nicht ganz. das Problem ist, jetzt hast du zum Beispiel engpässe für gewisse berufe die niemand machen will, weil sie aber nötig sind. (öffentliche arbeiten, Gartenarbeiten, kanalreinigungen etc. pi pa po.)
auf wen wird dann natürlich geschossen? auf diejenigen welche gar nix tun. DIE sollen das dann machen, weil sie auch einen beitrag leisten sollen. und da fängt es an.
Wie wäre es dann, wenn die, die sich da beschweren, die "beschissenen" Jobs einfach selber machen?
Es spricht nun wirklich nichts dagegen, wenn auch mal ein Bankpräsident den Putzlappen schingt oder das verstopfte Klo auspumpt.
Und wenn er damit ein Problem hat...muss er jemanden finden der es tut und ihn dementsprechend entlohnen.
Daran würde man auch einmal schön erkennen können, auf welche Jobs es im Grunde wirklich ankommt.
Es sind weder Politiker, noch Investmentbanker, noch Firmenpräsidenten, die ein Land am Laufen halten.
Sondern Handwerker, Altenpfleger, Müllmänner, Putzfrauen, Krankenschwestern, Landwirte, Hausmeister usw. usf.
Nicht, dass andere Berufe nicht auch wichtig wären. Auch der bankpräsident wird für irgendwas gut sein, aber diese Berufe bilden nicht das Fundament einer Gesellschaft.
Nur tun wir so, als wäre es genau umgekehrt.
Und in punkto Anerkennung und Gehalt werden gerade die Menschen massiv benachteiligt, die die eigentliche Arbeit leisten.
Vielleicht sollten wir das ändern, damit diese Jobs auch wieder attraktiver werden.