wachen öffneten das Tor.

Weißlauf war belebt. Es schien als würden die Bewohner gar nicht bemerkt haben, dass ein schwarzer Drache beinahe ganz Tamriel bedeckte. Olfird Kampf-Geborener unterhielt sich mit seinem Sohn. „Avulstein ist nun..in Sicherheit?“ als die beiden das Drachenblut bemerkten unterbrachen sie das Gespräch und Idolaf nickte. An der Schmiede fragte das Drachenblut wo es zum Jarl hinging. Die Schmiedin zeigte ihm grob den Weg. Nach einigen Minuten sah er die Drachenfeste vor sich. Ein Monument der sterblichen Handwerkskunst aus Holz. Es ist erstaunlich was aus bearbeiteten Bäumen werden kann, wenn der Sterbliche funke das Holz verwendet. Vor dem Tor zeigte er wieder seine Handschellen und wurde hinein gelassen. Kurz vor den Treppen zum Saal des Jarl hielt ihn Irileth auf. „Was wollt ihr?“ fragte sie ihn mit gezücktem Schwert. „Den Jarl sehen.“ „Der Jarl ist beschäftigt. Ich kümmere mich um eure Angelegenheiten.“ Das Drachenblut erzählte ihr von Helgen und zeigte seine Handschellen. „Das Ziel des Drachen war Helgen? Sprecht sofort mit dem Jarl.“ Ach jetzt soll er mit dem Jarl Sprechen? Typisch Kriegermaid. Wenn der Jarl nicht hinsieht auf wichtig machen, doch beim kleinsten anflug- von Herausforderung sofort den metaphorischen Schwanz einziehen.

„Ach Mist verdammter...“ seufzte der Jarl nach dem er die Geschichte hörte. „Zwar gehört Helgen zu Falkenring, jedoch ist Flusswald zu nah dran um es ungeschützt zu lassen.“ Avenicci mischte sich ein. „Wenn wir Wachen nach Flusswald schicken, wird der Jarl von Falkenring es als Provokation ansehen. Er wird denken wir würden uns auf Ulfrics Seite Schlagen.“ Irileth ergriff das Wort. „Sie sind unsere Bürger. Wir haben geschworen sie zu verteidigen“ „Dafür aber einen Krieg riskieren?“ „Genug!“ unterbrach Balgruuf. „Ich werde nicht zulassen wie ein Drache mein Fürstentum niederbrennt.“ Er nickte Irileth zu, welche sich dann auf den Weg zu ihren Männern machte. Der Jarl wandte sich zum Gefangenen. „Ihr habt uns einen großen Dienst erwiesen. Das werde ich nicht vergessen. Bitte bleibt noch ein wenig in Drachenfeste. Wenn ihr wollt könnt ihr gerne in Weißlauf leben. Wir werden sicher eine passende Arbeit für euch finden. Zunächst könnt ihr eine Nacht hier bleiben. Mein Vogt wird euch euer Quartier und die Speisekammer zeigen.“

Das Drachenblut aß etwas und legte sich dann Schlafen. Am nächsten morgen wurde er durch Klopfen an der Tür geweckt. „Steht auf, der Jarl wünscht euch zu sehen.“ leicht benommen vom Schlaf taumelte er zur Tür und begab sich zum Thronsaal. Dort standen Avenicci, Irileth, der Jarl und eine Wache. „Ihr habe einen Drachen gesehen?“ fragte Balgruuf die noch recht jung aussehende Wache. „Ja Sir. Er flog um den westlichen Wachturm herum. Man schickte mich los, um Verstärkung zu holen. Ich rannte so schnell ich konnte. Ich war mir sicher er würde mich verfolgen.“ „Gut gemacht, Junge. Ruht euch in der Kaserne etwas aus. Irileth, sammelt eure Männer vor dem Haupttor! Und Ihr!“ er zeigte zum Drachenblut. Für Balgruuf war es einfach ein entflohener Gefangener der seine Freiheit riskierte um Weißlauf zu warnen. Heldenhaft, keine frage. Davon dass er eventuell ein Drachenblut sei wusste der Jarl jedoch nichts.

„Ihr habt Helgen überlebt. Damit habt ihr mehr Erfahrung mit Drachen als jeder andere hier. Wenn ihr Irileth unterstützt mache ich euch zum Thane von Weißlauf. Damit hättet ihr ausgesorgt.“ Das Drachenblut erkannte dass er mitgehen musste. Wenn er ein Drachenblut ist dann würde ein Drache ihm vielleicht Aufschluss gewähren. „Ich habe keine Ausrüstung.“ beklagte er. Eine Wache brachte diverse Ausrüstung herein. Darunter eine leichte und eine schwere Rüstung, ein Gewand für Magier, eine Axt, Streitkolben, ein Zweihänder, ein Schwert und ein Bogen samt Pfeile. „Nehmt was ihr Braucht.“ und das tat das Drachenblut auch. Am Stadttor angekommen beendete Irileth gerade ihre Rede zu ihren Männern, welche nun deutlich Motivierter wirkten als die Standart-Stadtwachen und ging los. Am Horizont erstreckte sich die Ruine des westlichen Wachturms. Es loderten ein paar Flammen und Rauch stieg überall auf. Mit dem blassblauen Himmel als Hintergrund wirkten die Flammen irgendwie....schön. Es war einfach eine schöne, wenn auch destruktive Szenerie.

„Niemand zu sehen...“ flüsterte Irileth. „Verteilt euch und sucht nach überlebenden!“ Im inneren des Turms kroch eine Wache hervor. „Gebt acht! Er kreist hier immer noch irgendwo!“ und noch bevor die Wache den Satz beendete hörte man das fauchen des Drachen. Dieser war jedoch deutlich kleiner als Alduin. Es war wohl einer der Wiederbelebten. „Ein Drache!“ rief Irileth. Einer der Soldaten zückte ein Horn und blies. Jeder im Fürstentum wird dieses Horn gehört haben. Es war ohrenbetäubend laut. Das Drachenblut konnte es sich nicht erklären, doch er schien den Drachen zu kennen. „Es ist MIR-MUL-NIR!“ rief er. MIR-MUL-NIR war einer der loyalsten Dovah. Sofort stürzte er auf den Boden und fing an Feuer zu speien.
Für das Drachenblut wirkt dies viel mehr wie der beginn einer Konversation, als der beginn eines Kampfes. Er zückte seine Waffe und alle Männer im Umkreis griffen an. Sogar eine Gruppe Khajiit, welche zufällig vorbei kamen griffen an. Es dauerte einige Minuten bis MIR-MUL-NIR wieder in die Luft flog. Ein Pfeil von einem Schützen durchbohrte seinen linken Flügen und der Drache fiel zu Boden. MIR-MUL-NIR prallte mit dem Kopf gegen einer der Trümmer. Man merkte es den Dovah an, dass sie es nicht gewohnt waren angegriffen zu werden. Das war wohl der Grund wieso sie so 'Einfach' von den Nord getötet werden konnten. Unzählige Pfeile schossen durch die Luft und trafen den Dovah. Mit einem letzten Angriff beendete das Drachenblut den Kampf.

„Dies wird alles unnötig in die Länge ziehen Dovahkiin.“ Die stimme war von jedem in der Nähe klar und deutlich zu hören. „Warum haben sich die Jorre aufgelehnt? Es ist der Lauf der dinge. Ihr könnt nichts verändern.“ MIR-MUL-NIR schien noch bei Bewusstsein zu sein also nutzte das Drachenblut seine Chance. „Wer bin ich?“ „Dovahkiin“ fauchte der Drache. „Du bist die Antwort des Systems auf Dovah und Jorre.“ „Das System?“ „Ja, das C0DA. Es verlangt von AL-DU-IN diese Ebene zu säubern und gewährt euch dennoch die Existenz Dovahkiin!“ MIR-MUL-NIR schloss die Augen und das Drachenblut erhob sich. Als der Dovah in Flammen aufging sprang das Drachenblut zurück. Doch die Flammen verfolgten ihn. Als er die Seele MIR-MUL-NIRs aufnahm stand das Drachenblut auf und sprach:

„Nau daar revak golt dir MIR-MUL-NIR“

Durch das aufnehmen der Seele wuchs das Verständnis des Drachenblutes ungemein an. „Ihr seid ein Drachenblut!“ reif eine Wache. Es entbrannte eine Diskussion über diesen Mythos. Darüber dass Tiber Septim selbst ein Drachenblut war. „Wenn ihr ein Drachenblut seit könnt ihr einen Schrei ausstoßen! Versucht es mit Fus-Ro-Dah!“ „Fus-Ro-Dah? Wo habt ihr diesen Schwachsinn denn her?“ fragte eine andere Wache „Das bedeutet Kraft, Gleichgewicht und Stoß. Es erzeugt durch die Stimme eine Druckwelle. Ich war öfter bei den Graubärten um ihnen Proviant zu liefern. Dort hörte ich öfters diesen Schrei und habe nachgefragt.“ „Und einer der Graubärte hat mit dir geredet? Ein flüstern bringt die Welt zum beben. Was ein Gespräch verursacht kannst du dir sicher ausmalen.“ „Da ist ein Graubart der normal reden kann! Versucht es einfach.“ Das Drachenblut konzentrierte sich. „FUS..“ er erzeugte eine unkontrollierte Kraft im inneren seiner Lungen. „RO...“ nun konzentrierte er diese Kraft in eine Druckwelle „DAH!“ und stieß sie als Druckwelle hinaus.

Der Knall war ohrenbetäubend. Wie ein Blitz der Einschlug. Die Druckwelle raste aus der Kehle des Drachenblutes und schleuderte das Skelett MIR-MUL-NIRs mehrere hundert Meter weit. „Bei den Acht...“ murmelte Irileth. „Ihr...ihr solltet besser zurück nach Weißlauf gehen und dem Jarl berichten was....auch immer hier passiert ist. Wir werden ein wenig aufräumen. Männer, löscht die Flammen! Ich bin für solche auferstandene Helden einfach zu alt...“ Es war so ein unfassbar gutes Gefühl zu Schreien. So als ob sich der Zorn des gesamten Lebens im inneren verbarg und nun raus geschossen kam. Auf dem Rückweg nach Weißlauf schrie das Drachenblut noch ein paar mal. Vor den Toren ertönte dann ein unfassbar lauter Knall, lauter als jedes Fus-Ro-Dah vom Drachenblut. „DO-VAH-KIIN!“ war zu erst zu hören, dann folgte ein Knall epischen Ausmaßes. Das gesamte Land konnte diesen Schrei hören. Und das gesamte Land bebte.

Die Graubärte haben das erwachen eines Drachenblutes vernommen und riefen ihn zu sich. „Habt ihr das gehört?“ unterhielten sich die Stadttorwachen. „Dovahkiin? Was soll das heißen? Was rufen die Gruabärte da? Hey, wart ihr nicht der Gefangene aus Helgen den wir gestern reinließen?“ „Kann sein.“ antwortete das Drachenblut. „Naja. Geht mal lieber rein, bevor uns noch der Himmel auf den Kopf fällt.“ Adrienne versuchte gerade ein Feuer in der Schmiede zu löschen, entstanden durch ein Schmiedeeisen welches ihr vor Schreck hinunterfiel. Das Feuer war nur ein kleines Flämmchen und war schnell gelöscht. In der Drachenfeste schien alles normal zu sein. „Das waren die Graubärte! Habt ihr das donnern nicht gehört?“ Als Balgruuf das Drachenblut bemerkte stoppte er das Gespräch mit Avenicci. „Der Drache ist Tot und der Wachturm zerstört.“ erzählte er. „Sonst noch etwas?“ fragte der Jarl. „Ich bin wohl ein Drachenblut.“ Avenicci mischte sich ein „Das ist ja wohl lächerlich.“ „Die Graubärte haben das Drachenblut zu sich gerufen!“ „Soll ich zu ihnen?“ fragte das Drachenblut. „Aber unbedingt! Es sind jedoch 7.000 Stufen bis zu ihrem Kloster am Hohen-Hrothgar. Ihr solltet euch vorbereiten. Ihr habt heute gute Arbeit geleistet. Ich ernenne euch hiermit zum Thane von Weißlauf. Ruht euch diese Nacht noch im Palast aus und dann schauen wir wie ihr als Bürger in dieser Stadt verweilen könnt.“ Das war ein verdammt anstrengender Tag. Dafür schien es sich ja gelohnt zu haben. Als das Drachenblut einschlief hörte er ein klopfen an der Tür.

Beim öffnen schaute er in die Augen eines Boten. „Ich habe nach euch gesucht. Ich soll euch etwas liefern. Aber nur euch persönlich. Last mal sehen...ein Brief. Ich weiß nicht von wem, das wollte er nicht sagen. Nur dass er für euch ist. Das war es dann wohl. Ich muss los.“ Das Drachenblut öffnete den Brief:



Irgendjemand hatte wohl von ihm, als Drachenblut erfahren. Spätestens nach dem Ruf der Graubärte würde eh jeder wissen, dass es ein neues Drachenblut gibt, aber wer weiß dass er es ist? Im Thronsaal saß bereits der Jarl auf seinem hölzernen Thron. „Werdet ihr die Stufen erklimmen, Freund?“ Nein. Wird er nicht. Er will jetzt zur Ahnenblutspitze gehen. „Ja, werde ich. Habt ihr eine Karte für mich?“ eine Wache übergab ihm eine Karte. Er suchte die Ahnenblutspitze und fand sie nordwestlich von Weißlauf. „Ich mache ich dann auf den Weg.“ „Einen Moment“ unterbrach ihn Avenicci. „Im Namen des Jarl, überreiche ich ihnen hiermit die Besitzberechtigung für dass, als Brisenheim bekannte Haus, hier in Weißlauf!“ er überreichte ihm einen glatt polierten Schlüssel. „Wenn sie wieder da sind können wir uns über das einrichten ihres neuen Hauses unterhalten. Viel Glück mein Thane!“ Beim verlassen der Stadt schienen die Bürger anders auf ihn zu reagieren. Sie sahen ihn an, wussten wer er war und was er konnte. Am Tor waren wieder die gleichen Wachen die ihn erstmals in die Stadt ließen. „Mein Thane.“ grüßten sie ihn. Erst nach einigen Wegminuten blieb das Drachenblut stehen und bemerkte wie schön die Landschaft eigentlich war. Man hört von Himmelsrand als der kalte Norden. Doch Weißlauf ist sehr Warm. Nicht Heiß, aber deutlich wärmer als es die nördlichste Provinz vermuten ließ.

Nach einigen Wegstunden kam das Drachenblut an seinem Ziel an. Ein Berg, nordwestlich von Weißlauf. Über eine Höhle und dazugehörigem Pfad gelangte er an eine verschneite Treppe. Der Schnee ebenjener Treppe war von frischen Fußspuren übersät. Er zückte seine Waffe. An der Ahnenblutspitze angekommen sah er dutzende Leichen. Eine Davon gehörte NAH-AG-LIIV. Einem bronzenen Dovah. Er war zwar tot, schien sich jedoch nicht aufgelöst zu haben. Als sich das Drachenblut näherte fing NA-HAG-LIIV an, seine Seele freizugeben und das Drachenblut nahm sie auf. Wieder erlangte Er durch die Seele neues Verständnis. Die anderen Leichen waren Söldner. Bezahlte klingen, die in den Tot geschickt wurden.

In den köpfen der Nord waren die Drachen so lange als Legende abgetan worden, dass diese Söldner wohl dachten sie würden Geld bekommen wenn da kein Drache ist und sie behaupten würden ihn getötet zu haben. Einige Meter hinter dem Schlachtfeld befand sich eine Mauer. Dort waren Zeichen eingraviert worden. Einige der Zeichen fingen zu leuchten an als sich das Drachenblut näherte. ZUN war dieses leuchtende Wort. Es bedeutet Waffe. Hinter dieser Mauer kam eine Bretonin hervor. „Mein Name ist Delphin“ sagte sie während sie ihre Waffe auf das Drachenblut richtete. Sofort schrie er „ZUN“ und Delphines Waffe sprang mit solch einer Kraft aus ihrer Hand, dass ihre Hand brach. Sofort schlug er die Bretonin mit dem Handrücken zu Boden, so wie eine Frau die ihr Mundwerk nicht halten konnte. „Wer bist du?“ fragte das Drachenblut. „Mist! Meine Hand!“ sie hob ihre Hände hoch um zu signalisieren, dass sie nichts im Schilde führt. Das Drachenblut streckte seine Hand nach ihr aus und half ihr hoch. „Sehr erfreut, Delphine Mist-meine-Hand.“

„War das nötig?“ fragte sie vor schmerzen, während sie mit der gesunden Hand nach einem Heiltrank griff. „Du schleichst dich mit gezogener Waffe an mich ran. Natürlich war das nötig. Ich nehme an, dass die Leichen deine...Kameraden waren?“ „Raufbolde. Ich habe dir den Brief geschrieben um dich herzulocken. Wir wollten sicher gehen dass du das Drachenblut bist. Der Drache entdeckte uns jedoch zu früh und wir mussten ihn Töten. Da du gerade geschrien und die Seele aufgenommen zu haben scheinst, besteht für mich kein zweifel mehr.“ „Was wollt ihr von mir?“ fragte er. „Dich von diesen alternden Mönchen fernhalten!“ „Ihr meint die Graubärte?“
Sie Nickte und setzte sich auf die Treppe und hielt ihre gebrochene Hand auf den Schoss. Der Heileffekt dauerte bei Knochenbrüchen ein wenig bis er wirkte. „Ich war eine Klinge. Ihr wisst schon. Die 'Leibwächter des Kaisers'.“ „Und ihr denkt dass ich der nächste Kaiser bin, weil die Legende besagt die Septims hatten Drachenblut inne, genau wie ich?“ Delphine fing zu grinsen an. „Gott, nein. Vor der...Karriere als Leibwächter unterstützten die Klingen das Drachenblut....dass eine Zeitlang zufällig auch Kaiser war.“ Das Drachenblut setze sich neben Delphine. Sie schien nett zu sein und schien ihn nicht mehr angreifen zu wollen. „Unterstützen? Bei Was?“ „Drachen töten. Das ist doch euer Hobby nicht wahr?“ „Mhh...naja. Nicht wirklich.“ antwortete er etwas unsicher.

„Aber ihr solltet das zu eurem Hobby machen.“ „Ich habe doch kaum Erfahrung. Ihr habt den Drachen hier doch auch erlegt. Wozu braucht ihr mich?“ „Wenn Drachen getötet werden, können sie wiederbelebt werden. Tötet ein Drachenblut einen Drachen, so verschlingt er seine Seele und der Drache kommt nicht zurück.“ „Also wenn ich ihn nicht töte, oder nicht in der nähe bin wenn ein Dovah stirbt kommt er zurück“ Delphine nickte. „Wenn ihr zu den Graubärten geht werden sie euch raten einfach nur zu Meditieren, zu beten und untätig zuzusehen während die Drachen alles leben auslöschen!“ „Ich dachte sie würden mir helfen meine Fähigkeit zu verbessern.“ „Ja, durch Jahrelange Meditation! Wenn die Welt so lange existiert. Die effizienteste Art für ein Drachenblut sich zu verbessern ist das aufnehmen von Drachen-Seelen.“ Das Drachenblut stand auf. „Und wie könnt ihr mir helfen?“ Delphine stand ebenfalls auf. „Wir können euch zeigen wo Drachen zu finden sein werden. Wir können euch im Kampf unterstützen und euch ein Hauptquartier bieten.“ Das Drachenblut dachte nach. „Also entweder ihr kommt zu uns und könnt wenigstens versuchen die Welt zu retten oder ihr geht zu den Graubärten und betet.“ Er nickte zu Delphine. „Sehr gut! Wir müssen zur Karthspitze.“

Die Bergkette „Karthspitze“ lag im Südwesten der Ahnenblutspitze. Im inneren einer Höhle verbarg sich die Akaviri-Fetung der Himmelszuflucht. Diese Ruine war Uralt. Der Eingang zum Festungsinneren war durch ein Abbild von Kaiser Reman blockiert. Vor diesem Steinkopf stand ein alternder Mann. „Esbern.“ reif Delphine. Er drehte sich um und kam den beiden entgegen. Er streckte sofort seine Hand aus „Ich bin Esbern! Es ist mir eine unfassbare Ehre euch...beziehungsweise jemanden wie euch kennen zu lernen!“ Voller Enthusiasmus schüttelte Esbern die Hand des Drachenblutes. „Ihr habt sicher viele fragen! Die können wir beantworten wenn wir einmal drin sind!“ Delphine ergriff das Wort „Wie kommen wir rein?“

„Mit Drachenblut.“ antwortete Esbern. Sich des Wortwitzes bewusst. „Ein Tropfen auf den Boden hier, und der Schädel müsste aufgehen.“ Das Drachenblut schnitt sich in seinen Daumen und ein Tropfen Blut sickerte in den Boden. Ein helles Leuchten entwich dem Boden und der Schädel fuhr zurück. Im inneren der Festung gab es einen großen Steintisch und eine große Steinmauer. Delphine fing sofort an den Tisch aufzuräumen und die Hallen nach nützlichen Gegenständen zu untersuchen. Esbern schaute sich sofort die Mauer an. „Drachenblut! Kommt mal her! Ihr auch, Delphine!“ beide Traten vor das Steinrelief. „Seht ihr das?“ fragte Esbern „Das ist die Prophezeiung zu Alduins Rückkehr.“ „Die Nord wussten dass er nur in den Zeitströmen gefangen war. Sie wussten er würde zurückkommen.“ Esbern und Delphine wussten gar nichts von dem was das Drachenblut da erzählte. „Ich habe das Wissen erlangt als ich MIR-MUL-NIRs Seele verschlang.“

„Was machen wir nun?“ fragte Delphine. „Drachen töten.“ antwortete Esbern. „Sie sind nur das Werkzeug von Alduin. Wenn wir sie töten wird Alduin es bemerken und sofort wiederkommen.“ „Und was bringt uns das ihn noch schneller herzulocken?“ fragte Delphine. „Mit einer Schriftrolle der Alten können wir ihn wieder loswerden. Noch versteckt er sich. Vermutlich auf einem der Monde. Wenn wir ihn wieder auf Nirn locken, können wir von der Spitze des Halses der Welt die Schriftrolle nutzen und ihn bezwingen. Ich brauche einige Zeit um eine Schriftrolle der Alten ausfindig zu machen. Diese Zeit nutzen wir um Drachen zu töten. Auf dieser Karte sind sämtliche Drachengräber in Himmelsrand eingezeichnet. Dort wurden die Drachen bestattet und von Alduin wiederbelebt.“ er legte eine hastig gezeichnete Karte auf den Tisch. „Dann fange ich wohl besser an.“ sagte das Drachenblut. Delphine begleitete ihn.

Nach beinahe drei Monaten standen Delphine und das Drachenblut vor dem Kloster am Hohen Hrothgar. Sie beide hatten unzählige Drachen erlegt und das Drachenblut hat unzählige Seelen verinnerlicht. Er war nun Wahrnehmungsstäker als jeder Dovah. Er kam dem Konzept des CHIM erschreckend nahe. Es fehlte nicht mehr viel und er würde die Wahrheit erkennen. „Er ist hier!“ rief er. „PAAR-THUR-NAX ist hier. Der Zweitgeborene! Der älteste Dovah. Der letzte Dovah.“ „Dann wird Alduin kommen...“ sagte Delphine mit zittriger stimme. Sie war ziemlich erschöpft. Fast drei Monate lang hat sie Drachen gejagt. Sie verlor beim Kampf gegen VIIN-TU-RUTH ihren Arm und war nur noch mit einem Schwert bewaffnet. Das Drachenblut war beinahe unverletzt. Eine Narbe hier und eine Prellung da. Das war es aber auch schon.

Sie betraten das Kloster und wurden von Arngeir begrüßt. „Drachenblut. Seit willkommen. Ihr habt euch zeit gelassen.“ „Wo ist PAAR-THUR-NAX?“ fragte er. „Wie..woher wisst ihr von ihm?“ „Wir müssen ihn töten alter Mann!“ rief Delphine. „Das kann ich nicht zulassen.“ erwiderte Arngeier mit ruhiger Stimme. „Ihr seit von den Klingen korrumpiert worden, Dovahkiin. Ich muss euch bitten zu gehen.“ „Nein.“ antwortete er und Arngeir erhob seine Stimme. „IIZ!“ er wollte weder Delphine noch das Drachenblut verletzen. Er wollte sie nur einfrieren und sie dann nach draußen bringen. Das Drachenblut erkannte sofort welchen Schrei er anwandte und schrie „TIID-KLO-UL!“ Noch bevor die Eiswand aus Arngeirs Mund entwich hielt das Drachenblut die Zeit an. Er berührte Delphine welche sich dann, wie das Drachenblut außerhalb der Zeit bewegen konnte. „Verdammt!“ reif sie. Es war ein schock für den Körper und den Geist wenn man so aus der Zeit gerissen wird. Das Drachenblut fackelte nicht lange mit Arngeir und Schlug ihm den Kopf ab. Die Zeit nahm wieder an Geschwindigkeit zu. Der Kopf fiel zu Boden und Delphine erblickte die restlichen Graubärte. Sie erkannten dass das Drachenblut kein Sterblicher mehr war.

Sie hätten nichts gegen ihn anrichten können. Daher ließen sie ihn Passieren. Der Weg zum Gipfel verlief ruhig. Am Gipfel angekommen sahen sie PAAR-THUR-NAX und eine in Leinen gehüllte Person, die mit dem Drachen sprach. „Ahh! Dovahkiin. Willkommen.“ grüßte PAAR-THUR-NAX das Drachenblut. Die Person stand auf und stapfte durch den Schnee. Vor dem Drachenblut legte er seine Kapuze ab und reichte dem Drachenblut die Hand. „Mein Name ist Vehk. Willkommen.“ Es war ein zweifarbiger Mer.
Das Drachenblut schüttelte die Hand „Guten Tag.“ Dann wandte sich Vehk zu Delphine. „Junge Dame.“ fing er an. „Ich muss sie leider bitten zu gehen.“ „Bitte was?“ fragte sie, während Vehk die Hand von Delphine Schüttelte. „Es wird hier bald sehr unangenehm. Ihr würdet nicht überleben wenn ihr hier bleibt.“
„Ich kann auf mich aufpassen!“ erwiderte sie als sie die Hand ausschlug. „Delphine, bitte geh.“ Durch die leicht erweiterte Wahrnehmung erkannte das Drachenblut was Vehk meinte. Und was er vorhatte. „Niemals. Wir haben alles zusammen durchgestanden. Ich habe viel verloren und werde bis zum ende hier bleiben!“ sie Schaute Vehk an. „Ist das euer letztes Wort?“ fragte er mit ruhiger und sympathischer Stimme. Sie nickte. Und das Drachenblut ging an Delphine vorbei während sie von Vehks Zauber getroffen und getötet wurde. Das war ein unfassbar mächtiger Zauber. Es gibt keinen Sterblichen der mehr als einen Treffer überlebt.

„Sie hätte nur gestört und sie hätte ein viel schlimmeres Schicksal ereilt.“ sagte PAAR-THUR-NAX. „Danke.“ sagte das Drachenblut zu Vehk. „Wer seit ihr?“ fragte er nochmal. „Ich bin Vehk. Ein Kriegspoet. Ich will über die größte Schlacht schreiben die auf diese Welt zukommen wird.“ „Ich gegen AL-DU-IN?“ er nickte. „Dann wisst ihr wofür ich hier bin?“ fragte das Drachenblut, während es sich zu PAAR-THUR-NAX wandte. Da bemerkte er dass ein Speer in der Brust des Dovah steckte. „Ich fürchte wir sind euch ein wenig voraus.“ Vehk zog seinen Speer aus der Brust heraus. „Ich hoffe dies wird der zukünftigen Welt dienlich sein.“ PAAR-THUR-NAX fiel von der Wortmauer hinunter und Starb. „Der alte und ich wissen was ihr vorhabt. Und wir erkannten, dass dies unumgänglich ist. Alduin muss kommen. Paarthurnax und ich haben uns bereits bei Alduins Ankunft unterhalten. Ich wäre am liebsten schon länger hier gewesen, musste aber erst von Artaeum nach Himmelsrand kommen.“ Das Drachenblut war überrascht, dass sich ein Dovah, ein so majestätisches Wesen so leicht hat töten lassen. Als die Seele vom Drachenblut aufgenommen wurde verdunkelte sich der Himmel. Ein lautes grölen war zu hören und hinter Masser tauchte Alduin auf. Er stürzte auf Nirn und landete an der gleichen Stelle wie vor drei Monaten. Sein Kopf blickte auf den Gipfel des hohen Hrothgars. Das Aufkommen des Weltenfressers brachte Nirn zum Beben. Das Drachenblut fing an die Wahrheit über diese Welt zu erkennen.

3Ä 431

„Kann ich euch nicht davon abhalten?“ fragte Tholer. „Nein. Ich bin hier nicht mehr notwendig.“ antwortete Vehk, während er einige Sachen in seinen Beutel verstaute. „Das Volk liebt euch noch.“ der Patriarch war ihm ein treuer Freund und Berater gewesen. Etwas leicht zu Manipulieren, aber dennoch ein guter Freund. „Ich habe das Volk belogen und meinen Titel als Vivec abgelegt. Ich bin nun Vehk. Nicht mehr aber auch nicht weniger.“ „Ihr...ihr könnt uns doch nicht einfach zurück lassen! Bedeuten wir euch gar nichts?“ Vehk drehte sich zu Tholer um. Er war erzürnt. „Gerade weil die Dunmer mir so viel bedeuten gehe ich fort! Ich habe euch belogen, auf eine Art und weise die ich nicht rechtfertigen kann! Es ist das beste wenn ich als letztes Mitglied des falschen Tribunals das Land verlasse und Azura, Boethia und Mephala in die Herzen der Dunmer lasse. So lange ich noch hier bin wird das Volk weiterhin auf die Rükkehr des Tribunals hoffen.“ Tholer wusste dass Vehk recht hatte, das hatte er immer. Fast das ganze leben Tholers war Vivec gewidmet. Und seinen früheren Gott nun so zu sehen war unbegreiflich. Vehk wirkte den Zauber „Rükkehr“ und war weg. Einfach so. Tholer wusste nicht wo Vivec den Zauber „Markieren“ einsetzte. Er war schon überall gewesen und hätte den Zauber auch überall wirken können.



Vehk tauchte in Tel Bal auf. Einer kleinen Telvanni-Siedlung im Valus-Gebierge. Diese Siedlung dürfte gar nicht hier sein. Daher weiß auch kaum einer davon. Und selbst wenn sie entdeckt werden würde, wäre es den meisten egal. Das Volk der Dunmer hatte gerade wichtigeres zu tun. Der Tribunalstempel war in der gesamten Provinz verbreitet gewesen und jeder Dunmer musste nun damit fertig werden, dass ihre Götter Lügner und Betrüger waren. Sie haben so hart für ihren glauben gekämpft und dann das. Vehk wusste nicht ob es am Herzen lag oder an seinem Stolz aber erst jetzt wurde ihm richtig bewusst, was er seinem Volk angetan hatte.

Er hatte jedoch nicht nur schlimmes getan. Er war seinem Volk auch dienlich. Das ist der einzige Grund der ihn nachts schlafen ließ. Er war nicht vollkommen böse. Tel Bal war der Sitz des Telvanni-Magiers Ayron Sarethi. Er war ein alter und weiser Magistrat. Er war schon überall auf Nirn unterwegs gewesen. Es gab nur noch Divaith Fyr und Vehk die ihm an Weisheit das Wasser reichen konnten. Zumindest redete sich Vehk das ein.

Vehk wurde, wie immer herzlichst empfangen. Ihm wurde jeglicher Zugang zu Ayrons Privatgemächern gewährt. Durch die beidsame Bekanntschaft mit Sotha Sil kamen sich Vehk und Ayron über die Jahre immer näher. Sie berieten sich gegenseitig bei schwierigen angelegenheiten und gaben sich gegenseitig Rat. Der Telvanni-Turm war relativ klein. Das musste er sein. Wäre er höher könnte man ihn von Narsis aus erspähen, wenn der Himmel klar ist. Was dem Turm an Höhe fehlt macht er durch seine Breite wieder wett. Der Turm erstreckte sich über zweihundert Meter in der Bergkette. Es wirkte wie ein Parasit auf dieser reinen bergkette. Ayron saß wie immer in seinem Gemach unter der Erde und es sah so aus als würde er nichts tun. Doch Vehk wusste dass er mit Nematigh sprach. Ayron war früher ein Mitglied der Psijics gewesen. Wobei man nicht sagen kann dass man den Psijics entkommen könnte. Wer einmal ein vollwertiges Mitglied ist, so sagt Ayron der wird dass was er erlebt hat nie mehr vergessen.

Was genau diese Erkenntnis ist bleibt wohl ein Rätsel. CHIM wird es nicht sein. Das hätte Vehk sofort erkannt. Ayron beendete die Telepathie mit seinem ehemaligen Schüler und bot Vehk an sich zu setzen. „Was führt euch zu mir?“ fragte er. „Wann wart ihr das letzte mal draußen?“ Ayron wusste dass es etwas großes sein muss. „Was ist passiert?“ Und Vehk erklärte ihm alles von Dagoth Ur, über das Herz von Lorkahn und den Missbrauch eben jenes Herzens. „Ihr törichter....“ fing Ayron an. „Und jetzt hat euch das Volk verstoßen?“ Vehk schüttelte den Kopf „Ich bin freiwillig gegangen.“ Vehk und Ayron unterhielten sich stunden lang darüber was Vehk alles falsch gemacht hat, was Ayron mit dem herzen getan hätte und schließlich begann das Thema der Wiedergutmachung. Ein wichtiger Bestandteil des Tribunal-Glaubens war das Konzept der Wiedergutmachung. „Wenn du dich schämst, nicht das gewesen zu sein, was du deinem Volk glauben machen wolltest, dann werde derjenige der du sein wolltest.“ warf Ayron in das Gespräch ein.

„Wie soll ich dass machen?“ dann entbrannte eine unfassbar lange Diskussion darüber, was Vehk als Vivec für sein Volk bedeutete. Sie zogen zusammen die 36 Lehren zu rate um das Bild das Vehk dem Volk einpflanzte zu verstehen. Befragten einige Bewohner Tel Bals, darunter auch einen Priester des Tempels. Tatsächlich war Vehk schockiert, wie wenig er darüber wusste, was er für sein eigenes Volk war. Er war ein Retter in der Not. Er rettete das Volk vor Baar Dau. heilte kranke und war dem Volk sehr nahe. Er war halt ihr Gott. Wie konnte man nun ihr Gott sein, wenn das Herz vernichtet worden war?
Ayron stand auf. „Ihr müsst nach Artaeum!“ reif er, mit zittriger Stimme. Er war schon sehr alt. Vehk stand auf. Er wurde vom Vorschlag des Alten überrumpelt. „Wieso?“ Ayron flüsterte. „Es gibt etwas höheres als du und ich! Höher als CHIM!“ Er kannte CHIM? Er war jedoch nicht so wie Vehk. „Was?“ „Ich kann dir nichts sagen! Geh nach Artaeum, schließe dich den Psijics an und sie werden dir den weg schon zeigen.“ Vehk wollte schon seit längerem den Psijics beitreten. Sotha Sil schwärmte von ihnen. „Artaeum....“ flüsterte er. „Nun geht!“ Ayron wirkte einen Zauber und Vehk war vor der Grenze zu Cyrodiil, einige hundert Meter von Tel Bal entfernt. Der alte tat dies immer wenn er jemanden loswerden wollte. Artaeum war nun das Ziel. Die Heimat des Psijic-Ordens. Ayron kannte CHIM. Jedoch schien er es nicht erlangt zu haben. Die eine Hälfte seines Lebens war er auf Artaeum, die andere auf Tel Bal. Wenn er CHIM kannte, wenn auch nur den Begriff, dann müsste er es durch den Psijic-Orden erfahren haben. Aber wenn es noch jemanden hier auf Nirn geben würde, der CHIM kennt hätte Vehk es gespürt. Das reichte als Grund um nach Artaeum zu Reisen.

Durch den schmalen Bergpfad gelangte er nach Cyrodiil. Hier kam Tiber Septim also her. Wenn man mit jemandem aus einem anderen Land redet versucht man durch Kleinigkeiten wie Kleidung, oder Mimik zu erraten wie ihr Land aussieht. Und so hatte sich Vehk Cyrodiil nicht vorgestellt. Er wusste dass er mal wusste wie Cyrodiil aussieht. Als er durch das Herz an Macht zunahm, gewann er auch an Wissen. Ein Gespräch mit Tiber und schon wusste er alles über das Leben, das Land und einfach alles über ihn. Doch seit der Nerevarine das Herz zerstörte schwand das Wissen mit jedem Augenblick. Vehk kam damit zurecht, seine Frau leider nicht. Es war schrecklich so viel Wissen einfach so zu vergessen. Ihm wurde schlagartig klar warum er diese Reise wirklich bestrebte. Nicht um Wiedergutmachung zu leisten, dies war nur ein netter Nebeneffekt. Er wollte wieder Wissen. Er wollte einfach wieder die gleiche Auffassungsgabe besitzen wie er sie als Vivec hatte. Als Vivec schrieb der die 36 Lehren. Eine sehr beliebte Buchreihe. Besonders Wertvoll außerhalb Morrowinds. Doch als Vehk verstand er kaum was er mit den Zeilen auszudrücken versuchte.

„Ayem nahm die Frau eines Netch und sprach: „Ich bin die Schlangengesichtige Königin der Drei in Einem. In dir liegt ein Abbild und der Zauber der sieben Silben. AYEM AE SEHTI AE VEHK. Die sollst du wiederholen, bis sich das Geheimnis offenbart.“ Die Frau des Netch? Hat er das wirklich so geschrieben? Das machte einfach keinen Sinn. Das war aus dem 1. Band der 36 Lehren. Vehk konnte sich einfach nicht erinnern dass es so richtig war. Er hatte das Buch von Ayron mitgenommen und schlug nochmal nach. „Die 36 Lehren des Vivec – Lektion I aus dem Dunmerischen ins Cyrodiilische übersetzt von Shawrence Slick“ Ach so, daran lag es also. Eine fehlerhafte Übersetzung. In Wahrheit hieß es eher so was wie „Frau des Netch-Jägers“. Und nicht „Frau des Netchs.“. Es war einfach nervend wenn angebliche Meister der Geschichte daher kommen und alles mit ihrem „Fachwissen“ verunstalteten. Schick war besonders schlimm. Er war Bretone und kam ursprünglich aus einem Dorf nahe Camlorn. Er interessierte sich für die Geschichte der Dunmer, setzte sich aber kaum damit auseinander. Es war für Vehk ein gutes Gefühl zu wissen dass er Frau des Netch-Jägers meinte. Es gab ihn einen Vorgeschmack darauf wie es sich anfühlen würde wieder das gesamte Wissen eines Vivec innezuhaben.



Nun hieß es die kaiserliche Provinz zu durchqueren. In Anvil würde sich sicher ein Schiff finden das ihn nach Artaeum übersetzt. Vor ihm befand sich die Stadt Cheydinhal. Es dämmerte bereits und Vehk wurde müde. Also trat er in die Stadt ein. Sie war in Cyrodiilisch-Dunmerischem Stil erbaut. Und die Stadt war voller Dunmer. Als er seine Kapuze absetzte, welche ein Teil seines braunen Leinengewands war wurde er sofort erkannt. „Fürst Vivec!“ reif eine Frau. Sofort versammelten sich die Dunmer um ihn. Vor allem hier in der kaiserlichen Provinz wurden sie erniedrigt, nach dem das Tribunal aufgelöst wurde. „Stimmt es was man vom Tribunal sagt, Fürst Vivec?“ „Seid doch still!“ reif ein Mann „Er reist durch das Land um allen zu verkünden dass das Tribunal noch existiert! Lasst ihn aussprechen!“ Ach Mist. So was wollte Vehk vermeiden. Selbst die offizielle Auflösung ließ er durch Sprecher verkünden um seinem Volk nicht mehr gegenübertreten zu müssen. Wie machte er diesem Volk nun klar dass auch er Sterblich ist? Er ist mehr als die gewöhnlichen Sterblichen. Dank CHIM könnte er Cheydinhal in ein Aschland verwandeln. Aber das würde dem Volk als Beweis dienen dass er noch ein Gott sei. Es wäre so viel einfacher würde jeder die Wahrheit erkennen.

Er zückte ein Messer und Schnitt sich in seine goldene Hand. Es floss Blut. „Ich bin nicht länger euer Vivec!“ reif er. „Das Tribunal war eine Verhöhnung gegen die Dunmer! Alle Gerüchte stimmen! Almsivi..“ Argh. Er hasste das Wort. „Almsivi fand das Herz von Lorkhan bei der Schlacht am Roten Berg. Wir wurden Korrumpiert. Dies gipfelte mit der Ermordung Sotha Sils durch die Hand meiner Frau Almalexia, welche vom Nerevarinen gerichtet wurde!“ Es hätte ihm sicher geholfen wenn er gewusst hätte, dass das Volk gar nichts von der Ermordung, dem Herzen oder sonst etwas wusste. Sie erhielten nur die Kunde der Auflösung. Die Details sind ihnen unbekannt gewesen. „Bitte was?! Wovon redet ihr da?!“ schrie ein Mann. Und Vehk war gezwungen alles zu erklären.
Dies dauerte fast drei Stunden. Am ende schaffte er es dass das Volk zwar enttäuscht war, ihn jedoch nicht hasste. Lieben würden sie ihn auch nicht. Er wusste nicht warum doch seine...Wahrnehmung wurde schwächer. Je weniger er geliebt wurde, desto schwächer wurde das CHIM. Er suchte sich zunächst ein Gasthaus. Zum Glück wurde ein Gasthaus von einem Orsimer geführt. Dort ruhte sich Vivec über Nacht aus.

Am nächsten Morgen stand Vehk, durchgeschwitzt auf. Er hatte das erste mal seit der Schlacht am roten Berg geträumt. Dies war für ihn das Zeichen dass nun jeglicher Einfluss vom Herzen verschwunden war. Er war nun so Sterblich wie jeder andere auf Tamriel. Seine restliche Reise durch Cyrodiil war angenehmer. Gelegentlich traf er auf Dunmer die ihn erkannten und denen er die Ereignisse rund um den Nerevarinen erklärte. Je öfter er die Ereignisse erzählte, desto einfacher wurde es für ihn. Als er dann schließlich die Kaiserstadt von der roten Ring-Straße aus erblickte wurde ihm anders. Der Weißgoldturm wirkte..eigenartig. Er wirkte deutlich „Existenter“ als alles andere. Als ob er „Mehr da“ wäre, als der Rest der Kaiserstadt. Vehk hätte den Rest seines Lebens damit verbringen können sich diesen Turm anzusehen, doch er ging weiter. Am ende des Tages war er in Anvil. Er betrat das Gasthaus am Hafen der Stadt. Wenn sich ein Schiff finden lässt, dann hier. Er schaute sich um. Theoretisch könnte jeder der Gäste ein Kapitän sein. Er bemerkte einen Rothwardonen an der Theke der gerade ein Buch las. „Die Schlacht am Roten Berg - Von Vivec“. Vehk setzte sich neben den Rothwardonen. „Seit ihr Schiffsfahrer mein Freund?“ fragte er. Der Rothwardone las die Seite zu ende und legte das Buch beiseite. Er schaute Vehk an.

Da er nur eine Seite Vehks sah, die Goldene, vermutete er einen Altmer. „Ja. Braucht ihr eine überfahrt?“ Vehk nickte. „Wohin soll’s gehen?“ „Artaeum.“ Antwortete Vehk. „Ist das ein Witz? Die lassen niemanden näher an die Insel. Sobald wir in Sichtweite sind taucht ‘Zufällig’ ein Sturm auf und wir müssen umdrehen.“ „Dann bezahle ich euch eben dafür, mich so nah wie möglich an die Insel zu bringen. Ich muss da hin. Sobald ein Sturm aufkommt kehren wir um und ich bezahle euch im Voraus.“ Vehk hoffte das Ayron den restlichen Psijics von seiner Ankunft erzählte und sie das Schiff an die Insel lassen. „Das wird teuer, Mer.“ Ein Mensch der Elfen als Mer betitelte? Er schien keinen Groll gegen die Mer im allgemeinen zu hegen. „Wenn ein Sturm aufkommt könnte das Schiff schaden erleiden, das müsst ihr dann auch ‘Im Voraus’ bezahlen.“ „Wie teuer wäre das?“ „Eine zweitägige Reise samt Verpflegung und eine Pauschale für etwaige Personen- und Sachschäden...12.000 Septime. Bei allem Respekt. Ihr seht nicht so aus als könntet ihr euch das leisten.“ „Da habt ihr recht.“ antwortete Vehk während der das Buch vom Rothwardonen nahm, aufschlug und mit einer auf dem Tresen befindlichen Feder signierte und zurückgab. Vehk schaute ihn nun direkt an und der Rothwardone konnte das Gold-balue Gesicht des Autors seines Buches sehen. Er schlug das Buch auf und las das geschriebene:

„Für meinen guten Freund Rodeno. Einen besseren Kapitän hat Tamriel nie erlebt. -Vivec“ Er hasste es diesen Namen zu nutzen. Aber jetzt war das Buch unbezahlbar. Ein Buch das in Cyrodiil sehr selten ist, dann vom Autoren mit persönlicher Widmung signiert ist und der Autor ist der letzte gefallene Gott einer ganzen Kultur. Das Buch ist so viel wert dass Rodeno, der sein Namensschild immer trägt ausgesorgt hat. Nur noch die Überfahrt nach Artaeum und er kann das Buch verkaufen. „Bei den Göttern...“ flüsterte er. Er war ein ‘Fan’ von Vivec. „Wann sollen wir los?“ „Morgen Früh.“ antwortete Vehk. „Jawohl. Es ist mir eine Ehre. Morgen bei Sonnenaufgang steht euch mein Schiff zur Verfügung, Herr.“ Vehk mietete sich ein Bett und Schlief ein. Am nächsten Morgen wartete bereits das Schiff „Hammerfells-Stolz“ auf Vehk. Zur Besatzung zählten neben Rodeno noch ein Khajiit, zwei Kaiserliche und ein weiterer Rothwardone. Es war ein kleines Schiff, kaum mehr als ein größeres Boot. „Die Überfahrt wird zwei Tage dauern!“ rief Rodeno seiner Besatzung zu. „Unser Kunde ist ein wichtiges Mitglied der Dunmerischen Kultur. Die Bezahlung wurde bereits getätigt.“ „Wie viel kriegt jeder?“ rief J’aqnar, der Khajiit. „Der Kunde bezahlte mit einem seltenen und signierten Buch.“ „Ein Buch?“ rief Roland, der zweite Rothwardone. „Da wird nicht viel bei rumkommen oder?“

„Zu unser aller Glück verstarb hier in Anvil die Mutter von Phintias, dem reichsten Buchhändler der Provinz. Er sah sich das Buch an und will es uns nach der Überfahrt abkaufen.“ „Wie viel springt nun dabei raus?“ „Durch eine Sammeltransaktion verschiedener kaiserlicher Büchereiverbände mit unterstützunf druch Phintias erhalten wir 2.000.000 Septime.“ „Das sind ja fast 500.000 für jeden!“ rief J’aqnar. „Ihr versteht nun hoffentlich warum ich euch so früh hier raus scheuchte! Abmarsch!“ Mit so viel Geld hatte Vehk nich tgerechnet. Das jemand so viel für das Buch zahlen würde ist bemerkenswert. Selbst mit 100.000 Goldstücken kann man, wenn man gut investiert ein arbeitsloses Leben führen. Aber 500.000 für jeden ist unfassbar.




Sofort machte sich die Besatzung an die Arbeit. Nach Zwanzig Minuten legte das Schiff ab. Vehk bekam einen kleinen Raum gestellt. Doch er blieb lieber an Deck. Er unterhielt sich mit jedem Besatzungsmitglied. J’aqnar erzählte davon wie er einst die Mähne von Elsweyr ermordete und daher aus seiner Heimat fliehen musste, Roland erzählte davon dass er einst Soldat einer Privatarmee war, dessen Methoden er jedoch nicht mehr gutheißen konnte und das man niemals auf das was J’aqnar sagte hören solle. Die beiden Kaiserlichen waren Titus und Ebel Voranius. Titus war Alchemist und für Verletzungen und Beschwerden der Besatzung zuständig und Ebel war Handwerker der das Schiff so gut es ging am laufen hielt, beide raten dazu J’aqnars Erzählungen keinen Glauben zu schenken. Nach Vierzig Stunden erblickte J’aqnar die Insel Artaeum. „Land in Sicht!“ rief er. „So. Jeden Augenblick wird der Sturm aufkommen. Bereit machen für schnelle Rükkehr!“ reif Rodeno. Sie fuhren weiter in Richtung Artaeum, im Wissen dass jederzeit ein Sturm sie zur Rükkehr bewegen könnte. Doch sie kamen immer näher. Schließlich kamen sie an der Klippe der Insel an. „Das kann doch nicht...“ flüsterte der Kapitän „Nun gut. Dann suchen wir die Anlegestelle!“ Plötzlich bebte die See. Die Insel hob sich einige Meter und Drehte sich so dass die Anlegestelle direkt vor dem Schiff war und senkte sich wieder. „Bei den Göttern.“. Rodeno war starr vor angst. Es dauerte einige Sekunden bis er wieder zu sich kam. „Gut. Wir werden nicht anlegen. Vivec, ich muss euch bitten mein Schiff zu verlassen.“ Er wollte so schnell wie möglich von den Psijics weg. Die Psijics hatten einen eher beängstigenden Ruf beim Volk. Durch Levitation gelangte Vehk auf Artaeum. Und das Schiff setzte die Segel zurück nach Anvil.

Auf einer gepflasterten, weißen Terrasse erwartete Nematigh bereits Vehks Ankunft. Sie begrüßen sich trocken. „Willkommen. Wir wurden bereits über euer ankommen unterrichtet. Sotha Sil lobte euch in den höchsten tönen. Sagt, wie geht es unserem Kämmerer?“ Ach, Sotha war ein Kämmerer bei den Psijics? Wer weiß was dies bei den Psijics bedeutet. Was verwaltete Sotha wohl? Existenzen? Vehk erzählte die Wahrheit über Sotha Sil. „Wie..bedauerlich.“ Nematigh ging ein paar Schritte mit Vehk, bis sie an einer blau leuchtenden Steinreihe im Boden ankamen. „Wir wissen von eurem Begehr. Und wir können euch dabei Helfen. Doch dies könnte Jahrhunderte in Anspruch nehmen. Jahrhunderte in denen ihr hier auf der Insel verbleiben müsst.“ „Werde ich.“ antwortete Vehk. „Sobald ihr diese Linie überquert seit ihr nicht mehr im C0DA.“ sagte Nematigh. „C0DA?“ „Der Psijic-Orden ist ein Orden von C0DA-Lesern. Dies hier ist keine Insel. Es ist viel mehr ein Schiff, mit welchem wir durch alle Existenzen, vor und nach der Kalpa-Wende gelangen können. Solange ihr im Bereich der Insel hinter der Linie seit wird nichts von euch im C0DA auftauchen. Wenn ihr unsere Hilfe wollt, so überquert die Linie.“ Vehk hob sein Bein und überquerte die Linie.

>[ACHTUNG - INITIALISIERUNGSFEHLER 02 - DATEN AUFGRUND VON UNVORHERSEHBAREM FEHLER BEIM LOKALISIEREN VOM DATEN-AUSGANGSPUNKT NICHT EINSEHBAR.]

3Ä 433

Vehk überquerte erneut die Linie. Neben ihm war Nematigh, Gelebros und Gutbein. „Gutbein. Könnt ihr die Tore in Kvatch sehen?“ Dem Orden erreichte die Nachricht von der Oblivion-Krise. Wenn sie mal eine Nachricht erreichte war es etwas weltbewegendes.
Gutbein war ein Psijic-Seher. Er konnte an von ihm festgelegten Punkten Kristalle vergraben und sich dort im Geiste umsehen. Diese Psi-Kristalle waren überall auf Nirn vergraben. In jeder Stadt, jeder Siedlung, im Meer, auf Akavir, einfach überall. Sie hielten einfach die Zeit an und rammten den Kristall in den Boden. Gutbein schloss die Augen und sah das zerstörte Kvatch und das Oblivion-Tor. Er öffnete wieder die Augen. „Die Oblivion-Krise ist im vollen Gange.“sagte er. Vehk ergriff das Wort. „Noch Zweihundert Jahre oder?“ Nematigh nickte. und sie näherten sich wieder der Linie.

>[ACHTUNG - INITIALISIERUNGSFEHLER 02 - DATEN AUFGRUND VON UNVORHERSEHBAREM FEHLER BEIM LOKALISIEREN VOM DATEN-AUSGANGSPUNKT NICHT EINSEHBAR.]

4Ä 201

Vehk überquerte erneut die Linie. Neben ihm waren Nematigh und Celarus. Sie schauten einfach nur in Richtung Cyrodiil. Das Land selbst war lediglich mit einem Fernrohr auszumachen. Nach einigen Sekunden verdunkelte sich der Himmel und Alduin tauchte auf. Bei seinem Aufkommen hielten die Psijics zeitgleich den Atem vor Schreck an. „Es ist so weit.“ rief Celarus, der Meister der Psijics. Er gehört einer Rasse an, die vor dieser Existenz lebte. „Beginnt das Gespräch.“ Vehk schloss die Augen und stellte sich die Spitze des Halses der Welt vor. Dort sah er PAAR-THUR-NAX. „Ein PSJJJ?“ fragte der Dovah. Vehk übermittelte PAAR-THUR-NAX die Theorie das AL-DU-IN sich zurückziehen wird und durch das Drachenblut aufgehalten werden kann, wenn alle Dovah sterben würden. Für PAAR-THUR-NAX machte dies Sinn. Er kannte AL-DU-IN und wusste wie geschwächt er sein würde. Er war der 2. älteste Dovah und schon seit Jahrhunderten bereit zu sterben. „Es wäre mir eine Ehre wenn ihr mein LAAS nehmen würdet, Vivec.“ Ohh wie er diesen Namen hasste. Vehk öffnete die Augen und befand sich bereits in Anvil. Celarus teleportierte ihn wieder aufs Festland. „Alles in Ordnung?“ fragte ihn eine Wache. „Ja. Sicher. Wo bin ich noch gleich?“ „In Anvil?“ „Sicher. War eine lange Nacht. Ich wünsche euch einen schönen Tag.“ und Vehk ging weiter. Eine Wache kam an ihm vorbei gerannt. „Hauptmann!“ rief er an Vehk vorbei. Er drehte sich um. „Hauptmann!“ „Was ist Poll?“ „Das Festland! Der Drache!“ „Ja wir haben ihn alle gesehen. Gibt es erste berichte zu den Schäden?“ „Der Fuß vom Drachen hat Anvil von Cyrodiil getrennt!“ sprach die Wache verwirrt. „Bitte was?“ beide rannten an Vehk vorbei. Vehk folgte ihnen außerhalb der Stadt. Und nach einigen Wegminuten befand sich vor ihnen ein riesiger See. Alduins Fuß hat die Erde so tief runter gedrückt dass sich das Meer in den Fußabdruck sammelte und Anvil zu einer Insel machte. „Bei den Göttern.“ flüsterte der Hauptmann.

Vehk war kein vollwertiger Psijic. Sie nahmen ihn zwar auf und bildeten ihn in der Natur-Magie aus, jedoch wurde er nie offiziell in den Orden aufgenommen. Er hatte eine Menge über C0DA gelernt. Eine ‘Allgegenwärtige Macht die von ausgewählten Individuen dazu genutzt wird die Existenz zu Lesen’. Eine Art ‘Permanente Schriftrolle der Alten’ oder? Auch die Psijics wussten kaum etwas zu C0DA. Sie wussten jedoch das Alduin C0DA nutze. Das tat er fast immer. Es gab eine Existenz, da war er nur ein normal großer Dovah, der andere Dovah wiederbeleben konnte. Dieser nutzte kein C0DA. Auch da gab es ein Drachenblut und eben jenes hat Alduin bezwungen. Die Psijics waren dort und hofften nun dass dies auch mit Alduin aus dieser Existenz funktionieren würde. Ihre ganze Existentz beruht darauf dem C0DA auf den Grund zu gehen.

Alduin war bereits auf einen der Monde geflogen um zu ruhen und die Dovah begannen aus ihren Gräbern zu steigen. PAAR-THUR-NAX befand sich auf dem Gipfel des Halses der Welt, dem höchsten Berg Tamriels. Ob die Graubärte von dem Dovah wussten? Wird interessant es ihnen zu sagen. Da Vehk ja kein Psijic war konnte er auch auf deren Regeln pfeifen. Er konzentrierte sich und formte die Erde unter seinen Füßen zu einer Brücke auf das Festland. „Ein Psijic!“ rief Poll. Vehk ließ die Brücke stehen damit Anvil eine Verbindung zum Festland hatte. Natur-Magie hatte definitiv seine Vorteile. Er konnte jedoch nur Anfängerzauber ausführen.

Für den Rest der Zauber müsste er eine Kalpa-Wende miterleben. Laut Celarus hat man dann den besten Ausblick auf C0DA. Natur-Magie sei nichts weiteres als die primitive Form der C0DA-Manipulation. Man veränderte etwas im C0DA, so dass sich etwas anders verhält als sonst. Erde wird durch Gedankenkraft formbar, Luft wird hart wie Stein und so weiter.

Nach einigen Tagen befand sich Vehk an der Grenze nach Himmelsrand. Der hohe Hrothgar war bereits seit Stunden in Sicht. In Ivarstatt angekommen ertönte die Stimme der Graubärte. „DO-VAH-KIIN!“. Dieser Schrei war unglaublich Laut. Jeder in Himmelsrand hat ihn gehört. Jetzt hat sich das Drachenblut gezeigt. Wenn alles so läuft, wie von Celarus vorhergesagt dann dauert es nur noch Zwei Monate bis das Drachenblut den Hals der Welt erreicht. Nun hieß es für Vehk die 7.000 Stufen zu erklimmen. Unterwegs befanden sich einige Monumente welche die Geschichte des Klosters erläuterten. Sie erzählten von der Schlacht, der Niederlage und den Sieben Jahren der Meditation. Vehk erinnerte sich noch an die Schlacht am Roten Berg. Kein schöner abschnitt in seinem Leben. Auf den 7.000 Stufen traf er gelegentlich einen Jäger, oder einen Pilger, mit denen er sich unterhielt. An den Toren des Klosters angekommen hielt Vehk kurz inne und trat dann ein. „Drachenblut.“ begrüßte ihn Arngeir. „Nein.“ antwortete Vehk. „Ich bin mit dem Drachen auf der Spitze verabredet.“ „Oh. Ihr seid es, Fürst Vivec. Unser Meister hat uns über euer kommen informiert. Bitte verlasst das Kloster über den Hintereingang und geht den Bergpfad rechts hinauf.“ dies tat Vehk. Der Pfad wurde immer schmaler, je höher er kam. Oben erblickte er eine große, freie stelle. Am Rand dieser freien Ebene befand sich eine halb zu geschneite Mauer mit Drachen-Symbolen. Auf dieser Mauer saß Paarthurnax. Er drehte sich zu Vehk.

„Seid gegrüßt, Mer.“ sprach der Dovah. „Ich muss gestehen, ich habe eure Ankunft nicht gerade herbeigesehnt.“ Natürlich. Vehk war dafür da Paarthurnax zu töten. „Wir haben ja noch Zeit.“ sagte Vehk und setzte sich vor Paarthurnax. „Das Drachenblut wird in zwei Monaten hier erscheinen. Wenn ihr wollt können wir uns unterhalten.“ Und das taten sie auch. Dvah liebten es sich zu unterhalten. Dies war teil ihrer Kultur. Paarthurnax erzählte davon, dass er es immer spürte wenn ein Dovah vom Drachenblut verschlungen wird. Vehk erzählte ihm von CHIM. Wovon Paarthurnax jedoch schon wusste. Dann erzählte der Dovah von seiner Sicht auf die Welt. Es war die Ansicht einer Zeitmaschine. Dann unterhielten sie sich darüber was passieren wird wenn das Drachenblut erscheinen würde. Diesem Thema folgten noch unzählige andere. Nach zwei Monaten fiel der letzte Dovah. „DO-VAH-KIIN kommt.“ sagte der Dovah. „Sollen wir beginnen?“ fragte Vehk. Paarthurnax nickte. Vehk beschwor einen Speer und rammte ihn durch die Brust des Dovah und das Drachenblut betrat die Spitze des Halses der Welt. „Ahh! Willkommen DO-VAH-KIIN!“ grüßte Paarthurnax das Drachenblut.

Vehk stand auf und stapfte durch den Schnee. Vor dem Drachenblut legte er seine Kapuze ab und reichte dem Drachenblut die Hand. „Mein Name ist Vehk. Willkommen.“ Das Drachenblut schüttelte die Hand „Guten Tag.“ Dann wandte sich Vehk zu Delphine. „Junge Dame.“ fing er an. „Ich muss sie leider bitten zu gehen.“ „Bitte was?“ fragte sie, während Vehk die Hand von Delphine Schüttelte. „Es wird hier bald sehr unangenehm. Ihr würdet nicht überleben, wenn ihr hier bleibt.“ „Ich kann auf mich aufpassen!“ erwiderte sie als sie die Hand ausschlug. „Delphine, bitte geh.“ Durch die leicht erweiterte Wahrnehmung erkannte das Drachenblut was Vehk meinte. Und was er vorhatte. „Niemals. Wir haben alles zusammen durchgestanden. Ich habe viel verloren und werde bis zum ende hier bleiben!“ sie Schaute Vehk an. „Ist das euer letztes Wort?“ fragte er mit ruhiger und sympathischer Stimme. Sie nickte. Und das Drachenblut ging an Delphine vorbei während sie von Vehks Zauber getroffen und getötet wurde. Das war ein unfassbar mächtiger Zauber. Es gibt keinen Sterblichen der mehr als einen Treffer überlebt.

„Sie hätte nur gestört und sie hätte ein viel schlimmeres Schicksal ereilt.“ sagte PAAR-THUR-NAX. „Danke.“ sagte das Drachenblut zu Vehk. „Wer seit ihr?“ fragte er nochmal.

„Ich bin Vehk. Ein Kriegspoet. Ich will über die größte Schlacht schreiben die auf diese Welt zukommen wird.“ „Ich gegen AL-DU-IN?“ er nickte. „Dann wisst ihr wofür ich hier bin?“ fragte das Drachenblut, während er sich zu PAAR-THUR-NAX wandte. Da bemerkte er dass ein Speer in der Brust des Dovah steckte. „Ich fürchte wir sind euch ein wenig voraus.“ Vehk zog seinen Speer aus der Brust heraus. „Ich hoffe dies wird der zukünftigen Welt dienlich sein.“ PAAR-THUR-NAX fiel von der Wortmauer hinunter und Starb. „Der alte und ich wissen was ihr vorhabt. Und wir erkannten, dass dies unumgänglich ist. Alduin muss kommen. Paarthurnax und ich haben uns bereits bei Alduins Ankunft unterhalten. Ich wäre am liebsten schon länger hier gewesen, musste aber erst von Artaeum nach Himmelsrand kommen.“ Das Drachenblut war überrascht, dass sich ein Dovah, ein so majestätisches Wesen so leicht hat töten lassen. Als die Seele vom Drachenblut aufgenommen wurde verdunkelte sich der Himmel. Ein lautes grölen war zu hören und hinter Masser tauchte Alduin auf. Er stürzte auf Nirn und landete an der gleichen Stelle wie vor drei Monaten. Sein Kopf blickte auf den Gipfel des hohen Hrothgars. Das Aufkommen des Weltenfressers brachte Nirn zum Beben. Das Drachenblut fing an die Wahrheit über diese Welt zu erkennen.

Alduin richtete seinen Blick auf den Gipfel des hohen Hrothgars. „Drachenblut. Ihr seit dran.“ Vehk drehte sich um. Da spürte er dass das Drachenblut kurz davor stand CHIM zu erlangen oder Nullsummiert zu werden. Sofort rannte er zum strauchelnden Drachenblut. „In Ordnung. Bleib Ruhig!“ redete Vehk auf ihn ein. Sas Drachenblut wandte seinen blick ab „Hör mir zu!“ reif Vehk um das Drachenblut wieder auf sich aufmerksam zu machen. „Wir sind nichts weiter als Figuren der Vorstellungskraft eines anderen Wesen! Du hast es jetzt erkannt. Es kann nun eine von zwei Möglichkeiten in kraft treten. CHIM oder Nullsummierung.“ das Drachenblut kämpfte mit sich. Die CHIM-werdung ist ein furchtbar anstrengender Prozess. Geistig kaum zu ertragen. „Wenn du Nullsummiert wirst, wirst du aus der Zeit entfernt! Alle Dovah kehren zurück und die Welt ist verloren! Wenn du mich hören kannst flehe ich dich an! Erlange CHIM!“ Vehk überlegte was entscheidend für CHIM war. Liebe. Vehk wurde nicht Nullsummiert weil sein Volk ihn liebte. Das Drachenblut hat dutzende Dörfer und Städte vor den Drachen gerettet. Er ist im ganzen Land bekannt und wird geliebt. Aber so sehr wie Vehk als Vivec?
Es musste dem Drachenblut einreden wie sehr er geliebt wird. „Erinnere dich an jedes Dorf das du gerettet hast! Stell es dir vor! Sieh dir jedes Gesicht an. Stell dir jede Person vor, die du jemals gerettet hast! Stell dir nun vor was mit ihnen passiert wenn du nie da gewesen wärst.“ Das Drachenblut richtete sich auf.

„Nur ein verdammter Traum!“ rief er. Vehk führte ihn an die Grenze des Gipfels. Vor ihnen lag Himmelsrand in seiner vollen Pracht. Der verdunkelte Himmel gab dem Land eine gewisse mystische Atmosphäre. Alduin, welcher hinter ihnen war ließ Vehk und das Drachenblut in ruhe. Er wusste nicht was genau gerade passiert. „All das wäre verloren wenn du Nullsummiert wirst!“ „Wie kann etwas verloren gehen wenn es nicht existiert?“ Diese frage war ziemlich mies für die aktuelle Situation. Vehk zückte ein Dolch und hob den Arm des Drachenblutes. Er schnitt ihm in den Arm. „Dieser Schmerz ist real! Was du in deinem leben erlebt hast ist nicht weniger wert nur weil es ein Traum ist.“ Das Drachenblut nahm den Dolch in die Hand. „Ich...spüre nichts.“ Vehk schnitt in den Muskel und das Drachenblut spürte nichts. Die Nullsummierung hat begonnen.

>Basis-ID: Person_Dovah-Nedic_469_(Bendu Olo) Status: Abfrage...

Vehk geriet in Panik. Er konnte nicht zulassen dass das Drachenblut aus der Existenz gelöscht wird. Was kann man dagegen nun tun? Was muss ein Mensch sein um nicht nullsummiert zu werden? Tot. Er stieß das Drachenblut vom Gipfel und sah zu wie er immer wieder auf die Felsen einschlug. Nach wenigen Sekunden war er bereits Bewusstlos. Nach weiteren Sekunden brach sein Schädel wie eine Melone. Sein Auge klebte an einer Ecke eines Felsens. Ein weiterer Felsen zertrümmerte sein Rückgrat. Unten angekommen lag kaum mehr als ein Haufen Fleisch.

>Basis-ID: Person_Dovah-Nedic_469_(Bendu Olo) Status: 1

Nullsummierung durch tot verhindert. Schlauer, wenn auch spontaner Einfall.

„HA! HA! HA!“ lachte Alduin, dessen gewaltiger Körper Cyrodiil in Dunkelheit tauchte. Vehk wandte sich Alduin zu. Celarus ist ein unfassbar weiser Anführer. Er hätte wissen müssen dass das Drachenblut CHIM erlangen würde, wenn er jeden Dovah bewzingen und deren Seele aufnehmen würde. Warum schlug er Vehk dann vor hier hin zu gehen? Wie bringt e Vehks Göttlichkeit zurück? Er wollte das Vehk hier ist. Er wusste was mit dem Drachenblut passieren würde. Nur wieso Vehk? Was macht ihn unter den Psijics besonders? Celarus meinte einmal das Vehk den talentiertesten Geist habe, was sich vor allem in Gesprächen äußern würde. Reden? Er soll mit Alduin Reden? Naja, viel mehr als reden kann er jetzt nicht tun.

„Gruß euch, Weltenfresser!“ fing Vehk an. „Vehk.“ grüßte Alduin zurück. „Seit ihr hier um mich mit der Rolle zu überwältigen?“ Welche Rolle? Vehk sah den liegen gelassenen Rucksack von Delphine und schaute sie ihn näher an. Da drin war tatsächlich eine verdammte Schriftrolle der Alten! Als Vivec sah er nur einmal eine Schriftrolle der Alten. Ein so unfassbar tolles gefühl breitete sich damals in ihm aus. Er hob sie nun hoch. Alduin mochte diese Schriftrollen nicht. „Ja, damit könnte ich dich bezwingen.“ erwähnte Vehk. „Aber?“ fragte der Weltenfresser „Aber das wäre nur eine Notlösung, eine Verschiebung. Irgendwann wärst du wieder unser Problem.
Vielleicht würdest du sogar in die Vergangenheit geschickt werden und du würdest unser Problem gewesen sein.“ „Was hast du stattdessen vor?“ „Reden.“ schlug Vehk vor. „Reden?!“ brüllte der schwarze Gigant. „Seit unzähligen Ewigkeiten verschlinge ich diese Welt, seit unzähligen Ewigkeiten versuchen Sterbliche und nicht sterbliche mich aufzuhalten. Und du bist der erste der Reden will. Dann Fang an!“ Gut. So hat Vehk mindestens etwas mehr zeit für die Bewohner Nirns herausgeschlagen. „Ja, wie beginnt man eine solche Unterhaltung....Wer bist...nein. WAS bist du?“

„Eine gute Frage.“ fing Alduin an. „Ich bin AL-DU-IN. Systemverwalter des C0DA, Bereich Mundus.“ Was? Ein Systemverwalter? Das klingt definitiv nicht Dovah. „Was genau ist deine Aufgabe?“ „Ich bin dafür eingeteilt den Bereich Mundus in regelmäßigen abständen für eine Neuerstellung vorzubereiten.“ „Du frisst also diese Ebene damit sie neu startet?“ Alduin schwieg. „Was ist C0DA?“ Eine gute Frage. „C0DA ist das Konzept der Erstellung, Bearbeitung und vollen Kontrolle der gesamten Existenz.“ „Ich...ich verstehe das einfach nicht.“ „C0DA ist das Werkzeug der Existenz.“ „Gut...“ „Nun habe ich fragen.“ Gut, wenn Alduin eine Frage hat, wird das hier eine richtige Unterhaltung. „Was ist mit dem DO-VAH-KIIN passiert?“ „Er wäre beinahe Nullsummiert worden. Er war nicht in der Lage CHIM zu erlangen.“ „Was ist CHIM?“ er war eng mit C0DA verknüpft aber wusste nichts von CHIM? „Wenn jemand erfährt dass diese Existenz nicht so real ist wie man denkt dann...“ „Ihr wisst davon?!“ schrie er. „Wie könnt ihr wissen dass diese Welt nicht real ist?“ „Was...was ist das Problem?“ fragte Vehk. „Ich habe für meine Arbeit nur eine Regel. Die Bewohner Mundus dürfen nicht wissen wie es um ihre Realität gestellt ist. Ich habe versagt.“ Eine Regel? Hat ihm C0DA die Regel vorgeschrieben? „Was heißt das?“ „Der Ersteller wird mit dir Reden.“ sprach Alduin und hob ab. Sein abheben kam einem Sturm gleich. Er flog in Richtung Magnus und verschwand nach einigen Sekunden im gleißenden Licht. Vor Vehk tauchte ein Mensch auf. Er war größer als ein durchschnitts- Mensch. Dieser Mensch schien ....perfekt zu sein. Keine Narbe, kein optischer Makel. Er war dunkel Blond, hatte Stahlblaue Augen und schien körperlich äußerst gestählt zu sein.

„Tag auch.“ grüßte der Ersteller. Er war plötzlich da. Ohne Verzögerung war er direkt vor Vehk. „We...wer bist du?“ Er konnte es sich denken, wollte es aber aus seinem Mund hören. „Ein Aspekt vom Erschaffer dieser Welt.“ Vehk bemerkte es erst jetzt doch es war Nachts! Secunda und Masser waren beide an der gleichen Position im Himmelszelt. Dabei war es noch Nachmittags. „Was? Wie kann das sein?“ „Weil ich es so wollte. Ich wollte mit dir reden.“ „Wieso das?“

Der Ersteller näherte sich Vehk ohne sich wirklich zu bewegen. „Jeder Ebene dieser Existenz hat einen wahrlich erleuchtenden. Aetherius hat Akatosh, das Reich des Vergessens hat Herma-Mora und Mundus wird dich haben.“ „Wahrhaft erleuchtet? Ihr meint CHIM?“ Godhead lächelte unglaublich Sympathisch. „Nein. CHIM ist der erste Schritt. Ich zeige dir den nächsten.“ Vehk war überrascht. Etwas mächtigeres als CHIM? Das war es doch was er wollte. „Wie genau?“ „Was glaubst du ist C0DA?“ fragte der Ersteller. „Ein Werkzeug?“ So beschrieb Alduin C0DA. „Lass es mich erklären.“ fing Er an. „Warte!“ reif Vehk „Wie soll ich glauben dass du wirklich der Ersteller dieser Welt bist?“ „Schau nach Vvardenfell.“ Vehk erfuhr erst auf Artaeum das Vvardenfell durch Baar Dau verwüstet und Zerstört wurde. Er konnte nicht viel erkennen, aber dass was Vehk erkannte war Ödland, ohne Leben.

Durch das Schreiben dieses Satzes wurde Vvardenfell wieder in den Status zurückgebracht, welches es im Jahre 3Ä 428 inne hatte. Nur ohne Anzeichen von Zivilisation. Das Land war wieder bereit um besiedelt zu werden. Vehk war berührt seine Heimat wieder erstrahlen zu sehen. Da erkannte er die wahre Macht des Erstellers. „Wie soll ich dich ansprechen?“ fragte Vehk, gänzlich überzeugt. „Bellamont, das dürfte gneügen. Nun lass mich dir das Konzept von C0DA erklären“ fing Bellamont an. „Ich komme nicht aus deiner Welt. In meiner Welt erschuf ein Unternehmen das grundkonzept dieser Welt. An diesem Grundkonzept arbeiteten zeitweise mehr als Zweihundert Individuen. Insgesamt sicher weit mehr als Vierhundert. Einer dieser Individuen entwarf das Konzept des C0DA. Die Welt auf der diese Existenz hier beruht wurde Opfer einer Kalpa-Wende. Die gesamte Existenz eben jener Welt wurde zerstört und bot nun die Möglichkeit für andere Individuen, wie mich zum Beispiel eine neue Welt zu erschaffen. Das Konzept dieser neuen Welten nennt man C0DA.“ Vehk war nun sichtlich verwirrt. „Diese Welt, unser aller Leben basiert auf einer anderen Existenz?“ „So ist es.“ „Wie funktioniert das erschaffen einer Welt? Wie sieht es für dich aus wenn du diese Welt bearbeitest?“ „Lass es mich dir zeigen. Und Godhead projizierte ein Bild in Vehks Geist:



„Es ist einfach....ein Schriftstück? Du erschaffst eine Welt durch das bloße schreiben?“ fragte Vehk. „Exakt. Durch C0DA war es mir möglich diese Existenz zu erschaffen. Was ich schreibe wird existieren.“ „Wirklich alles?“ Godhead nickte.
„Alles. So etwas wie ein freier Wille gibt es leider nicht. Nur wenn ich etwas Schreibe, existiert es in dieser Existenz. Schreibe ich nichts, passiert auch nichts.“ „Kann ich das beeinflussen? Durch Ratschläge?“ „Nein. Du verstehst es nicht, weil ich dich nicht verstehen lasse. Alles was passiert, alles was du sagst, alles was du denkst habe ich vorher geschrieben. Selbst dieses Gespräch schreibe ich in diesem Augenblick nieder. Ich Simuliere gerade eine ‘Gespräch’“ Vehk war am Boden zerstört. Nichts ist Wahr. „Ich weiß nicht wie ich damit umgehen soll.“ „Du wirst damit gut umgehen, da ich es so entschieden habe“. „Stimmt. Was ändert das schon. Alle anderen Bewohner kommen auch gut mit ihrem Leben aus.“ Godhead lächelte. „Und was willst du von mir?“ „Ich mache dich zum Herrscher dieser Ebene. Mundus ist dein.“

Ja, Mundus ist kein zu verachtendes Geschenk. „Wie kann es mein sein, wenn alles was ich tue von dir bestimmt wird?“ Eine gute Frage vom Mer. „Hör auf daran zu denken, dass alles was du tust nicht deinem Willen entspricht. Es fühlt sich so an als ob es dein Wille sei, gebe dich damit zu Frieden.“ Und das tat Vehk auch. „Und wieso soll ich über Mundus herrschen?“ „Dies wird für einen zukünftigen teil des C0DA unabdinglich sein. Mehr kann ich dir nicht sagen.“ „Und was jetzt?“ „Jetzt? Jetzt werde ich gehen. Das hier ist das letzte mal dass ich mich zeige. Sobald ich verschwunden bin hast du die volle Kontrolle über Mundus. Tu was du willst.“ sagte er mit einem Lächeln. Godhead verschwand und Vehk beherrschte nun Mundus. Sein Geist war nun erfüllter als er es als VIvec kannte. Er war nun nicht mehr Vehk, er war Vethek. Herrscher über Mundus. Nach vierzehn Jahren fing Vethek an seine Herrschaft auf Nirn zu verkünden. Er schickte jedem Herrscher Tamriels einen persönlichen Brief. Auch an Jarl Olfrid Kampf-Geborener. Der Bote war ein Dunmer. Er überbrachte Olfrid ein Buch mit dem Titel „Der Kampfgeborene“. Zeitgleich erklärte er dass sich Weißlauf, wie der Rest Tamriels Vethek beugen solle und ihn als Herrscher anerkennen sollen. Das musste Vethek nicht. Doch er wollte den Schein eines freien Willens gewährleisten. Gelächter brach in der Drachenfeste aus und Olfrid begann das Buch zu lesen.

Im zweiten Post gehts dann weiter!
 
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Hier der Rest!

Eine Zusammenfassung der
Sturmmantelrebellion

Zusammenfassung der Sturmmantelrebellion und ihrer Folgen
von Aidan Yakov

Im Jahre 4Ä 175 schlossen das Kaiserreich von Tamriel und der Aldmeri-Bund den als das "Weißgoldkonkordat" bekannten Friedensvertrag ab. Viele Nord aus Himmelsrand kämpften hart im vorherigen Krieg gegen den Bund um für ihren Glauben und ihre Prinzipien einzustehen. Als dann die Details des Friedensvertrages bekannt wurden, welche unter anderem das Verbot zur Anbetung von Talos beinhaltete fingen bereits einige Nord an ihren Unmut durch Mordanschläge am Mer zu symbolisieren. Als nach dem Tod von Hoag Sturmmantel und der Entlassung Ulfric Sturmmantels aus dem Kerker dieser zum Jarl von Windhelm, einer geschichtsträchtigen Nordstadt wurde und eine eigene Rebellion gegen das Kaiserreich und den Bund versammelte begann die sogenannte Sturmmantelrebellion. Ulfrics Ansichten bezüglich der Talos Anbetung und dem Verhältnis des Kaiserreiches gegenüber dem Bund traf auf viele hör bereite Ohren im Land. Als Er die Rebellion ausrief wurde natürlich das Kaiserreich darauf aufmerksam.
Sofort bot der Bund ihre Unterstützung an. Doch das Reich zog es vor die Reichsinternen Probleme auch Reichsintern zu lösen. Zur Lösung der Probleme wurde General Tullius aus Cyrodiil nach Himmelsrand beordert. Dieser hatte bereits unzählige Rebellionen zerschlagen. Diese waren jedoch deutlich kleiner und die Nord sind verbissene Kämpfer wenn es um ihre Prinzipien geht. Was verständlich ist. Sie sind die direkten Nachfahren der ersten Nedic auf dem Kontinent. Ohen sie hätte es das Kaiserreich nie gegeben. Und dieses hintergeht sie nun ihrer Meinung nach. General Tullius versammelte binnen weniger Wochen eine annehmbare Armee und erhöhte die Rekrutierungsquote um beinahe 200%.

Als Ulfric den Großkönig von Himmelsrand ermordete ging der Konflikt in die heiße Phase über. Dem Gesetz des Reiches nach wäre nun der erstgeborene Sohn des Großkönigs der neue Herrscher Himmelsrands. Jedoch hatte Torygg keinen nachfolger gezeugt oder anerkannt. Daher sollte seine Frau Elisif die Herrschaft erhalten. Ulfric beharrte jedoch auf eine uralte Nordtradition die ihm durch die feige Ermordung Toryggs sein Anrecht auf den Thron verlieh. Jedoch musste dies erst von allen Fürstentümern des Landes bestätigt werden. So begann die Hauptphase der Rebellion. Ulfrics Plan war es nun alle Fürstentümer Himmelsrands zu erobern um deren Stimme zu sichern.

Sowohl Legion als auch Rebellen konnten große teile Himmelsrands erobern. Im Jahre 4Ä 201 spitze sich der Eroberungszwang zu. Der Westen Himmelsrands war unter der Kontrolle der Rebellen und der Osten unter der Kontrolle des Reiches. Lediglich Weißlauf war noch unentschlossen. Aufgrund der zentralen Lage Weißlaufs war es für beide Seiten ungemein wichtig diese Stadt einzunehmen. Nach einiger Zeit schloss sich Balgruuf der Ältere dem Reich an da Ulfrics Überzeugungsversuche immer Radikaler wurden. Unter anderem wird berichtet das Ulfric einen Soldaten aus schickte nur um Balgruuf eine Axt zu präsentieren. In der Nordkultur ist dies eine Drohung vergleichbar mit dem Satz „Kämpfe für mich oder Fall!“. Balgruuf schickte die Axt zurück und so entbrannte die Schlacht um Weißlauf.

Balgruuf sicherte seine Stadt mit zusätzlichen Soldaten aus dem Reich. Während der Schlacht gelang es der Rebellion jedoch sich zur Drachenfeste vorzukämpfen. Dort töteten sie den Bruder des Jarls Hrongar. Als Balgruuf begriff dass die Schlacht um seine geliebte Stadt verloren war wurden er und seine Kinder aus Weißlauf getrieben, unverletzt. Vignar Grau-Mähne übernahm auf Ulfrics Anweisung den Thron. Balgruuf und seine Kinder, begleitet von Kommandant Caius und einigen seiner treuesten Männer machten sich auf nach Cyrodiil um dort Schutz zu suchen.

Als sie nach einigen Tagen in Cyrodiil ankamen erreichte eine Nachricht aus Himmelsrand die Provinz. Himmelsrand war gefallen. Die Rebellion hatte das gesamte Land eingenommen und Ulfric zum Großkönig ernannt. General Tullius wurde getötet und die Legionssoldaten flohen aus dem Land. Als dann auch noch Kaiser Titus Mede II. in Himmelsrand von einem Attentäter der tot geglaubten dunklen Bruderschaft getötet wurde übergab der Ältestenrat dem Bund sämtliche Vollmächte gegen die Rebellion.


Das Aldmerische Konsulat führte eine ihrer extremsten Aktionen in der Nachkriegsgeschichte aus. Nach der „Krönung“ Ulfric Sturmmantels veranstaltete dieser jede Woche ein Festessen zu de, jeder der Jarl aus Himmelsrand eingeladen wurde.

Dort werden die aktuellen Ereignisse im Land vorgetragen und Lösungen für diese Probleme gesucht. Während des Siebten Festessens unter Ulfric Sturmmantel trafen die Thalmor unter der Führung von Elenwen in Windhelm ein. Mit der Unterstützung des ehemaligen Psijics Earil marschierten die Thalmor in die Feier ein. Earil fror die Zeit ein. Die Thalmor führten die anderen Jarl aus dem Saal und somit aus der Zeitblase. Elenwen verabreichte Ulfirc, der mit offenem Mund dort saß ein Lähmenden Gift ein. Earil löste die zeit Sperre auf. Binnen Sekunden musste sich nun die Realität im Saal der Realität der Außenwelt anpassen. Alles im Saal, was eingefroren war bewegte sich einige Sekunden lang unfassbar Schnell.

Ulfric stürmte sofort auf Elenwen zu und zog sein Schwert. Jedoch wirkte das Gift bereits und Ulfric fiel zu Boden. Elenwen nahm ihn Fest. Kurze zeit Später tauchten weitere Psijics im Saal auf. Wie sich herausstellte war Earil kein vollwertiger Psijic gewesen als er sich in den Dienst des Fürsten des Nimmerda begab sondern noch ein Schüler. Er war zwar der talentierteste Chronomantisten-Schüler jedoch hatte er nur Körper in der Zeit eingefroren und nie eine solch große Zeitblase erschaffen.

Die Psijics befürchteten dass dies einen Drachenbruch zur folge haben könnte. Sie teleportierten jeden aus dem Schloss heraus und versiegelten den Saal magisch. Mehr als Zweijahrhunderte war der Palast der Könige nicht mehr betretbar. Erst im Jahre 4Ä 417 (Oder 2 Ära der Thalmorischen Zeitrechnung) öffnete der Palast wieder seine Pforten. Niemand war zu sehen. Alles sah normal aus. Selbst die Herzen brannten noch und das Essen war noch verzehrbar. Keiner vermag zu wissen was sich in den 200 Jahren dort abspielte.

Kurz nach Ulfrics Festnahme wurde er verurteilt. Jedoch nicht zum Tode. Der Bund wollte ihn nicht als Märtyrer hinrichten lassen. Sie wollten ihn als Symbol der Macht des Bundes verwenden. Daher schnitt ihm Elenwen die Zunge heraus und verurteilte ihm zu lebenslangem Hausarrest im Kloster von Hoch-Hrothgar. Die Graubärte waren strikt dagegen jemanden aufzunehmen der sich vom Glauben los sagte und nicht mal mehr ein Thu'um ausstoßen konnte. Jedoch wurden sie vom Bund dazu...bewegt ihn nochmal aufzunehmen. Rein Kulturell war dies eine wirklich gute Entscheidung.

Bis heute gelten Ulfric Sturmmantels Bücher „Der Krieg im Norden“ und „Das Leben der stummen Zunge“ als Meilensteine der nordischen Literatur. Dazu hat er eine eigene Form des Thu'um entwickelt welche keine Verwendung der Zunge benötigt. Nach der Verurteilung von Ulfric wurde Balgruuf wieder zum Jarl von Weißlauf ernannt und die Fürstentümer die sich von Anfang an auf Ulfrics Seite Schlugen wurden gekürzt. Besonders hart traf es die Fürstentümer Falkenring und Pale. Die Ländereien beider Fürstentümer wurden drastisch gekürzt und Weißlauf zugeschrieben. Die aktuelle Größe von Weißlauf:



So wurde Weißlauf das größte Fürstentum in Himmelsrand. Einige Wochen später mischte sich das Kaiserreich in die Angelegenheiten um Himmelsrand ein und entwarfen ein neues Gesetz. Dieses Gesetz wurde in das Weißgoldkonkordat aufgenommen. Es erlaubt die Anbetung von so genannten „Schutzpatronen“. Schutzpatronen sind Helden von besonderer Gewichtung eines Volkes. Jeder kann einen Helden als Schutzpatronen vorschlagen. Dieser wird dann in Cyrodiil einer Überprüfung unterzogen und und gegebenenfalls als Schutzpatron anerkannt. Jeder Schutzpatron hat das Recht einen eigenen Tempel zu erhalten. So wurden sämtliche geschlossenen Tempfel Talos wieder geöffnet um Tiber Septim zu Huldigen. Der Aldmeri-Bund war wütend und es drohte ein Krieg. Doch sie sahen ein wie wichtig Talos für die Nord ist und das sie ihn nicht als Gott sondern als Helden verehrten. Viele ehemalige Talos Priester wurden zu Priestern des Schutzpatronen Tiber Septim. So endete die Sturmmantelrebellion, mit der Einsperrung von Ulfric, dem Schutzpatronen-System und der Neuordnung der Grenzen des Fürstentums Weißlauf. Dies zeigte wir angreifbar der Bund sein kann wenn sich das Volk zusammen tut. Zwar haben die Nord ihren Ulfric verloren aber einen Großteil ihres Glaubens wieder bekommen.


Der Kampfgeborene


Olfrid ging fast täglich auf die Straßen seines geliebten Weißlaufes. Er genoss es sich dem Volk zu nähern, ihnen zu zeigen, dass auch sie aus dem Dreck empor steigen können, wenn sie sich anstrengen würden. Doch dieses mal war es anders. Er lungerte dieses mal nicht am Marktplatz umher, so tuend als würde er etwas kaufen. Er hatte dieses mal ein Ziel: Die Drachenfeste. Es war die richtige Entscheidung sich dem Kaiserreich während der Rebellion anzuschließen. Er musste sich um seine Familie kümmern, um Jon, Idolaf und um seine geliebte Bergritte. Er wusste auch dass, wenn die Sturmmäntel gewonnen hätten sie sich gegen die Thalmor aufgelehnt hätten und dass es dann keinen Bürgerkrieg sondern ein Krieg Himmelsrand gegen Aldmeri-Bund gegeben hätte. Und sind wir einmal Ehrlich: So stark die Nord auch sein mögen aber gegen den gesamten Bund hätten sie keine Chance gehabt. Daher war es nur logisch sich für das Kaiserreich auszusprechen und sie zu unterstützen. Als dann die Sturmmäntel vor Weißlauf auftauchten riskierte Olfrid alles und unterstützte die Soldaten des Kaiserreiches zum ersten mal. Mit Finanzen versteht sich. Er sorge dafür dass jeder Mann und jede Frau in der Legion und der Wache die bestmögliche Ausrüstung bekam um den Sturmmantel Idioten die Eingeweide raus reißen zu können.

Und als er Gestern die Vorladung vom Jarl überreicht bekam, wusste er was dies bedeuten würde: Er bekam endlich einen Platz im Stadtrat von Weißlauf. Er gierte schon Jahre lang nach diesem platz. Doch immer hieß es er müsse sich erst noch beweisen. Eine einfache Farce vom Jarl um zu sagen „Was willst du denn? Noch bist du mir nicht nützlich“. Doch dieses mal war er es! Er war der reichste Mann Weißlaufes. Und wen wenn nicht Ihn kann der Jarl gebrauchen? Auf dem Weg zur Drachenfeste hielt Olfrid an einem Stand für Jagderzeugnisse an. Er sah sich das Wildbret etwas genauer an. Man konnte von Elfen halten was man wollte aber sie konnten Jagen. Das Fleisch sah so Rot und Saftig aus als wäre es erst vor Zwanzig Minuten erlegt worden. „Sind da auch keine eurer widerlichen Elfen-Gewürze drauf?“ fragte Nazeem während er am Wildbret roch den Elfen-Händler. „Sie fragen mich das jeden Tag und wie jeden Tag sage ich Nein. Doch sie sagen es sieht suspekt aus.“ Nazeem war wohlhabend und dass ihm jetzt ein Elf Paroli bieten will war...mutig. Nazeem hob seinen Kopf weg vom Fleische. „Was wollen sie damit andeuten?!“ Olfrid wandte sich, wie beinahe jeder auf dem Markt nun diesem Streitgespräch zu. „Ich will damit andeuten dass sie ein Problem mit Elfen haben und alles daran setzen mich vor den Leuten schlecht zu reden! Sie finden also mein Fleisch sähe merkwürdig aus? Damit beweisen sie nur dass sie noch nie in ihrem leben auch nur irgendetwas erlegt haben.“

Anoriath stützte sich mit seinen beiden Fäusten auf seinen kleinen Stand ab. Die Reaktion der Marktbesucher war atemberaubend. Beinahe zeitgleich stockte jedem der Atem. Es ist klar das alle Nicht-Nord in Himmelsrand schlechter behandelt werden aber wenn sich Zwei Nicht-Nord streiten, einer von ihnen von Adel und ein Mensch war während der andere ein hart arbeitender Elf dann wusste man dass man von dem Elfen nicht mehr viel sehen wird. Nazeem beugte sich vor Anoriath, ebenfalls mit geballten Fäusten und flüsterte ihm zu „Du wirst nun nach vorne Treten und jedem auf dem Markt erklären das ich ein besserer Jäger bin als es irgendein Waldelf auch nur sein kann sonst...“ da schrie Olfrid mit ausgestreckten armen los „Du und ein guter Schütze Nazeem?!“ schon richteten sich die Blicke auf Olfrid.

„Ich kann mich noch daran erinnern wie du als kleiner Junge mit einem Spielzeug Bogen gespielt hast und dir dabei in deine Männlichkeit geschossen hast! Kein Wunder das du als 'Halber Mann' noch kein Balg auf die Welt losgelassen hast.“ Nazeem war zu tiefst gedemütigt worden. Seine Körperhaltung ähnelte nun mehr einer Lebensmittelvergiftung als einem Adeligen. Er konnte kaum Sprechen. „Da...Das ist eine Lüge! Ich bin ein genau so vollständiger Mann wie ihr es seit!“ versuchte Nazeem sich raus zureden. Olfrid grinste.

„Junge, zwing mich nicht den Wachen zu befehlen dir deine Hosen auszuziehen damit ich es beweisen kann! Du weißt ich tu das.“ Daraufhin trat Nazeem vom Stand zurück und eilte in den Wolkenbezirk der Stadt um dem Gespött auszuweichen. Da Reif Anoriath hinterher „Und nur dass sie es wissen: Ich bin oft im Wolkenbezirk da ich das Fleisch dem Jarl verkaufe!“

Olfrid begab sich hinter dem Stand. Seine Hand auf Anoriaths Schulter legend fragte er „Ist alles in Ordnung Freund?“ Anoriath rieb sich seine Oberlippe mit dem Zeigefinger. „Ja...Ja sicher. Ich danke ihnen Herr.“ „Ist wirklich alles in Ordnung?“ Olfrid bemerkte dass Anoriath nachdachte. Fast schon panisch nachdachte. „Ich....glauben sie Nazeem wird sich rächen wollen? Vielleicht an mir? Er ist ein mächtiger Mann und sehr auf seine Ehre erpicht“ Olfrid lächelte „Das glaube ich nicht. Aber wartet mal.“ Er ging rüber zu Arcadias Kupferkessel und Sprach die dort stehende Wache an. Anoriath wusste nicht was Olfrid da tat. Würde er der Wache befehlen Nazeem zu verhaften? Das würde es nur verkomplizieren da Nazeem an sich nichts illegales getan hat und er auch aus dem Kerker heraus Beziehungen haben würde. Olfrid zeigte nun auf Anoriath. Dieser versuchte seine verwirrtheit nicht zu zeigen und lehnte sich wieder gegen seinen Stadt. Die Wache schaute ebenfalls zu ihm und nickte Olfrid dann entgegen woraufhin die Wache los ging. Sie blieb neben Anoriaths Stand stehen. „Er wird die nächste zeit seine Markt-Patrouilliere neben deinem Stand ausführen.“ „Warum tun sie das?“ Olfrid war ein wenig entsetzt. Wenn ein Arbeiter einem Arbeiter hilft ist es nett . Hilft ein Adeliger einem Adeligen ist das Selbstverständlich doch wenn ein Arbeiter einem Adeligen hilft ist das ein Muss und umgekehrt ist es dann verwirrend weil ein Adeliger einem Arbeiter hilft?

„Du bringst uns das beste Fleisch dass es in Weißlauf gibt. Vielleicht liegt es auch einfach daran das Weißlauf kaiserlich ist und niemand das recht hat einen kaiserlichen Bürger so zu behandeln“ Anoriath streifte sich durch seinen Bart „Ich verstehe. Vielen dank Herr.“ Olfrid klopfte zum Abschied auf den Stand und ging weiter in Richtung des Güldengrün-Baumes. Er wusste dass er bereits einige Zeit zu Spät in der Festung ankommen würde. Ein wirklich toller Start in die Karriere eines Stadtradmitgliedes. „Vater!“ rief ihm Idolaf, sein Sohn zu. Er kam gerade aus dem Tempel des Kynareths. Der Tempel hatte deutlich mehr Besucher seit der Güldengrün-Baum vom Drachenblut erneuert wurde. Doch Idolaf ging schon seit Jahren einmal die Woche in den Tempel beten. Er hatte eine recht lange Karriere in der Legion hinter sich. Vielleicht lag es an den Kämpfen gegen die Sturmmäntel dass er nun so oft zu den Göttern betet.

Idolaf verschränkte seine Arme als er vor seinem Vater stand. „Habe gehört ihr seit zur Drachenfeste eingeladen worden?“ Olfrid verschränkte ebenfalls seine Arme. So Kommunizierten Olfrid und Idolaf miteinander. Es waren keine wirklichen Gefühle im Spiel. Obwohl Olfrid seinen Sohn von ganzem Herzen liebte und wirklich Stolz auf ihn ist wusste er das Gefühle zwangsläufig zu Streitigkeiten führen würde.
Anfangs waren Gefühle im Spiel. In Idolafs Jugend sagte Olfrid ihm fast Täglich das er Stolz sei ihn als Sohn zu haben. Doch als Olfrid erwachsen war und sich der Armee anschloss waren diese Gefühle nach außen hin weg. Sein Sohn war erwachsen und musste seine eigenen Erfahrungen machen ohne dass ihm ein alternder Veteran alle seine Fehler aufzeigte. Und Idolaf machte so manche Fehler. Alleine schon Lars, das Kind das er mit seiner eigenen Schwester zeugte war ein Schandfleck das ihn auf ewig verfolgen wird. Da hilft es auch nicht dass er seinen eigenen Sohn „Milchtrinker“ nennt. Aber durch solche Fehler lernte Idolaf ein echter Mann zu sein. „Ja wurde ich. Unsere Bemühungen mit dem Kaiserreich, du durch deine Soldatenkarriere und ich durch die Finanzhilfen werden endlich belohnt! Ich glaube ich werde endlich in den Stadtrat aufgenommen.“ Idolaf legte seine Hand auf die Schulter seine Vaters „Das war auch endlich Zeit. Geh du hoch zur Festung. Ich warte hier und danach Feiern wir.“ Olfrid lächelte und Stieg die Stufen zur Drachenfeste hinauf. Die Tür wurde von zwei kräftigen Wachen geöffnet.


Doch nicht für Ihn sondern für Nazeem der wiedereinmal Beschwerde einreichte, vermutlich wegen dem Vorfall am Markt und jetzt hinaus stürmte. Er schaute Olfrid grimmig an „Wir müssen uns nachher unterhalten wegen diesem Elfen“ Olfrid erwiderte den Blick jedoch nicht. „Ja ja. Können wir machen...“

Ein paar schritte später wurde er von Irilieth angehalten. Sie drückte ihren Arm gegen seine Brust. Von Hinten griff eine Wache nach seinen Händen und sie legte Handschellen an. „Herr. Sie wurden für eine Gerichtsverhandlung vorgeladen. Aufgrund ihrer Verspätung werden sie nun in Handschellen dem Stadtrat vorgeführt.“ Damit hatte Olfrid nicht gerechnet. Er hatte schon so einiges illegales getan, jedoch hatte er die Strafen durch Öffentlichkeitsarbeit sehr gering gehalten. Noch nie wurde er zum Stadtrat zitiert geschweige denn in Handschellen. Meist löste sich das Problem zwischen Ihm und dem Jarl. Olfrid wurde im mitten der Tische auf einen Stuhl gesetzt. Proventus Avenicci stieg dir Treppen hinunter und begann den Stadtrat, welcher für Straftaten in Weißlauf die Gerichtsbarkeit ausführen aufzuzählen.

„Es folgt die Ankündigung des Stadtrates von Weißlauf.

Vilkas von den Gefährten...“

Er ersetzte den neuen Herold welcher seit einiger Zeit als verschwunden gilt. Das Wort der Gefährten und somit nun von Vilkas, dem neuen Herold haben in Weißlauf viel Gewicht. Mein hinuntersteigen der Treppe nickte Vilkas ihm freundlich zu und setzte sich hin.

„Danica Reine-Quelle...“

Sie verkörpert all das gute das der Tempel seit jeher zu verkörpern versucht. Sie ist die Priesterin des Tempels von Kynareth. Sie war eine der wenigen Priester die erkannt haben dass das verbot gegen Talos das Reich gerettet hat. Als sie die Treppe hinunter ging sah sie Olfrid kurz an und setzte sich.

„Mallus Maccius...“

Was ein einfacher Metbrauer im Stadtrat zu tun hat? Sagen wir einfach es wäre jemandem ein Dorn im Auge wenn er niemanden im Rat von Weißlauf hat den er kontrolliert. Ein Schwarzdorn im Auge. Die Zusammenarbeit von Olfrid mit der Diebesgilde brachte ihm so einen Verbündeten im Rat ein. Auch er würdigte Olfrid beim hinsetzen nur eines kurzen Blickes.

„Ysolda, vorsitzende der Vereinigung der Händler in Weißlauf...“

Kurz nach dem sie Hulda die Beflaggte Mähre abkaufte organisierte sie eine Vereinigung der Händler hier in Weißlauf. Damit soll die Existenz der Händler sicher gestellt werden. So bietet jeder seine Waren zu einem gerechten Preis an. Ysolda leitet diese Vereinigung. Da Olfrid schon so manche Septime in die Kasse der Vereinigung wandern ließ hat er mit ihre eine Fürsprecherin im Rat. Beim Hinsetzen grüßte sie ihn freundlich.

„Kommandant Caius...“

Hauptmann der Wache und ein treuer Anhänger der Legion. Aufgrund der gemeinsamen Vergangenheit wird auch Caius ihn im Rat unterstützen. Beim Hinsetzen grüßte Caius ihn freundlich.


„Balgruuf der Ältere, in Gnaden der Acht Göttlichen unser rechtmäßiger Jarl und weiser Herrscher von Weißlauf...“

Ein zäher Brocken. Lässt sich leider nicht bestechen. Trotz der engen Freundschaft der Beiden wird er Olfrid nicht bevorzugen.

Somit sieht es folgendermaßen aus:

Mallus Maccius, Ysolda und Caius werden auf jedenfall für Olfrid eintreten. Danica, Vilkas und der Jarl werden ihn nicht bevorzugen. Aufgrund seiner hohen Stellung wird Olfrid wohl wieder mit einem blauen Auge davon kommen. „Begrüßen wir nun“ fuhr Proventus fort. „Das neue Ratsmitglied von Weißlauf.“ Olfrid schaute zu den Stühlen. Er dachte der leere Stuhl wäre für Proventus gedacht. „Avulstein Grau-Mähne...“.

Das mit dem blauen Auge hatte sich damit auch erledigt. Oh wie er in diesem Moment Avulstein hasste. Die Fehde zwischen den Kampf-geborenen und den Grau-Mähnen ist selbst außerhalb Weißlaufes bekannt. „Wie wurde er zum Ratsmitglied?“ fragte Olfrid, noch immer in Handschellen. „Er vertritt das Volk. Bei den Bürgern ist er sehr beliebt.“ antwortete der Jarl mit beiden Armen auf dem Tisch. Das Volk also? „Hat das Volk also mit meiner Familie seit Jahren eine Fehde?!“ „Für den heutigen Fall ist er leider nicht wegzudenken Olfrid“. „Darf ich fortfahren?“ fragte Proventus mit der Liste in der Hand. Der Jarl nickte. Olfrid hat als kleines Kind bei der Jagd mit seinem Vater ein Reh getötet und die neugeborenen im Wald versauern lassen. Wetten dass eines dieser scheiß Viecher überlebt hat und nun gegen ihn Klagt? „Es tritt an als Hauptkläger Thorald Grau-Mähne“ Das Reh wäre ihm lieber gewesen. Olfrid stand wütend auf


„Lebt der Hurrensohn etwa noch?!“ „Schweig!“ rief Avulstein dazwischen als Thorald die Treppen hinunterstieg. Als er sich hinsetzte und Proventus mit dem vortragen fertig ist hob Olfrid seinen Kopf. „Was ist hier genau los?“. Avulstein erhebt sich und sprach zum gesamten Rat „Olfrid Kampf-geborener wird beschuldigt geholfen zu haben Thorald Grau-Mähne an Terroristen ehemaliger Aldmeri-Bund angehöriger ausgeliefert zu haben.“

Olfrid Gesichtsausdruck wechselte von entsetzen zu Verwirrtheit. „Ka...kann ich diese Handschellen los werden?“ fragte er demütig den Jarl. Der Jarl nickte und Olfrid wurden die Handschellen entfernt. Er rieb sich die Handgelenke. „Was meint ihr mit Terroristen? Sie waren Stadthalter der Thalmor.“ „Laut offizieller Stellungnahme des Bundes waren sie es nicht.“ „Wo genau liegt jetzt das Problem?“ Der Jarl erhob sich und stützte sich mit seinen Armen auf dem Tisch und schaute zu Olfrid während Avulstein sich setzte „Du hast geholfen Thorald den Thalmor zu übergeben“ Avulstein wollte gerade anmerken dass diese Hochelfen nicht mehr dem Bund zugeteilt waren. Doch der Jarl fuhr weiter fort „Wir alle wissen dass sie dem Bund angehörten.

Doch offiziell sieht das anders aus. Offiziell warne sie Terroristen. Offiziell hätte Thorald eine Gerichtsverhandlung bekommen sollen. Doch diese bekam er nicht.“ „Auf Befehl es Bundes und folglich auf Befehl des Kaiserreiches.“ Caius rieb sich die Stirn „Das Reich distanziert sich von den Terroristen und von dir. Der Bund besteht darauf dass diese Elfen zu der Zeit nicht dem den Thalmor angehörten.“ sagte er. Olfrids vertrauen war erschüttert. „Wa...was soll das heißen?“ „Das heißt“ fuhr der Jarl fort „Dass du einen noch nicht für Schuldig befundenen Bürger Weißlaufes an Terroristen übergeben hast.“ „Schuldig bis die Unschuld bewiesen wurde!“ erwiderte Olfrid. „Erst wenn es zu einem Prozess kommt“ antwortete der Jarl. Olfrid rieb sich die Augen. Er dachte er würde zum Ratsmitglied ernannt und steht nun vor Gericht! „Nun gut. Das war die Offizielle Erklärung. Wie sieht die inoffizielle Erklärung aus?“ Thorald erhob sich „Darf ich es ihm erklären?“ der Jarl schüttelte den Kopf. „Das sollte ein Ratsmitglied machen.“ Olfrid wandte sich zu Thorald „Ich würde es gerne aus seinem Mund hören.“ Der Jarl rieb sich die Augen. „Von mir aus“

Thorald erhob sich „Ich habe mich für die Sturmmäntel und die Talos Anbetung ausgesprochen. Ich habe das Kaiserreich und auch deine Familie nach besten Möglichkeiten sabotiert und gestört. Daraufhin batest du einigen Thalmor-Stadthaltern mich Festzunehmen. Diese hielten mich ohne Gerichtsverhandlung in einer dreckigen Festung gefangen, folterten mich und taten mir schlimme Dinge an! Mit Hilfe des Drachenblutes gelang es meinem Bruder mich zu befreien. Ich tauchte ein Halbes Jahr in Cyrodiil unter danach gingen wir zur nächsten Kaiserlichen Autorität in Cyrodiil, meldeten dieses vergehen und der Aldmeri-Bund sah sich in ernster Gefahr da sie das Gesetz brachen. Da die Elfe die mich festhielten vom Drachenblut getötet wurden behauptete der Bund einfach dass dies keine Thalmor waren. Das Kaiserreich stimmte dem zu. Somit machte dein geliebtes Kaiserreich dich zu einem Terroristen!“ Olfrid stand auf. „Ihr wisst alle hier dass es Thalmor waren und dass ich kein Terrorist bin! Ich gebe zu dass es Falsch war dir keine Gerichtsverhandlung zu geben und ich kann mir nicht einmal vorstellen was du erleiden musstest. Aber als ich dich den Thalmor übergab lag es nicht mehr in meiner macht was sie mit dir anstellten! Sie hätten dich vor ein Gericht stellen müssen.“



Danica erhob sich. „Sei ehrlich Olfrid. Wir kennen uns seit Jahrzehnten. Du wusstest dass es niemals zu einer anklage gekommen wäre“. Olfrid nickte. „Das stimmt. Aber Thorald war eine Bedrohung für Weißlauf. Hätte er weitere Bürger dazu angestiftet sich den Sturmmänteln anzuschließen. Es war ein offenes Geheimnis dass der Jarl sich dem Kaiserreich anschließen wollen würde. Hätte Thorald mehr Leute angestiftet hätte der Jarl sowohl gegen die Sturmmäntel als auch gegen sein eigenes Volk kämpfen müssen. Ihr müsst doch einsehen dass ich nur das beste für Weißlauf und das Reich wollte!“ „Das haben wir alles bereits bedacht“. Antwortete der Jarl. Da wurde es Olfrid klar. Mit zittriger stimme sagte er „Ihr habt bereits ein Urteil gefällt“. Der Jarl schüttelte den Kopf. „Das ist keine Gerichtsverhandlung Olfrid. Thorald hat keine Anklage gegen dich erhoben. Er will nur eine Entschädigung.

In Cyrodiil stellte er Antrag auf Entschädigung. Und es wurde ihm Stattgegeben.“ Olfrid kannte das Cyrodiilische Gesetz sehr gut. „Wie viel?“ fragte er in Verzweiflung. „80 Prozent deines gesamten Besitzes.“ Er streifte sich durch den Bart als Avulstein sich erhob. „Wir gehen runter auf 50 Prozent“ der gesamte Stadtrat war darüber überrascht. Olfrid blickte sichtbar betrübt auf „Wieso?“ Avulstein stand auf, stellte sich vor Olfrid und reichte ihm die Hand „50 Prozent deines Besitzes und dafür endet diese dumme Fehde unserer Familien auf der stelle.“ Olfrid blickte wieder aus. Er schaute in die Richtung der anderen Ratsmitglieder. Man konnte in ihren Augen sehen wie sehr sie sich Wünschten das Olfrid einlenkte. Olfrid nickte und billigte ein „Natürlich.“. Die Verträge wurden unterschrieben und dann, spät am Abend durfte Olfrid wieder gehen.

Die steilen Treppen der Drachenfeste hinunter zusteigen fühlten sich gut an aber auch irgendwie so „Schlussendlich“. Es fühlte sich so an als wäre der abstieg der Treppen die Bestätigung dass die Kampf-geborenen nur noch 50 Prozent ihres Besitzes innehaben. Am Güldengrün-Baum angekommen sah er Idolaf mit einem Brief in der Hand. Das Siegel darauf war klar der Legion zu zuordnen. „Olfrid!“ rief ihm Nazeem zu. Olfrid drehte sich um. „Was wollt ihr?“ fragte Olfrid erschöpft. Nazeem hatte ihn noch nie so erlebt. Und dass obwohl vor einiger zeit noch Krieg in Himmelsrand herrschte. „Ich...sehe ihr hattet einen schweren Tag? Belassen wir es einfach dabei.“ Olfrid nickte langsam. Als Nazeem sich umdrehte um nach hause zu gehen hielt ihn Olfrid auf. „Wartet. Ihr habt doch einen Bruder. Nazir heißt er oder?.

Nazeem wusste nicht das Olfrid über seinen Bruder Bescheid wusste. „wa...was wollt ihr von mir?“ Olfrids blick veränderte sich schlagartig. „Streut doch bitte in der nähe eures Bruders das Gerücht ich hätte das Schwarze Sakrament vollzogen.“ Nazeem wusste nun wie er zu reagieren hatte „Wann?“ „Übermorgen Abend“ Nazeem musste also noch heute einen Kurier losschicken. „Wie viele?“ „2. Einer von denen muss ein Kind sein“. Nazeem nickte und ging nach hause. „Vater!“ Rief ihm nun Idolaf zu. Olfrid wandte sich nun ihm zu „Was habt ihr da?“ Idolaf zerknüllte das Pergament vor Wut. „Man hat meine 2. Dienstzeit bei der Legion abgelehnt! Wegen verdacht zur Beihilfe auf Himmelsrand-Interne Terrorismus Angelegenheiten!“.

Dass diese Idioten ihm schon ans Bein Pissen werden sie bereuen doch nun auch sein Sohn?! „Kommt bitte übermorgen Abend in mein Haus. Da reden wir weiter. Sprich so lange mit Proventus. Er wird dir erklären was passiert ist.“ Idolaf hatte gelernt auf seinen Vater zu hören also nickte er bloß und ich zur Drachenfeste.
2 Tage Später
Idolaf klopfte an die Tür seines ehemaligen Hauses. Olfrid öffnete sich, trat hinaus und schloss sie hinter sich. Idoalf konnte einen kurzen Blick erhaschen. Zu sehen waren Hauptmann Caius, ein Rothwardone, vermutlich Alik'r und ein Mädchen und daneben ist Brenuin ein Stadtbettler und Trunkenbold. „Vater was ist hier los?“ Olfrid schaute Idolaf tief in die Augen. „Was wärst du bereit wieder in der Armee dienen zu dürfen?“ Idoalf lebte nur für die Armee. Selbst jetzt trug er noch die Rüstung mit Stolz. „Alles.“ Olfrid lächelte. „Komm rein“.

3 Tage Später.

„Öffnet die Tür Kampf-geborener!“ Olfrid öffnete die Tür. Vor ihm standen zwei Wachen der Stadt. Es war früh am morgen. Nicht mal sechs Uhr. „Wa...was wollt ihr?“ fragte er leicht benommen und sich am Türpfosten anlehnend. „Im Tempel von Kynareth wurden Fünf Leichen gefunden. Eine davon ist...war Ysolda. Ein Mitglied des Stadtrates. Sie sind in der Stadt und darüber hinaus für ihre Extremen Rachegelüste bekannt. Bitte kommen sie mit zur Drachenfeste“. Auf dem Weg zur Drachenfeste legte man ihm Handschellen an. Nahe zu jeder Stadtbewohner war bereits wach und konnte sehen wie sie ihn zur Feste brachten, als wäre er ein Verbrecher. „Habt ihr von den Fünf Leichen gehört?“ fragte Arcadia Adrianne. „Ich glaube es war Olfrids Rache für den Verlust seines Vermögens.“ Arcadia schüttelte den Kopf „So offensichtlich? Nein. Er ist eher der taktische Denker“

In der Drachenfeste nahm man ihm die Handschellen wieder ab. Vorne warteten Proventus, Balgruuf und Avulstein. „Du dreckiger Bastard!“ rief Avulstein. Olfrid erschrak bei dem Gebrüll des Ratsmitgliedes. „Was ist hier los?“ fragte er. Der Jarl zeigte keinerlei Emotion „Im Tempel Kynareths wurden Fünf Leichen gefunden. Alle wurden verbrannt. Eine Leiche konnte bereits als Ysolda identifiziert werden. Wir vermuten die anderen Vier Leichen sind Hauptmann Caius, Danica, Mallus und Vilkas. Wir lassen gerade die Ratsmitglieder suchen. Wir wissen von deinem Temperament und deine Rachsucht. Sag, hast du sie umgebracht? Du wirst offiziell beschuldigt.“ Olfrid riss die Augen auf „Ich schwöre bei Ysgramor dass ich es nicht war.“ Avulstein sprang auf „Du wagst es den Namen Ysgramors für deine Lügen zu missbrauchen?!“ Der Jarl unterbrach. „Wo warst du gestern Abend?“ Olfrid dachte nach. „Zuhause. Schon seit Tagen, Herr“ „Und lass mich raten, niemand hat es gesehen?“ fragte Avulstein während er eine Faust ballte.

Olfrid schüttelte den Kopf. „Wo war Idolaf?“ „Er ist in Einsamkeit, er versucht wieder der Armee beizutreten“ Proventus sprach dazwischen „Idolaf wurde aufgrund der Terrorismus Beschuldigungen seines Vaters eine zweite Dienstzeit verwehrt“ Der Jarl nickte. „Na gut.“ sagte Avulstein „Dann war es nur Olfrid.“ Plötzlich kam Hauptmann Caius die Treppen zum Thron des Jarl hinaus. „Caius!“ rief der Jarl. Wo wart ihr? „Ich habe die Untersuchung zu den Leichen durchgeführt. Wir haben die anderen Vier identifiziert.“ „Sprecht nun schon!“ rief Avulstein. „Leiche Zwei war Danica Reine-Quelle.“ Avulstein fühlte sich bestätigt. „Und die anderen Vier?“ Caius schaute zu Olfrid, welcher gespannt auf die Namen wartete. Man sah ihm an dass er wusste dass er mit einem Beim im Kerker steht. „Lars, Jon, Alfhild und Bergritte Kampf-Geborene. Sohn, Enkel, Tochter und Eheweib von Olfrid, mein Herr.“ Avulstein ging die paar Treppen hinunter zu Olfrid und umarmte ihn während er in Tränen zusammenbrach. Der Jarl seufzte betrübt da er seinen guten Freund nie so erlebt hatte.
Akt 2


Idolaf betrat Weißlauf. Er war drei Tage in Einsamkeit gewesen um sich wieder in die Armee des Kaiserreiches einschreiben zu können. Während der Mordserie war er dementsprechend nicht in der Stadt. Olfrid verbat jedem Kurier Idolaf von seinem Verlust zu erzählen. Er sagte es wäre seine eigene Aufgabe als Familienoberhaupt es seinem Sohn beizubringen. Idolaf lief an der Schmiede von Adrianne vorbei. Sie und ihr Mann hatten seit einigen Monaten eine kleine Tochter. Als Er an der Schmiede vorbei lief grüßte er Adrianne während sie ihr Kind in den Armen hielt. Sie schaute ihn traurig an während sie zurück grüßte. Am Haus der Kampf-geborenen angekommen trat er ein. Im Haus war niemand zu sehen. Das Haus wirkte beinahe verlassen. Man sah einige Spinnenweben, die Feuerstelle war seit Tagen nicht mehr angemacht worden und niemand war zu hören. Als er in das Obergeschoss des Hauses ging sah er die leeren Räume seiner toten Familienmitglieder.

Er war verwirrt und ging wieder hinaus. Zurück bei Adrianne gab sie ihre Tochter Ulfberth, welcher dann hinein ging. Sie wusste was er im Haus gesehen hat und das er jetzt fragen stellen würde. Sie hat es sich zwar nicht ausgesucht doch musste sie ihn nun in die richtige Richtung führen. Und diese Richtung war Olfrid der gerade den Trauerzug durch die Stadt leitete. „Adrianne? Wisst ihr wo meine Familie ist?“ Fragte er während er sich an einem Stützpfeiler der Schmiede anlehnte. Er wusste das etwas nicht stimmte. Hat seine Familie nun auch noch das Haus verloren? Olfrid meinte doch sie könnten es behalten. Dies war ein wirklich schlechter Zeitpunkt für Idolaf wieder nach Weißlauf zu kommen. Er würde seine Familie verbrannt am Güldengrünbaum vorfinden.

Es war geplant das er erst morgen zurückkommen sollte. „Schätzchen...“ sie umarmte ihn. Adrianne und Idolaf waren gut befreundet. Sie sorgte zudem für die Ausrüstung der Legion hier in Weißlauf. „Geh zum Güldengrünbaum. Dort wartet dein Vater auf dich.“ Wenn Mitglieder einer hohen Familie aus Weißlauf verstorben sind dann werden sie rituell auf Holzbetten um den Güldengrünbaum getragen und dann in die Halle der Toten gebracht. Adriannes Gesichtsausdruck war verwirrend. Einerseits war sie Froh ihn wieder zu sehen. Idolaf war derjenige den Adrianne im Testament ein trug und an wen ihre Tochter überreicht werden solle wenn Sie und ihr Mann sterben sollten. Andererseits würde jetzt gleich der schlimmste Augenblick in seinem leben sein.

Idolaf ging zum Baum. Dort sah er beinahe spöttisch wie vier verbrannte Leichen die Kleidung seiner Schwester, seiner Mutter, seines Kindes und seines Bruders trugen. Beinahe die ganze Stadt war bei der Trauerfahrt der Kampf-Geborenen anwesend. Als Idolaf Olfrid beim Baum sah reif er ihm „Vater!“ zu. Alle Blicke ruhten nun auf Idolaf. Selbst der Jarl gaffte. Olfrid stand auf „Sohn...du solltest erst morgen kommen.“ „Vater...wo sind Jon, Lars, Mutter..:“ Olfrid schaute auf den stehen geblieben Trauerzug. „Es tut mir so Leid mein Sohn...“ Idolaf traf es wie ein Schlag. Sofort trat er vom Baum weg und rannte wieder zurück in sein Haus. Heimskr schaute zu Olfrid welcher ihm zunickte. Er betrat das Haus der Kampf-geborenen. Idolaf war außer sich. Heimskr klopfte ihm auf die Schulter „Es ist alles in Ordnung mein Sohn“ sagte er. „Was beim Reich des Vergessens ist Passiert?!“



Heimskr und Idolaf waren seit Kindertagen engste Freunde gewesen. Aber auch nur basierend auf dem Prinzip „Gegensätze ziehen sich an“. Idolaf wurde Soldat der Legion und Heimskr wurde Priester. Idolaf war für das Kaiserreich und Heimskr für die Sturmmäntel. Idolaf wurde nach ende des Krieges aus der Armee geworfen und Heimskr wurde zum Priester des Schutzpatronen Talos ernannt. „Sie wurden umgebracht.“ Idolaf steckte sein Schwert weg. Er war Froh das Heimskr sofort damit raus rückte das es Mord war. Andere hätten versucht sanft an dieses Thema heran zu gehen. Doch Heimskr kannte Idolaf und er wusste das Idolaf einfach nur Fakten hören wollte. „Von wem und warum?!“ „Brenuin. Er hatte es satt Ignoriert zu werden. Er wollte Rache an all jenen nehmen die ihn als Bettler schlecht behandelten.“ Idolaf brach fast zusammen. Eine ganze Familie zerstören wegen ein paar Septimen...da wurde es ihm klar.
Er sah Brenuin beim Treffen vor einigen Tagen im Haus der Kampf-geborenen.

5 Tage zuvor

„Idolaf, das sind Nazir und Babette von der dunklen Bruderschaft.“ Stellte Olfrid vor während Idolaf eintrat. Direkt die dunkle Bruderschaft? Wenn Olfrid Rache wollte dann wollte er sie perfekt ausgeführt haben. Die Bruderschaft war fast schon ein Mythos. Erst überall in Tamriel vertreten, dann fast ausgelöscht und am Ende einen Kaiser auf dem Gewissen. Die Rache von Olfrid musste Schrecklich in seiner Fantasie aussehen. Sie alleine schon hier her zu bestellen kostet mehr als eine Wache im Jahr verdient. Apropos Wache, was machten Brenuin und Caius hier? „Was wollen die hier?“ „Ich habe dir gesagt das ich alles wieder in Ordnung bringen werde, richtig? Ich werde einige Morde inszenieren und mich als Helden feiern! Du wirst durch meinen guten Ruf wieder in die Armee aufgenommen werden und ich kann meinen Plan weiterverfolgen!“

Das klang alles sehr Waage und Olfrid war beinahe Euphorisch als er diese Worte aussprach. „Welcher Plan?“ fragte Idolaf während er die Attentäter der Bruderschaft inspizierte. Nazir war ein Rothwardone. Seiner Kleidung nach wohl aus Alik'r. Er stand vor der Tür zum Hauptraum des Hauses der Kampf-Geboren. Er wirkte ruhig und hörte aufmerksam zu. Babette musste das Kind sein. Wie haben sie ein Kind in die Bruderschaft aufnehmen können? Sie stand neben Nazir und bemerkte das Idolaf davon ausging sie sei ein Kind. Daraufhin lächele sie und ihre Vampirzähne leuchteten Idolaf entgegen. Ja die war nun gar nicht mehr so niedlich wie er sie einschätzte. „Ich werde dir meinen Plan erklären wenn du wieder da bist. Es muss erst alles klappen bevor wir weiter sprechen können.“ „Wenn ich wieder da bin?“ Olfrid nickte. „Du musst nach Einsamkeit. Wenn der Plan schief geht und alles auf mich zurückfällt musst du das Erbe der Kampf-Geborenen weiter tragen! Ich werde dann dazu nicht mehr im Stande sein. Daher musst du Weißlauf so gut es geht meiden. Geh nach Einsamkeit in der Absicht dich wieder der Armee anschließen zu wollen.“

Idolaf setzte sich hin „Vater...du kannst nicht dein Leben oder deine Freiheit für deinen Stolz Opfern.“ Er wollte seinem Vater nicht widersprechen sondern einen kleineren Racheakt vorschlagen. Olfrid schlug voller Wut auf den Tisch vor Idolaf mit der Faust ein. „Sie haben mich gedemütigt!“ Schrie er Nazir war erschrocken. So kannte niemand Olfrid. Er war als ehrgeiziger und Ruhiger Geschäftsmann bekannt. „Sie haben den Namen der Kampf-Geborenen in den Dreck gezogen. Ich würde ALLES opfern um unseren Namen wieder reinzuwaschen! Entweder du unterstützt mich dabei oder ich tu es ohne dich.“
Idolaf bemerkte das sich Olfrid würde nicht davon abhalten lassen. Und egal ob er nun einwilligt oder nicht, er wusste nun davon dass sein Vater etwas vor hat. „Ich bin dabei.“ sagte Er schließlich. „Ich muss jetzt einfach nur nach Einsamkeit? Mehr nicht?“ Olfrid nickte erleichtert. Es war gut zu Wissen das sein Sohn, sein einziger wirklich aus liebe gezeugter Sohn ihn unterstützte.

Idolaf stand auf um das Haus zu verlassen. „Wärst du so freundlich und gehst noch kurz nach Oben und schickst den Rest der Familie runter? Ich muss sie in den Plan einweihen. Wenn etwas schief geht wird dich Hauptmann Caius hier unterstützen, sollte ich nicht mehr da sein. Und Idolaf?“ Idolaf drehte sich zu seinem Vater „Ja?“ „Ich will dass du weißt das du der Stolz unserer Familie bist. Ich bin Froh dich als meinen Erben zu haben.“ Olfrid umarmte seinen Sohn. Das war ein seltenes Ereignis. Idolaf ging weiter ins Haus und schickte seine Familie in den Raum. Olfrid stellte sicher das Idolaf das Haus verließ.

Als sich die Familienmitglieder hinsetzten und Hauptmann Caius, Brenuin und die beiden Attentäter sahen blieben sie Erstmal still. Olfrid erzählte ihnen das gleiche wie Idolaf. Er wolle einige Morde inszenieren um seinen Stand in der Stadt wieder zu verbessern. Die gesamte Familie war schockiert. Jon schrie „Bist du besoffen alter Sack?! Da machen wir alle nicht mit! All deine feigen Intrigen führten doch erst zum Streit mit dem Grau-Mähnen und zu dieser Situation!“

Lars stand auf und fing an zu schreien „ICH WILL KEINEN STREIT MEHR!“. Er war etwas einfältig der Junge. Alfhild unterbrach ihn „Das machen wir alle nicht mit.“ Bergritte stimmte dem zu. „Ich brauche euch nicht lebend dazu.“ sagte Olfrid. „Ihr seit alle eine Enttäuschung für mich. Was glaubt ihr eigentlich wer ihr seit mir zu widersprechen? Eine Hure die ihren eigenen Bruder verführt?“ er zeigte auf Alfhild, seine Tochter. „Ein Alterndes Bücktstück!“ er zeigte auf Bergritte, seine Frau. „Ein trunkener Barde ohne Ehre?“ er zeigte auf Jon, seinen Sohn „Und ein verzogener Abkömmling einer Perversion!“ Olfrid nickte zu Nazir. Caius Rammte sein Schwert in die Kehle von Alfhild. Nazir rammte seinen Dolch in Jons linkes Auge und zusammen töteten sie Bergritte. Lars versteckte sich unter dem Tisch als das Chaos begann. Er weinte schrecklich als er das Massaker an seiner Familie mit ansah. Überall lag Blut. Jon lebte sogar noch, mehr oder minder. Er stammelte und sabberte. Das Dolch hatte sein Gehirn verwundet. Er war nun nichts weiter als ein geistesgestörtes Säugling. Olfrid erwürgte daraufhin Jon bis er sich nicht mehr rührte. Beim würgen schlug Jon wild um sich und stammelte „Wuahf! Fuu! Pfff!“. Doch auch er bleib bald still. Olfrid erhob sich vom Leichnam seines Sohnes und wischte sich die Hände an ein Tuch ab und warf es Jon ins Gesicht.

Babette kam unter den Tisch und Zog Lars mit einem Arm hoch. „Mach schnell Babette!“ rief Nazir der versuchte seien Klinge auf Alfhilds Brust zu ziehen. „Lass los du alternde Hurre!“ reif er. Es schien irgendwie fest zu stecken. Babette verstärkte ihren griff und riss Lars die Speise- und Luftröhre raus. Nach Luft schnappend kroch Lars zu Olfrid. Dieser schaute in die gequälten Augen seines Enkel. Er trat den Jungen in den Magen so das er auf dem Rücken lag. Er sah zu wie Lars langsam aber sicher an seinem Blut erstickte. Als Olfrid sich umsah klatschte er in die Hände. „Hätten wir das erledigt.“ er warf einen Geldbeutel voller Goldmünzen und Edelsteinen zu Nazir. „Das war selbst für meine Verhältnisse fast zu Extrem.“ sagte Nazir der sein Schwert an der Kleidung Alfhilds abwischte.
„Wenn du willst können wir zu hause einen Stuhlkreis bilden und darüber reden wie du dich fühlst...natürlich nur wenn du den Gefühlsstock in der Hand hältst.“ erwiderte Babette mit einem Grinsen. Daraufhin verließen Sie und Nazir das Haus über den Hintereingang.

Jetzt waren nur noch Brenuin und Caius anwesend. „Ich werde dann die Leichen verbrennen und platzieren.“ sagte Caius. „Dann werde ich Brenuin festnehmen und dafür sorgen das er lebenslänglich bekommt.“ Brenuin unterbrach „Aber ich bekomme die beste Zelle im Kerker, ich darf immer in den Hof, und bekomme drei Mahlzeiten am Tag! Und keine Wache misshandelt mich, verstanden?“ Brenuin machte sich sorgen verprügelt zu werden, das musste er auch. „Du machst dir sorgen verprügelt zu werden. Das musst du nicht.“ sagte Caius. Olfrid übernahm das Wort. „Dafür nennst du zusätzlich noch Proventus Avenicci als Haupttäter. Er wird hingerichtet. Den Traditionen Himmelsrands zufolge werde ich dann der neue Vogt von Weißlauf.“ Brenuin nickte. „Welchen Grund hat Proventus denn den Mord zu planen?“ fragte Brenuin leicht angetrunken, so wie immer eigentlich.. „Proventus hat mit meiner Frau geschlafen und sie wollte es mir erzählen doch er ließ sie dann von dir töten.“ Brenuin nickte „Eine frage habe ich noch. Warum tötet ihr eure eigene Familie? Warum nicht jemand fremdes?“ „Wir töten noch Danica Rein-Quelle. Sie ist mir seit jeher ein Dorn im Auge und warum meine Familie? Weil sie eine Enttäuschung ist. Bergritte habe ich nur geheiratet weil es meinem Vater so einen besseren Stand in Weißlauf brachte. Ich tat es für den Namen Kampf-Geboren! Genau wie das hier.“ Daraufhin verließ Brenuin das Haus. „Caius!“ reif Olfrid „Sorgt dafür das er sich im Knast das leben nimmt ja?“ Caius nickte. Olfrid verließ das Haus um Caius seinen Job zum Spurenbeseitigen machen zu lassen.

„Dieser verdammte Hurrensohn!“schrie Idolaf als ihm klar wurde was passierte. Er stand auf und rannte mit gezogenem Schwert an Heimskr und schließlich der Schmiede vorbei, in Richtung Güldengrünbaum. Der Platz war beinahe Leer. Die Trauerzeremonie war bereits beendet. „Beruhige dich!“ rief Heimskr ihm zu. Er war seit dem ende der Rebellion der Priester des Schutzpatron Talos in Weißlauf geworden. Man sah ihm an wie stolz er war.
„Wo ist Olfrid?“ das war das erste mal das Idolaf ihn so ansprach, in dieser Tonlage. „Es ist viel passiert seit dem du weg warst.“ Es ist noch mehr passiert? „Wovon redest du? Ich rate dir ehrlich zu mir zu sein.“ Heimskr erzählte ihm davon das Brenuin mit Avenicci zusammen arbeitete und das Brenuin alles gestand.

Proventus wurde hingerichtet und Olfrid bestand auf die alten Traditionen der Nord wodurch er die freie Stelle vom Vogt übernehmen durfte. Dies musste jedoch erst der Stadtrat genehmigen. Avulstein war eh ein Verfechter alter Traditionen und Olfrid verlor beinahe seine ganze Familie. Niemand würde ihm jetzt diesen gefallen verwehren, vor allem wenn es eine Tradition ist. Es machte einfach gar keinen Sinn! Das war Idolaf klar. Er wusste zwar das Olfrid schuldig war aber nicht warum er das tat. Doch nicht wegen dem Posten als Vogt? Idolafs Wut musste der Neugier weichen. Heimskr war erleichtert. Für ihn sah es so aus als hätte Idolaf sich bloß beruhigt „Geh zur Drachenfeste und sprich mit deinem Vater.“ schlug er vor während er seine Hand auf Idolafs Schulter legte. Die Sache mit dem Priester konnte er wirklich gut. Idolaf nickte und machte sich auf den Weg die Treppen hinauf.

Trotz der Vollhelme, welche die Wachen der Stadt trugen konnte Idolaf die Blicke erahnen welche sie aufsetzten als er die Treppen hinauf stieg. „Mist, der ist wieder zu hause?“ „Weiß er dass seine Familie verreckt ist?“.
All das erkannte Idolaf durch die Körperhaltung der beiden Wachen am Tor zur Drachenfeste. Es war mittlerweile Abend geworden und eine Wache fing an die Fackeln auf den Wegen der Stadt anzuzünden. „Wenn ich mich wieder verbrenne kriegt Jolf eine aufs Maul“ murmelte er als er an Idolaf vorbei ging. In der Drachenfeste bereiteten die Dienstkräfte bereits das Abendessen für den Jarl vor. Dieser saß auf seinem Thron und Olfrid stand neben ihm, an der gleichen Stelle an der auch sein Vorgänger stand, wenn der Jarl mit ihm Sprach. Idolaf trat vor und zückte sein Schwert. Sofort rannte er auf seinen Vater zu und rammte ihn zu Boden. Beim hinfallen durchbohrte er ihn mit seinem Schwert der kaiserlichen Legion. „Idolaf, nicht!“ reif der Jarl. Er zog sein Schwerst aus Olfrid und rammte es seinem Vater in die Kehle. Der Jarl stand erschrocken auf. Idolaf erhob sich und rammte das Schwert in den Jarl. Irileth warf Idolaf zu Boden. Der Jarl rührte sich nicht mehr. „N'wah!“ reif die Dunmerin. Beim aufstehen trat er ihr gegen das Bein woraufhin sie zu Boden fiel. Mit einen gezielten Schlag trennte er ihr Bein ab ehe ein Pfeil ihn traf und er zu Boden fiel. Er seufzte und schloss die Augen während er Irileths Schmerzensschreie hörte.

„Idolaf!“ reif der Jarl. Er öffnete die Augen und sah wie sein Vater neben dem Jarl stand und sich zu Idolaf drehte. Schade. Die Vorstellung von eben war irgendwie...befriedigender. „Vater. Wir müssen reden.“ der Vogt blickte den Jarl an, der daraufhin nickte. „Ihr könnt mein Gemach nutzen.“ schlug er vor. Irileth stellte sich an Olfrids stelle neben dem Jarl. Durch eine Handbewegung signalisierte der Vogt seinem Sohn ihm zu folgen. Die Gemächer waren sehr prachtvoll. Auf zwei Ebenen hatten der Jarl und seine Kinder genügend Platz. Am ende der Treppe zur zweiten Ebene setzten sich Olfrid und Idolaf hin um zu reden.

Olfrid goss etwas Met in zwei Humpen und reichte einen davon seinem Sohn. Es war verwirrend für Idolaf. Er war zwar sein Vater doch hat er seine gesamte Familie ausgelöscht. Seine Mutter war zwar ein Miststück, sein Bruder ein Säufer und seine Schwester ein Bückstück, dennoch waren sie seine Familie. Das verrückte: Er war nicht Traurig das seine Familie tot ist sondern viel mehr war er Sauer. Jemand tötet seine Familie? Das darf einfach nicht sein! „Hast du sie töten lassen?“ Olfrid war etwas überrumpelt das sein Sohn diese Frage sofort stellte. Aber so war Idolaf nun mal: Er weiß was er will und das nimmt er sich auch. Selbst wenn es die eigene Schwester ist. Olfrid nippte am Met und nickte danach. Als Idolaf eine Faust ballte atmete er erst einmal tief durch. „Wieso verdammt nochmal?! Und wieso mich nicht?“ Seine Faust lag neben seinem Met auf dem Tisch und seine Stimme klang voller Wut. Olfrid waren diese Zeichen der Wut aufgefallen. Er war doch überrascht. Er wusste das Idolaf seine Familie nicht ausstehen konnte. Sie waren viel mehr ein notwendiges Übel als eine Familie.
Jeder andere mit dem Namen Kampf-Geboren hätte eine bessere Familie abgegeben. „Ich will dir etwas geben mein Junge.“ Idolaf nickte. Es waren einige Zettel welche wie aus einem Buch gerissen aussahen. Idolaf begann zu lesen.

Vor 40 Jahren arbeitete mein Vater als Geschäftsmann hier in Weißlauf. Mein Vater war mit dem Vogt Weißlaufs, Rod Hartherz befreundet. Rod war der Vater von Bergritte. Sie war in mich verschossen. Daran bestand nie ein Zweifel. Mein Herz gehörte aber der Schmiedetochter Beitild. Sie war die netteste Person im gesamten Reich. Ich habe sie geliebt und sie mich. Wie kannten uns seit unserer Kindheit und haben in jungen Jahren zusammen getobt und als wir Älter wurden wurde das Toben...erweitert.
Bergritte gefiel das gar nicht. Als nach einigen Jahren der Lust Beitild Schwanger wurde war unser Glück vollkommen. Ich bat sie mich zu heiraten und sie willigte ein. Bergritte hatte sich wohl wie eine verzogene Mist-Göre bei Ihrem Vater ausgeheult. Ich sehe es vor mir wie sie mit Rotz unter der Nase und Tränen in ihre pickeligen Fratze ihren Vater anflehte das er was dagegen tun solle. Es kam wie es kommen musste: Erst verschwand die Hochzeitsgenehmigung. Dann dauerte es Wochen bis eine neue Genehmigung ankam. Dann kam Idolaf auf die Welt und als mein Vater dann die Genehmigung für ein Haus in der Stadt brauchte sah Rod seine Chance. Er machte meinem Vater ein ganz einfaches Angebot: Lass Beitild verschwinden, lass deinen Sohn Bergritte Heiraten und du bekommst dein Haus. Mein Vater, dieser dreckige Bastard willigte ein. Eine Woche Später wurde Beitild des Diebstahles am Jarl beschuldigt und ohne mein Wissen hingerichtet. Die Liebe meines Lebens war war tot. Ich hatte nur noch Idolaf.

Dann wurde die Hochzeit mit dem Bückstück, wie ich sie seitdem nenne arrangiert. Ich Heiratete sie und vor dem Traualtar sagte ich die Worte: „Eines Tages werde ich dich vielleicht sogar ausstehen können, Bückstück“ Dem Bückstück war das Genug. Sie hatte was sie wollte und ich nutzte die 30 Jahre um mir meine Rache auszudenken. Dennoch muss ich dem Bückstück dafür danken das sie es mir erlaubte Idolaf groß zuziehen. Wie gestört war das Bückstück wirklich? Sie tötete eine Frau um ein Leben in einer vorgetäuschten Ehe zu leben. So waren wohl alle Frauen: Verrückte Bückstücke die nicht in der Lage waren Rationale Entscheidungen zu treffen.

Idolaf legte den Brief weg. „Ist das Wahr Vater? War diese Beitild meine Mutter?“ Er nickte während er am Met nippte. „Und Jon, Alfhild...waren von Bergritte geworfen worden?“ wieder nickte er. Dieses mal grinste er dabei. Idoalf konnte Bergritte echt nicht ausstehen. „Ich weiß das rechtfertigt nicht was ich dir antat. Ich hoffe aber das dir diese Info hilft. Du kannst den Zettel behalten. Solltest du jemals das Bedürfnis haben mich meiner gerechten Strafe zu zuführen wird dir das Helfen.“ Idoalf trank den Met mit einem Schluck. „Ich kann dir niemals verziehen Vater, doch ich kann deine Beweggründe verstehen. Ich werde ausziehen müssen.“ Olfrid grinste und schüttelte den Kopf. „Lies den zweiten Zettel“ Dies Tat Idolaf.

Idolaf Kampf-Geborener. Aufgrund ihrer tadellosen Dienstzeit und diverser Empfehlungen von Regierungsmitarbeitern bietet euch die kaiserliche Legion einen Offiziersposten in der Kaiserstadt an. Wenden sie sich innerhalb der nächsten 30 Tage an einen Offizier der Legion in der Hauptstadt: EINSAMKEIT der Provinz: HIMMELSRAND. Ihnen wird eine eigene Truppe untergestellt, die Kosten zum Transport ihres Hab und Gut nach Cyrodiil und ein eigenes Haus gestellt. Wir Hoffen sie bald als „Legat Idolaf Kampf-Geborener“ ansprechen zu dürfen.

-Ministerium der kaiserlichen Legion in Cyrodiil

„Ich...ich darf wieder dienen?“ fragte Idolaf mit dem leeren Humpen in der Hand. Olfrid schüttelte grinsend den Kopf und füllte ihm mehr Met in den Humpen „Nein. Du darfst befehligen! Wie es ein Kampf-Geborener tun sollte! Balgruuf hat dich wärmstens empfohlen.“ Idolaf ließ sich auf seinen Stuhl fallen und trank den Met aus. Das war immer sein Traum gewesen! Dem Reich als Offizier zu dienen. „Du musst nur etwas für mich tun.“ unterbrach Olfrid die Freude seines Sohnes.
„Was willst du?“ fragte Idolaf der sich wieder nach vorne beugte. Olfrid gab ihm einen Zettel und Idolaf las ihn. „Ich soll ihn nach Cyrodiil nehmen? Das würde wieder Krieg in Himmelsrand bedeuten!“ Olfrid grinste. „Was hast du bloß vor alter Mann?“ er reagierte nicht darauf. Idolaf steckte den Zettel jedoch ein und beide Verliesen die Gemächer.

Vor dem Gemach wartete die Tochter des Jarl „Wurde auch zeit dass sich der Pöbel aus meinem Zimmer entfernt!“ Was für eine kleine Mistsau das doch war. Die wird ein echt gutes Bückstück abgeben wenn sie älter ist. Es wird sicher einige zornige dienstkräfte geben die sie ordentlich Ausleihern werden sobald sie alt genug ist. Als Idolaf die Treppen zum Saal hinunter stieg machte er noch Halt beim Jarl. „Ich nehme an ihr werdet nach Cyrodiil reisen?“ fragte Balgruuf ohne eine Miene zu verziehen. Idolaf streckte seine Hand dankend aus und der Jarl schlug ein ohne vom Thron aufzustehen. „Es war mir eine Ehre dich als Bürger von Weißlauf willkommen zu heißen. Sei dir gewiss das du hier jederzeit willkommen bist, wenn dich das Hauptstadtleben mal langweilen sollte.“ „Ich danke euch sehr.“ Idolaf verließ die Drachenfeste ohne ein Abschiedswort an seinen Vater.

An der Schmiede angekommen war Adrianne dabei das Schmiedefeuer zu Löschen. Er stupste ihr gegen die Schulter. „Ohh Idolaf...wie geht es dir?“ fragte sie mit trauriger und fürsorglicher Stimme. „Ich bin nach Cyrodiil einberufen worden. Ich werde Weißlauf verlassen. Und ich habe gehört was deinem Vater unterstellt wurde.“ Adriannes Blick wurde sofort trauriger. „Ich bin mir Sicher das er damit nichts zu tun hatte.“ Idolaf umarmte Adrianne bevor er Weißlauf verließ.

„Wohin geht er?“ fragte Ulfberth der gerade aus dem Haus kam. „Er geht nach Cyrodiil. Kein Wunder nach dem was passiert ist.“ „Und du willst wirklich jetzt zum Jarl gehen?“ Sie schaute auf den Boden und richtete ihren blick dann wieder auf ihren Mann „Er ist mein Vater. Er sollte nicht als Verbrecher verfaulen sondern als Avenicci beerdigt werden.“ Ihr Vater wurde binnen Stunden verurteilt und gehängt. Normalerweise dauert das länger aber Proventus war der Vogt und hatte die Kampf-Geborenen Familie beinahe ausgelöscht. Wenn diese Nachricht in die anderen Fürstentümer übergegangen wäre hätte das harsche Kritik an der Regierung zufolge. Daher wurde ihm schnell der Prozess gemacht. Als sich Adrianne auf den Weg machte erinnerte sie sich an den Augenblick als ihr Vater festgenommen wurde. Sie war gerade am Marktplatz um Gemüse für eine leckere Suppe zu kaufen. Natürlich nur bei Carlotta Valentia. „Guten morgen“ begrüßte Carlotta sie.

„Morgen Carlotta.“ erwiderte Adrianne während sie sich das ausgestellte Gemüse ansah. Als sie sich den Lauch ansah tippte ihr Vater sie an ihre Schulter. „Morgen Schatz.“ Sie umarmte Proventus. „Hast du schon vom Kampf-Geborenen Massaker gehört?“ fragte er leicht betrübt. Er mochte die Kampfgeboren. Sie haben früh erkannt welche Seite im Krieg es zu unterstützen galt. Zwar haben zuerst die Sturmmäntel gewonnen und die Kampfgeboren wären beinahe aus Weißlauf vertrieben worden als Balgruuf kein Jarl mehr war, doch sie wussten dass das Reich einen Gegenschlag veranlassen würde. Und was für ein Gegenschlag. Bis Heute ist der Königspalast in Windhelm nicht zu betreten. Was haben die Thalmor nur angestellt?

Dann erzählte ihr Vater davon das Brenuin der Mörder sei und einen Komplizen habe. Wenn Caius das Verhör übernehmen sollte wird er die Informationen und vor allem den Namen des Mittäters schnell in Erfahrung Bringen.
Adrianne wandte sich kurz wieder an Carlotta. „Drei Kartoffeln, zwei mal Lauch, zwei Tomaten und...doch lieber vier Kartoffeln.“ als sie sich wieder ihrem Vater zuwandte schaute er in Richtung Wolkenbezirk. Von dort aus kamen zwei Wachen welche sich direkt auf den Markt zu bewegten. Proventus kannte die beiden Wachen. Sie zogen erst jetzt ihren Helm auf. Das waren Caius beste Männer. Jodd Eis-Bein und Granius Cosma. Jodd verdankte seinen Namen seinem Vater. Er war ein Bauarbeiter der eine Siedlung nahe Windhelm aufbauen wollte. Doch es war so Kalt das ihm sein linkes Bein abfrohr. Ja die Nord machten aus noch so kleinen Ereignissen geschichtsträchtige Nachnamen.
Granius und Jodd waren für Caius bedeutsamsten Fälle zuständig. Und es ist Klar das sie ausrückten um den Mittäter zu fangen. „Adrianne! Geh nach Hause!“ hetzte er seine Tochter. „Was ist?“ „Jod und Granius kommen zum Markt. In Uniform!“ Adrianne schaute die Treppe hoch und sah die Beiden. Sofort sah sich Adrianne um. Wer könnte der Mittäter sein? Auf dem Markt sind nur Sie, ihr Vater, Carlotta, Anoriath, Sigurd und die Brüder Farkas und Vilkas. Was machen die denn hier? Als Alduin erschien wurden sie doch beauftragt das Lager, welches die Thalmor und das Reich am Fuße des Hrothgar aufbauten zu bewachen? Das ist aber auch schon ein Jahr her. Wurde Zeit dass das Lager aufgegeben wird.

Ihr Vater stoß Adrianne leicht. „Geh nach Hause! Es wird nicht ungefährlich werden glaube ich.“ Sie nickte und drehte sich um. Da hörte sie Jodd. „Proventus Avenicci.“ Ihr stockte der Atem. Lauthals schrie Jodd „Ihr werdet Beschuldigt der Kopf hinter dem Kampf-geborenen-Massaker zu sein. Bitte begleitet uns zur Drachenfeste!“ sofort wandte sich jeder Marktbesucher zu Proventus. Dieser wurde von Jodd und Granius festgehalten. Er dreht sich zu Adrianne und sagte „Geh nach hause! Es ist nur ein Fehler. Es wird alles in Ordnung kommen.“ Sie ging sofort nach Hause und wurde drei Stunden später über den Tod ihres Vaters benachrichtigt. Er wurde gehängt.

An der Drachenfeste angekommen hörte sie Olfrid mit dem Jarl reden „Das Lager am Hrothgar wurde nun vollständig aufgelöst. Späher berichteten das weder der zweifarbige Mer noch das Drachenblut die Spitze verlassen haben, seit Alduins Auftauchen und dessen verschwinden. Ich glaube...“ da bemerkte Olfrid Adrianne. Zwar hatte er ihren Vater in den Tod geschickt doch mochte er Adrianne. Er sah sie groß werden. Hat mehrmals auf sie Aufgepasst als Ihr Vater mal wieder zu beschäftigt als Vogt war. Und das zurecht. Die Arbeit ist wirklich nicht leicht. „Was gibt’s?“ fragte der Jarl. Sie ging ein paar Treppen höher und sie spürte förmlich wie Irileth jeden ihrer Schritte beobachtete, aber das tut sie ja immer.

Sie setzte ihren ernsten Blick auf, den sie seit der Geburt ihrer Tochter nicht mehr aufsetzen musste.„Mein Vater hängt seit Tagen am Galgen im Kerker. Ich kann es nicht ertragen ihn nicht in der Halle der Toten zu wissen.“ Dem Jarl war es klar das sie irgendwann mal fragen würde wann sie ihren Vater begraben darf. „Er ist als Mörder verurteilt worden, Adrianne“ antwortete Balgruuf. „Es ist...Tradition Mörder verfaulen zu lassen.“ Olfrid schritt ein. „Ob er nun verfault oder begraben wird ist doch Egal. Es bringt mir meine Familie auch nicht wieder zurück. Zusätzlich hat er eine Menge für Weißlauf getan und war ein exzellenter Vogt. Es ist mir auch sehr unangenehm seine Leiche hier in der Feste zu Wissen. Ich wäre dafür ihn anständig zu begraben. Denkt nur an ihr Kind. 'Wo ist Großvater Mama?' 'Ja siehst du das große Schloss da Oben? Da verfault er gerade!' so was muss nicht sein.“ „Seid ihr Sicher?“ fragte der Jarl erschrocken. Olfrid nickte.
Adrianne fing an zu grinsen während der Jarl den Befehl gab Proventus Leiche zur Halle der Toten zu bringen. „Sonst noch etwas?“ Adrianne schüttelte den Kopf, bedankte sich und verließ die Drachenfeste.

„Habt ihr den Brief für den Ausbau des Flusswald Territoriums überbracht?“ fragte der Jarl. Das war ein ziemlich professioneller Hund. Gerade flehte eine Tochter an ihren Mörder von Vater zu beerdigen und dann kommt er schon mit dem nächsten anliegen an, als wäre nichts passiert. „Ja wohl. Mein Sohn wird ihn selbst überbringen. Hier ist das Dokument um mit dem Bau zu beginnen.“ Balgruuf unterzeichnete den Auftrag und das ende seiner Regentschaft. „Ach ja, Brenuin hat sich im Kerker erhängt.“ schob Olfrid noch ein während er den Bauauftrag verstaute.

Akt III

Olfrid betrat nach zwei Tagen der Reise endlich Falkenring. Kurz nach dem die Handwerker Weißlaufs mit dem Bau im ehemaligen Falkenring Territorium begannen wurden sie angegriffen. Idolaf wurde beauftragt den, vom Vertrag verpflichtenden Brief mit den Details des Baus dem Jarl aus Falkenring zu übergeben. Da Idolaf der Sohn des Vogtes ist war sich Balgruuf sicher der Brief würde übergeben werden. Daher veranlasste er sofort die Baumaßnahmen. Doch solange der Jarl den Brief nicht bekam konnte er die Baumaßnahmen so lange stoppen bis der Konflikt behoben wurde. Aus diesem Grund schickte Balgruuf auch Olfrid nach Falkenring. Er wusste dass Siddgeir Olfrid mehr mochte als den Jarl. Daher hielt er es für das Beste den Vogt zu schicken. Olfrid betrat den Palast des Jarl. Es war ein relativ großes Haus aus Holz und Stroh auf Steinfundament. Es wurde „Palast des Jarl“ genant, war aber kaum größer als die Vorhalle der Drachenfeste. Siddgeir wusste von Olfrids ankommen. „Wurde ja zeit dass der Jarl seinen Vogt schickt.“ begrüßte Siddgeir Olfrid. Ein Mer-Diener brachte Olfrid einen Stuhl. Er nahm darauf platz. Siddgeir schnippte mit dem Finger und der Mer-Diener überreichte dem Gast den Brief den er von Idolaf bekam. Dieser Drecksjunge hat es tatsächlich gewagt den Brief zu übergeben. „Ahh...“ fing Olfrid nervös an. „Der Brief ist ja doch angekommen! Dann würde ich vorschlagen wir vergessen die kleine Fehde und machen weiter wie bisher.“ „Dein Sohn ist extrem gesprächig, alter Mann.“ Der Bastard hat alles erzählt. Da war sich Olfrid sicher. Er setzte sich langsam wieder hin. Nicht aus angst sondern weil sein Rücken seit einigen Tagen schmerzte. Er war nicht mehr der jüngste.

„Warum wolltest du dass ich den Brief nicht bekomme? Willst du Krieg?“ Olfrid überlegte einige Sekunden. Er brauchte Siddgeirs Hilfe. Wenn er um Hilfe gebeten werden würde hätte er auch die Wahrheit verlangt. „Ich will Balgruuf tot sehen. Falkenring erobern und dann Jarl von Weißlauf werden.“ Siddgeir war wenig beeindruckt. „Du gestörter Sohn einer räudigen Dummfotze.“ Siddgeir war nicht gerade dafür bekannt eine feine Ausdrucksweise zu besitzen. Aber das war schon echt hart. „Wenn du denkst ich lasse dich jetzt am leben, damit du mein Reich verwüsten kannst hast du dich getäuscht.“ „Dein Reich.“ sagte Olfrid. „Das wird dein Reich werden.“ Jetzt hatte er das Interesse von Siddgeir geweckt. Olfrid nahm einen Vertrag aus seiner Tasche und überreichte ihn Siddgeir. Dieser, bereits von Olfrid unterzeichnete Vertrag legte Siddgeir als Vogt von Weißlauf fest. Sollte Olfrid Jarl von Weißlauf werden, würde Siddgeir der Vogt sein und würde nach ableben von Olfrid Weißlauf regieren.

Er unterzeichnete sofort. „Wie willst du denn Jarl werden?“ fragte Er. „Als erstes verschwindet dieser Brief.“ schlug Olfrid vor. Siddgeir verbrannte ihm mit Magie. Dann zückte Olfrid einen Dolch, trat vor Siddgeir und schnitt ihn leicht in den Daumen, ließ den Dolch fallen und setzte sich hin. „Nun habe ich versucht dich zu töten. Mist. Hat wohl nicht geklappt.“ Siddgeir schaute Olfrid schief an. „Ja, eure angeinflößende Art hat mich gebrochen! Ich sage alles!“ Schauspielerte Olfrid. „Der Jarl hat mich gezwungen dich zu töten. Wenn dass kein Grund ist einen Krieg mit Weißlauf anzufangen!“ Der Vogt mischte sich ein. „Ein Krieg gegen Weißlauf? Seit ihr betrunken? Wir hätten keine Chance!“. Olfrid nickte. „Stimmt. Doch fassen wir mal zusammen! Weißlauf baut in eurem Territorium und verletzt, da ihr keine schriftliche Bestätigung des Baus bekommen habt verstößt Weißlauf somit gegen den Vertrag und dann erdreistet sich der Jarl euch töten zu lassen. Ich schlage vor ihr nehmt mich, als Mörder erst einmal in ‘Gewahrsam’. Ich war so frei und habe bereits einen Boten nach Einsamkeit geschickt, in eurem Namen. Sobald die Großkönigen davon erfährt geht es richtig los.“

Siddgeir fiel fast vom Thron „Wa...was wird passieren?“ „Ihr schickt eure Armee und umstellt Weißlauf aus sicherer Entfernung. Die werte Großkönigin wird dann fordern dass ihr mich freilasst. Ihr erklärt dann dass ihr nie einen Brief bekommen habt und dass ich euch töten wollte. Ich bestätige dann dass es der Befehl vom Jarl war. Ihr werdet durch eure Kriegserklärung als Jarl abgelöst. Falkenring wird dann wohl vollständig in Weißlauf integriert. Balgruuf wird wegen Kriegsverbrechen hingerichtet. Seine Kinder sind zu Jung.
Also werde ich Jarl. Und ihr zum Vogt.“ „Was wenn ihr mich reinlegt?“ Die frage war legitim. „Warum sollte ich?“ antwortete Olfrid. „Ihr habt mir nichts getan. Zudem habt ihr wohl nicht mehr groß eine Wahl.“ „Bitte?!“ Siddgeir stand auf. „Was wollt ihr machen? Sagen es gab einen Brief und ich wollte euch reinlegen? Der Brief ist weg! Mein Sohn ist in Cyrodiil. Egal was jetzt passiert, es wird Krieg geben zwischen Falkenring und Weißlauf. macht ihr nicht mit so sage ich einfach dass ihr mich als Geißel nehmen wolltet oder so etwas.“ „Ja dann töte ich euch eben!“ „Klar, weil dass garantiert keinen Krieg auslösen würde, wenn ihr den Vogt tötet.“ Siddgeir war wütend. „So oder so werde ich Jarl oder sterben. Ich biete euch jedoch an Jarl von Weißlauf und Falkenring zu werden.“ „Warum ich?“ fragte er. „Ihr seid mir ähnlich. Ihr wisst was euch zusteht! Und ich biete euch an es zu bekommen!“ Siddgeir nickte. Er hatte keine Wahl. Den Brief zu verbrennen hatte ihn bereits zum Täter gemacht. „Nehmt das Zimmer unten links, Olfrid. Hauptmann!“ rief er und der Hauptmann der Falkenring-Wache betrat den ‘Palast’. „Versammelt unsere Armee vor Weißlauf, es gibt Krieg!“ „Jawohl!“.

Olfrid wurde in ein Zimmer gebracht. Nenya, die Vogt von Falkenring trat an Siddgeir ran. „Mein Herr. Seid ihr euch sicher?“ „Natürlich bin ich das meine Liebe.“ antwortete er mit leichter Arroganz. „Ich habe etwas in seinen Augen gesehen. Er will nicht Jarl werden sondern einfach Balgruuf los werden. Die Entschlossenheit wird ihm zum Sieg verhelfen.“ „Und wenn es schief geht?“ „Na dann hatte ich doch ein recht angenehmes Leben, nicht Wahr? Jedoch könnten wir Unterstützung gebrauchen. Bittet die Jarl von Winterfeste und Dämmerstern zu mir.“ Diese beiden Jarl mochten Balgruuf ebenfalls nicht. Es dauerte zwei Tage bis die Jarl erschienen. Korir kam als erster an. „Siddgeir, mein Freund!“ Sie waren wirklich Freunde. Schon als Kinder waren sie eng befreundet. Ihre Eltern waren Befreundet und sie schließlich auch.


„Was bringt mich zu der Ehre dich zu besuchen?“ Auch Korir war während der Rebellion eher gegen Weißlauf als für das Kaiserreich oder für die Sturmmäntel. Siddgeir holte zwei Flaschen Schwarzdorn Met hervor und reichte eine Flasche seinem Freund. Humpen waren hier gar nicht von Nöten. „Ich habe den Vogt von Weißlauf in Gewahrsam genommen.“ Korir stellte die Flasche hin. „Was ist los?“ Siddgeir erzählte ihm von den Details des Vertrages und das Weißlauf gegen den Vertrag verstoßen habe. „Ja das lässt sich doch sicher auf unblutigem Wege lösen oder?“ „Ja und dann? Wenn wir jetzt zurück ziehen wird Weißlauf doch niemals Respekt vor den kleinen Fürstentümern haben!“ Damit traf er genau den richtigen Nerv. Als Jarl von Winterfeste kannte Korir das Gefühl nur als kleines Fürstentümchen zu gelten. Es nervte ihn. Machte ihn manchmal sogar richtig wütend. „Und was willst du machen?“ „Krieg führen. Mit Dir und Dämmerstern!“ „Junge...das klingt etwas Wahnsinnig.“ „Du weißt doch dass das hier alles nichts mehr mit Logik zu tun hat! Wir stellen uns im Krieg auf Ulfrics Seite und ich verliere dafür mein halbes Reich!“

Das war wirklich eine Strafe geschichtlichen Ausmaßes. Direkt die Hälfte des Reiches verloren. „Mit deinen Magiern, die du einberufen kannst und den Assassinen der Bruderschaft aus Dämmerstern zeigen wir diesem verwöhnten Sohn einer Hure was es heißt in einem Fürstentum zu leben, wo jeder Winter dein Tod bedeuten könnte!“ Wieder einen richtig guten Nerv getroffen. In Winterfeste sterben jedes Jahr mehrere Leute im Bett an Erfrierungen, während in Weißlauf die Leute vor Wärme schwitzen. „Aber was soll ich meinen Leuten sagen, wenn sie mich fragen warum wir Krieg führen? Weil es Weißlauf besser ergeht als uns?“ „Wir sind gottlose Nord! Brauchen wir, vor allem in traditionellen Fürstentümern überhaupt einen Grund zu Kämpfen? Du willst einen Grund? Respekt! Mehr braucht es nicht um zu Kämpfen.“ Da hatte er recht. Und nahe zu jeder in Winterfeste wollte Weißlauf brennen sehen. Sie waren das einzige Fürstentum dass nach dem Klippenbruch keine Hilfe boten, trotz der bitte des Jarl. Und in Himmelsrand muss kein Jarl bitten um uinterstützung zu bekommen. Es war eien frage der Ehre einem anderen Fürstentum, ohne gebeten zu werden zu helfen. Korir willigte ein. Sie besiegelten den Krieg mit dem Met. Nun fehlte nur noch Skald. Dieser tauchte am nächsten Morgen auf. Er setzte sich hin und hörte Siddgeirs plan für den Krieg an „Du willst dem Balg von Weißlauf den Krieg erklären! Da bin ich dabei Junge!“ Skald hasste Balgruuf ebenfalls. Sich erst als aufrichtigen Nord aufstellen und dann auf die Traditionen und selbst auf Talos spucken!
Skald ist eh mehr in Sovngarde als in Mundus. Und jetzt noch einen Krieg zu führen fühlte sich mächtig an. Damit war die Armee für den Krieg beisamen.

Hauptmann Caius betrat die Drachenfeste. „Mein Jarl!“ unterbrach er Balgruuf, der mit Irileth sprach. „Habt ihr etwas von Olfrid gehört?“ Caius war sichtlich außer Atem. Er wusste nichts mehr von Olfrids Plan. Er wusste nur dass was ihn betraf. Für ihn war das hier alles bitterer Ernst. „Er wurde in Falkenring vom Jarl festgenommen! Man hält den ehrenwerten Vogt als Geißel!“ Balgruuf schlug auf seine Lehne. „Was?! Die wagen es unseren Vogt gefangen zu nehmen?! Wollen die etwa Krieg?!“ Caius ergriff das Wort. „Sie haben die Stadt umstellt. Mein Herr, wir sind bereits im Krieg.“ Ein unglaubliches Gelingen. Die Magier der Akademie waren durch Verträge an WInterfeste gebunden. Im Krieg mussten sie kämpfen. SIe haben die gesamte Armee von drei Fürstentümern unsichtbar gemacht und bis an die Stadttore des Feindes gebracht ohne bemerkt zu werden. Der Jarl ging auf den Balkon am hinteren Teil der Drachenfeste. Naja, richtig umstellt wurden sie nicht. Es gab überall Lücken, aber Siddgeir wollte Krieg. Irileth, welche neben ihm stand schaute sich um.
„Es sind mehr Männer als Falkenring besitzen sollte. Haben sie sich vielleicht verbündet? Wenn, dann mit...“ ein beschworener Daedrapfeil durchbohrte Irileth Auge. Es waren die Magier von Winterfeste.

Sie machten sich Unsichtbar. In Wahrheit war Weißlauf sehr wohl umstellt. Der Pfeil in Irileths Schädel begann zu Vibrieren und Faltete sich Schlagartig auf, wie eine Art Fächer. Der Schädel der Dunmerin wurde horizontal gespalten. Aus dem Fächer fiel ein Zettel. Balgruuf war über den Tod seiner langjährigen Freundin bestürzt. Es war tatsächlich wie ein Schock. Er konnte sich kaum bewegen. Er starrte nur auf die Leiche. Ein Tropfen Blut fiel auf Balgruufs Stirn. Er schaute nach Oben. Da war ein Argonier in der Kluft der Dunklen Bruderschaft. Dieser befestigte gerade die entblößten und grotesk geschändeten Leiber der Kinder des Jarls mit Eisennägeln. Deren ganzer Körper war von Narben übersäht. Ihre geschlöechtorgane brutal abgetrennt. Nekir, sein ältester Sohn war noch am Leben. Dies beendete der Argonier mit einer vergifteten Klinge. Das Kind spuckte Blut. Entweder durch das Gift oder durch die Wunden. Dann verstummte es. Der Argonier bemerkte den Jarl und Sprang hinunter, landete vor ihm und lächelte. „Legt euch niemals mit dem Fürstentum Dämmerstern an!“ Die neue zuflucht der Bruderschaft befand sich in Dämmerstern. Sie dürfen dort bleiben wenn sie Daämmerstenr in jedem Krieg unterstützen. Falkenring, Winterfeste und Dämmerstern haben sich gegen Weißlauf verbündet. Es hatte seinen Grund warum diese Fürstentümer so klein gehalten wurden. Dämmerstern hatte einen Daedra-Schrein in der Nähe, Falkenring beherbergte früher die dunkle Bruderschaft und Winterfeste hatte die mächtigsten Magier im Land. Sich nun zu verbünden wäre für jedes Fürstentum eine Gefahr gewesen.

Die Leiber der Jarl-Kinder fielen vor die Füße ihres Vaters. Hauptmann Caius nahm den Zettel ais Irileths Schädel und zerrte den Jarl von den Leibern seiner Kinder fort, in die Festung. Der Jarl sprach kein einziges Wort und blieb einfach stehen. Caius ergriff das Wort. „Der Zettel ist die offizielle Kriegserklärung. Wir stehen im Krieg.“ Der Jarl setzte sich auf einen Stuhl. „Mein Herr. Wie lauten eure Befehle?“ Er schwieg. „Versammelt sofort alle kampffähigen Männer und Frauen um die Stadt herum! Lasst niemanden rein!“ rief Caius seinen Männern zu. „Bringt den Jarl in sein Quartier!“ Zwei Soldaten begleiteten den Jarl in sein Quartier und positionierten sich davor. In Kriegszeiten hatte der Hauptmann das Kommando. Jetzt hieß es durchhalten. Irgendwann würde Einsamkeit davon erfahren und unterstützung liefern. Es würde Zwei Tage dauern bis Weißlauf gerettet werden würde. Es würden die schlimmsten zwei Tage seit langem werden. Am ersten Tag fiel die Burschenschaft, unsichtbar durch die Magie der Akademie auf die Adelsfamilie der Stadt ein. Der gesamte Graumähnenclan fiel innerhalb einer Nacht. Gleichzeitig wurden sowohl Trinkwasser als auch Nahrungsspeicher vergiftet. Leider wurde dies zu Spät bemerkt. Absolut jedes Kind in der Stadt fiel dem Wahnsinn in die Hände und wurde zwangsweise getötet. Einige Elternteile der Stadt nahmen sich das Leben. Das war kein Krieg. Das war Folter.


Am Morgengrauen des zweiten Tages begann der Feuerregen. Die Magier der Akademie bombardierten Vierundzwanzig Stunden lang die Straßen Weißlaufes mit Feuerbällen. Die Bewohner waren gezwungen in ihren Kellern zu verrotten. Selbst das Privileg der frischen Luft wurde ihnen durch den Rauch genommen. Gegen Mittag hörte kurzzeitig der Feuerregen auf. Die Bewohner gingen auf die Straßen.
Auf dem Platz versammelten sich die Toten dieses Krieges. Alle Kinder, alten Menschen und Soldaten wurde durch Totenbeschwörung wiederbelebt. Sie versammelten sich um den Güldengrünbaum, der durch die Feuerbälle verbrannte. Nach einigen Minuten zückte jede Leiche einen beschworenen Dolch und trennte sich selbst den Kopf ab. Die Psyche der Stadt war zerstört. Eltern die ihre Kinder sterben sahen mussten nun ansehen wie sie sich selbst verstümmelten. Das halbtrockene Blut der Leiber sickerte in den Güldengrünbaum, welcher daraufhin anfing rote Blätter zu bekommen. Dieser heilige Baum würde auf ewig als das Zeichen der Gräueltaten der Fürstentümer dienen.

Am dritten Tag kam ein Bote in die Stadt. Das Volk war abgemagert, teilweise Wahnsinnig, teilweise dem Freitod nahe. Der Bote kündigte das erscheinen der Großkönigin an. Diese tauchte einige Minuten Später auf. Sie war entsetzt vom zustand der Stadt, ließ es sich jedoch nicht anmerken. Sie wurde von Siddgeir und Olfrid begleitet. Olfrid war in ketten udn ein wenig zusammengeschalgen worden. In seinem einverständniss, versteht sich. Er soll aussehen als hätte er am meisten gelitten: Doch er wusste bis jetzt nicht was seinem geliebten VOlk angetan wurde. Die Leichen häuften sich. Auf dem Weg zur Drachenfeste kamen die verstörten Bewohner aus ihren Hausruinen gekrochen. SIe sahen Olfrid als ihren erretter an. Er brachte die Königin nach Weißlauf um diesem Terror ein Ende zu setzen. Das er verwundet war verhalf ihm zu diesem Ruf. Niemand wusste das er den krieg anzettelte.

Wenn das Volk kraft gehabt hätte, hätten sie den Jarl von Falkenring mindestens getötet. Vermutlich hätten sie ihn öffentlich an den Güldengrünbaum genagelt und ihn so lange geschlagen bis er aussah wie die Leichen, welch ebereits begannen zu verwesen. Der Gestank war Schrecklich. Selbst der Magiebasierte Rauch der Flammen half nichts. Es war nicht mal 11 Uhr und es war Stockfinster. Hier und da hörte man ein Geräusch. Teilweise ein Heulen teilwesie finsteres Lachen. In der Drachenfeste saß Balgruuf auf dem Thron, finster und bleich. Die gesamte Drachenfeste war verwüstet. Tische und Stühle wurden zerstört um einen verteidigungwall zu bilden. Nur ein paar Hocker waren zum Sitzen aufgestellt worden. Man sagt der Jarl habe seit dem Tod seiner Kinder nicht mehr gesprochen. Die Großkönigin trat vor. „Hat lange genug gedauert.“ rief Balgruuf. „Habt ihr kein Respekt mehr vor der Großkönigin?“ antwortete Elisif. Seit sie Großkönigin geworden ist wurde sie immer Arroganter. Balgruuf stürme auf sie zu „Du dreckige Dummhure!“ Es gab schon weniger gründe für eine Hinrichtung. „Ich war von Anfang an dagegen die anderen Fürstentümer zu beschneiden nur weil sie nicht deiner Meinung waren, Hure!“ Elisif fühlte sich wieder wie zu Ulfrics Schreckensrebellion. Erniedrigt von einem Mann. Ihm hilflos ausgegeben. Einer Vergewaltigung gleich.

„Ich sagte die ganze Zeit dass das nur mehr Hass schüren würde! Doch du Tochter von Geschwistern wolltest nicht hören und hast dich vom Kaiserreich dazu verleiten lassen unser Volk weiter zu Spalten!“ Elisif versuchte starr stehen zu bleiben um ihre Angst nicht zu zeigen. „Und jetzt sind meine Kinder tot! Du hast sie getötet du Dreckshure!“ Davon wusste sie nichts. Er holte aus, Caius versuchte sein Schwert zu ziehen um Balgruuf zu stoppen doch das Schwert steckte Fest. Balgruuf rammte der schwangeren Königen die Faust bis zum Maximum in den Bauch. Er war ein unfassbar kräftiger Mann. Elisif war im dritten Monat Schwanger. Der Vater war ihr neuer Hauptmann gewesen der in Einsamkeit die Stellung hielt. Er lößte Aldis ab und war ein Jahr im Dienst bevor sie sich beide in einander verliebten. Die Hochzeit war schon geplant.

Es war ein schönes Bild für das Volk. Der Mann, befehlshaber der Armee Himmelsrands und die Frau, die Politische Anführerin. Und ein strammer Stammhalter sollte auf dem Weg sein.

Elisif fiel zu Boden und Balgruuf trat weiter auf den leicht gewölbten Bauch ein. Jeder Tritt verringerte die Wölbung. Er wollte sicher gehen dass diese Hure niemals das Glück einer Mutter erfahren sollte.
Erst nach Fünf oder Sechs Tritten rammte Caius sein Schwert in Balgruuf rein. Die verspäteten Einsamkeit-Wachen rannten sofort zu ihrer blutenden Königin und brachten sie in Sicherheit. Zu Spät. Aus ihrer Scheide blutete es bereits. Sogar einige Fleischbrocken fielen aus dem Leib. Ob vom Kind oder der Mutter war egal. Das Kind war tot. Damit war Balgruuf es auch. Olfrid und Siddgeir waren fassungslos. So etwas hatten sie nicht erwartet. Balgruuf fiel zu Boden und Caius richtete ihn hin. Er wusste dass Balgruuf bereits tot war. Als Freund tat er ihm den Gefallen ihn schnell zu töten bevor der Hauptmann der Einsamkeit-Wache seinen Spaß mit ihm haben konnte. Kurz vor der Köpfung schaute Balgruuf auf die Blut und Fleischlarche welche ELisif hinterließ, nahm etwas Blut in seine Hand und gestaltete damit eine Kriegsbelamung. Daraufhin fiel der Kopf von seinen Schultern. Mit einem Lächeln auf dem Gesicht des Jarl. Siddgeir und Olfrid, welcher noch die Handschellen trug setzten sich hin und warteten. Sie waren Schockiert. Siddgeir musste damit Kämpfen sich nicht zu übergeben. Es war ein so wiederliches Geräusch, welches die Tritte verursachten: jeder Tritt senkte die Bäule der Schwangerschaten ein Wenig. Erst war die Bäule Rund, nach den erstne tritten war sie Blau angelaufen und sah eher einer unnatürlichen Bergkette ähnlich. Am ende war keine Bäule mehr da.

Olfrid und Siddgeir sahen sich an. Sie wussten nicht was sie nun tun sollten. Sie mussten warten. Es war generell eine schlechte Idee die Großkönigin vor laufen zu lassen um einen Krieg zu beenden. Das hat sie nun davon. Vaisu setzte sich vor Siddgeir und Olfrid. „Was ist nur aus unserer Welt geworden...“ murmelte er. „War das mit den Kinden rdes Jarl nötig Siddgeir?“ Er schaute fragend. „Was meint ihr?“ Er wusste nichts davon. „Ich befahl die Kinder zu verprügeln um den Jarl zu schockieren.“ „Verprügeln nennt ihr das also?“ Olfrid wusste nicht was los war. Caius blieb trotz der aktuellen lage erschreckend RUhig. Er war der geborene Anführer. „Die Kinder wurden getötet. Vergewaltigt und dann an der Feste genagelt.“ Jetzt übergab sich Siddgier. Das war Caius Beweis genug dass Siddgeir es so nicht wollte. „Wenn ihr das nächste mal die Bruderschaft anheuert, erklärt ihnen Schritt für Schritt was sie zu tun haben.“ olfrid woltle die Kinder nicht tot sehen. Aber nun war es zu spät.

Am Abend tauchte ihr Vogt auf. Falk war sichtlich ermüdet. Er war ein sehr enger Freund der Königin und ihr ging es jetzt nicht wirklich gut. „Tut mir Leid dass ihr warten musstet.“ fing er an. „Wie geht es Elisif?“ fragte Caius während ein paar Männer aus Einsamkeit Balgruufs Leiche wegbrachten. „Ersten Untersuchungen nach bekam sie eine Fehlgeburt. Ihre innerenverletzungen deuten darauf hin...nein. Das müssen wir erst abwarten.“ Caius schwieg. Das bedeutete für ihn ganz klar das sie wohl nie mehr Mutter werden konnte. Damit war Balgruufs letzter Wille geschehen. „Kommen wir zur Sache. Im Namen der Großkönigin verlaute ich nun ihr Urteil zu diese Fehde.“ Jetzt ging es um alles oder nichts. „Balgruuf wurde seines Amtes enthoben.“ Falkschaute auf Balgruufs kopfloser Leiche, welche gerade weg getragen wurde. „Sein Nachfolger wird der ehemalige Vogt Olfrid Kampf-Geborener sein, welcher sofort freigelassen wird.
Falkenring wird vollständig in Weißlauf integriert und Siddgeir folglich seines Amtes Enthoben. Der Krieg ist beendet. Guten Tag.“

Falk verließ sofort die Drachenfeste. Siddgeir entfernte die Handschellen. „Gute Arbeit mein Freund!“ sie schüttelten sich freundschaftlich die Hand. Caius war verwirrt. Warum mochten sie sich noch? War Olfrid nicht Tagelang in Gefangenschaft? „Hey, Siddgeir!“ rief Olfrid grinsend. „Lust Vogt zu sein?“ Siddgeir lachte. „Natürlich mein Herr!“ Jetzt war es Caius klar. Das war der Plan von Olfrid. „Du schlauer Hund.“ rief er mit einem Grinsen. Es war teilweise gespielt. Was mit Elisif passierte war so nicht geplant. Olfrid versuchte seine ernsthafte Trauer über Elisifs zustand zu verdecken. „Ich bringe mal die Magier zu deinem Volk, mein Jarl, um sie zu behandeln.“ sagte Siddgeir.

Nach drei Monaten kehrte Normalität in Weißlauf ein. Der Güldengrünbaum war noch immer Rot vom Blut der Opfer und würde das auch immer bleiben. Olfrid war Jarl. Er einigte sich mit Siddgeir darauf zu Warten bis Olfrid verstarb bevor er Jarl werden konnte. Olfrid war ein Held für die Leute von Weißlauf. Es hätte wieder aufruhr gegeben wenn er sofort zurücktreten würde. So konnte Siddgeir sich auch noch Skandale leisten, die er sich als Jarl nicht mehr leisten konnte.

Er war das erste mal seit Jahrzehnten ein „Normaler Bürger“ mit „Normalen Lastern“. Nach Vierzehn Jahren war Olfrid auf einem Fest in der Drachenfeste. Alle Jarl Himmelsrands waren da. Ein Bote erschien. Es war ein Bote von Vethek. Er schickte jedem Herrscher Tamriels einen persönlichen Brief. Auch an Jarl Olfrid Kampf-Geborener. Der Bote war ein Dunmer. Er überbrachte Olfrid ein Buch mit dem Titel „Der Kampf-geborene“. Zeitgleich erklärte er dass sich Weißlauf, wie der Rest Tamriels Vethek beugen solle und ihn als Herrscher anerkennen sollen. Das musste Vethek nicht tun. Doch er wollte den Schein eines freien Willens gewährleisten. Gelächter brach in der Drachenfeste aus und Olfrid begann das Buch zu lesen. Er erkannte sofort wie mächtig dieser Vethek zu sein Schien. Er flüsterte Siddgeir zu und befahl ihm Vethek anzuerkennen. Siddgeir lass ebenfalls das Buch und nickte. „Hiermit möchte ich meinen Rücktritt als Jarl von Weißlauf bekannt geben und Siddgeir zum neuen Jarl von Weißlauf ernennen.“ Olfrid verließ die Halle und betrat das erste mal seit Jahren das Anwesen der Kampf-Geborenen. Er legte sich in sein Bett und Schlief ein. Siddgeir tat wie versprochen und kannte Vethek an.

WIe gesagt, die Texte sind schon uralt und zu einer Zeit geschrieben, wo ich kaum was auf Grammatik gehalten habe, da "Nur der inhalt zählt! :lol:
 

Avi

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#16
@MeanMrMustard: Das wäre klasse wenn du deine unvollendeten Werke hier reinstellen würdest. Es ist auch sehr lesenswert einmal zu erfahren wie du (gilt auch für alle anderen User hier) zum Schreiben gekommen bist. Und eines kenne ich sehr gut. Wenn man sich nur noch mit dem Schreiben beschäftigt und, wie du meintest, 6 und mehr Stunden darin versinkt.

Alltägliche Themen und Gefühle sind sehr interessant und sie werden oft außer Acht gelassen. Meist steht eher die phantastische Literatur (oft auch als Trivialliteratur beschimpft) im Fokus. Der Gebrauch der Sprache ist für dich Dank deines Studiums wahrlich ein Segen. So könntest du, wenn das leidige Thema der fehlenden Zeit nicht wäre, beides kombinieren. Ergo eine perfekte Sprachform und Kreativität. Und Letzteres kann bisweilen auch zum Fluch werden, wenn man zu viele Ideen hat, aber kaum Möglichkeiten diese unterzubringen. Das hast du auch sehr schön angeprochen.

@McM2000: Gerne mehr von deinen Gedichten! :goodwork:

Wieso? Was soll schon passieren. Ich mein, okay, wenn du keine Zeit hast. Aber es nicht tun, weil du angst hast wäre irgendwie schade :neutral:
Ich kenne diese Situation. Entweder man schreibt aus voller Leidenschaft oder man lässt es sein. Die Angst diese Leidenschaft nicht mehr zu besitzen und ausleben zu können, kann schon einmal extrem hinderlich sein. :brit:

Edit: Ich traue mir ja auch keine Fantasygeschichten mehr zu. Da hätte ich auch Angst es zu versauen, sage ich jetzt mal. ^^

Btw Danke für deine gepostete Geschichte. :smile3:
 
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#18
Ok, ihr habt es so gewollt :lol:

Hier ist dann also eure Abendlektüre von mir:
Mein angefangener Roman Pädophobie

Hab ich begonnen, als ich 18 war, dann aber wie gesagt irgendwann abgebrochen. Weiß nicht, ob ich irgendwann weitermache, aber ich auch trotz eines notgedrungenen Cliffhangers fanden die meisten Leute, die sie bisher gelesen haben, die Geschichte bisher ziemlich gut :)
Würd mich echt über Kritik freuen, auch wenn ihr im Hinterkopf behalten solltet, dass das komplette Teil noch unüberarbeitet und unkorrigiert ist (trotzdem weitgehend ohne Rechtschreib- und Grammatikfehler, denke ich). Ich überarbeite meine Sachen nur, wenn sie auch fertig sind, sonst nicht ;)
Und noch eine Warnung: Mein Stil ist da ziemlich Stephen King-esque... Man merkt auf jeden Fall, was ich zu der Zeit am häufigsten gelesen hab :lol:
 

Avi

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#19
Also Gedichte, Sprüche und Geschichten hatte ich ab meinem 6. Lebensjahr angefangen zu schreiben. Als Ventil habe ich das allerdings erst etwas später genutzt, so ab meinem 14. Lebensjahr rum. :)
Ventil heißt, dir hilft das Schreiben mit deinen Gefühlen umzugehen oder diese auszudrücken. Dein Gedicht beinhaltet viel Optimismus, weshalb ich davon ausgehe das du auch in der finstersten Krise noch Hoffnung bewahrst. :smile3:
 

Avi

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#20
@Sawbones: Ich bin schon extrem gespannt wie dein finales Werk "Lyr" wird. :-D

Ok, ihr habt es so gewollt :lol:

Hier ist dann also eure Abendlektüre von mir:
Mein angefangener Roman Pädophobie

Hab ich begonnen, als ich 18 war, dann aber wie gesagt irgendwann abgebrochen. Weiß nicht, ob ich irgendwann weitermache, aber ich auch trotz eines notgedrungenen Cliffhangers fanden die meisten Leute, die sie bisher gelesen haben, die Geschichte bisher ziemlich gut :)
Würd mich echt über Kritik freuen, auch wenn ihr im Hinterkopf behalten solltet, dass das komplette Teil noch unüberarbeitet und unkorrigiert ist (trotzdem weitgehend ohne Rechtschreib- und Grammatikfehler, denke ich). Ich überarbeite meine Sachen nur, wenn sie auch fertig sind, sonst nicht ;)
Und noch eine Warnung: Mein Stil ist da ziemlich Stephen King-esque... Man merkt auf jeden Fall, was ich zu der Zeit am häufigsten gelesen hab :lol:
Ich kenne die Geschichte ja schon und fand sie klasse! :goodwork:
 
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#21
Wow Meani, über 100 Seiten Lesespaß. Da hab ich ja was zu tun. Danke! :D

Hatte mal einen Versuch gestartet ein ES 2 zu schreiben. Sagen wir es mal so...ich bin nicht all zu weit gekommen. xD
 
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#22
Ventil heißt, dir hilft das Schreiben mit deinen Gefühlen umzugehen oder diese auszudrücken. Dein Gedicht beinhaltet viel Optimismus, weshalb ich davon ausgehe das du auch in der finstersten Krise noch Hoffnung bewahrst. :smile3:
Ja, ohne Hoffnung wäre alles irgendwie total sinn- und zwecklos. Deshalb immer optimistsich bleiben und wenn es im Leben mal nicht so läuft, immer daran denken, dass sich jeder Zeit ganz schnell etwas zum guten ändern kann. ;)
 

Avi

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#23
Ja, ohne Hoffnung wäre alles irgendwie total sinn- und zwecklos. Deshalb immer optimistsich bleiben und wenn es im Leben mal nicht so läuft, immer daran denken, dass sich jeder Zeit ganz schnell etwas zum guten ändern kann. ;)
Sehr gute Einstellung. :happy2: ... Mir fällt gerade auf das ich nur einen Auszug aus Meanys Geschichte kenne. Und zusammen mit Sawbones Geschichten habe ich in nächster Zeit sehr viel zu lesen. :-D
 
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#24
So, hab nochmal ein etwas lustigeres ausgegraben.

Das hab ich mal auf der Arbeit an einem heißen Sommertag geschrieben. Ich hoffe es gefällt euch:

Bier

Bier, Bier
erst kurz vor halb vier,
ich wünschst du wärst hier
oh du mein kühles Bier.

Ob hell oder dunkel
des is doch janz wurscht
ein eiskaltes Bier hilft immer beim durscht.

Kein Bier mehr vor vier
so hab ichs geschworn,
doch stetig ruft schon das eiskalte Korn

Mit Tick und mit Tack,
Zeit scheint nicht zu weichen,
die Zeiger des Uhrwerks sie schleichen und schleichen.

So üb ich Beherrschung
und schwitze viel Wasser,
die Hände sie werden stets nasser und nasser

mein Herz rast verrückt und mein Hirn das rennt schnell,
die Kehle sie sehnt sich
nach feinherber Quell'

So, endlich ist vier,
ich stürme zum Bier,
keine Zeit für nen Toast:
Also Prost!
 
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